Ist Grafik zu wichtig geworden und haben Spiele das Gameplay verlernt?

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Keksus, 9. Mai 2021.

  1. Megamind

    Megamind
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    Mir haben in den letzten zwei Jahren vor allem alte Spiele die tollsten Erfahrungen beschert. Sachen, die ich irgendwann mal im Sale mitgenommen und nie angerührt habe. Spiele, die ich früher (also zu Zeiten von Euroboxen) sogar mal gekauft hatte und trotzdem nie gespielt hab, weil ich zu sehr mit anderen Spielen beschäftigt war und danach das Interesse verloren hab.

    Mir sind in den letzten Jahren sicher hunderte Spiele durch die Lappen gegangen, die sehr gut sind. Ich bin nur irgendwie nicht sehr angetan vom aufgezwungenen 8bit-Look vieler Spiele, die im Retro-Stil daher kommen. Wenns unter der Haube noch so toll sein mag, das ist nicht mehr meine Welt. Ebenso wenig Survival, Horrorspiele oder Walking-Sims. Noch dazu, wenn der Fokus auf Multiplayer liegt. Damit kann man mich gar nicht locken.

    Ich fühle mich auch jedes mal erschlagen, wenn wieder ein Spiel mit OpenWorld-Seuche meint, mich schon in den ersten fünf Spielminuten mit einer riesigen Welt zuscheißen zu müssen. Ich möchte eine Welt Stück für Stück kennenlernen, heran geführt werden und nicht nach dem Motto "So, hier hast du, mach mal irgendwas" hinein geschmissen werden. Ein bisschen kleiner würde oft nicht schaden.

    Die Witcher-Reihe kriegt das wirklich gut hin. Das Spiel in Akte unterteilen, grad der erste Teil macht das hervorragend. Nach und nach öffnet sich die Welt und man kann immer mehr Orte besuchen. Teil 2 spielt dann an unterschiedlichen Orten und Teil 3 bietet mit Weißgarten einen sinnvollen Einstieg in die Welt, um den Spieler an die Mechaniken und das Questsystem heranzuführen, ohne ihn dabei zu sehr abzulenken oder zu überfordern.

    Grad hab ich Gothic 1 & 2 gespielt, hier wurden Begrenzungen durch starke Monster, die den Weg kreuzen, begründet. Hier hat man eine weitläufige Welt, die sich erst nach und nach öffnet und zudem sind die Welten in ihrer Größe überschaubar. Grad Gothic 1 fühlt sich irgendwie an wie Leben auf dem Land, wenn man als Dorfkind seine Freunde in den Nachbardörfern besuchen geht.

    Dies wirkt in sich glaubwürdiger, als die siebzehnte Ubisoft OpenWorld mit Shantys und Schatztruhen, die irgendwie die Welt füllen sollen. In solchen Spielen kann ich mich nach 40 Spielstunden und 30 besuchten Orten nicht mehr groß an die austauschbaren Charaktere oder 08/15 Quests der ersten Stunden erinnern. Man zieht irgendwie weiter bis zum Spielende und hat keinerlei Bezug zur Welt und den Bewohnern aufgebaut.

    Das ist natürlich persönliches Empfinden und ich kann nur für mich sprechen. Und ich finde auch, Grafik ist überbewertet. Ich kann mit dem Retro-Look vieler Spiele nix anfangen, aber nicht weil die Grafik schlecht ist, das hat ästhetische Gründe. Denn in die Welten von Gothic habe ich mich trotz altbackener Grafik schnell verliebt und auch das hat ästhetische Gründe. Die Welten sind glaubwürdig gestaltet und vermitteln ein tolles Mittendrin-Gefühl, das liegt nicht nur an der Grafik, sondern vor allem am Worldbuilding und den Charakteren. Und Gothic 2 hat (unter Mithilfe von ein paar Mods) eine äußerst glaubwürdige Spielwelt zu bieten.

    Ich hab zwar auch gern schöne Grafik, aber ich sehe mich mittlerweile zu schnell an ihr satt. Wenn ein Spiel außer Effekten nicht viel zu bieten hat, wird es schnell langweilig. Andererseits bin ich auch schnell satt, wenn ich ein CoD spiele. 5-8 Stunden treibende Action sind auch nicht mehr meins. Dafür bin ich wohl schon zu alt. Ein paar ruhigere Passagen würden nicht schaden. Da greife ich dann lieber wieder zum 20 Jahre alten Deus Ex.

    Meines Erachtens liegen viele Probleme, die der Spieler so empfindet, an der Fokussierung auf lediglich wenige Elemente eines Spiels. Es ist eben nicht nur Grafik allein, oder ein toller Soundtrack, der ein Spiel gut und beliebt macht. Das Gesamtpaket muss stimmen. Grafik, Grafikstil, Worldbuilding, Charaktere, Gegnervielfalt, Soundeffekte und Soundtrack. Ich bin der Meinung, Entwickler sollten sich bei all diesen Punkten überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, überall ein paar Kompromisse einzugehen. Zehn handgebaute Örtlichkeiten mit eigenem Stil und Charme haben eine ganz andere Wirkung als 40 zufallsgenerierte Feindlager in FarCry, die sich alle gleich anfühlen. Erstere laden zum Erkunden ein, wecken Neugierde und können auch ohne Quests interessante Geschichten erzählen. Letztere werden nach dem immergleichen Schema abgefarmt, 5 Minuten Ballerspaß und weiter gehts zum nächsten identischen Lager.

    Das kann doch auf Dauer keinen Spaß machen.
     
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  2. Blutschinken

    Blutschinken
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    Ich würde freies Speichern nicht überall nehmen.
    Einige Spiele würden dadurch komplett trivialisiert werden. Quasi Softcheating. Oder viel Spannung rausnehmen -also wenn man alle 5 Sekunden speichert um den Puls wieder runter zu bekommen.

    Woanders ist freies Speichern natürlich sinnvoll. Eigentlich nie in linearen Spielen - wenn man sich da über Checkpoints ärgert, wurden sie einfach falsch gesetzt und sind nicht per se falsch. Aber in nicht-linearen Spielen, die einem tiefgreifende Entscheidungen abverlangen sind sie schon vorteilhaft.
     
  3. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Ich würde mir beides wünschen. Zu 99% Prozent verlasse ich mich auf Checkpoints... aber wenn ich doch mal schnell weg muss, dann will ich mich nicht auf die Checkpoints der Entwickler verlassen müssen.

    Am besten ist sowieso das Switch-Modell: einfach den Bildschirm ausschalten und beim nächsten Mal nach 1 Sekunde direkt an der gleichen Stelle weiterspielen. Solche Quality-of-Life Verbesserungen würden mir flächendeckend viel viel mehr bringen als Raytracing in jedem Spiel. :yes:
     
  4. V3rItaS_MD

    V3rItaS_MD
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    Mach doch einfach deinen Fernseher (Monitor) aus :)
     
  5. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Ist für mich keine echte Option, weil der Lüfter in vielen Spielen hörbar aufdreht und mich das extrem stören würde. Den 400W-Rechner 4 Stunden durchlaufen zu lassen, nur um dann später nochmal für ne halbe Stunde zu zocken kann ich außerdem nicht mit meinem Gewissen vereinbaren - dann lieber ausschalten und ein bisschen warten. :D

    Ist aber sicher eine sehr individuelle Sache. :yes:
     
  6. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Sag ich ja. Elitär. Das Szenario gibt es gerade her, dass man alles auf dem HUD eingeblendet haben kann, wenn man es nur will.

    Hier stöhnt man aber schon über die Möglichkeit, es könnte ja auch Casuals anlocken.

    Man kann es ja auch als Option machen.

    So ganz nebenbei, ich hab mal AC Od ohne Questmarker gespielt, hab sie schnell wieder eingeblendet. Da ich mich trotz Beschreibung gerne mal totgesucht habe, dafür ist die Welt nämlich zu grtoß.
     
  7. Keksus

    Keksus
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    Ich verstehe nicht, wieso du das mit einem so abwertenden Begriff gleichsetzt. :nixblick: Das zielt doch darauf ab: "Wer gerne seine eigenen Interessen vertieft sehen will, ist ein Elitist, da er anderen ja nix gönnt!" Nur ist das einfach ein ad hominem Argument, das man genausogut umdrehen könnte. Wenn alles für jeden entwickelt sein muss, dann gönnt man ja den Enthusiasten ein tiefergreifendes Spiel nicht. :nixblick: Ich find es jedenfalls nicht korrekt jeden gleich so negativ abzustempeln, der sich eben etwas mehr mit einem Spiel beschäftigen will, nur weil es dann für die Mehrheit der Menschen zu umständlich wird.

    Das hat nix mit der Welt zu tun. Das Problem ist, dass Odyssey nicht darauf ausgelegt ist, ohne Marker gespielt zu werden. "Einfach eine Option einbauen" ist leicht gesagt. Nur funktioniert das nicht. Damit ein Titel ohne Marker klappt, muss man eben vernünftige Wegbeschreibungen liefern. Anhaltspunkte, an denen man sich orientieren kann ect. Es ist ein Unterschied, wenn ein Spiel von Grund auf dafür designed wird wie Morrowind ohne Marker gespielt zu werden, oder ob man es mit dem Gedanken designed "Die Leute können einfach dem Marker folgen."
     
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  8. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Es ist elitär, weil du es nicht willst, weil man sich "mit der Welt beschäftigen soll".

    Für mich tragen in einem SciFispiel gerade Marker zur Glaubwürdigkeit bei.

    Du willst, dass man sich unbedingt bei jeder Station alle Wege merkt. Das macht man nicht mal im RL. Im Gegenteil, dort nutzt man alle Möglichkeiten um eben schnell und effektiv weiter zu kommen.

    AC Od hast wohl nicht gespielt, klar reichen die Beschreibungen aus, die Welt ist nur einfach zu groß, damit die Beschreibungen ausreichen um den Weg schnell zu finden. Bei Gothic 2 ging das. Gothic 2 ist allerdings so groß, wie das Startgebiet von AC od.
     
  9. Massive Massage

    Massive Massage
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    Die Grafik vs. Gameplay-Kontroverse gibt es im Prinzip seit Anbeginn, schon vor 35 Jahren war "Defender of the Crown" eher Grafikdemo als Spiel.
     
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  10. mirdochegal

    mirdochegal
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    Nachfolgend 3 Grafikbretter die von der Fachpresse und vielen Spielern anfangs zerrissen wurden weil sie voll auf Grafik gesetzt haben, dafür aber nur wenig content und/oder Standard 08/15 Gameplay hatten; Heute aber gerade deswegen eher Positiv gesehen werden und die ich auch heute immer mal wieder gerne raushole um die selbst für heutige Verhältnisse geile Grafik zu bestaunen:

    Ryse of Rome - Standard 08/15 Gameplay mit Quick-Time Einlagen das trotzdem Spaß macht.
    The Order 1886 - kurze Spielzeit und 08/15 Gameplay das aber eine interessante Story und tolles Setting hat
    DriveClub - wurde anfangs für seinen geringen Content Kritisiert (das Fahrgefühl ist aber super)

    08/15 Gameplay ist nichts schlechtes und auch weniger content. Das Problem heute ist viel eher, das heutige Spiele zu viel Content haben weil die Masse das halt will.

    Und so richtige Grafikbretter mit Ausnahme von TLoU 2 und RDR2 habe ich in den letzten Jahren auch nicht wirklich gesehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2021
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  11. Keksus

    Keksus
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    Und was genau ist nun falsch daran? Deiner Argumentation nach sollte ja jedes Spiel für absolut jeden sein, komme was wolle. :nixblick: Und dann könnte ich genauso abwertende Begriffe um mich werfen und behaupten, dass "Casuals das Spielerlebnis ruinieren!" aber was hätte man davon? Mein größtes Problem ist hier derzeit deine Art der Argumentation, wo du primär erstmal die Person hinter dem Argument kritisierst, als wirklich zu argumentieren.

    Das EIGENTLICHE Argument wäre jetzt, dass es in der Realität nicht so ist und man da auch schnell und effektiv sein will. Damit kann man arbeiten, auch wenn mir das ohne diesen angreifenden Ton bezüglich "Elitist!" leichter fallen würde.

    Ich habe Odyssey gespielt. Die Beschreibungen sind alles andere als ausreichend. Das sagst du doch eigentlich schon selbst. Wenn die Welt so groß ist, dass du viel zu lange suchst ... dann reichen offenbar die Beschreibungen nicht aus. Es ist halt einfach eher so ein Gedanke für hinterher und der eigentliche Fokus steht auf der Erfahrung mit Marker.
     
  12. hunter7j

    hunter7j
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    Schau dir Zelda an. Das zwingt dich dazu dich mit der Welt zu beschäftigen und gerade deswegen ist es absurd grandios, dabei so verspielt und kreativität anregend, dass es einfach nur spaß macht. Es ist eben ein Spiel, wie eine Kiste mit Lego ohne Anleitung und genau deswegen macht es spaß.

    Es tut jedem Spiel das es so macht, nun einmal unfassbar gut. Und ZElda ist kein Hardcore Game, sondern locker flockig und entspannend.

    Trotzdem legt das ganze Gamedesign den Fokus darauf, dass ich mir als Spieler mit der Welt beschäftige, kreativ werde und dabei angenehm gefordert werde. Das Spiel erklärt mir kaum was, sondern will, dass ich selbst auf Dinge stoße, weil ich mir denke, dass es nützlich wäre oder funktionieren könnte :yes:


    Da liegt eine Axt, da ist ein Baum. Dann fälle ich den Baum eben. Och cool das geht ja! Moment ich könnte den Baustamm ja noch anzünden und da unten in das Goblin Lager stoßen!

    Nicht durch ANzeigen oder Texte, sondern ausprobieren und aufmerksam sein. Entdecke und lerne ich neues!

    Das ist kein elitäres Gerede, dass man Anzeigen doof findet, sondern macht Games und Gamedesign einfach klüger, motivierender und spassiger.

    Und ja natürlich werden damit die Leute augeschlossen die Lego lieber nach ANleitung bauen, aber die kaufen sich auch leiber Sets und keine Kiste mit zufälligen Steinen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2021
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  13. Cyrotek

    Cyrotek
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    Das hat nichts mit der Größe zu tun sondern damit, wie das Spiel aufgebaut ist. In einem Spiel, welches pur auf Marker ausgelegt ist, kannst du die nicht einfach abschalten, das funktioniert nicht in TW3, das funktioniert nicht in Skyrim und sicherlich auch nicht in AC OD.

    Ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt. Ein Spiel nicht von Markern abhängig zu machen ist aber auf jeden Fall deutlich aufwändiger als einfach Kartenmarkierungen überall hinzuklatschen.

    Grundsätzlich bin ich kein Fan von riesen Open Worlds aus vielerlei Gründen. Dass es sich Entwickler hier häufig sehr leicht mit Mapmarkern anstatt gutem Weltdesign und vernünftigen Beschreibungen machen ist einer davon.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2021
  14. Lurtz lost

    Lurtz
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    Du begründest ja auch nichts, du stellst nur irgendwelche abstrusen Behauptungen auf wie "dass Spiele immer seichter werden, weil aufgrund der Verbreitung im Massenmarkt nur noch auf die Grafik wert gelegt wird", obwohl Spiele schon immer Massenmedium und extrem von Grafik getrieben waren. Nur dass es früher schwarz/weiße Pixel und heute deutlich weiterentwickelte Grafiken sind. Und ohne das zu belegen spinnst du daraus dann ganze Bildschirmseiten von weiterführenden Theorien, unterlegt mit Beispielen deiner eigenen Lieblingsspiele.
     
  15. Keksus

    Keksus
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    Muss jetzt jeder Forenpost wie eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut sein? Zumal ich doch eindeutig davon sprach, dass es ein Empfinden ist, was ja gerade Grundlage für die Diskussion lieferte. Ich beschwerte mich zudem ja nicht über belegte Gegenargumente, sondern diese ad hominem Diskussion die darauf abzielte zu sagen "Du bist nur ein Elitist und damit ist dein Argument irrelevant!"
     
  16. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Ich denke er möchte einfach nur auch Spiele, die etwas mehr Tiefgang und Anspruch haben. Spiele, mit denen man sich auch etwas eingehender beschäftigen muss, als sie schlicht zu konsumieren und "runterzuspielen".
     
  17. link82

    link82
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    [QUOTE="hunter7j]
    Meiner Meinung nach gab es da bis Dark Souls ein Problem, weil Games wirklich absurd auf den Massenmarkt zugeschnitten wurden und jeglichen Anspruch rausgeflogen ist und genau das sich nach Dark Souls massiv geändert hat und wir sind eigentlich mittlerweile bei einer sehr guten Mischung sind, wo für jeden was dabei sein sollte.[/QUOTE]
    ich liebe selbst Dark Souls und bin sehr gespannt auf Elden Ring, frage mich aber immer warum so getan wird, als wären alle Games bis zum Erlöser From Software ausschließlich Casual gewesen!?

    gab dich schon vorher etliche Coregames die nicht auf den Massenmarkt zugeschnitten waren und teils noch deutlich schwerer / anspruchsvoller als Dark Souls waren, ich denke da zum Beispiel an Ninja Gaiden auf der ersten XBox, das seinerzeit schon von Hardcoregamern geliebt wurde, einige Jahre vor Demons / Dark Souls

    ok, man kann sagen dass mit From Software solche schweren games Mainstream-tauglicher wurden und jetzt nicht nur von den absoluten Hardcoregamern gezockt werden, sondern auch vom Durchschnittsspieler (Danke FS :) )
     
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