Pen&Paper - Wirtshaus

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Der_Vampyr, 4. Juli 2020.

  1. Joss Filousoph

    Joss
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    Das war bei uns anders, weil unser Spielleiter es vermieden hat, die dicken Brocken auf die Bühne zu bitten. Während bei vor allem D&D in meiner Jugend regelmäßig Drachen bekämpft und bezwungen wurde, bekam man die bei uns nur zu sehen, aus der Ferne. So lief es dann auch später bei CoC, quasi nicht anders wie bei Lovecraft selbst, der Wahn hatte also keinen stetig progressiven Faktor, zwischen unseren Abenteuern gingen die Charaktere gewöhnlichen Berufen nach und konnten sich regenerieren. Diese "Gewöhnlichkeit" fand ich an CoC immer so interessant. Man braucht eben eine passende Gruppe dazu, die längere Zeit recherchiert, ermittelt und in keinerlei sensationelle Erlebnisse involviert wird. Gegner waren also in der Regel gewöhnliche Menschen mit entlehntem Hintergrund zu den Erzählwelten Lovecrafts. Denen war man im Grunde genommen sehr ähnlich, von irgendwelchen Tentakelwesen haben wir eher gelesen, Bilder, Statuen gesehen. Nur selten gab es eine Ausnahme durch irgendeinen Abkömmling, was einem dann durch Mark und Bein ging. Für viele Gruppen wäre das wohl zu unspektakulär gewesen, aber ich bin im Rückblick auf die Jahre unserem Spielleiter sehr dankbar, dass er mich auch in diese Richtung mitgeprägt hat. Noch heute bevorzuge ich bei Computerspielen diesen eher zurückhaltenden Stil.
     
  2. Bakefish Kommentar-Moderator

    Bakefish
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    Da kommts natürlich auch mit auf das Regelwerk usw. an.
    Drachen zum Beispiel: Nach Pathfinder-Lore sind Drachen keine gewöhnlichen Kreaturen, sondern wirklich mächtige, starke Biester. Die schwächsten varianten bekämpft man vielleicht auf der neunten oder zehnten Stufe von 20 und die wirklich kolossalen Biester sind selbst für ne ausgemaxte Gruppe von fünf Level-20-Spielern eine gefährliche Bedrohung. Da ergäbe es ja auch wenig Sinn, die Spieler entsprechend ständig Drachen bekämpfen zu lassen.
    Insofern stimme ich dir hier zu, ein zurückhaltender Stil passt dazu super. Die Gruppe immer wieder leicht anteasern, zeigen, wie übel manche Kreaturen sein können, dann nach und nach mehr Lore über sie einfügen und vorher mal den einen oder anderen Abkömmling schicken. Und dann auf wirklich hohen Stufen kommt die Abrechnung. Am Ende wars wirklich was Besonderes und es fühlt sich umso besser an, wenn der abgeschlagene Kopf eines untoten Drachen vor den Spielern liegt.
     
  3. Joss Filousoph

    Joss
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    Und auf die Gruppe. Bei uns kam dieser zurückhaltende Ansatz gut an, aber wenn eine Gruppe den toten Drachen als Zielperspektive und zur Motivation am Spiel braucht, dann kann man dem schwer entkommen.

    Für mich selbst habe ich die letzten Jahre nicht mehr nach einer Gruppe gesucht, weil ich schon in Online-Rollenspielen immer zu einer Minderheit gehöre. Ich würde am liebsten alles ohne Guides spielen und habe vor einem Jahrzehnt ziemlich gelitten, wie ich feststellen musste, dass es in Online-Rollenspielen kaum Rollenspiel gibt und wenn waren es teils auch noch ziemlich schräge Leute. Ich habe Dinge erlebt... Am Ende haben sich immer alle gestritten wie an Elronds Tafel im Herrn der Ringe.

    Finde es sehr interessant hier im Thread die unterschiedlichen Ansichten zu verfolgen, denn viele Spielweisen waren mir völlig unbekannt. Dass man Regeln z.B. derart stark macht, dass ein Spielleiter eine Pause einlegt und das erst klärt. Ich hätte geguckt als stünde ein Elefant im Raum. Bei uns wurde nur pausiert, wenn Pizza bestellt wurde. Aber vermutlich hat mir darum dann eben auch CoC so gut gefallen. Damals gab es (zumindest bei uns) auch keine Unterscheidung nach regelintensiven und regelschwachen Systemen. Wenn ich mich rückerinnere, fand ich auch alles immer irgendwie toll, auch wenn ich es heute teils kritisiere. DSA z.B., unser erstes System. Aber wir waren da auch richtig jung und bei CoC angekommen war ich dann schon 18+. Da lagen viele Jahre und Spielerunden dazwischen. Werde nie vergessen wie ich als so etwa 12/13' jähriger meinen ersten Band "Der einsame Wolf" gelesen habe. Allein im Campingzelt in Spanien. Da war ich dem Hobby verfallen. Erst die Computerspiele haben es dann abgelöst.

    Die von Frost Forest verlinkte Orkenspalter-Doku ist übrigens super. Ich schaue den Kanal nur ab und an, weil ich mit dem massiven Fan-Gedöns nicht so viel anfangen kann, die Doku hat aber ein Niveau, dass man sie fast schon ans TV verkaufen könnte. Solltet Ihr hier noch andere Video-Tipps haben, nur mehr her damit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. März 2021
  4. Ich wünschte es wäre so. :uff: Bei einem Einsteiger-OnShot mit einer simplen Mumie als Gegner war von 4 Spielern nur noch einer in der Lage ein weiteres Abenteuer zu bestehen. Vom Rest war einer Wahnsinnig im Irrenhaus, der zweite tot und der dritte wird wegen Mordes gesucht und musste ins Ausland fliehen. :jumbo:
     
  5. Joss Filousoph

    Joss
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    Du sagst simple Mumie, aber dann haben wir uns missverstanden. Die Mumie war bei uns schon der absolute Höhepunkt, einer der Abkömmlinge. Ansonsten waren die Gegner Menschen. Das ist doch eigentlich auch klar: Du musst dich nur mal in die Lage des Charakters versetzen. Würdest du es dann auch noch als "simple Mumie" bezeichnen, wenn dir eine begegnet. So haben wir eben gespielt. In Fantasy-RPGs ist es gewöhnlich, dass den Spielern Fantasy-Wesen begegnen, aber in CoC und bei Lovecraft nicht, das ist unsere Welt. Die Realitätsprüfung setzt bei Menschen viel schneller aus als die meisten denken, ich hatte in meiner Jugend zwei psychotische Schübe aufgrund von Drogenkonsum. Die haben mich über Monate weg beschäftigt. Das wäre also mein Blickwinkel. Man kann CoC anders spielen, aber dann muss man meiner Meinung nach die Charaktere auch resistenter machen. Ich würde das so nicht spielen wollen, aber das ist ja das Schöne an diesem Spiel, man kann es so auf seine Gruppe anpassen, dass alle dabei Spaß haben bzw. muss für sich selbst gucken, ob man zu einer Gruppe passt.
     
  6. Bei mir nicht. Bei mir war es wirklich nur ne Mumie die versehentlich zum Leben erweckt wurde. In der Einführung vom Abenteuer habe ich storymäßig extra drauf hingewiesen (inklusive Beispiel) das Mumien aufgrund ihrer Ausgegtrocknetheit ihne den Einbalsamierölen ect brennen wie Zunder. Aus meiner Sicht schon extrem eindeutig wie man vorzugehen hat. (hatte auch extra die Sondenrregel das die Mumie sofort stirbt sobald man Sie mit etwas brennendem trifft), es hat nur noch eine "Optionales Missionsziel" Einblendung gefehlt. :ugly:

    Von meiner 4er Truppe ist der erste dann mal alleine losgezogen um den Ort zu untersuchen wo die Mumie wohl zum Leben erweckt wurde. Kann man mal machen. Hat dann beim Anblick von einem Toden einen Anfall von Wahnsinn bekommen und das Labor kurz und klein geschlagen worauf dann die Polizei aufgetaucht sind und dierjenige abhauen musste als scheinbarer Mörder von der Person.

    Der Rest ist dann völlig unvorbereitet in den Endkampf gezogen, also kein Feuer, keine Waffe garnichts. Nr 2 hat dann sich vor der Mumie auf den Boden geworfen und seine Dienste als Sklave angeboten. Hab die Mumie dann zuschlagen lassen, war ein critical Hit, Shit happens. Da hab ich dann kein Mitleid.

    Person 3 ist von dem Anblick dann Wahnsinnig geworden und hat nur noch brabblend in der Ecke gesessen.

    Person 4 hat dann (in der Nähe lag die Leiche eines NPCs, dem ich spontan eine Kettenrauchermentalität angedichtet hab und dem genau jetzt durch eine Erschütterung ein Feuerzeug aus der Tasche fällt ) das Monster mit Feuer vernichtet.

    :aua2::nervoes::jumbo:
     
  7. Bakefish Kommentar-Moderator

    Bakefish
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    Absolut! Ist ein relativ einfacher Trick, aber super wirkungsvoll. Mache ich in ähnlicher Form auch so bei den beiden Gruppen, die ich leite.

    Welche Art von Streit meinst du denn? Z.B. finde ich, dass ne Auseinandersetzung innerhalb der Gruppe zeigen kann, dass der DM was richtig gemacht hat. Wenn die Gruppe vor einem Problem steht und jeder dieses Problem anders lösen will, dann hat man hier einen coolen Konflikt erschaffen und es ist aus DM-Sicht unheimlich spannend, den Kompromiss seitens der Spieler zu sehen.
    Deswegen stimme ich dir hier zu, allein das Roleplaying macht sooo viel aus. Da bin ich zum Glück auch in den richtigen Runden. Roleplaying fetzt einfach.

    Da kommts auch auf die Gruppe an. Pathfinder beispielsweise ist ziemlich regelintensiv und da ich auch mit recht vielen Leuten spiele, welche das Regelwerk kaum kennen, muss ich entsprechend auch viel erklären. Das mache ich dann häufig außerhalb der Kämpfe, weils sonst das Pacing zu sehr ausbremsen würde, aber wichtig ists halt. ^^
     
  8. Joss Filousoph

    Joss
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    Ich sprach hier ja von >Online<-Rollenspielen und meinte Besserwisserei-Streitigkeiten. Die hab ich im P&P so nie erlebt, weil da der Spielleiter immer tabu war. Ich finde generell, dass wenn man ein Problem mit einem Leiter hat, dann hat man auch eins mit der Gruppe und muss sich eben eine passende suchen. Das Mumienbeispiel oben finde ich gut. Da gibt es einen unterschiedlichen Blickwinkel drauf. Der eine sieht darin schon einen sehr starken und der besonderen Gegner, einen Höhepunkt des Szenarios (Wow, eine MUmie, WOW!), der andere eher nicht (Aha, eine Mumie, auf sie mit Gebrüll und Feuer!) und gibt Handreichungen, den Gegner zu bezwingen. RPG hat 1000 Farben und Formen und ich war auch in vielen Gruppen, wo es bei 1-3 Runden blieb. Und die waren nicht schlecht, aber die Chemie ergab keine Wahlverwandtschaften.

    Unterschiedliche Lösungswege in einem Spiel habe ich nie als Konflikt erlebt, da hat sich die Gruppe dann eben gegebenenfalls aufgeteilt, aber das würde ich als gewöhnlichen Teil des Spiels bezeichnen.

    Zum Erklären, nun ja. Meiner Meinung nach beschädigt es ingame die Atmosphäre. Man sollte in der Tendenz ja alles vergessen, den ganzen Würfelkram, die Charakterbögen usw. Je mehr das in den Mittelpunkt rückt, desto weniger ist man im Spiel aufgehoben. Das meine ich natürlich nur als Maßgabe, denn RPG ist auch keine Theateraufführung. Und wenn sich Spieler dazu entschließen, ein Spiel zu spielen, das besonders regelintensiv ist, dann wird das schon seinen Grund haben. Wenn ich eine Gruppe nicht auf Dauer binden kann, dann besteht aber auch ein Problem in der Zusammensetzung. Und versteh mich da bloß nicht falsch, das ist das große Geheimnis dieses Spiels: Wenn man eine feste Gruppe hat, erst dann entwickelt sich auch das Spiel in sich. Das ist wohl das größte Problem überhaupt. Darum suche ich auch nicht mehr, weil ich nicht mehr so offen, probierfreudig und easy wie in meinen Jugendjahren bin. Aber meine alte feste Gruppe hätte ich gern wieder zurück, das war eine sehr schöne Zeit. So Online-RPG kann ich mir das auch nicht vorstellen, da würde mir die Nähe und Unmittelbarkeit fehlen.
     
  9. Joss Filousoph

    Joss
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    Sowas hatte ich mal mit einem Drachen in AD&D. Es war klar, dass es nur um ein weitläufiges Umgehen und Kundschaften geht, um Informationsbeschaffung, die dann zur Grundlage des weiteren Vorankommens werden sollten. Aber einer wollte unbedingt in die Höhle des Löwen, trieb die Gruppe dazu an und schlug die Warnungen in den Wind. Das war auch ein Torpedieren des Spiels, weil der nur so mittelprächtig Bock hatte. Heute würde ich das nicht mehr so mitmachen, sondern die Person unter vier Augen fragen, ob sie nicht lieber gehen möchte. Es gibt klare Anzeichen, wenn etwas mit einer Gruppe nicht stimmt und die Ignoranz gegenüber den infos des Spielleiters ist wohl das eindeutigste. Da er die Welt eröffnet und strukturiert, ist es in meinen Augen friendly fire, ihn nicht ernst zu nehmen.
     
  10. Bakefish Kommentar-Moderator

    Bakefish
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    Aaah, dann habe ich das falsch verstanden. Klar, da hast du völlig Recht. Das ist das Schöne an solchen Dingen wie PF: Das Regelwerk sagt Vieles recht kalr. Und im Zweifel hat immer der DM das letzte Wort. Wer das nicht akzeptieren kann, darf gehen. ^^

    Natürlich ist es Teil des Spiels, aber so einfach ists auch nicht immer. Gerade bei manchen Fragen á la "Töten wir diese Gefangenen jetzt oder nicht?" kann gerne mal wirklicher Beef in der Runde rauskommen (gerade wenn ein Paladin dabei ist ^^). In diesem Fall kann ja nicht jeder einfach sein eigenes Ding drehen, die Gruppe muss eine gemeinsame Lösung finden und das konnte unter Umständen schon eine Weile dauern.

    Ich verstehe deinen Punkt hier. Da kommt es eben stark aufs Regelwerk und natürlich auch auf die Erfahrung an. In den ersten paar Runden hat man praktisch noch gar nix kapiert und entsprechend muss auch viel erklärt werden. Nach einiger Zeit nimmt das aber ab.
    In einer Runde beispielsweise sind wir kurz vor Stufe 7 und fast alle in der Gruppe spielen oder leiten mehrere Runden. Entsprechend wissen wir hierzu einfach entsprechend mehr und in den Kämpfen geht es auch relativ flott und zackig voran.
     
  11. Joss Filousoph

    Joss
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    Also solchen reality Beef hab ich wirklich nie erlebt. Bei uns war immer klar, dass wir eine Rolle spielen und dass es um die Rolle geht. Wenn ich im Theater Hitler spiele, möchte ich auch nicht, dass wer davon ausgeht, dass das was mit meiner Person zu tun hat. Das mag aber auch am Charakter des Spielers liegen, wie er da tickt. Ich sehe das hier ja auf Gamestar in Diskussionen ständig, dass nicht differenziert wird, ob ich eine Einstellung oder eine Person kritisiere. Auch wenn das eine was mit dem anderen zu tun hat, darf man es nicht gleichsetzen. Wer solche Gleichsetzungen betreibt oder unterstellt, dem würde ich Unreife unterstellen. Was jetzt in einer Rollenspielrunde ja auch vorkommen kann, je nach Alter. Ich habe es aber so nie erlebt. Ich finde es auch wichtig, dass man da Grenzen einzieht, denn Rollenspiel ist experimentelles Handeln im geschützten Raum. Geschützt sind die Personen hinter ihren Rollen, das würde ich dann auch so durchsetzen. Wobei daraus außerhalb des Spiels auch ein interessantes Gespräch erwachsen kann, warum jemand diese Grenze verletzt und den geschützten Raum. Es gibt Menschen, die ertragen bestimmte Dinge einfach nicht. Als Spiel oder Film usw. Das respektiere ich, da muss man aber dann sehen, ob man sich dadurch Grenzen für das Spiel auferlegt oder nicht. Im Grunde genommen ist das auch so eine Variante der 1000 Farben und Formen.
     
  12. Sowas ist echt ärgerlich da gebe ich dir recht. Bei uns ist das eher eine grundlegende Verpeilheit in der Gruppe das führt immer zu absurd lustigen Situationen aber ist schwer zu managen als SL weil es gern mal in völliges Chaos ausartet.

    Einmal (da war ich Spieler) haben wir D&D gehabt und sind in einen Dungeon rein um den bösen Boss zu killen. Haben im ersten Raum durch zufall eine Geheimtür gefunden und anschließend dann jede Wand abgetastet ob es noch andere Geheimtüren gibt, Glück beim Würfeln gehabt und einige Gegner umgangen und sind am Ende durch den Fluchttunnel rausgekommen wo der Boss eigentlich hätte verschwinden sollen. :D

    Aber die Chemie stimmt bei uns, wir sind ne tolle Gruppe... nur eben verpeilt und gefühlt wird wenig nach Drehbuch gespielt. :D
     
  13. Terranigma

    Terranigma
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    Habe dieselbe Erfahrung gemacht. Die Rezeption ist da wirklich sehr verschieden von Gruppe zu Gruppe. Ich leite sehr gerne Cthulhu als auch D&D und beides folgt meist der Maßgabe: das größte Übel ist die menschliche Psyche. Ich habe nach ca. 17 Jahren vor einer Weile zum zweiten Mal in meinem Leben einen Drachen als Gegner eingesetzt, ansonsten nutze ich klassischen, großen Monster sehr behutsam. Damit es sich zum einen nicht abnutzt, aber weil ich auch wenig Interesse am klassischen Dungeon Crawl habe, sondern Abenteuer lieber über kollidierende Interessen, Weltbilder und Wertehaltungen aufziehe - und auf der Ebene eignet sich ein Adliger, ein Herrscher oder wohlhabender Kaufmann eher als eine Tarrasque. Derartige Kreaturen nutze ich schon, aber eben behutsam. Für Cthulhu gilt dasselbe, nur noch einmal weitaus deutlicher.

    Und da hatte ich bisher beide Erfahrungen mit gemacht. Ich bin einmal mit meiner alten D&D-Gruppe auf Cthulhu gewechselt und sie fanden zu dem Feeling des Systems keinerlei Zugang. Sie wollten Kämpfen - wie man's aus D&D gewohnt ist - mit dem Ergebnis, dass viele immer an der Klippe zum Tod standen. Viele auch darüber. Das völlig andere Pacing sagte ihnen gar nicht zu. Dann wiederum spielte ich mit anderen Freunden vor Corona eine sehr lange Partie und die gingen völlig in dieser sehr bodenständigen Welt auf, fertigen ausführliche Notizen an und Konflikte - Schießerei, Verfolgungsjagd, o.Ä. - gewannen alleine dadurch an Bedeutung, dass sie nicht regelmäßig vorkamen.


    Ist persönlich auch als Spieler meine bevorzugte Art des Spiels, gerade weil eher charaktergetriebene Handlungen mehr Freiraum für's Rollenspiel lassen. Eine Tarrasque lässt nicht mit sich verhandeln, sowie auch die wenigsten anderen Monster. Auch als Figuren sind sie ziemlich platt. Wenn man Plots (Konflikte) aber über kollidierende Interessen - A will 1, B will nicht 2, C sitzt dazwischen - aufzieht, dann eröffnet man den Spielern viel Handlungsfreiheit in allerlei Richtungen. Eben weil man mit dem Adligem, dem Herrscher, den Banditenanführer, o.Ä. eben doch verhandeln kann. Auch als Spieler bevorzuge ich dies, weil der Verlauf und auch Ausgang in diesen Fällen eben offen ist. Bei einem klassischen "Ziehe los und töte den evil wizard of evilness" gibt's wenig Freiheiten und man weiß ohnehin schon wie's ausgehen wird.
     
  14. Joss Filousoph

    Joss
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    Darauf kommts an. Am Anfang meiner langjährigen und besten Gruppe lief es auch noch ziemlich verpeilt. Ich wollte besonders cool sein und war aber dann eher kindisch. Im Rollenspiel lernt man ja auch über sich und seine Mitmenschen. Was ich hier dazu schreibe, beruht auch auf vielen Jahren Erfahrung und heute würde ich jedem recht geben, der sagt, meine Gruppe ist halt so und so, es macht uns so Spaß. Die Gruppe als solche und der Spielspaß bestimmen alles und sind das Erfolgsgeheimnis. Für eure Gruppe wären unsere Abenteuer wohl reichlich langweilig gewesen. Das ist wie beim Film, während ich Nouvelle Vague Filme schätze, meinte ein Freund dazu immer "ach, da wird doch die ganze Zeit nur geredet". Es freut mich immer sehr, wenn ich von solchen Runden lese, die in sich funktionieren. Und egal, ob ich reinpassen würde oder nicht, bin ich immer etwas neidisch auf den Spaß.
     
  15. Joss Filousoph

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    Ich finde ja schon sehr einfache Dinge abenteuerlich. Wir sind heute ja alle Zivilisationsgeschöpfe. Wenn wir als solche dann aber mal in der Wildnis an einem Lagerfeuer sitzen, ich kann nur sagen, da gehts ganz schön ab im Kopf. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Das zeigt sehr schön, dass Handlung, Inszenierung und Spannungsbogen eben Kunstformen sind. Ein Spielleiter muss sich dann fragen, welchen Stellenwert ein Monster dabei hat. Sind es Gimmicks und Action-Elemente, oder sollen sie den Spannungsbogen in Bewegung halten und beeinflussen. Der Klassiker ist da ja das Alien in Alien. Es ist völlig übermächtig und eingehüllt in die Dunkelheit der Gänge und seiner hohen Geschwindigkeit, trägt es den kompletten Film. Das ist schon ein echter WoW-Effekt. Mich haben immer schon Filme und Erzählungen mit schwierigen bis aussichtslosen Lagen fasziniert.

    Und so habe ich auch immer die Welt von CoC bzw. von Lovecraft verstanden. Es liegt einfach nichts in den Händen der Menschen. Und wer ein glückliches Gelingen sucht, der fängt nicht an Fragen zu stellen und zu lesen. Die Abenteuer stoßen den Menschen zu, die sich bald wie Marionetten fühlen und ihrer Hilflosigkeit und Schwäche gewahr werden. Ich erzähle als Anekdote immer gern, wie ich mal in Ohnmacht gefallen bin, wie ich mir ne Reiszwecke in den Finger gedrückt habe, die herauszog, da eine wirklich nur kleine Fontäne spritzte und das reichte meinem Hirn, um die Lichter auszuknippsen. Der Weg von hier bis zu den großen Alten ist dann doch ziemlich weit, würde ich mal sagen. Aber wie in Alien schafft diese Verletzlichkeit den Spannungsraum für Abenteuer. Das fand ich an CoC und an Lovecraft immer so faszinierend. Auch den gnadenlosen Realismus, weil nicht nur unser Körper, sondern auch unsere Psyche so empfindlich ist. Es reicht schon Liebeskummer und plötzlich brechen die meisten von uns in zig Teile auseinander, verhalten sich völlig anders, machen die verrücktesten Dinge usw. usf.
     
  16. Interessante Anektote dabei. Ich hab mal mit dem Alien P&P angfangen. Das fängt die Bdrohung schon verdammt gut ein, weil ein Alien eben nicht einfach nur ein Monster ist. Zum einen gibt es nur wenige Waffen die dem Monster wirklich effektiven Schaden zufügen kann und zum anderen kann das Alien dich instantkillen wenn du Würfelpech hast. Das wurde echt gut umgesetzt. Wobei das System auch zweigeteilt ist. Das normale Kampagnensystem rät eindeutig Xenomorphs nur vereinzelt einzusetzen wenn überhaupt. Eben auch eher Menschen oder Synths die halt eher beherrchbar sind. Den wenn ein Xenomorph auftaucht gibt es Tote.

    Die OneShots dagegen sind aufgebaut wie die FIlme. Eine Gruppe sieht sich den Viechern gegenüber und muss überleben. Und da muss man mit umgehen können, die Spielerfiguren setrben wie die Fliegen. Aber die Spannung und der Adrinalinpegel waren auf Maximum.
     
  17. Joss Filousoph

    Joss
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    Das wusste ich gar nicht, dass es auch ein Alien P&P gibt. Wir haben damals so Alienlike-Sachen mit Traveller gespielt. Da hatte ich Alien 1 noch gar nicht gesehn. Erst war ich zu jung und bis damals was im TV kam, dauerte es noch ewig. Für Videothek war ich auch noch zu jung. Ich habe also Alien quasi gespielt bevor ich den Film gesehen habe. Das war auch sehr spannend. Kurz danach war es dann aber soweit.
     
  18. Frost_Forest gesperrter Benutzer

    Frost_Forest
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    Zum Thema D&D 6e: Aus der Hasbro Investorenkonferenz ging kein Zeichen für eine bald kommende 6e hervor.
    Man ist mit der Marke sehr zufrieden und sie wird zur 3. wertvollsten Marke von Wizards of the Coast gezählt (nach Magic und Monopoly) und damit auch wertvoller als die allermeisten Marken von Hasbro selbst.
    Daher will man das auch weiter ausbauen (ein Film wurde u.a. auch genannt). Aber es gab keine Ankündigung von dem ursprünglich genannten Termin von 2024 abzuweichen. Das ist aber klar der früheste Termin, denn bei erscheinen von 5e wurde gesagt, dass es mindestens 10 Jahre bleiben soll, was eben bis 2024 ist.

    Auch klar spricht dagegen die Ankündigungen für D&D. Ravenloft war ja schon bekannt, aber auch ein Weltenband für die Dragonlance Welt. Das würde man nicht kurz vor einem Wechsel der Edition machen.
     
  19. Bakefish Kommentar-Moderator

    Bakefish
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    Ui, hier war ja ne Weile lang nix los ^^
    Hätte mal so eine Interessensfrage an andere DMs in dieser Runde. Ihr kennt doch sicher solche SpielerInnen, die so richtig gerne Numbercrunching betreiben, also die ihre Charaktere bis zum allerletzten Bisschen optimieren und in pure Zahlenmaschinen verwandeln. Wie geht ihr mit solchen Leuten um?
    Die Sache ist, dass ich diesen Spielstil an sich zwar akzeptiere, in meinen Runden habe ichs dennoch verboten. Ich finde, dass solches Numbercrunching die Balance im Team manchmal völlig kaputtmacht, weil irgendein Char total imbalanced ist und damit auch gern mal anderen "die Show stiehlt". Andererseits ist das ja eben der Spielstil dieser Leute und ich will ja auch, dass jeder irgendwo Spaß haben kann.
    Wie handhabt ihr das? Lasst ihr den SpielerInnen da freien Lauf oder reguliert ihr das ebenso?
     
  20. Ich hatte das Problem noch nicht, aber ich würde es so lösen das ich die Figur dann etwas von der Gruppe separiere. Wenn gekämpft wird hat die Figur dann andere aufgaben oder es gibt einen Gegner auf demselben Powerlevel der es auf diesen Spieler abgesehen hat. Eventuell auch die Gruppe Zweitweise auftrennen, das jeder so Abenteuer in seinem Level-Bereich hat.

    Möglich wäre auch mehr Rätsel Dialoge einzubauen, so das der Superkämpfer weniger in dieser Rolle glänzen kann.
     
  21. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Kommt auf das System an. In einigen Systemen wird sowas stark belohnt. Falls es das System hergibt dann verwende ich unterschiedliche Arten von Herausforderungen damit jeder mal glänzen kann da solche Spieler sich meist auf einen Aspekt des Charakters konzentrieren (können).

    Ist das System recht eindimensional dann wird es natürlich kompliziert.
     
  22. Bakefish Kommentar-Moderator

    Bakefish
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    Ist halt Pathfinder 1e. Da gibts definitive Möglichkeiten, den Char des Todes of Doom zu kreieren, welcher in wirklich jeder Disziplin besticht. Man muss dafür zwar einige Regeln ausnutzen und der wirkliche Sinn des Spiels ist es nicht, aber es geht ja nur um die Möglichkeit. ^^
    Aber das ist eben das Problem: In der einen Runde spielt einer von uns zum Beispiel einen solchen Charakter. Ein Kampfmagus (also Kreuzung Kämpfer-Magier), der wirklich bis ins letzte Quäntchen optimiert ist. Im Damageoutput, Tanken, Skills etc. ist er schon fast der krasseste Char und sticht eben die anderen häufig genug aus. Das macht das teambasierte Spielen manchmal etwas... naja, kompliziert. Wenn nicht teils sogar ärgerlich.
     
  23. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Es ist schwer das in Pathfinder und D&D zu lösen da es nicht viel gibt außer zu kämpfen.
    Mir fällt da keine einfache Lösung ein.
     
  24. Ich hab einen interessanten Kickstarter gefunden.

    https://www.kickstarter.com/project...8DFevHe3K6LpGjUt__T2v74KXswr0uTBoCwbcQAvD_BwE

    Grob zusammengefast, P&P System für VR und FlatScreen. Battlemaps zum selberbauen, Helden optisch selbst zusammenstellen, Stimmenverzerrer, Musikeinbindung, Custom Models, Option die Spielfiguren direkt zu steuern für MOAR Immersion.

    Falls man als SPielleiter verdeckt würfelt kann man das Spielsystem ja etwas beeinflussen indem die Gegner für den badass deutlich besser würfeln als die Gegner für den Rest der Gruppe.
     
  25. Doc-Byte Artificial Intelligence

    Doc-Byte
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    So lange das Optimieren von den Regeln abgedeckt ist, finde ich es als solches okay. Aber das Thema ist eine von Pandora Büchsen. Begrifflich wird hier ja auch gerne mal zwischen Min-Maxing und Powergaming unterschieden, wobei die Übergäng schwer definierbar sind. Letzteres bedient sich weitgende den selben regelseitigen "Techniken" wie ersteres, ist aber so ein Gesamtpaket wo das Spielverhalten sehr entscheident ist. Wer seine Charaktere so baut und spielt, dass er eigentich nur ständig zeigen will, dass er der Tollste und Beste ist, macht sich bei mir sehr schnell unbeliebt. Wer seien Charakter einfach nur optimiert, vielleicht sogar, um sein Konzept besser umsetzen zu können und sich gernerell einfach nur sehr gut mit den Regeln auskennt, dises Wiessen aber nicht rein für sich ausnutzt, sondern der Spielrunde zur Verfügung stellt, kann sogar eine gewisse Hilfe / Entlastung sein.

    Zusamenfassend gesagt: Für mich sind nicht die Zahlen auf einem Charakterbogen entscheident, sondern wie sich Spieler am Tisch verhalten.
     
  26. Joss Filousoph

    Joss
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    Für mich war und ist Rollenspiel wie Teamsport. Nur wenn alle Beteiligten zueinander passen, kommt da was bei raus. Nach allen Seiten hin gibt es nun Extreme, die nur in eine Gruppe passen, wenn die anderen auch so ticken oder die Zusammensetzung dieser Art als reizvoll empfinden. Ich habe vor allem im Zusammenspiel in Online-Rollenspielen fürchterliche Dinge erlebt. Das schlimmste war mal ein Spieler, der eine Mitspielerin zum Weinen brachte. Ich war nur Gast in der Gruppe, aber fühlte mich als würde ich einem Verbrechen beiwohnen. Dieses Ereignis hatte zur Folge, dass die Gruppe sich auf Dauer spaltete. Und genau das meine ich, es wird immer Leute geben, die ein bestimmtes Verhalten reizvoll finden oder dem neutral gegenüberstehen oder es weniger schlimm finden. Ich finde das rundum völlig ok, aber die Magie eines Spiels ist die funktionierende Gemeinschaft. Bezaubernderweise überschneiden oder vermitteln sich hier Inhalt und Form, denn auch im Spiel selbst hängt das Abenteuer an diesem seidenen Faden. Außer man trifft sich nur wie bei Artus zum Plaudern und Zechen in der Runde, zieht ansonsten aber alleine los.

    Ich selbst habe immer darauf geachtet mit Leuten zu spielen, die keine Performer sind. Ich mag diese Art nicht und wie solche Leute sich benehmen. Wenn ich mal zu Gast in einer Gruppe mit solchen Leuten war, habe ich mich in meinem Verständnis vom Spiel aber entsprechend untergeordnet. Wenn also so jemand nun in meiner Gruppe gesessen hätte und der nicht checken würde wie diese Gruppe spielt, dann wäre das für mich ein Ausweis von unterschiedlichem Spielverständnis. Ich würde nicht versuchen auf so jemanden einzuwirken, weil seine Art zu spielen ja nicht falsch und meine richtig ist, sondern nur für mich und die Gruppe wäre dem so. Das ist generell eine Lebensmaxime von mir: Wenn man sich das Leben gegenseitig nicht verschönern kann, sollte man getrennte Wege gehen. Diese Suche nach einer funktionierenden Gemeinschaft ist am Ende immer das Geheimnis guten oder schlechten Rollenspiels. Auch weil man bei entsprechender Harmonie eher über etwas störendes hinwegsehen kann. Und das wäre dann quasi auch die Umkehrung zu den getrennten Wegen: Wenn man sich so sehr sympathisch ist, dass nur diese eine Sache stört, dann könnte auch die Gruppe darüber hinwegsehen und es als Marotte betrachten. Aber in der Regel ist es wohl am Ende wie im Theater: Ein Zampano kann in einem bestimmten Stück eine große Rolle spielen. In den anderen wird er aber das Spiel des Ensembles stören.
     
    Madde [me] gefällt das.
  27. Fiesfee Mitmobsterin

    Fiesfee
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    Letztlich ists halt ein Gruppenspiel und wenn einzelne Spieler sich extrem in den Vordergrund drängen ist das idR ein Problem, welches über Charakteroptimierung hinausgeht. Ich selbst bau meine eigenen Chars auch durchaus effizient in manchen Belangen aus, gebe ihnen aber immer auch entsprechende Schwächen mit. D&D und speziell Pathfinder sind teilweise extrem unbalanced und sowohl ich als auch meine Spieler achteten durchaus drauf z.B. nicht ständig mit Zaubern um uns zu schmeißen, welche Kämpfe instant beenden können (AOE save or die Zauber usw.).

    Ich würde hier als DM das Gespräch mit dem KM suchen, denn ein optimierter Char ist nicht das Problem, sondern der Spieler der sich damit in den Vordergrund drängt. Man kann halt auch ohne Würfelwurf auf ne Wissenfertigkeit als Charakter einfach mal "noch nie davon gehört:nixblick:" sagen, wenn man bereits die Hälfte der Session geglänzt hat und die Anderen machen lassen.

    Wie gesagt: Numbercrunching ist nicht das Problem, das rücksichtslose Ausnutzen der Zahlen zu Lasten der anderen Spieler aber schon.
     
  28. Das ist aber aus meiner Sicht auch die Verantwortung des GM's. Wie heißt es so schön, Der GM ist nicht Gott. Gott ist bestenfalls ein NPC. Ich persönlich halte mich nicht sklavisch an mein Drehbuch sondern dreh und wende das ganze wie es mir passt. Einmal hatte ich bei einer Culthu Runde jemand der einen sehr schrägen Charakter erstellt hat, Quasi ein barbar, komplett auf Nahkampf geskillt und im Lendenschurz, mit der Begründung er wäre vom 1. WK traumatisiert. Ich hab ihn mehrmals gesagt das der Charakter völlig unpassend ist, der Spieler wollte nicht hören.

    Also habe ich das Abenteuer gestartet, bei der erstbesten Gelegenheit einen Polizisten NPC geholt der verlangt das der Spieler vernünftige Kleidung anzieht und als es dann zum Kampf gekommen ist habe ich solange immer neue Polizisten generiert bis der Spieler den Kampf verloren hat. Nach 10 Minuten war der Charakter aus dem Abenteuer raus und ich hab dem Spieler einen Ersatzcharakter gegeben den ich rein zufällig (:wahn:)dabei hatte.
     
  29. Bakefish Kommentar-Moderator

    Bakefish
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    Das bringt es eigentlich super auf den Punkt! Genau so etwas habe ich gemeint. Und an dieser Stelle kenne ich eben auch beide Spielertypen. Die Art und Weise, welche einfach ein geiles Konzept im Kopf hat, das ist es, was ich persönlich sogar unterstützen würde, solange der Teamgedanke am Ende noch bleibt. Alles andere passt hingegen nicht zum Spiel, denn es ist immer noch ein gruppenbasiertes Rollenspiel.

    So ähnlich hat es Doc-Byte auch formuliert, aber ja, auch schön ausgedrückt. :-)
     
  30. Bakefish Kommentar-Moderator

    Bakefish
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    Da bin ich von deiner Taktik echt beeindruckt. Ich hätte den Dude einfach aus der Runde geworfen, wenn er partout nicht bereit ist, sich ans Spielprinzip anzupassen. :-D
     
  31. Morgen endlich mal wieder Pen&Paper nach nun fast 1.5 Jahren. Scheiß Corona, morgen wird GEFEIERT!
     
  32. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Viel Spaß.
    Hab über die Pandemie Play by Post gespielt, aber das geht so langsam das man teilweise Monate braucht das zu spielen was normalerweise an einem einzigem Abend machbar ist.
     
  33. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Echt schade das die Kosten für RPG Computerspiele so hoch sind.
    Früher gab es ja recht viele Gold Box Style Games für auch eher kleinere Systeme. (Ich habe gerade Megatraveller 2 wieder ausgegraben. Läuft ganz gut mit Dosbox)

    On Topic:
    WIe haltet ihr es mit fertigen Kampangen wie die Abenteuerpfade von Pathfinder? Benutzt ihr die (komplett oder nur für Ideen) oder erstellt ihr eure Kampangen komplett selber (oder als Spieler, spielt ihr eine vorgefertigte Kampange gerne oder schreckt euch das eher ab).

    Und für die Spielleiter, wenn ihr eine fertige Kampange benutzt, ist es such lieber wenn diese eher offen ist und euch viel Freiraum lässt oder wollt ihr viele Details, dafür aber weniger Freiheiten?
     
  34. Terranigma

    Terranigma
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    In über 15 Jahren habe ich bisher noch nie ein offizielles Abenteuer geleitet oder gespielt. Als Spieler hat mich das nie gereizt, weil auch die Spielleiter für sich den Spaß darin sahen, das Abenteuer selbst zu schreiben. Handhabe ich ebenfalls so. Wollte bei Zeiten aber gerne mal'n paar der Veröffentlichungen zu 5e mit meiner neuen Gruppe leiten, auch weil's für mich ein nette Abwechslung wäre, mich mal in so'n fertiges Abenteuer einzuarbeiten.
     
  35. Ich mach meistens ne Mischung. Ich nehm ein festes Abenteuer als Grundlage und schaff mir da Räume das on-the-fly abzuändern.

    Aber grundsätzlich hängt es sehr stark von den Abenteurern an. Das Abenteuer egal in welcher Form sollte genau darauf zugeschnitten sein. Manche mögen es einen fetten roten Faden dem Sie folgen können und bis ins letzte Detail ausgearbeitet ist. Andere sind der Typ Forscher die den roten Faden komplett ignorien und lieber jede dunkle Ecke abgrasen die Sie finden. Da sollten die Abenteuer Marke "Viele Wege führen nach Rom" sein + die Option sich einen eigenen zu buddeln.

    manche wollen Mysterien aufdröseln, andere stehen wie der Ochs vorm Berg wenns mal ein Rätsel gibt.
     
  36. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Da ich gerade wieder mein Interesse an Traveller wieder entdeckt habe noch eine Frage von mir.
    Wie viel Kontrolle wollt ihr als Spieler (bzw. eure Spieler) in einem RPG haben?

    Traveller ist natürlich ein Sonderfall da die Charaktererstellung ein Minispiel ist und man nur begrenzt Kontrolle über den Charakter hat. Aber es gibt ja auch RPGs in denen die Spieler teilweise eine kreative Kontrolle haben. Manchmal nur als Hinweis für den Spielleiter manchmal mit einer richtigen Mechanik dahinter mit Tokens.

    Wie steht ihr dazu? Mögt ihr das oder soll die Kontrolle allein beim Spielleiter liegen? (Und auf Traveller bezogen, ist das ein Dealbreaker für euch wenn ihr nicht den Charakter bauen könnt den ihr wollt sondern auf das Würfelglück angewiesen seit?)

    Wer sehen will wie es in Traveller funktioniert: https://munsondevelopment.com/Default
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2021
  37. Doc-Byte Artificial Intelligence

    Doc-Byte
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    Kommt etwas auf das jeweilige Spiel an. Zu Shadowrun Zeiten haben wir größtenteils eigenes Material erstellt, aber da gab es auch nicht so super viel offizielles. Eine kurze Star Wars Episode vor ewige langer Zeit lief vollständig mit eigenen Ideen und bei DSA4 haben wir dann zu 99% Kauf-Abenteuer verwendet, weil wir uns quer durch die Klassiker gespielt haben.

    Früher hab ich ziemlich by-the-book geleitet, heute würde ich mich davon wohl eher lösen, aber natürlich braucht man dafür auch eine Spielrunde, die sich auf diese Art von Spiel einlässt. - Aber ich spreche hier als momentan passiver SL (und auch Spieler). Dafür könnte ich meine Sicht als (Hobby)Autor schildern: Eine gute Kampagne zu entwerfen und dann so auszuarbeiten, dass möglichst viele / unterschiedliche Spielrunden damit zurechtkommen, ist gar nicht so einfach.

    Ich finde eine gewisse Beteiligung der Spieler gut, gerne auch über Regelmechanismen, aber den klassischen Spielleiter möchte ich nicht völlig abschaffen. - Wie auch oben kommt es aber auch hier auf das jeweilige Spiel an. Hin und wieder mal ein Erzählspiel kann ich mir schon vorstellen, aber eher nicht als langfristig angelegte Kampagne. Aber auch eine "strenge" Trennung in SL und Spieler wäre für mich kein KO-Kriterium, bin ich schließlich rollenspielerisch mit aufgewachsen.

    Auf Dauer wär's nicht mein Ding, Traveller is aber natürlich ein Sonderfall, auf den man sich halt einlässt, wenn man das System spielen möchte. Langfristig gesehen, möchte ich meine Charaktere aber schon möglichst frei bauen können.
     
  38. Silvanus

    Silvanus
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    Ich drop das mal hier rein, weil ich den Avatar Thread gerade nicht finde und glaube, dass die Zielgruppe eh hier auch reinguckt.
    https://www.kickstarter.com/projects/magpiegames/avatar-legends-the-roleplaying-game

    Andere Sprachen als Englisch sind nicht inkludiert, aber ein Link zu einem Quickstarter ist auf der Hauptseite zu finden. Regelsystem ist eine stark angepasste Version des "Powered by the apocalypse"-Systems. Und ja, das Spiel ist offiziell lizenziert, darf also alle offiziellen Produkte und Linien nutzen.
     
  39. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Silvanus gefällt das.
  40. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Und noch was, es gab vor einiger Zeit einen Kickstarter für Savage World Rifts für ein Atlantis Buch.
    Das Buch ist jetzt als PDF draußen (aber nicht ganz final).

    Wie gut die Regeln funktionieren kann ich nicht sagen. Das Buch ist allerdings sehr voll (192 Seiten) was kein Wunder ist da man den Inhalt von 4 Rifts Büchern reingestopft hat (Atlantis, Dimensional Market, Underseas und Lemuria).
    Da gehen natürlich viele Details verloren und wer eher Setting und Storyinfos haben will ist mit den Palladium Rifts Büchern besser dran, aber es fehlt nichts essentielles und geben einen groben Überblick über die Situation.

    Wobei Atlantis eben etwas problematisch ist da das normalerweise keine Gegend ist wo man als Spieler hin kommt da es extremst Menschenfeindlich ist und selbst hochgezüchtete Riftscharaktere dort keine Chance haben wenn sie sich nicht mit den extrem bösen Herrscher gut stellen. (Oder den Drachen vor schicken und so tun als sein sie dessen Sklaven oder ähnliches).
    Allerdings scheint die Situation in Atlantis im Savage World Buch weitaus instabiler zu sein als in Palladium Rifts. Das Beispielabenteuer hat sogar einen recht erfolgreichen Sklavenaufstand was im Palladium Szenario so gut wie undenkbar ist.

    Mal sehen wo die Reise hin geht.
    Für Savage World Rifts scheinen immer mehrere Rifts Weltenbücher zusammengefasst zu werden.
    Was noch übrig ist:

    - Der neue Westen (Mittelarmerika), zusammen mit entweder Mexiko/Arizona oder Kanada/Ostküste
    - Deutschland und Polen, vielleicht auch mit Nordafrika dazu. Oder Russland/Sovietsky
    - Südamerika
    - China/Japan

    Ich glaube nicht das sie Phase World umsetzen, zumindest nicht bevor die anderen Weltenbücher durch sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2021
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