SARS-CoV-19 (FreeDumm oder Hot Spott?)

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von newdesignsucks, 25. Januar 2020.

?

Wie oft wart ihr schon infiziert?

Diese Umfrage wurde geschlossen: Gestern um 19:17 Uhr
  1. Kein Nachweis, vermutlich auch nie.

    99 Stimme(n)
    60,7%
  2. 1 mal PCR-Nachweis

    35 Stimme(n)
    21,5%
  3. 2 mal PCR-Nachweis

    2 Stimme(n)
    1,2%
  4. 3 mal PCR-Nachweis

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Mehr als 3 mal PCR-Nachweis.

    1 Stimme(n)
    0,6%
  6. Kein Nachweis aber vermutlich einmal.

    15 Stimme(n)
    9,2%
  7. Vermutlich mehr als einmal.

    3 Stimme(n)
    1,8%
  8. Ich hab doch kein Vögelchen

    3 Stimme(n)
    1,8%
  9. Irgendwas mit diesem seltsamen lila Löwen

    5 Stimme(n)
    3,1%
  1. legal Der Zufall und die Zeit Moderator

    legal
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    Beileid, kannst du frei machen?
     
  2. Ceiwyn

    Ceiwyn
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    Durchseuchung klingt immer so brutal. Letztlich ist es eine Erkrankung wie andere auch, die für bestimmte Gruppen gefährlicher ist als für andere. Kinder gehören dazu aber nicht, und die arbeiten sich auch jeden Winter durch Grippe und RSV durch, da impft auch kaum jemand seine Kinder.
     
  3. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Ich verstehe diese Aussage nicht. Wer hat denn Panik und was stellst du dir unter "Ernst nehmen" vor? Aktuell gibt es doch nur die Optionen "durchseuchen" oder "maximale Eindämmung und Einschränkung, bis auch Kinder geimpft werden können". Alle andere Arten von "Ernst nehmen" landen letztlich bei "ja schlimm, aber Yolo". Auch die aktuellen Maßnahmen verlangsamen die Durchseuchung bestenfalls ein wenig. Angesichts der vielen ärgerlichen Quarantänen ist unklar, ob das wirklich zielführend ist und man es dann nicht lieber gleich laufen lassen sollte, wenn das Ergebnis eh das gleiche ist.

    Ich bin selber überfragt, wie man mit der Situation umgehen könnte, aber man merkt aktuell schon, dass das öffentliche Interesse an möglichen Gesundheitsschäden massiv gesunken ist, seit nur noch Kinder, Ultravulnerable und Ungeimpfte die Betroffenen sind. Schön, dass nur ~1% der Kinder Long Covid entwickeln. Das sind pro Schule halt (je nach Größe) trotzdem 5-10 Schüler, die zum Teil auf Monate oder sogar Leben lang massiv geschädigt sind. Ich find das irgendwie immer sehr heuchlerisch, da von "die Situation wird Ernst genommen" zu sprechen.
     
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  4. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    In meinen Augen müsste man langsam etwas präziser über Long Covid reden, das würde in der Diskussion glaube ich stark helfen. Wenn ich das richtig sehe, dann umfasst Long Covid eine große Bandbreite an organischen Schädigungen und Symptomen, wie chronischem Fatigue und Depressionen. Dabei gibt es aber auch nochmal eine große Bandbreite bei der Schwere - nicht jeder von Long Covid Betroffene ist meines Wissens nach gleichermaßen massiv eingeschränkt.
    Deswegen glaube ich auch, dass in der Diskussion die unterschiedlichen Diskussionspartner oft auch unterschiedliche Dinge im Kopf haben - die einen haben eher die massiven, die anderen eher die deutlich milderen Verläufe im Kopf. Wenn es da jetzt wenigstens offzielle Einteilungen geben würde und man nicht pauschal über Long Covid, sondern bspw. über chronisches Fatigue der Schwere XY reden würde, dann wäre das gut. Zumindest mir würde das sehr in diesen Diskussion helfen.
     
  5. foreverdead Yippie Yeah

    foreverdead
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    Ja klingt brutal aber es fühlt sie so an. Aber nicht nur die Kinder sind betroffen sondern auch die Erzieher*innen und Lehrer*innen.

    Böhmermann hat es mit seiner Aussage zwar auf die Spitze getrieben aber im Kern war da sehr viel Wahrheit drin.
    die Kritik der Politiker ist einfach lächerlich. Entweder haben sie die Kritik nicht verstanden oder man kann es als schuldeingeständnis auslegen.


    Unsere Kinderärztin gibt eine klare Empfehlung für ne grippeimpfung.
    Liegt in unserem Fall vielleicht auch an der schweren Bronchitis im 1. LJ.
    Selbst die 3 Monate alte Schwester bekam jetzt ne grippeimpfung.
     
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  6. Goof Er liebt den Hessen <3

    Goof
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    Was gabs vorher? Hatte am Sa die dritte Biontech und keine Beschwerden. Etwas Müdigkeit das wars.
     
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  7. SpeedKill08 Geboosterte und extrem DEMODIVIERTE Kartoffel in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    Man müsste schon lange intensiver darüber reden, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Betroffene, sofern das bei ihnen überhaupt mal diagnostiziert wird, es zahlreiche Arztbesuche benötigt, um entsprechend ernstgenommen zu werden (analog zu Endometriose bei Frauen).

    Vor dem komplexen Thema Long Covid verschließen "wir" gesellschaftlich und politisch leider viel zu oft die Augen.
     
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  8. rbue

    rbue
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    Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel gelesen, in dem eine Betroffene berichtete, sie mußte erst 6 Monate "abwarten", ob es nicht von alleine weggeht.

    .
     
  9. tbm83 politischer Dauerpatient

    tbm83
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    Das. Und ich bekomme (auch hier) den Eindruck, dass man da gar nicht so genau drüber sprechen will, weil dann ja die Sache mit Kitas und Schulen schlicht nicht so weiterlaufen könnte, wie sie es tut.

    Gestern auch mit meiner Bekannten, die Lehrerin ist, drüber gesprochen, die sieht das ganz genauso: es ist schlicht nicht gewollt, an der Situation was zu ändern, weil "Wirtschaft, Leute müssen ja arbeiten, kein Bock, dass die Kinder den ganzen Tag zu Hause sind", was auch immer. Hat aber jedenfalls nichts damit zu tun, dass Kinder im Präsenzunterricht besser lernen oder die Kontakte in der Schule brauchen. :aua:
     
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  10. foreverdead Yippie Yeah

    foreverdead
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    wie es sich auf die Psyche der kinder auswirkt in ständiger angst zu leben sich in der schule anzustecken (und dann vielleicht die eltern anzustecken) wird asuch nicht nachgedacht.
     
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  11. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Ich muss dazu sagen, dass die zwei Fälle, die ich aus meinem beruflichen Umfeld kenne (eine Schülerin und eine vergleichsweise junge Lehrerin, beide vorher kerngesund und normalgewichtig) eben sehr schwer sind (vergleichbar mit einer Schwerstbehinderung, d.h. selbst Alltagsbewältigung ist unmöglich) und sich jetzt auch schon ein halbes bzw. fast ein Jahr hinziehen. Andere Fälle von Long Covid kenne ich gar nicht (außer dauerhafter Geschmacksverlust beim Vater eines Bekannten und eher allgemeine Aussagen nach dem Motto "bin noch immer nicht wieder so fit wie früher").

    Zwei Fälle klingt nun nach wenig, allerdings waren bis zu dem Zeitpunkt auch nur wenige Leute erkrankt und danach kamen die Impfungen, die die Folgen auch bei einem Durchbruch abzumildern scheinen. Prozentual gesehen sind es in "meiner Stichprobe" also wohl doch erschreckend viele.

    Wenn ich von Long Covid schreibe, denke ich immer an solche Fälle. Aber auch mildere Folgen können ja extrem unangenehm sein. Ich find, man darf das Thema nicht einfach vom Tisch wischen, sondern sollte es auch ehrlich ansprechen, selbst wenn man eher für Durchseuchung plädiert. Oft geht es leider Richtung "ist doch gar nicht so wild", weil Long Covid keine Massengräber oder mit Leichen beladene Militärtransporte verursacht, sondern eher ein stilles, unsichtbares Leid.
     
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  12. rbue

    rbue
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    Das könnte sich auch anders noch sehr stark bemerkbar machen.

    Jemand aus der unserer, der relevanten Zeit hat später Probleme? Statt alle anderen möglichen Ursachen abzuklären, heißt es dann nur Langzeitfolgen einer nicht erkannten Covid-Erkrankung. Kann man nichts machen.

    Jemand hat Langzeit-Probleme, aber Covid wurde nicht erkannt/registriert, weil die Symptome so uneindeutig sind? Keine Anerkennung. Wie auch immer die Regelungen irgendwann mal aussehen werden.

    .
    (Tippfehler beseitigt.)

    .
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2022
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  13. BlacBloc

    BlacBloc
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    Meiner kleinen Tochter und mir geht es Hundeelend, aber laut bestimmt 10 Schnelltests mittlerweile, kein Corona. Ich hätte schwören können, dass es das nun ist. Fieber und Schüttelfrost aus der Hölle, wie nach meiner ersten Astra Impfung. Ein Unwohlsein wie ich es so bisher kaum erlebt habe. Gefühlt wird jeder grippaler Effekt (zuletzt im November) immer schlimmer. Ist ja nicht so, als hätte ich nicht schon einige Grippen hinter mir mit meinen 37 Jahren, aber die der letzten 2 Jahre, sind einfach anders. Wenn ich mich morgen einigermaßen auf den Beinen halten kann, werde ich mal zu einer richtigen Teststation. Aber ich komm aktuell gerade mal so aufs Klo und zurück... und das ist schon eine Qual :battlestar: War heute kurz davor meine Frau zu bitten, mich ins Krankenhaus zu bringen, dabei bin ich bin wirklich keine Mimose. Tochter glüht am ganzen Körper und lässt sich lediglich mit IBU und Wickeln herunterfahren. Das arme Mäuschen hatte auch keine schönen Tage hinter sich, steckt es aber aktuell zum Glück noch einen ticken besser weg :(
     
  14. foreverdead Yippie Yeah

    foreverdead
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    Heute erst wieder gesehen wie unvernünftig manche Leute doch sind.
    hatten bei kleinanzeigen was verkauft und das wurde heute abgeholt. Da ich wusste, dass die Dame hochschwanger ist, trug ich ne maske, aber sie und ihre begleitung kamen nicht auf die Idee. Wie kann man hochschwanger nur so unvernünftig sein. :rolleyes:
    Aber gut muss jeder selber

    wart ich schon bei ner teststation?
    hatte jetzt im bekanntenkreis jetzt scjhon mehrere fälle dass trotz klarer symptome die schnelltests nicht anschlugen und erst n abstrich am rachen ein positive ergebnis brachte.

    Aber gute besserung
     
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  15. Manu_der_Weise

    Manu_der_Weise
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    Erstmal gute Besserung euch beiden. Es ist natürlich aktuell auch wieder Saison für alle möglichen anderen Viren, auch wenn COVID beherrschend ist. Wenn die Schnelltests OK sind, nach Anleitung durchgeführt wurden und von verschiedenen Herstellern sind ist es bei der großen Anzahl nicht unwahrscheinlich dass es dich etwas anderes ist.
    Mal als Leseempfehlung: https://www.zeit.de/gesundheit/zeit-doctor/2022-01/corona-infektion-symptome-medikamente-quarantaene
     
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  16. Maleth

    Maleth
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    Ja, hab frei.

    2x Biontech. Entweder bekomme ich wieder Biontech oder Moderna. Kanns mir wohl nicht aussuchen. Freundin kommt ja auch mit, wurden ja zeitgleich damals geimpft. :ugly:
     
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  17. Lurtz lost

    Lurtz
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    Das liegt nur daran dass man ihnen Angst macht, es ist ja ungefährlich für Kinder!!

    Es hat sich jetzt halt die Ansicht durchgesetzt dass die steigenden psychischen Störungen bei Kindern in erster Linie von den Schließungen kommen (wie lange in den letzten zwei Jahren waren die Schulen eigentlich wirklich zu?).
    Und das wird dann als der ultimative Grund herangezogen, dass alles besser als geschlossene Schulen ist. Wie man da differenziert, ob das nicht auch von der Pandemielage allgemein kommt, keine Ahnung.
     
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  18. JFK

    JFK
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    Es steht dir ja frei, einen alternativen Begriff zu benutzen. Faktisch ist es eine Durchseuchung, weil ganze Klassenzüge und Kita-Gruppen gleichzeitig in grossen lokalen Clustern von einer Multisystemerkrankung mit unklaren, unerforschten Langzeitfolgen infiziert werden. Ich habe mit vier Kindern aller Altersstufen eine Situation wie diese jedenfalls noch nicht erlebt.
     
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  19. Hank J.

    Hank J.
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    gefühlt wird das in jedem zweiten artikel thematisiert. wichtig wäre nicht, mehr oder intensiver darüber zu reden, sondern konkrete ursachenforschung zu betreiben, damit man das vernünftig diagnostizieren und behandeln kann.
     
  20. Hank J.

    Hank J.
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    als RSV die kinderkliniken ab august letzten jahres lahmgelegt hat und viele kinder vorzeitig entlassen werden mussten, weil die kapazitäten nicht ausgereicht haben, hat's kaum einen interessiert.
     
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  21. UrbanForest

    UrbanForest
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    Gute Besserung dir! Auf Schnelltests vertraue ich mit Booster mittlerweile gar nicht mehr. Habe heute mit einem anderen Schnelltest einen weiteren Versuch gemacht, negativ. Das ist nun der dritte negative (richtig angewendete und zugelassene) Schnelltest in drei Tagen, dabei weiß ich seit gestern dank PCR (mit leichtem Schnupfen fast gänzlich asymptomatisch) Corona-positiv zu sein. Bei meiner Frau war der Schnelltest heute auch negativ, dabei hat sie seit gestern abend Kopfweh, Schwäche, Übelkeit. Wäre ein blöder Zufall, wenn das kein Corona wäre. Mal sehn ob unser Hausarzt sich morgen bei ihr zu einem PCR-Test durchringt.
     
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  22. Ferahgo Modeberater

    Ferahgo
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    Ist natürlich je nach Bundesland verschieden, aber hier in BW knapp 6 Monate in 2021 und ich glaube 6 oder 8 Wochen in 2020. Wir sind Anfang Juni 21 in Vollpräsenz gestartet, nachdem am 15.12. zugemacht wurde. In dysfunktionalen Familien kann in so einer Zeit richtig, richtig viel schief gehen.
     
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  23. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    Ein paar Artikel gibt es schon:

    https://www.news4teachers.de/2022/0...rricht-um-jeden-preis-belastet-kinder-massiv/

    Die Lehrer scheinen auch nicht so happy mit der aktuellen Situation zu sein:
    https://twitter.com/FrauKmit_H/status/1483740568211632133
    https://twitter.com/Sunshinemood7/status/1483530919675846657

    Ich glaube die meisten Arbeitnehmer fänden es auch nicht so toll, wenn der Chef jeden Morgen vor der kompletten Belegschaft verkünden würde, wer alles einen positiven Test hat und wieder nach Hause muss. Dass man die Schulen nochmal zumacht ist nicht zu erwarten, aber Kinder und Eltern sollten doch wenigstens die Wahl haben, ob sie angesichts der aktuellen Infektionszahlen zu Hause bleiben oder nicht. Da muss die Politik den Eltern mehr Entscheidungsfreiheit erlauben.
     
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  24. Manu_der_Weise

    Manu_der_Weise
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    Es waren ja nicht mit Schulen sondern auch Sportvereine etc. Da ist über Monate ein großer Teil des Alltags weggebrochen, das nicht jeder das offene weiteres wegsteckt sollte eigentlich klar sein.
     
  25. Ferahgo Modeberater

    Ferahgo
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    Ganz genau so ist es. Ich hatte jetzt ein paar Wochen das Privileg, nur wenige Kinder heimschicken zu müssen - aber es ist jedes Mal, vor allem in den kleinen Klassen, echt genau so wie die beiden Kolleginnen auf Twitter es schreiben. So hilft Präsenz, wie auch der verlinkte Artikel sagt, wenig. Ich hab Klassen, da steh ich wegen den ausgeschöpften PCR-Kapazitäten bzw. Gesundheitsamt vor halber Mannschaft (eigentlich soll bei 20% oder 5 Kindern PCR-positiv die Klasse heimgeschickt werden) und muss es möglichst normal aussehen lassen. Absurd.

    Ich zähl morgen glaub mal, wie viele Kinder daheim sind.
     
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  26. Jan Shepard

    Jan Shepard
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  27. tbm83 politischer Dauerpatient

    tbm83
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    Also, ich kann nur sagen: Wenn ich mit meiner ganzen Palette an (auch psychischen) Erkrankungen, Immunsuppressivum inklusive, in der derzeitigen Lage Schüler wäre, würde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um möglichst nicht am Präsenzunterricht teilnehmen zu müssen. Und wenn ich dafür das ganze Sekretariat mit Attesten tapezieren müsste.
     
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  28. JFK

    JFK
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    Wie gut, dass jetzt viele an einem Strang ziehen und sich dafür interessieren. Bin mir sicher, das ist deine Message, oder?
     
  29. Hank J.

    Hank J.
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    wäre schön, wenn es wen interessieren würde.
     
  30. Jelais

    Jelais
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    Das ist eine ernst gemeinte Frage. Was schlägst Du vor, was jetzt noch helfen könnte und nicht aufgrund bürokratische Hürden erst Wochen später kommen würde?
    Über die vielen Versäumnisse der beiden letzten Jahre muss man nicht diskutieren. Aber ich sehe kaum eine Möglichkeit die Situation jetzt noch signifikant zu verbessern, ohne die Schulen wieder dicht zu machen. Das will aber zurecht auch niemand. Das was jetzt passiert ist das Ergebnis der Untätigkeit in den letzten beiden Jahren. Man denkt nur von Beginn einer Welle bis zu deren Ende. Eine langfristige Strategie, welche unterschiedliche Szenarien und Handlungsoptionen beinhaltet gibt es nicht. Das Ergebnis sieht man nun.
     
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  31. Jelais

    Jelais
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    Grippaler Infekt ist keine Grippe. Trotzdem gute Besserung. Komisch ich bin positiv getestet und völlig symptomfrei und Dir geht es dreckig. Wollen wir die Tests tauschen?:D
     
  32. ReneW

    ReneW
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    Die Enkeltochter meiner Schwester hat jetzt incl. Symptome auch erwischt, aber so richtig aber nicht verstanden was mein Schwester mir da erzählen wollte. Die ganze Klasse war eigentlich wegen positiver PCR Fälle zu Hause (in Quarantäne ?) und am 1. Tag nach dieser wurden einige andere Schüler (darunter die Enkeltochter) positiv getestet und jetzt soll die Klasse wieder zu Hause sein.
     
  33. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Da brauche ich nicht zählen: Alle. :ugly:

    Ansonsten: Seit den Weihnachtsferien hat keine einzige Klasse und kein einziger Kurs vollständig vor mir gesessen, und es fehlen deutlich mehr Schüler als sonst in der Schniefezeit. Wir lassen die Schüler (noch) bei Kontakt mit einer betroffenen Person direkt zuhause bleiben (und das üblicherweise allein durch eine Elternmeldung), aber die Zahl der bestätigten Fälle ist durchgehend gestiegen. Bei uns im Landkreis sind sechsmal mehr Schüler aller Altersgruppen an Covid-19 erkrankt als Senioren und Rentner.

    Die Sorge, an Covid-19 zu erkranken, ist auch bei unseren Schülern vorhanden, allerdings unterrichte ich fast nur ältere Schüler, die bei uns eine sehr hohe Impfquote haben (über 90% zweifach geimpft ab Jahrgang 10) und dementsprechend relativ entspannt herangehen. Bei den Jüngeren ist das schon dramatisch. Die Schüler werden bei uns zwar nicht vorgeführt (die Schnelltests werden zuhause erledigt), aber trotzdem gucken die Mitschüler bei jedem Fehlenden gleich skeptisch und fragen sich, ob der wohl nicht Corona hat.

    Wie gut die Schnelltests funktionieren, sehe ich bei meiner besseren Hälfte (der es in den letzten Tagen ziemlich elendig ging mit Fieber, Halsschmerzen und Mühe beim Atmen, gestern ging es erstmals aufwärts). Von den acht Schnelltests, die sie in den letzten Tagen gemacht hat (Restbestände aus der Schule) hat kein einziger positiv angeschlagen, während ein zweiter PCR-Test (Freitag) immer noch positiv war.
     
  34. Ceiwyn

    Ceiwyn
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    War nicht vor ein paar Posts oder Seiten noch Konsens, dass bis auf Long Covid - welches bei Kindern weder oft noch stark noch lange auftritt - keine Langzeitfolgen zu erwarten sind? Im Übrigen scheint mir die Letalität bei RSV höher zu sein.

    Bei Covid müssen 1% der Kinder ins Krankenhaus. Quelle: https://www.quarks.de/gesundheit/sollten-wir-das-virus-bei-kindern-einfach-durchlaufen-lassen/
    Bei Covid sind bis Januar 41 Kinder und Jugendliche gestorben, von wohl gut 1 Million offiziell und 6 Millionen inoffiziellen Infizierten. Quelle wie vor.
    Letalität also nach meiner Rechnung 0,00068%.

    Bei RSV müssen 2% ins Krankenhaus. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Humanes_Respiratorisches_Synzytial-Virus#Komplikationen
    Von diesen 2% sterben 1,7%. Quelle wie vor.
    Letalität nach meiner Rechnung 0,034% - lasse mich aber gerne korrigieren, hatte heute Nacht keinen Schlaf. Zu RSV hab ich auch ne besondere Beziehung, weil meine Tochter damit auf der Intensivstation beatmet werden musste.

    Bei RSV ist die Tödlichkeit damit um den Faktor 100 höher. Interessiert aber keinen, weil man RSV-Infektionen bei Kindern kaum verhindern kann, man behandelt es halt so gut es geht. Nur bei Covid befürworten manche Leute noch eine Zero-Covid-Strategie, die sich niemals durchsetzen lässt. Umgekehrt führen die Lockdowns an Schulen und Kitas zu psychischen Problemen, die kaum diskutiert werden, aber bekannt sind, zB. "Nach der SARS-Epidemie wurde bei 30 Prozent der Kinder in Quarantäne eine Belastungsstörung diagnostiziert — viermal so häufig wie bei Kindern ohne Quarantäne.". Steht auch in dem Quarks-Artikel.

    Mein Schluss daher: Impfangebot für Kinder ab 5 gibt es, der Großteil ist damit geschützt. Also kann das Virus durchlaufen, weil die Erkrankung und ihre (Langzeit)-Folgen für Kinder vergleichsweise irrelevant sind. Natürlich sollte parallel eine Impfung für Kleinkinder erprobt werden. Die soll wohl im 1. Halbjahr kommen. Dann ist Sommer und wir können alle Party feiern...
     
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  35. Emerald ist auch nur ein Stein

    Emerald
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    Wer genau?
     
  36. UrbanForest

    UrbanForest
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    Was führt dich zu du zu dieser Wahrnehmung?
     
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  37. Ceiwyn

    Ceiwyn
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    Zum Beispiel dieser Post:

    Die Zeit schreibt dazu:

    .
     
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  38. Timber.wulf Unsterblicher Forengott Moderator

    Timber.wulf
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    Mein RIG:
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    V7-Mercury P-64
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    MS-DOS
    Das Gesundheitsamt Köln hat mal wieder eine abgefahrene "Wenn - Dann" - Regelung an die Schulen verschickt. :topmodel:
     
  39. Das Koala

    Das Koala
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    Ah cool Krankheiten werden wieder gegeneinander ausgespielt. Die Pest ist übrigens auch tödlicher gewesen als Covid.



    Gegen RSV ist man übrigens dabei einen Impfstoff zu entwickeln. Der Vektor Impfstoff von Janssen zeigt in ersten Studien einen Schutz von gut 80 %. bei über 65 jährigen. RSV betrifft nicht nur Kinder/Neugeborene, sondern auch ältere Menschen. Anscheinend interessiert man sich nicht für ältere Menschen, da dies selten bis gar nicht erwähnt wird, dass für sie RSV auch bedrohlich ist.

    https://www.pharmazeutische-zeitung...-janssen-mit-80-prozent-schutzwirkung-128859/

    Pfizer und Moderna arbeiten auch an einen mRNA Impfstoff gegen RSV. Sollten die Impfstoffe kommen, wird es aber wohl wieder Leute geben die mit erhöhter
    Myokarditis Gefahr argumentieren werden, dass man Kinder lieber nicht gegen RSV impfen lassen soll. Das Immunsystem soll es dann regeln. :fs:

    Zu Herzmuskelentzündungen nach mRNA Impfungen:
    https://www.br.de/nachrichten/wisse...ndung-myokarditis-mrna-impfung-studie,SZl3bKq
     
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  40. DuskX Absolut unkreativer Benutzertitel, weil keine Lust mich anzustrengen.

    DuskX
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    21. Dezember 2004
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    Oh man, da frag ich mich, ob das was ich seit letzter Woche habe nicht doch Corona ist. So ganz wie Grippe und Erkältung fühlt es sich nicht an. Mal schauen ob ich irgendwo einen PCR Test bekomme.

    Gibt es eigentlich zahlen, wie gut Schnelltests Omnikron finden?
     
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