Deutschland - Politik- und Wahlsammelthread (Nächste Wahl: Bayern - 2018)

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von SpeedKill08, 10. Januar 2017.

  1. Fipse

    Fipse
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    Gerade die Grünen haben einen sehr großen Einfluss auf deutsche Politik gehabt.
     
  2. Terranigma

    Terranigma
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    Historisch gesehen auf jeden Fall. Aktuell? Eher weniger. In demselben Sinne würde ich auch der AfD einen großen Einfluss nachsagen, eben wie bei den Grünen auf ein sehr konkretes Anliegen bezogen. Im Idealfall entkernt die AfD sich mit der Zeit selbst und wird ähnlich unattraktiv.
    :yes:
     
  3. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Nun zumindest offene Menschenverachtung ist dank der AfD wieder ok.

    Alleine für die Posts hier in dem Thread wären doch vor kurzem noch Einige geflogen.
     
  4. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Dafür müssten ihr die Feindbilder ausgehen...
     
  5. Oschii

    Oschii
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  6. Elbow of Melninec

    Elbow of Melninec
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    Scheint so. Lustig ist das aber echt nicht mehr, von was für Leuten wir regiert werden. :no:

     
  7. Oschii

    Oschii
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    Alkohol Junkie halt. Naja, schwacher Geist... Sagt eigentlich viel über den Kerl aus. :ugly:
     
  8. Elbow of Melninec

    Elbow of Melninec
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    Ich will gar nicht wissen, wie viele Alkis es in hohen Positionen in Politik, Wirtschaft und Kultur gibt. Sicher nicht wenige. Aber die meisten können es halbwegs kaschieren. Juncker ist aber sowas von kaputt und das auch noch so offensichtlich, warum wird das nicht auf breiter Front diskutiert? Warum gibt es keine Konsequenzen? Warum sieht man solche Videos auf YouTube und nicht bei ARD und ZDF? Ich könnte echt nur noch kotzen.
     
  9. Oschii

    Oschii
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    Und jetzt ratet mal wer von den ganzen Politikern auf dem Nato Treffen zu 100% trocken und drogenfrei war. Na... na... :ugly:
     
  10. NisRanders

    NisRanders
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    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2018
  11. JFK

    JFK
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    Ich glaube da nicht dran. Selbst wenn die Flüchtlingskrise sich dem Ende zuneigt, ein Feindbild geht für die Massen, die sich neu formiert haben immer: das liberale Schreckgespenst.

    Die AfD ist meines Erachtens viel mehr als ein Ventil für Fremdenhass. Die AfD ist ein Ventil für den Hass allem gegenüber, was progressiv und Ausdruck von gesellschaftlicher Empathie ist. Toleranz, Homo-Ehe, Gleichberechtigung, Inklusion, soziale Unterstützung von Benachteiligten, Rollstuhl-Rampen - das sind vielleicht in den nächsten Jahren keine Themen für die ganz große Bundesebene, aber lokal kann man damit an den einschlägigen Haustüren klingeln. Und mit den Horden von Internet-Helden, die sich irgendwie durch irgendwas benachteiligt fühlen und Zuspruch in den Facebook-Kommentarspalten von Gleichdenkenden und Bots finden, wächst da eine dankbare und formbare Zielgruppe heran.
     
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  12. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Die Grünen saßen immerhin auch fast acht Jahre in der Regierung. Außerdem vertreten sie viele Positionen, die überparteilich Anklang finden, gegen Umweltschutz zu sein ist halt schwer. Wähler der SPD, Linkspartei und Teilen der CDU können sich idR auch mit Positionen der Grünen identifizieren, abgesehen von Extremauswüchsen wie dem Veggieday und dem Gendermainstreaming in der Sprache, die aber sowieso nicht ernsthaft verfolgt werden. Ansonsten sehe ich nicht, wo sie in den letzten Jahren größeren Einfluss hatten. Wenn es Änderungen wie die Dieselfahrverbote oder die Energiewende gibt, dann immer erst nach großen Ereignissen und Skandalen.

    Bei der AfD sieht das anders aus. Zwar werden sich die meisten Wähler mit der Aussage identifizieren können, dass Deutschland nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen kann. Aber die wirklichen AfD-Positionen gehen viel weiter, vom sofortigen und möglichst dauerhaften Stopp der Flüchtlingsaufnahme, bis hin zur Rentenverweigerung für Migranten. Dazu kommt dann noch die Marktradikalität und Deregulierungen, Abschaffung des Arbeitslosengeldes I, das reaktionäre Familienbild, die geforderte Aufweichung der Gewaltenteilung und, nicht zu vergessen, das komplett verkorkste Geschichtsbild, dass maßgeblich vom Lehrer aus Erfurt und seinem Gesinnungsgenossen Gauland verbreitet wird.

    Nee, solche Einstellungen finden in Deutschland momentan sicher keinen größeren Anklang und bilden (eigentlich) auch einen Graben zu allen restlichen Parteien...eigentlich, wenn die CSU nicht durchdreht. Dass 16% zustimmen können, ist schlimm genug, aber mehr als 20% werden es nie sein. Und die restlichen 80% schauen mit Abscheu auf diese Partei.
     
  13. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Das Problem ist die Frage - Wie damit umgehen?

    Diese bis zu 20% wieder zurückzugewinnen, indem man den Unfug der AfD übernimmt, halte ich für absoluten Quark. Dieses Handeln bewirkt sogar exakt das Gegenteil.

    Die etablierte Politik sollte mMn einfach gänzlich auf diese Menschen und deren Positionen scheißen und endlich sinnvolle Lösungen für die offenen Probleme in unserem Land finden und umsetzen. Beispielsweise dafür sorgen, dass möglichst jeder vom deutschen Wirtschaftswunder und Globalisierung finanziell profitiert. Damit könnte man vor allem Osten, dort ist die AfD am stärksten, ordentlich Druck vom Kessel nehmen.
     
  14. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Das war auch immer mein Standpunkt. Leider schafft die CSU es nicht, der populistischen Versuchung zu wiederstehen ("Asyltourismus!") im unbeirrbaren Glauben, damit Wähler zurückgewinnen zu können. Aber die wählen lieber gleich das Original.

    Die können nicht halt nicht anders, weil Gott himself (FSJ) vor Urzeiten festgelegt hat, dass es keine Partei rechts neben der CSU geben darf.
     
  15. legal der die Waage hält

    legal
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    Hätte die ganze Union das beherzigt, gäbe es heute die AfD nicht.
     
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  16. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

    Timber.wulf
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    Schwacher Geist? 1980 hat angerufen und will seine Einstellung zu Abhängigkeitserkrankungen zurück.

    ---

    Ist Junker eigentlich erstmals auffällig?
     
  17. legal der die Waage hält

    legal
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    Ganz unrecht hat er nicht. Wir sprechen ja nicht von einer psychischen Erkrankung, die eben eine Krankheit ist und idR nicht selbst ausgelöst werden kann. Süchtig machen kann man sich hingegen einfach selbst.

    Sicherlich neigen manche eher zur Sucht als andere, aber da ist auch ein Wille dabei eben auf Alkohol zu verzichten, was man bei psychischen Erkrankungen halt nicht so einfach kann, da diese ja nicht notwendigerweise durch Konsum oder Lebensweisen getriggert werden.
     
  18. Fipse

    Fipse
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    Wollte die Grünen und AfD damit auch keinesfalls vergleichen :ugly:

    Wollte nur anmerken dass die Grünen so ziemlich alle Parteien dazu gezwungen habe Dinge wie Umweltschutz ernst zu nehmen.
     
  19. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

    Timber.wulf
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    Nein, eine Abhängigkeitserkrankung ist eine psychische Erkrankung. Die sich eben auch durch mangelnde Steuerungsfähigkeit definiert.

    Das ist doch sonst das letztendlich das Munirock-"Argument". "Hättest du nie Alkohol getrunken, wäre dir nichts passiert!" Das ist in unserer Permessivkultur der blanke Hohn.
     
  20. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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    Weil?
     
  21. legal der die Waage hält

    legal
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    Hm. Kann ich nicht ganz folgen. Mangelnde Steuerungsfähigkeit kann sicherlich ein Symptom einer psychischen Erkrankung sein, aber eben auch schlicht eine Charakterschwäche. Wer dick ist, kann das wegen der Gene sein, oder hat sich einfach gehen lassen. Wer süchtig ist, kann eine Grunderkrankung haben, oder hat sich einfach gehen lassen.

    So oder so sollte man über niemanden herziehen der süchtig ist, aber einfach zu sagen "Er ist halt krank" konterkariert sämtliche Präventionsbemühungen, da Prävention und Aufklärung nur Sinn ergeben, wenn die Menschen wissen, dass sie eine Wahl haben jetzt noch ein Bier mehr zu trinken oder eben nicht.
     
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  22. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Der wohnt nicht unter einer Ubahnbrücke und kann sich eine teure Privatentzugsklinik leisten. Mach mal halblang. Zwischen normal und Alkoholiker gibt es außerdem noch einige Abstufungen, wer da nicht rechtzeitig gegensteuert, der ist zu einem gewissen Teil auch selbst schuld. Wenn's nicht so wäre, müsste ja niemand mehr Verantwortung für sein Verhalten übernehmen.

    Nein, der hat auch schon besoffen Interviews gegeben.
     
  23. legal der die Waage hält

    legal
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    Weil diejenigen die heute AfD wählen, dann ihren politischen Platz im rechten Unionsflügel hätten. Gibt genügend Ex-Unionisten in der AfD.
     
  24. SpeedKill08 "Downgrade?" - "No."

    SpeedKill08
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  25. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

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    Das Problem ist die Wertung. Und Charakterschwäche ist schon ziemlich wertend.

    Da hast du ja auch recht, nur wie kommst du darauf, dass da ein Freibrief bestehen würde?
    Dafür muss aber ein Problembewusstsein bestehen. Wenn es "normal" ist (was gerade Alkoholkonsum betrifft), wieso sollte man ein Problem haben?

    Bzgl. der privaten Kliniken fehlen mir die Erfahrungswerte. Ich gucke mal, dass ich die morgen auffrischen kann, es besteht zufällig die Möglichkeit. :D

    Das war mir nicht bewusst, daher die Frage. Das ist tendenziell eher kein gutes Zeichen.
     
  26. legal der die Waage hält

    legal
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    Freibrief für was? Höflich bleiben sollte man, wie gesagt, immer.
     
  27. Sergej

    Sergej
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    Das Herr Juncker dem Alkohol nicht abgeneigt ist, ist doch ein offenes Geheimnis.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-124838574.html

    Siehe Absatz zuvor.

    Die AfD die Lücke ausgefüllt hat, die die CDU durch ihren Linksruck verursacht hat.
     
  28. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

    Timber.wulf
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    Letztendlich wollte ich wissen, woher dein "er ist halt krank" kommt. In Bezug auf mich klang das wie ein "Der Arme kann ja gar nichts dafür", also ein Freibrief für den vollkommen enthemmten Alkoholkonsum.
     
  29. legal der die Waage hält

    legal
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    Genau das kritisiere ich doch :hmm:
     
  30. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

    Timber.wulf
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    Ja, aber das kam nicht von mir. Deswegen würde ich gerne wissen, wie du dazu gekommen bist. :D
     
  31. acer palmatum

    acer palmatum
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    Seine Religionszugehörigkeit sicher nicht - aber Juden bzw. Israelis sehen halt so aus wie alles was zwischen Afrika und Türkei rumspri
    Ja und? Ich würde Trumps Gestammel auch nur mit 2,5 Promille aufwärts ertragen. :ugly:
     
  32. DuskX

    DuskX
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    Oh Gott oh Gott. Ich schätze deine Meinung normal ja wirklich sehr, auch wenn ich es oft anders sehe, aber hier bist du krass auf dem Holzweg und legst ein Verstädnis an den Tag das schon in den 70ern obsoloet war. Der Grund warum die Präventation oft fehlschlägt, ist ja gerade weil eine Stigmatisierung stattfindet und es eben nicht wie eine Krankheit behandelt wird.

    Schau dir doch doch bitte einfach mal die Diagnose an.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit#Diagnose_nach_DSM-5
     
  33. Oschii

    Oschii
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    Und warum landet eine Person überhaupt erst dort? Willensschwäche. Jeder weiß was Alkohol, oder andere Drogen mit einen machen.
    Natürlich ist eine Alkoholsucht eine Schwächung des Körpers, also eine Krankheit, ABER eine selbstzugeführte. Wie kann ich mir nur eine Krankheit selbst zuführen? Wieso sollte ich das tun? Wie willensschwach muss ein Mensch sein, das sich selbst und seinen Körper anzutun? Jeder weiß was Drogen mit einen machen.

    Noch nichtmal medizinische Drogen werden über lange Zeiträume den Patienten gegeben und man versucht so früh wie möglich, z.B. starke Schmerzmittel wie Opiate, zu verringern oder gar direkt abzusetzen.
     
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  34. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

    Timber.wulf
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    Weil es zunächst mehr Vor- als Nachtteile hat. Wir können hier gerne weiter auf nicht-fachlicher Basis reden, aber das ist nicht zielführend und hat dann auch wirklich nichts mehr mit dem Thread zu tun.
     
  35. legal der die Waage hält

    legal
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    Ist halt die Konsequenz wenn man es ausschließlich als Krankheit sieht.

    Eine Krankheit kann man sich idR nicht selbst zufügen, man braucht Viren oder Bakterien oder eine psychische Erkrankung, eine Sucht schon. Das ist der Unterschied. Ein völlig gesunder Mensch kann sich von etwas abhängig machen wenn er es will, oder eben wenn er es zulässt, ohne je eine psychische Erkrankung gehabt zu haben.

    Wenn ich jetzt jeden Tag Drogen nehme, werde ich abhängig, auf jeden Fall, und nicht nur, wenn ich eine psychische Erkrankung habe.
     
  36. DuskX

    DuskX
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    Ist eine Depression auch eine selbstzugeführte Krankheit?
     
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  37. DuskX

    DuskX
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    Ne sorry, die Diskussion ist für mich hier vorbei. Das hier ist fahrlässige Wissensverweigerung.
     
  38. Terranigma

    Terranigma
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    Eine stoffgebundene Abhängigkeit setzt im ersten Schritt voraus, dass man den Stoff zu sich nimmt zu einem Zeitpunkt, wo noch keine körperliche Abhängigkeit besteht. Wenn man die erste Zigarette raucht ist man noch nicht nikotinabhängig, d.h. diese Entscheidung, eine Zigarette zu rauchen, trifft man nicht aus einer Abhängigkeit heraus. Der Sachverhalt bei einer Depression ist grundsätzlich anders; ebenso bei nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten.
     
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  39. legal der die Waage hält

    legal
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    Du gehst halt nicht auf das Argument ein. Niemand bestreitet hier, dass psychische Krankheiten eben nicht selbst zugefügt sind, sondern im Wesentlichen Pech sind wie mancher Krebs.

    Aber in die Sucht kann man sich auch willentlich begeben oder eben um zu vergessen etc.
    Das manche Menschen schneller süchtig werden als andere ist ja unbenommen, aber hier würde ich nicht von einer Krankheit sprechen. Mit den DSM Codes würde ich da auch nicht hantieren. Auch Homosexualität hat meines Wissens nach einen solchen Code und ist ja landläufig auch nicht als Krankheit tituliert.

    Ich würde, und das ist der Kerngedanke, die Verantwortung für die Sucht also nicht komplett von der Person des Süchtigen trennen wollen. Niemand hier wirft wohl jemand mit Depressionen vor, das auch nur teilweise mit verschuldet zu haben, aber wer zB mit Rauchen anfängt weil es cool ist, dann abhängig wird, der trägt eine Mitschuld an seiner Sucht.

    Wie gesagt, sonst könnten wir uns Warnbilder auf Zigaretten ("Rauchen kann süchtig machen") sparen, wenn es sowieso - wie eine psychische Krankheit - in jedem schlummern kann und man nicht selbst was dran ändern kann.
     
  40. DuskX

    DuskX
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    Eure Argumentation ist es, dass es keine Abhängigkeit/ Erkrankkung ist, sondern einfach eine Willsensschwäche. Der Depressive kann eurer Argumentation nach ja auch einfach entscheiden, dass er keine Lustlosikgkeit empfindet und Motiviert sein. Motivation ist ja auch nur ne Willsensache. Von daher sind depressive auch einfach nur Willsenschwach und das ist keine Krankheit.
     
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