SARS-CoV-19 (Die Omikron-Chance?)

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von newdesignsucks, 25. Januar 2020.

?

Wie ist euer Impfstatus?

  1. Vollimmunisiert, mit Auffrischung

    182 Stimme(n)
    42,4%
  2. Vollimmunisiert, werde Auffrischung machen

    202 Stimme(n)
    47,1%
  3. Vollimmunisiert, werde Auffrischung nicht machen

    16 Stimme(n)
    3,7%
  4. Teilimmunisiert, werde Vollimmunisierung machen

    1 Stimme(n)
    0,2%
  5. Teilimmunisiert, werde Vollimmunisierung nicht machen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  6. Ungeimpft, werde mich impfen lassen

    6 Stimme(n)
    1,4%
  7. Ungeimpft, will mich nicht impfen lassen

    21 Stimme(n)
    4,9%
  8. Ungeimpft, kann aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden

    1 Stimme(n)
    0,2%
  1. Bergentrückung

    Bergentrückung
    Registriert seit:
    25. November 2017
    Beiträge:
    2.641
    Wenn sich der Verdacht von genug Experten bestätigt, dass 12 Monate angemessener wären, kann man es ja wieder ändern, aber aktuell sind es eben nur Schätzungen. Im ersten Link steht auch schon drin, dass diese Schätzungen noch nicht ausreichend durch Studien belegt wurden.
    Andersrum, wenn sich die Schätzungen als falsch erweisen und es zu tausenden Neuinfektionen durch Genesene kommt, die ja eigentlich noch geschützt sein müssten, würde die Regierung garantiert dafür an den Pranger gestellt werden, fahrlässig gehandelt zu haben.
     
    itistoolate gefällt das.
  2. itistoolate

    itistoolate
    Registriert seit:
    7. Juni 2005
    Beiträge:
    15.084
    Water Corpse gefällt das.
  3. itistoolate

    itistoolate
    Registriert seit:
    7. Juni 2005
    Beiträge:
    15.084
    Aus welchen Grund pickst du die einzelne Punkte aus einem Zeit/dpa Artikel und ignorierst den Rest?
    Entsprechende Studien sollten aber kein Hexenwerk sein. Es gibt mittlerweile mehr als genug über ein Jahr genesene.

    https://www.zeit.de/news/2021-09/26/sind-corona-genesene-wirklich-nur-sechs-monate-geschuetzt
     
  4. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Wie sieht denn die Datenlage im Vergleich dazu mit der Dauer der Impfwirksamkeit aus? Diese Daten muss man ja immer im Kontext sehen: Wir haben zwei Dinge, die unterschiedlich behandelt werden. Ergo muss es irgendeinen Grund dafür geben, warum diese Dinge unterschiedlich behandelt werden. Der Grund "Bei Gesenen wissen wir nicht so viel" ist nur dann valide, wenn wir umgekehrt bei Impfungen mehr wissen.
     
    legal gefällt das.
  5. legal Möge der Markt mit dir sein! Moderator

    legal
    Registriert seit:
    11. Februar 2001
    Beiträge:
    81.555
    Ich habe meine Quellen unten im Post angegeben, die Zeit gehörte nicht dazu.
     
  6. schokino

    schokino
    Registriert seit:
    4. Juli 2002
    Beiträge:
    8.053
  7. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    1.406
    A Machine-Generated View of the Role of Blood Glucose Levels in the Severity of COVID-19

    https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpubh.2021.695139/full

    The result is overwhelming collective evidence that elevated blood glucose, arising from clinically or subclinical pathology in glucose metabolism or from induced hyperglycemia due to hospitalization, drug treatments and intravenous infusions in ICU should be considered as a biomarker that correlates with and hence is predictive of severity of COVID-19, as well as evidence that elevated glucose can cause an acceleration of virtually every step of the SARS-CoV2 infection.
     
  8. itistoolate

    itistoolate
    Registriert seit:
    7. Juni 2005
    Beiträge:
    15.084
    Stimmt. Die Welt lässt relevante Sätze aus der dpa Meldung aus. Wie überraschend.
     
  9. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Das hatte ich auch schon gesehen, konnte aber noch nicht so richtig viel damit anfangen. Wenn die Kausalität hier so richtig ist, dass der erhöhte Blutzuckerwert wirklich in jedem Schritt der Infektion diese begünstigt, dann ist das eine ziemlich spannende Erkenntnis. Das würde bspw. auch erklären, warum Diabetiker öfter sehr schwere Verläufe haben und auch warum der BMI ein guter Prädiktor ist - das korreliert ja alles. Gleichzeitig könnte das auch bedeuten, dass man mit einer angepassten Ernährung seine mittlere Erkrankungsschwere senken könnte.
    Man muss hier aber auch etwas auf die Kausalitäten aufpassen, weil das Virus ja auch meines Wissens nach den Blutzucker erhöhen kann. Aber so wie sich die Zusammenfassung der Studie liest, gehen die von der anderen Kausalitätsrichtung aus. Das könnte aber auch ein Feedback-System sein: Wenn das Virus von hohen Blutzuckerwerte profitiert, dann wäre es ja vorteilhaft, wenn es diese selbst herbeiführen könnte.
     
  10. Bergentrückung

    Bergentrückung
    Registriert seit:
    25. November 2017
    Beiträge:
    2.641
    Grundsätzlich hat man bei Genesenen bereits mehr Informationen als bei Geimpften, was wahrscheinlich der Grund ist warum sich bei Genesenen auf einen Zeitraum festgelegt wurde (ob der richtig war kann man aber weiter untersuchen) während man bei Geimpften noch drauf verzichtet eine Auffrischung nach Zeitraum X vorzuschreiben.
     
  11. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Naja, das Impfzertifikat gilt meines Wissens nach 1 Jahr - da liegt doch schon eine indirekte Aufforderung in der Auffrischung. Die Argumentationsweise fände ich auch ehrlich gesagt schwierig, weil das ja bedeuten würde, dass man mangels Kenntnis einfach mal eine längere Wirkdauer ansetzt. Das fände ich widersinnig: Wenn ich gar nichts Sinnvolles über die Wirkdauer der Impfung sagen könnte, dann wäre für mich die Infektionsschutzdauer von Genesenen der natürliche Benchmark - dann würde ich die Dauer auch für Geimpfte nehmen.
    Ich will in der Diskussion auch nicht groß Partei ergreifen, nur denke ich, dass man für eine Ungleichbehandlung von Genesenen und Geimpften einfach plausible Gründe bräuchte. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es diese Gründe womöglich gibt, aber ich kenne sie nicht - aber die würden mich auch interessieren.
     
  12. itistoolate

    itistoolate
    Registriert seit:
    7. Juni 2005
    Beiträge:
    15.084
    Evil gefällt das.
  13. Bergentrückung

    Bergentrückung
    Registriert seit:
    25. November 2017
    Beiträge:
    2.641
    Man kann ja auch 12 Monate als Schutzwirkung sowohl für Genesene/Geimpfte nehmen, nur ist hier gerade die Situation, dass es keinen Konsens unter den Leuten gibt, die sich damit auskennen. Und wenn der eine Experte sagt 6 Monate, und der andere Experte 12 Monate, hab ich für die Regierung ehrlich gesagt ein bisschen Verständnis dafür wenn man vorsichtshalber auf 6 Monate setzt bis die Thematik besser erforscht ist.
    Oder gibt es, abseits davon dass es umständlich für den Genesenen ist sich noch eine Impfung zu holen, irgendwas was dagegen spricht? Ist es gefährlich für die eigene Gesundheit wenn man nach 6 Monaten noch Antikörper aus der Infektion besitzt und sich dann noch Impfen lässt?
     
    DKill3r gefällt das.
  14. Petrichor

    Petrichor
    Registriert seit:
    28. Juni 2011
    Beiträge:
    772
    Soweit ich weiß, zeigen die derzeitigen Daten, dass es sogar sinnvoll ist, sich nach erfolgter Infektion noch impfen zu lassen, weil das zu robusterem Schutz führt als nur Infektion oder nur Impfung (s. z.B. hier). Insofern ist das Ganze immerhin nicht komplett unsinnig.
     
    Alareiks gefällt das.
  15. danmage Mastermind

    danmage
    Registriert seit:
    2. November 2002
    Beiträge:
    16.126
    Ort:
    Star Wars Collectors Edition
    Ozzy Osborne zu Corona:

    „Meine Frau hatte das Virus. Meine Tochter hatte das Virus. Und ich habe mich nie angesteckt. Ein Teufelsanbeter zu sein, hat eben schon seine Vorteile!“

    :tdv:

    [​IMG]

    "...Der beste Schutz gegen das Coronavirus ist eine Impfung. Das weiß auch Ozzy Osbourne, doch der ehemalige Black Sabbath-Frontmann hätte womöglich gar keine zwei Dosen Pfizer-Biontech oder Moderna gebraucht. Denn als Metaller hat er natürlich bereits vor Urzeiten seine Seele an den Antichristen verkauft. Und eine Gegenleistung des Leibhaftigen dafür — neben anhaltendem Ruhm und Erfolg — ist der Schutz vor gesundheitlichen Gebrechen und Krankheiten wie COVID-19...."

    https://www.metal-hammer.de/ozzy-osbourne-der-teufel-hat-mich-vor-covid-19-bewahrt-1870421/
     
    the_mkay, Emerald, Water Corpse und 2 anderen gefällt das.
  16. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Ich kenne da ehrlich gesagt gar keinen Konsens aktuell und auch keinerlei Evidenzen, die hier für signifikante Unterschiede sprechen, daher wäre das eigentlich ganz interessant zu wissen, auf welcher Basis hier aktuell Unterschiede gemacht werden.

    Jenseits der üblichen Nebenwirkungen vermutlich nein. Aber das gilt womöglich in gleichem Maße für Boosterimpfungen nach 6 (3, 2,...) Monaten, was ja auch kein Grund ist die Gültigkeitsdauer der Impfzertifikate herabzusetzen. Das ist für mich der Kern der Sache: Ähnliches sollte ähnlich behandelt werden. Ein "Schadet ja nichts" ist da für mich irgendwie kein gutes Argument.
     
  17. TheHellstorm

    TheHellstorm
    Registriert seit:
    7. Juni 2002
    Beiträge:
    16.188
    Ich hab gelesen, dass der Peak im Sommer wohl unterbrochen wurde, weil sich die ungeimpfte junge Bevölkerung freiwillig zurückgehalten hat und nicht mehr so feiern war.
    Allerdings muss man halt auch bedenken, dass Japan bis vor einer Woche oder so noch ihren „Ausnahmezustand“ hatte.

    Aber alle Fallzahlen in Japan muss man mit Vorsicht genießen, weil da sehr wenig getestet wird. Komischerweise höre ich alle persönlichen Geschichten über Corona aus Japan. In Deutschland hab ich noch von praktisch niemandem von Corona gehört, außer im Gspb :ugly:

    Ansonsten wird es wohl aber auch wahrscheinlich an den immer noch praktisch geschlossenen Grenzen liegen, schätze ich.
     
    schokino gefällt das.
  18. itistoolate

    itistoolate
    Registriert seit:
    7. Juni 2005
    Beiträge:
    15.084
    Eine naturwissenschaftliche Erklärung warum Alice Cooper, Mick Jagger und Keith Richards noch leben, steht aus!
     
    Water Corpse und danmage gefällt das.
  19. t-6 80plus-zertifiziert

    t-6
    Registriert seit:
    27. August 2005
    Beiträge:
    12.983
    Bissl Offtopic, aber bist du sicher dass es ausgerechnet diese Formulierung sein muss :tdv:
     
  20. Bergentrückung

    Bergentrückung
    Registriert seit:
    25. November 2017
    Beiträge:
    2.641
    Es gibt ja auch keinen Konsens? Das ist ja das Problem gerade, der einzige Unterschied ist dass man die Schutzwirkungen bei Genesenen länger untersuchen konnte.

    Wenn man einen unklaren Sachverhalt hat (->"Wie lange ist man immun nach Genesung") finde ich es nicht abwegig eine Impfung vorzuschreiben, die zusätzlichen Schutz bieten könnte, aber sofern nicht benötigt, auch keinen Schaden verursacht.
     
  21. Jan Shepard

    Jan Shepard
    Registriert seit:
    22. März 2012
    Beiträge:
    6.789
    https://www.ksta.de/koeln/pandemie-...rgertests-in-zentren-schwanken-stark-39069474

    Hoffentlich ist das nur die Ausnahme. Wäre ärgerlich, wenn in Zukunft neben dem Impfnachweis auch noch ein negatives Testergebnis verlangt wird. Dann würde ich sicher nicht mehr ins Kino gehen.
     
  22. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Naja, wenn das Argument ist, dass man bei den Impfungen weiß, dass die nach einem Jahr noch zu X% wirksam sind und bei Genesenen halt nicht, dann ist das ein evidenzbasierter Unterschied im Wissen - darauf wollte ich hinaus. Dazu bräuchte man aber entsprechende Evidenz für die Impfungen, die besser ist als die bei Genesenen - danach hatte ich ja gestern ja schonmal gefragt, ob man da irgendwie gesicherte Erkenntnisse hat. Denn es wirkt für mich zumindest etwas seltsam, dass man bei den Genesenen, die man ja länger untersuchen konnte, keine Evidenz, bei den Geimpften, die man kürzer untersuchen konnte, hingegen entsprechende Evidenz hätte.

    Wieder nur unter der Prämisse, dass man für eine Impfung weiß, wie lange die wirkt.

    Wie auch immer, ich will das Thema auch nicht noch weiter zu Tode reiten, da ich da jetzt auch keine sehr emotionale Meinung zu habe.
     
  23. Enjoint Lord of HAZEelNUTS

    Enjoint
    Registriert seit:
    2. November 2011
    Beiträge:
    12.423
    Überrascht mich auch das sich die Schifffahrer testen mussten denn auf der KD muss man das nicht und das ist der absolute Hauptanbieter für 90% aller Fahrten dort.
     
  24. Bergentrückung

    Bergentrückung
    Registriert seit:
    25. November 2017
    Beiträge:
    2.641
    Man weiss ja nicht sicher dass Impfungen für 1 Jahr halten, weshalb das Thema Auffrischung nach 6 Monaten aktuell untersucht und diskutiert wird, und vielleicht in Kürze auch vorgeschrieben wird.
     
  25. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Ja, aber dann sind wir wieder beim Ausgangspunkt: Wenn wir für Genesene und Geimpfte im Wesentlichen die gleiche Evidenz hätten, dann würde es in meinen Augen wenig Sinn ergeben dazwischen zu unterscheiden. Wenn wir zugunsten der Impfung dazwischen unterscheiden, dann sollte es schon ein signifikantes Delta zwischen diesen beiden Dingen an Evidenz geben.
     
  26. UrbanForest

    UrbanForest
    Registriert seit:
    14. August 2015
    Beiträge:
    12.403
    Ort:
    42
    Wie schon gesagt: In einer Pandemie gilt da die Entscheidung für die im Falle einer Fehlentscheidung sicherere Variante. Dafür, dass die Impfung in signifikantem Umfang schadet, gibt es überhaupt keine Evidenz, im Gegenteil ist ihre Sicherheit mittlerweile millionenfach erprobt. Gleichzeitig sind die Kosten vermeidbarer schlimmer Verläufe im Fall einer zu späten Nachimpfung hoch.
     
    itistoolate gefällt das.
  27. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Ja, aber das ließe sich auch 1:1 über eine Boosterimpfung nach 6 (3, 2) Monaten sagen, zumindest habe ich hier noch nichts gelesen, was diesen Schluss falsch machen würde. Dann wäre es doch aber sinnvoller generell auf 6 Monate Wirksamkeit zu gehen. So kann ich die Unterscheidung zwischen diesen beiden Dingen aktuell auch nicht nachvollziehen.
     
    Manu_der_Weise gefällt das.
  28. UrbanForest

    UrbanForest
    Registriert seit:
    14. August 2015
    Beiträge:
    12.403
    Ort:
    42
    Der angesprochene 6-Monatsrythmus wäre für mich auch nachvollziehbar, ohne im Detail der Studienlage zum Anhalten der Zweifachimpfung zu sein. Zumindest bei Risikogruppen wird das jetzt auch gemacht, oder?
     
  29. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Japp, wobei ich da auch nicht genau das Zeitintervall kenne.

    Es könnte auch glaube ich ganz profane Gründe sein, warum man unterscheidet: Bei einer erneuten Boosterimpfung orientiert man sich an den Empfehlungen der Stiko, was für eine erstmalige Impfung nach einer Genesung nicht so gilt. Könnte also gut sein, dass man hier aus praktischen Gründen sich dafür entschieden hat zwischen den beiden Dingen zu unterscheiden - auch wenn mich diese Begründung jetzt auch nicht sehr zufriedenstellen würde.
     
  30. Alareiks

    Alareiks
    Registriert seit:
    12. September 2021
    Beiträge:
    1.225
    Hier ist der Wissenstand dazu etwas zusammengefasst:
    https://www.spektrum.de/news/covid-...ene-vor-der-zweitinfektion-geschuetzt/1930342

    "Eine durchgemachte Infektion schützt nach Watzls Worten zunächst mit etwa 80-prozentiger Effektivität vor einer erneuten Erkrankung. Damit sei der Schutz im Mittel zwar ähnlich wie bei den Impfungen, so der Immunologe, er sei allerdings wohl recht variabel. Das heißt: Einige, die die Krankheit durchgemacht haben, zeigen Antikörperspiegel wie Geimpfte. Aber es komme auch vor, dass Genesene nur wenig oder keine nachweisbaren Antikörper haben. Trotzdem, so Watzl, könnten sie durch T-Zellen – also Gedächtniszellen – vor einer schwer verlaufenden Corona-Infektion geschützt sein.
    Wegen des unklaren Schutzes sei es für Genesene aus immunologischer Sicht das Beste, sich nach einem gewissen Zeitraum impfen zu lassen, rät Watzl. Dabei gebe es seitens der STIKO die Überlegung, diesen über die sechs Monate hinweg auszudehnen, erklärt Mertens. Weil die Infektion wie eine erste Impfdosis wirke, sei später nur eine Gabe notwendig. Watzl: »Danach hat man einen sehr guten Schutz.« Auch Ulbert stellt klar: »Ich bin nicht gegen die Impfung Genesener, der Zeitpunkt müsste nur überdacht werden.«
    "

    _____________

    Anderes Thema, zu Auswirkung der Virendosis auf Erkrankungsschwere, hat offenbar tatsächlich Auswirkungen:
    https://www.spektrum.de/news/covid-19-hoehere-virendosis-fuehrt-zu-schwereren-verlaeufen/1936486
     
    abelian grape gefällt das.
  31. garfield4ever

    garfield4ever
    Registriert seit:
    21. Mai 2003
    Beiträge:
    21.563
    Ort:
    Allgäu
    In Bayern dürfen also wieder Weihnachtsmärkte stattfinden. Volles Programm, inkl Fressbuden, Alkohol.
    Regeln? Kein 3G, kein 2G, keine Maskenpflicht, stattdessen nur Abstand halten…. :atomrofl:
     
  32. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    1.406
    Geimpfte auf Intensivstation haben fast immer Vorerkrankungen

    https://www.spiegel.de/wissenschaft...kungen-a-4f7799ed-7cee-4ec0-aee2-d4f584b3fa7c

    Es zeigt sich erneut, dass erhebliche chronische Vorerkrankungen der größte Risikofaktor für einen schweren Covid-Verlauf sind - auch mit Impfung. Vielleicht regt die Pandemie die Leute ja dazu an, sich stärker mit der eigenen Gesundheit zu beschäftigen. Insofern das Forum hier ein allgemeines Stimmungsbild zulässt, hab ich da aber so meine Zweifel.

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2021
    SolemnStatement gefällt das.
  33. muppel

    muppel
    Registriert seit:
    2. Dezember 2002
    Beiträge:
    791
    Ort:
    Wiesbaden
    Bei mir zumindest hat es dazu geführt, regelmäßig Sport zu treiben.
    Für mich persönlich kann ich sagen, etwas besseres als Corona konnte mir nicht passieren.

    Auch arbeitstechnisch... Wir können nun dauerhaft im Home Office arbeiten.
    Ich muss nur noch bei großen Teamworkshops ins Büro. Das ist ein Traum, der wahr wurde.
     
    manfred4281 gefällt das.
  34. ancalagon Alarmarzt Meier-Wohlfühl

    ancalagon
    Registriert seit:
    26. September 2001
    Beiträge:
    38.855
    Ort:
    das muss "aus" heíßen nich "von" :p
    Heroin verlängert das Leben - einfach mal ausprobieren :yes:

    Ist ja schließlich ein Hustenmittel :ugly:
     
    itistoolate und danmage gefällt das.
  35. MusicViking

    MusicViking
    Registriert seit:
    31. Juli 2018
    Beiträge:
    2.071
    Vielleicht hälst du es erst mal für notwendig auch den wichtigen Teil des Artikel zu posten. Und nicht nur die halbe Wahrheit.

    Was den Quatsch mit dem Beschäftigen zum eigen Körper und dieses Bild betrifft.

    Ich bin selber seit meinem 21 Lebensjahr von einer chronischen Krankheit betroffen. Die Spondyloarthritis konnte ich mir nicht aussuchen und sie wurde auch nicht auf Grund meines Lebensstils ausgelöst. Das selbe gilt für meine erblich bedingte Hypercolesterinamie und die Sekundärerkrankung Großgefäßvaskulitis, welche mich 2017 (mit 33) fast mein Leben gekostet hat, nachdem die Aorta fast abgestorben war, die Aortenklappe 50% Blut ins Herz zurücklaufen ließ und der rechte Vorhof 150% vergrößert war.

    Das selbe gilt für MS, Morbus Chron, Bechterew und die restlichen 5 Mio. Bundesbürger die chronischen Erkrankungen haben.

    Von Transplantat Patienten fange ich gar nicht erst an.

    Das Immunsupprimierte Menschen, weniger gut auf die Impfung reagieren ist auch nichts neues. Viele ältere Menschen werden da auch einfach schlecht vom Arzt beraten und lassen ihre Antikörper nicht überprüfen.

    Aber wie gesagt, einfach mal bei der Wahrheit bleiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2021
    Emerald, Water Corpse, Emet und 3 anderen gefällt das.
  36. JFK

    JFK
    Registriert seit:
    10. Juni 2002
    Beiträge:
    15.037
    Würde ja mal behaupten, dass gerade chronisch kranke und damit besonders Covid-gefährdete Leute sich relativ viel mit ihrer eigenen Gesundheit befassen, aber das passt ja nicht zu Cartoons aus dieser New-Age-Bullshit-Blase, die medizinische Errungenschaften und medikamentöse Therapien verteufelt.
     
    Emerald, Water Corpse, Oi!Olli und 7 anderen gefällt das.
  37. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    23.913
    Ort:
    einer nicht orientierbaren Mannigfaltigkeit
    Ich finde den Punkt mit der Verantwortung für die eigene Gesundheit durchaus sehr valide und das gehört auch zur "Wahrheit", welche auch immer man damit meint. Natürlich ist es klar, dass Geimpfte ein geringeres Risiko haben - das dürfte hier in dem Thread und in den größten Teilen der Bevölkerung überwältigender Konsens sein. Umgekehrt gab es aber so gut wie keine Debatte darüber, was diverse andere Risikofaktoren betrifft, bei denen die Betroffenen durchaus Hebel in ihrem Lebensstil haben. Wir wissen, dass Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes wichtige Risikofaktoren sind und wir müssen jetzt nicht so tun, als hätten diese Dinge nicht sehr oft etwas mit dem Lebensstil der Betroffenen zu tun (damit klammere ich so Fälle wie den deinen natürlich explizit heraus). Und da gäbe es einige Hebel, die man durchaus auch breiter diskutieren könnte. Bitte nicht in der Form von "Du fetter Mensch bist ja selbst schuld daran, wenn du einen schweren Verlauf erwischst", aber dass man evtl. mal transparenter mit quantitativen Maßen belegt, wie sehr bestimmte Faktoren das Risiko erhöhen und wie man diese durch eine gesündere Lebensweise reduzieren kann, das fände ich durchaus gut.

    Und nein, natürlich wird dadurch Covid nicht zu einer harmlosen Erkrankung. Aber wenn man durch eine im Mittel gesündere Lebensweise in der Bevölkerung die Belastung im Gesundheitssystem etwas reduzieren kann, dann wäre es doch gut wenn man das mitnimmt.
     
  38. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    1.406
    Ich hab gar keinen Teil aus dem Artikel gepostet, sondern nur die Überschrift. Und die Wahrheit ist, dass Geimpfte mit großer Mehrheit an Vorerkrankungen leiden. Dass die meisten auf der Intensivstation überhaupt nicht geimpft sind, ist erstens lange bekannt und zweitens ein anderer Sachverhalt, um den es an dieser Stelle aber halt nicht geht (unter Ungeimpften spricht der Anteil der Vorerkrankten auf der ICU aber auch Bände). Dass schwerere chronische Vorerkrankungen zudem ein sehr bedeutender Risikofaktor sind, ist hinlänglich bekannt.

    Natürlich gibt es auch chronische Vorerkrankungen, die nichts mit dem Lebensstil zu tun haben. Das trifft auf dich zu. Aber für viele eben doch. Darunter das metabolische Krankheitsbild oder diverse Krebserkankungen. Und hier kann man viel für den eigenen Körper tun.

    Ja, genau. Zum Beispiel stark Übergewichtige (was eng im Zusammenhang mit schweren Covid-Verläufen steht) befassen sich bekanntermaßen sehr viel mit ihrer Gesundheit. :timber:
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2021
  39. Alareiks

    Alareiks
    Registriert seit:
    12. September 2021
    Beiträge:
    1.225
    Du schreibst an dem Punkt vorbei. Die Vorerkrankungen, die Geimpfte auf die Intensiv bringen, sind hauptsächlich Autoimmunerkrankungen, die mit Immunsuppressiva behandelt werden. Nicht Fettleibigkeit oä., sondern schwere chronische Erkrankungen. Menschen, die fettleibig sind oder Herz-Kreislauf Erkrankungen oder Diabetes haben, können sich mit der Impfung gut schützen.
     
    Emerald, Lurtz, manfred4281 und 2 anderen gefällt das.
  40. Faulpelz II

    Faulpelz II
    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    32.748
    Die Diskussion ist völlig sinnlos. Bei der Impfung geht es um einen "Sofortschutz", Lebensstiländerungen sind sicherlich häufig hilfreich (aber nicht immer möglich), aber die Auswirkungen treten selbst bei großem Durchhaltevermögen erst viel später auf, vermutlich erst, wenn die Pandemie längt zu Ende ist. Vielleicht auch nie, wenn der Körper schon zu sehr heruntergewirtschaftet ist.

    Autoimmunerkrankungen und diverse andere chronische Erkrankungen haben idR übrigens auch nix mit dem Lebensstil zu tun, einfach widerlich, dass sowas immer wieder suggeriert wird. Waldbaden und Jogging um 5 Uhr morgens helfen da ebenfalls wenig.
     
    The Doctor, Lurtz, manfred4281 und 3 anderen gefällt das.
Top