The last of us (Part 2) [SPOILER, nur in spoilertags, ENDING-spoiler mit extra Hinweis!]

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von GoldenPlayer, 6. Juni 2012.

?

Spoiler über die Spielstory...

Diese Umfrage wurde geschlossen: 21. Juni 2020
  1. Gar nicht, auch nicht in Spoilertags (vielleicht ein extra-Spoiler-Thread...)

    19 Stimme(n)
    41,3%
  2. Nur in Spoilertags

    27 Stimme(n)
    58,7%
  1. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Vielleicht weil es einfach 7 Jahre älter ist? Und weil es nur Sinn macht, Teil zwei zu spielen wenn man den ersten Teil gespielt hat? Der erste aber auf zwei Konsolen veröffentlicht wurde und man davon ausgehen kann, dass der zweite Teil auch noch eine Weile braucht? Die Aussage find ich aber auch nicht irgendwie...zur Diskussion beitragend. Denn das heißt noch lange nicht, das er besser ist. Das Imperium schlägt zurück ist ohne Zweifel um Welten besser als Episode 4 und trotzdem haben viele A new Hope zuerst gesehen und wahrscheinlich mehr als den zweiten...
     
  2. Garm

    Garm
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    Na, da missverstehst du, was ich meine.

    Was ich meine ist, dass viel mehr Leute, die Teil 1 gespielt haben, von der Story so mitgerissen wurden, wie es die Macher des Spiels ursprünglich auch geplant haben, deswegen ist es bei Kritikern und Spielern gleichermaßen beliebt.

    Ich packe das Ganze nochmal in Spoiler-Tags:

    Bei TLoU 2 scheint aber der ursprüngliche Plan der Writer bei sehr vielen Leuten nicht aufzugehen. Also die Idee scheint ja recht offensichtlich gewesen zu sein, dass man Abby erstmal hasst, weil sie Joel getötet hat und man dann mit Ellie mitfiebert, weil man sich als Spieler auch an der Figur Abby rächen will.

    Dann wird man aber auf einmal auf die Seite von Abby geworfen, erfährt, warum sie Joel töten wollte und macht mit ihr eine Art Heldenreise mit, die sogar sehr an Joels Reise mit Ellie erinnert und muss dann letztlich gegen Ellie als "Boss" kämpfen. Es ist also die Erwartung der Autoren gewesen, dass man sich als Spieler plötzlich mit Abby identifiziert und nun von ihrer Seite die Gräuel erlebt, die Ellie den Freunden von Abby antut.

    Und dieser Sprung von Ellie auf Abby scheinen sehr viele Spieler einfach nicht mitzugehen. Sie projizieren ihren Hass gar nicht auf den Charakter Abby, sondern auf die Autoren der Story und damit kann der intendierte "Twist" gar nicht mehr klappen. Die Story versagt dabei, die Gefühle und Gedanken zu wecken, die sich offenkundig wecken sollte und das Spiel fällt damit auseinander.
     
  3. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Wow. Was sind das für Aussagen? Man könnte auch bei jedem Shooter sagen, dass sich in Sachen gameplay nichts geändert hätte.das würde man keiner Fortsetzung anstreichen. Nimm GTA usw. Das ist in seinen Grundmechaniken das gleiche und dennoch gibt's genügend kleine Änderungen und Details. Allein die Mischung aus stealth, Angriff, Rückzug usw. Sind viel ausgefeilter, abwechslungsreicher als sie es im.ersten Teil sind.und wer sind die Leute? Ich bin damit abgegangen wie ein Großteil der Leute die hier schreiben (oder sich mittlerweile positiv auf den sozialen Plattformen dazu äußern). Solche pauschalisierenden Reduktionen sind doch Käse. Zudem es immer so ist das, je länger man eine Geschichte erzählt, Leute da links und rechts von abspringen. Sieht man ja an GoT, Breaking Bad usw. Diese Einschätzung halte ich für unwichtig, immerhin hat es andere Spieler*innen überhaupt an Board geholt.
    Und was du einfach gsr nicht erwähnst: das Spiel ist anders als so ziemlich jedes andere Spiel eine Welt aus einem Guss. Die Encounter passen in diese Welt, die Welt diktiert diese Auseinandersetzungen, sie fühlen sich organisch und nicht forciert an. Und das macht es um Welten besser als Dr erste Teil.
    Und das Spiel auf seine Spielmechaniken zu reduzieren wäre als würde man ein Gemälde nur unter Gesichtspunkten der Pinselführung anschauen, nicht aber das Werk Ansich.
    Ich hab das Gefühl das du hier absichtlich abwertest und dich einfach nicht darauf einlassen willst auf das, was man hier zu spielen bekommt.
    Bist du gerade schlecht gelaunt oder hast du das falsche Spiel gespielt? Nicht nur, dass es auch technisch einfach herausragend ist, auch wie das Spiel Emotionen einbaut (Gestik Mimik), wie die ki der Gegner einfach herausragend agiert, wie die Vergabe von Munition bzw die Encounter orchestriert sind, wie die neuen Gegner einfach hervorragend in das Setting passen und in diese Welt stimmig Spannung erzeugen. Die Seilmechaniken die für coole neue Rätselabschnitte sorgen, die dynamische Musik die fast einem dark Knight ebenbürtig ist, die erfrischenden und tiefen Dialoge (für mich ist nach wie vor Owen einer der wichtigsten und coolsten Charaktere die fast mit denen ebenbürtig sind, die wir im ersten Teil kennenlernen), usw.
    Aber nochmal: der Vergleich zwischen Teil eins und zwei ist stupide. Es ist eine unmittelbare Fortsetzung der Charaktere und es ist nach wie vor die Geschichte um die Hoffnung der Menschheit, die durch die fireflies erzählt wird. Es ist so konsequent wie erfrischend. Das in so nem Trollpost abzutun finde ich nahezu ignorant.
    Ja, das pacing ist nicht optimal, da braucht man Geduld (was bei der kurzen Aufmerksamkeitsspanne der heutigen Gamer ja nochmal eine extra Herausforderung ist) aber es bricht einfshc mit allen Videospiel-Konventionen und erzählt endlich was neues, frisches. Ich hab das Gefühl das hier einige ewig gestrig gebliebene sind... Das ist so albern...
     
  4. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Da hast du dich missverständlich ausgedrückt. Man kann aber auch sagen das der erste Teil halt auch ein sehr simpler Teil ist. Die Geschichte ist emotional, aber eben auch nur zwischen zwei Personen. Der zweite Teil ist halt um einiges vielschichtiger. Da ist es natürlich, das Leute eher angehangen werden. Zumal es hier noch viel mehr Empathie und perspektivübernahme erfordert, was z.b. einen Teil der Gamerschaft ausschließt, allein schon, weil es eine Frage von Alter und geistiger reife ist, bis das ausgeprägt ist. Und während Teil eins ja vor allem männliche weiße Männer repräsentiert die ihre Vatergefühle stimulieren, wird es mit dem zweiten Teil wesentlich komplexer und verhandelt es eben auch außerhalb der Komfort zone.
     
  5. Lurtz lost

    Lurtz
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    Wow, komm mal eine Stufe runter von deiner Wolke, das ist ja nicht mehr zu ertragen was du hier von dier gibst. Und schon gar nicht musst du andere Diskussionsteilnehmer gleich als Trolle beschimpfen, nur weil sie TLOU2 nicht für das gottgegebene Meisterwerk der Spielekunst halten, wie dir das schon vor dem Release klar war.

    Albern ja, gutes Wort...
     
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  6. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Danke für diesen wertvollen Beitrag :)
     
  7. Lurtz lost

    Lurtz
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    Kannst du dir gerne selbst auf die Fahne schreiben. Du iterierst hier in irgendwelchen absurd blumigen Ergüssen immer wieder das gleiche. TLOU2 ist technisch perfekt, die perfekte Fortsetzung, aber dennoch eigenständig, mutig, zu deep für alle Kritiker, spielerisch perfekt, perfektes Environmental Storytelling, perfekte Regie, perfekte Charaktere, alles geht Hand in Hand, alles super genial es gibt keinen validen Kritikpunkt, OMG. Dazu noch eine Portion Whataboutism, das könnte man auch als Trolling bezeichnen.
     
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  8. Garm

    Garm
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    Nur weil etwas "komplexer" wird, heißt es nicht, dass es besser ist. Bei Maschinen bedeutet es in erster Linie z.B., dass sie eine größere Wahrscheinlichkeit haben, kaputt zu gehen und nicht das zu machen, was sie machen sollen und genau das passiert TLoU2 auch.

    Mehr Charaktere zu haben, ist kein Vorteil, es ist in den aller meisten Fällen für Stories eher ein Nachteil und TLoU 1 hat eben so gut funktioniert, weil die Story im Grunde sehr einfach war, aber toll erzählt und gestaltet wurde und ganz auf Joel und Ellie fokussiert war. TLoU 2 kommt an die Eleganz und die nahezu Vollkommenheit von Teil 1 nicht ran und hätte erheblich besser daran getan, sich auf weniger zu fokussieren. Das heißt ja noch lange nicht, dass man die Story von TLoU 1 einfach hätte wiederholen müssen.
     
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  9. Garm

    Garm
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    Ja, ich hatte da auch schon ein Posting in der Richtung geschrieben und es mir dann doch verkniffen. :ugly:
     
  10. swizz1st

    swizz1st
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    Kannst du mal aufhören andere irgendetwas vorzuwerfen dass sie nicht Intellektuell oder Emotional genug oder noch unreif sind, um das Spiel zu verstehen? :ugly:
     
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  11. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Außer wenn man es ausführt und begründet, dann nennt man es argumentieren.
     
  12. Lurtz lost

    Lurtz
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    Garm hat auch argumentiert, und das weit weniger emotional als du. Dennoch beschimpst du ihn auch noch als Troll...
     
  13. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Naja dann bewegen wir uns in Geschmacksfragen und dann sind Kategorien wie besser oder schlechter absurd. Denn für mich (und viele User hier) geht es nicht kaputt, im Gegenteil, man hat wesentlich mehr Tiefe für die Charaktere. Und das führt ja der Artikel den ich genannt habe hervorragend aus. Und ich über den letzten 10-15 Seiten. Ich finde zb. Das der zweite Teil die Beziehung zwischen Joel und Ellie noch viel mehr texturiert und tiefe verleiht. Ich kann joel noch viel mehr mögen in seinem Versuch, mit Ellie ins reine zu kommen. Und die Tragik, dass in dem.moment wo die beiden im reinen sind diese unsägliche Sache passiert ist einfach so ein guter Kniff, dass es eben für mich auch zum besten gehört, was ich in der Spielegeschichte emotional erleben durfte. Es ist ein Magnus Opus der Videospielgeschichte, auch suf einer Metaebene der Videospiele. Denn dieser Perspektivwechsel und die dort verknüpften Erfahrungen verwischen Spielemechanismen, filmische Erzählung und die typischen naughty dog Merkmale zu einem so frischen und intensiven Erlebnis, wie ich es mir immer schon gewünscht habe. Vielleicht stehe ich deshalb diesem Spiel auch so wohlgesonnen gegenüber, aber ich halte deine Abwertung für einen beissreflex gegenüber den vielen 10/10 Reviews und nicht als sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema...
     
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  14. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Wenn man darlegt, das man es verstanden hat gern..solange es aber offen zur Schau gestellt wird verweis ich gern drauf :)
     
  15. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Emotionalität ist aber schon auch ein sehr wichtiges Element, auch in Diskussionen. zudem.ist es eines der (sehr vielen) Kernelemente des Spieles. Zumal dein Post der eigentlich viel größere emotionale Ausbruch war. :timber:
     
  16. Lurtz lost

    Lurtz
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    Ja, war mein Fehler mich von dir triggern zu lassen :frieden:
     
  17. Balthamel Fohlen-Sympathisant

    Balthamel
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    Die Kämpfe gegen menschliche Gegner sind deutlich intensiver geworden. Du merkst hier die Wucht deiner eigenen Treffer als auch wenn du selbst getroffen. Und die Hunde bereichern das ganze enorm, weil sie dich zwingen aktiv zu werden (z.B. in dem man die Deckung wechselt, sie ablenkt usw.). In diesem Bereich finde The Ladt of Us 2 wirklich sehr stark und eine deutliche Weiterentwicklung zum ersten Teil.

    Die Kämpfe gegen die Infizierten haben sich leider kaum verändert und hängen da etwas hinterher.

    Und dieses "viele mögen das Spiel nicht". Wer sind die "vielen"? Das Spiel hat sich bisher 4 Millionen mal verkauft. Selbst wenn ich alle negativen Meinungen zusammen rechne ist das immer noch ein winziger Prozentanteil. Man sollte endlich mal aufhören negative Kommentare auf alle Spieler zu projizieren. Das funktioniert einfach nicht.
     
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  18. t-6 80plus-zertifiziert

    t-6
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    Also alles wieder gut? :ugly:
     
  19. Cas27

    Cas27
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    Gameplay fand ich im zweiten Teil jetzt auch deutlich besser, auch wenn der rein mechanisch sehr ähnlich ist. Die bessere Präsentation und das Leveldesign bringen da schon viel, weil es das einfängt, was auch den Multiplayer spannend gemacht hat. Größere Areale, mehr Vertikalität, mehr Möglichkeiten. Klar kann man sich auch in eine Ecke hocken und die Gegner kommen lassen, aber dann ist man auch selber schuld wenn man weder die Möglichkeiten nutzt, noch auf einem Schwierigkeitsgrad spielt der einem zu mehr Aktivität im Kampf zwingt.

    Und in Zeiten wo uns Spielreihen zum fünften mal das gleiche Gameplay präsentieren (Gears z.B.) kann ich es einem zweiten Teil eines sieben Jahre alten Spiels nicht wirklich übel nehmen, wenn es das Rad nicht neu erfindet. Deswegen ist es bei weitem nicht der beste Third Person Shooter, aber auch weit entfernt von schlecht. Man hat sich auch spürbar Mühe gegeben für Abwechslung zu sorgen und diese optional einzubauen. Im ersten Teil waren zwei Sniper Stellen die man so spielen musste, hier ist es ein optionaler Teil eines Kampfes den man komplett übersehen kann.

    Ich kann den Level- und Encounterdesignern jedenfalls keine großen Vorwürfe machen, die haben sich imho nicht auf die faule Haut gelegt.
     
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  20. mekk

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    Ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber man merkt auch erst nach dem Durchspielen von TLOU 2, wie platt/flach die Charaktere in beinahe allen aktuellen Spielen im Vergleich sind. In Zukunft würde ich mir definitiv mehr Spiele wünschen, die den Charakteren solch eine Tiefe verleihen.
     
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  21. swizz1st

    swizz1st
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    Ich rede hier nicht von mir, da es mir total wurscht ist was du über mich denkst :fs:. Aber anscheinend legst du mit dein Circlejerk Urteil über alle anderen, die das Spiel kritisieren die es auch gespielt haben und es nieder geschrieben oder gestreamt haben.
    Du bist mit der Aussage genau so Toxic wie die Haters.
     
  22. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Wie kommst du auf diese Interpretation?
     
  23. Garm

    Garm
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    Sie stehen aber stellvertretend für die Reaktionen, die Spieler zum Spiel haben. Wenn nicht sehr viele Spieler ein Problem mit dem Spiel hätten, dann gäbe es solche Reaktionen ja auch nicht und auch da wird nicht jeder bei Metacritic direkt ein Review schreiben, der ein Problem mit dem Spiel hat. Bei TLoU 1 gab es solche Reaktionen auf jeden Fall nicht und das sagt halt schon viel aus. :fs:
     
  24. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Najaaaaaaa.
    Der erste Teil ist ein Cold Opener. Es gab keine vertrauten Charaktere und man hatte gar nicht die Möglichkeit etwas zu kritisieren, an das man keine Erwartungen hat...
    Der zweite Teil hatte 7 Jahre Zeit zu reifen, Erwartungen zu entwickeln und Ansprüche an die Handlung. Diese wurden nur nicht als Anlass genommen, die eigene Vision zu opfern
     
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  25. Kazuga

    Kazuga
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    Das zeigt aber auch deutlich den Trend von Menschen im Internet. Heutzutage wird oftmals vieles einfach nur gehated aus banalen Gründen oder weil es gerade im Trend ist (Person X sagt das ist so und man zieht nach). Das gab es früher weniger. Nicht jede Bewertung ist auch von jemanden der das Spiel gespielt hat und eine eigene Meinung hat. - zumindest auf Metacritic.

    Eigtl müsste man alle 10er und 0er Bewertungen ausklammern.
     
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  26. Rhaegar

    Rhaegar
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    Was ich bedenklich finde, ist, dass viele Leute nicht mehr in der Lage sind zu unterscheiden, ob ihnen eine Geschichte oder eine Charakterentwicklung subjektiv gefällt oder nicht (weil z.B. die eigenen Erwartungen nicht erfüllt werden) oder ob sie objektiv nicht gut ist (weil sie vorhersehbar ist, abgekupfert etc.).
     
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  27. swizz1st

    swizz1st
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    Das sind Solche Phrasen die ich im TloU2 Forum lese von Leute die Kritiken niedermachen. Ist genau wie wie von den Hatern die einfach nur "Scheisse" schreiben.

    Es ist ok wenn du das Spiel so vergötterst und ich wünschte ich könnte das auch. Aber wenn du mit Kritiken nicht einverstanden bist, Dann zeig Empathie, genau wie du im Spiel für die Charaktere Empathie zeigst. Nicht jedem gefällt das Spiel, so wie es ist und das hat sicher nicht mit Reife oder IQ zu tun.

    Genau so ist bei mir mit Matrix 2/3. Viele hassen oder mögen es nicht. Und ich Liebe es. Dennoch denke ich nicht dass die Leute die Filme es nicht verstehen oder weil es auf ein höheres Meta Ebene ist und versuche ihnen einzuprügeln, dass es doch ein Meisterwerk ist.
     
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  28. El-Fauxio

    El-Fauxio
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    @Garm

    Ich fand das Gameplay in Part 2 bei weitem besser als in Part 1.
    Klar wurde das Rad nicht neu erfunden aber für mich wurden alle Aspekte die Combat und Stealth im ersten Teil gut gemacht haben erheblich verbessert.
    Besonders die von Cas27 genannte Vertikalität der Levels und die vielen Abkürzungen haben meinen Spielstil im Vergleich zum ersten Teil komplett umgekrempelt. Tatsächlich habe ich mich in den Kämpfen gegen Menschen mehrmals wohlig an die Crysis Reihe erinnnert gefühlt. Sowohl bei Crysis als auch bei Part 2 hat sich bei mir nach einer Weile immer dieses "Jäger Gefühl" eingestellt, wo ich meine Beute genau beobachte, im Richtigen Moment ein oder zwei Gegner ausschalte und dann schnell die Position wechsle und mich tarne, damit ich nicht überrumpelt werde.
    Die letzten Encounter am Ende haben einem dann nochmal alles abverlangt, was man bisher gelernt hat. Für mich war das absolut vorbildich designed und ich würde dem Spiel wohl sowas wie eine 7/10 geben, wenn ich die Story komplett kacke fände und das Gameplay genossen hätte.



    Was insgesamt die Größe des Games und die Ambition der Erzählung angeht, stimme ich dir teilweise zu. Die sehr fokussierte Story in Teil 1 macht es einem recht leicht ihr zu folgen und auch die dargestellte Beziehungsdynamik ist leicht nachzuvollziehen. Es passiert eigentlich nichts, was einen vordergründig überrascht. Man kann die oberflächlich simple Story genießen, ohne groß in die Tiefe zu gehen aber für diejenigen die es mögen, schlummert auch noch einiges in der Tiefe.

    Part 2 kann da schon etwas überladen wirken und ich hatte ja auch schon geschrieben, dass mein Backseat-Gaming-Copilot und ich uns recht schwer getan haben, alle Wendungen mitzugehen. Das große Finale hat die etwaigen Längen aber für mich aber nicht nur gerechtfertigt, sondern auch deren Notwendigkeit aufgezeigt.
    Aaaaaaaaber:
    Bei jeder Erzählung ist nunmal eine gewisse suspension of disbelieve notwendig, damit man ihr als Zuschauer folgen kann und möchte. Jeder Twist, jeder neue Charakter, jeder neue Erzählstrang zehrt diese sod nach und nach auf.
    Was das angehlt erlaubt sich Part 2 tatsächlich einiges und ich kann schon verstehen, dass manche Leute da einfach irgendwann ausgestiegen sind und für diejenigen fühlt sich das Ende dann natürlich total gestreckt und prätentiös an.


    @Rhaegar

    Ich glaube man sollte einfach versuchen das Wort "objektiv" aus seinem Wortschatz zu streichen, wenn man über zutiefst subjektive Dinge wie Kunstgeschmack diskutieren möchte.
    Ich kann hier tausend Dinge aufzählen die mir am Storytelling gefallen haben und ich kann das so gut es geht begründen aber deswegen habe ich noch lange nicht Recht. Es ist meine subjektives Empfinden gewesen, welches meine Erfahrung mit dem Spiel geprägt hat.
    Umgekehrt genauso
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2020
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  29. Rhaegar

    Rhaegar
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    Das sehe ich schon anders. Es gibt durchaus auch bei Kunst etablierte Standards, die man objektiv bewerten kann. Ich kann durchaus beurteilen, ob eine Geschichte handwerklich gut gemacht ist, ob sie offensichtliche Fehler enthält etc. Das muss man aber von subjektiven Aspekten trennen können. Denn, ob sich die Autoren für den ein oder anderen Weg eines Charakters bspw. entscheiden, kann ich persönlich positiv oder negativ finden, macht es aber deswegen nicht zu einer guten oder schlechten Entscheidung, sondern erstmal nur zu einer anderen Entscheidung, als ich sie getroffen hätte. Und aus der eigenen Subjektivität dann auch noch einen Anspruch zu entwickeln, wie sich eine Geschichte weiterentwickeln sollte, macht es nur noch abstruser.
     
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  30. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Es sind keine Phrasen. Es ist wissenschaftlich erwiesen. Zum Beispiel, dass sich Empathie erst im Laufe der persönlichen Entwicklung ausprägt. Und die gaming community setzt sich nunmal aus sehr spezifischen Gruppen zusammen, die mit dieser Kohorte überein gehen...
    Guckst du bei Piaget oder Kohlberg.

    Ebenso keine Phrase ist die kürzere Aufmerksamkeitsspanne:
    https://www.mpib-berlin.mpg.de/pressemeldungen/informationsflut-senkt-aufmerksamkeitsspanne


    Und: ich sage nicht, dass alle Leute die es nicht mögen es intellektuell nicht verstehen. Aber die Gruppe der Leute die es nicht mögen beinhalten Leute, die es eben nicht verstehen. Ob emotional oder mental. Und das wurde hier ja an einigen Stellen mehrfach bewiesen indem sie etwas behaupten, was ja entweder nicht stimmt oder einen subjektiven Eindruck als objektiv darstellen und dann in ihrer Argumentation verwischen. Ich finde sachliche Kritik willkommen, aber eine Behauptung, dass sich die Kernelemente des Spiels überhaupt nicht (oder gar zurück) entwickelt hätten ist halt einfach ein Versuch des zynischen Trollens und hat mit sachlicher Auseinandersetzung einfach nix zu tun.
     
  31. El-Fauxio

    El-Fauxio
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    Na ja aber selbst diese etablierten Standards sind nicht überall und für alle gleich.
    Wäre TLOU von Bollywood anstatt Hollywood geprägt, hätten wir zwischendurch noch ein paar fesche Tanzeinlagen zu Gesicht bekommen und das hätte ich warscheinlich sehr sehr Scheiße gefunden weil es doch ganz objektiv gesehen unpassend ist, dass die da jetzt mit den Clickern tanzen.
    1,4 Milliarden Inder würde mir möglicherweise widersprechen, weil eine Tanzeinlage ganz objektiv gesehen das beste narrative Mittel ist, die inneren Gefühle einer Figur auszudrücken.


    Aber klar, die Leute, die sich im Vorfeld schon über die Spoiler und deren Inhalt aufgeregt haben sind schon irgendwie etwas beschränkt.
    Oder etwas diplomatischer ausgedrückt würde ich wohl sagen, dass deren und mein Kunstverständnis derart weit auseinanderliegen* , dass sich ein Austausch wohl für keine Seite lohnen würde.


    *meins ist objektiv besser! Trololol
     
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  32. El-Fauxio

    El-Fauxio
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    Geil, du Ehrenmann! Es gibt viel zu wenig Liebe für die Matrix Fortsetzungen.
    Und wo du die jetzt nunmal ins Spiel gebracht hast, fällt mir auch auf, dass die von ähnlichen Problemen geplagt wurden wie TLOU 2.
    Beide hatten einen leicht überhypten Vorgänger, der es geschafft hat Bombast und Nuance in ein perfekt poliertes Gesamtpaket zu schnüren und beide hatten dann Nachfolger, die sich an ihrer Ambition möglichwerweise leicht verhoben haben und nicht unbedingt das geliefert haben, was sich die Fans erhofft hatten.
    (möglicherweise aber genau das, was sie brauchten :user::groundi: )
     
  33. Klatsch

    Klatsch
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    Das stimmt nicht. Sowohl GoT, als auch Breaking Bad hatten mit jeder Staffel steigende Zuschauerzahlen.

    Auch das stimmt nicht. GTA 5 war sowas von grundlegend anders, als GTA 4. Das sind nicht bloß kleine Änderungen oder Details.

    -viele riesigere welt inklusve Natur und Tiere usw
    -neue Grafikengine
    -erstmals drei spielbare Hauptcharaktere, von denen jeder unterschiedliche Skills hatte
    -eine viel interessantere Story und wesentlich bessere Dialoge
    -Trevor!
    -im Internet kaufbare Fahrzeuge, die sich auch customizen ließen
    -Aktienhandel
    -einen großen Open World Online Modus der wächst und wächst und wächst
    -die Fahrzeuge wiesen wieder eine arcadiges Fahrverhalten auf, anstatt das grundlegend andere Fahrverhalten aus GTA 4

    Das geht für mich teils schon Richtung Overacting, bei manchen Animationen. Gerade wenn Ellie von A nach B springt, wirkt es schwer/behäbig und mit lautem Schrei, anstatt leise und leichtfüßig, was es eigentlich wäre. Und das bei einer 2Meter Lücke zB.

    So funktionieren Statistiken nun wirklich nicht, hat es nur ein Bruchteil überhaupt bewertet. Verkaufszahlen sagen auch nichts darüber aus, wie gut oder schlecht etwas ist, wären sonst die Verkaufsschlager an der Kinokasse allesamt Meisterwerke.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2020
  34. mike81

    mike81
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    Ebenso. Falls Naughty Dog sich dazu entschließen sollten, die Story weiterzuspinnen würde ich ebenfalls gerne wissen, wie es mit dem Gespann Ellie, Abby und Lev weitergeht.
    Ellie hat zwar nun alles verloren, das macht aber Platz für einen geistigen Neuanfang. Ihre Rache hat ihr schlichtweg nichts gebracht, im Gegenteil, sie hat Dina und das Baby verloren.
    Denke mal, das dürfte ihr Gelegenheit geben, sich mit Abby zusammen zu tun. Abby hegt keinerlei Rachegelüste an Ellie, sie wollte Ellie nicht mehr töten, sonst hätte sie es im Theater getan. Sie hat sie nur blutend zurückgelassen, weil ihre Rachegelüste verpufft sind und das deutlich nachwirkt beim Kontrahenten. Ellie dagegen kann von ihrer inzwischen sinnlosen Rache nicht ablassen und versucht auf Stichelei Tommys Abby doch noch zu jagen und zu töten. Es hätte so ein schönes Finale werden können mit Dina und dem Kleinen.

    Ich finde Naughty Dog hat da durchaus Spielraum für einen Nachfolger gelassen und wenn TLoU 2 Remastered für PS5 kommt haben sie ja auch schon Erfahrung mit der neuen Konsole sammeln können. Angeblich arbeitet ein Sony Studio ja bereit an Uncharted 5, wobei ich auch nicht weiß, wo man da noch anknüpfen sollte. Mit Nathans Tochter jetzt weitermachen? Weiß nicht, aber ansonsten, wie soll Uncharted sonst weitergehen?

    Vielleicht kommt neben TLoU 3 noch eine ganz neue IP, Uncharted halte ich aktuell für ausgelutscht.

    BTW: Finde es auch richtig, dass Joel das Zeitliche gesegnet hat und nicht die Plot Armor angezogen bekommen hat. Man hätte Joel auch schon im ersten Teil um die Ecke bringen können, eigentlich war sein Tod im zweiten Teil nur die logische Konsequenz, auch wenn das vielen Fanboys nicht gefällt.

    Lustigerweise hab ich gegen Abby nie Wut empfunden. Ja ich wurde gespoilert und die Szene war nicht schön anzusehen, andererseits dachte ich mir auch, wenn er so brutal ermordet wird muss das auch einen Grund haben. Ich meine, Joel ist kein Infizierter und da Abby eine solche Wut auf ihn hat muss das auch einen Grund haben. Nachdem man also in Abbys Rolle schlüpft und ihre Kindheit vor und nach Ellies OP mitbekommt hab ich immer mehr emotionale Bindung mit ihr aufbauen können und man möge es mir verzeihen, aber ich habe beim zweiten Zusammentreffen lieber Abby als Ellie gespielt. Mir war dann auch irgendwo klar, dass dieser Kreuzzug Ellies zu nichts mehr führt und da sie Dina und Ellie verschont dachte ich mir schon, DAS ist Stärke. Den Feind nicht brutalstmöglich töten sondern Gnade zeigen. Ellie dagegen hat es nicht gelernt und ist blind ihrer Rache gefolgt.

    Als Ellie gegen Ende dann noch mit Abby kämpft bzw. sie zum Kampf zwingt dachte ich mir nur "Ach Mädchen, lass es doch, es hat keinen Sinn mehr außer blinder Rache ohne jeglichen Sinn. Selbst wenn du Abby jetzt tötest wirst du dich nicht besser fühlen. Im Gegenteil, sie wird einfach nur ein weiteres Todesopfer in deiner Liste werden. Deinen Seelenfrieden wirst du dadurch aber nicht erlangen."
    Daher konnte ich es nur begrüßen, dass Ellie Abby hat ziehen lassen, sie hat nun eh nichts mehr und Dina hat sie auch verlassen. Also eigentlich der richtige Moment für einen Neuanfang.
     
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  35. mike81

    mike81
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    Korrekt. Resident Evil 6 hat sich millionenfach verkauft, einfach weil 4+5 gut waren (ja, ich mochte auch 5 :yes: Sheva :engel: ).
    6 dagegen war eher ein Reinfall. Sicherlich, es hat alles potenziert, also Spielwelt, Charaktere, Kampagnen usw. Dennoch war es zwar mehr aber nicht besser.
    Ich hab Leons Kampagne durchgespielt, war in Ordnung, aber nicht überragend. Chris Kampagne hat mich dagegen eher genervt und hab sie daher auch abgebrochen. Vielleicht sollte ich dem Spiel einfach eine neue Chance geben :nixblick:
     
  36. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Ach schau an. Das sind alles Argumente, die du sehr gut auch bei tlou anbringen könntest. Neue Charaktere, neue , größere und ofenere Welt, ganz neue Akzente unterschiedliche skills... OK, Aktionshandel gab's nicht... Aber.. ne Schneeballschlacht, übelst geile Wasser und Wetteranimation, besseres tauchen, geile Fahrzeugsction, starke Rätsel mit physikalisch beeindruckenden Seilen usw. Das schöne ist: es ist eine logische und konsequente Fortentwicklung dessen, was das Spiel braucht. Bei der neuen engine wäre ich mir übrigens nicht sicher. Die wurde doch auch nur aufgebohrt und weiter entwickelt.
     
  37. Klatsch

    Klatsch
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    Jein. Ich finde Last of US 1 und 2 optisch, wie auch spieltechnisch, erstmal wie aus einem Guss. Wäre auch merkwürdig wenn dem nicht so wäre. Uncharted war ja alles in allem auch relativ gleich, was ich aber gut und nicht schlecht fande, weil das Gameplay und Pacing stimmig war.

    Bei GTA fande ich zB. GTA 3, Vice City, San Andreas ziemlich ähnlich. Ein paar kleinere Veränderungen, eine neue größere Map und neue Story. Mich störts nicht. GTA 4 war dann stark anders und GTA 5 nochmal anders.
     
  38. Tyrion

    Tyrion
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    Der zweite Teil führt die Story vom ersten Spiel sinnvoll fort und verleiht den einzelnen Charakteren nochmal deutlich mehr Tiefe. Die Beziehung zwischen Joel und Ellie zählte für mich schon vorher zu den interessantesten Geschichten im Bereich von Videospielen. Durch den zweiten Teil wird die Beziehung aber nochmal gekonnt ausgebaut und durch neue Aspekte bereichert und so auf ein neues Level gehoben.
    Außerdem werden viele neue interessante Charaktere eingeführt. Besonders den Charakter von Abby finde ich meisterlich geschrieben. Finde es bemerkenswert welche Entwicklung ich selber auch in Bezug auf diesen Charakter durchgemacht habe.

    Zuerst hatte ich absolut keine Lust mit Abby als Charakter zu spielen. Den Hass den Ellie spürt, kann man so auch selber als Spieler spüren. Mit der Zeit habe ich dann aber doch leichte Sympathie für Abby entwickeln können und war am Ende froh, dass Ellie sie nicht tötet.

    Die Charakterentwicklung von Ellie finde ich natürlich auch super interessant und es war schön eine Fortsetzung ihrer Geschichte zu sehen. Nach dem ersten Teil war vieles unsicher und es war eigentlich klar, dass die Entscheidung von Joel negative Konsequenzen nach sich ziehen muss. Das Ende vom zweiten Teil ist da auf eine Art abgeschlossener und man hat zumindest die Hoffnung, dass Ellie nun ihren Frieden finden kann.

    Ich finde der zweite Teil spielt so nochmal ein Stück mehr mit den Emotionen der Spieler. Dafür muss man Naughty Dog schon danken, dass sie sich solche Sachen trauen und auch vor kontroversen Diskussionen nicht zurückschrecken. Im zweiten Teil spielen halt auch nochmal ganz andere Themen als im Ersten eine Rolle, wofür sich die Fortsetzung schon lohnt. Mir fällt zum Beispiel kein Spiel ein, das das Thema von Schuld und Vergebung so gekonnt behandelt und den Spieler so mitfühlen lässt. :yes:
     
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  39. Garm

    Garm
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    Eine Idee, die ich vielleicht noch sehr gut gefunden hätte und die das Spiel IMHO besser hätte machen können, wäre gewesen, wenn man am Anfang statt Abby Joel spielen würde, der Abby findet und hilft.

    Ich würde mal eigentlich drauf wetten, dass ND der Gedanke bestimmt auch im Verlauf der Entwicklung gekommen ist und sie haben es dann nicht gemacht, aber ich glaube, das hätte besser wirken können.
     
  40. chris777

    chris777
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    Interessanter Ansatz. ;)
     
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