Political Correctness Sammelthread

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von abelian grape, 7. März 2019.

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  1. Hank J.

    Hank J.
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    Hamed Abdel-Samad steht wegen seiner kritischen haltung zum Islam auch unter polizeischutz. :nixblick:
     
  2. Joss Filousoph

    Joss
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  3. Klatsch

    Klatsch
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    "Ermuntert von linken Professoren, gehe es jungen Sozialwissenschaftern oft nur noch darum, strukturellen Rassismus, Sexismus und Islamophobie zu beweisen. Dies mittels Zirkelschlüssen, Leugnung von widersprechenden Tatsachen und Fakten, die oft nur auf Gesprächen und Gefühlen beruhten.

    Als Zeugen zitiert Kinzler den Politologen Pierre-André Taguieff. Dieser betrachtet die modischen Strömungen an den Universitäten als «senile Krankheit der heutigen Linksintellektuellen». Die Anhänger dieser Richtung charakterisiert Taguieff so: gravierende Defizite in der intellektuellen Neugier, bornierter Radikalismus, persönliche Feigheit, kombiniert mit perverser Lust am Machtrausch in der Gruppe.

    Man könnte das alles als Wahnvorstellung alter weisser Männer abtun, die um ihre Deutungshoheit fürchten. Allerdings gibt es im Ausland ähnliche Fälle, in Deutschland etwa verleumdeten linksradikale Gruppen die Professoren Herfried Münkler und Jörg Baberowski. In den USA hat der Philosoph Peter Boghossian gerade seinen Rücktritt aus der Universität Portland bekannt gegeben. Den Studenten, so erklärte er, werde nicht mehr beigebracht, zu denken. Es gehe nur noch darum, die moralische Gewissheit von Ideologen nachzuahmen."

    Den Begriff Krankheit würde ich hier nicht verwenden, aber das mit den Zirkelschlüssen, widersprechende Fakten ausblenden und anhand von Gefühlen argumentieren, ist ja weit verbreitet.
     
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  4. Dawizard

    Dawizard
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    Ach ja, die Drohungen die bestanden aus...ähm..naja...die NZZ sagt das und die würde niemals rechte Kampagnen betreiben, also kann man als unabhängiger Denker gegen den akademischen Mainstream das ohne zu Zögern glauben :yes:
     
  5. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    Gegenmittel: Exmatrikulation (fehlende Studierfähigkeit wurde nachgewiesen).
     
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  6. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    "Tweet einer Redakteurin"... ohne den jetzt zu analysieren und um nur kurz auf das Derailment einzugehen: War hier nicht schon öfter rgendwas mit der Eigenverantwortung von Individuen, deren Äußerungen nicht stellvertretend für die gesamte Institution etc. sein sollen, der sie angehören (oder gilt dieser eigtl. vernünftige Ansatz nur, wenn es gerade genehm ist)? Vielleicht sollte man sich auch mal mit dem doch recht pluralen Ouevre der NZZ auseinandersetzen? Aber liberal ist ja das neue rechts...
     
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  7. Klatsch

    Klatsch
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    Überrascht dich das etwa?
     
  8. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    Leider nicht. Ich appelliere aber trotzdem (bzw. gerade deswegen) weiterhin an Kohärenz, Reflexion, Differenzierung, Redlichkeit, Intellekt und Co., auch ohne Bekehrungsaussichten. ;-)
     
  9. Joss Filousoph

    Joss
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    Allerdings. Einsicht ist der Weg zur Besserung :hoch:
     
  10. Klatsch

    Klatsch
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    Na dann viel Glück dir. ;)
     
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  11. Hank J.

    Hank J.
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    um mal wieder etwas substanz in den thread zu bringen, was ohnehin recht zwecklos ist, weil das früher oder später wieder torpediert wird:
    https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2021/10/new-puritans-mob-justice-canceled/619818/
    ein lesenswerter artikel, der sich mit dem phänomen cancel culture und political correctness beschäftigt und diese analysiert. die autorin zumindest kommt zu dem schluss, dass es sich hierbei nicht um einen kampf zwischen links und rechts handelt, sondern um einen konflikt zwischen liberalismus und autoritarismus. es werden auch einige betroffene interviewt - hier wird auch klar, dass man als angestellter sehr viel grössere probleme hat. ein Ben Shapiro lässt sich schwer canceln, weil er sein eigener chef ist. aber ein universitätsprofessor, der weder eine grosse reichweite noch andere einnahmequellen hat, wie z.b. bücher oder eine gewisse medienpräsenz, ist dafür umso anfälliger.

    mit diesem kontext offenbart sich auch der zynismus, wenn man behauptet, eine person, die sich über cancel culture o.ä. beschwert, würde dadurch automatisch dauergast in talkshows und autor von bestsellern. hier spricht man dann höchstens von versuchter cancel culture, bei erfolgreicher cancel culture verschwindet der oder die betroffene ja von allen platformen.
     
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  12. Dawizard

    Dawizard
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    ...gefolgt von einem Artikel in dem rein zufällig zuerst der entscheidende Teil des Zitats fehlte um eine seit Ewigkeiten der Union unterstellten Behörde zur linksradikalen Kommune zu erklären. Was zu einem Eingriff vom Heimathorst führte der natürlich keine böse politisch korrekte Beeinflussung der akademischen Freiheit war.

    Nur ein Beispiel für die Deutschlandstrategie der NZZ.



    Wer übrigens sehen möchte wie es aussieht wenn Forschende wirklich Angriffen von Fanatikern ausgesetzt sind: https://www.theguardian.com/world/2...cipants-of-us-conference-on-hindu-nationalism
     
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  13. Lurtz lost

    Lurtz
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  14. Bot=of=Nod

    Bot=of=Nod
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  15. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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  16. Dawizard

    Dawizard
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  17. Hank J.

    Hank J.
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    https://bariweiss.substack.com/p/my-university-sacrificed-ideas-for
    ein professor für philosophie quittiert seinen job, weil teile der studentenschaft und wohl auch der campusadministration ihn auf dem kieker haben. genau genommen sprechen wir hier natürlich von einzelfällen, die versucht haben, den besagten professor solange zu zermürben, bis er aufgibt. das waren aber einzelfälle, die unter dem schutz der administration operiert haben. ist von meiner seite jetzt reine spekulation: ich denke, mit den angewandten methoden war man nicht ganz so einverstanden, aber das ziel, also den querulanten loszuwerden, schien wohl alle beteiligten bzw. bewusst unbeteiligte zu motivieren.

    für mich stellt sich die frage, ob man da guten gewissens noch wirklich von einzelfällen sprechen kann, wenn's zwar nur einige wenige aktive akteure gibt, aber die administrativen stellen pfeifend wegschauen und von nichts wissen wollen oder durch lange wartezeiten und nach vermeintlich intensiver, aber immer ergebnisloser prüfung ihre position ausnutzen, um jemanden langsam aber sicher in den wahnsinn zu treiben.
     
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  18. nofxman

    nofxman
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    Spiegel Artikel zum neuen/alten Bond in dem der Regisseur des neusten Bondes sagt, dass Sean Connerys Bond in einem alten Film quasi eine Vergewaltigung durchgeführt hat.

    https://www.spiegel.de/kultur/regis...771d3a-d8b6-44a5-9076-43df10b2e9a8#kommentare

    Die Kommentatoren sind natürlich sehr empört.
    Ich denke, dass die beschriebene Szene so heute natürlich überhaupt nicht gehen würde.
    Wie geht man mit sowas im Nachhinein um? Szene Kennzeichnen? Film nicht mehr spielen?
    Ich bin persönlich der Ansicht, dass die Beschriebene Szene tatsächlich eine Art "Sanfter" Vergewaltigung ist.
    Nicht jede Frau wird schreiend und umsich schlagend brutalst vergewaltigt.
    Das geht auch subtiler und wird deshalb leider oft nicht annerkannt.

    Abgesehen davon würde ich auch nicht begrüßen wenn Bond plötzlich eine Frau wäre.
    Da sollte man dann doch lieber eine eigene Reihe aufmachen... Kann ja ne Kollegin von ihm sein.

    Generelle Diskussion: Sind Darstellungen von Männern wie James Bond ein Teil des Problems wenn Männer ähnlich handeln?
    Ist das eine Ermutigung?
    Ist letztendlich sicher nicht ganz unähnlich wie eine Killerspiel Debatte.
     
  19. Sace

    Sace
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    Ich lach mich schlapp

    Und das an einer Uni. Aber die News passt wunderbar ins Bild. Bringt den Studenten bloß nicht bei, sich mit anderen Ansichten und Meinungen auseinanderzusetzen, der Safe Space könnte ja bröckeln. Zur Not muss dann natürlich sabotiert und beleidigt werden, um die Studenten vor unerlaubten Gedanken zu schützen.
     
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  20. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Es war ja schon damals nicht ok. "Aber sie wollte es eigentlich auch", damit war die Szene wieder ok.
     
  21. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    "Ich bin persönlich der Ansicht, dass die Beschriebene Szene tatsächlich eine Art 'Sanfter' Vergewaltigung ist."
    M.M.n. ist Kary Fukunagas Interpretation der einschlägigen Szene ein Beispiel für concept creep... und einer narrativen und genrekonventionellen Dekontextualisierung der Szene.

    Deshalb halte ich überhaupt nichts davon, aus dem Film eine Art Vorbehaltsfilm zu machen... auch wenn ich nicht generell bereits Aversionen ggü. einer Bewahrpädagogik (Triggerwarnungen etc.) hätte, ganz allg. und insb. auch ggü. Erwachsenen (wo sie erst recht paternalistisch ist). Ich halte eine Pädagogik(!) mündigen Bürgern ggü. mindestens für unwürdig (Umkehrschluss: Wer dies abgesehen von Traumatisierten benötigt, der büßt m.E. Mündigkeit ein).

    "Ist letztendlich sicher nicht ganz unähnlich wie eine Killerspiel Debatte."
    Ja, und ähnlicher Unsinn wie die Wirkungsvermutungen, die in dieser Debatte damals artikuliert wurden. Denn Menschen werden (a) nicht ausschl. durch Medien sozialisiert, (b) sind die Medien als Sozialisationsinstanzen anderen (direkt personalen) Instanzen ggü. nicht gleichwertig und (c) selbst wenn sie es wären, haben wir eine überaus plurale Medienlandschaft, so dass jede "Ermutigung" durch unzählige andere Darstellungen konterkariert bzw. dass entsprechendes Verhalten entsprechend kritisiert, ja diabolisiert und als pönalisierungswürdig dargestellt wird. Natürlich könnte man auch einseitig entsprechende Medien rezipieren, so ein Verhalten wäre aber tendenziell ein enorm starkes Indiz, das uns hier konkret bei der Aufklösung der Henne-Ei-Problematik helfen würde: Da sind dann entsprechende Präsuppositionen (Habitus, Gusto, Ideologie, Menschenbild, Bias etc.) beim Rezipienten gegeben. Passend dazu übrigens auch folgendes Zitat, das ich im Rahmen von Medienwirkungsdebatten immer wieder gerne anführe:

    "[...] there is no evidence that media shape behaviour in ways that override a person’s own desires and motivations. [...] The media may affect some people, but not necessarily in ways that media violence researchers typically fear. […] There is no evidence that media influence people in ways that go against their grain" [Goldstein, Jeffrey (2005): Violent Video Games. In: Raessens, Joost & Golfstein, Jeffrey (2005): Handbook of Computer Game Studies. Cambridge, S. 341-359, hier: S. 350).
     
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  22. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Wir können uns die Szene ja noch einmal ansehen.
     
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  23. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    Ich kenne die Szene, habe sie ja auch vor Verfassen meines Beitrags wieder erst rezipiert (ist eine Weile her, das ich den Film das letzte Mal sah)... und nun?

    Neben der narrativen und genrekonventionellen - ja in dem Fall gar "James Bond"-konventionellen (ist quasi sein eigenes Subgenre) - Kontextualisierung gehört zu derselben bzw. zur Interpretation der Szene natürlich auch die Würdigung nicht nur des Dialogs, sondern gleichzeitig auch der parasprachlichen, gestischen und mimischen Komponenten desselben bei der Interaktion der beiden Charaktere miteinander.
    Einfacher: Wenn man sich die Szene anschaut, wird mir persönlich auch und insb. aus empathischer Sicht auf das Verhalten der Charaktere, noch mehr gar wenn man den Zeitgeist der 1960er (Habitus; Geschlechternormen etc.) beachtet, noch schleierhafter, wie man hier nüchtern betrachtet eine Vergewaltigung erkennen will (auch wenn man kein James Bond-Aficionado ist).
     
  24. nofxman

    nofxman
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    Ich versteh schon (irgendwie ungefähr?) was du sagen möchtest. Aber musst wirklich alle in der Deutschen Sprache vorkommenden Fremdwörter und Fachbegriffe in einem einzigen Post unterbringen?
    Das ist hier kein Professoren-Forum.
     
  25. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    Sehr gut. Ja, Zwangsstörung. Schade. ;)
     
  26. nofxman

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    Ja okay. Ich mach dann noch ein Germanistik-Studium an der Abendschule und antworte dann in 3-4 Jahren.
     
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  27. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Ich hab ihn verstanden.
     
  28. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Großartige Reaktion von Jennifer dazu letzte Woche. Wenigstens die deutschen Frauen wissen offenbar noch, wie man sich anständig entschuldigt.


    Zensur bewahrt, Abschottung bewahrt, aber Triggerwarnungen als Beispiel für Bewahrpädagogik zu bringen, ist aus meiner Sicht rhetorisch ganz genau danebenzirkuliert. Eine Warnung überlässt ja ganz ausdrücklich die Entscheidung über die Rezeption beim Rezipienten.

    Aus Sicht von Autor oder Künstler bringt das natürlich meine Affektkalkulation durcheinander. Aber als Autor oder Künstler muss ich auch mein Publikum und vor allem meine Zielgruppe kennen. Wenn ich Horrorbilder auf DeviantArt poste, wo auch Kinder unterwegs sind, poste ich gefälligst eine Triggerwarnung. Wenn ich in einem Rollenspiel für Goths und Emos schreibe, nehme ich entsprechend Rücksicht, wenn ich vom Leder ziehen möchte. Wenn ich einen Horrorfilm mache, ist die Zielgruppe und das Publikum klar, da braucht's auch keine Triggerwarnung.

    Posttraumatische Belastungsstörungen sind kein Spaß, sage ich hier nochmal ausdrücklich. Und einfangen kann man sich dieses Syndrom an den absurdesten Stellen. Rücksicht geht hier nicht fehl.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2021
  29. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    Zur Erläuterung (ohne das weiter ausführen zu wollen): Ich verstehe unter Triggerwarnung etwas mehr als einfache content descriptors, Altersklassifikationen, Jugendverbote u.ä., der Begriff ist da bei mir deutlich negativer konnotiert - und Traumatisierte habe ich ja explizit ausgenommen bzw. die Sinnhaftigkeit der Vorabinformation derselben herausgestellt, weshalb ich auch nicht unbedingt was gg. Präventivinfos habe (zum Schutz der Traumatisierten ist da wohl eine Pauschalinfo nötig). Mir geht es da eher um die m.E. falsch verstandene 'Rücksichtnahme' im Rahmen von Warnungen vor Indignationspotenzialen aller (anderen) Art.

    ... das mit den Goths musst du mir aber erklären.
     
  30. legal Möge der Markt mit dir sein! Moderator

    legal
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    Der Film zeigt halt das Selbstverständnis mancher Männer zu dieser Zeit. Ich sehe keinen Grund ihn nicht mehr anzusehen. Vergewaltigungen unterschiedlicher Schweregrade kommen doch in so vielen Filmen und Büchern vor :hmm:
     
  31. blurps

    blurps
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    Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der besorgten Bürger gegen die cancel culture bei Nemi El-Hassan ? Sie war doch nur mal vor ganz vielen Jahren bei einer Demo ?

    Auch von den üblichen Verdächtigen hier im GSPB bin ich schwer enttäuscht. You dropped the ball :fs:
     
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  32. nofxman

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    Ja es geht ja prinzipiell nicht darum ihn nicht mehr anzusehen sondern wie man damit in Zukunft umgeht. Man kann 50-60 Jahre später schon drüber nachdenken ob das gezeigte noch unkommentiert bleiben soll. Finde ich. :nixblick:
    Offenbar sind sich genug Menschen nicht im geringsten bewusst darüber, dass die Szene auch nur problematisch sein KÖNNTE.
     
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  33. legal Möge der Markt mit dir sein! Moderator

    legal
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    Gibt doch so Warnsymbole für Triggerwarnungen die kann man doch verwenden.
     
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  34. Klatsch

    Klatsch
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    Es mag dich vll überraschen, aber manche differenzieren da dann in der Tat und das gilt auch für sie. :nixblick:

    Sie war jung (20), es fanden kurz zuvor Anschläge(?) auf die Palästinenser statt, also war die Stimmung aufgeheizt und sie evtl auch einfach von ihrem Umfeld motiviert mit dort aufzutreten. Ob sie dort irgendwas schlimmes getan/behauptet hat, ist komplett unbekannt.

    Des weiteren hat sie ihr Kopftuch abgelegt, sich klar distanziert und entschuldigt. Man kann es ihr also schon glauben, dass sie sich gewandelt hat. Viele Straftaten unterliegen auch der Verjährungsfrist, es ihr da also bis in alle Ewigkeiten nachzutragen, diese Dummheit begangen zu haben, wäre merkwürdig, genauso wie zu fordern, sie solle dort rausgeworfen werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2021
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  35. Sace

    Sace
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    Warum schreibst du dann nicht drüber? Dafür sind Foren doch da. :nixblick:
     
  36. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Problem scheint hier nicht die subjektive Konnotation zu sein, sondern die objektive Denotation: Du verstehst den Begriff falsch. Es hat ja bereits das Jugendverbot und die Altersklassifikation überhaupt nichts damit zu tun.

    Die Autorin gründet ihre gesamte Empörung auf den übersetzten Worten einer ungenannten Autorin aus einem unverlinkten, undatierten und reichlich knapp zitierten Artikel des New York Magazine. Zu deutsch, sie empört sich innert ihres Artikels ohne Belege über eine Empörung, die sie sich vermutlich selbst ausgedacht hat.

    Vielen Dank. Wesentliche Infos wie eine zeitliche Einordnung, genaue Abläufe, damalige Handlungen und Ideenwelten habe ich Anfang des Monats nicht gefunden, weshalb es für mich überhaupt keinen Sinn machte, weiter ins BILD-Narrativ einzutauchen. Für mich war klar, wenn ich wesentliche Informationen von den Revolverblättern vorenthalten bekomme, muss es eine Dämonisierungskampagne sein.

    Und warum sollte man das nicht kommentieren (ich schreibe bewusst nicht: "Warum DARF man das nicht kommentieren")? Es ist doch nun offensichtlich aus Sicht der heutigen Rechtsprechung Fakt, dass hier eine sexuelle Nötigung und ggf. Vergewaltigung durch den Protagonisten vorfällt. Jetzt war James Bond ja immer Sexsymbol, die Handlungen dieser Figur sollten als moralisch-ehrenhaft wahrgenommen werden. Bond war "der Gute"; was Bond macht, kann nicht schlecht sein.

    Die Empörung, die Fukunaga entgegenschlägt für seine eigentlich recht elementaren Feststellungen, zeigen uns, warum es diese Aufklärung geben muss. Sie zeigen uns nicht, warum wir diese alten Filme nicht mehr anschauen sollten. Sie zeigen uns die Notwendigkeit für eine kritische Rezeption und Analyse. Es verfällt nicht das Recht, diese Filme weiter mit einem Heidenspaß anzuschauen. Aber diese Filme müssen notwendig auf eine in bis zu 59 Jahren gewandelte gesellschaftliche Geisteshaltung treffen. Denn wer bei den beschriebenen Szenen nicht ein bisschen mit den Zähnen knirscht, wer Connerys sexuell forschen Bond weiter auf ein Podest hievt und idealisiert, der wird selbstverständlich in seinem eigenen Auftreten gegenüber Frauen beeinflusst. Wer nicht kritisch rezipiert, der verliert: Die Kontrolle darüber, welcher mediale Input ihn auf welche Weise manipuliert.

    PS: Der Spiegel-Autor konstatiert, im neuen Bond dürfte Co-Autorin Phoebe Waller-Bridge für einen "feministischen Blickwinkel" gesorgt haben. Ich lache mich fett. Da hat jemand Fleabag nicht gesehen. Und die hardcore-nichtfeministische Serie war grandios, bitte auf Amazon Prime im OmU ansehen. :topmodel:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2021
    nofxman, Alareiks und Joss gefällt das.
  37. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    Nein. Wenn ich schreibe, dass ich "unter Triggerwarnung etwas mehr als einfache content descriptors, Altersklassifikationen, Jugendverbote u.ä." verstehe, dann lässt sich mir schwerlich vorwerfen, ich verstünde den Begriff falsch, weil "ja bereits das Jugendverbot und die Altersklassifikation überhaupt nichts damit zu tun" habe; q.e.d. btw: Man schaue sich bspw. die Versagensgründe von Alterskennzeichen in der Praxis der OLJB Deutschlands bzw. bei FSK, USK und Co. an, damit begeben wir uns aber (fast) ins OT...

    Wie unterschiedlich Texte rezipiert werden. ^^
    Und: Martin, Crystal (2021): The Global Pursuit of a Bigger Butt: The Frenzy for curves that replicate - and distort Black beauty ideals. Bitte. :-)

    ... dünnes Eis, sehr, sehr, sehr dünnes Eis: Es ist ja eben nicht(!) "aus Sicht der heutigen Rechtsprechung Fakt, dass hier eine sexuelle Nötigung und ggf. Vergewaltigung durch den Protagonisten vorfällt." Von der idiosynkratischen Rezeption der Filmszene zur Deklaration ubiquitärer Wahrheiten des Bedeutungsgehalts der Szene ist es ein sehr, sehr, sehr weiter Weg. Da ist die Medienwirkungs- und -nutzungsforschung schon erheblich weiter; Medienrezeption ist ein konstruktiver Prozess: Botschaft (wie auch Nutzung) eines Texts sind im Lichte der Polymorphie und -semie der Medieninhalte eine Frage individueller Rezeption. Textinterpretationen demonstrieren i.d.S. tendenziell auch vielmehr die Perspektive des Interpreten als objektive Botschaften der Medien.

    Natürlich, im konkreten Fall könnte man versuchen, sich auf das objektiv wahrnehmbare Verhalten der Akteure zu beschränken, also auf Sprechakte und Handlungen, um zu ermitteln, inwiefern hier ein Verstoß bspw. gegen § 177 StGB vorliegen könnte. Da darf man sich aber fragen, ob hier "gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person" (Abs. 1) vorgenommen werden oder ob hier "1. der Täter ausnutzt, dass die Person nicht in der Lage ist, einen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu äußern, 2. der Täter ausnutzt, dass die Person auf Grund ihres körperlichen oder psychischen Zustands in der Bildung oder Äußerung des Willens erheblich eingeschränkt ist, es sei denn, er hat sich der Zustimmung dieser Person versichert, 3. der Täter ein Überraschungsmoment ausnutzt, 4. der Täter eine Lage ausnutzt, in der dem Opfer bei Widerstand ein empfindliches Übel droht, oder 5.der Täter die Person zur Vornahme oder Duldung der sexuellen Handlung durch Drohung mit einem empfindlichen Übel genötigt hat" (Abs. 2).

    Ich bezweifle die Tatbestandserfüllung: Mit Blick darauf habe ich aber auch bereits die "narrativen und genrekonventionellen - ja in dem Fall gar 'James Bond'-konventionellen [...] - Kontextualisierung" (u.a. James Bond als positiv Held, erfolgreicher Womanizer, der im Konsens jede Frau haben kann) und "die Würdigung nicht nur des Dialogs, sondern gleichzeitig auch der parasprachlichen, gestischen und mimischen Komponenten desselben bei der Interaktion der beiden Charaktere miteinander" angemahnt. Speziell zum Dialog gilt zu ergänzen, dass sich hier eine rein literale Interpretation verbietet, die vorgenannten Aspekte sind im wahrsten Sinne des Wortes maßgeblich... oder wir machen alle einen auf Drax.
    Zudem ist hier auch die (linguistische) Pragmatik entscheidend, die - zumindest mir (und einigen Freunden und Bekannten, denen ich die Szene unkommentiert präsentiert habe) - mit Blick auf die (intra- und intertextuelle) Kohäsion der Szene eine Konkludenz, einen reziproken (typischen "James Bond"-)Flirt vermittelt. Hier gilt mit aller Wahrscheinlichkeit das, was in der Realität keinen Bestand hätte: Sie wollte es auch. Dass vor einem realen Gericht solche Aspekte wohl kaum vorbringbar wären, sofern denn ein ebenbürtiger Videobeweis dieser Art fehlen würde (die Situation ist für Dritte in der Realität so einfach nicht nachvollziehbar), kann wohl kaum gegen den Film und der seinem Universum entsprungenen Logik ins Feld geführt werden. Das täte der Szene, ihrer konkreten Realisation und ihren Kontexten und wohl auch den dahinterliegenden Intentionen Unrecht.

    Und eben eine kritische Rezeption und Analyse würde ich mir wünschen. Was von Fukunaga kam war eine unreflektierte Dekontextulisierung auf fragwürdiger face validity-Basis. Wenn da etwas thematisierungsbedürftig wäre, dann vielleicht die vermittelten Geschlechterrollen, Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit (wobei ich das auch nicht zu sehr problematisieren würde... wenn jemand dergleichen für sich als erstrebenswert einschätzt, dann sei es drum).
     
  38. Joss Filousoph

    Joss
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    Es lamentieren doch nur wieder die üblichen Verdächtigen darüber. Man muss es ja nicht einmal kritisch rezipieren. Es reicht, dass man von einem kritischen Rezipienten darauf aufmerksam gemacht wird. Wer da nicht sagt, oh holla, stimmt, das habe ich immer völlig naiv konsumiert, der sagt ja schon alles, nämlich dass er da kein Problem mit hat und Bond auch so weitermachen kann, darf, soll. Ich habe das früher auch mit den Augen a la bei Bond werden die Frauen schwach, dann wird sie schon nichts dagegen haben, gesehen. Aber ich bin natürlich nicht so dämlich, das heute immer noch zu meinen. Wie du schreibst, das sind heute Basics.
     
  39. Stringer Praktizierender Atheist

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    Eine juristische Verjährungsfrist hat aber rein gar nichts damit zu tun, ob und wann eine Gesellschaft ein (tatsächliches oder eingebildetes) Fehlverhalten "vergibt".
     
  40. ColtNavy1860 gesperrter Benutzer

    ColtNavy1860
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    Jetzt haben wir mit #12157 f. zwei diametrale Kommentare zum selben Problem direkt untereinander: Einer, der sich um eine ganzheitliche, differenzierte, kritische Analyseempfehlung für einen fiktionalen Filmtext bemüht und einer, der jede andere als die eigene subjektive Interpretation salopp als "naiv" und "dämlich" hinstellen mag... was überzeugender ist, mag jeder mit sich selbst ausmachen. ^^
     
    Bot=of=Nod und Klatsch gefällt das.
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