Sammelthread: Exklusiv im Epic-Store

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 4. April 2019.

  1. TheRoadwarrior

    TheRoadwarrior
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    Hab' mir Operencia im Epic-Store geholt...mir ist bisher Nichts passiert, toi toi toi.

    Metro hat auch schon ohne Blessuren geklappt bei Release.

    Fühl' mich entgegen dem was man so lesen kann auch nicht schmutzig oder so. Alles gut soweit.
     
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  2. Nico1966

    Nico1966
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    Euer dämlicher Sammelthread hier ist echt das vorletzte.... Wo ich etwas moderiere - hier oder beim Artikel ist doch wirklich egal....
    Hier ist alles nur noch ein einziger unübersichtlicher Wust aus Beiträgen aus den jeweiligen Themen - zu denen hier aber der Bezug fehlt - echt tolle Leistung Gamstar....vielen Dank auch.
    Eure ständige Schleichwerbung für den Epicstore ist ohnehin voll daneben.... es wird offensichtlich wirklich langsam Zeit mein Plus-Abo zu kündigen - nach XX Jahren (seit es Premium gab).

    @EPIC - steckt Euch Eure Gratis Fliegenfänger dahin wo keine Sonne scheint... so billig bin ich nicht zu haben - wenn ich ein Spiel will zahle ich sehr gerne dafür - nur nicht an Euch - <zensierte unschöne Geste> Epic ....
     
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  3. omega™ gesperrter Benutzer

    omega™
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    Die Antwort auf die Frage warum es zu einem Sammelthread kam, liefert dein Wut-Beitrag;)
     
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  4. Nico1966

    Nico1966
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    Wut auf Epic - allerdings das stimmt. Aber wo bitte ist nun der Unterschied ob dieser "böse" Beitrag nun hier steht oder bei dem Artikel zu dem er gehört ?

    Und nur so am Rande - ein neuer Konkurrent für Steam?
    Prima, belebt das Geschäft - kein Problem - aber nicht mit diesem versuchten "Exklusivität" Zwang....
     
  5. omega™ gesperrter Benutzer

    omega™
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    Ich denke mal Gamestar hat die Kommentarfunktion auch aus dem Grund geschlossen, da mir zumindest beim durchlesen aufgefallen ist, dass die Leute Wut-Beiträge auch als Antwort auf Kommentare folgen, die nicht gegen Epic schießen. Natürlich habe ich nicht alle Artikel und News über Epic hier auf Gamestar durchgelesen, aber auf anderen Plattformen werden die Epic Nutzer auch gerne mal als dumm abgestempelt, besonders im englischsprachigen Raum ist mir das aufgefallen.
     
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  6. DiZzTroYa

    DiZzTroYa
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    Ich kann den Epic Rage net verstehen. Klar, damals als man sich Steam installieren musste, da war das schon son Ding. Auch als der nächste Luncher kam, was war das nochmal? Uplay... Origin... Battlenet??? Is schon zu lange her. Mittlerweile hat doch gefühlt alles seinen eigenen Luncher. Lass mal überlegen... ich hab Uplay, Origin, Steam, Battlenet, den Windows-Store, Bethesda Game Luncher joa und nun halt noch den Epic Store. Wen kümmert bei der Latte an Lunchern denn noch ein weiterer Luncher?? Statt zu glauben dass das ein Grund zu ragen sei geht mir die Scheiße längst am Arsch vorbei.
     
  7. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Jetzt ist eine Rezension des jahrealten "Transistor" schon eine Meldung zum Epic-Store. Als ob hier jemand über das Spiel diskutieren würde. Ich verstehe natürlich die Notwendigkeit - wegen der Epic-Knopfdruck-Hater. Aber hier geht's doch etwas zu weit, weil die Rezension des woanders DRM-frei erhältlichen Spiels ja völlig unabhängig vom Epic Store ist. Hier sind dann vielleicht auch mal ein paar Temp-Bans ganz heilsam.

    Seltsam, dasselbe sage ich seit über einem Jahrzehnt über den anderen Saftladen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. April 2019
  8. Black?Rock Shooter

    Black?Rock Shooter
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    Ich würde sagen Es ist der versuch das GS-Social Teams das Thema Epic einigermassen vernünftig zu kommunizieren Ich gehöre zwar auch zu der Fraktion die der Meinung ist das Sowas wie (Zeit)Exclusivität den PC-Spiele Markt zu sehr Splittet nach den Konsolen gibt Es ja auch auf dem Handymarkt zb. einige Titel die erst im Apple eigenen Shop kamen aber trotzdem sollte man auch im Internet eine gewisse Höfflichkeit an den Tag legen .
    Mfg
     
  9. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Also mein Eindruck ist quasi das Gegenteil, zumindest im deutschsprachigem Raum, dass Epic-Kritiker ihre Kritik halt hauptsächlich gegen Epic richten, während die Epic-Befürworter hauptsächlich meinen über die Epic-Kritiker herziehen zu müssen. :nixblick:
    Sieht man an dem Sammeltopic hier doch ganz gut.
     
  10. noom

    noom
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    naja, wenn Steam ein Saftladen ist brauchts tatsächlich einen weiteren um den Nadir aufzuzeigen :hmm:
     
  11. justor123

    justor123
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    Ich versteh Dein Standpunkt.

    So wie oft wird es immer Lösungen geben. Ein Wunder wird es auch nicht verbringen, aber eine Alternative wäre ja wohl nicht schlecht.

    "aber in der Praxis für die allermeisten Leute irrelevant ist. Für diese Leute wird Steam faktisch nicht attraktiver durch den Linux-Support."

    Seh ich nicht so, weil Du sicher nicht wissen kannst, wer was möchte oder relevant findet. :)
     
  12. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Ganz einfache. Wenn hier im Forum neue Beiträge kommen, dann muss ich nur auf "zum ersten ungelesenen Beitrag klicken" und kann lesen/moderieren. Wenn ich im Kommentarbereich unter einem Artikel 10 neue Kommentare habe muss ich 15 Seiten durchklicken und jede Diskussion ausklappen um die neuen Beiträge zu finden.

    Ist schon ein kleiner aber feiner Unterschied.
     
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  13. Yeager

    Yeager
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    GameStar macht Schleichwerbung für den Epic-Store? Habe ich was verpasst?

    Falls du mit "Schleichwerbung" die in letzter Zeit gehäuften Artikel rund um den Epic-Store meinst, dann scheinst du eine sehr eigenartige Vorstellung von Journalismus zu haben. Journalismus liefert News, allerdings nicht beliebige, sondern vorrangig solche, die auch ein absehbares Interesse erzeugen und in der jeweiligen Thematik eine hinreichende Relevanz haben.

    Der SPIEGEL könnte jederzeit darüber berichten, dass Klein-Günther zu seinem zehnten Geburtstag endlich das bekam, was er sich schon immer wünschte und daher glücklich ist. Es würde aber so gut wie niemanden interessieren. Da der Mensch dazu neigt "Katastrophenmeldungen" wie der letzte Spanner Chips knabbernd zu verfolgen, sind solche Meldungen häufiger, als andere - wenn es denn etwas zu melden gibt. Da der Epic-Store die Gemüter erhitzt - wie man an diesem Thread und sogar deinem eigenen Statement klar und deutlich erkennen kann - ist also das Interesse an dem Thema, ganz gleich ob Pro-, Kontra- oder sowohl Pro-, als auch Kontra-orientiert, ein ebenso klares. Von einer hinreichenden Relevanz ist ebenfalls klar aus zu gehen, da Epic Steam Konkurrenz macht und es zu einer möglichen Marktveränderung kommen könnte, also etwas, das letztlich alle Spieler tangiert - vollkommen unabhängig davon, wie man persönlich dazu steht.

    Darüber als GameStar also nicht zu berichten, wäre nicht nur töricht, sondern sogar desinformativ. Also wäre genau der umgekehrte Fall problematisch. Das würde dann tatsächlich wie Schleichwerbung aussehen - und zwar für Steam! GameStar selbst dürfte es völlig egal sein, ob die Spiele nun bei Steam, GoG, Epic oder anderen verkauft werden, sofern sie überhaupt an den Spieler und Neue im Laufe der Zeit dazu kommen. Andernfalls hätten sie nicht mehr viel zu berichten, das direkt dem Spielemarkt entspringt, weil es dann keinen solchen mehr gäbe.

    Wo da in den jeweiligen Artikeln GameStar nun den Epic-Store auf Händen getragen und Steam in Grund und Boden getreten hätte, dann auch noch komplett ohne Argumente in beiden Fällen, sehe ich nicht. Also kann auch keine Rede von Werbung sein. Sonst wäre jede News eines jeden Spiels, einer jeden Firma, einer jeden Marktveränderung auch eine solche - und das glaubst du doch wohl selbst nicht, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. April 2019
  14. Laub

    Laub
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    Also mittlerweile finde ich diesen Sammelthread echt doof. Lese gerne Kommentare, aber hier ist ja nur noch Brei aus diversen News.
     
  15. TouchGameplay

    TouchGameplay
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    Ich glaube, das größte Problem ist, das hier die Presse sich in der Zwischenzeit als Befürworter von Epic Games sieht (aus Eigennutz?) während bei anderen Plattformen bzw. deren Betreiber in der Vergangenheit die Presse bei ähnlichen Fehlern bzw. Vorkommnissen, aber so was von der Meinung war, man müsse diese sogar mit Hilfe der Politik durchleuchten bzw. eben mit diversen Artikeln über die eigentliche Problematik dahinter darauf aufmerksam machen, um eine Änderung zu erzwingen.

    Es hat also ein Paradigmenwechsel stattgefunden, während man in der Vergangenheit noch bei Steam, Origin oder eben UPlay kritisiert hatte, wird bei Epic Games die Gaming Community eingelullt oder eben am Ende des Tages schlichtweg die Kommentarfunktion abgedreht.

    Kommt das wem bekannt vor?. Richtig, Epic Games macht 1:1 genau dasselbe auf seiner eigenen Plattform. Kritik oder Vorschläge?. Schon einmal auf Twitter gesehen wir hier seitens der Mitarbeiter darauf reagiert wird?. Ich gebe Epic Games genau noch ein halbes Jahr, wenn danach weiterhin, wie bisher verfahren wird, dann wird der Epic Store als Malware deklariert.

    Es kann nicht sein, dass bei Epic Games einfach vieles, was früher kritisch hinterfragt wurde, (Meinungsfreiheit, Datenschutz, Überwachung, Benützerprofiling,...) als "Tja, es ist nun einmal so, wie es ist." abgestempelt wird und danach wieder zum Tagesgeschäft gewechselt. Hinterfragt man diese Sonderbehandlung, dann folgt das übliche Hater Feedback und die Diskussion wird im Keim erstickt.

    Im selben Atemzug wird dann aber wirklich jeglicher Furz von einem Mitarbeiter bei Epic Games als endgültige Tatsache dargestellt, auch wenn diese nach spätestens zwei Wochen wieder revidiert wird bzw. belegt ist, das hier die Betreiber bei Epic Games mal wieder hier Ihre Version der Tatsachen präsentiert hatten.

    Ich meine wir haben jetzt eine Situation erreicht wo die Plattform von Epic Games schon mit folgenden Headlines beworben werden muss:

    [​IMG]

    Kann sich hier irgendwer noch daran erinnern als Electronic Arts sprichwörtlich an einen Tisch geschleift wurde, um sein Geschäftsgebären zu überdenken. Das Einzige, was es diesbezüglich beim Epic Store gab, war ein einziger Artikel vor ein paar Monaten und seit dem wird immer schön brav von damals die Pressemeldung von Epic Games zitiert, das man hier noch am Store arbeite.

    Jetzt ist bald ein Gutes 3/4 Jahr vergangen und die damalige Presseaussendung ist genau so viel Wert wie eine Aussage von Tim Sweeney, wenn es darum geht, wie viel Millionen hier Epic Games noch in die Hand nehmen wird, um Entwickler zum Wechsel zu bringen.

    Als Spieler können wir natürlich immer die Entscheidungen der Publisher/Entwickler hinterfragen, sollten aber immer dabei bedenken das hier am Ende des Tages oftmals Dutzende, wenn nicht sogar Tausende Menschen um Ihre jeweiligen Jobs zittern müssen, wenn die Finanzierung von einem Projekt nicht auf einem festen (finanziellen) Fundament steht.

    Was wir aber sehr wohl ständig hinterfragen sollten, ist, welchen effektiven Nutzen man aus einer Plattform zieht und was man dafür Opfern wird und da ist und bleibt der Epic Game Store derzeit auf der Strecke und lässt noch immer viel mehr Fragen offen als hier von irgendwem bei Epic Games beantwortet werden.

    Bzw. ich stelle einfach einmal folgende Frage in den Raum:

    Welchen effektiven Nutzen hat der Epic Store derzeit für Spieler neben den gesponserten Titeln, die früher oder später auf anderen Plattformen ebenso verfügbar sein werden?.
    Keinen.

    Wenn es also so gesehen keinen effektiven Nutzen für Spieler gibt, wieso werden dann diverse Probleme beim Epic Game Store nicht ebenso weiterhin thematisiert, bis diese behoben werden?.

    Wie lange wird hier der Kuschelkurs gegenüber Epic Games seitens der Presse weiterhin aufrechterhalten bleiben?. Oder liegt es vielleicht am Ende des Tages gar doch an dem Erfolg von Fortnite und den damit verbundenen Klicks, die hier weiterhin nicht riskiert werden, weil bei einer negativen Berichterstattung vielleicht Manche-r/-m klar werden würde, welches Anti-Consumer-Monster hier Epic Games eigentlich gerade erstellt.

    Wie dem auch sei, ich wünsche auf jedem Fall jede-r/-m Leser/-in nachträglich frohe Ostern.
     
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  16. Black?Rock Shooter

    Black?Rock Shooter
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    Wie Es aussiet hat Epic nicht mal sein Fortnite richtig im Griff wen Ich über den Conrad Ticker solche Meldungen bekomme wie "Epic Games sperrt 1200 Spieler beim Fortnite World Cup " weil sie gemogelt haben und Epic ist das erst beim Turnier aufgefallen .
    Mfg
     
  17. omega™ gesperrter Benutzer

    omega™
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    Der häufigste Grund für die Sperrung war das Umgehen von Region Locks. Des Weiteren wurde auch Account Sharing genutzt, welches ebenfalls untersagt ist. Und jetzt zu behaupten, dass Epic Games ihr eigenes Spiel nicht im Griff haben, ist etwas ulkig. Wie viel Prozent entsprechen denn die 1200 Cheater anhand der gesamten Fortnite Spielerschafft.

    https://www.heise.de/newsticker/mel...-Spieler-beim-Fortnite-World-Cup-4404012.html
     
  18. FillBill

    FillBill
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    Du meine Güte! Die Chinesen versuchen aber auch alles, um an eure Daten heranzukommen. Finger weg vom Epic Store
     
  19. Black?Rock Shooter

    Black?Rock Shooter
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    Ich wundere mich nur das sie Überhaupt soweit gekommen sind Es gab zwar auch andere Turnire wo Cheater beim Spielen im cup erwischt wurden aber 1200 ist schon eine Hausnummer die hätten nicht mal die Quali schaffen dürfen.
    Mfg
     
  20. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Das kann ich, 2011 war das. Es war auf eine Reaktion der Kundschaft, nicht der Presse zurückzuführen. Zu diesem Zeitpunkt war der Würgereiz bezüglich Valves Plattform auf Kundenseite offenbar bereits überwunden. Und die allermeisten führten diesen Kleinkrieg auch ohne genaue Kenntnis dessen, was Electronic Arts da in der Tat grausig falsch machte. Was dazu führte, dass der runde Tisch eine reine PR-Veranstaltung von EA wurde und der Kunde am Ende mit einem ähnlichen Eimer Scheiße wieder rausgeführt wurde, den er mit Steam und Konsorten ja bereits ins Wohnzimmer gekippt hatte.

    Das ist ein Negativum. Direkt in der Headline. Jedem Marketing-Fachmann glüht die rote Lampe im Kopf, wenn er das liest. Das ist keine "Werbung", das ist eine extreme implizite Abwertung. Als Beispiel für deine Argumentation taugt es damit überhaupt nicht, im Gegenteil. Frau Schulz verstärkt hier, beabsichtigt oder nicht, den doppelbödigen Wertekanon einer PC-Spielergeneration, der Fug und Recht einer Argumentation nichts bedeuten, nur um ein widerliches Monopol zu erhalten. Ich sehe deine Kuschelkurs-These durch dein eigenes Beispiel widerlegt.

    Wieso Probleme nicht thematisiert werden? Diese Frage hat eine recht eindeutige Antwort, und zwar die, dass ein definitiv wahrer Teil ("Teil", nicht "Kern") dieser "Probleme" von hyperventilierenden Steam-Fanatikern aufgebauscht, mit diversen Truckladungen Schwachsinn ergänzt und dann alles zu einer bitteren Marmelade eingekocht wird, aus der die Presse einfach nicht mehr löffeln kann. Du kannst da nicht mehr sinnvoll Recherche betreiben, da du irgendwann in buchstäbliche Ätzsäure greifst und deine Glaubwürdigkeit vor die Hunde geht, weil du das falsche Infofass angezapft hast. Es ist die gleiche Situation wie beim gamergate-Debakel: Wenn du auf der Seite der Steambehüterli mitmischst, kannst du "neutral" stehen, wo du willst, irgendwann plapperst du doch den grundfalschen rufschädigenden rhetorischen Sondermüll nach, den irgendein 15-jähriger aus Wisconsin in den Counter-Strike-Channel geplärrt hat.

    Und nur deshalb lasse ich ausführliche Kritik am Epic-Store vorerst bleiben.

    Wieso allerdings, frage ich mich auch, dreht ein Post, der Hinz und Kunz zur Belegung von Thesen heranziehen möchte, am Ende das Fernglas um und schießt sich rein auf die Spielerseite ein? Es ist doch offensichtlich, dass es einen erheblichen Vorteil für Entwickler gibt (und auch nicht nur die AAA-Riege). Ist das egal? Ist das ein illegitimer Fokus? Muss jeder neue Games-Distributor zwangsweise seine Kunden wie Valve an der kurzen Leine halten und ihnen Dinge wie tiefgreifende Änderung der AGBs/Nutzungsvereinbarungen ohne Mitbestimmungsrecht einfach vor den Latz knallen?

    Im Gegensatz zum Anti-Developer-Monster von Valve, nehme ich an. Oder ist das zu Anti-Consumer, um thematisiert zu werden? Darf das die Spielepresse nicht, weil sie ja von den vielen Klicks, die du ihnen täglich großherzig gibst, immerhin von Spielerseite finanziert werden...?
     
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  21. Yeager

    Yeager
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    Ich sehe das exakt so, wie Vainamoinen.
    Siehst du das nicht selbst, das Wörtchen "trotz" in der Überschrift? Siehst du darin wirklich Werbung seitens der GameStar für den Epic Store? Ich sehe das genaue Gegenteil dazu. Wenn schon, dann könnte man GS hierbei Parteilichkeit aufgrund der zahlreichen negativen Kommentare zum Epic Store vorwerfen, weil Elena hier nichts anderes tut, als den Store implizit abzuwerten - aber doch niemals Werbung für diesen! Falls doch, dann war es die dilettantischste, die ich je gesehen habe.

    Nutzen:
    Schon 1000 x gesagt worden: Es geht nicht um den konkreten, jetzigen Nutzen für den Spieler, es geht noch nicht mal um Epic selbst! Wenn GoG statt Epic dort stünde, wäre es genauso. Es geht darum, dass Valve und Steam einen Konkurrenten bekommen, den sie ernst nehmen müssen. Wenn nicht jetzt, dann aber im Laufe der Zeit. Dass Spiele-Exklusivität nicht das Gelbe vom Ei ist und auf Dauer wohl kaum das einzige Zugpferd sein kann, dürfte jedem klar sein.
     
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  22. Cassini

    Cassini
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    Dann erklär mir doch mal bitte, wie Steam darauf reagieren soll, wenn sie Epic Ernst nehmen sollen? Auch mit Exklusivität? Das ist es was ihr wollt?
    Das ist nämlich das Einzige, was Steam da jetzt machen kann. Features interessieren euch ja nicht! Epic kommt mit nichts vernünftigen auf den Markt, aber das ist ja vollkommen in Ordnung, Hauptsache es geht gegen das ultimativ böse Valve, da ist jedes Mittel recht. Scheiß drauf, ob es da jemals eine Verbesserung für uns Kunden gibt.

    Wie gesagt die Features die Steam liefert, sind euch doch egal, also mit was soll der Epic Store dann als weiteres "Zugpferd" um die Ecke kommen?

    Es ist schon echt witzig, dass man als Steam Fanboy oder "hyperventilierender Steam Fanatiker" bezeichnet wird, nur weil man gegen die Exklusivität des Epic Stores ist.

    Wieso werden die gesparten Prozente nicht teilweise an den Kunden weitergegeben? So dass am Ende im Epic Store ein günstigerer Preis steht, als bei Steam. Damit zieht man doch Leute.

    Ein Store, der einen Mehrwert gegenüber einem anderen Store liefert, installiert man sich dann auch gerne mal, nur Epic bietet nichts, die haben kein Alleinstellungsmerkmal. Die versuchen nur mit ihrer Exklusivität sich eines zu erkaufen.

    Das soll tolle Konkurrenz sein? Ihr verurteilt Steam für weit weniger!
     
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  23. Yeager

    Yeager
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    Sowas regt mich wieder mal auf -.-
    Reden wir doch mal Tachelles:

    1. Kein Schwarz-Weiss-Denken

    "sind euch doch egal" zeigt schon, wohin die Reise bei dir im Kopf geht, vor allem das Wort "euch". Was soll das sein? Euch - Ihr - Epic-Befürworter? Schön schwarz-weiss? Ich bin kein Epic-Befürworter. Ich habe es nicht mal! Die Welt ist keine Scheibe. Man kann positive Aspekte sehen und gleichzeitig auch negative! Man kann Fussball mögen, in Dortmund wohnen und trotzdem kein Borussia-Fan sein.

    Verstehst du das soweit oder stellt das schon eine Überforderung dar?

    Ich meine es nicht beleidigend, sondern absolut ernst. Denn ich habe schon seit geraumer Zeit in der Gamer-Community den Eindruck, dass nicht wenige Leute nur noch in einem starren, ultra-polaren Dafür-Dagegen-Schema denken. Nur noch Fanboys der einen oder der anderen Form. Entweder du bist für Star Citizen oder dagegen. Kritisierst du auch nur einen, noch so winzigen Aspekt, dann bist du schon dagegen und damit für die einen der very best friend und für die anderen der Anti-Christ. Lobst du auch nur den allerkleinsten Aspekt, dann passiert dasselbe anders herum. Immer wieder mein Lieblingswort: Kindergarten-Geschisse, mehr ist sowas nicht! Differenzierte Meinungen, Pro- und Kontra-Aspekte gleichzeitig - das scheinen viele gar nicht mehr auf dem Plan zu haben. Das scheint schon prinzipiell undenkbar geworden zu sein. Falls das wirklich so ist, dann gute Nacht. Dann sind wir Spieler nämlich genauso behämmert, für die wir z.B. im Rahmen der Killerspieldebatte von Dritten gehalten wurden.

    2. Eine Sache kann sofort direkte Vorteile haben, sich aber langfristig negativ auswirken

    Dieser Punkt trifft auf beide zu, sowohl Steam, als auch Epic.
    Bei Epic liegt es auf der Hand, nämlich den Zwang-Aspekt wegen der Exklusivität. Man ist also als Spieler, der ein Interesse an einem Game XY einer Firma Z hat, das nur bei Epic rauskommt und erst nach längerer Zeit nachträglich bei Steam, dazu verdammt einen Launcher zu installieren, einen Account zu erstellen und ganz woanders einzukaufen. Selbst dann, wenn man das eigentlich gar nicht will. Frage: Wird man über Zwänge begeistert sein? Antwort: Nein, denn das wäre mal was ganz Neues. Soweit Epic, soweit klar.

    Was Steam angeht, ist es schon deutlich komplexer. Denn Steam selbst liefert, gerade bei langjährigen Kunden mit entsprechendem Portfolio, zunächst mal eine ganze Reihe Vorteile. Habe jetzt wenig Lust mich zu wiederholen, steht in der vorletzten oder vorvorletzten Seite hier von mir, geht fast schon als Werbung durch, wie mir im Nachhinein auffiel. Ich glaub, da habe ich sogar mehr Features eingetragen, als bei der Steam-Werbung selbst überhaupt stehen. Also unterm Strich: Steam ist bequem, günstig, man hat alles beisammen, Indies profitieren davon, es gibt diverse zusätzliche Features etc. Es gibt also nichts Augenscheinliches, weshalb man irgendein Problem damit haben können sollte. Richtig?
    Falsch. Und hier beginnt die Differenzierung:

    Steam ist ein Quasi-Monopolist und solche schaden letztlich allen, allerdings langfristig. Siehe dazu die Diskussion dazu in den letzten paar Seiten, wäre alles Wiederholung hier, wenn ich was schriebe. Bekäme Steam Konkurrenz, dann wäre es kein Quasi-Monopolist mehr, dann hätte man als Kunde mehr Auswahl-Optionen und höchstwahrscheinlich auch mehr Benefits (siehe jetzt z.B. die Sache mit den Gratis-Games bei Epic oder den abgesenkten Prozenten für best. Firmen bei Steam). Diese Form der Bewegung fällt aber nicht vom Himmel, sondern nur dann, wenn es Konkurrenzdruck gibt. Wenn es nach mir ginge, käme der nicht von der Epic-, sondern GoG's Seite aus - und zwar deswegen, weil GoG im Gegensatz (nach allem, was ich weiß) zu Epic schon jetzt handfeste Vorteile hat, z.B. den Verzicht auf DRM und die aufwändige Restauration alter Titel. Es geht aber nicht nach mir und GoG kam nie aus dem Schatten Steams heraus, leider. Ich bin keinesfalls ein Fan des Epic-Stores, mir geht die Firma am Allerwertesten vorbei, Fortnite käme mir nie auf die Platte und die Unreal Engine interessiert mich nicht, obwohl sie sicher keinesfalls schlecht ist.

    3. Es geht also um Marktwirtschaft, nicht um Steam-Gebashe oder Epic-Anbiederei

    Ich finde es sehr bezeichnend, dass ausgerechnet ein Kritiker des Kapitalismus - nämlich ich - hier immer wieder den Kapitalismus nicht nur erklären, sondern auch noch verteidigen darf, das lässt tief blicken. Die Superkurzfassung: Steam hat keinen Grund zur Weiterentwicklung, keinen Grund zur Anpassung iherer % zugunsten der Firmen, keinen Grund letztlich zu gar nix, wenn es seinen Beinahe-Monopolstatus nicht nur behält, sondern mit jedem Jahr weiter ausbaut. Langfristig schadet das allen. Wenn man damit kein Problem hat, dann will man auch keine Marktwirtschaft - oder hat diese nicht verstanden.

    Und nochwas:
    Ich habe weder dich, noch irgendwen sonst hier als "hyperventilierenden Steam-Fanatiker" bezeichnet. Schlimmer sogar, ich verrate dir mal was: Ich mag Steam! Ich nutze es gern! Ich habe kein kleines Potfolio da! Ich freue mich über das alles an einem Ort. Ich mag sogar Gabe Newell, den fetten, steinreichen Sack! Ich mag sogar Half-Life, habe beide Teile durchgezockt, obwohl ich nicht mal Shooter wirklich mag!

    ... und ich kritisiere aufgrund der obigen Sachen den derzeitigen Stand der Dinge rund um Steam dennoch!

    Es hat ein bisschen was von der schicksalsschweren Präsi-Wahl in den USA: Man muss nicht Hillary Clinton wählen, weil man so wahnsinnig von ihr und ihrer Politik überzeugt wäre. Man kann sie auch wählen, um einen Idioten wie Trump zu verhindern. Hat leider auch nicht jeder Amerikaner verstanden, same shit beim Brexit.

    TLDR:

    1. Ich habe bislang keinen Epic-Launcher installiert
    2. Mir geht Epic am Arsch vorbei
    3. Ich mag Steam, bzw. bestimmte Aspekte davon
    4. Ich sehe Negatives bezügl. anderer Aspekte davon
    5. Konkurrenz belebt das Geschäft in einer Marktwirtschaft
    6. Man kann von Kapitalismus halten, was man will, aber man kann ihn schlecht ignorieren oder nach Bedarf mal an-, mal abschalten, bloss weil's einem grad nicht in den Kram passt
    7. Steam braucht einen echten Konkurrenten, haben alle bisher vergeigt
    8. Epic ist derzeit ein echter Konkurrent, was wohl auf nix anderes zurück geht, als auf die Riesenmenge von Spielern eines Spiels, das mir ebenfalls am Arsch vorbei geht, nämlich Fortnite
    9. Epics Zwang-Methode halt ich nix von, hat aber einigermaßen Erfolg
    10. Steam wird sich irgendwann bewegen müssen, wovon letztlich alle nur profitieren können
    11. Nein, es gibt manchmal keine "Guten" und "Bösen", manchmal gibt es vielleicht nur zwei "Böse", von denen einer das geringere Übel darstellt - und manchmal gibt es nur verschiedene Aspekte, denen man einen unterschiedlichen Wert beimessen kann
    12. Das eindimensionale, fanboyane Denken (ganz gleich für oder gegen wen) sollte mal aufhören in der Gamer-Community, weil es uns nichts nützt, sondern nur schadet
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. April 2019
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  24. Cassini

    Cassini
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    Entschuldige, dass ich dir damit auf den Schlips getreten bin, aber ich lese hier schon den ganzen Thread mit und lese das stets und ständig, dass die Steamfeatures doch irrelevant wären.

    Mit Euch ist genau das gemeint: Epic Befürworter! Das sage ich, genau aus dem Grund wie grade erwähnt. Das ich dich da nicht reinstecken sollte, ist mir jetzt auch bewusst, hätte es auch vorher schon sein können aber es ist schon sehr spät...

    Schwer zu glauben, dass du es nicht beleidigend meinst, aber gut.

    Hier kann ich dir zustimmen, sehe ich auch so, deswegen regt es mich ja auch auf, sofort in eine Schublade geschoben zu werden.
    Habe ich letztendlich mit dir auch gemacht, liegt aber auch daran, dass du deinem Vorredner so eifrig zugestimmt hast und in seinem Text schon viel dieses Schwarz - Weiß Denkens sichtbar ist. Daher nahm ich an du schlägst in die selbe Kerbe.

    Sehe ich grundsätzlich nicht anders, aber ich bin der Meinung, man kann eine gute Konkurrenz auch ohne den Exklusivquatsch aufziehen. Das macht Epic letztendlich nur, weil sie die Kohle haben und nichts anderes bieten können / wollen.
    Deswegen sehe ich es auch nicht als positiv an, wenn Epic so auf den Markt geht. Das kann böse nach hinten losgehen für uns. Dann zieht Steam nach mit Exclusives und weitere Launcher die sich dann fleißig Spiele einkaufen. Eine Fragmentierung heiße ich jedenfalls nicht für gut.

    Im übrigen hatte ich auch deinen Beitrag bezüglich Steam geliked. Man übersieht halt auch schnell mal hier Leute, was die denn vorher schon geschrieben haben.

    Steam entwickelt sich aber weiter und das haben sie auch schon vorher ohne den Epic Store gemacht.

    Das mit dem "hyperventilierenden Steam Fanatiker" kam von deinem Vorredner, dem du auch einen like gegeben hast, also muss ich davon ausgehen, du siehst das so.

    Und ich sage auch nicht, dass alles super ist bei Steam, aber hier wird teilweise ein gebashe gegen Steam betrieben, dass ich nicht nachvollziehen kann und im gleichen Atemzug wird Epic als der Heilsbringer dargestellt.

    Konkurrenz zu Steam ist gut und wichtig, aber nicht so, wie es Epic aufzieht. Vor allem, die haben grade das Geld es besser zu machen.
     
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  25. Yeager

    Yeager
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    Entschuldigung nicht nötig, ich bin impulsiver, als mein Wortschwall vielleicht erahnen lässt. Wenn, dann müsste ich mich entschuldigen, was ich hiermit tue :)

    Ist wirklich so, dass ich das nicht beleidigend meinte.
    Ich habe manchmal Kommentare (nicht hier!) von Leuten gelesen im Laufe der Jahre, die mir zeigten, dass sie die allereinfachsten Dinge beim besten Willen nicht verstanden haben. Mir geht das zwar nicht in den Kopf, aber ich bin nicht der Nabel der Welt und versuche mich rein zu denken. Sie fixieren sich auf eine bestimmte Sicht und das war's. Da mir (leider) schnell die Geduld ausgeht, frag ich lieber nach. Ich habe keine Ahnung, wie man das in diesem Kontext so formulieren könnte, dass es nicht als Arroganz oder Angriff verstanden werden kann. Erst recht nicht, wenn es schon spät ist, genau wie du es sagst :D
    War nicht böse gemeint.

    Vainamoinen ist schon lange in der hiesigen Community dabei und alles andere, als ein Idiot. Nach allem, was ich bisher von ihm las, kritisiert er Steam aus mehr oder weniger denselben Gründen wie ich. Das heißt aber nicht, dass ich da jetzt einen "brüderlichen Schulterschluss" oder sowas veranstalten müsste, aber wenn er noch vor mir einen Aspekt heraus pickt, den ich genauso sehe, dann bestätige ich das. Genau das tat ich. Das heißt aber nicht, dass ich deswegen alles im 1:1-Format genauso sehen müsste. Das sollte eigentlich für jeden hier im Hinblick auf jeden anderen selbstverständlich sein. Sehe ich zumindest so.

    Man kann nicht nur, man sollte sogar - wenn einem denn was einfällt!
    Und jetzt wird's wirklich interessant, denn sag mir Eines: Hast du dir bisher nicht die Frage gestellt, warum sie, also Epic, das ausgerechnet SO machen? Ich nämlich schon. Ich habe mich gefragt, warum sie ausgerechnet zu einer, gerade in der PC-Community eher unüblichen, auf jeden Fall unbeliebten Maßnahme greifen, nämlich der Exklusivität. Das Einzige, was mir mein Hirn als plausible Antwort dazu liefern konnte, war nur dies:

    Weil sie in allem anderen keine realistische Chance sehen gegen den Giganten Steam kurzfristig anzukommen!

    Und genau darum geht es ja. Es geht darum nicht nur ein paar Milliönchen Spieler für den Anfang zu binden - das hätten sie mit Fortnite soweit geschafft - sondern dann auch weiterhin zu halten und neue dazu zu holen. Mit welcher Begründung? Mit welchen Features? Wie auch gegenüber den Firmen argumentiert? Für die wäre es doch das Beste, wenn sie zu beiden gingen, verdoppelt die Verkaufs-Chancen. Ja okay, aber es ist exakt so, wie du es sagtest: Warum sollte dann jemand dabei bleiben, wenn es kein Alleinstellungsmerkmal gibt? Antwort: Er täte es nicht. Ergo: Chancenlos.

    So, wie es für mich aussieht, versuchen sie auf diese Weise erstmal Steam Wasser abzugreifen, damit sie nicht gleich wieder untergehen. Dann, in der Folge, werden sie sich was überlegen müssen, zumal sie sehr wahrscheinlich auch damit rechnen, dass sich Steam ebenfalls anpassen wird - und zwar abhängig von ihrem Erfolg. Je erfolgreicher sie also werden, umso schwerer wird Valve ihnen es machen, noch erfolgreicher zu werden. Die Firmen dürften sofort davon profitieren und wir Spieler letztlich auch. Ich sehe keinen sonstigen, plausiblen Grund, warum man es so machen sollte. Alles andere erscheint mir unplausibel.

    Und wäre eine Fragmentierung wirklich so schädlich für uns?
    Konsolenspieler sind das von Hause aus gewohnt, nur mit dem Unterschied, dass deren Fragmentierung eine harte ist. Sie ist gebunden an Hardware. Bei "uns" PC-Spielern ginge das aber, die Fragementierung wäre eine weiche, ohne dass dafür eine Neukauf von Hardware nötig wäre. Ja, wir sind es nicht gewohnt. Ja, es ist nicht bequem. Ja, es wäre vielleicht in der einen oder anderen Weise unsicher. Aber das sind alles nicht so überzeugende Argumente, da sind Konsolenspieler im Vergleich deutlich schlechter dran. Es ist also nix, was wir partout nicht überstehen könnten, da dramatisieren wir das zu sehr, glaube ich. Obwohl ich zugeben muss, dass mich das genauso betrifft. Ich mag Fragmentierungen auch nicht, aber das ist auch bei mir kein echtes Argument, nur so ein Wohlfühl-Dingens irrationaler Art.


    Ja, aber bitte mit welcher Geschwindigkeit und in welchem Rahmen? Die 30% waren all die Jahre unverändert, aber kaum kommt Epic halb aus dem Quark, schon kommt Bewegung ins Spiel. Das Interface wird im Schneckentempo überarbeitet, die Review-Features noch langsamer, alle 2 Jahre gibt es vielleicht mal eine Neuerung - dazwischen gefühlte Hunderttausend Sales. Und das bindet die Leute natürlich, dewegen guckt man immer mal wieder rein. Man bleibt also nicht bei Steam, weil es sich so doll entwickeln würde, sondern weil es der Marktbeherrscher ist, weil man sowieso schon viel Zeugs dort hat, weil immer mal wieder Neues fürn Appel und ein Ei dazu kommt und weil man ohnehin noch einen Pile of Shame abarbeiten muss. Dann kann man den auch noch erhöhen. Obwohl es ironisch klingt, ist es nicht mal so gemeint. Das dürfte sehr, sehr vielen so gehen.


    Ach, okay, jetzt verstehe ich.
    Ich habe Vainamoinens Post übrigens nicht ganz gelesen, mea culpa :D
    Andererseits dürfte auch er es nicht böse gemeint haben, alle Beteiligten erwarten - nicht nur bei diesem Thema hier - eine polare Zuspitzung mit verhärteten Lagern. Da kann sich niemand von stereotypen Sichtweisen freisprechen, ich auch nicht.

    Es gibt keine Heilsbringer, es gibt nur knallhartes Business, der mal dem einen, mal dem anderen mehr nützt - und was manchmal auch nicht klar ist, wer, wem, wann und ab wann nicht mehr. Dieses Fan-Zeugs ist Kinderkram, egal von welcher Seite aus.

    Siehe Hillary Clinton:
    Konkurrenz zu Trump wäre gut und wichtig gewesen, aber nicht so, wie sie es aufzog. Vor allem, da sie auch noch das Geld hatte es besser machen zu können. Sollte man deswegen Trump wählen? Sollte man also deswegen sich auf Steam versteifen? Ich finde nicht. Es sei denn, man ist generell angepisst von Epic und den Praktiken. Okay, dann wirds zu einer emotionalen Sache - aber auch dann gilt: Wirklich aufs Ganze gucken, auch auf Steam! Und bedenken, dass es saumässig schwer ist Steam Konkurrenz zu machen. Bestes Beispiel ist GoG: Jede Menge echter, sachlicher Pro-Argumente. Niedrige Preise, netter Support und noch den Witcher im Schlepptau. Und was brachte es ihnen? Wie sind die Marktanteile, was habe ich da mal gelesen? 5%? 10%? Alles nicht so prall.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. April 2019
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  26. Cassini

    Cassini
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    Danke, war aber nicht nötig :groundi:

    Kann ich verstehen, geht mir häufig nicht anders. :D

    Ich kenn ihn nicht, außer aus den Epic Kommentaren. Und er hat sich hier mit sehr sonderbaren Kommentaren in mein Gedächtnis gebrannt, die eher in Richtung absoluten Steambashing gingen, als konstruktive Kritik. Vor allem wenn man dann das aufgreift, keine Reaktion.
    Wahrscheinlich dann auch ein Grund, warum ich dich eher zitiert hab.

    Natürlich habe ich mir diese Frage auch gestellt und ich denke die bei Epic würden sie auch so beantworten.
    Ich würde aber sagen, das sie mit einem guten Hochkarätigen Angebot, mit günstigeren Preisen und den Gratisspielen viele angelockt hätten. Durch die Exclusives schrecken sie hingegen viele ab.
    Wenn Metro zb. bei Steam und Epic erschienen wäre, aber 10Euro günstiger bei Epic, dann wäre das eine interessante Verkaufsschlacht geworden.

    Klar kann man letztendlich sagen, auch wenn schlecht über einen geredet wird, so wird wenigstens über einen geredet. Ob das letztendlich gut für Epic ausgeht wird Die Zeit zeigen.

    Genau das Frage ich mich, ob wir wirklich als Kunde davon profitieren. Von den reinen Kosten für Spiele wird sich groß nichts ändern. Die Rabattschlachten sind jetzt schon extrem.
    Und alles was sonst so um die Spiele drumherum ist, gibt es keinen Konkurrenten der auch nur annähernd so viel bietet wie Steam.

    Klar, Konsolenspieler steht außer Frage, die haben es schwerer, allerdings kosten drei der wichtigsten Konsolen so viel wie ein guter Spiele Rechner, dann hast du das auch abgedeckt :groundi:

    Ich sehe noch ein ganz anderes Problem bei der Fragmentierung außer unserer Bequemlichkeit. Wenn ein Spiel nur noch in einem Shop gelistet ist, dann auch noch gut präsentiert, dann muss der Publisher ja nicht mit Rabatten um sich werfen. Hier und da mal 10 oder 20% das war's dann.wer das Spiel haben will, kann es sich sowieso nur da holen.

    Das ist wiederum der Vorteil von Steam, ein riesen Marktplatz und wer dort am lautesten seine Rabatte rausschreit wird erhört. Für den Kunden zumindest super.

    Das ist das Einzige was Epic erreicht hat, aber davon hab ich ja nichts. :D

    Das Interface halte ich jetzt nicht für schlecht und das es lange dauert bis es überarbeitet wird, finde ich ok. Wäre schlimm sich meinetwegen jedes Jahr an ein neues Interface gewöhnen zu müssen. Ach ja, da is die Bequemlichkeit wieder :groundi:

    An der Linux Front tut sich auch immer mal wieder was.

    Ich kann es Valve nichtmal verübeln, dass sie langsam sind bei den Features, ist ja keiner da, der ihnen dahingehend Paroli bieten kann. Auch Epic wird dafür viele Jahre brauchen um erstmal dahin zu kommen wo Steam jetzt ist.

    Zum Glück haben wir ja nicht nur Hillary Steam und Donald Epic, wir können noch ganz andere wählen.

    Das Gog nicht so viel hat, liegt auch an den Publishern, die sich nicht trauen wegen DRM Freiheit auf gog zu veröffentlichen, oder erst spät. Bestes Beispiel Stellaris. Hat sich über Jahre eine Moddingcommunity im Workshop aufgebaut und hat jetzt auf gog natürlich groß keine Chance mehr.

    Ich kaufe auch lieber bei gog, meine Bibliothek dort hat mittlerweile immerhin 2/3 der Größe der Steam Bibliothek erreicht.

    Es is definitiv zu spät, also hoffe ich, es ist einigermaßen Fehlerfrei :D
     
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  27. Yeager

    Yeager
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    @Cassini

    Es gibt nicht nur uns, die Spieler, auch die Firmen.
    Wenn da eine mehr verdienen kann, weil sie mehr oder weniger dasselbe absetzen, aber nicht 30% abdrücken, dann machen sie mehr Gewinn. Das heißt zwar nicht automatisch, dass sie dadurch wieder mehr Spiele machten, und schon gar nicht, dass diese gut werden würden, aber zumindest Ersteres kann zutreffen. Sie müssen ja einen Grund haben sich auf die Exklusivität einzulassen, immerhin heißt das für sie erstmal auf den Steam-Bonus verzichten. Also wollen sie damit Steam auch unter Druck setzen, was sie bisher nicht geschafft haben, weil sie es alleine gar nicht hätten schaffen können, nicht bei einem Quasi-Monopolisten. Wenn diese Firmen am Ball bleiben, profitieren wir Spieler auch davon, nur nicht direkt.

    Es kann aber auch Seiteneffekte geben, die zu noch mehr Fragmentierung führen, nämlich das Emporkommen von Shops von Drittanbietern. Hier bei GS habe ich letztens eine Werbung für einen gesehen, den ich nicht kannte, irgendwas mit "Robo" im Namen, wenn ich mich richtig erinnere. Die warben u.a. mit dem Weiterverkauf von Spielen bei den Spielern untereinander, mit der Bezahl- und Schürfmöglichkeit von BitCoins und mit dem expliziten "Ewig"-Verzicht auf Exklusivitäten. Solche könnten Zulauf bekommen, wenn die Stellung Steams nicht mehr so alleinherrschermäßig wäre, völlig unabhängig davon, wie gut es Epic damit dauerhaft geht. Da könnte es dann auch klare Sofort-Vorteile für uns Spieler geben. Der einzige dieser Art, den ich bei Epic momentan sehe, ist diese Gratis-Game Sache, alle 14 Tage eins. Darüber weiß ich aber keine Details, habe auch keine Ahnung, wie groß das Angebot überhaupt bei ihnen derzeit ist.

    Das Exklusiv-Argument lässt sich auch umdrehen, denn es könnten auch Steam-Exklusive Deals entstehen. So könnte z.B. bei zunehmender Verschiebung der Marktverhältnisse, während Steam aber noch deutlich am Drücker ist, "Loyalitätsboni" oder Vergleichbares entstehen. Also anhäufbare Rabatte direkter Art, nicht per Zufall durch InGame-Freischaltungen oder Ähnliches. Oder Firmenrabatte, die sich danach richten, wie viele Produkte du von der jew. Firma auf Steam schon hast. Auch Steam könnte Gratisspiele einführen. Und auch Epic wird liefern müssen, nicht nur gegenüber dem Spielerkunden, sondern auch den Firmen. Wenn die nach einem Zeitraum X (sagen wir mal 1 Jahr) sehen, dass der Zulauf zum Epic-Store nicht so groß war, wie erhofft, eingebrochen ist und stagniert oder die Verkaufszahlen unter den Erwartungen liegen - was z.B. sich damit erklären ließe, dass der Store zwar eine hinreichende Menge an Usern angeeignet hat, die aber nicht das Zielpublikum für das Spiel waren - dann werden die Verträge enden oder vielleicht sogar vorzeitig abgebrochen werden und dann wird sich das wie eine rückwärtslaufende Schockwelle durch den ganzen Shop ziehen und weitere mit sich reissen. Wenn zeitgleich Steam mit neuen Features / Angeboten punktet, kann es passieren, dass der Epic-Store es nur bis zu einem bestimmten Niveau schafft, aber trotz des Mio-Publikums durch Fortnite eine Nischen-Plattform wird und das bleibt, vergleichbar mit Blizzard und World of Warcraft oder Uplay und Origin.

    Das kann sogar recht schnell passieren, je nachdem wie viele Spieler den Epic-Store und / oder die Exklusiv-Firmen grundsätzlich boykottieren werden. Davon ist aber nicht unbedingt von auszugehen, die Menge an Negativ-Kommentatoren ist nicht repräsentativ für die Massen. Trotzdem könnten sich diese davon beeinflussen lassen. Das Exklusiv-Modell ist ja von der psychologischen Wirkung her ein Ausgrenzungs-Modell. Man setzt also auf Zwang, Neid und Groll - allesamt negative Faktoren, die bevormundend wirken. Mit einem negativen Modell dauerhaft Erfolg zu haben ... ich weiß nicht, das alleine kann's nicht sein.

    Das alles könnte passieren, was wirklich passieren wird, wissen wir nicht.
    Wissen können wir nur, dass unter Garantie nichts passieren wird, wenn Steam weiterhin der alleinige Platzhirsch bleibt. Irgendwann, bei fortlaufendem Wachstum, dürften sich Kartellämter einschalten und dann hat Valve plötzlich ganz neue Probleme am Start.
     
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  28. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Wenn ich das hier aus dem Thread richtig rausgelesen habe machen sie das in den USA sogar. Warum das hier nicht klappt bzw gemacht wird wundert mich auch.
     
  29. Cassini

    Cassini
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    @Yeager
    Natürlich sind die 12% von Epic für die Firmen super. Nur leider zeigt der heutige Kapitalismus nur zu gut, dass dieses Mehr an Geld eher oben bei den Managern landet, als später wieder indirekt beim Kunden.
    Natürlich kann man da nicht alle über einen Kamm scheren und ich denke/hoffe auch mal, bei der Mehrzahl wird das zusätzliche Geld relativ vernünftig eingesetzt. Schwarze Schafe gibt es überall.

    Die Prozentverteilung seitens Epic finde ich super, auch das Angebot mit der Unreal Engine. Perfekt für Indies und setzt genau an der richtigen Stelle an. Zusätzlich noch die Gratisgames, Anfangs war ich echt begeistert vom Epic Store. Die Exclusives haben mir dann leider schnell die Begeisterung genommen.

    Ich frage mich mittlerweile auch, ob 12% wirtschaftlich wären, wenn man erstmal so groß wie Steam ist. Das sind dann letztendlich nur noch 40% der Umsätze bisher. Der Epic Store klingt für mich, Exclusives mal außen vor, als zu schön um wahr zu sein.

    Letztendlich kann ich es leider nicht beurteilen, da mir die passenden Zahlen seitens Steam oder Epic fehlen. Es ist eben nur ein Gefühl meinerseits.

    Ja, das war bei Metro der Fall, da habe ich mich auch gefragt, warum nur dort?
    Es wäre zumindest eine kleine Entschuldigung für die Exklusivität gewesen und hätte zeigen können, was der Epic Store auch für einen Vorteil für den Kunden haben könnte.

    Es wird viel versprochen, aber wenig gehalten. Mag sein, dass sich das in naher Zukunft mal ändert, aber die Vorzeichen dafür sehen mMn eher schlecht aus. Vielleicht werde ich auch eines besseren belehrt, hätte ich nichts dagegen. :groundi:
     
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  30. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Ist halt aktuell ein sehr emotionales Thema. :)
    Ich warte erstmal etwas ab. Ich denke am Jahresende werden wir besser sehen können wo der Store hingeht und was er leisten kann. :D
     
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  31. Tactical.Steffen

    Tactical.Steffen
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    EPIC muss eine andere Strategie verfolgen um Marktanteile zu bekommen, deshalb sind die 12 % ein Kampfpreis und mitnichten wirtschaftlich. Das wird man auch nicht ewig durchhalten, von daher ist das alles auch nicht zu schön um wahr zu sein sondern schlichtweg ein Versuch in den Wettkampf einzusteigen.
     
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  32. noom

    noom
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    man kann durchaus jetzt schon die Reise des Epic Stores beobachten. Storseite vollgepflastert mit "Demnächst" Spielen, Borderland 3 hat ein halbes Jahr vor Release auch schon seinen grossen Platz in der Übersicht.
    Was hat man genau geschafft in den letzten 6 Monaten - eine Suchfunktion und die Bezahlfunktion überarbeitet.
     
  33. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Genau, wir beobachten die Reise, kennen das Ziel aber nicht.
     
  34. Cassini

    Cassini
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    Sweeney hat doch gesagt 12% wären profitabel. Aber er hat seine Berechnungen auf Fortnite gestützt.

    https://www.gameinformer.com/2018/12/04/tim-sweeney-answers-questions-about-the-new-epic-games-store

    Und ich zweifel stark dran, dass die Betriebskosten von Fortnite denen von Steam und allem was dazugehört ebenbürtig sind.

    Es wird auch interessant sein, ob Epic sich an ihre Roadmap hält. Wie @noom schon sagt, ist in einem halben Jahr nicht viel passiert. Schauen wir mal wie das weiter geht.
     
  35. Tactical.Steffen

    Tactical.Steffen
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    Das Thema Querfinanzierung ist natürlich eine Möglichkeit die 12% länger zu stützen, fällt dann allerdings Fortnite irgendwann einmal weg, dann wird das auch schwer.
    Hatte ich in meinem Kommentar nicht erwähnt, du hast natürlich recht.
     
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  36. noom

    noom
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    ich kenn das Ziel, steht in der Roadmap. Wir können also Monat für Monat schauen ob die Ziele erreicht wurden und wie die Reise verläuft.
     
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  37. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    In der Roadmap findest du Meilensteine der Entwicklung, aber nicht Infos wie sich der Shop positionieren will und welche Philosophie am Ende hinter dem Shop stehen soll.

    Mit der Roadmap können wir messen, was er leisten kann, aber nicht wohin es gehen soll (nicht im Sinne von Features, sondern dem großen Ganzen). :)
     
  38. noom

    noom
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    das "grosse Ganze" ist untrennbar davon wie der Store sich jetzt etabliert. Und dies ist wiederum abhängig ob er durch die Einhaltung von Versprechen Vertrauen und Akzeptanz bekommt. Ich behaupte immer noch, es war ein falscher kurzsichtiger Weg sich so verkrüppelt in den Markt zu werfen und zu meinen mit Exklusivdeals Leute an sich binden zu können. Auch wenns kurzfristig die billigere Variante war.
    Ich hab mal nachgezählt, von den 66 Titeln im Store sind 26 im Status Vorverkauf oder Demnächst. Wegen den 12% scheint da keiner die Bude einzurennen.
     
  39. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Zum Teil hast du da sicherlich recht, am Beispiel von Steam sehen wir aber, dass sich das Image durchaus wandeln kann. :)

    Mag sein, das wird am Ende Epic selber sehen ob sich das finanziell gelohnt hat.

    Das ist ein Trugschluss deinerseits. Ohne Kenntnisse wie die Auswahlkritierien von Seiten Epic aussehen kann du von der Anzahl an Spielen im Shop nicht auf die Anzahl an Entwicklern die gerne in den Shop wollen schließen.
     
  40. noom

    noom
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    dann muss ich fast darauf schliessen, dass im Gamemarkt grottenschlechte Spiele, des Epic Stores nicht würdig, sind oder aber, dass mans bei EPIC so gemütlich nimmt Spiele in den Store zu bringen wie einen zeitgemäss funktionierenden Launcher in den Markt zu bringen.
     
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