SARS-CoV-19 und andere Infektionen. Da laust mich doch der Affe!

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von newdesignsucks, 25. Januar 2020.

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Wie oft wart ihr schon infiziert?

Diese Umfrage wurde geschlossen: Samstag um 19:17 Uhr
  1. Kein Nachweis, vermutlich auch nie.

    99 Stimme(n)
    60,7%
  2. 1 mal PCR-Nachweis

    35 Stimme(n)
    21,5%
  3. 2 mal PCR-Nachweis

    2 Stimme(n)
    1,2%
  4. 3 mal PCR-Nachweis

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Mehr als 3 mal PCR-Nachweis.

    1 Stimme(n)
    0,6%
  6. Kein Nachweis aber vermutlich einmal.

    15 Stimme(n)
    9,2%
  7. Vermutlich mehr als einmal.

    3 Stimme(n)
    1,8%
  8. Ich hab doch kein Vögelchen

    3 Stimme(n)
    1,8%
  9. Irgendwas mit diesem seltsamen lila Löwen

    5 Stimme(n)
    3,1%
  1. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Underlying Medical Conditions and Severe Illness Among 540,667 Adults Hospitalized With COVID-19, March 2020–March 2021

    https://www.cdc.gov/pcd/issues/2021/21_0123.htm

    Among 4,899,447 hospitalized adults in PHD-SR, 540,667 (11.0%) were patients with COVID-19, of whom 94.9% had at least 1 underlying medical condition. Essential hypertension (50.4%), disorders of lipid metabolism (49.4%), and obesity (33.0%) were the most common. The strongest risk factors for death were obesity (adjusted risk ratio [aRR] = 1.30; 95% CI, 1.27–1.33), anxiety and fear-related disorders (aRR = 1.28; 95% CI, 1.25–1.31), and diabetes with complication (aRR = 1.26; 95% CI, 1.24–1.28), as well as the total number of conditions, with aRRs of death ranging from 1.53 (95% CI, 1.41–1.67) for patients with 1 condition to 3.82 (95% CI, 3.45–4.23) for patients with more than 10 conditions (compared with patients with no conditions).
     
  2. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Was hat das mit seiner Aussage zu tun? Die Impfung wird bei deinem Link gar nicht thematisiert.
     
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  3. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Weißt du da, wie die konkreten Verhältnisse sind? Für die Risikofaktoren würden mich ja immer relevante Daten interessieren, aber aus Datenschutzgründen findet man da meist nichts.
    Mir ging es auch gar nicht so sehr um den Zusammenhang mit Impfdurchbrüchen, auch wenn das der Aufhänger war, sondern mehr um die allgemeine Diskussion, wo ich auch wieder bei meinem Post von neulich wäre. Die Reduktion von anderen Erkrankungsprävalenzen wäre in der Pandemie generell hilfreich.

    Nein, finde ich nicht. Wir haben jetzt seit fast zwei Jahren eine Pandemiesituation und in zwei Jahren ließe sich durch eine Veränderung des Lebensstils für viele Menschen einiges erreichen. Wie gesagt: Es geht nicht darum, dass man damit die Pandemie auf einmal in den Griff bekommt, sondern dass man einigen Menschen mögliche Hebel aufzeigt.
     
  4. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Das wäre allenfalls dann ein valider Einwand, wenn es einen Unterschied darin gäbe, welche Vorerkrankungen, Ungeimpfte und Geimpfte auf die Intensivstation bringen. Nicht besonders plausibel.

    Man kann auch durchaus schon kurzfristig etwas für seine Gesundheit/Abwehrkräfte tun, z.B. indem man auf eine gute Nährstoffversorgung achtet. Heißt nicht, dass Nährstoffe eine Impfung ersetzen können.
     
  5. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Dagegen sag ich ja nix. Im Gegenteil, ich wäre da für viel mehr Aufklärung, va. auch was Lebensmittel angeht.

    Mir gingen nur die von Gammelzahn geposteten Aussagen gegen den Strich, die suggerieren, Lebensstiländerungen würden ähnlich viel bringen wie die Impfung.

    Das sind einfach zwei Paar Schuh, va. wenn es um Personen mit angeborenen Erkrankungen geht.
     
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  6. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Naja, dann finde ich es aber durchaus valide und sinnvoll darüber zu diskutieren.

    Mh, das hätte ich jetzt nicht so gelesen, ehrlich gesagt. Mir persönlich geht es eher darum, dass wir im Kontext der Pandemie von sehr vielen Menschen teils drastische Einschränkungen in ihren Lebensstilen erwartet, bzw. sie diesen sogar auferlegt haben. Der Bereich der Ernährung und Bewegung ist da aber meist ausgespart geblieben - da haben wir unsere ziemlich hohen Prävalenzen bei diversen Erkrankungen mehr oder minder als gegeben hingenommen. Das kann dann halt zu so paradoxen Situationen führen, wo wir von Menschen erwarten möglichst wenige andere Menschen zu treffen, damit auf den Intensivstationen noch möglichst viel Platz auch für jene ist, die aus anderen Lebensstil-bedingten Ursachen dort hin müssen. Ich weiß natürlich auch, warum es hauptsächlich auf die Kontakte ging, eben weil das der direkteste Hebel ist, der auch am schnellsten wirkt. Das bedeutet für mich aber nicht, dass man den anderen Hebel nicht auch mehr diskutieren sollte - auch weil die Pandemie einen guten Aufhänger böte und wir gesellschaftlich noch länger davon profitieren könnten.
    Und ich will da auch definitiv keine Schulddebatte draus machen, weil es mir meist zu einfach ist Menschen irgendeine Schuld zuzuweisen.
     
  7. Alareiks

    Alareiks
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    :ugly:

    Dass Immunsupressiva die Wirkung der Impfung unterdrücken können und einen so auf die Intensiv bringen, ist nicht plausibel? Das ist nicht nur absolut plausibel, es ist Fakt.


    Eine gute Nährstoffversorgung hat für das Risiko einer schweren Covid Erkrankung keinen Positiveffekt. Es gibt keinerlei seriöse Studien, die das zeigen.
     
  8. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Das sehe ich prinzipiell auch so, Gesundheitsthemen müssen häufiger und weniger abstrakt thematisiert werden.
    Gammelzahn hat mit seinen Aussagen und dem Comic aber suggeriert, es ginge um ein "Entweder-oder". Den Lebensstil zu ändern bzw von vorneherein einen gesunden Lebensstil zu führen ist absolut sinnvoll und sollte auch besprochen werden, gerne auch im Kontext von Infektionskrankheiten.
    Das macht aber Medizin, Impfungen und Operationen oder Coronamaßnahmen nicht überflüssig. Es geht bestenfalls um die Minimierung von persönlichen Risiken.

    Und in vielen Fällen können die Betroffenen nicht einmal etwas für ihre Situation, weswegen "Healthshaming" in Form ätzender Kommentare nochmal unangebrachter ist (auch das geht nicht an deine Adresse).
     
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  9. JFK

    JFK
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    Aber das ist doch seit jeher Programm - ich verstehe nicht, wie so etwas schwammiges ein Argument für oder gegen irgendetwas sein kann. Es gibt tausend Ansätze für eine Förderung gesünderer Lebensführung, von Rauchverboten über schulische Inhalte zu Ernährung und Sport und Schwerpunkte in Kitas bis hin zu Diskussionen über Lebensmittelampeln etc..
    Das ist eine Sammlung von ewig andauernden Kampagnen. Der Zusammenhang von schweren Covid-Verläufen und Übergewicht ist an jeder Ecke thematisiert worden. In jeder Doku. Jedem Bericht. Auf jedem Foto mit beatmeten adipösen Mittfünfzigern.

    Eigentlich haben wir ja ein ganz anderes Problem: Der Fokus auf Verbindungen zwischen körperlicher Gesundheit und ausbleibenden schweren Verläufen ist eines der Argumente, die Impfgegner für ihre Entscheidung nutzen. Und ja - Cartoons wie der von @Gustav Gammelzahn verlinkte kommen aus einer Ecke, die genau dafür steht. Die medizinische Massnahmen wie eine Impfung argumentativ einem „gesünderen“ Lebensstil entgegensetzt, quasi die bequeme, faule Lösung im Kontrast zu einer unbequemen, eigenverantwortlichen herabwürdigt, als würde man beides auch nur ansatzweise vergleichen können.

    Für mich ist dieses Narrativ gefährlich, verharmlosend und Teil des Problems. Das sollte man nicht unterstützen.
     
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  10. itistoolate

    itistoolate
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    Willst du jetzt Vorerkrankungen mit einer Impfung in Verbindung bringen?
     
  11. Alareiks

    Alareiks
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    Es gibt soweit ich weiß keine zentrale Erfassung mit Daten dazu. Einzelne Kliniken veröffentlichen aber Angaben zu der aktuellen Belegung der Intensiv und dem Hintergrund, findest Du bei Interesse schnell mit Google. Da liest man eigentlich immer, dass es sich größtenteils um immunsupprimierte (Transplantation, Autoimmunerkrankung), krebserkrankte oder sehr alte Patienten handelt. Also Ursachen, die sich nicht oder nicht im Zeitraum der Pandemie durch Verhalten ändern lassen. Es sind offenbar in aller Regel Menschen, bei denen die Impfung nicht voll wirken kann (unzureichender Aufbau von Antikörpern etc.), was ja auch absolut plausibel ist.

    Ich weiß. Du hilfst ungewollt aber dem Narrativ, das JFK oben sehr gut beschrieben hat. Das stört hier einige, nicht der Inhalt Deiner Posts.
     
  12. Hank J.

    Hank J.
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    besser spät als nie:
    das stimmt, aber in vielen bereichen der wissenschaft geht es nicht direkt um menschenleben. wenn astrophysiker sich die köpfe darüber einschlagen, was dunkle materie oder dunkle energie ist, ob es das überhaupt gibt oder nur ein mathematischer kniff ist, um ungereimtheiten in anderen theorien auszuklammern hat keinen einfluss auf das wohlbefinden und die gesundheit anderer. es wird auch diesbezüglich niemandem der expertenstatus aberkannt, niemand fällt in der öffentlichkeit in ungnade, weil er diese oder jene position vertritt und dafür oder dagegen argumentiert.

    wenn wir den bogen zur medizin schlagen, wird der unterschied sehr schnell deutlich - hier stehen tatsächlich menschenleben auf dem spiel. daneben ist die forschungsarbeit sehr aufwändig und teuer, während pharmokalogische unternehmen gleichzeitig an der wirtschaftlichkeit interessiert sind. d.h., ob es sich bei klinischen observationen bzgl. vitamin C und D, zink, aspiriin oder auch dem mittlerweile als pferde-entwurmer verschrienen medikament ivermectin um statistische anomalien oder nicht handelt, könnte man nur mit studien ermitteln, die unsummen verschlingen. unabhängige forscher sind auf die o.g. observationen beschränkt, weil für randomisierte, kontrollierte und doppelblinde studien mit tausenden oder mehr teilnehmern schlicht die mittel fehlen, weil investoren nicht so sehr daran interessiert sind, millionen für ergebnisse auszugeben, die sich nicht rentieren. im Japanese Journal of Antibiotics z.b. hat man sich sehr interessiert an der vermuteten wirkung von ivermectin gezeigt, allerdings beklagt, dass der hersteller Merck keinerlei interesse daran gezeigt hat, diesen hinweisen nachzugehen: MSD Co., Ltd. might have been the best entity to conduct the phase 2 clinical trial aimed at expanding the indication of ivermectin to COVID-19. However, it was reported that Merck & Co., Inc. of the United States had no intention of conducting clinical trials aimed at expanding new indications for ivermectin.

    die grunde dafür dürften auf der hand liegen, weil Merck ein neues medikament gegen Covid auf den markt bringen möchte:
    https://theintercept.com/2021/10/05/covid-pill-drug-pricing-merck-ridgeback/

    das hat nichts mit verschwörungen im sinne von 'big pharma hält ergebnisse unter verschluss, verheimlicht die wirkung von gut verträglichen, etablierten produkten um massive profite einzufahren' oder ähnliches. das system ist nur dergestalt aufgebaut, dass sich fast nur diejenigen grossangelegte, aussagekräftige studien leisten können, die gleichzeitig auch ihre eigenen wirtschaftlichen interessen vertreten. kurzum, wir wissen nicht, ob diese alternativen behandlungsmethoden irgendwas taugen, aber man hat aus wirtschaftlicher seite auch kein interesse daran, diesen hinweisen nachzugehen, weil's in jedem fall ein minusgeschäft wäre.
     
  13. Alareiks

    Alareiks
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    Glaube ich nicht, es geht um das Verbreiten des von JFK beschriebenen Narrativs. Sieh Dir einfach die Posting-Historie an, früher hieß der User Demogorgon.
     
  14. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Kommt drauf an, wie du die Frage meinst. Mein Punkt ist, dass auch Geimpfte wegen einer bestehenden Vorerkrankung einen schweren Verlauf haben können. Sicherlich wird es aber auch schwere Fälle unter den Geimpften geben, bei denen die Impfung wegen Immunsuppressiva nicht voll wirkt.

    Körperliche Gesundheit (= keine Vorerkrankungen, die mit einem schweren Covid-Verlauf in Verbindung stehen) führt nun mal dazu, dass die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe geringer ist. Ich verstehe nicht, warum manche ein so großes Problem damit haben, wenn auf diesen Zusammenhang verwiesen wird und argumentativ dagegen antreten, indem sie darauf hinweisen, dass Impfgegner diese Tatsache für ihre Agenda instrumentalisieren. Das ist unredlich und das selbe Niveau wie das "Beifall-von-der-falschen-Seite"-Argument.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2021
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  15. itistoolate

    itistoolate
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    Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaft ist auch eine ganz besonders delikate Geschichte.
    Das würde ich ganz stark von den „unabhängigen“ Wissenschaften trennen.
     
  16. itistoolate

    itistoolate
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    Natürlich haben vorerkrankte größere Risiken als gesunde. Was hat das mit der Impfung zu tun?
     
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  17. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Eben das ist der Punkt. Ob geimpft oder nicht geimpft - in beiden Gruppen ist das Risiko schwerer Verläufe für Vorerkrankte größer. Deswegen sollten alle, die ihre Vorerkrankung durch Lebensstil-Änderungen positiv beeinflussen können, ein Interesse daran haben, dies zu tun.
     
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  18. itistoolate

    itistoolate
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    Was hat das mit irgendwas zu tun?
     
  19. Alareiks

    Alareiks
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    Nein. Die Vorerkrankten, die trotz Impfung in die Intensivstation müssen, sind iaR solche, bei denen sich kein ausreichender Immunschutz aufbauen konnte, die Impfung also ihre Wirkung nicht voll entfalten konnte. Sie unterscheiden sich in der Zusammensetzung daher ganz deutlich von den Vorerkrankten, die ohne Impfung besonders gefährded sind, da bestimmte Gruppen (Übergewichtige zB) bei den Geimpften in der Intensiv viel weniger vertreten sind.

    Daher ist Dein ganzes Narrativ kontrafaktisch.
     
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  20. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Könntest du das bitte belegen.

    Du schreibst ja selbst "in alle Regel" (iaR). Du schließt also nicht aus, dass es Geimpfte gibt, die wegen ihrer Vorerkrankung, nicht wegen Immunsuppressiva, einen schweren Verlauf haben. Du bestätigst also, was ich schrieb, auch wenn deren Anteil nach deinem Dafürhalten kleiner sein mag.

    Bei denen mit schweren Verlauf ist es ja logisch, dass sich kein ausreichender Immunschutz aufgebaut hat. Weil ihr Immunsystem zu schwach - sei es durch Vorerkrankungen oder Immunsuppressiva. Du schreibst eigentlich dasselbe wie ich.
     
  21. Hank J.

    Hank J.
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    wohl ~75% der bevölkerung sind doch schon vollständig geimpft. den rest wirst du nur durch mehr daumenschrauben, zwänge und sanktionen dazu bewegen können, es sich anders zu überlegen. diese paranoia von wegen 'es könnte jemand falschem in die hände spielen' ist doch längst nicht mehr angebracht, zumal es konsequenten impfverweigerern wohl egal ist, über was und über was nicht geredet wird. da wird zur not alles so uminterpretiert, dass es wieder ins weltbild passt.
     
  22. Alareiks

    Alareiks
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    Wie gesagt, diverse Krankenhäuser haben dazu Angaben veröffentlicht. Google es einfach.


    Nein. Ungeimpfte und nicht Genesene erkranken auch nicht alle schwer, trotz fehlendem Immunschutz. Deine Logik ist total schief.
     
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  23. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Sie erkranken nicht schwer, eben weil ihr Immunsystem mit dem Erreger fertig wird, eben weil sie nicht schwer vorerkrankt sind, denn eine schwere Vorerkrankung vermindert den Immunschutz. Eigentlich ziemlich logisch.
     
  24. itistoolate

    itistoolate
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    Was ist eigentlich dein Argument? Das Impfungen nicht schützen?
     
  25. MusicViking

    MusicViking
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    Sach mal, red ich suaheli oder ist bei Dir oben was schief gewickelt? Autoimmunerkrankte, bleiben auch mit einem gesunden Lebensstil, Autoimmunerkrankte. Und je nach Medikamenteneinstellung, können diese die Impfung erheblich beeinflussen. Autoimmunerkrankte bekommen übrigens in der Regel auch extra Nährstoffe und Vitamine (Dekristol u.ä.) verschrieben, weil die Entzündung im Körper das erfordert. Autoimmunerkrankte wollen auch meist gesund leben, weil sie selber wissen, das es einen positiven Einfluss auf Ihre Krankheit hat. Und Du stellst Dich hin und behauptest, das die Patienten auf Intensiv, einfach mal Ihren Lebensstil ändern sollen.

    Merkst DU Dich noch? Dein ganzes gelaber kannste dir eigentlich komplett sparen.

    Bei Leuten wie Dir wünsche ich mir, das sie selber mal in der Lage sind. Einfach mal jeden Tag mit Schmerzen leben. Egal welche Bewegung. Und dazu noch Vollzeit arbeiten, Haushalt, Kind, Hobbies, Sport. Aber in seiner kleinen Komfortzone kann man solchen Stuss, wie Du ihn verbreitest, schon mal behaupten.
     
  26. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Es wurde im Verlauf eigentlich ziemlich deutlich gemacht, welche Art von Vorerkrankungen gemeint sind. Und ich habe es auch mehrfach geschrieben, sogar dir selbst.

    https://www.gamestar.de/xenforo/threads/sars-cov-19-mhd-23-05-22.468443/page-3383#post-20163070

    "Und Du stellst Dich hin und behauptest, das die Patienten auf Intensiv, einfach mal Ihren Lebensstil ändern sollen."

    Das ist nicht, was ich geschrieben habe.
     
  27. Emerald ist auch nur ein Stein

    Emerald
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    Schweiz
    Genau, Leute mit MS, Trisomie, Herzinsuffizienzen, Niereninsuffizienzen, Lungenerkrankungen, Diabetes etc. haben natürlich sehr viel mit Übergewicht zu tun. Zieh diese Autoimmunerkrankungen nicht ins Lächerliche, indem du auf den ersten Absatz gleich einen mit Übergewicht folgen lässt. Sehr viele haben sich ihre Situation nämlich nicht ausgesucht und können oft nur die Symptome, aber nicht die Ursache heilen. Gewisse Krankheiten sind sogar genetisch vererbt. Es gibt zahlreiche Krankheiten, die haben mit Ernährung oder mangelnder Bewegung überhaupt nichts zu tun. Der 200 kg schwere, 80-jährige Kettenraucher steht nicht stellvertretend für Vorerkrankte.

    Übrigens hab ich bspw auch eine chronische Erkrankung. Ursache unbekannt. Heilung zurzeit nicht möglich. Symptome zunehmend. Und nein, ich habe nie geraucht, nie viel getrunken und eigentlich immer regelmäßig Bewegung gehabt. Wegen der Symptome achte ich vermutlich deutlich mehr auf die Ernährung als die meisten meiner gesunden Kollegen. Wie auch die meisten anderen Autoimmunerkrankten wohl auch stärker auf ihre Gesundheit achten als andere, um die Symptome zu lindern.

    Wahrscheinlich sind in deinen Augen auch alle mit Long Covid-Symptomen selber schuld, da sie nicht genug auf ihre Gesundheit achten, hab ich recht?? :topmodel:

    Bei solchen Posts kommt mir die :kotz: hoch.
     
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  28. ancalagon Alarmarzt Meier-Wohlfühl

    ancalagon
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    das muss "aus" heíßen nich "von" :p
    Grillfuerst.de hat sich in Hessen die Möglichkeit der 2G-Beschränkung für ihre Verkaufsflächen erstritten. Das gab natürlich übelsten Shitstorm a la „ich werde da nie wieder was kaufen!111 mimimiheul“ .. also war es mir ein Bedürfnis, mal eine gegenteilige Mail zu schreiben.

    Heute tatsächlich eine Antwort bekommen - netter Laden :yes:

    Bitte alle dort was kaufen, ich bin leider schon vollständig ausgestattet :teach:
     
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  29. MusicViking

    MusicViking
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    Junge, Junge, Junge. Geh weiter bevor ich mich vergesse...:bse:
     
  30. blurps

    blurps
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    Public health ist sicherlich ein wichtiges Thema und da darf man von mir aus auch gerne mal ein wenig die Daumenschrauben anziehen. Das ist aber nichts für einen Zeitraum von 2-3 Jahren, insb. on top einer Pandemie.

    Insofern frage ich mich schon, was das Ziel dieser Argumentation sein soll.
     
  31. Hank J.

    Hank J.
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    ich verstehe nicht, warum manche leute so einen ständer haben, wenn es darum geht, andere zu zwingen. es ist schon länger bekannt, dass ein ungesunder lebenswandel mit armut hand in hand geht. was willst du da für daumenschrauben ansetzen?
     
  32. blurps

    blurps
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    Damit beschäftigt sich ja nicht nur Deutschland. Einfach mal schauen, was woanders funktioniert.

    Chile beispielsweise hat mit einem Maßnahmenbündel aus u.a. Kennzeichnungspflicht für ungesunden Scheiß, Zuckersteuer, Werbeverboten für alle angeblich gesunden "Kinder"produkte usw. durchschlagenden Erfolg. Sowas ist jetzt kein Ständermaterial und müsste eigentlich sogar mit der FDP machbar sein.

    Siehe z.B.: https://www.nytimes.com/2020/02/11/health/chile-soda-warning-label.html
     
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  33. Hank J.

    Hank J.
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    achso, dann habe ich dich völlig falsch verstanden. daumenschrauben für die hersteller finde ich gut, ich dachte aber, du würdest über die verbraucher sprechen. hier würde aufklärung und generelle armutsbekämpfung helfen.
     
  34. Hank J.

    Hank J.
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  35. JFK

    JFK
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    Gut.
     
  36. Papa_Oscar_Whiskey

    Papa_Oscar_Whiskey
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    1.552
    Finde ich persönlich zu drastisch. Supermärkte sind essentiell für die Grundversorgung und damit etwas anderes als Restaurants oder Kinos. Es ist zweifelhaft, ob hier der Zweck (Impfquote erhöhen) die Mittel heiligt.
     
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  37. foreverdead Yippie Yeah

    foreverdead
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    Der Liefers hat nicht mal ne Ahnung was die grippeimpfung ist und würde ausrasten wenn er hört das Kindern windpockenviren gespritzt werden. :ugly:
     
  38. legal Der Zufall und die Zeit Moderator

    legal
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    Sehe ich auch so. Die Grundversorgung muss gewährleistet bleiben. So dramatisch ist die Lage nicht um sowas zu rechtfertigen.
     
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  39. UrbanForest

    UrbanForest
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    Eine Bekannte (unter 30, sportlich, gesund) hat mir kürzlich erzählt, dass sie und ihr Freund Dezember letzten Jahres eine Infektion durchgemacht haben. Ihr Freund lag eine Woche lang flach, sie persönlich hatte es noch stärker erwischt, nach einer Woche war der Notarzt wegen akuter Luftnot da. Dass sie nicht ins Krankenhaus kam, lag eigentlich nur daran, dass sie hätte 200km weit wegmüssen, da alle anderen Krankenhäuser in der Nähe voll waren. So war daheim zu bleiben und ggfs wieder den Notarzt zu rufen der bessere Weg. Luftprobleme im Sinne von weniger Atem hat sie auch heute noch.

    Schon gruselig, solche Geschichten auch von Bekannten zu hören. Ich bin froh, dass der Kelch an mir vorüberging und gleichermaßen besorgt, wie viel Unbesorgtheit nun in puncto Schulen um sich greift. Corona ist gefährlich, und das nicht nur für Rentner/Vorerkrankte. Den Preis zahlen all die in der Statistik als „ja nicht so viele“ untergehenden schwere Verläufe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2021
  40. Harry an der Leine

    Harry an der Leine
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    Gibt leider genug, die das so sehen.
     
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