Kenshi - Indie-Sanbox unlimited

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Mikutse, 24. Januar 2020.

  1. Mikutse

    Mikutse
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    Entweder bin ich blind oder es gibt zu Kenshi keinen Thread.

    Da ich es momentan wieder sehr begeistert spiele, es im Dezember seinen 1.0 Relaese erhielt und der zweite Teil grade in der Mache ist, dachte ich es wäre eine gute Sache, wenn man sich hier übers Spiel austauschen würde/könnte.

    Für alle, die es nicht kennen:

    https://store.steampowered.com/app/233860/Kenshi/

    Das WE über sogar noch 25% reduziert :hoch:

    Kurz für alle, die es nicht kennen:

    Im Grunde ist Kenshi ein Survival RPG mit Basebuidling, Squad-Management, Survival und Strategy-Elementen.
    Es spielt in einer postapokalytpsichen, fiktionalen Welt, in der es überall von Tod, Verderben und Einöde nur so wimmelt.
    Man steuert einen Charakter, kann weitere rekrutieren, kleine Truppen von Elite-Söldnern bilden, die Kopfgelder jagen oder auch eine große Nation aufbauen, die eine ganze Stadt baut,Güter produziert und Handel treibt.
    Es bleibt ganz euch übrlassen, was ihr tut!
     
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  2. Reddok Kommentar-Moderator

    Reddok
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    Ich habe bestimmt 20 Stunden in das Spiel investiert und hab kaum was erreicht. Das Spiel ist extrem langsam, langsamer als M&B, aber die Möglichkeiten sind schon ziemlich klasse.Ich wünschte nur es wäre technisch ausgereifter. Als ich es gespielt hab, war es ziemlich clunky.
     
  3. acer palmatum

    acer palmatum
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    Meddlfranken (tatsächlich)
    Eigentlich genau mein Setting - bin aber nie mit warm geworden, weil es mir einfach keinen Spaß gemacht hat.
     
  4. Reddok Kommentar-Moderator

    Reddok
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    Ich denke, einer der größten Fehler des Spiels ist, dass jeder von allein kämpft und man höchstens auf Position usw. achten muss. Gut, wenn man mehrere Charaktere steuert ist das system besser, aber ich denke es hätte nicht geschadet, eine option zu haben. Alles ist abhängig von den Characterwerten, aber gleichzeitig ist es auch ein Skillsystem wie bei ES, wo man etwas machen muss um zu lernen. Blöd nur, dass man dabei evt. Gliedmaßen verliert oder ganz stirbt. Später kann man zwar Trainingspuppen herstellen, aber bis es soweit ist, kann man sich kaum wehren. Ok, ich hab einen Dieb gespielt, da ist das vermutlich noch ne ganz andere Geschichte.
     
  5. Immortal technique

    Immortal technique
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    Ich verstehe dass das Ding Potenzial hat, aber irgendwie trainiere ich in dem Spiel nur Dinge :ugly: Bin aber erst bei zwei Stunden playtime und habe mal pausiert.
     
  6. ParaBellum Panzerhamster

    ParaBellum
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    30000 ft and climbing...
    Ich hab' das Ding vor ewigen Zeiten mal gekauft, habe aber nicht lange gespielt da ich es damals als wahnsinnig frustrierend empfunden habe. Vielleicht sollte ich mal wieder reinschauen.
     
  7. Mikutse

    Mikutse
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    Zum Thema Clunkyness kann ich nicht viel wiedersprechen. Das Ding ist halt riesig ambitioniert und im Grunde von einem Typen gemacht (der sich für das ein oder andere Hilfe geholt hat).

    Ich kann diverse QOL-Mods empfehlen, wie "Headhunter" für Rekruten, sodass man gezielt Nachschub bekommt, gerade wenn man z.B. eine "Nation" roleplayen will und Schwierigkeiten hat, z.B. nur Skelette in freier Wildbahn zu finden.
    Auch gut sind mods, die diverse Buildings adden, wie Trainingsgeräte für Stärke, Sparing-Matten für Martial Arts, Brücken oder Mods für die Map (Grenzen, besser sichtbares Terrain ect).

    Die ein oder andere Rüstungs- und Waffenmod ist auch nicht verkehrt und bringt mehr Abwechslung rein.

    Es ist halt eher ein Strategie- und Managementspiel mit viel RPG-Elementen, wie bei Rimworld und co.
    Ich hab meinen Spaß dran!
     
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  8. Mikutse

    Mikutse
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    So, hab bissl geddadelt und möchte man den Anfang meiner Story mit allen Interessierten teilen:

    Ich begann mein Abentuer als Aschländer (für nicht Kenshi-Spieler, das sind im Grunde sehr robuste, dunkelhäutige Menschen, die besonders geschickt, agil und zäh sind).
    Am Anfang schlug ich mich mit kleineren Gaunereien durch, entwendete Gegenstände von Toten (die hungrigen Banditen haben ihre Kleidung echt nicht mehr gebraucht!) und brach nachts in die hiesigen Geschäfte ein, um der Konkurenz in der Nachbarstadt die geklaute Ware zu verhökern.
    Nach kurzer Zeit fand ich Geselschaft in Form eines weiteren Aschländers, der sich selbst als erfahrenen Scharfschützen bezeichnete. Er log nicht. Vermutlich kann der gute einem Bonedog auf 50 Yards entfernung chirurgisch ein Auge entfernen.
    Da man zu zweit nicht besonders gut Jagen kann, entschloss ich mich allerdings erstmal dazu ein kleines, abgerwacktes Haus in Squin, einer Stdadt der Shek (dem kriegerischen "Echsenvolk" in Kenshi) zu erwerben und mich dort einzunisten.

    Während mein neuer Freund sich um die Einrichtung und das Erforschen neuer Techniken und Gebäude kümmerte, beschloss ich mich um unserer Versorgung zu kümmern.
    Ein paar Tage später waren die örtlichen Händler ziemlich abgebrammt, da ich mich Nachts in ihren Geschäften bediente.
    Mit so viel erbeutetem Diebesgut im Gepäck, lies sich schnell etwas Geld verdienen und ich rekrutierte weitere interessierte Gefolgsleute.
    Eine Gruppe kampfeshungriger Shek schloss sich mir an, welche ich mit gestohlener Ausrüstung der örtlichen Schmiede versah und sie nach hartem, mehrtägigem Training an den von uns konstruierten Trainingsdummys zu meiner persönlichen Leibgarde ernannte.
    Kurz darauf fand ich beim Verkaufen des Diebesguts in den Nachbarsorten auch immer mehr menschliche Gefolgsleute, die eine hervorragende Arbeitsmoral mitbrachten!

    Gestern, mit einem frisch erworbenen und voll beladenen Packbull und einer Gefolgschaft bestehend aus 10 Shek-Kriegern, 4 stattlichen Menschen-Kriegern, verpackt in Samurai-Rüstung und bewaffnet mit hochwertigen Katanas und einer willigen Truppe bestehend aus 8 Menschen, die bereit sind tagelang Äcker zu bestellen und Erze abzubauen, habe ich mich auf den Weg zur nördlichen Küste gemacht.

    Ich hörte dort trieben Kannibalen ihr Unwesen. Klingt ganz so, als könnten wir dort unseren Wert beweisen!
     
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  9. Mikutse

    Mikutse
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    Gestern Abend weitergespielt, hier die Fortsetzung der Geschichte:

    Unsere Karavane ist nach 3 beschwerlichen Tagen endlich an der nördlichen Küste angekommen.
    Auf dem Weg dorthin fanden wir die größere Siedlung "World's End". Keine Ahnung ob die Holy Nation (fanatische Rassisten, die nur männliche Menschen als "rein" ansehen und alles andere versklaven oder töten) die Stadt wegen der Kannibalen aufgab oder ob die nun dort lebende Tech-Hunter die Ortschaft eroberten, wir jedenfalls sind glücklich über unsere offenen und pragmatischen Nachbarn.
    In den hiesigen Bars haben wir direkt neue Rekruten für unsere Sache gewinnen können. Ein weiterer Shek schloss sich den Reihen meiner Armee an.
    Ein kampfeserbrobter Mensch stärkte meinen Samurai-Trupp und zwei willige Grünländer (die hellen Menschen und das "Arbeiter"-Pendant zu den Aschländern) sind bereit, auf den künftigen Feldern unserer Ortschaft zu arbeiten.

    An der Küste angekommen haben wir schnell einen Platz für die Grundsteinlegung unweit eines Fischerdorfes gefunden. Die Bucht bietet guten Schutz gegen Angreifer, einige Steilklippen, die sich hervorragend für Windturbinen eignen, sodass wir ohne Brennstoffe Strom erzeugen können und genügend fruchtbares, flaches Land für den Bau der Siedlung.
    Stein für die Produktion von Baustoffen gibt es ebenfalls in Hülle und Fülle, lediglich für den Eisen- und Kupferabbau müssen wir unweit der Siedlung eine kleine Mine errichten.

    Die hiesige Fauna wird bestimmt durch ein paar Ziegenherden und umherstreifende Bonedogs. Einige Banditen und Kannibalen wollten uns ebenfalls bereits in der Nachbarschaft begrüßen. Sie hatten keine Chance gegen die gebündelten Kräfte meiner Garde und der Samurai.

    Das Haupthaus, welches vornehmlich als Kaserne, Lazarett und Waffen- und Rüstungslager dient und die Steinmine wurden zügig errichtet. Mein alter Scharfschützen-Baumeister, Logan, bekam tatkräftig Unterstützung von unserer neuen Handwerkerin, die wir bei unserem Besuch im Fischerdorf an der Küste aufnahmen. Sie hatte wohl genug vom Fischen.
    Ebenfalls dort haben wir unseren offiziellen "Minister für Agrarwirtschaft" rekrutiert. Er konnte die örtlichen Fischer wohl nicht von den Vorteilen von Brot für eine ausgewogenen Ernährung überzeugen und suchte eine neue Gemeinschaft für seine Farmarbeit. Sehr willkommen!

    Die Überfälle der Banditen und Kannibalen nehmen zu. Unsere Krieger bekommen kaum noch Verschnaufpausen. So kann das nicht weiter gehen. Wir legten den Grundstein für einen ersten Verteidigungsring. Die Mauer sollte heute errichtet werden.
    Logan wird danach das Tor bewachen, er ist der einzige, der mit einer Harpune umgehen kann. Villeicht sollten wir in Trainingsgerät investieren und einige der Handwerker im Umgang mit Fernkampfwaffen schulen, sodass wir feindliche Reihen bei Angriffen dezimieren können, bevor unsere Nahkampftruppen ihnen den Rest geben.
    Memo an mich selbst: Bolzen klau...äh kaufen. Und Weizen. Wir müssen endlich anfangen selbst Nahrung anzubauen. Das gebratene Fleisch der angreifenden Hunde und umherstreifenden Ziegen reicht nicht ewig und die in Squin geklauten Rationen sind bald aufgebraucht.


    Wenn ihr selbst spielt oder Fragen habt, gerne was zum Thread beisteuern! Sonst spiel ich hier den Alleinunterhalter ;)
     
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  10. Reddok Kommentar-Moderator

    Reddok
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    Hm also ich hab nicht viel zu erzählen. hab fast das gleiche gemacht, mit dem Unterschied, dass ich von den Ladenbesitzern und ihren Leibwächtern die Waffen geklaut habe (nachdem ich sie beim schlafen K.O geschlagen habe), um mit ihnen das Kämpfen zu trainieren. Dummerweise hat einer überlebt (im kritischen Zustand) und Anzeige erstattet. Ist aber nur die Hälfte des Kopfgeldes, was die Shek auf mich gesetzt haben, als ich mich einer Taschenkontrolle verweigert hatte (2500 vs 5000).
    Ist wohl ein bisschen wie Fable, wo eine Scheidung viel böser ist als ein Mord (es sei denn ich habe gemoddetes Gameplay gesehen).

    Na ja, daraufhin hab ich mir gedacht, ich lasse meinen Neuzugang in der Diebesgilde trainieren und gehe derweil auf Streifzug. Nach drei tagen bin ich zurückgekommen um festzustellen, dass Sie mit verschränkten Armen vor der Puppe steht. (Man muss einen Arbeitsauftrag machen, sonst funzt das nicht...)
     
  11. Tenko

    Tenko
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    Ich spiel Kenshi schon seit der Alpha, also seit der alten Map die nur aus Wüste bestand, besser gesagt. Laut Steam hab ich so 92h, wobei ich früher auch viel offline gespielt hab und immer wenn es ein neues Update kam geguckt hab was neu ist.

    Für Kaufinteressierte vorweg, Kenshi läuft teilweise wie Teer, es ist eine zusammenhängende Welt ohne Instanzen in der die Objekte immer wieder neu geladen werden müssen. Das nervt teilweise, wobei es allerdings Mods auf Nexus gibt die das ein bisschen bessern. Und es ist am Anfang hart, aber mit der Zeit weis man wie der Hase läuft!

    Ich schlage mich als Händler alleine durch und versuch die Welt und ihre Geschichte zu erforschen. Schau mir die Gegend an, auf der Suche nach dem besten Profit. Wobei der Handelspart durchaus ausbaufähig wäre, aber der ist auch nur ein Teilaspekt. Städte selbst hab ich nie großartig gebaut, hab aber in der letzten Partie eine lukrative Drogenroute entdeckt und die mit einem Packtier bereist :tdv:.

    War aber dafür überall außer an den harten Ecken, Aschlande, Arach und Leviathan Coast, die sind auch alleine immer etwas nervig^^
    Meine Empfehlung lautet Venge. Für Anfänger, Start mit Mensch im Holy Empire, Xenos mögen die da nicht und später runter nach Swamp. Viele sagen das wäre dort gefährlich, ich halte das für ne sehr freundlich Ecke und die Städte im Südwesten sind auch sicher erreichbar. Und übt Schwimmen, einmal durch einen See und ihr seid schon schneller als manch andere Wesen. Vorsicht es gibt Säureseen und welche die euch kocht. Auch Säureregen, ein Strohhut schafft das Abhilfe, ach ja und es gibt auch Säurehaltigen Boden. Und seit nett zu Beep!

    Edit und Ps.:

    Ich hab mich auch immer gewundert das ich im deutschsprachigem Raum selten was dazu lese, laut den Reviews haben es nicht wenige gespielt und hier und da hört oder besser liest man mal was davon.

    Im Sommer hat ein Youtuber ein Let's Play gemacht, dies ist so das aktuellste was ich auf deutsch kenn.
    https://www.youtube.com/playlist?list=PLfSh4xQabxSJ-iWMZEUi-HuYIWVtcWCk7

    Er macht überwiegend in Townbuilding, war aber sonst vieles gut erklärt und dabei kam er kaum rum, fand ich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2020
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  12. Shek

    Shek
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    Wait what.
     
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  13. Mikutse

    Mikutse
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    Logan wurde entführt.
    Die Kannibalen werden aufmüpfiger. Gestern kam ein Trupp bestehend aus mindestens zwei Dutzend von Ihnen zu uns auf der Suche nach Fleisch.
    Die Mauern waren noch nicht fertig, die Handelskaravane brachte gerade die nötigen Ressourcen dafür aus Worlds End zurück und war noch nicht eingetroffen.
    Wir besiegten die Kannibalen zwar, einer von ihnen schlug Logan aber bewusstlos und verschleppte ihn in ihr nahegelegenes Lager.
    Ich selbst habe mich anschließend auf den Weg gemacht im Schutz der einbrechenden Dunkelheit Logan zu befreien.
    Das Schloss des Käfigs war kein Problem und Logan ging es gut, er wurde noch nicht angeknabbert.
    Den Weg zurück zum Lager überstanden wir schadlos und unsere Baumeister waren schon damit beschäftigt, die Pallisade hochzuziehen, als eine zweite Gruppe Kannibalen am Horizont erkennbar wurde. Der Geruch von verwesendem Fleisch und Tod musste sie angelockt haben.
    Allerdings war diese Gruppe noch größer, als die vorherige. Allerdings machten sie einen abgemagerten Eindruck und unsere inzwischen gut trainierten Truppen hackten sich durch ihre Reihen wie durch Butter.
    Blutende Fleischberge, die einmal schwächliche Kannibalen waren, pflasterten die noch nicht gebaute Lücke in unseren Verteidigungsanlagen.
    Wir mussten diese Lücke schließen und das taten wir auch.

    Inzwischen haben wir unsere ersten Felder angelegt und einen Brunnen ausgehoben. Unsere Karavane kauft Eisenplatten in Worlds End, wir müssen diese Steinverarbeitung endlich zum laufen bringen, um nicht mehr auf Baumateriallieferungen der Karavane angewiesen zu sein. Dann können wir auch endlich jedem ein Dach über dem Kopf bauen und unsere Werkstätten für die Schmiede errichten...
     
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  14. acer palmatum

    acer palmatum
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    Ich habs jetzt doch mal ein bisschen weitergespielt - gar nicht mal so schlecht wie ich dachte. Paar Mods draufgeklatscht aus dem Workshop und das ganze wirkt direkt interessanter mit mehr Rassen, Siedlungen, Aufträgen etc.
     
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  15. Mikutse

    Mikutse
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    Endlich läuft die Produktion unserer Baumaterialen und die Eisenminen spucken genügend Rohstoffe aus, um unseren ganzen Truppen endlich ordentliche Ausrüstung zu verpassen!
    Unser Rüstungsschmied arbeitete seit Tagen an unseren Gusoku-Rüstungen (https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1626304568) und unsere Truppen sehen endlich wie eine Armee aus.
    Die rostigen Stücke der örtlichen Händler haben wir eingeschmozlen, sie dienen nun als Rohstoff für weitere Schmeidevorhaben.

    Einen Waffenschmied in Ausbildung haben wir nun auch. Er übt die Herstellung von Schwertern nun seit einigen Tagen und seine Ergebnisse sind schon sehr ordentlich. Er meinte nun allerdings, dass er ohne passendes Werkzeug keine besseren Waffen produzieren könne. Wir müssen wohl ein paar alte Ruinen plündern und die Geheimnisse dort an uns bringen.

    Die Felder sind ebenfalls bestellt. Neben Weizen bauen wir nun unser eigenes Gemüse und Baumwolle an. Selbst Kakteen wachsen hier recht gut und der daraus produzierte Rum lässt sich gut an Karavanen und Händler verhökern.

    Außerdem bekamen wir Zuwachs. Weitere Farmer, Handwerker und ein paar Krieger haben sich unserem Clan angeschlossen.
    Die Kanibalen haben dies auch bemerkt. Trotz unserer Mauer, werden sie zunehmend aufmüpfiger und unvorsichtiger.
    Gestern griffen sie uns mit einem ganzen Kriegstrupp an. Mindesten 4 Dutzend von ihnen prasselten Welle um Welle auf unsere Krieger, die das Tor mit ihrem Leben verteidigten.
    Einige der Kanibalen namen den Seeweg und schwommen in die Bucht, kidnappten einige unserer Farmer.
    Unsere Samurai konnten die meisten Kannibalen zwar aufhalten, einen Farmer haben sie jedoch erfolgreich in ein nahes Lager verschleppt.
    Als das Schlachtengetümmel vorüber war und unserer leicht verwundeten Krieger durch winselnde Kannibalen, Blutlachen und abgetrennte Gliedmaßen wateten, schlossen sich 4 unserer tapfersten Krieger zusammen, um den entführten Farmer zurückzuholen.
    "Kein Mann wird zurückgelassen." murmelten sie, als sie aufbrachen.

    Die Gegenwehr der Kannibalen fiel spärlich aus. Lediglich zwei schwer verwundete Krieger saßen an einem Lagerfeuer, ihre Wunden leckend. Unser Mann war an einen Pfahl gefesselt und wie es schien weitesgehend unversehrt. Sie wollten ihn sich wohl für später aufbewahren.
    Allerdings gab es für sie kein Später. Der Anführer unseres Befreiungstrupps enthauptete einen der Krieger mit einem wuchtiger Hieb seiner exotisch anmutenden Klinge, der andere wurde durch einen wahren Wirbel an Hieben von den drei anderen Kategawa-Kriegern (so heißt mein Clan) niedergestreckt. Der Farmer war sicher.

    In den kommenden Tagen müssen wir uns um diese Technologie kümmern, wir brauchen schärferen Stahl, wenn die Kannibalen zurückkehren....
     
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  16. Sir Hurl Moderator

    Sir Hurl
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    Ich habe Kenshi immer wieder angeworfen und habe das Spiel schon ewig.Ich bin immer wieder Feuer und Flamme, wenn alles halbwegs so läuft, wie ich es mir denke. Aber dann, wenn ich eine kleine Basis aufgebaut habe, kommt zufällig ein übermächtiger Trupp an, der mich belagert und nicht mehr fortgeht. Selbst wenn ich glaube, dass meine Mannen (und Frauen) halbwegs Fit sind für den Kampf, werde ich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Vielleicht will ich immer noch zu schnell zu viel....
    Aber ich merke schon, alleine durch die kleine Geschichte hier im Forum, dass mich wieder die Lust auf das Spiel überkommt. Ich muss es doch mal wieder anwerfen.... um vermutlich wieder zu scheitern. ;-)
     
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  17. Tenko

    Tenko
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    Wo gründest du denn deine Siedlungen? Gibt durchaus Orte die einfacher zum starten sind, kann das grüne Tal im Holy-Nation-Gebiet empfehlen oder in dem Gebiet östlich von The Hub und in der Nähe der Waystation. Preyers Day beachten und sonst größtenteils die Dust Bandits, wobei man letzteren ein Schutzgeld bezahlen können sollte. Dann Söldner, die sind ansich nicht so teuer und bieten sich als zusätzliche Hilfe an, man bekommt einen Trupp durchaus fähiger Krieger!
     
  18. Mikutse

    Mikutse
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    Rainbow Valley und Green Valley sind tatsächlich sehr Anfängerfreundlich.
    Im Holy Nation-Gebiet ist man nur sehr beschnitten, was die Wahl der Mitstreiter angeht, weil die im Grunde ja nur männliche Menschen akzeptieren. Sind quasi die Katholische Kirche außem tiefsten Milteralter^^
    Wenn man da dann Shek-Krieger haben will, schaut man schon in die Röhre und hat sich einen sehr starken Feind angelacht.

    Ich kann die nördliche Küste eigentlich echt empfehlen.
    Es streifen ein paar Bone Dogs, Ziegen und gelegentlich ein paar River Raptors vorbei (alles keine Bedrohung) und an Humanoiden Gegnern kommen regelmßig Hungry Bandits und Canibals (im Grunde mit Leuten, die ~20 in Kampfskills haben schon machbar).
    Ist echt halb so wild. Man braucht nur viele Leute, die Kämpfen können, weil die Kannibalenraids sehr große werden und die einen sons einfach überrennen.
     
  19. Tenko

    Tenko
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    Wo lag denn Rainbow Valley, komm grad nicht drauf.
    Holy Nation akzepiert soweit ich weis in beisein eines Menschen, vorzugsweise männlich, empfehlenswerterweise mit deren Bibel, auch Shek und Hiveleute. Nur Skelettons werden direkt angegriffen und Leute mit Prothesen. Der Mensch sollte in der selben Gruppe sein?!

    Eventuell noch The Hook, das ist zwar United Citizen Gebiet, aber ich mein das es da chilliger zugeht oder in den Wüsten südwestlich von Heng, jedenfalls als Händler komme ich da immer gut durch! Größere Gruppen, auch der Abschaum welcher sonst alles im United Cities Territorium rumläuft ist da selten und auch Viecher hab ich bis auf Bonedogs selten in Erinnerung. Halt nur die Frage wie es Rohstoffmäßig ausschaut, das weis ich nicht.
    Wenn man den Dreh ein wenig raushat könnte Bast interessant sein, Kannibalen, Holy Nation und United Cities. :wahn:
    Abzuraten ist von Regionen mit fiesen Viechern, wie Beakthings oder allen Arten von Insekten.

    Eisen und Kupfer reichen mir auch einzelne Vorkommen, hätte da einen Punkt in Green Valley. Zentral zwischen den 3 Städten, südlich von Blister Hill der Straße nach Bad Teeth folgen, bei der 90° Kurve nach Osten. Flussseitig, schöner Ort, wenn die Tore inzwischen funktionieren nerven auch die Flussraptoren nicht so (wenn überhaupt) und westlich weis ich von Kupfervorkommen.
     
  20. Mikutse

    Mikutse
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    Hier:
    [​IMG]

    Als ich das letzte Mal im Green Valley gebaut habe, wollten die meine Shek einkassieren und in ihr "Umerziehungslager" stecken. Bleib mir weg mit der Nazi-Nation...Wenn ich genügend gute Leute habe, wird ihr Hohepriester im Käfig enden^^
     
  21. Tenko

    Tenko
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    Ok, danke, da lauf ich dann jedesmal vorbei. ^^ Ich würde mich da unwohl fühlen, The Vale hat halt die Beakthings und von Gorillos wurde ich da auch schon mal niedergeknüppelt. Ansonsten sicher schöne Lage.
    Zum anderen, ich bin mir sicher das man eine Gesprächsoption hat mit der die Gefangenname verhindert wird, auch ohne Bibel. Und wenn er nach Rebirth kommt, ich bin da schon mehrmals ausgebrochen, mochte eine zeitlang den Start dort und auch den anderen wo der Char mit nur einem Arm in der Wüste spawnt.
     
  22. Mikutse

    Mikutse
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    Im Rainbowvalley gibts weder Beakthings noch Gorillos. Das ist quasi neben dem Hub. Außer Hungry und Dust Bandits gibts da quasi nix^^

    Joah, ich hasse die Holy Nation trotzdem und hab keine Lust Alibi-Gläubiger zu spielen und mir dauernd einen abzubeten. Finde die Gesprächsoptionen aber witzig "Oh...I really want to punch him in the face". Drei Sätze weiter *punch him in the face* xD
     
  23. Tenko

    Tenko
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    Langsam glaub ich schonmal von dem Ort gelesen zu haben, war aber trotzdem nie da. Werde ich nun sicher mal anschauen, aber mich ansiedeln werde ich da sicher nicht. Mag die Landschaft da generell nicht so, bin eher ein Freund der Steinwüstengebiete.
    Und wie man mir den Fraktionen umgeht ist ja eh Geschmackssache, jedem das seine. Obwohl nur die Shinobidiebe mich zum Beitritt überzeugen, eventuell noch die Tech-Hunter, ansonsten bin ich neutral. Hast du eigentlich schonmal eine von den Banditenfraktionen auf friendly bekommen? Man kann ja bewusstlose verarzten und bekommt Punkte bei denen in der Fraktionsansicht.
     
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