Der Konzerte-Thread (Live ist immer besser!)

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von der.Otti, 6. April 2017.

  1. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Den mag ich noch weniger. Der rangiert in meiner beliebtheitsskala noch unter Adolf Hitler. Der hat zumindestens keine miese "Musik" gemacht :ugly:

    Ich finde Phil Collins einfach nur absolut unsympatisch und die Musik mag ich noch weniger (und die 2. Phil Collins / Genesis schallplatten die ich habe, habe ich geerbt :teach:
     
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  2. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    0086 – La Vela Puerca, Die Ärzte – Grefrath Eissporthalle – 20.5.04

    In irgendeinem Anfall von Wahnsinn hatte ich mir Karten für 6 Die Ärzte Konzerte gekauft, auf einem 7 war ich dann auch noch, wobei ein paar richtig gut waren. Andere dafür Grottenschlecht. Die vorherigen Touren hatte ich immer das Glück gerade das eine gute zu erwischen. Zudem war dieses Konzert auf Rod seinem Geburtstag, normalerweise ufern so Konzerte gerne mal aus.

    Viel zu früh dagewesen. Naja halt mit 6 anderen Wahnsinnigen vor die Halle gesetzt, immerhin war es ein schöner sonniger warmer Tag (2004 war ein Rekordsommer, es gab sogar Konzerte wo absichtlich kürzer Gespielt wurde weil es einfach zu heiß wurde)

    Irgendwann gegen 16 Uhr war auch Soundcheck. Der war relativ gut draussen zu verstehen also bekam man auch die Songs mit und die hatten es teilweise in sich, neben ein paar aus dem normalen Set wie „2000 Mädchen“ oder „Richtig schön Evil“ gab es „Wir werden schön“ komplett. Ohne verspieler. Komplett durch gesungen. Mit dem Kommentar danach „Oh das funktioniert sogar“ Ich liebe diesen Song. Das der nicht Live gespielt wird seit 1987 geht gar nicht. Angespielt wurden noch „Wegen dir“ und ich meine auch „Rennen, nicht laufen!“ aber ohne Gesang und nur so ein Mittelteil. Mit „Westerland“ wobei es hier nur die dritte Strophe war, endete der Soundcheck auch. Die Vorband durfte auch kurz, aber da konnte man nur Bläser hören. Genau kann ich leider nicht sagen was da noch so angespielt wurde. Auf der Aufnahme hört man dank der Umgebungsgeräusche fast gar nichts.

    Irgendwann kamen auch ehemalige Klassenkameraden an, wundert mich, damals wollte niemand so wirklich diese Band hören. Irgendwann gefühlte 3 Tage Später war dann auch Einlass. Das ganze ist eine typische Mittelgroße Stadt Eishalle. Unten die Eisfläche, oben 5-6 Sitzreihen und ein Blechgebäude. Ganz blöd für Akustik. Ich hab mich einfach auf die Sitzplätze begeben. Keine Lust auf stehen. Der Sitzbereich war auch angenehm leer. Irgendwann fingen dann La Vela Puerca an, die ich eigentlich gut finden will. Aber der Sound in der Halle war so dermaßen mist. Im Grunde reflektierte jeder Stahlträger, das Dach, die Wände den Ton. Das klang wie ein Blecheimer auf dem Kopf.

    Nach 40 Minuten war dann auch Ende und das weitere warten began. Wir, die den Soundcheck mitbekommen hatten erwarteten ja eine zu mindestens teilweise besondere Show. Kleiner Spoiler. Die gab es nicht. Stattdessen gab es eigentlich die Songs die die immer spielen. Zusätzlich halt die, vom neuen Album, da wurden auch einige von gespielt. Ganze 12 Stück. Blöderweise ist das Album über größere Strecken verdammt mies. Weil das ganze unbedingt ein Doppelalbum werden sollte ist da jede menge Füllmaterial drauf was maximal(!) B-Seiten Niveau hat. Dafür schlummern versteckt auf den Singles wieder rum Perlen. Immerhin von den 7 Songs die ich auf dem Album mag wurden gigantische 5 gespielt. (Wer es wissen will: „Nicht allein“ „Ein Mann“ „Nichts in der Welt“ „Die Nacht“, „Anti Zombie“) Auch der Rest des Sets hatte zu mindestens ein paar „Highlights“ „Ich weiß nicht (ob es Liebe ist)“ mag ich eigentlich obwohl auf dem Album viel besseres ist. „Popstar“ geht eh immer. Aber so richtig Stimmung wollte nicht aufkommen, also nicht nur bei mir. Beim ganzen Publikum nicht. Das ganze war erst das 11. Konzert der Tour und irgendwie war die Band gerade bei dem neuen Zeug noch sehr unsicher und spielte den Rest „auf Nummer sicher“. Von den Soundcheck Songs wurde gar nichts auch nur angedacht zum Spielen. Und Rods Geburtstag wurde auch nur so nebenbei erwähnt.

    Nach „Zu Spät“ war dann auch Ende, zwar mit 160 Minuten Spielzeit, aber das ganze wirkte einfach wie nach „Schema F“ abgespult. Besonders der „Unplugged Part“ war nervig. Die Band hatte ja 2002 das Unpluggedalbum veröffentlicht. (Wo dann auch einiges aus der Mottenkiste gekramt wurde) und was spielte man in dem Unplugged Part. Nix davon. Außer Monsterparty und der Song ist genau 1. lustig. Dann fängt der an zu nerven. Dafür extra „Unplugged“ zeug auf die Bühne zu stellen war irgendwie grandiose Zeitverschwendung. Die Songs hätte man auch einfach so spielen können ohne Akustikinstrumente. Für ein Ärztekonzert war das schon relativ schwach. Aber das heißt nicht das die Band das nicht unterbieten könnte, auf der Tour gabs 2 Konzerte die noch schlimmer waren. Bei einem merkte man der Band das „ich hab eigentlich gar keine Lust“ an. Was aber einen Hintergrund hatte. Beim zweiten war das Publikum auf Valium. Dazu aber später mehr.

    Setlist

    La Vela Puerca:
    Potosi
    Manana
    El ojo Moro
    Por Dentro
    Peren Hoy
    El profeta
    Ilenos de Magia
    Gente
    De tal Palo tal Astrilla

    Die Ärzte:

    Intro
    Nicht allein
    Radio brennt
    Ignorama
    Angeber
    Geld
    Hurra
    Richtig schön evil
    Ein Mann
    Deine Schuld
    Ich weiß nicht (ob es Liebe ist)
    Der Optimist
    T-Error
    Sweet Sweet Gwendoline
    Anti Zombie
    ½ Lovesong
    Meine Freunde
    Die klügsten Männer der Welt
    Nichts in der Welt
    WAMMW
    Popstar
    Ein Sommer nur für mich
    Die Nacht
    Revolution `94
    Schunder-Song

    Biergourmet
    Zitroneneis
    Frank‘n‘Stein
    Monsterparty

    Dinge von denen
    Unrockbar
    Schrei nach Liebe

    Der Graf
    Elke
    Westerland
    Zu Spät
     
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  3. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    0087 – Crowfish, Die Parasiten – Krefeld Uerdingen Schymys Pub – 20.5.04


    Shymy‘s Pub war eine kleine Kneipe direkt im Bahnhof Krefeld-Uerdingen, bestand quasi aus einem Tresen, und einer Bühne mit ungefähr Platz für 50-70 Leute, und es gab quasi jeden 2. Tag Konzerte. Der Pub existiert seit bestimmt 15 Jahren nicht mehr. Sehr schade drum. Auch eine der Bands die dort spielte „Die Parasiten“ existiert seit 2010 nicht mehr. Ausserdem spielten an dem Abend Crowfish aus Bulgarien. Diese gibt es sogar noch. Hat seit 2018 aber nichts mehr gemacht.

    War eigentlich eher spontan da. Hatte die Parasiten 2003 im Tor 3 als erste Band gesehen und fand die eigentlich ganz gut. Also bin ich halt hin. Kurz vor Soundcheck da gewesen mit der Band noch gequatscht und kurz nach 8 fingen Crowfish an. Publikum war in etwa auf 25 Personen angewachsen wovon viele zum Biertrinken da waren und der Band eher wenig Aufmerksamkeit schenkten.

    Crowfish machten so eine art Hardrock mit Rap einflüssen. War ganz gut, einige Songs gar teilweise auf Bulgarisch. Die Band hatte jedenfalls spass an ihrem ca. 45 Minuten auftritt. Das Publikum blieb aber wenig begeistert.

    Setlist:

    More than a reason
    Apart
    Spread your Wings
    Silhouette
    No more Goodbyes
    Away
    Hoba 2
    Nicotine
    Drawing Paintings
    Hoba 1
    Requiem
    Love Song

    Kurzer Umbau und als zweites spielten die Parasiten. Irgendwie wurde es jetzt auch etwas voller. Immerhin kam die Band aus Krefeld und einige Freunde der Bandmitglieder kamen auch. Das besondere an der Band ist das diese nur aus Frauen und guten Freundinnen besteht. Die Band spielte viel vom damals aktuellen Album „Wir ziehen weiter mit dem Rock‘n‘Roll. Quasi alles ausser bis auf 4 Songs komplett und vor allem meinen Lieblingssong „Könnte man sich beamen“ und „Punkrock Superstar“ eigentlich mag ich das komplette Album. Dazu noch ein paaar Songs von der „Solang es uns Gefällt“ EP. Von der ersten Single „Nie wieder mit dir“ gabs auch was. Dafür den damals noch neuen Song „Durch die Straßen“. Das Publikum hatte doch immerhin ein wenig mitsingpotential. Geschätzt 1/3 des Publikums konnte einige der Texte. Nach 60 Minuten Spielzeit war dann auch Ende. Der Pub wurde darauf hin deutlich leerer und nur noch die Bands und einige wenige der Zuschauer blieben. Wobei ich mich dann auch auf den Weg machte. Wobei aus Krefeld weg zu kommen der blanke Horror ist. Baustellen, Baustellen und die Autobahnauffahrt ebenfalls Baustelle. Bin quasi Landstraße nach Hause gefahren. Geht auch, dauert nur etwas länger und gleich mal in einen Blitzer gefahren, aber nie was von gehört. Leider verlor ich auch die Band etwas aus den Augen und sah die erst 2007 zufällig wieder. Die „Solang es uns gefällt“ EP fehlt mir auch immer noch.

    Setlistt:

    Jetzt
    Fieser Traum
    Könnte man sich beamen
    Gedankenchaos
    Fassade
    Punk-Love
    Solang es uns gefällt
    Seelenverwandschaft
    Sonntags-Tief
    Durch die Straßen
    100 Stunden
    Shut Up and Stand Up
    Nie wieder mit dir
    Punkrock Superstar
    Hansa
    Durstige Frauen
    Für einen Abend
    Parasitenlieder
     
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  4. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    0088 – Kasa, die Asozialen Superhelden, Tanzende Kadaver/Telepilot 310 – Peine UJZ – 22.5.04

    Erstmal nach Hamburg gefahren und wen abgeholt. Mal eben 150km Umweg und dann nach Peine. Das UJZ zu Suchen war etwas, sagen wir schwierig. Das liegt ausserhalb von Peine ganzen in der Prärie. Dort sind nur Felder, eine Straße und ganz am Ende dieser Straße ist das UJZ. Die hälfte davon besteht aus Holzbauten die an eine Steinhausruine gezimmert wurde. Hat absoluten Style, und der Laden und die Leute die ihn betreiben sind super Symapatisch.

    Soundcheck von Kasa und den Tanzenden Kadavern verlief sehr Reibungslos und Flott. Beide Bands waren nach 20 Minuten fertig. Inkl Auf/Umbau. Dann die Asozialen Superhelden die brauchten über eine Stunde mit zig Sonderwünschen die kaum zu Erfüllen waren. Hier Delay, da Hall, womit die Technik überfordert war. So kleine Mischpulte sind halt doch sehr begrenzt und kein vergleich zu den heutigen Digitalen. Zudem bestand die Band auch auf den Mittelslot. Obwohl die eigentlich als letztes Spielen sollte. Weil die ihre Kumpels wohl nicht 2 Bands „ertragen lassen“ wollten. Schon das war ziemliches scheissverhalten. Kasa wollten eh anfangen, was die Kadaver nicht wollten, dass war kein Problem. Also blieb für die Kadaver nur der letzte Slot über.

    Nach 2 weiteren Stunden ging es dann auch los, und immerhin ca. 60 Leute hatten sich in das UJZ begeben. Kasa, steht für Kartoffelsalat, spielten richtig guten deutschen Punkrock, die Band quetschte auch gleich mal 19 Songs in ihre Stunde Spielzeit. Da war auch ziemlich Pogo in dem Laden, was meist kontraproduktiv zu sehr flachen Bühnen ist, da lagen öfters ganze Trauben von Leuten auf der Bühne, aber ohne das was größeres passiert ist.

    Setlist:

    Halts Maul
    Scheiss auf Deutschland
    Produkt
    Integriert
    3 Bier
    Heilige Kuh
    Unterschied
    Ob grün ob rot
    Alarmzustand
    Abschied
    Vielleicht
    Revolution
    Freunde für eine Nacht
    Freiheitskämpfer
    Weit weg
    Warum was wieso
    70-90
    Karibikinsel
    Einmal bis zur Sonne
    Arschlieder

    Danach kamen die Asozialen Superhelden, die ihre eigenen Fans mitbrachten die pünktlich zum Gig reinkamen und auch pünktlich danach wieder gingen. Naja der miese Eindruck bestärkte mich, die Band war nicht nur super Arrogant auf der Bühne, sondern auch musikalisch noch richtig Kacke. Es gefiel auch nur den eigenen Fans, viele andere gingen dann bereits. Warum wurde uns auch dann klar. Der letzte Bus fährt in Peine um 21:30, man schaffte es nach dem „Superhelden“ Gig gerade so eben dahin und das wusste die Band auch, deswegen wollten die den zweiten Slot haben. Sprich sofort nach ende des Gigs wurde das UJZ ziemlich leer. Die Band machte sich dann auch gleich vom Acker nicht ohne einigen Leuten noch vorzuwerfen sie hätten Bandequipment beschädigt. So eine richtige Arschlochband halt. Zum Glück gibts die wohl nicht mehr.

    Setlist:

    All you want
    Face of a Dozen
    Nobody Knows
    Disaper
    Break the Circle
    Lullaby
    Crashed Emotion
    Message in
    Another State
    Anything at all
    What i do
    Fall in Deep
    Bittersweet Darkness
    I think you know

    Der Tanzende Kadaver Gig war kurz vorher noch in einen „Telepilot 310“ Gig umfunktioniert worden. Das ist ein Nebenprojekt mit englischen Titelen gewesen. Zudem waren eh nur noch 10-15 Leute da. Der Vorteil war, dem UJZ war egal wie lang die letzte Band spielt. Sprich man konnte nach dem normalen Set noch etwas weiter machen mit Songs die nicht geprobt waren oder nicht geplant waren. Den paar answesenden gefiel es auch ganz gut und die blieben auch bis zum Ende.

    Setlist:

    Telepilot 1-2-3-4 Go
    S+M (Only Hurts the One you love)
    Spring
    Sad & Frustrated
    Joey
    I dont wanna go out with you tonight
    Brainwash Barricades
    Object
    Uhh
    About a Girl
    Forever
    Anyboty Out there
    Waiting
    Metropolis
    Ive been diging up John Lennon
    We bite
    Sex and Violence

    Old Farts
    Something in the Way

    Dann noch beim Abbau geholfen und zurück nach Hamburg, dort übernachtet und morgens zurück.

    0089 – La Vela Puerca, Die Ärzte – Köln Palladium – 24.5.04

    Kann mir wer erklären warum ich immer wieder in dieser Halle lande? Naja und nicht nur die Halle war diesmal Problematisch, auch das unheim aggressive Publikum war das Problem. Schon beim Einlass wurde herumgeschubst, um sich geschlagen, und das meist von irgendwelchen halbstarken die in ihrem Leben noch nie auf einem Konzert waren und unbedingt als erste rein wollten und meinten von der Seite durch die Absperrung klettern zu können. Immerhin war die Security sehr aufmerksam und schickten die alle sofort zurück. Was den Einlass aber massiv verzögerte.

    Irgendwann auch mal drin gewesen, und das Palladium ist immer noch scheiße. Eine schmuddelige dunkle kalte Industriehalle. Die auch so klingt. Merkte man besonders schon bei La Vela Puerca. Dagegen war der Sound in Grefrath noch richtig gut. Weiter hinten in der Halle war es wieder rum viel zu leise. Irgendwie gibt es keine gute Position dort. Auch das aggressive Publikum von Anfang war dann irgendwann drin und nervte jeden. Einige sind wohl später noch raus geflogen.

    La Vela Puerca taten das beste was ging. Aber irgendwie kam keine wirkliche Stimmung auf. Muss recht frustrierend gewesen sein. Die Band ging quasi wortlos von der Bühne und über eine Stunde warten begann.

    Setlist:

    Potosi
    Manana
    El ojo Moro
    Caldo Precoz
    El viejo
    Por Dentro
    Titas Rebuscoado
    Alta Magia
    Peren Hoy
    El Profeta
    Gente

    Auch die Ärzte hatten mit der doch eher mäßigen Stimmung massiv zu kämpfen, die Halle war voller Leute die nur Unrockbar und maximal Westerland kannten. Das schlug sich massiv auf die Stimmung vor Ort und vor allem auch auf die Band nieder die gefühlt immer lustloser und schneller durch die Songs hetzte nur bei Unrockbar bebte die Halle. Das hatte ich noch nie erlebt das es nur bei genau einem Song so passierte. Normalerweise umfasst das alle Hits, aber hier? Selbst bei Schrei nach Liebe war die Stimmung wieder nur mäßig. Irgendwie war ich froh das es vorbei ist. Allerdings hatte ich auch das Gefühl das die schlechte Stimmung mit an der Halle und der Temperatur in dieser gelegen hat. Angenehm war es nicht. Allerdings war dies Publikumstechnisch nur das zweitschlimmste Konzert der Tour.

    Setlist:

    Intro
    Nicht allein
    Radio brennt
    Ignorama
    Angeber
    Geld
    Hurra
    Richtig schön evil
    Ein Mann
    Deine Schuld
    Ich weiß nicht (ob es Liebe ist)
    Der Optimist
    T-Error
    Sweet Sweet Gwendoline
    Anti-Zombie
    1/2 Lovesong
    Meine Freunde
    Wie am ersten Tag
    Die klügsten Männer der Welt
    Nichts in der Welt
    WAMMW MESMAAG
    Popstar
    Ein Sommer nur für mich
    Die Nacht
    Revolution '94 / Kopfüber in die Hölle

    Schunder-Song
    Dinge von denen
    Unrockbar
    Schrei nach Liebe

    Biergourmet
    Zitroneneis
    Frank'n'stein
    Monsterparty

    Der Graf
    Elke
    Westerland
    Zu spät

    0090 – Union Youth, Die Ärzte – Köln Palladium – 25.5.04

    Gleiche Halle, aber mit deutlich(!) entspannteren und deutlich älterem Publikum. Was allerdings gar nicht ging was diese Vorband, bis in die Haarspitzen Arrogant und dem Publikum den Mittelfinger zu zeigen nur weil es nach 5 Songs genug hat von einer schlechten Vorband und nicht applaudiert geht gar nicht. Auch Backstage muss sich die Band wohl die ein Rock am Ring Headliner aufgeführt haben, was dann auch dazu führte das alle weiteren Vorband Gigs gecancelt wurden. Dafür sprangen Tape und La Vela Puerca ein. Offiziell sagten Union Youth wegen Grippe ab. Das die rausgeworfen wurden kam erst später ans Licht.



    Nachdem diese völlig überflüssige Band durch war kamen auch Die Ärzte. Die erst einmal leichte Startschwierigkeiten hatte den das Publikum war immer noch auf den „entsetzt“ über die Vorband Level. Allerdings wurde die Stimmung dann auch deutlich besser und das Publikum freute sich merklich über jeden Song und kannte auch deutlich mehr als nur einen Song. Die Band spielte hier „Setlist 2“ die einige andere Songs hatte. Neben dem sehr selten gespielten „Ruhig angehen“ vom aktuellen Album einiges an Klassikern und Frühwerken der Band. Auch „Komm zurück“ was für das Unplugged ausgegraben wurde fand sich im Set. Lediglich der Unpluggedpart entpuppte sich als Stimmungskiller, aber das war irgendwie auf jedem Konzert wo ich war so.



    Seltsamerweise war auch der Ton deutlich besser als beim ersten Abend, gut war der zwar noch lange nicht aber wenigstens erträglich. Für mich das bisher beste Konzert der Tour. Aber da kam ja noch Düsseldorf.



    Setlist:



    Intro
    Nicht allein
    Radio brennt
    Alleine in der Nacht
    Angeber
    Geld
    Hurra
    Richtig schön evil
    Ein Mann
    Deine Schuld
    Komm zurück
    Ruhig angehn
    Sweet Sweet Gwendoline
    Mondo Bondage
    Geisterhaus
    1/2 Lovesong
    Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!
    Die klügsten Männer der Welt
    Nichts in der Welt
    WAMMW MESMAAG
    Popstar
    Sommer, Palmen, Sonnenschein
    Die Nacht
    Rebell

    Schunder-Song
    Dinge von denen
    Unrockbar
    Schrei nach Liebe

    Biergourmet
    Zitroneneis
    Frank'n'stein
    Monsterparty

    Manchmal haben Frauen...
    Elke
    Westerland
    Zu spät

    Als nächstes Die Kassierer und die Toten Hosen
     
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  5. der.Otti Pixelspielkagge-Spieler

    der.Otti
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    Wie schaffen die es, "Unrockbar" zu kennen, aber dann nicht "Deine Schuld"? Und wie kann man denn "Hurra" und "Zu Spät" nicht kennen? Und... ach, ich will es gar nicht wissen. Das macht mich ja schon mett vom lesen. :bse:
     
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  6. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Deine Schuld war da noch nicht als Single erschienen. Das war ja erst die vierte und kam nach der Tour

    Unrockbar
    Dinge von Denen
    Nichts in der Welt
    Deine Schuld
    Die klügsten Männer der Welt

    Frag mich nicht, die ersten 2-3 Reihen kannten sicher alles, aber dann? Bei jedem Song sah man in Ratlose gesichter und hört leute munkeln "Das kenn ich nicht, ist das neu?" Irgendwann nach 60 Minuten gingen auch einige weil es ihnen "zu lang" wurde. DAs war in etwa bei "Wie am ersten Tag" :ugly:
     
  7. der.Otti Pixelspielkagge-Spieler

    der.Otti
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    Aber das Album war da schon lange draußen. Wieso geht man, wenn man schon nicht die alten Sachen einer Band kennt, auf ein Konzert, wenn man nicht mal das aktuelle Album kennt? :motz::ugly:

    :shot:

    Und ich hoffe jedesmal, dass das Konzert "wenigstens" drei Stunden dauert. :ugly:
     
  8. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Das gabs 2008 auch noch mal in Münster, bei uns im Sitzplatzblock hat ne Familie gehockt die 3 Stunden gelangweilt rumhockte, nur bei Lasse Redn und Junge haben die mal kurz gejubelt.. Und auf dem Konzert wurde "Nie gesagt" gespielt, dass kannte schon kaum wer. "Das ist RocknRoll" gabs auch, da gabs von dieser Familie entsetzte Gesichter was das denn für Schrottsongs wären :ugly:
     
  9. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Wollt ihr eigentlich noch mehr davon haben? Sonst schreib ich das nur für mich :ugly:
     
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  10. der.Otti Pixelspielkagge-Spieler

    der.Otti
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  11. ak666mod

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  13. der.Otti Pixelspielkagge-Spieler

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    0091 – Brigade S., Die Kassierer – Bochum Bahnhof Langendreer – 26.5.04

    Das Konzert war das etwas vorgezogene 20 Jahre Jubiläumskonzert was eigentlich hätte als LiveDVD erscheinen sollen, aber dann nie tat. Wölfi hätte das ganze schneiden müssen, und dass war ihm dann zu viel Arbeit.

    Entsprechend war ein Filmteam vor Ort, und da die mehr Kameras als Leute hatten wurde ich gleich mit eingespannt. Das kommt davon wenn man zum Soundcheck da ist. Immerhin konnte man dadurch oben auf die Tribüne, die war für normales Publikum gesperrt, einfach weil der durchschnittliche „Die Kassierer“ Konzertbesucher gerne mal Bier von oben runterkippt. Soundcheck dauerte ewig, schon alleine weil da noch eine recht komplexe Tonaufnahme für eben diese nie erschienene DVD dran hin. Währenddessen brauchte die Vorband „Brigade S.“ nur knappe 10 Minuten.

    Der Einlass verlief schleppend, vor allem weil die Asselpunks alle versuchten irgendwelche Bierflaschen mit reinzuschmuggeln. Was das ganze abgetaste massive Verzögerte. Zur Vorband waren dann die letzten durch. „Brigade S.“ spielen Punkrock mit Skineinflüssen, aber auf einem eher humorvollen Niveau. Kam beim Publikum wohl recht gut an, und da war nicht gerade sanfter Pogo im Innenraum. Gut das ich oben Stand bzw. auch in den Backstage kam. Denn irgendwie wurde es sehr heiß dort oben. Ohne Getränke wäre das schwierig und ich hatte sogar einen eigenen Security das keine normalen Besucher nach oben konnten.

    Setlist Brigade S.

    Brigade S.
    Punkrockpolizei
    Street Boy
    Aso Pack
    Die Polizei
    Ich brauche Kohle
    Polnisches Lied
    Anna Möse
    Gabberalarm
    Mädchen von Wanne Eickel
    Onkel Eckart
    Böse
    Wir gehen ins Stadion
    Wanne Eickel
    Brigade S.

    Dann die Kassierer, die Konzerte sind immer so schwer zu beschreiben. Wölfi trinkt auf der Bühne Bier. Das Publikum zieht sich aus. Wölfi zieht sich auf der Bühne aus. Das Publikum trinkt Bier. Im Grunde gab es die Standartshow die nach dem neuen Album eingeführt wurde. Sprich viele Songs von dem die fast alle nicht mehr gespielt werden mittlerweile und die Klassiker halt. Am Ende gab es ungewöhnlicherweise nnoch eine weitere Zugabe. Dies ist sehr selten gewesen zu der Zeit. War aber einerseits dem sehr guten Publikum und auch der DVD Produktion geschuldet. Das Konzert war gut. Aber halt auch ein normales Kassierer Konzert. Leider ist die DVD ja nichts geworden. Schade um das an sich schöne Material.

    Setlist:

    Intro
    Besoffen sein
    Sex mit dem Sozialarbeiter
    Das Politische Lied
    Mein Gehirn, dein Gehirn
    Mein Vater war ein Hurenbock
    Blumenkohl am Pillemann
    Komm mach die Titten frei
    Kuckuck
    Warum ich immer so traurig bin
    Dr. Martens
    Klagegesang einer Katze
    Kein Geld für Bier
    Ich töte meinen Nachbarn und verprügel seine Leiche
    Das Lied vom Hass
    Whole Lotta Rosie
    Showblock
    Älterer Herr
    Ausserirdischer, wo befindet sich dein After
    Schnaps und Bier
    Großes Glied
    Frauenarzt
    Kommste mit ins Stadion
    Deutsche Polizisten
    Haschisch aus Amsterdam
    UFO
    Smoke on the Water
    Tot, tot, tot

    Aussenbordmotor
    Stinkmösenpolka

    Underberg

    0092 – Capricom, Stigma, Die Toten Hosen – Meerbusch Turbinen Halle – 27.5.04

    Eine Band die „Die Jungs von der Opel Gang“ heißt. In Meerbusch spielt was genau neben Düsseldorf liegt (Die Turbinenhalle liegt sogar genau auf der grenze) und das ganze auch noch von Wöllis „Rock am Turm“ präsentiert wurde. Wer könnte DAS nur sein? Fix 3 Karten gekauft (für je 15€) und einen Freund gefragt ob dieser mitwill. Antwort war Ja und da war das Konzert schon ausverkauft. Glücklicherweise passte es auch in meine anderen Konzerttermine, die Sommermonate waren echt ziemlich voll und auf einige Bands musste ich sogar verzichten, weil zwei Konzerte gleichzeitig geht ja nicht.

    Die Turbinenhalle ist genau das, eine alte Industriehalle in die man eine Bühne und 2 Theken gestellt hat und man stopfte sehr viele Leute rein, schon zur ersten Vorband war es brechend voll und natürlich warteten alle auf die Toten Hosen. Entsprechend schwer hatten es Capricom, die irgendwie klangen wie Planlos und Stigma, die auch irgendwie klangen wie Planlos nur auf englisch überhaupt Publikumsreaktion zu bekommen. Je 30 Minuten hatten die Bands. War halt ok, aber mehr auch nicht.

    Für die Hosen war dies einerseits ein Freundschaftsgig für ihren ehemaligen Schlagzeuger andererseits einer um sich für die großen Festivals, Rock am Ring und Rock im Park einzuspielen. Zudem wurden ein paar nummern des neuen Albums zum ersten mal Live gespielt. Teilweise noch mit etwas anderem Text. Zudem wurden auch drei Songs von der Friss oder Stirb EP gespielt. Wovon zwei nach den Aufwärmkonzerten und den Festivals nie wieder Live gespielt wurden. Als besonderer Gast fungierte einmal Tim, Kuddels Sohn (der mittlerweile eigene Bands hat) beim Container-Lied an der Gitarre und Wölli bei Opel-Gang und Bis zum bitteren Ende.

    Der ganz neue Song versteckte sich hier noch als „Vorwärts und zurück“ auf der Setlist. Später hieß der „Zurück zum Glück“ und war der Titelsong des Album. Welches ein Problem hat. Dort sind eigentlich einige sehr starke Songs drauf, aber diese sind unheimlich sperrig und teilweise müssen die echt Jahre reifen. Ich fand das Album zu release absolut furchtbar, mittlerweile ist es in meiner Top 5. Alleine schon wegen Songs wie „Am Ende“ oder eben „Zurück zum Glück“.

    Die Stimmung schwankte massiv. Die meisten konnten mit den neueren Songs fast nichts anfangen, und nur bei den Hits kam auch nur begrenzt Stimmung auf. Gerade um die Songs der „Friss oder Stirb“ EP war es da schade, die sind nämlich richtig gut. Allerdings waren meiner Meinung nach deutlich zu viele Coverversionen bei, 6 Stück an der Zahl. Allerdings war genau bei denen die beste Stimmung. Irgendwie komisches Publikum

    Mit 120 Minuten war das ganze für das erste Konzert nach 2002 (sieht man von einigen Geheimen Auftritten ab) doch recht lang. Die Heimat verlief absolut Ereignislos irgendwie.

    Setlist:

    Intro
    Friss oder Stirb
    Song 2
    Auswärtsspiel
    Niemals einer Meinung
    Schön sein
    Cokane in my Brain
    Zurück zum Glück
    Hier kommt Alex
    Weil du nur einmal lebst
    Was zählt
    Wünsch dir was
    Alles wird vorrüber gehen
    Paradies
    Wir sind das Volk
    Container Lied
    Madelaine (aus Lüdenscheid)
    Steh auf wenn du am Boden bist
    Goodbye Garageland
    Should i stay or should i go
    Nur zu besuch
    Pushed Again
    Bayern
    Kein Alkohol (ist auch keine Lösung)
    Schönen gruß, auf Wiedersehen

    Mad World
    Call of the Wild
    Zehn kleine Jägermeister
    Düsseldorf Hymne
    Opel Gang
    Bis zum bitteren Ende

    Rockaway beach
    All die ganzen Jahre
    Wort zum Sonntag
    Walk On

    0093 – 5 Sterne Deluxe, Die Ärzte – Düsseldorf Philipshalle – 3.6.04

    Eigentlich hatte ich recht wenig Lust auf den Gig. Da die Köln Konzerte schon nicht das Gelbe vom Ei waren hatte ich schlimme befürchtungen. Zudem hatte ich ganz ekelige Rückenschmerzen. Naja trotzdem hin, eine 28€ Karte verfallen lassen geht ja auch nicht. Zum Einlass da gewesen und sie an, der lief komplett gesittet. Ohne Gedrängel, Geschiebe und ärger. 2001 hab ich hier noch in der ersten Reihe gestanden. Heute ging ich auf den Sitzplatz. Es war freie Platzwahl und von der Tribüne auf der gegenüberliegende Seite hatte man sehr gute sicht. 2 Plätze neben mir machte es sich einer der Hells Angels gemütlich der mir wohl ansah das ich verdammte Rückenschmerzen hatte und mir ungefragt ein Bier mitbrachte. Sehr Nett. Tja dann fing die Vorband an „3 Champagneros ADVC“ hießen die und es waren. 5 Sterne Deluxe. Auf die hatte sich ja jeder besonders gefreut. Ungefähr so sehr wie auf Brechdurchfall. Ich habe selten erlebt das eine Vorband schon während des ersten „Songs“ ausgepfiffen werden. Hier war das vor allem auch noch angebracht. Das war so dermaßen übel. Wenn dir 8000 Leute den Mittelfinger zeigen machst du defintiv was falsch. Zitat von meinem Sitznachbarn „Wenn die noch einen Song machen hol ICH die von der Bühne“. Zum Glück für die Band war es auch vorbei. 5 Sterne Deluxe haben diesen Aufritt immer noch in den Knochen wie ein Interview 15 Jahre später zeigte. Zu recht. Hab davon auch keine Setlist. Fragt gar nicht erst.

    Irgendwann um 9 fingen dann auch die Ärzte an. Mit dem Tourset 1. Vor uns in der Sitzplatzreihe wollten Leute aufstehen was mir und dem Biker die Sicht nahm. Die wurden von diesem aber gleich freundlich gebeten sich entweder Hinzusetzen oder sich in den Stehplatzbereich zu verziehen. Gut wir hatten dann freie Sicht. Das Publikum selbst war von Anfang an voll da, und kannte jeden Text. Selbst die neuen Songs waren komplett Textsicher drin. Der Unpluggedpart hingegen killte die Stimmung wieder so etwas, immerhin war mittlerweile ein anderer Song dabei. Roter Minirock statt Zitroneneis. Aber die meisten nutzten die Zeit um kurz Getränke zu holen.
    Nach Westerland verfiel die Band aber in inprovisationslaune und wollte noch was besonderes bieten und spielten. „Spitz wie Lumpi“ dass ist eigentlich ein Soilent Grün Song von 1981. Rufe nach Teddybär wurden laut, aber mehr als eine Strophe brachte die Band nicht zu stande. Genau wie bei Langweilig wo nach dem ersten Refrain der Text nicht mehr zusammen kam. Nach Zu Spät gab es dann noch Dauerwelle vs. Minipli und dann war es auch leider zu Ende. Aber dieses Konzert war richtig gut, so dass ich spontan entschlossen habe auch am Folgetag hinzufahren. Ohne Ticket.

    Setlist:

    Intro
    Nicht allein
    Radio brennt
    Ignorama
    Angeber
    Geld
    Hurra
    Richtig schön evil
    Ein Mann
    Deine Schuld
    Ich weiß nicht (ob es Liebe ist)
    Der Optimist
    T-Error
    Sweet Sweet Gwendoline
    Anti-Zombie
    1/2 Lovesong
    Meine Freunde
    Die klügsten Männer der Welt
    Nichts in der Welt
    WAMMW MESMAAG
    Popstar
    Ein Sommer nur für mich
    Die Nacht
    Revolution '94 / Kopfüber in die Hölle
    Schunder-Song

    Dinge von denen
    Unrockbar
    Schrei nach Liebe

    Biergourmet
    Roter Minirock
    Frank'n'stein
    Monsterparty

    Der Graf
    Elke
    Du willst mich küssen
    Westerland
    Spitz wie Lumpi
    Teddybär
    Langweilig
    Zu spät
    Dauerwelle vs. Minipli
     
    der.Otti gefällt das.
  16. Vögelchen Tiefflieger

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  17. Eidottrio

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    War sooooo toll :D Auch wenn viel gefehlt hat und es noch deutlich länger hätte dauer dürfen :D
     
  18. Husky666 Mit Schleife

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    0094 – La Vela Puerca, Die Ärzte – Düsseldorf Philipshalle 4.6.04

    Immer noch Rückenschmerzen aus der Hölle. Trotzdem ohne Karte hin und gleich wen gefunden der verzweifelt versuchte die Karte seiner kranken Freundin los zu werden. Wollte 5€, hab ihm 10€ gegeben. Gleichen Sitzplatz wie den Tag davor, und der gleiche Sitznachbar wie dem Tag zuvor. Diesmal wollte ich Bier holen aber das war gleich abgelehnt worden und ich bekam wieder eines. Sehr nett.

    Diesmal hat keiner Vor uns gesessen oder gestanden. Zum Glück. La Vela Puerca waren Vorband, welch eine Erholung im Gegensatz zu „5 Sterne Deluxe“ Auch der Sound war diesmal sehr gut. Anders als in Köln oder Grefrath. Das Publikum war so aus dem Häusschen das die Band spontan einen Song mehr spielen durfte.

    Auch der Band machte das ganze viel mehr Spass als die zwei Gigs die ich zuvor gesehen hatte.

    Setlist:

    Potosi
    Manana
    El ojo moro
    Caldo Precoz
    Pro Dentro
    El viejo
    Tias Rebuscado
    Alta Magia
    Paren Hoy
    El Profeta
    Genta

    Bei die Ärzte stand Set 1 auf dem Plan, welches aber im Gegensatz zu Köln einige Variationen hatte. Es gab also noch „Alternativsongs“ für jedes der Sets. Statt „Angeber“ gab es hier „Ein Lied für dich“. „Punkbabies“ wurde noch zwischen geschoben. Genau wie „Mondo Bondage“. Die Band rechnete wohl mit einem sehr aufgedrehten Publikum. Was auch so war, zwar nicht ganz so extrem wie am Vortag aber immer noch deutlich besser als die Gigs die ich zuvor hatte. „Blumen“ machte es ebenfalls ins Set, leider anstelle von „Popstar“. Wirkte fast so als ersetzte man Regelmäßig Songs von einem Album durch einen anderen Song von ebendiesen.

    Nach Rebell war aber erstmal Zugabenpause angesagt. Wobei sich hier im Gegensatz zu Köln nichts mehr änderte und auch hier wieder. Der Unplugged Teil tötete die Stimmung massiv. Da half auch „Manchmal haben Frauen“ nicht mehr viel. Man merkte im letzten Teil das die Zuschauer auch von gestern noch ziemlich platt waren und die Stimmung flaute langsam ab. So ging das Konzert recht unspektakulär Zu Ende. Und auch nach Zu Spät gab es kaum noch Zugabenrufe. Aber trotzdem waren die beiden Düsseldorf Konzerte bis dahin die besten der Tour die ich gesehen habe. Als Spoiler. Besser wurde es auch nicht.

    Setlist:

    Intro
    Nicht allein
    Radio brennt
    Alleine in der Nacht
    Ein Lied für dich
    Geld
    Hurra
    Richtig schön evil
    Ein Mann
    Deine Schuld
    Komm zurück
    Ruhig angehn
    Punkbabies
    Sweet Sweet Gwendoline
    Geisterhaus
    Lady
    1/2 Lovesong
    Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!
    Die klügsten Männer der Welt
    Nichts in der Welt
    WAMMW MESMAAG
    Blumen
    Sommer, Palmen, Sonnenschein
    Die Nacht
    Rebell
    Schunder-Song

    Dinge von denen
    Unrockbar
    Schrei nach Liebe

    Biergourmet
    Zitroneneis
    Frank'n'stein
    Monsterparty

    Manchmal haben Frauen...
    Elke
    Westerland
    Zu spät

    0095 – La Vela Puerca, Die Ärzte – Dortmund Westfalenhalle – 5.6.04

    Immer noch Rückenschmerzen. Zwar besser aber immer noch ekelig. Zum Glück Sitzplatzkarten gehabt. Dummerweise nur 2. Reihe im Sitzplatzblock. Die Westfalenhalle war riesig für Die Ärzteverhältnisse. Leider. Die Band funktioniert in kleineren Hallen eigentlich deutlich besser. Vorband waren „La Vela Puerca“ schon wieder. Aber gut, besser als Union Youth. Welche ja mittlerweile rausgeflogen waren. La Vela Puerca ist es aus der Heimat gewohnt vor so viel Publikum zu spielen. Entsprechend souverän war die Show. Allerdings war das Publikum längst nicht mit dem aus Düsseldorf zu vergleichen. Nervig, die, die vor mir gesessen haben standen immer wieder auf. Ein Security kam, forderte diese zum Hinsetzen auf, ging weg. 3 Minuten später standen diese wieder. Ein Security kam, dass setze sich das komplette La Vela Puerca Set so fort. Als Überraschung spielten La Vela Puerca und Die Ärzte einen Song zusammen. La Bamba. Ironischerweise haben Die Ärzte diesen Anno 1984 hin und wieder mal gespielt.

    Setlist

    Potosi
    Manana
    El ojo moro
    Caldon precoz
    Lienos de Magia
    Por Dentro
    Titas Rebuscado
    Alta Magia
    Paren Hoy
    El Profeta
    La Bamba junos con Die Ärzte
    Gente

    Diesmal war leider kein Hells Angel da. Umbaupause war fix durch. Die Ärzte fingen mit „Nicht allein“ an und schon wieder standen die Deppen. So ohne Rücksicht auf Leute die sitzen wollen/mussten. Und wieder kam Security. Aber diesmal gabs die Ansage „Noch einmal, und ihr fliegt!“ das hielt immerhin bis zur ersten Zugabe. Set 1 war wieder an der Reihe. Allerdings mit kleinen Änderungen. „Ich weiss nicht (ob es Liebe ist)“ flog raus, und wurde durch „Für Immer“ ersetzt. Meinen All-Time Favoriten aus den 80er Jahren der Band. Um mich herum kannte den Song natürlich niemand. Auch der Stehplatzbereich war verdächtig still. Aber es ist eines der Lieblingssongs von Farin und dem war das egal. Vor allem war die Band am Ende selbst überrascht das sie den Song hinbekamen. Quasi mein Highlight war damit durch, und das Konzert konnte gar nicht so schlecht werden. Allerdings flog ein anderer Song des Albums raus. „Wie am ersten Tag“. Die Band blieb also bei der Verteilung der Songs pro Album.

    Beim ersten Zugabepart fing das Aufgestehe wieder an. Und erst bei Schrei nach Liebe reagiert die Security, die Typen hab ich dann nicht mehr gesehen. Zum Glück. Diesmal lief der Unpluggedpart aus dem Ruder. Scheinbar war die Band in Improvisationslaune und versuchte sich an „Meine (Ex)plodierte Freundin“ dies scheiterte bei der 2. Strophe aber massiv. Nach Monsterparty probierte sich die Band dann auch noch an „Dauerwelle vs. Minipli“ was als Zugabe bei dem Unplugged gespielt wurde. Allerdings mit Strom. Diesmal gab es das Unplugged. Zum ersten Mal. Funktionierte auch. Der letzte Zugabenblock verlief dann aber ohne Überraschungen und nach Zu Spät war Ende.

    Dafür gab es dann Fahrchaos. Irgendwie mussten alle über eine(!) Ausfahrt raus weil die zweite wohl Baustelle war. 2 Stunden dauerte das. Nervig und immer noch Rückenschmerzen obwohl die Sitze in der Halle echt gut waren. Am Tag darauf erst einmal zum Arzt für Fitspritzen.

    Setlist:

    Intro
    Nicht allein
    Radio brennt
    Ignorama
    Angeber
    Geld
    Hurra
    Richtig schön evil
    Ein Mann
    Deine Schuld
    Für immer
    Der Optimist
    T-Error
    Sweet Sweet Gwendoline
    Anti-Zombie
    1/2 Lovesong
    Meine Freunde
    Die klügsten Männer der Welt
    Nichts in der Welt
    WAMMW MESMAAG
    Popstar
    Ein Sommer nur für mich
    Die Nacht
    Revolution '94 / Kopfüber in die Hölle
    Schunder-Song

    Dinge von denen
    Unrockbar
    Schrei nach Liebe

    Biergourmet
    Roter Minirock
    Frank'n'stein
    Meine Ex(plodierte Freundin)
    Monsterparty
    Dauerwelle vs. Minipli

    Der Graf
    Elke
    Westerland
    Zu spät

    0096 – Tape, Die Ärzte – Münster Halle Münsterland – 7.6.04

    Rücken ging es mittlerweile etwas besser, war ein eingeklemmter Nerv, grandios. Am Vortag noch beim Arzt gewesen der das behoben hat. Trotzdem mies geschlafen und die vielen Konzerte gehen doch an die Substanz. Immerhin das letzte Konzert für mich der Tour, und bis 2008 auch das letzte Die Ärzte Konzert.

    Die Halle Münsterland ist eigentlich ganz hübsch nur die Kronleuchter an der Decke sehen irgendwie komisch aus. Allerdings ist das ganze auch eine Kongresshalle und kein Punkrockschuppen. Freie Platzwahl, also nahm ich mir einen Sitzplatz, diesmal aber so das keiner vor mir stehen konnte. Die Vorband war „Tape“ die waren langweilig. So langweilig das ich eingeschlafen bin direkt beim ersten Song. Ist mir noch nie passiert so etwas. Aber verpasst habe ich wohl nix. Die fand keiner jetzt wirklich gut.

    Die Wartezeit war recht kurz zwischen den Bands. Bis Die Ärzte anfingen vergingen gerade mal 20 Minuten. Es gab wieder das zweite Set. Wobei diesmal „Mondo Bondage“ leider durch „Punkbabies“ ersetzt wurde. Auch hier blieb die Band wieder dem „1 Song vom Album gegen einen anderen wechseln treu“ wenn auch etwas anders. Der Song „Punkbabies“ ist von der 5,6,7,8 Bullenstaat CD, die zum Warmspielen genutzt wurde für das 2001er Album „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer“ CD. Die Songs stammen quasi aus der gleichen Studiosession. Sonst blieb alles wie in Düsseldorf. Das Hauptproblem war, es gab keine Stimmung. Also wirklich gar keine. Mehr als den Höflichkeitsapplaus gab es nicht und manchmal nicht mal diesen. Die Band wusste auch nicht so recht wie sie damit umgehen sollten und spielten ihr Set, mit hin und wieder mal einer Ansage. Immerhin konnte der Unplugged Block diesmal nicht die Stimmung töten. Es gab eh keine. Die Band versuchte es final sogar mit „Geschwisterliebe“ mit der Konsequenz das bis auf, geschätzte 100 Leute weder mitsangen noch den Song überhaupt kannten. Ich hörte hinter mir noch „Hat der Song denn keinen Text“. Allgemein kam es mir so vor als hätten alle die bei mir im Sitzplatzblock waren noch die etwas von dieser Band gehört und die Karten irgendwoher umsonst bekommen. Man hätte auch Pappfiguren hinstellen können. Das Konzert war regelrecht langweilig und die Band spulte nur ihr Programm runter. Leider kein guter Abschluss der Tour für mich.

    Setlist:
    Intro
    Nicht allein
    Radio brennt
    Alleine in der Nacht
    Ein Lied für dich
    Geld
    Hurra
    Richtig schön evil
    Ein Mann
    Deine Schuld
    Komm zurück
    Ruhig angehn
    Punkbabies
    Sweet Sweet Gwendoline
    Geisterhaus
    1/2 Lovesong
    Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!
    Die klügsten Männer der Welt
    Nichts in der Welt
    WAMMW MESMAAG
    Blumen
    Sommer, Palmen, Sonnenschein
    Die Nacht
    Rebell
    Schunder-Song

    Dinge von denen
    Unrockbar
    Schrei nach Liebe

    Biergourmet
    Zitroneneis
    Frank'n'stein
    Monsterparty

    Manchmal haben Frauen...
    Elke
    Der Ritt auf dem Schmetterling (Instrumental)
    Westerland
    Zu spät

    0097 – Olut, Die Kassierer – Arnsberg Zero Club – 18.6.04

    Rückenschmerzen auskuriert und wieder ins Münsterland, allerdings war die Strecke echt ätzend weit. Damals gab es ja noch kein Google Maps so das man sich auf die Navigationssysteme verlassen muss die es damals gab. Meist war man verlassen. Irgendwann nach einer Odyssee dann doch angekommen. Der Zero Club ist ein sehr netter und auch recht großer Club (gewesen). Die Bühne war allerdings nicht die größte. Soundcheck dauerte etwas länger einfach weil irgendwoher Rückkopplungen kamen. Irgendwann stellte es sich heraus das irgendein Handy für Einstrahlung sorgte. Das dauerte aber fast eine Stunde.

    Sprich die Vorband hatte nur noch wenige Minuten Zeit bis Einlass. Bekamen gerade einen halben Song für den Soundcheck fertig. Das war so eine Hardcore Crossoverband, gar nicht mein Fall aber die Jungs waren Nett. Das Publikum feierte die Band, diese kommt immerhin auch aus Arnsberg hatte also viele bekannte da. 45 Minuten spielte die Band. Das Konzert war zudem mittlerweile ausverkauft.

    Die Kassierer fingen gegen 21 Uhr an. Im Publikum entstand absolutes Pogochaos. Zig Leute waren nackt. Oder wenigstens halbnackt. Quasi durch das ganze Konzert zog sich die Forderung nach dem „Sauerlandlied“ wo die Band natürlich nicht mehr wusste wie das geht. Der Song ist aus den 90ern und wurde wohl noch nie Live gespielt. Irgendwo mittendrin gab es auch gleich noch einen Stromausfall. Wobei auch hier das ganze vom anwesenden Publikum mit singen des Sauerlandliedes überspielt wurde. Kurz vor Ende des Sets sprang auch noch wer auf die Bühne um dies zu Singen. Dabei war erstaunlich das Wölfi plötzlich doch den Text konnte und die Band das zu mindestens etwas improvisieren konnte. Nach der ersten Strophe ging dem mit singer allerdings der Text aus. Schade sonst wäre der Song wohl tatsächlich komplett gespielt worden. Aber so wurde das nix.

    Allerdings war dann beim Publikum auch etwas die Luft raus und zum Zugabeblock wurd es deutlich ruhiger. Da waren die meisten wohl schon am Ende ihrer kräfte. Wohl passiert irgendwie öfters bei Konzerten im Sauerland, erst total abgehen. Am Ende dann schlapp machen. Noch beim Abbauen geholfen was in etwa eine Stunde in anspruch nahm. Auf dem Rückweg noch in Arnsberg kräftig verfahren und stand dann irgendwann erst dem THW vor dem Tor. Dann der Feuerwehr und irgendwann war ich dann doch auf der Autobahn.

    Setlist:

    Intro
    Besoffen sein
    Sex mit dem Sozialarbeiter
    Das Politische Lied
    Mein Gehirn, dein Gehirn
    Mein Vater war ein Hurenbock
    Blumenkohl am Pillemann
    Komm mach die Titten frei
    Kuckuck
    Warum ich immer so traurig bin
    Dr. Martens
    Klagegesang einer Katze
    Kein Geld für Bier
    Ich töte meinen Nachbarn und verprügel seine Leiche
    Das Lied vom Hass
    Whole Lotta Rosie
    Showblock
    Älterer Herr
    Die Kassierer was ist das eigentlich? 2
    Schnaps und Bier
    Großes Glied
    Frauenarzt
    Kommste mit ins Stadion
    Deutsche Polizisten
    Sauerlandlied
    Haschisch aus Amsterdam
    UFO
    Smoke on the Water
    Tot, tot, tot

    Aussenbordmotor
    Stinkmösenpolka
     
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  19. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    0098 – Kelly Family – Duisburg Innenhafen – 19.6.04

    Das ganze war das Geburtstagsfestival für den Duisburger Innenhafen. Komplett Kostenfrei, mit einigen Bands und so auch die Kelly Family. Ich bin dann mal hingefahren. Das ganze war gut Organisiert, hunderte freie Parkplätze. Alles gut beschildert und gut zu finden. Die Band hatte gerade ihr (vorerst letztes) Album Homerun veröffentlicht. Welches aber im Gegensatz zu den Vorgängern ein verdammt düsteres Album war mit Themen wie Kindersoldaten, Selbstmord etc. Schwere Kost die auch noch durch die Instrumentalisierung erst recht schwer wurde. Die „Luftigkeit“ mit der schwere Themen früher einfacher Transportiert wurden war längst verflogen. Das Album und die Singles daraus floppten regelrecht. Knappe 100 Minuten Spielzeit hatte die Band und spielte bis auf ein paar der Hits nur Songs von diesem Album.

    Das Publikum nahm dies eher mit Ablehnung zur Kenntnis. Nach der aktuellen Single und dem darauffolgenden „Why Why Why“ dachten sich viele wohl auch „Why?“ und gingen. Zumal die Band mittlerweile nur noch aus einem Bruchteil der ehemaligen Mitglieder bestand und durch mehrere Gastmusiker verstärkt wurde. Sonst wäre das ein Quartett gewesen.

    Das die Band dann noch mehr Songs von dem Album spielte brachte auch weitere Teile des Publikums zum gehen. Waren am Anfang noch ca. 1000 Leute da waren es zu „The Wolf“ vielleicht noch 200 und man konnte bequem bis vorne an die Bühne laufen. Man merkte der Band auch an das die eher weniger Glücklich mit dem verlauf war und das Konzert nur noch schnell zu Ende bringen wollte, genau wie das rest Publikum. Das sich nach „Brother Brother“ ohne Klatschen quasi umdrehte und ging. Irgendwie seltsamer Tag. Das schwere Set passte überhaupt nicht zu einem Hafengeburtstag und das aktuelle Album war eh schon ein grandioser Flop. Diese Tour sollte erst einmal die letzte sein. Es gab dann nur noch Projekte wie Kirchenkonzerte oder ein paar Zirkusauftritte. Aber auch nur mit teilen der Familie. Auf den Reunionskonzerten wurde das Album hier auch komplett ausgeklammert. Irgendwie ein komischer Tag.

    Setlist:

    Pray
    Babylon
    Street Kid
    Carry my Soul
    Flip a Coin
    Why Why Why
    Ill be there
    Walking
    So many things
    Blood
    San Jose
    What if Love
    Fell in Love with an Alien
    The Wolf
    Everybody is Beautiful
    Lord, if you can hear my Prayer
    If i should fall behind
    Brother Brother

    0099 – Tanzende Kadaver – Wolfenbüttel Wendessener Mühle – 27.6.04

    Das ganze war ein Festival, quasi direkt neben dem Jägermeisterwerk und blöderweise sollte die Band die ich sehen wollte gleich als erstes um 13:30 spielen. Braunschweig waren damals in etwa 350km also um 8:30 los. Überraschend gut durchgekommen und bereits um 11:30 da gewesen. Schon am Ortseingangsschild nahm man den ekeligen Geruch von Jägermeister war. Was damals gerade wieder so ein „In-Getränk“ wurde in Form von Jägermeister – Red Bull. Trinkt so etwas noch jemand?

    Es war auf dem Platz sogar schon was los. Es gab einen Trödelmarkt bis 13 Uhr. Ein paar Spiele gekauft ein paar CDs und die „2000 Mädchen“ Vinyl von Die Ärzte, für 5€. Guter Preis.

    Kurzen Blick auf das LineUp gesehen und gleich gesehen das als 3. die asozialen (Superhelden) spielen sollten. Ich hätte zwar gerne den Headliner noch gesehen (weiss aber gar nicht mehr wer das war irgendwie) und dann beschlossen gleich nach den Kadavern wieder zu gehen. Nochmal wollte ich mir das sicher nicht antun.

    Die erste Band braucht beim Soundcheck immer Länger weil auch gleich die Anlage mitgecheckt wird. So 30-40 Leute waren schon da. Aber das Publikum erinnerte eher an ein Stillleben als an ein Publikum. Gut es war 13:30 und die erste Band, da war nicht mehr zu erwarten. Die Band nahm das ganze als Anlass für eine öffentliche Probe und einige Songs die erst auf dem nächsten Album (Della Morte, Dell‘Amore) drauf sein sollten, zu spielen. „Es ist Wahr“ ist eigentlich eine uralte Demo, und Eva II, welches damals auf dem zweiten (und dritten) Konzert der Band gespielt wurde. Ich fand das Super, dass Publikum konnte damit nichts Anfangen und Trank Bier. Vom aktuellen Album „… Die Frage ist Egal“ gab es als Premiere „Blut gefriert“ was ich nicht erwartet hätte. Denn der Song ist so wie er auf dem Album ist in der Bandbesetzung nicht spielbar gewesen. Sehr schön. Das Publikum wachte aber erst bei so den letzten 3 Songs auf, wovon immerhin zwei Misfits Coverversionen waren.

    Danach war es auch schon zu Ende und ich war um 16 Uhr wieder zuhause. Da war es noch Hell. Kommt seltenst vor

    Setlist:

    Die Nachteile
    Augen
    Vampirflug
    Direkt in die Zukunft
    Blut gefriert
    Skarabäus
    Es ist wahr
    20000 Volt
    Kugel
    Eva II
    John Lennon lebt wieder
    Haß auf Handy
    Wenn der Wolf erwacht
    Sex & Violence
    Punkrocker
    We are 138

    0100 – Mutabor, Terrorgruppe – Waltrop Parkfest – 4.7.04

    Waltrop, liegt irgendwo bei Dortmund und ist eine nette Kleinstadt die einen riesigen Park hat. Dort findet alljährlich das Waltroper Parkfest. So groß wie der Park ist auch das Fest. Mehrere Bühnen. Kunstmarkt. Trödelmarkt und mehr. Das ganze für nur (ich meine es waren) 7€.

    Sogar Parken konnte man richtig gut. Auf dem Gelände dann erst einmal umsehen. Hatte neben der Terrorgruppe noch Mutabor auf der „Liste“ zum Gucken. Das ganze ist so eine Genremischung aus Punk. Reggae, Ska. Folk, Pop. Mit ohne Schuhe rumspringenden Sänger. War ganz Nett für eine Stunde. Dann war es ja auch schon Vorbei. Um 18 Uhr an der Zeltbühne gewesen wo die Terrorgruppe spielen sollte. Im Backstage ging derweil ein Leserbrief aus der lokalen Zeitung herum den ich hier mal mit hochlade.

    [​IMG]


    Die Idee den Typ einzuladen wurde allerdings schnell wieder vergessen. Ein Anruf dort brachte nur zu Tage das die Frau es peinlich fand und der Herr war nicht zu sprechen. So Typisch CDU, erst große Klappe dann kommt nichts mehr. Die Band hatte auch kurz überlegt „Schäfleinliebe“, „Katholikenska“ oder gar „CDU“ zu spielen. Nur merkte man sehr schnell „Können wir gar nicht mehr“ und Soundcheckzeit zum noch schnell Proben gab es auch keine.

    Den letzten Song von der Band „Finn“ noch mitgenommen und dann auf die Terrorgruppe gewartet. Draussen war es noch ungewöhnlich Hell drinnen drängelte sich die Waltroper Jugend. Die Band hatte nur 70 Minuten Spielzeit. Was das „Fundamental“ Set ziemlich zusammenstauchte und nur drei Songs von dieser blieben überhaupt im Set. Was auch nicht viel ausmachte denn die Waltroper Landjugend ging total auf die Hits ab die gespielt wurden. Hier zeigten sich dann auch welche Songs vom „Fundamental“ Album noch auf der nächsten (und vorerst letzten) Tour gespielt werden sollen.

    Eine Zugabe gab es diesmal nicht. Das Konzert endete mit einem Sänger ohne Bekleidung mit einer Feuerwerksfontäne im hintern. Extra für die CDU. Nach ende des Konzertes wurde auch Flugs verkündet das Griechenland die WM gewonnen hatte. Sämtliche anwesenden Griechischen Gastwirte verteilten Ouzo an jeden. Ablehnen ging nicht. Wenigstens 2 mussten getrunken werden. Essen gab es ebenfalls gleich, und Umsonst, für völlig fremde Leute. War schon sehr faszinierend zu sehen wie die feiern können.

    Setlist Terrorgruppe:

    Intro
    Mein Skateboard ist wichtiger als Deutschland
    Hedonistische Heilsfront
    Marylin
    Die Gesellschaft ist Schuld das ich so bin
    Namen Vergessen
    Opa
    Stay Away from the Good Guys
    Allein gegen Alle
    Ozonlochlied
    Der Rhein ist tot
    Kathedralen
    Sonntag Morgen
    ACAB
    Schöner Strand
    Ernst August
    Angela
    Wir müssen raus

    Irgendwann um 5 Uhr morgens zuhause gewesen, vorher hatten uns die Griechen nicht weggelassen. Ich war allerdings nüchtern weil die auch verstanden das ich noch Autofahren musste. Aber vollgefressen bis oben hin. Nächstes Konzert dann Kontrastprogramm.

    0101 – Dancepeople, Wonderwall, Kamary Philips, Treble, Sandy, Overground, Preluders – Moyland Schlosspark Courage Festival – 17.7.04

    Ja, ich bin da nochmal hingegangen weil a.) ein Freund hinwollte, b.) mein Cousin und der war da erst 13. Ich wurde also abgestellt dahin zu gehen. Einlass war super träge und vor allem die Schlange lang. Es gibt dort nur einen Einlass, und dort auch nur 4 Zugänge, wo hinter jedem so larifari abgetastet wird auf der Suche nach Getränken und Essbarem, damit der Cateringbertreiber vor Ort seine, selbst für Konzerte, teuren Getränke und Essen verkaufen kann. Einen Biergarten und eine zweite Bühne für die Eltern gab es auch, dort hatten Kinder theoretisch keinen Zutritt, liefen aber auch genug herum. Einen guten Job machte die Security nicht gerade. Die hatten alle keinen Bock. Den Anfang der Coverband mitbekommen, war ganz gut. Aber ich wollte tatsächlich Wonderwall sehen. Diese spielten allerdings schon in etwas anderer Besetzung als das letzte mal wo ich die gesehen hatte. War ganz nett. Aber mit 30 Minuten Spielzeit sehr kurz, zudem die einzige Band die ich sehen wollte.

    Setlist: Wonderwall

    A Little Long Time
    Flying
    Sure
    This is
    Big Bang
    Bubblin
    Just more

    Dancepeople.de waren so eine Tanzgruppe die immer während der Umbaupause da rumgetanzt hat. Dahinter wurde einfach kurz umgebaut. Danach trat auf „Kamary Phillips“ eigentlich Schauspieler. Aner damals war irgendwie Trend das jeder Schauspieler auch Musik macht. War ganz nette Mischung aus Folk und Rock, aber irgendwie total deplaziert dort.

    Setlist Kamary Phillips

    Warum
    Turn ou on
    Sunshine
    Maybe Tomorrow
    5 Minutes
    Every Little Thing

    Treble war ein zusammenschluss von 2 Schwestern und einer Musiklehrerin aus den Niederlanden deren Texte teilweise auf Englisch als auch in einer Phantasiesprache waren. Die zwei Kinder und die Musiklehrerin tourten durch Straßen, Cafes und wurden irgendwann „Entdeckt“ zu großer Bekanntheit ausserhalb der Niederlande kam es aber nie. War auch ganz ok für die 20 Minuten die das dauerte.

    Hatte mich mittlerweile auf einen Schattigen Platz zurückgezogen, die Sonne war echt heftig. Allerdings zogen ein paar dunkle Wolken auf. Als nächstes war „Sandy“ dran. Ex-No Angels, diese hatte die Band verlassen um ihre „Solo-Karriere“ zu machen und „ihr eigenes Ding“. Warum klingt „Das eigene Ding“ bei so Popsängerinnen eigentlich immer wie das Vorgängerprojekt? Die Songs hätten auch von den No Angels sein können und man hätte das nicht bemerkt. Ausserdem gab es nur drei Songs. Mehr waren noch nicht mal Produziert.

    Setlist Sandy:

    Unexpected
    Tell me
    Unnatural Blonde

    Dann wurde es furchtbar. Damals lief ja noch „Popstars“ die mal wieder „Bands“ gecastet hatten, diesmal gleich zwei davon. Preluders, mit weiblicher Besetzung und Overground mit männlicher Besetzung. Das ganze war fast genau so furchtbar wie Bro‘Sis das ja zu vor. Albernes rumgehampel zu Playback Musik. Den Anfang machten Overground, die bereits wieder auf dem absteigenden Ast waren, die gerade aktuelle Single erreicht schon nur noch Platz 10 und die Vorgängersingle nur Platz 9 und das trotz massenhaft Werbung. Das ganze war echt Furchtbar. Ausserdem wurde es auch noch verdammt kalt. Aber ich konnte ja nicht weg. Meine Mitfahrer waren nicht zu sehen.

    Setlist Overground:

    One for da Money
    I wanna sex you up
    Nur du
    Gib mir eine Nähe
    Schick mir einen Engel
    Beat Box
    Tanz mit mir
    Der letzte Stern
    Aus und Vorbei

    Danach die Preluders, dass war im Grunde das gleiche nur in weiblicher Besetzung. Deren „Stern“ versank noch schneller als der von Overground. Schon das zweite Album kam und die Singles dümpelten schon nur noch auf Platz 28. bzw 21. der Charts herum. Auch hier gab es nur getanze zu Playback.

    Setlist: Preluders

    Everyday Girl
    Hotter than you
    Catch me
    Born to Love
    Unknown
    Losing my Religion
    Everyday Girl

    Meine Begleiter kamen natürlich pünktlich zum letzten Song und wollten gehen. Eigentlich ja schon vorher aber die hatten noch welche getroffen die sie kannten. Toll. Also ab nach Hause, fing auch gerade an zu regnen.

    0102 – Meerweg, Itchiycoo, The Wohlstandskinder – Emmerich Rock over Kiebitzsee 30.7.04

    Wenn die Wohlstandskinder schon im Nachbardorf spielen kann man ja auch hingehen, ich weiss nicht mehr was das gekostet hat. War nicht viel jedenfalls. Das Festival stand in den folgenden Jahren auch dann massiv auf der Kippe. Ein (neu)Anwohner hat sich über die Lautstärke beschwert obwohl 10 Jahre vorher nichts dergleichen passierte. War irgendwann gegen Nachmittag da, die erste Band verpasst. Die zweite waren Meerweg aus Emmerich. Netter Rock mit teilweise deutschen Texten. Nichts großartiges aber ganz Nett. Gefühlte 100 Leute waren da wovon aber einige im See schwimmen waren. Die zweite Band waren Itchiycoo, keine Ahnung mehr wo die herkamen, war ebenfalls eher softer Rock auch nichts was ich wirklich in Erinnerung hatte.

    Zu den Wohlstandskindern wurde es plötzlich voll, diese brachten nicht nur ihre eigenen Fans mit sondern holten auch noch viele andere Leute dazu. Geschätzt 300-400 Leute waren wohl da. Dafür war der kleine Platz nicht gerade ausgelegt und es gab ziemlich viel drücken und Schubsen, eher unangenehm. Mit laufe des Konzertes wurde es aber auch merklich entspannter. Die Band spielte 80 Minuten lang, etwa 20 Minuten kürzer als üblich. Halt ein Best-Off Set. Für ein Festival war das Super. Um 21:30 war dann aber auch gleich Schluss. Wegen Lärmschutz und Naturschutzgebiet. Die Band hätte wohl gerne noch einen Song gespielt aber das ging nicht mehr.

    War ein schönes kleines Festival, und nur 20 Minuten bis nach Hause.

    Setlist:

    Intro
    Lautstärke, Baby
    6 Milliarden und ich
    Du, ich und wir 2
    Ein anderes Wort
    Es gibt keine Balladen mehr
    Groschenromantik
    Reiss das Fenster auf
    Rosa Radio
    Einer von Milliarden
    Die Masse von Nebenan
    Sommer ist
    Lass alles
    Penthouse Bewohner
    Dein Jesus
    Das Grau unserer Zeit
    Kein Radiosong
    Ein Tor war es nicht
    Die Welt von Mitteleuropa ausgelegt

    Der Staat ist Nett
    Wir sehen uns in Las Vegas wieder
     
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  20. Vögelchen Tiefflieger

    Vögelchen
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    Haha, alleine die Vorstellung von Voodoo. :D Köstlich!
     
  21. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Und vor allem die "1. Mai Krawalle nach Waltrop bringen" Berlin Kreuzberg alleine ist 5x größer als Waltrop. :ugly: Diese Zettel hingen überall auf dem Parkfest, der jenige ist ja CDU Mitglied (gewesen) und selbst DIE fand den Peinlich... Der Leserbriefschreiber war damals um die 70 ..
     
  22. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Hab mal was von dem EU Erweiterungsfestival bei Youtube hochgeladen...

     
  23. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    2004. Da war die Welt noch in Ordnung. Es gab so viele günstige Konzerte, diverse Bands haben noch keine Popmusik gemacht und ich war noch schlank.
     
  24. ColaFan

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  25. ColaFan

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    Mach doch einen eigenen Blog. Bis auf otti interessiert das wohl keinen.
     
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    Captain Tightpants
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    Wenns dich ned inderressierd, oben rechts ist der X.Buddn :fs:.
     
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  27. ColaFan

    ColaFan
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    Eigentlich müsste der Thread husky seine Konzerte heißen.

    Außerdem likest du ned amol.
     
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  28. Captain Tightpants "Gefällt mir"-Bot

    Captain Tightpants
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  29. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Schon krass wenn man sich die Konzertpreise 2003/4 anguckt und 2019... 2003 hab ich für Die Kassierer 8€ bezahlt jetzt sinds 28€
     
  30. Vögelchen Tiefflieger

    Vögelchen
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    2003 stand vermutlich auch keine Blumen-Deko für die Garderobe auf dem Rider von Wölfi und co. Heutzutage schon. :ugly:
     
  31. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Nach dem letzten Rider den ich habe steht für die Garderobe nur "Ausreichend Bier" :ugly:

    0103 – Terrorgruppe, The Bones, Heideroosjes und andere – Schüttorf Komplex Open Air – 14.8.04

    Schüttorf ist so ziemlich am Hintern der Welt. Kurz vor Meppen, hinter Ahaus, bei Enschede, jedenfalls damals ewig weite Fahrt über die A31. Ist recht ländlich da und der Acker wo das ganze Stattfinden sollte war schnell gefunden. Es hatte vorher geregnet und das ganze glich wohl eher einem Schlammloch.

    Zudem hatte jemand die Gästelisten verbrasselt so das ich Warten musste. Immerhin gut die Zeit mit denen am Einlass vertrieben und irgendwann konnte ich auch rein. Hatte mir eine Filmerlaubnis von 2 Bands besorgt und diese war tatsächlich auch bei der Security angekommen. Bekam also VIP Pass und einen schönen Platz direkt vor dem Wellenbrecher. Mit eigenem Absperrgitter, wie nett. Die erste Band war so eine örtliche Rapformation, da war ich aber noch mit Aufbauen beschäftigt, mehr als 15-20 Leute waren da auch noch nicht anwesend.

    Als zweite Band gab es „InCinerate“ eine örtliche Hardcore Band, die schon ein paar mehr Zuschauer zog. Der Bauer dem die Wiese gehörte hatte mittlerweile auch einiges an Heu besorgt und auf der Wiese verteilt, einfach um zu verhindern das die Zuschauer Knietief im Matsch stehen sollten. Im Backstage versucht derweil jemand eine Gitarre zu klauen. Konnte die über den Zaun werfen und wurde bevor er hinterher klettern konnte von der Security abgefangen. Der wurde auch dann von der Polizei entfernt und die Gitarre (die einigen Schaden davon trug) Sichergestellt. Immerhin hatte die Band Ersatzgitarren dabei. Schön ist das trotzdem nicht.

    Die dritte Band des Abends war ebenfalls eine Lokale. „More like Sunday“ klangen irgendwie ein bisschen nach damals aktuellen Bands wie „Linkin Park“ oder „Papa Roach“ war ganz gut und der Platz füllte sich langsam mit Besuchern (und mehr Stroh). Das Wetter wurde auch merklich wärmer, und schwüler. Die ersten 3 Bands hatten jeweils 30 Minuten Spielzeit die auch strikt eingehalten werden mussten. Alleine weil Punkt 22 Uhr schluss sein musste. Naturschutzgebiet und Anwohner, die zwar nie protestierten, aber dennoch wollte man auf diese Rücksicht nehmen.

    Die vierte Band war die damals schon etwas bekanntere „Kapelle Petra“ die bis dato zwei eigene Alben veröffentlicht hatte „Felsen“ und „Schrank“ aber erst um 2008 richtig bekannt wurden. Die Band kommt im 80er Jahre „Elternhaus“ Stil. So richtig „Schrankwand, Spitzendeckchen“ und „Schildplattbrillen“ und spielt humorvolle Texte und brachten schon damals jede Menge eigene Fans mit, was auch der Stimmung zu gute kam. Denn diese blieben bis zum Schluss. „Kapella Petra“ hatte dann auch erste Band 60 Minuten Spielzeit.

    Als nächstes spielten „Speedway 69“ die klassischen Indierock mit Punkelementen spielten. Klang auch ein bissschen nach AC/DC. Gefiel mir ganz gut. Dem Anwesenden Publikum welches mittlerweile auf die Terrorgruppe wartete nicht ganz so. Viele gingen zum Grill oder an den Bierstand. Die Band musste etwas kürzer spielen. Da die Umbauzeit etwas zu lang war und man pünktlich mit den „Traceelords“ weiter machen wollte. Diese waren von Andy Brings gegründet worden und spielten eine Mischung aus Glamrock und Metal. Klingt irgendwie etwas nach Kiss. Die Band hatte 2000 und kurz vor dem Festival ein zweites Album veröffentlicht. Welches unter anderem auch in den USA erschienen war. Wie Erfolgreich das ganze war, weiss ich aber nicht. Die Band kam besonders bei einigen etwas älteren Zuschauern an, die anwesenden jüngeren hatten zwar durchaus keine Langeweile, konnte mit der Musik aber eher wenig anfangen. Auch „Traceelords“ hatten nur 50 Minuten spielzeit. Die Band wurde übrigens 2007 aus heiterem Himmel aufgelöst.

    Als nächstes spielte die bekannteste Niederländische Punkrockband „De Heideroosjes“ das sind sowas wie „Die Ärzte“ der Niederlande, mit teils sehr sarkastischen Texten, viel Spass aber auch ernstem Material. Die Band hatte bereits 8(!) Alben veröffentlicht seit 1993 und brachte viel neues Material und auch wieder einiges an eigene Fans mit, bis zur Grenze waren es ja auch nur ein paar Kilometer. Der Gig machte auch richtig viel spass und war eigentlich viel zu schnell wieder vorbei. Die Band spielte auch nur 50 Minuten obwohl noch Zeit gewesen wäre. Das war doch etwas seltsam und auch die Crew war etwas verwirrt. Vermutlich zu schnell gespielt?

    Mittlerweile war es 19:30 Uhr als die Terrorgruppe anfing und es wurde dunkel. Wobei die meisten eben auf diese Band gewartet hatten. Zusammengefasst kann man sagen Spass auf der Bühne, dass Publikum hingegen musste teilweise animiert werden sich überhaupt zu bewegen, besonders etwas weiter hinten war eher ruhiges „Geschmuse“ statt wilder Blutpogo. Immerhin war das Publikum textsicher. Die Band spielte in etwa 70 Minuten und übertrieb bei dem eigentlich Vorletzten Song „Wir müssen raus“ etwas, nicht nur das es Feuerwerk aus Archies hintern gab. Auch die Bühne musste herhalten und sämtliche Monitorboxen wurden umgedreht um mehr Lautstärke zu erzeugen. Allerdings war danach keine Zeit mehr noch „5 Kilo“ zu spielen. Was noch auf der Setlist stand. Immerhin kam danach noch eine Band.

    Diese waren „The Bones“, eigentlich hätte die Terrorgruppe als letztes Spielen sollen aber die Bands hatten wohl getauscht. Die Band spielt eine art „Punk‘n‘Roll. Sehr schnell und durchaus sehr gut. Man merkte aber am Publikum schnell das diese schon sehr viele Bands in den Knochen hatten und zur Mitte des Sets wurde es allmählich auch leer. Zwar nicht ganz leer aber das Publikum lichtete sich doch deutlich und Punkt 22 Uhr war auch Schluss, die Band hatte gerade noch Zeit sich zu verabschieden bevor das große Licht anging und dann auch schnell alle weg waren. Immerhin Backstage noch was zu Essen abbekommen, aber dann auch langsam los. Der Heimweg war echt ätzend zumal es wieder Anfing zu Regnen.

    Setlist InCinerate:

    40 Sec
    Nothing 4U
    Stay
    Cant geht it
    About a Friend
    Falling Away
    Human Fight

    Setlist More like Sunday:

    Red Girl
    Der Neue
    Summerbre
    Lost Seed
    Eplode
    Balade
    Counter
    Clark Nova
    Unsung

    Setlist Heideroosjes

    Scapegoat Revolution
    Break the Public Peace
    Were all fucked up
    pychic
    Nothings Wrong
    Fistful of Ideals
    Mamelodi Melodies
    Ik wil niks!
    Fistfuckparty at 701
    Time is ticking away
    I´m not Deaf
    Euronoise

    What i Like about you
    Watch me Play
    Since 1989
    Wurst & Käse

    Setlist Terrorgruppe:

    Intro
    Schöner Strand
    Hedonistische Heilsfront
    Marylin
    Namen Vergessen
    Opa
    Stay Away from the Good Guys
    Allein gegen Alle
    ACAB
    Keine Airbags für die CSU
    Der Rhein ist tot
    Kathedralen
    Sonntag Morgen
    Tresenlied
    Enrst August
    Mein Skateboard ist wichtiger als Deutschland
    Angela
    Die Gesellschaft ist schuld das ich so bin
    Wir müssen raus

    Setlist The Bones:

    Spit it out
    Do you wanna
    Denial
    Screwed Blue
    Gasoline
    Home Sweet Hell
    Don Almighty
    Half of Nothing
    Chrome
    Not a Lovesong
    Hey Baby
    Never
    Dead End
    Hate
    Until i Die
    Memphis

    Hab noch ein paar Konzerte mehr hochgeladen, falls es wen interessiert



     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Mai 2020
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  32. Vögelchen Tiefflieger

    Vögelchen
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    Mein letzter ist von Sommer 2019. Aber da waren auch die werten Damen dabei. :ugly:
     
  33. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Die sind ja auf normalen Konzerten meist nicht dabei. Auch lustig, den eigenen Freund/Mann auf der Bühne als Pimmelpolizei zu sehen :ugly:
     
  34. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Ich muss zugeben, dass ich mich an meine Konzerte aus der Zeit kaum bis gar nicht mehr erinnern kann. Auch dann nicht, wenn ich nicht besoffen war.

    von vielen wüsste ich wahrscheinlich nicht einmal, dass ich dort war, wenn ich die Karten und ggf. Fotos nicht zur Hand hätte. :ugly:
     
  35. firreface

    firreface
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    selber schuld wer das bezahlt
     
  36. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Ich hab theoretisch ein paar Gedankenstützen, die brauch ich aber meist nie





    Noch mal ein Nachtrag vom 14.8.04

     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Mai 2020
  37. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Kennt eigentlich wer die Band Trend?



    Ich fand die damals Toll
     
  38. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Wie dreist

    Die Toten Hosen haben ja ihre "Unplugged" Tour abgesagt. Also komplett jetzt. Deren Shop "Kauf mich" bietet jetzt rückerstattungen ab, aber OHNE VVK Gebühr und ohne Portorückerstattung (Die nehmen für einen normalen Brief 6,50€ )

    Alleine die VVK Gebühren (die absolut fiktiv sind) bringen bei dem ausgefallenen Berlin Konzert 171000€ für nix(!) Wenn man das auf die ganze Tour hochrechnet sind das Millionen für nix.

    Die müssen die VVK Gebühren aber auch zurückerstatten
     
  39. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Schau mal, was bei Eventim abgeht. Die behalten für abgesagte Konzerte teilweise ein Fünftel der bezahlten Kohle.
     
  40. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Ein Freund von mir hat es da mit einer "bösen Mail" und "ich gehe zur Verbraucherzentrale" geschaft das er die aus "Kulanz" wieder bekam
     
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