Baldurs Gate III - Come on, what about now? No? C'mon, c'mon! I'm getting itchy, let's GO!

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Joskam, 30. Mai 2019.

  1. DuskX Absolut unkreativer Benutzertitel, weil keine Lust mich anzustrengen.

    DuskX
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    Stimmt, wobei mir bei DOS II die Kämpfe halt sehr viel Spaß gemacht haben, weshalb das unproblematisch war. Und Sie haben halt sehr wenige bis keine belanglosen Kämpfe passen drin.

    Und womit Larina aus meiner Sicht einen neuen Standard gesetzt hat, ist die Möglichkeit mit der Umgebung interagieren (Telekinse, Kombinationen von Elementen, Höhenunterschiede, Bewegung etc.)
     
  2. Nergal_

    Nergal_
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    KOTOR 2 ist zweifelsfrei zu früh veröffentlicht worden und Obs haben sich bei ihrem ersten Projekt zuviel zugetraut. Inhaltlich aber finde ich Teil 2 dem Vorgänger trotzdem überlegen, auch ohne Restoration Project. Der Ansatz "Star Wars von Leuten, die kein Star Wars mögen" hat IMO eine wirklich denkwürdige Geschichte hervorgebracht, die mir mehr im Gedächtnis im bleiben wird als der zwar komplettere, aber auch konventionellere Vorgänger.

    NWN 2: tja, bei der Basiskampagne stimme ich dir zu. Die leidet u.a. auch unter einem viel zu langen 1. Akt mit teilweise sehr überflüssigen Dungeons. Jemand hat mal gesagt, dass NWN 2 quasi Obsidians Versuch einer Bioware-mäßigen Kampagne war, und das ging nicht wirklich auf, weil viele Aspekte wie die Romanze mit Elanee eher pflichtschuldig als irgendwas anderes wirkten. Grade deswegen kommt MOTB umso besser rüber, weil die Kampagne sich diese Zöpfe konsequent abschneidet und vom Szenario sowie den Rollenspielmöglichkeiten her eine gewaltige Verbesserung darstellt. :yes:

    Alpha Protocol: technisch und von den Gameplay-Mechaniken ist es zweifelsfrei nicht so, wie es hätte sein sollen. Aber die Story bzw. die Choices & Consequences hauen es für mich wieder raus. Grade im letzteren Aspekt braucht sich AP IMO vor niemandem zu verstecken. Und das ist mir letztendlich wichtiger. Es stimmt also, dass ich das Spiel trotz des Gameplays mag. Mag auf diverse Obs-Spiele zutreffen, aber wenn die Aspekte, auf die ich Wert lege (Szenario, Rollenspielmöglichkeiten, Charaktere, Reaktivität) IMO so überragend gut sind, bin ich bereit die technischen Probleme oder weniger gutes Gameplay zu verzeihen.

    Was Pillars of Eternity angeht, auch das fand und finde ich sehr gut. Weder fand ich die Story "öde", noch hatte ich Probleme mit den ausschweifenden Texten. Ich fand dass die vielen Beschreibungen sehr atmosphärisch waren. Die haben mein Kopfkino wunderbar angeregt. Es käme mir nie in den Sinn, PoE als "BG super light" zu bezeichnen. Wo ist die Spielwelt bitte 0815? Mit den Konzepten der Seelenwanderung/Reinkarnation und dem durchgängigen Thema "Glaube und was daraus gemacht wird, bzw. was passiert, wenn der Glaube herausgefordert wird" hebt es sich IMO von den Genre-Vertretern, die ich kenne, wohltuend ab.

    Tyranny und The Outer Worlds stehen bei mir noch auf der Liste, bzw. auf dem Pile of Shame. Gespannt bin ich auf beide. :yes:
     
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  3. Kazuga

    Kazuga
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    PoE 2 hat mittlerweile ein rundenbasiertes Kampfsystem - zwar optional, aber es ist vorhanden. Das Spiel hat aber ganz andere Problem als das Kampfsystem.

    Ein Pathfinder Kingmaker macht unheimlich viel Spaß - mehr als PoE 2, obwohl es im Prinzip das gleiche Kampfsystem hat.

    Ich selbst fand DOS2 richtig gut - mir hat das Kampfsystem gefallen - In meinen kopf passt es aber nicht zu Bg3, dafür muss ich erstmal selbst spielen um mich dann doch überzeugen zu lassen. BG3 muss einfach eine richtig gute Story haben und diese auch gut vermitteln können.
     
  4. Svenc

    Svenc
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    Mal sehen, ob BG3 auch so eine Mimimi-Production wird. *badatusch* :D
     
  5. Cyrotek

    Cyrotek
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    Ich denke, viele konnten halt mit dem esotherischen Geblubbere nicht viel anfangen, zumal dich das Ding konstant mit Exposition zugeschüttet hat. Ich fand die Story anfänglich interessant, dann hat sie mich aber bisher jedes mal in der großen Stadt verloren.

    Die Texte an sich sind wohl Geschmackssache. Ich mochte das Writing nicht, weil es zu viel Text für zu wenig Inhalt war. Ständig gab es Textwände für Sachen, die auch ein gut geschriebener Zweizeiler rübergebracht hätte. Texte nicht sinnlos ausschweifend zu schreiben ist halt auch eine Kunst für sich.

    Was aber weniger ins Gewicht fällt, da es deutlich weniger Kämpfe gibt (oder geben sollte). D:OS2 hat z. B. nicht mal einen Bruchteil der Kämpfe von PoE1/2 oder Kingmaker und die meisten davon haben alle ihre eigenen, einzigartigen Features oder Herausforderungen. Viele Trashkämpfe in D:OS2 wären Schlüsselkämpfe in anderen Spielen.

    Zumindest was die Kämpfe angeht haben PoE 1 und 2 beide das Problem, dass die Charaktersysteme zu simpel und die Fähigkeiten zu langweilig sind. Dazu wird man mit immer gleichen, wahllos zusammengeworfenen Trash regelrecht zugeschmissen.

    PoE2 war deutlich besser als PoE1. Dummerweise hat der Vorgänger aber wohl viele cRPG Fans vergrault und das Piratensetting ist halt ... Geschmackssache.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2020
  6. Nergal_

    Nergal_
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    Ja, klar. Das "esotherische Geblubber" ist nunmal das Hauptthema das Spiels. Seelenwanderung, Reinkarnation und was das für die Wesen in dieser Welt bedeutet. Häufig mit Göttern auf Du und Du (in Deadfire sogar noch mehr), deren "Göttlichkeit" auch eine wichtige Streitfrage ist. Glaube als Konzept ist ein ganz zentrales Ding bei PoE, bzw. was passiert, wenn der Glaube herausgefordert wird oder wohin man sich wendet, wenn der Glaube allein einem die Antwort nicht geben kann. Auch so ziemlich alle Party-NPCs haben mit diesem Themenkomplex zu tun. Man kann dem also nicht entgehen.

    Wem das nicht taugt, der wird an den Spielen wohl wenig Freude haben. Viele Obs-Spiele nutzen diese Themen, mal mehr oder weniger stark. Aber bei PoE ist es noch mal 'ne Spur mehr.
     
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  7. Cyrotek

    Cyrotek
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    Ja, das mag alles sein. Ändert aber halt nichts dran, dass es esotherisches Geblubber ist, womit nicht jeder was anfangen kann. Eventuell lag es aber auch an der trockenen Präsentation.
     
  8. Garm

    Garm
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    Ich würde mal behaupten, dass einfach auch das Klassik-Bioware überschätz wird. So grandios waren die Stories oder die Charaktere in BG 1 und 2 nun auch nicht. Das Kampfsystem war ziemlicher Mist, alleine schon weil "Nichtzauberer" einfach nicht viel zu tun hatten. Und Zauberer waren zwar interessanter, haben aber unter dem absolut grenzdebilen DnD Magiesystem gelitten. :fs:
     
  9. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Diese Götter- und Göttlichkeitsthematiken finde ich allgemein unspannend. Auch D:OS2 hatte dieses Problem, war aber nicht ganz so esoterisch-mystisch wie PoE. Die Seelenwanderung war an sich ein cooles Konzept...für ein paar Quests, aber nicht für eine Hauptstory. Vllt war der zweite Teil da besser, den habe ich nie gespielt.

    Bei Baldurs Gate ist mir das nur nicht so störend aufgefallen, weil das Erbe des Gott des Mordes etwas spannender war und die anderen "Erben" sowie Interessenten an der damit verbundenen Macht interessante Persönlichkeiten aufwiesen.
     
  10. Nergal_

    Nergal_
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    Ich finde solche Themen hochinteressant, vor allem wenn sie sich im roleplaying selbst wieder finden. "Mask of the Betrayer" hat in der Beziehung ebenfalls sehr viel zu bieten und ist daher auch deutlich weniger "bodenständig" als es die Hauptkampagne war.
     
  11. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Mask of the Betrayer habe ich nie gespielt, es kann gut sein, dass es dort gut umgesetzt war. In der BG-Saga fand ich es ja auch cool.

    Bei Pillars of Eternity hat mich die Hauptstory aber einfach nie abgeholt (am Anfang fand ich sie noch interessant, irgendwann nicht mehr) und auch bei D:OS2 war sie für mich das uninteressanteste am Spiel, wobei es da wenigstens einige ganz coole Twists gab.
     
  12. Nergal_

    Nergal_
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    Du hattest neulich nach MOTB gefragt, daher nochmal der Satz dazu.

    DOS 2 muss ich mir auch mal zu Gemüte führen, sobald etwas Zeit dazu vorhanden ist. :schwitz:
     
  13. Igniatesch

    Igniatesch
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    Jetzt hast mich ja rhetorisch total ausmanöviert. Bist ein Held.
     
  14. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Ich habe es durchgespielt, keine Bugs bemerkt außer das die GegnerKI manchmal naja war und fand die Story großartig, vor allem wie viel Einfluss du durch deine Entscheidungen hattest.
     
  15. Igniatesch

    Igniatesch
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    Ich kann dir in keinem einzigen Punkt zustimmen. Doch die Story war spannend, doch es gab sehr viele tolle Charaktere und das Kampfsystem bittet gleichermaßen Tiefe wie Abwechslung, was ich auch wieder bei Pathfinder gemerkt habe. Alles bezogen auf BG2.
     
  16. Igniatesch

    Igniatesch
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    Freut mich dass du Spaß hattest. Trotzdem ist es technisch ne Katastrophe und unfertig. Wie man das nicht merken kann ist mir schleierhaft.
     
  17. Rirre der von Helli getragen wird

    Rirre
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    Was will man auf deinen Schmarrn auch eingehen :fs: Du blockst doch mit solchen Aussagen eh schon jede Diskussion ab.
     
  18. Garm

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    Na ja, die Story von BG2 war okay, aber jetzt auch nicht besser als die von D:OS2 und die von BG1 war ziemlich eindimensional.

    Wo genau bot das Kampfsystem - gerade im Vergleich zu D:OS2 bitte Tiefe und Abwechslung?:hmm:

    Die Charaktere waren...na ja, halt Bioware Standardkost...war man damals eben noch nicht so dran gewöhnt.:nixblick:
     
  19. Kazuga

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    Bg2 war für seine damaligen Verhältnisse richtig richtig gut. Alleine die Tiefe an Quest die das Spiel geboten hat mit sehr gutem Writing ist einfach unglaublich gut gewesen. Sowas vermisst man heute immer noch in vielen Spielen.

    Klar aus heutiger Sicht ist das Kampfsystem, wegen dem Magiesystem, recht einseitig und auch nicht wirklich umfangreich. Aber das liegt an damaligen Regelwerk.

    Trotzdem hatte man durchaus Abwechslung durch die verschiedenen Klassen etc, so fern man sich auch drauf eingelassen hat.

    Du kannst kein Bg2 mit einem D:OS2 vergleichen - da liegen 17 Jahre Spieleentwicklung dazwischen.
     
  20. Igniatesch

    Igniatesch
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    Mimimi ich hab kein Bock und keine Argumente zum Diskutieren deswegen poste ich nur provokative Bildchen und dumme Sprüche, weil mein tolles Spiel "beleidigt" wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2020
  21. Igniatesch

    Igniatesch
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    Ich habe gar keinen Vergleich zwischen den Beiden gemacht? Ich finde persönlich BG2 in allen Punkten besser aber DOS2 ist schon gut genug, dass man sagen kann ,ja evtl.selbe Liga, je nach Geschmack. Gerade beim KS. Story und Charaktere in meinen Augen auf keinen Fall, aber gut genug dass beide Seiten argumentieren können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2020
  22. Rirre der von Helli getragen wird

    Rirre
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    Das muss es sein Ja :yes:

    hat mit deinem Umgangston natürlich nichts zutun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2020
  23. Lurtz lost

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    Get a room :epona:
     
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  24. Igniatesch

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    Weil ich gesagt habe dass ein Spiel Schrott ist, was im Übrigen für seinen schlechten, unfertigen Zustand bekannt ist? Das macht natürlich Sinn.
     
  25. Svenc

    Svenc
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    Wer sich schon mal eine 5e-Umsetzung ansehen will (und einen Vorgeschmack bekommen) kann bis zum 22.6. noch die Demo von Solasta spielen. Enthält auch die Charaktererstellung, die in BG3 sicher ähnlich ablaufen wird. https://store.steampowered.com/app/1096530/Solasta_Crown_of_the_Magister/

    Die Kämpfe werden sich wohl unterscheiden, auch weil Larian ja noch mal ihre eigenen Twists mit einbringen, wie üblich -- und damit ist nicht nur die Gruppeninitiative gemeint, die das ganze wohl gefühlt beschleunigen soll, wo in Solasta ganz klassisch D&D Initiative einzeln gerollt wird.

    Habe bisher nur mal kurz reingeschaut, von der Präsentation der Dialoge an sich gehen die wohl auch den Dragon-Age-BG3-Weg.
     
  26. both under influence

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    Ich halte D:OS2 für eins der besten Spieler aller Zeiten, aber die Story nimmt sich zumindest, vorsichtig formuliert, "Anleihen" an BG2. Ist ja auch nicht weiter schlimm, in dem Genre ist alles halbwegs Massentaugliche verdaut und wieder ausgekotzt, vorbehaltlich eines James Joyce des Fantasy-RPGs ist das schon okay.

    Ebenso okay ist das BG2-Kampfsystem - für seine Zeit, aber "Tiefe" ist das keine, nur schlecht balancierte Breite mit viel beliebigem Füllmaterial. Schere-Stein-Papier trumpft Schere-Stein-Papier-Pistole-Shotgun-MP-Maschinengewehr-MaschinengewehrII-MaschinengewehrIII-PistoleIV jederzeit. Genau umgekehrt ist es beim Itemsystem, da ist BG2 deutlich durchdachter, weil weniger aufgebläht.
     
  27. Svenc

    Svenc
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    Wie viel besser ist es eigentlich als Teil eins? Gerade wieder mal in einem Sale. Ich habe es mit Teil 1 ja vor ein paar Wochen noch mal versucht, aber nach 2/3 abgebrochen. Das nicht nur wegen der Story... u.a. schimmert auch klar durch, dass das Ding auf den Co-Op ausgelegt ist, nicht nur im grausigen Inventarmanagement im Singleplayer. M.e. wäre Teil 1 besser als reines Taktikspiel wie Blackguards ohne den Balast drumherum, so dass der Fokus zusätzlich auf viel mehr einzigartige Kämpfe gelegt werden kann (von denen es im weiteren Spielverlauf weniger und weniger gab). Denn das Kampfsystem ist klar die Stärke.

    Rückblickend natürlich trotzdem ein wichtiges Spiel -- es zeigte, dass Runde kein Kassengift per se ist.
     
  28. both under influence

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    Viel besser, in jeder Hinsicht, vor allem wird das Niveau besser gehalten. Interessante Encounter bis zum Schluss. Mir hat auch die Grundstimmung viel besser gefallen, die weniger albern ist.

    Einziger Koop-bedingter Schwachpunkt: es gibt keinen Party-Banter.

    Sollte man auf jeden Fall angespielt haben.
     
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  29. Svenc

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    Bin mal gespannt, wie die Charaktererstellung aussieht in BG3. Solasta übernimmt das originalgetreu von der 5e.

    Es gibt dort in der Demo drei Methoden:

    1) Standardverteilung an Attributen: Man bekommt eine 15, 14, 13, 12, 10 und 8 zum Verteilen auf die 6 Attribute.
    2) Zufallsverteilung. 4 6er-Würfel werden geworfen für jedes Attribut. Man addiert die drei höchsten Würfel. Max. möglich für jedes Attribut wären also eine 18 (3x6), Minimum eine 3 (3x1). Das letzte ist aber sehr selten, weil ja auch der vierte Würfel eine 1 ergeben müsste.
    3) Attributskauf. Man bekommt 27 Punkte zum Kaufen. Der Höchstwert ist eine 15 (kostet 9 Punkte), der niedrigste eine 8 (kostet 0 Punkte).

    Die besten Charaktere bekommt man mit 2) hin. Und: In Solasta kann man so oft würfeln wie man will. Theoretisch könnte man das so lange tun, bis man in allem eine 18 hat...
     
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  30. both under influence

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    Die Story ist zwar auch eine Götterkomödie, aber deutlich leichtverdaulicher und selbstironischer inszeniert, während PoE mit der Reinkarnationsthematik halt wirklich stark ins Esoterische abrutscht (auch wenn die Synopsis eigentlich ganz interessant ist - nur halt nicht wirklich gut erzählt).

    Sie hat mir trotzdem auch bei D:OS 2 nicht so gut gefallen, die Stärke des SPiels liegt eher in den komplexen Begleitern, den abwechslungsreichen Quests und Begegnungen, dem Environmental Storytelling und den Encountern, die meist abwechslungsreich waren (was bei Rundenkampf aber auch dringend nötig ist!).
     
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  32. both under influence

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    Den Kritikpunkt "esoterisch" finde ich bei einem Fantasy-Rollenspiel etwas kurios - in der inneren Logik dieser Welten ist Magie halt ein "materielles Faktum", die "Seele" ist eine reale Entität. Das trifft für alle Spiele dieser Art zu.

    Unter diesen Voraussetzungen ist PoE eigentlich sogar ausdrücklich "unesoterisch" - die Götter sind eben keine Götter, in dem Sinne, dass sie außerhalb der Natur stünden, sondern sie haben halt eine Art Seelenfabrik errichtet, in der diese realen Seelenentitäten verwurschtet werden. Wenn ich die Tatsache akzeptiere, dass Menschen Feuerbälle aus den Fingern schleudern können, ist der Gedanke einer Seele als materielle Entität auch schon wurscht.

    Wobei ich die Thematik ja auch aufs Uninteressanteste verwurschtet finde und PoE1 für mich generell den Charme einer Tabellenkalkulation hat, ein Spiel mit den Schwächen eines Iso-Rollenspiels ohne dessen Stärken.
     
  33. Svenc

    Svenc
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    Ich würde einfach nur die Punktverteilung nehmen, eventuell etwas offener, so dass man auch höher als 15 gehen kann ohne Boni. In BG&Co. spielte ich zugegeben auch nie nach den Originalregeln, nach denen Trefferpunkte beim Stufenaufstieg ausgewürfelt wurden. Vielleicht beim ersten Mal, als mir das noch nicht so klar war. Danach aber nicht mehr. :D

    Ich verlinke in Cains rede übrigens oft das Kapitel über den Zufall -- und wie jeder das mit dem Zufall so falsch versteht. "Ich hatte eine 95% Chance für diesen Headshot aus zwei Metern Entfernung. Ich ballerte fünfmal -- alle daneben! Broken Game. :D" Ich mag den Kram nämlich an sich. Auch vor allem in Spielen.
     
  34. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Wie gesagt, das Ergebnis der Story (Spoiler!) find ich cool.
    Im Spiel kam es mir aber alles zu schwülstig und überkomplex herüber.
    Es ist halt sehr exaltierte High Fantasy, das ist einfach nicht so mein Genre. Ich mag es da eher ein wenig bodenständiger, Pathfinder, The Witcher 3 und Baldurs Gate 2 haben das ganz gut gelöst.
     
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  35. both under influence

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    Haha, zwei Dumme, ein Gedanke, ich wollte eigentlich auch 25:22 verlinken.

    Stufenaufstiege sind ein gutes Beispiel: sie sind wie die Attributsverteilung am Anfang extrem seltene Ereignisse, i.e. es gibt kein Richtung Normalverteilung tendierendes Korrektiv zu schlichtem Pech - dann speichert und lädt man in der Praxis halt solange, bis das Ergebnis passt. Finde ich langweilig.

    Das sehe ich zu 100 % auch so, es ist ein geschwätziges und überladenes Spiel, das sich für cleverer hält, als es ist. Ein bisschen wie die altkluge Klassenkollegin mit Lieblingsfach Deutsch. In der Hinsicht hat Outer Worlds aber noch zuvor nicht vermessene Untiefen erreicht.
     
  36. Svenc

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  37. Kazuga

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    Link zum Stream: https://www.twitch.tv/dnd ab 19 Uhr

    Mal schauen was die zeigen.
     
  38. Svenc

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  39. dieMausss

    dieMausss
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    Bei mir kommt es bei sowas extrem stark auf den Kontext an.

    losgelöstes, würfelbasiertes Spiel (bsp. Bloodbowl): Ja gerne.
    Rundenbasiertes Fantasyspiel wo ich (oft) Elitehelden spiele: Nein, im Nahkampf gegen einen 0815-Gegner "zufällig" sehr oft am Stück danebenzuschlagen (oder zu schießen - hallo Xcom) ist eher nicht so meins... :)
     
  40. Kazuga

    Kazuga
    Registriert seit:
    12. Januar 2008
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    5.962
    Present Text form in Dialogen - yes . nicht mehr dieses komische andere was man sah bei der Vorstellung.
     
    Nergal_ gefällt das.
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