SARS-CoV-19 und andere Infektionen. Da laust mich doch der Affe!

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von newdesignsucks, 25. Januar 2020.

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Wie oft wart ihr schon infiziert?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 21. Mai 2022
  1. Kein Nachweis, vermutlich auch nie.

    99 Stimme(n)
    60,7%
  2. 1 mal PCR-Nachweis

    35 Stimme(n)
    21,5%
  3. 2 mal PCR-Nachweis

    2 Stimme(n)
    1,2%
  4. 3 mal PCR-Nachweis

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Mehr als 3 mal PCR-Nachweis.

    1 Stimme(n)
    0,6%
  6. Kein Nachweis aber vermutlich einmal.

    15 Stimme(n)
    9,2%
  7. Vermutlich mehr als einmal.

    3 Stimme(n)
    1,8%
  8. Ich hab doch kein Vögelchen

    3 Stimme(n)
    1,8%
  9. Irgendwas mit diesem seltsamen lila Löwen

    5 Stimme(n)
    3,1%
  1. the_mkay

    the_mkay
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    Für meine Meinung brauche ich keine Studien. Für die Erziehung des Kindes sind die Eltern zuständig. Wenn sich das Kind nicht dran hält, liegt es sicherlich teilweise auch daran.
     
  2. the_mkay

    the_mkay
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    Dein Kind ist noch im Homeschooling nehme ich an? Safety First.
     
  3. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Ich sehe schon, Argumente mit der Wertigkeit 0 sind deine Spezialität :D
     
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  4. legal Der Zufall und die Zeit Moderator

    legal
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    Wie lange?

    Es gilt grad immernoch die pandemische Lage mit einigen Maßnahmen. Kann ja sein, dass einige sich dran gewöhnt haben, dass man zB Restaurantbesuche protokollieren muss, aber eine Dauereineichtung sollte das nicht sein.
     
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  5. Silent Hunter Bambis Alptraum

    Silent Hunter
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    Soll man dem Virus einen Zeitplan vorgeben?
     
  6. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Na klar, einen von der Wirtschaft vorgegebenen, an den sich das Virus unbedingt zu halten hat.
     
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  7. the_mkay

    the_mkay
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    Immer noch wertvoller als deine ;)
     
  8. itistoolate

    itistoolate
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    Ich wiederhole die Frage: Wieviele „Impftote“ gab es?
     
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  9. itistoolate

    itistoolate
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    Für immer natürlich.
    Meine Güte. Entweder die Maßnahmen an die Inzidenz koppeln oder offen heraussagen das durchseuchung das Ziel ist.
     
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  10. JFK

    JFK
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    Ich rede nicht von protokollierten Restaurantbesuchen, sondern Masken in Schulen. Und ich habe explizit nicht dauerhaft gesagt, sondern zwei mögliche Zeitpunkte als Vorschlag gegeben, von denen mindestens einer nicht in weiter Ferne liegt. Das ist absehbar, unproblematisch und basiert auf etablierten Praktiken.

    Wie gesagt: jetzt - ohne einschneidende Änderung der Lage - urplötzlich die Masken in den Schulen abzuschaffen, ist ideologisch motivierte Politik für Maßnahmengegner.
     
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  11. j1m Supa Saya Jim

    j1m
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    Am Ende des Jahres könnten es gut möglich die +5000 im Vergleich zum Vorjahr sein (Gesamttodesfälle) ;)
     
  12. legal Der Zufall und die Zeit Moderator

    legal
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    Man könnte wenigstens, wie es hier ja auch einige getan haben, sagen, ab wann sie die Pandemie für beendet erklären wollen.

    Spahn hat ja nicht gesagt, dass ab morgen alle Maßnahmen fallen. Grade was Ländersache ist hat er ja gar nicht im Blick. Aber wir müssen die Diskussion auf politischer Ebene führen ob wir nun warten bis auch Kinder "sich hätten impfen lassen" können oder nicht. Angesichts der sehr geringen Gefahr für Kinder und der Skepsis des Stiko-Chefs, ob überhaupt eine Empfehlung gegeben wird, halte ich das für nicht praktikabel. Ohne Stiko-Empfehlung wird keine vernünftige Impfquote zustande kommen.
     
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  13. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Mit aber auch nicht - dazu hat man den Maßnahmengegnern viel zu lange viel zu viel Öffentlichkeit gegönnt.
    Nebenbei bemerkt: die von dir so gern zitierte "sehr geringe" Gefahr für Kinder gilt nicht nur für eine Corona-Infektion, sondern -in noch wesentlich deutlicherem Maß- für die Impfung.
     
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  14. legal Der Zufall und die Zeit Moderator

    legal
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    Wer seine Kinder impfen lassen will, wird das in Rücksprache mit einem Arzt der (trotz mutmaßlich fehlender STIKO-Empfehlung) sicher tun können. Ich hab das für unsere auch noch nicht entschieden. Sich jetzt eine Exit-Strategie für die nächsten Monate zu überlegen finde ich aber in Ordnung.

    Die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" wurde ja afaik am 25.08. verlängert und gilt drei Monate, also bis ende November.
     
  15. JFK

    JFK
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    Was bedeutet, dass die Landesregierung in NRW - CDU und FDP - nicht einmal diesen Termin abwarten konnte. Die Maskenpflicht fällt volle vier Wochen vorher. Während der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ nimmt man den flächendeckend ungeimpften Kindern den Schutz an einem Ort, an dem sie teils sieben oder acht Stunden des Tages mit Hunderten anderen Kindern und nicht zur Impfung verpflichteten Lehrern verbringen.

    Das ist dann wohl diese Exit-, äh, -strategie.
     
    Lurtz, itistoolate, manfred4281 und 3 anderen gefällt das.
  16. das bezieht sich nicht nur auf drecksblätter wie die Bild, sondern auf den generellen diskurs, vorallem wenn wissenschaft auf politik trifft. nicht jedes thema erzeugt soviel konsens wie der klimawandel, und bei einer sich rapide verändernden situation wie einer fortlaufenden, weiltweiten pandemie kann sich der kenntnisstand von heute auf morgen ebenfalls drehen. es haben ja durchaus einige ehemals respektierte wissenschaftler ihren ruf komplett verloren, weil sie eine position vertreten haben, die der 'falschen' seite in die hände gespielt haben. die 'falsche' seite hat sich im übrigen im verlauf auch gedreht - am anfang wurde das tragen von masken oder die forderungen nach lockdowns bzw. grenzschliessungen dem rechtsverschwörerischen spektrum unserer gesellschaft zugeordnet.

    ich meine, wenn Drosten jetzt in 20 jahren irgendeinen käse von wegen echsenmenschen kontrollieren uns aus der hohlerde heraus absondern würde, dann würde das seine arbeit bzgl. der corona-pandemie ja nicht rückwirkend auch zu irgendwelchen schwurblerkram herabstufen. vielleicht liegt hier aber auch ein hinweis dahingehend begraben, dass man wissenschaft nicht an personen knüpfen sollte.

    peer reviews sind auch nicht der weisheit letzter schluss, weil das keine tatsächliche überprüfung der ergebnisse ersetzt. viele studien mit peer reviews, die in nahmhaften wissenschaftsjournalen veröffentlicht wurden konnten nicht repliziert werden. @abelian grape kann mich da gerne korrigieren, weil er selbst wissenschaftler ist (glaube ich?) und somit tiefer in der materie steckt als ich.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Oktober 2021
  17. du machst es dir dahingehend zu einfach, als dass du deinen kenntnisstand als absolut und selbstverständlich wahrnimmst und das auf die damaligen verhältnisse projizierst. um mal ein anderes, hoffentlich unpolitisches beispiel zu nehmen: der handelsübliche süssstoff saccharin steht seit jahrzehnten im verdacht, gesundheitliche schäden zu verursachen. dieser verdacht hat sich bislang nicht bestätigt. wenn jetzt in den nächsten 5 jahren allerdings eine aussagekräftige, grosse studie erscheint, die den verdacht der vermuteten krebserregenden wirkung saccharins ähnlich sicher bestätigen kann wie es beim tabakrauchen der fall ist, wäre es völlig absurd zu behaupten, man hätte das schon seit den 1960ern gewusst.

    wissenschaft dient der wahrheitsfindung, aber wissenschaftliche ergebnisse sind nicht mit der wahrheit gleichzusetzen. studien mit recht niedriger evidenz können zum richtigen schluss kommen, studien mit hoher evidenz zu einem falschen. die wahrscheinlichkeit ist hier natürlich nicht gleichwertig, mangelhaft ausgeführte studien kommen sehr, sehr viel seltener zu einem vernünftigen ergebnis als gute. deswegen habe ich ja auch den abschnitt mit der anti-tabak-bewegung gebracht - die haben sich nicht auf qualitative, wissenschaftliche arbeit gestützt, weil die bis zu diesem punkt nicht vorhanden war. natürlich haben hier auch wirtschaftsinteressen gegengesteuert, d.h. aber nicht zwangsläufig, dass man von der schädlichen wirkung gewusst hat, sondern man wollte forschung verhindern, die eine schädliche wirkung bescheinigt und forschung fördern, die im gegenzug eine unbedenklichkeit feststellt. es war eher so, dass man nichts darüber wissen wollte.
     
  18. schnuggels

    schnuggels
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    Und was machen die in Dänemark genau anders als in UK (außer weniger Astra Impfungen)? Da gab es doch auch nen "Freedom day".
     
  19. höhere impfquote?
    https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/dänemark/
    https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/vereinigtes königreich/
    indien weist allerdings auch gute zahlen auf, trotz miserabler impfquote. ich weiss aber nicht, wie dort die restriktionen/massnahmen ausschauen. da dort die delta-variante entstanden ist, hat diese sich aber vielleicht so explosionsartig ausgebreitet, dass in Indien sehr viele menschen eine immunität nach der infektion aufgebaut haben. die welle, die dort durch delta ausgelöst wurde, war ja sehr verheerend.
    https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/indien/
     
  20. JFK

    JFK
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    "Auf unsere Kinderklinik in Dortmund bezogen: Im September 2 stat. Fälle mit SARS-SoV-2 Nachweis. zugleich Klinik rappelvoll mit Lungenentzündungen, RSV, Adenovirusinfektionen etc.: Beginnender Doppelwinter 2020/2022 - eine Belastungsprobe für eine kleingesparte Pädiatrie in Deutschland" - Prof. Dr. D.T. Schneider, https://twitter.com/ProfDTSchneider/status/1445720838800506884

    --->

    "Kann ich bestätigen. Ich habe aktuell große Probleme, Kinder/Säuglinge mit RSV stationär unterzukriegen. Auch ein schwer krankes Kleinkind mit Covid-19. Wir steuern in einen katastrophalen Infektwinter, und es fängt erst an." - https://twitter.com/KinderdocNina/status/1445764011203567627


    Na dann: Masken runter!
     
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  21. legal Der Zufall und die Zeit Moderator

    legal
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    Diese Situation kommt halt davon, dass die Kinder im Lockdown waren. Die kriegen jetzt alle Krankheiten ab, die sie verpasst haben. Und zwar quasi zwei Jahrgänge statt einer.
     
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  22. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    8.801
    Zum Glück eröffnen demnächst wieder die Weitnachtsmärkte. Dann wird alles wieder gut! :ugly:
     
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  23. die vermutung liegt nahe, dass das genau wegen den massnahmen, also maske, abstand, desinfektion u.ä., passiert.
    Last year, lockdowns and hygiene measures suppressed the spread of coronavirus, but also other viruses such as RSV. As a result, children did not have the opportunity to build up immunity against them. Once the measures were loosened, RSV found a large pool of susceptible babies and children to infect, leading to sudden surges at unexpected times. A previously fairly predictable bug turned into one that could surprise hospitals and families at any time of the year.
    https://www.bbc.com/future/article/...own-virus-that-surged-in-children-this-summer

    d.h., weitere massnahmen, die eine verbreitung von Sars-Cov2 verhindern sollen, können sich negativ auf das immunsystem von kindern und neugeborenen auswirken. 'masken runter' scheint also tatsächlich ein sinnvoller weg zu sein, wenn sich das problem nicht noch verschärfen soll. es wäre aber deutlich besser, dies schleichend statt mit einem schlag durchzusetzen, damit krankenhäuser nicht überfordert werden. aber hier zeigt sich wieder einmal mehr der hässliche kopf des kaputtspar-monsters. wir brauchen dringend mehr kapazitäten statt triage-diskussionen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Oktober 2021
  24. JFK

    JFK
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    Vielleicht ist es ja so, als würde es einen latent besseren Zeitpunkt für die Aufhebung der Maskenpflicht geben als mit einem Schlag zu Winterbeginn. Liegt mir auf der Zunge, aber ich komme nicht drauf... irgendwas mit Fr, Früh, Frihlüng oder so.

    Na ja. Man wird sich was dabei gedacht haben. :)
     
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  25. inwiefern spielt das eine rolle, wenn die saisonalität bestimmter erreger scheinbar völlig durcheinandergewürfelt wurde? die welle an RSV-infektionen kam ja nicht wie sonst im winter, sondern fing dieses jahr im frühjahr an und zog sich durch den sommer, obwohl der erreger zu dieser zeit normalerweise nahezu verschwunden ist. es scheint zumindest so, als würde uns hier eine überlastung des gesundheitssystems so oder so bevorstehen. ich stimme zu, dass das völlige und sofortige abschaffen der maskenpflicht vermutlich eine schnapsidee ist, aber das ist sie wahrscheinlich unabhängig vom zeitpunkt. eine nach und nach erfolgende lockerung angefangen bei nur einigen wenigen schulen würde hier deutlich mehr sinn machen, dürfte aber politischer selbstmord sein, weil wohl kein elternteil scharf darauf ist, sein kind in einer der schulen zu sehen, die als erstes die maskenpflicht abschaffen würden.
     
  26. Des Pudels Kern FOR THE EMPEROR

    Des Pudels Kern
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    Bei einem signifikanten Teil wird es wahrscheinlich genau andersrum sein und die würden meckern, dass ihre Kinder noch Maskenpflicht haben, während andere Schulen schon maskenfrei sind.
     
  27. https://www.bfr.bund.de/cm/343/210928-bfr-corona-monitor.pdf
    maskenpflicht halten 86% für angemessen. vielleicht trübt da der ständige fokus auf querdenker. :nixblick:
     
  28. Des Pudels Kern FOR THE EMPEROR

    Des Pudels Kern
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    Die Umfragen waren mir so nicht bewusst. Bei mir im Umfeld (OK, ich kenne nich so viele Eltern xD) war es schon eher 50:50 und da sich das auch mit meinem Eindruck von der medialen Berichterstattung gedeckt hat....kann sein, dass das insgesamt dann das Bild getäuscht hat.
     
  29. ich denke mal, niemand wird die maskenpflicht als solche vermissen, weil die meisten wohl das tragen als störend empfinden als auch die pflicht nicht ganz so ernstnehmen, wenn man sieht, wieviele die maske nur auf halbmast tragen. aber wenn die pflicht nur für einige kinder wegfällt, könnte wohl der eindruck bei eltern entstehen, ihre kinder werden als versuchskaninchen genutzt. :ugly:
     
  30. legal Der Zufall und die Zeit Moderator

    legal
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    https://twitter.com/OlafGersemann/status/1446332650931769357?t=GOOClkWVTpFAq43gZhKdBQ&s=19

    Jugendliche und vor allem die im Osten sehen offenbar oft wenig Grund zu einer Impfung. Wenn sas ein Hinweis auf die Impfquote auch für kleinere Kinder ist (die das zwar nicht selbst entscheiden, aber deren Eltern ja ähnliche Risikoeinschätzungen treffen dürften), dann brauchen wir da nicht zu warten. Eine Stiko-Empfehlumg wird es ja voraussichtlich nicht geben.
     
  31. itistoolate

    itistoolate
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    Also sollte durchseuchung das Ziel sein?
     
  32. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Eine meiner Schülerinnen hat die letzten 2 Wochen mit Covid19 im Krankenhaus verbracht. 12 Jahre alt, meines Wissens nicht vorerkrankt.
    Es geht ihr wieder einigermaßen gut, aber es werden einige noch ganz schön überrascht sein, wenn sie merken, dass ~95-99% harmlose Verläufe eben für 1-5% trotzdem Probleme bedeuten werden und das in absoluten Zahlen ganz schön viele sein werden.

    Warum man sich dieses Restrisiko nicht einfach wegimpft, erschließt sich mir nicht. Die Impfstoffe sind sicher.
    Und dabei blende ich die gesamtgesellschaftliche Komponente noch völlig aus.
     
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  33. Balupu User

    Balupu
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    Ich denke hier trübt der Tenor der Umfrage aber auch. Als Maskenpflicht, während einer Ausnahmesituation, dürften die meisten damit kein Problem haben. Ich würde aber behaupten, sobald es von Pflicht (inkl. Bußgeld!) zu Empfehlung/Freiwillig wechselt, wird man schnell auch in Deutschland keine Masken mehr sehen.
     
  34. itistoolate

    itistoolate
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    Immerhin haben sie es geschafft Luftfilter aufzustellen. Also in den Landtagen, nicht in den Schulen.

    Man kann nur hoffen das sich die Kinder merken, wie sie behandelt wurden, bis sie wählen dürfen.
     
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  35. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    "Corona und Grippe haben viele Gemeinsamkeiten" (RKI-Chef Wieler)

    :hmm:
     
  36. Evil Herr der Zeitschriften Moderator

    Evil
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    Beides wird immer wieder unterschätzt, weil es "nur eine Erkältung ist"? :wahn:
     
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  37. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    24.736
    Peer reviews haben in der Tat auch einige Probleme, auch wenn ich das jetzt nicht überdramatisieren möchte. Man muss sich aber immer klar machen, wie durchschnittliche Peer Reviews ablaufen: Für eine Einreichung werden in der Regel 2-3 (bei sehr großen Journals evtl. auch mehr) Forscher angefragt, ob sie das nicht reviewen möchten. Das sind meist Forscher, die sich mit dem entsprechenden Fachbereich auskennen - alleine hier hat man schon einen möglichen Selektions-Bias (da gibt es teilweise recht kleine Kreise, die viel veröffentlichen und sich gegenseitig reviewen). Da kann man sich auch vorstellen, dass auch nicht immer der absolute Fachexperte eine Einreichung reviewed, sondern das kann gerne auch mal der Doktorand sein. Ich habe während meiner Promotion auch bestimmt 20 Reviews verfasst. Das muss auch nicht per se etwas Schlechtes sein - und da kommen wir zum nächsten Punkt -, weil Professoren gerne mal viel zu tun haben und sich für Reviews dann auch nicht soo viel Mühe geben. In der Regel bekommt man nämlich keinen Cent für die Dinger, dafür kostet es teils viel Zeit ein Paper ordentlich zu reviewen: Wenn da 40 Seiten voller Formeln reinkommen, dann hängt man da mitunter schonmal zwei Tage dran, vor allem dann, wenn man auch noch alle Verweise checkt, auf Plagiate abklopft, usw. Da kann man sich vorstellen, dass da nicht immer die eigentlich notwendige Sorgfalt gepflegt wird - engagierte Doktoranden stecken da teilweise viel mehr Arbeit rein als alteingesessene Professoren. Die - nächster Punkt - schauen gerne auch mal sehr stark auf die Namen der Leute, die das Ding eingereicht haben. Das geht in vielen Fällen, weil die Einreichung nur einfach blind ist: Die Autoren wissen nicht, wer ihr Paper reviewed, aber die Reviewer wissen, wer das Ding verfasst hat. Das lässt sich auch kaum sinnvoll anonymisieren, weil Forscher sehr stark eigene Arbeiten zitieren - wenn man in die Literaturliste schaut, dann kommt man recht schnell darauf, aus welcher Arbeitsgruppe das Ding kommt. Damit spielen aber plötzlich auch so Dinge wie Vertrauen und Erfahrungen eine Rolle - wenn da eine Einreichung von einem super renommierten Forscher kommt, dann wird die per se schon wohlwollender gelesen, das lässt sich kaum vermeiden.
    Dann noch evtl. zwei Punkte: Bei empirischen Arbeiten haben Peer Reviews auch ganz natürliche Grenzen, weil die die Daten typischerweise nicht replizieren können. Da kann man maximal in die Daten und den dazugehörigen Code schauen und sich überlegen, ob die Beschreibung der Datenerhebung sinnvoll ist - aber das war es auch. Es gibt auch keine systematische Erfassung von negativen Ergebnissen - was hier durchaus ein Problem ist: Wenn Forschungsgruppe A einen bestimmten Zusammenhang entdeckt, davor aber fünf andere Forschungsgruppen bei ähnlichen Experimenten diesen Zusammenhang nicht entdecken konnten, dann passiert es oft genug, dass Forschungsgruppe A das Ergebnis veröffentlicht, während die anderen Ergebnisse nirgendwo stehen. Wenn der Reviewer dann nicht zufällig irgendwie mit einer der anderen Forschungsgruppen in Kontakt steht, dann wird er davon auch nichts mitbekommen und kann das nicht in sein Review reinfließen lassen. Wenn man sich aber überlegt, dass empirische Ergebnisse oft genug mit einer Signifikanz von 0.05 veröffentlicht werden, dann braucht man im Mittel nicht sehr viele Untersuchungen eines Zusammenhangs, bis man zufällig mal ein signifikantes Ergebnis erhält. Zu guter Letzt: Es gibt mittlerweile viele Journals. Sehr viele Journals. Seitdem ich ein Paper in einem medizinischen Journal veröffentlicht habe, bekomme ich nahezu täglich Bot-Anfragen irgendwelcher unseriösen Journals, die gerne wollen, dass ich bei ihnen was publiziere (in anderen Fachbereichen ist das zum Glück nicht ganz so extrem). Irgendwas irgendwo zu veröffentlichen ist also nicht schwierig und von außen lässt es sich leider gar nicht so leicht bewerten, welches Journal wie gut ist.

    tl;dr: Peer Reviews sind kein Allheilmittel und unterliegen selbst zahlreichen Verzerrungseffekten. Dass die Wissenschaft trotzdem ganz gut funktioniert liegt daran, dass es viele seriöse Forscher gibt und Entscheidungen auf Vertrauensbasis nicht unbedingt schlecht sind - das Vertrauen muss ja auch irgendwo herkommen. Das ist auch der Grund, warum ich mich bei der Bewertung von Ergebnissen in der Pandemie sehr stark auf Forscher verlasse, die ich als vertrauenswürdig einschätze, da ich den Forschungsbereich nicht kenne. Bei meinen obigen Anmerkungen muss man auch dazu sagen, dass diese alle in immer schwächeren Maße für immer größere Journals gelten, weil da die Fallhöhe größer ist - da geben sich alle Beteiligten also mehr Mühe, weil man das Renommee aufrechterhalten möchte. Deswegen kann man Ergebnissen in besseren Journals im Mittel auch eher trauen als Ergebnisse in schlechteren.
     
  38. itistoolate

    itistoolate
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    Das ist der Kern der gesamten Wissenschaft. Es gibt nicht „der weisheit letzter schluss“. (Außer in der Mathematik, aber die zählt eh nicht.)
    Es ist ein laufender Prozess. Am plakativsten ist dies am Beispiel des Standardmodells der Kosmologie.
     
  39. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Es wird ja jetzt vermutet, dass die Impfquote in Deutschland deutlich höher liegt. Wahrscheinlich um oder sogar über 80%. Dänemark hat bei 75% alle Maßnahmen beendet.
     
  40. itistoolate

    itistoolate
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    Und dazu noch Corona. Was soll schon schiefgehen.
     
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