Kein Spaß mehr wegen Questmarkern

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von soahC, 10. Juni 2020.

  1. Svenc

    Svenc
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    Solche Gigantowelten sind sowieso schizophren to the max, auch wenn es niemand mal anspricht/kritisiert:

    Einerseits weitläufig wie die Wüste Gobi.

    Andererseits so kindergesichert, dass sich sich nicht mal ein Zweijähriger im Ansatz in ihnen verlaufen könnte.

    Entdecken tut man sowieso auch nichts selbst; macht alles der Ingame-GPS.

    Warum dann überhaupt die ganze Übung?
     
  2. soahC

    soahC
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    Ich meine mich zu erinnern, dass das in New Vegas ganz gut war. Da waren die Raider nicht nur "Raider" sondern die hatten Namen und Stories, und somit auch die Quests dazu.
    Schade, dass Obsidian das bei The Outer Worlds wieder vollkommen vergessen hat. Die "Marauder" sind die generischsten Gegner überhaupt.
     
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  3. RedRanger ●-Stein-der-Schande

    RedRanger
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    Das könnte man in Zukunft vielleicht sogar wieder lösen. Eine KI/ein NN, die die Welt und markanten Punkte kennt, könnte die Wegbeschreibungen erzeugen.

    Die Entwickler setzen die Quest einfach nur in die Welt und KI bzw NN erzeugt dann die Beschreibung, basierend auf der Lage und Punkten in der Umgebung.


    Das Budget war auch nicht das größte und da mussten sie halt irgendwie einen Kompromiss machen. Man merkt das dem Spiel an allen Ecken und Kanten an.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2020
  4. MrBurns

    MrBurns
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    Ich fände die Lösung charmant, wenn NPCs einem die Orte auf der Karte markieren würden und man dann wie früher (im RL) ohne Navi aber mit Karte den richtigen Weg finden müsste. Idealerweise wäre die Karte ein 3D-Objekt, das man während des laufenden Spiels zückt. Bei Firewatch z.B. fand ich die Navigation gut gelöst.
     
  5. soahC

    soahC
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    Das stimmt. Aber das Spiel hatte auch massive andere Probleme. Haupsächlich das Welt- und Gamedesign und der Plot. Also eigentlich alles. Das alte Obsidian existiert einfach nicht mehr.
    Übrigens war die Questmarker-Mechanik in TOW auch absolut lachhaft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2020
  6. Berserkerkitten Mitarbeiter

    Berserkerkitten
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    ESO ist eines der wenigen MMOs, die ich noch freiwillig spiele. Ich mag ESO recht gerne, aber die Quests teilweise ... meine Fresse!

    Dein Beispiel mit den Questmarkierungen taucht im Spiel *ständig* auf! In zig Quests sollst du irgendeinen Gegenstand finden oder mit etwas interagieren und der blöde Marker schwebt direkt über dem Objekt, damit man auch ja keine zehn Sekunden danach suchen muss! Da komme ich mir teilweise echt so vor als hielten mich die Entwickler für komplett gehirnamputiert. Normalerweise bin ich für Questmarker, aber in ESO wird man teilweise so stark an die Hand genommen, der nächste Schritt wäre einfach ein Knopf zum sofortigen Lösen der Quest. :ugly:

    Ich find das Writing aber stellenweise auch extrem faul. ESO hat neben GW2 und SWTOR die geilste Quest- und Story-Präsentation. Aber immer, wenn irgendwo jemand mysteriös ermordet wurde und niemand eine Spur hat, findest du entweder eine Notiz an der Leiche, die dich direkt zum Killer führt oder zwei Meter weiter schwebt ein Geist rum und erzählt dir alles. Am Ende sollst du dann noch eine Entscheidung treffen und z.B. einen NPC töten oder leben lassen, aber die Belohnung ist immer gleich und dem NPC begegnest du niemals wieder - ganz egal, welche Entscheidung du getroffen hast.

    In Elsweyr und Greymoor geht das so weit, dass bestimmte wichtige NPCs, die du womöglich geopfert hast, plötzlich wieder lebendig sind und selbst keine Erklärung dafür haben. "Ich dachte, ich wäre tot, dann war ich plötzlich hier." Es wird nicht mal versucht, das irgendwie plausibel zu machen.

    Aber. Aaaaaber! So furchtbar übertrieben die Markierungen und so doof die Geschichten teilweise sind - du musst praktisch nie einfach nur zehn Wildschweine töten! :D
     
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  7. soahC

    soahC
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    ESO ist das einzige MMO das ich jemals gespielt habe. Ich kann mit Multiplayer garnichts anfangen. Aber bei ESO wurde immer gesagt, dass es auch für Solospieler toll sein soll. Aber diese Questmarker-Problematik nervt mich tatsächlich so stark, dass ich keine Lust mehr drauf habe.
     
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  8. RedRanger ●-Stein-der-Schande

    RedRanger
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    Das ist doch genau das, was heute gemacht wird. Du kriegst eine Information und der Questmarker wird gesetzt (NPC markiert den Ort). Nur hält man heute in Spielen keine Karte mehr in der Hand, sondern hat sie oben an einem Brillengestell angeklippst. :wahn: (Minimap ;) )
     
  9. soahC

    soahC
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    Eine Markierung auf einer Karte führt dich aber nicht auf den Zentimeter genau zu deinem Ziel.
     
  10. MrBurns

    MrBurns
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    Man hat aber zusätzlich immer oben einen Kompass samt Ziel eingeblendet und dann ist noch ständig ein Icon in der Spielwelt selbst zu sehen. Das ist für mich ein himmelweiter Unterschied. Wenn man lediglich eine Karte hat und selber gucken muss, wo man überhaupt genau ist und wie man zum Ziel kommt, ist das viel "realistischer". Man könnte ja zusätzlich noch verschieden genaue Karten einbauen.
     
  11. Tshask

    Tshask
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    Nachdem ich mal wieder in WoW Classic reingeschaut habe, ist mir richtig aufgefallen welchen Einfluss diese Questmarker auf das Spielgefühl haben.
    Ohne die Marker wird man dazu gezwungen sich mit der Quest, dem gesagten und der Umgebung auseinander zu setzen. Dadurch kommt man sich viel mehr wie ein Abenteurer vor, und das Erkunden der Spielwelt hat einen viel höheren Stellenwert.

    Im aktuellen WoW fühlen sich die Quest viel mehr nach Arbeit an. Die NPC's müssten auch gar nichts mehr sagen,die können auch komplett entfernt werden, und stattdessen bekommt man gleich nach dem einloggen die heutigen Ziele auf die Karte geklatscht. Am besten leuchtet noch alles was man für die Quests benötigt wie der heilige Gral damit man nicht mal mehr die Markierungen auf der Map benötigt.
     
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  12. MrBurns

    MrBurns
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    Es wäre ja auch durchaus möglich, dass es von Quest zu Quest unterschiedlich gelöst wird. Spricht ja nichts gegen ein bisschen Abwechslung.
     
  13. Rirre der von Helli getragen wird

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    Funzt halt auch nur wenn die Texte den Zielort beschreiben :D
     
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  14. dieMausss

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    Tja. Kompass wegnehmen, Questmarker direkt in der Gegend wegnehmen, auf der Minimap nur einen großen Kreis wo es ungefähr ist... Gäbe schon Wege...

    Aber es wurde eh erwähnt, ist halt aufwendiger. Man braucht bessere Questbeschreibungen, man hat Themen mit der Entwicklung (Welt ist nicht fertig, das Quest-Team soll aber schon die Texte schreiben usw...)
     
  15. RedRanger ●-Stein-der-Schande

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    Das kann man schon machen, wobei ich "Kompass wegnehmen" schon für ziemlich dämlich halte, schließlich gehört der Kompass zur Grundausstattung eines Abenteurers. Ungenaue Markierungen sind schon eine bessere Idee.

    Persönlich fände ich es interessant, wenn man so einen Zielbereich erhält und wenn man mit mehr Leuten redet oder Notizen und Hinweise findet, wird der Kreis kleiner oder es werden andere Kreise dazugemalt und am Ende hat man einen kleinen Kreis oder einen Bereich, wo sich mehrere Markierungen überlappen und der Bereich kann halt schon recht klein sein, z.B. ein Haus in der Stadt oder ein 10-20m Umkreis in der Landschaft/im Wald.

    Was die Beschreibungen anging, habe ich ja schon eine Lösung genannt, KI bzw Machine Learning und Neural Networks. So wie KIs Inhalte von Bildern beschreiben können, könnte eine angelernte KI, die die Spielwelt kennt, eine Beschreibung zum Ziel erzeugen.
     
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  16. soahC

    soahC
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    Ja, diesen Ansatz halte ich auch für eine gute Lösung, denn verschwinden werden die Questmarker nicht mehr. Und wie hier auch schon jemand sagte, kann man ja auch Mechaniken kombinieren bzw. abwechseln.
    Es ist ja nicht nur so, dass es langweilig ist so einem Marker hinterherzulaufen, sondern es macht auch von der Logik her so oft keinen Sinn. Woher weiß mein Charakter plötzlich immer so genau wo sich sein Ziel befindet?
     
  17. dieMausss

    dieMausss
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    War schlecht ausgedrückt, meinte natürlich den GPS-Questmarker der einen Punktgenau zum Ziel führt.. :) Ansonsten sind unsere Ansätze ja ident, hehe.
     
  18. kylroy Merc

    kylroy
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    Ich mag sie auch nicht! spiel doch einfach mal Morrowind mit dem 64 Bit Patch. :D
     
  19. soahC

    soahC
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    Morrowind hab ich so vor ca. 15 - 20 Jahren gespielt, und ich möchte es mir in der nostalgisch-verklärten Erinnerung behalten, die ich von dem Spiel habe. Ich habe mich damit abgefunden, nie wieder so in eine Welt einzutauchen wie in Morrowind.
     
  20. MrBurns

    MrBurns
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    Da wäre der Ansatz mit den NPCs, die einem etwas auf der Karte markieren, auf jeden Fall nachvollziehbar. Allein das könnte auch schon abwechslungsreich sein, je nachdem wie detailliert die Karte ist, die man bei sich hat (wenn man überhaupt eine von der entsprechenden Gegend besitzt) und wie gut sich die NPCs auskennen. Der eine zeichnet eine relativ genaue Stelle ein, der andere markiert ein grobes Gebiet, und wieder ein anderer kann keine Karten lesen und beschreibt es einem. Man könnte auch eine Mechanik einbauen, dass man so ziemlich jeden NPC nach einem beschriebenen Ort fragen kann und der es einem dann auf der Karte markiert. Die Möglichkeiten sind jedenfalls vielfältig.
    Auf reine Sucherei durch Beschreibungen hätte ich glaub ich keine Lust, das ist bislang schon zu oft in Frust ausgeartet.
     
  21. soahC

    soahC
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    Ja, oder auch die Idee aus dem Thread hier, dass sich das Suchgebiet durch Nachforschungen / Dialoge etc. weiter eingrenzen lässt. Klingt auch spannend.
    Aber wie schon gesagt, kombinieren halte ich für sehr effektiv. Manchmal kann es ein Gebiet, manchmal eine Beschreibung, und für wirklich seltene Dinge evtl. auch mal nur vage Hinweise.
    Hauptsache nicht wie in Fallout 4, wo man die supergeheime Railroad finden muss. Wie man die findet? Keine Ahnung. Der NPC hat nur die Info "Follow the Freedom Trail". Der Spielercharakter weiß es nicht, der Questgeber weiß es nicht, aber der Questmarker erscheint sofort auf der Map. Das ist so absurd, ich bekomme das einfach nicht in meinem Kopf. Warum dann überhaupt den Dialog schreiben? Warum so tun, als müsste man nachdenken und etwas finden, wenn ich am Ende nur einem Pfeil hinterherlaufen muss?
     
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  22. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    So ein ähnliches System hatte ja Kingdom Come Deliverance. Da hattest Du immer ein Gebiet, dass Du nach ungewöhnlichen Dingen selbst absuchen musstest. Ganz ohne Questmarker. Sondern nur Du und Deine Augen. Ich fand das super.

    Oder Outcast. Da konnte man sich schön durchfragen. Du suchst einen bestimmten NPC? Frag doch mal den Typen auf dem Feld dort: Und er zeigt Dir mit seiner Hand die Richtung, wo der NPC grad ist. Das ist so schön immersiv und toll. :yes:
     
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  23. kylroy Merc

    kylroy
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    ich denke in Fallout 4 und auch den Elder Scrolls Games seit Oblivion kann man die Quest Marker ausschalten. die Frage ist nur ob die Beschreibungen dann immer ausreichen um sein Ziel zu finden.
     
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