Der Horrorfilm-Thread

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Gelöscht 372945, 22. Juli 2017.

  1. firreface

    firreface
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    bei horror bin ich auch irgendwie raus, wenn dann werden olle kamellen angeschaut ......imo ist man abgestumpft bzw hat erwartungen die nicht erfüllt werden bzw gibts mal wieder nen abklatsch vom abklatsch
     
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  2. VisionFlare

    VisionFlare
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    Gerade "Sweetheart" geschaut. Guter, kleiner Monsterfilm. Nicht aussergewöhnlich innovativ, hat aber eine sympathische Hauptfigur und unterhält ganz ordentlich.
     
  3. SturmHitman

    SturmHitman
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    Kann schon sein. Ist jetzt nicht böse gemeint, aber es geht inzwischen auch sehr vieles in den Trashbereich. Gab es bei Horror schon immer, aber es scheint sich nochmal verstärkt zu haben. Weiß nicht woran das liegt. Hast du als Filmemacher kein Talent, dann mach Horrorfilme oder dieser Filmbereich ist besonders schwierig.
     
  4. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    100% reiner Baumwolle
    Hole in the Ground

    Ziemlich coole kleine Gruselgeschichte, die auch eine prima Folge aus Twillight Zone hätte sein können. Für einen irischen kleinen Indiefilm erstaunlich hochwertig produziert und gänzlich frei von jumpscares habe ich das erste Mal seit dem Opener von midsommar wieder Gänsehaut von dem angenehmen Grusel bekommen.

    Sicher nicht herausragend, aber erfrischend und gruselig :)

    7,5/10
     
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  5. KellogsFrosties

    KellogsFrosties
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    Gerade gesehen, das Train to Busan einen Nachfolger bekommen wird.



    Ich mochte schon Teil 1 sehr, der war mal wieder ein wirklich guter Zombiefilm.
     
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  6. Jerreck spuckt beim Sprechen

    Jerreck
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    Hatte mir den nach den ganzen Lobeshymnen auch angeguckt, kann die ganzen positiven Stimmen nicht nachvollziehen. Er hatte ein paar coole Szenen, im Großen und Ganzen war er aber ein 08/15 Zombiefilmen, mit den typisch dummen Protagonisten
     
  7. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    The Strangers
    Musste ich mir wieder einmal gönnen. Mitten in der Nacht im dunklen (Wohn)Zimmer sehr immersiv und generiert folglich eine spannende Atmosphäre. Pluspunkte, da das Szenario irgendwie realistisch daherkommt.
    Die Krönung am Schluss ist m.E. die Antwort auf das Warum: "Cuz you're home." Einfach krank und gut zugleich.
    8/10
     
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  8. P@l@din

    P@l@din
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    Der hatte erstaunlicherweise damals bei mir nicht den "Impact" den er haben sollte. Ich fand Liv Taylor aber in dem Film nicht wirklich gut. Wenn er Dir aber gefallen hat, könntest Du auch mal Opfernacht schauen, falls noch nicht gesehen, der ist recht neu bei Netflix dabei.

    Da fand ich die Idee damals im ersten Purge besser uns spannender umgesetzt.
     
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  9. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Scary stories to tell in the dark ab heute auf Netflix.
     
  10. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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    Kann man sich schon mal ansehen. War recht charmant.
     
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  11. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Damals im Kino zündete the Strangers bei mir bereits. Vor einigen Jahren dann eher nicht mehr, dafür neulich umso mehr.
    Hingegen empfand ich den Nachfolger doch ein paar Stufen schlechter, obwohl die Poolszene immer einen Platz in meiner Hall of Fame finden wird.
     
  12. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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  13. Cas GTI Verbastler

    Cas
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    hat jemand Bedeviled oder Countdown schon mal gesehen?
     
  14. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Bedeviled hab ich mal angefangen, wenn ich mich Recht entsinne. War nicht der Brüller, ganz im Gegenteil: er war sackschwach.
     
  15. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Der Trailer macht definitiv Lust auf mehr. Bitte mitteilen, sobald der Film verfügbar ist. :)
     
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  16. Cas GTI Verbastler

    Cas
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    ich hab beide hier, also werde ich mir beide mal angucken :ugly:
     
  17. Innozenzz

    Innozenzz
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    Horror-SciFi aus Russland
     
  18. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Deep Blue Sea 3
    Uninspiriert, ideenlos und ohne Leidenschaft. Glaubt mir, da ist es spannender, den Regen drausser vor der Haustüre zu verfolgen - auf jeden Fall sinnvoller.
    Ugh.
     
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  19. The Mick Verwirrt

    The Mick
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    Auf meiner immerwährenden Suche nach dem güldenen Stern am smogverseuchten Firmament von Amazon Prime Video ist mir heute der Film

    "Tell Me How I Die" (USA, 2016)

    ins Auge gefallen (aua). Zwar hat mich der Name des Regisseurs, "D. J. Viola", anfänglich etwas abgeschreckt, aber nachdem ich dann recherchiert hatte, dass er absolut gar nichts Interessantes, Bekanntes oder gar Erwähnenswertes außer diesem Film zustande gebracht hatte, war ich überzeugt, dass ... Jedenfalls war ich überzeugt.

    Um was geht es? Schön, dass Ihr fragt! Es geht um eine Handvoll Collegeschüler/innen, die, weil sie Geld brauchen, an einem wissenschaftlichen Experiment teilnehmen. Getestet wird ein neues Medikament, welches das Erinnerungsvermögen um bis zu 300% steigern soll. Tut es das?

    Nein, natürlich tut es das nicht. Stattdessen "erinnern" sich einige Probanden an die unmittelbare Zukunft ... d.h. sie erfahren mit allen verfügbaren Sinnen, was passieren WIRD, und nicht, was passiert IST.

    Oder? ODER???????

    Der Film beginnt einigermaßen stark. Die Charaktere sind zwar ziemlich eindimensional, aber größtenteils ok, und die Storyprämisse, so seltsam sie auch scheinen mag, wird recht geschickt etabliert. Zudem ist die Machart des Films durchweg professionell: Regie, Bildgestaltung und Sound gehen in Ordnung. Die Spannung steigt langsam, aber stetig, und mich hat wirklich interessiert, worauf hin das Ganze hinaus laufen soll. Gute Mystery mit einerm Schuss Unbehagen. Gefällt.

    Und dann kommt eine Art Serienkiller ins Spiel und alles wird Uh! Ah! Kreisch! Fliehen! Du bist es! Nein, Du! Nein! Doch! Oh! Mit anderen Worten: Beliebigkeit hält ihren Einzug, und die anfänglich interessante Thematik dient meist nur dazu, falsche Fährten zu legen und den Streifen cleverer wirken zu lassen als er wirklich ist. Schade - das ist zwar alles weiterhin routiniert inszeniert, aber das ganz große Interesse ist dahin. Und NATÜRLICH gibt es noch ein, zwei Twists, aber so richtig twisten tun die auch nicht wirklich. Bitte nicht missverstehen: Der Film ist nicht schlecht ... er ist nur nicht richtig gut. Alles klar soweit?

    Fazit: Zu wenig creepy Horror, zu viel leider durchschaubare, seichte Mystery; der Film ist mehr spannend als unheimlich. Immerhin schreit er nicht von Beginn an "Billig!", und der Gesamtunterhaltungswert ist ... okayisch? Kein güldener Stern also, aber immerhin ein leichtes Funkeln, ein "twinkle twinkle little star", sozusagen. Kann man sich mal anschauen, dann wieder vergessen und dann was Besseres anschauen. Oder was Schlechteres. Ah, mein Stichwort ... bis zum nächsten Mal! ;)
     
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  20. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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    Wir haben gestern Rinne geschaut (Reincarnation):

    [​IMG]

    Den hatte ich schon ewig und ich war mir nicht sicher, ob wir den schon kannten.
    Wir kannten ihn nicht.
    Typischer Japanhorror aus dieser Zeit, nicht so richtig gruselig, aber spannend und mysteriös bis zum Schluss.

    Die imdb-Wertung passt (~6/10).
     
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  21. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Ist "Die Besessenen" (The Turning) wirklich so schlecht? Scheinbar wurde jetzt ein neues Ende veröffentlicht, da das Originalende die Massen nicht zu begeistern wusste.
     
  22. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Letzte Woche in der Sneak gesehen. Unfassbar langweiliger, wirrer und gleichzeitig vorhersehbarer Film.

    3/10
     
  23. Cas GTI Verbastler

    Cas
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    Hey, nimm mir bitte nicht meine Vorfreude :(
    ich will mir den eigentlich im Kino angucken :ugly:
     
  24. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Ganz ehrlich, spar die das Geld. :ugly:
     
  25. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Eben in der Sneak The witch next door gesehen. Richtiger, richtiger, richtiger Schund. 2/10. :ugly:
     
  26. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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    Wir haben den vor ein paar Wochen gesehen - das Ende war doof, aber auch nicht mega schlecht. Ich hätte dem Film eine 5/10 gegeben. Leider kam die Spinnenszene gar nicht vor, die man auf den Bildern von imdb sieht (oder im Trailer?).
     
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  27. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Scheinbar soll sie nun ebenfalls vorhanden sein. Ich werde mir mal den neuen Cut erlauben, sollte er mal einfach verfügbar sein.
     
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  28. P@l@din

    P@l@din
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    Äußerst interessant:

    Ryan Murphy hat für Netflix eine Serie u.a. mit Sarah Paulson gedreht, deren inhaltliche Zusammenfassung sich schon in Richtung AHS bewegt, sich aber an Schwester Ratched aus "Einer flog über das Kuckucksnest orientiert.. Heißt Ratched und startet am 18. September.
     
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  29. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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    Dazu haben wir gestern den Trailer gesehen. :cool:
     
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  30. der.Otti Pixelspielkagge-Spieler

    der.Otti
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    Mein RIG:
    CPU:
    stöhnt
    Grafikkarte:
    hält im Winter warm
    Motherboard:
    ist die Mutter allen Übels
    RAM:
    guckt desinteressiert
    Laufwerke:
    laufen ab Werk
    Soundkarte:
    spuckt große Töne
    Gehäuse:
    eines Einsiedlerkrebs
    Maus und Tastatur:
    werden hart geklickt
    Betriebssystem:
    hält den Müll zusammen
    Monitor:
    für die Ganzkörperüberwachung
    Ohne Spinnenszene, ohne mich. :fs:
     
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  31. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Die Prämisse sieht spannend aus, aber der Trailer offenbart zu viel für meinen Geschmack.
     
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  32. The Mick Verwirrt

    The Mick
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    Auf meiner immerwährendem Käsekuchen nach dem Erdbeerfilet im Amazon, über dessen Himmel sich Lucy with Diamonds befindet, bin ich im Rahmen der "97 Cent Ausleih-Gebühr für einen Film" von Octopus Prime auf den britischen .. ummm ... "Horrorfilm" "The Necromancer - Das Böse In Dir" gestoßen. Und es war ein schmerzhafter Zusammenprall.

    Während der Napoleonischen Kriege beschließt eine Handvoll englischer Soldaten, kurz vor der Schlacht von Waterloo zu desertieren. Ihr Fluchtweg zurück nach England führt sie nach Deutschland und in den bekanntermaßen von Dunkelelfen bevölkerten Schwarzwald. Dort werden sie mit ihren persönlichen Dämonen konfrontiert ...

    Das klingt ja eigentlich ziemlich interessant, ist aber komplett Banane. Für die Soldaten, die mit ihren inneren Schweinehunden mehr zu kämpfen haben als mit irgendwelchen Feinden, mögen die geschilderten Geschehnisse gruslig / erschreckend / psychisch belastend sein - für uns als Zuschauer gilt das jedoch nicht. Stattdessen erleiden wir jede Menge Möchtegernpsychologie, unterstützt von vergessenswürdigen Darstellern und einem Drehbuch, das sich für wesentlich cleverer hält, als es wirklich ist. Obendrauf gibt es noch einen Schlag 08/15 Bildgestaltung, Dialoge aus dem Kapitel "WTF" des Buches "Wie ich viel sage, ohne viel auszusagen" und einen musikalischen Soundtrack, der ... existiert. Glaube ich. Zwingt mich bitte nicht, dafür meine Hand ins Feuer zu halten!

    Wer Filme mag, in denen Monologe wie "Ich bin ein Schatten ... von einem Kind ... dessen Eltern .... vor den Schrecken des Krieges geflohen sind!" mag; wer prätentiöse Low Budget Filme mit einem küchenpsychologischen Horror mag; wer Schnitzeleis mit Pommessahne mag: Der sollte sich dieses KleinstOd filmemacherischer "Ich wäre so gerne wichtig!"-Wichserei (Trinkgeld inbegriffen) unbedingt antun. Für alle anderen gilt:

    Prosecco! Weil warum nicht!

    Fazit: Nein. Neinneinnein. NEIN!

    P.S.: *schluchz*
     
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  33. KellogsFrosties

    KellogsFrosties
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    Angriff der Stofftiere :hammer:

     
    Zuletzt bearbeitet: 9. August 2020
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  34. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Sieht aus wie ein Win95-Bildschirmschoner. :D
     
  35. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Aquaslash (2019)
    Sommerzeit! Da schau ich mir am liebsten Slasher oder Horror à la Piranha 3D (2010) an. So erhoffte ich mir von Aquaslash, meine primitiven (Sommerhorror)Gelüste zu befriedigen: Party, Spass, Wasser, nackte Haut und Blut - deshalb liebe ich Piranha 3D! Dies schafft Aquaslash nur bedingt.

    Man sieht das limitierte Budget an. Alles sieht kleiner und/oder heruntergekommener aus als z.B. bei Piranha. Weniger Leute, "schlechtere" und insbesondere weniger attraktive Schauspieler, kein Glam, kein Pomp. Das zieht sich selbstverständlich durch den ganzen Film: OST, Effekte, Produktion... Man stelle sich vor, man möchte nach Las Vegas reisen und findet sich selber in einem abgelegenen Kuhdorf irgendwo in Utah oder New Mexico wieder. Oder anders ausgedrückt: man möchte den neuesten Wasserpark ausprobieren, verfährt sich jedoch und landet bei einem Wasserpark, der seit den 70ern nicht mehr renoviert wurde.

    Das klingt ja überhaupt nicht nach dem Gusto von General Kenobi! Oder? Seltsamerweise tragen die Schauspieler den Film, obwohl sie B- oder C-Niveau aufweisen. Einzelne sind mit viel Charme ausgestattet, die Aquaslash, obwohl genretypisch eine wirre Handlung vorliegt, eine sympathische Bodenhaftung verleihen. Dieser Charme ist rein subjektiver Natur und wenn diese bei Euch entfällt, kann die Produktion aus Kanada nicht mehr allzu viel vorweisen.

    Aquaslash ist kein Partywochende am Strand, sondern ein Nachmittagsbesuch im Freibad. Es gibt Wasser, Party, Brüste und Spass, einfach in einem kleineren und nicht so glamourösen Rahmen. Dafür tummeln gute Freunde mit.

    6/10
     
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  36. Innozenzz

    Innozenzz
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    The Wretched - The Witch next door
    Ich fand ihn nicht wirklich gut, wobei Schauspieler und Effekte in Ordnung gehen. Der Funke wollte aber nicht überspringen, wobei der Film einige coole Szenen hat.

    When she wakes
    Habe ich nicht fertig geguckt, war extrem langweilig.
     
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  37. Stringer Praktizierender Atheist

    Stringer
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    Ich hoffe, dass ist nicht ernst gemeint. :D

    Da gebe ich mir doch lieber
    Black Sheep oder
    Zombiber.
     
  38. P@l@din

    P@l@din
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    Black Sheep ist einfach nur kultig, Zombiber schon sehr speziell. Man sieht, ich kenne beide. :ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2020
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  39. Ludwig

    Ludwig
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    Black Sheep war für mich eine grosse Enttäuschung, nicht so "kultig" wie erhofft.

    Zombiber hat wenigstens (in der OV) einige herrlich dumme Wortspiele, und ist auch ansonsten recht kurzweilig. Für mich der bessere Film von den beiden.
     
  40. The Mick Verwirrt

    The Mick
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    Okay, normalerweise versuche ich ja immer, für meine Beiträge hier eine Art unterhaltsamen Einstieg zu finden, einen running gag, sozusagen. Ob das nun funktioniert oder nicht sei dahingestellt, aber für "Evil Hatebreed" (Amazon Prime) möchte ich jedenfalls eine Ausnahme machen.

    Warum? Weil ich nicht einsehe, mir - wenn auch nur eine geringe - Mühe für einen Film zu geben, der sich selbst so überhaupt keine Mühe gibt. Null Mühe. Antimühe.

    Drei Collegestudenten kaufen auf einer Onlineauktion eine Schatulle, die einen Geist beheimaten soll. Einen Geist, dem gegenüber man Wünsche / Befehle äußern kann, die dieser dann erfüllt. Was wie ein blöder Scherz klingt, erweist sich in der Realität als ... irgendwas.

    Lassen wir mal beiseite, dass die Prämisse nicht nur abgenudelt klingt, sonder auch ziemlich abgenudelt ist. Lassen wir mal beiseite, dass die Bildgestaltung nur beinahe die Qualität einer mittelmäßigen Fernsehproduktion erreicht. Und lassen wir auch beiseite, dass Story und Pacing so gut wie gar nicht funktionieren. Was dann nämlich noch übrig bleibt, sind geradezu lächerlich schlechte Darsteller*innen, eine noch schlechtere deutsche Synchronisation (nein, mal im Ernst jetzt: Die Synchronisation ist mit "amateurhaft" noch schmeichelhaft beschrieben), "Effekte", die ich absichtlich in Anführungszeichen setze und - natürlich! - weder sanfter Grusel, noch erschreckender Horror, noch Gore oder sonst irgendwas.

    Was wir hier vorliegen haben sind 90 Minuten augenverdrehende Langeweile (die einem vorkommen wie 900 Minuten augenverdrehende Langeweile) auf Höhe einer Studentenfilmproduktion, wobei die Student*innen nicht sonderlich begabt waren. Nichts funktioniert in diesem schmierigen Staubfussel von "Film", der auch noch die Unverschämtheit besitzt, sich stellenweise richtig ernst zu nehmen; und endlich einmal kann ich eine eindeutige, nicht misszuverstehende Warnung aussprechen: Verschwendet. Keine. Zeit. Mit. Diesem. Billigstmachwerk. Nichtmal Zeit, während der Ihr bekifft, betrunken oder sonstwie sinnesmäßig beeinflusst seid. So high kann man gar nicht sein, um dieses dödelige Dreckswerk anschauenswert zu finden.

    Fazit: Finger weg oder Finger ab, völlig egal, Hauptsache nicht angeschaut. Weitergehen, hier gibt es - buchstäblich - nichts zu sehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2020
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