U.S.-Politikthread - Biden jetzt Trump(f)?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Helli, 21. Januar 2017.

  1. Firderis

    Firderis
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    Tut es mir auch. Denn in vielen Bereichen haben "weisse Männer" nun eine kleinere Chance, da der Bereich bereits "zu viele" von ihnen hat. So sieht doch Gleichberechtigung nicht aus. Um einmal ein typisches Gegenargument zu bringen, welches man sehr gerne in die "rechte" Ecke schiebt.

    Nebenbei finde ich es spannend, dass sich anscheinend gewisse Firmen zwischenzeitlich überlegen, Bewerbungen nur noch ohne Namen, Geschlechtsangaben und Anderes anzunehmen. So dass man ausschliesslich aufgrund der Qualifikationen eingeladen werden würde. Mal sehen, wie lange dies gut geht, bis irgendjemand sich da benachteiligt fühlt... :D

    Aber nochmals, ich will darüber eigentlich gar nicht diskutieren. Sondern nur aufzeigen, warum es passieren kann dass man sich vom eher linken Ufer abwendet und sich in die Mitte wagt, oder noch weiter hinaus. Denn mir ist durchaus bewusst, dass genau mit dem obenstehenden Gegenargument viele Populisten an Einfluss gewinnen.
     
  2. JFK

    JFK
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    Ist das statistisch relevant, oder nur emotional?

    Noch mal: wenn DAS der Grund für einen politischen Gesinnungswechsel ist, dann bräuchte man keinen Grund, sondern eine Rechtfertigung.
     
  3. Firderis

    Firderis
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    Seit wann braucht man eine Rechtfertigung für die eigene Einstellung? Ich rechtfertige mich sicherlich nicht. Wüsste nicht wieso. Ich würde mich genau gleich wenig dafür rechtfertigen, falls ich Links wäre, oder Rechts.

    Ich versuche zu erklären, was es für Gründe geben könnte weshalb jemand nicht Links wählt. Oder was einer der vielen Gründe sein könnte, dass die Welt langsam wieder nach Rechts schwenkt. Was ich als sehr gefährlich ansehe.
     
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  4. JFK

    JFK
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    Dann schwenk doch einfach nicht mit, sondern halte aktiv dagegen. Politische und gesellschaftliche Haltungen entstehen ja auch aus einem internen Diskurs mit dir selber heraus. Entweder ist dir der drohende Rechtsruck wichtiger als Trans-Charaktere in Videospielen- oder eben nicht.
     
  5. Firderis

    Firderis
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    Mache ich ja. Ich kann die derzeitige übertriebene Political Correctness nicht mehr mittragen, und genau gleich bin ich gegen den Rechtsrutsch. Also finde ich mich in der Mitte.

    Du wirst mich nicht überzeugen können links zu wählen. Nicht bei unseren Linken. Die beispielsweise alle Verkehrszeichen "geschlechterneutral" umbauen wollen. Und zwar sofort. Das nenne ich mal Geldverbrennung. Um nur ein sehr typisches Beispiel des genannten "völlig Überbordens" zu nennen.

    So, und nun zurück zur USA und Trump.
     
  6. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Randgruppen wie Homosexuelle tauchen doch jetzt nicht verstärkt in Spielen auf, weil die Entwickler eine Mission haben und die auf Krampf einbauen müssen - sondern weil sie eben Teil der Gesellschaft sind und entsprechend im Spiel auftauchen sollen. Das man sich früher nicht darum gekümmert hat diese zu repräsentieren, ist das eigentliche Problem. Nicht, dass sie jetzt auf einmal auftauchen.

    Und zur Sache mit den Begrifflichkeiten wie Negerkuss: Es ist längst X-mal untersucht und nachgewiesen worden, dass der verwendete Wortschatz Auswirkungen auf unser Weltbild hat. Das wusste auch schon Kumpel Orwell als er Neusprech erfunden hat.

    Abgesehen davon: Ich finde Studierende statt Studenten auch dämlich. Aber wenn sich dadurch ein paar Leute besser fühlen? Ich habe doch keinerlei Nachteil daraus, aber andere einen kleinen Vorteil. Siehe "Homoehe" - niemand verliert etwas, aber einige Leute gewinnen etwas.
     
  7. Firderis

    Firderis
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    Ich kenne niemanden in der Schweiz, der bei "Mohrenkopf" an Farbige denkt. Oder bei "Landjäger" an einen Jäger. Gewisse Begriffe sind so tief verwurzelt mit der dazu passenden Nahrung, dass man es nicht einmal merkt, falls da etwas anderes damit gemeint sein könnte. "Liebfrauenmilch" hört sich vielleicht auch komisch an, ausser man kommt aus der betreffenden Gegend (es ist nebenbei ein Wein).

    Dabei geht es nicht einmal darum, dass man die bestimmten Begriffe irgendwann auswechseln kann. Sondern meistens um die Begleiterscheinung wie Boykottaufrufe, Shitstorms und was weiss ich nicht alles. Bei Dingen, welche davor Jahrzehnte oder Jahrhunderte in Ordnung waren, die sich eingebürgert hatten. Ist genau gleich wie das genannte Beispiel mit den Verkehrzeichen. Würde man diese Begriffe oder Symbole LANGSAM absterben lassen, auswechseln, sie ablösen, dann wäre es ein Reifeprozess. So wirkt es stattdessen wie ein aufstampfendes Kind: "ICH WILL DAS ABER JETZT SOFORT!" Und genau hier beginnt bei mir eine Blockadehaltung.

    Immer scheint irgendjemand auf der Suche nach dem nächsten Shitstorm zu sein, mehrheitlich jemand mit einer (anscheinend) linken Einstellung. Und ich bin es einfach langsam leid.
     
  8. Vilden

    Vilden
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    Positive oder negative Auswirkungen? Findet man dunkelhäutige Menschen deutlich süßer, weil man zu der Süßspeise Negerkuss sagt?

    Der Nachteil ist, dass der langjährige Sprachgebrauch abgeändert wird. Und ich will mich nicht umstellen. Und der Großteil der Menschen, die ich kenne, auch nicht. Bei diesem ganzen Genderkram wird nämlich derartig viel Geld verbrannt, welches in vielen anderen Bereichen des Lebens besser aufgehoben wäre. Mir ist auch noch nie irgendjemand begegnet, der z.B. Frauen aufgrund nicht-gegenderter Begriffe denunzierte. Denn entweder sind Menschen Arschlöcher oder nicht. Aber ich hätte nun gerne, dass "der Mülleimer" ab jetzt auch "die Mülleimerin" genannt werden darf - das geht doch oder? Als Mann fühle ich mich davon nämlich massivst verletzt. Oder "die Konkursin", "die Todin" usw.
     
  9. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Das Wort "Neger" verfängt und das ist nunmal negativ, demütigend konnotiert. Da können sich gewisse Leute noch so auf den Kopf stellen, es ist einfach so. Ich war z.B. selber überrascht, als ich erfahren habe, dass auch das Wort "Farbiger" eine negative Geschichte hat. Deswegen sagt man halt "Schwarzer" oder "Afrodeutscher", ersteres ist zwar auch nicht einwandfrei, wird aber von den meisten Dunkelhäutigen auch selber verwendet und hat sich somit durchgesetzt.

    Genauso haben viele Menschen gedacht, die z.B. die Segregation der Schwarzen in den USA unterstützt bzw aufrecht erhalten haben. Ich weiß, anderer Maßstab und so, aber das Prinzip ist ähnlich: Man will sich nicht ändern, also darf sich auch allgemein nichts ändern.

    Ich persönlich als Mann hab auch kein Problem damit, wenn alles maskulin ist. Nur geht es dabei eben nicht um mich und meine Befindlichkeiten.

    Das Gleiche gilt für die Häme gegenüber dem dritten Geschlecht. Ich musste auch erstmal schlucken, aber wenn es diese Menschen gibt und ihnen die Anerkennung wichtig ist...so what?
     
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  10. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    In dem Fall geht es darum, dass der Begriff "Neger" an sich schon beleidigend ist. Da gibt es auch nicht viel zu diskutieren: Schwarze finde den Begriff beleidigend und wehren sich gegen dessen Verwendung; wenn man dann als Weißer darauf besteht ihn weiter zu verwenden, dann wirkt das nicht toll, um es mal nett zu sagen.

    So jemanden wirst du auch nie finden, weil Denunzierung selten monokausal ist und man das niemals so genau auftrennen kann. Es ist aber völlig unstrittig, dass Sprache Bilder erzeugt. Wenn in einem Text von "ihm" die Rede ist, werden die meisten Menschen halt einen Mann vor ihrem geistigen Auge haben. Wenn dann immer von "dem Arzt" die Rede ist, dann stellen sich die meisten Menschen eben einen Mann vor, wenn von "einem Arzt" die Rede ist - auch wenn das Geschlecht gar nicht direkt erwähnt wird. Man kann ja auch gut die historischen Ursprünge erklären: Früher waren Ärzte nunmal Männer, ebenso wie Lehrer, usw. Frauen waren dann Krankenschwestern oder Hebammen. Das hat sich mit der Zeit geändert - dementsprechend finde ich es auch konsequent, wenn die Sprache sich mitändert. Übrigens wurde das bei Hebammen oder Krankenschwestern zugunsten der Männer ganz problemlos gemacht: Offiziell heißt es in Deutschland Krankenpfleger/innen und Entbindungspfleger/innen.

    Und es gibt auch keine erstzunehmenden Strömungen, die "Mülleimerin" sagen wollen. Das ist für mich immer so ein Strohmann, um die Debatte in die Lächerlichkeit zu ziehen. Als Mann ist es evtl. ganz hilfreich, wenn man sich mal den umgekehrten Fall vorstellt: Wie würde man sich fühlen, wenn konsequent immer von "der Ärztin" die Rede wäre und man das halt als generisches Femininum defnieren würde?
     
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  11. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Die Forderung alle Schilder sofort zu ändern ist doch ehe eine gewollte Übertreibung um bei dem Kompromiss zu landen, dass man bei neuen Schildern eben drauf achtet. Alles andere wäre zumindest wirklich dämlich.

    Ansonsten: Sprache ändert sich eh, sie ist lebendig. Von Latein und Altgriechisch mal abgesehen. Es ist völlig normal, dass Begriffe dem Zeitgeist angepasst werden. Schaut mal was alles im Duden landet Jahr für Jahr.

    Übrigens mal als Beispiel - die Nazis haben u.a. sämtliche jüdischen Vornamen aus der Buchstabiertabelle entfernt. Aus Samuel wurde Siegfried. Das wurde nach dem Krieg zumindest bei Samuel rückgängig gemacht. Aber frag mal den durchschnittlichen Erwachsenen nach dem Wort für S. Das wird quasi nie Samuel sein. Die Juden wurden sprachlich getilgt und das beeinflusst, wenn es an genügend Stellen passiert, NATÜRLICH die Wahrnehmung. Wenn dir an vielen Stellen jüdische Namen und Begriffe begegnen, dann sind Juden für dich "normaler".
     
  12. JFK

    JFK
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    Wenn du mit „sofort“ einen schrittweisen Umbau meinst, der je nach EU-Land schon vor 15 Jahren begonnen oder gar abgeschlossen war und der zu über 40 ohnehin veralteten Verkehrszeichen einfach noch ein paar Änderungen hinzufügte... ja, dann hast du wohl Recht, dann ist das der Aufreger des Jahrtausends.

    Hol dir doch deine News nicht von Facebook, sondern mach dir für zwei Cent eigene Gedanken zu Kontext und tatsächlicher Dramatik, meine Güte. Eine Gesellschaft spielt immer Tauziehen zwischen unterschiedlichen Strömungen. Denke doch zumindest für ein Sekündchen mal darüber nach, inwiefern dich die angeblich überbordende politische Korrektheit wirklich im Alltag betrifft (Hint: kaum).
     
  13. Firderis

    Firderis
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    Es war eine Forderung. Mir ist es dabei egal, ob man es bewusst total übertreibt, um bei Verhandlungen einen für sich genehmen Kompromiss zu erreichen. Es ist dieses "Überborden", welches mir in Erinnerung bleibt.

    Ich habe das Beispiel bereits zweimal gebracht, aber ich finde es immer noch so typisch. Als nämlich in einer skandinavischen Stadt die neue Linke fand, sie müsse endlich den Verkehr "emanzipieren" und für "soziale Gerechtigkeit" sorgen. Und im Winter deshalb dem Winterdienst, trotz vieler Hinweise es nicht zu machen, auftrug als allererstes alle Gehwege zu reinigen. Vor allem vor der Strassenbahn, vor den Autostrassen. Was folgte, hätte jeder mit einem vernünftigem Menschenverstand voraussagen können. Aber hey, "emanzipieren" wir den Stadtverkehr! Und diese Episode ist so typisch für vieles, was die Linken heute teilweise als Pläne zeigen.

    Will ich dies mittragen? Sicher nicht. Veränderungen brauchen Zeit. Eine gesellschaftliche Veränderung eh, bei der Sprache möglicherweise sogar noch länger.


    Aber wir sind in der Zwischenzeit soweit weg vom Grundthema. Wobei, wie ich nun einige Male schrieb, genau die beschriebenen Dinge könnten manchem WechselwählerIn auch sauer aufgestossen sein. Weshalb sie den ganzen übertriebenen "Political Correctness" nicht mehr mitmachen möchte.

    Ich schreibe von der Schweiz. Ich wähle schliesslich auch da. Und mir ging es um Beispiele, weshalb sich WählerInnen von den Linken abwenden. Ausserdem, Facebook oder andere soziale Kanäle, ausser vielleicht YouTube, besuche ich nie.


    So, wollen wir damit endlich wieder zur USA kommen? Damit es vielleicht leichter fällt:
    https://www.blick.ch/news/ausland/e...-zum-super-ticket-gegen-trump-id15199978.html
     
  14. Vilden

    Vilden
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    Wir müssen da auch mal unterscheiden. Es gibt eine Süßspeise, die in meiner Kindheit immer Negerkuss genannt wurde. Mit 6 Jahren habe ich weder gewusst, was ein Neger ist noch ob diesem Wort irgendeine Bedeutung innewohnt. Ich würde ganz kess behaupten wollen, dass dies bei 99% der restlichen Kinder genauso ist. Das Wort Neger leitet sich rein sprachlich aus dem lateinischen ab, hat also ganz grundsätzlich nichts mit einer Denunzierung von irgendwelchen Bevölkerungsgruppen zu tun. Ja, der Kolonialismus hat das Wort negativ geprägt und die amerikanische Bürgerrechtsbewegungen wollte solche Begrifflichkeiten entwerten. Alles gut. Faktisch bezeichnet das Wort Neger in der wortwörtlichen Übersetzung einen Schwarzen. Aber wie gesagt, ich wehre mich ja nicht dagegen, dass ein Wort aus dem Sprachgebrauch verschwindet. Mir ging es aber um die Süßspeise und da interessiert mich ehrlich gesagt nicht, ob das irgendwer doof findet oder nicht. Und genau das ist, was Fideris ansprach. Diese übertriebene Abänderung. Es gibt ja auch andere Süßspeisen wie den "Mohr im Hemd".

    Die Frage ist eher, ob die Veränderung von Worten zu einer Veränderung einer Ideologie oder Weltanschauung führt. Wäre mir bisher nicht bekannt. Bildung wird hier immer als Stichwort genannt. Bestes Beispiel, dass Sprache und selbst Handlungen nicht zu einem Umdenken führen, zeigt die noch immer bestehende Zustimmung (30-40%) zu Trump.

    Worum geht es denn beim ganzen Genderwahnsinn? Nach meiner Auffassung darum, dass nicht alles maskulin bezeichnet werden soll oder? Also geht es um Befindlichkeiten.

    Korrigiert mich aber Wikipedia bezeichnet Intersexuelle als krank aufgrund von hormonellen Entwicklungsstörungen oder Abweichungen bei Geschlechtschromosomen. Laut diversen Internetseiten reden wir hier von rund 100.000 Menschen. Das sind etwa 0,1% der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Auch hier sehe ich deutlich wichtigere Probleme als die Anerkennung dieser wenigen Menschen als drittes Geschlecht, obwohl es sich um eine "Fehlbildung" handelt.

    Es gibt aber Begriffe, die, obwohl männlich oder neutral betitelt, immer neutral aufgefasst wurden. Wenn von "den Studenten" die Rede war, war immer klar, dass eine Masse an studierenden Menschen gemeint und ganz sicher nicht die Rede von 100% Männern war. Heutzutage müht man sich mit gegendertem Quatsch ab. Wenn von "die Wähler" geredet wurde, war auch klar, dass es sich nicht ausschließlich um Frauen handelte. Also wenn Sprache Bilder erzeugt, dann eben auch neutrale Bilder.

    Du hast ja selbst geschrieben, dass Sprache Bilder erzeugt. Also erzeugt der maskuline Mülleimer ja auch ein Bild. Es gibt ja auch einen Unterschied zwischen der Bezeichnung einer Person über die Position, Stellung oder den Beruf oder bei der Bezeichnung einer Ansammlung an Menschen. Meinen Zahnarzt bezeichne ich als "der Zahnarzt", weil er ein Mann ist. Die Zahnarzthelferin als feminin, weil sie eine Frau ist. Wäre die Rollenverteilung andersherum, ist es "die Zahnärztin" und "der Zahnarzthelfer". Wurde das jeher anders gemacht?
     
  15. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Was ist daran übertrieben? Würdest du auch eine "Schwuchteltorte", einen "Spastensalat" oder einen "Kanackenkuchen" gut finden? Oder, du bist ja Österreicher (?), eine "Schluchtenscheißersuppe"?

    Warum "Wahnsinn"? Es geht um eine Angleichung, um Denkprozesse zu ändern. Klar, manche Fraktionen übertreiben es, da soll dann sogar das Pronomen "man" verschwinden oder regen sich furchtbar auf, wenn etwas nicht gegendert ist, aber im Wesentlichen ist es doch absolut nachvollziehbar, dass man beim Beruf "Arzt" eben nicht nur an den Mann in Weiß denken soll, sondern auch an die Frau. Das mag für dich und mich unbequem sein, weil es dein eigenes Vorstellungsbild durcheinanderwirft, aber mal ehrlich, wirklich eine Einschränkung ist es nicht.
    Zumindest in offiziellen Dokumenten sollte sich da mMn schon etwas ändern.

    Es gibt nicht "den Interesexuellen" und jemanden auszuschließen, weil sein Körper eine "Fehlbildung" ist, wäre wirklich übel. Für diese Leute bedeutet die Anerkennung vllt die Welt, während wir noch nicht einmal wussten, dass sie existieren. Warum also mauern? Nur aus Bequemlichkeit?
     
  16. mike81 gesperrter Benutzer

    mike81
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    Absolut richtig und sehr befremdlich zu sehen, grad auf "sozialen" Netzwerken, wie sehr auf den Demokraten rumgehackt wird, die seien an allem Schuld. Es ist einfach nicht mehr schön, wie dieses Land vor die Hunde geht und dann gibt es noch genug Leute, die Hitl... ähm Trump noch die Treue schwören. Sind ja eh die Demokraten an allem Schuld.
     
  17. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Der Ursprung eines Begriffes ist aber irrelevant, wenn der nicht ausschlaggebend für seine aktuelle Bedeutung ist. Wir haben nun also einen Begriff, der de facto eine Beleidigung einer Minderheit darstellt. Du würdest den Begriff "Wichser" ja auch nicht deskriptiv für jemanden verwenden, der seine Schuhe putzt. Daher sehe ich ehrlichgesagt keinen sinnvollen Grund, warum man dann nicht auf die Benutzung des Begriffes verzichten sollte. Es ist ja nicht so, dass man dann plötzlich keinen Begriff mehr für die Süßspeise hätte.

    Ich weiß ehrlichgesagt nicht, ob die wirklich immer so neutral aufgefasst wurden. Früher war die Welt nunmal männlich, insbesondere die Berufswelt und da würde ich auch den Grund für verorten, warum so viele Berufsbezeichnungen erstmal männlich sind. Die Dinge sind ja nicht im luftleeren Raum entstanden oder weil sich eine Kommission das sprachliche Geschlecht für eine Bezeichnung überlegt hatte. Man hat dann nachträglich versucht durch den Rückgriff auf das generische Maskulinum diese Begriffe als neutral zu deuten - was aber nur sehr bedingt funktioniert. Bei Gruppen funktioniert das noch eher, aber zugrunde liegen tut erstmal das Singular, also beim Arzt nunmal "der Arzt".

    Du hast einen Mann vor Augen, wenn die Rede von einem Mülleimer ist? Ernsthaft?

    Ja, durchaus. "Ich war vorhin beim Arzt" habe ich schon durchaus öfter gehört, auch wenn man da von einer Frau behandelt wurde. Umgekehrt würde niemand "Ich war vorhin bei der Ärztin", wenn es ein Mann gewesen wäre. Die Tatsache, dass es für dich so normal ist, diese Bezeichnungen so zu wählen, ist glaube ich auch ein Fortschritt der Genderdiskussion.
    Aber das ist auch gar nicht der hauptsächliche Punkt. Ich finde es eben wichtig, dass die gesellschaftliche Entwicklung bei den Berufen auch in die Sprache Einzug erhält und sich Männer nicht hinstellen und gönnerhaft sagen, es sei doch auch die Frau mit gemeint, wenn in einem Text von "einem Arzt" die Rede ist.
     
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  18. MuSu nässt sich ein

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  19. Vilden

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    Wenn es eine über zig Jahrzehnte genutzte Bezeichnung einer Speise wäre, warum nicht? Wobei der Vergleich zum Negerkuss zumindest in sofern hakt, weil neger wortwörtlich schwarz bedeutet und somit die Farbe der Schokolade bezeichnet, während eine Schwuchteltorte keine Bezeichnung über die Beschaffenheit einer Speise zulässt. Laut Wikipedia hat das Wort Schwuchtel auch keine Bedeutung für Speisen. "Herumtreibende" Speisen oder Dinge .. mhmm .. fällt mir jetzt nichts ein.

    Denkt denn überhaupt jemand an einen Mann, wenn er neutral von einem Arzt redet? Ich hatte es ja oben bereits ausgeführt, nur weil man eine maskuline oder feminine Form eines Wortes wählt, hat das nicht zwangsweise etwas damit zu tun, dass man tatsächlich auch das maskuline oder feminine Pendant meint. Abelian hatte es ja oben beschrieben, dass die maskuline Bezeichnung Arzt aufgrund der Besetzung dieser Position mit Männern her rührt. Aber gerade heutzutage wird mit der maskulinen Bezeichnung des Arztes auf den Beruf selbst verwiesen und nicht darauf, welches Geschlecht diese Position genau inne hat. Will man genau bezeichnen, sagt man "ich gehe zu meiner Zahnärztin". Bezeichnet man den Berufsstand allgemein sagt man "ich muss zum HNO-Arzt" und nicht "ich gehe zum HNO-Arzt oder Ärztin, keine Ahnung, welches Geschlecht". Die Unterstellung bei der Genderung ist doch unter anderem, dass aufgrund der geschlechtlichen Festlegung durch Pronomen irgendeine Wertung vorgenommen wird. Und mir wäre das noch nie untergekommen, dass das passiert.
    Dass irgendwelche chauvinistischen Schweine so denken - alles bekannt. Aber die bringt man auch nicht durch Genderanpassungen zum Umdenken. Beim Thema "Kriminalität durch Immigranten in den USA" sieht man das ja ebenfalls. Da kann es Statistiken und Fakten geben, wer es anders sehen will, sieht es anders.

    Anerkennung über die Einführung eines dritten Geschlechts? Sollte man sie anerkennen? Ja sicher, so wie alle anderen Menschen auch. Ob sie Multiple Sklerose, Autismus, Down-Syndrom oder eine Fehlbildung der Geschlechtsorgane haben. Alles bitte gleich.

    Aber die Bezeichnung einer Süßspeise hat damit doch nichts zu tun. Einen Schwarzen nennt man heute nicht mehr Neger, aus den von dir genannten Gründen. Genauso wenig nennt man ihn Mohr. Dennoch nennt man die Süßspeise Mohr im Hemd. Weil sie nichts mit einer Verunglimpfung von Bevölkerungsgruppen zu tun hat.
    Beim Fußball sagt man übrigens auch zu einem harten Tacklung "der hat ihn ordentlich umgewichst". Daraus schließt aber absolut niemand, dass ein Spieler den anderen wegejakuliert hat. Worte und Wortbedeutungen in bestimmten Zusammenhängen muss man schon trennen.

    Nein, der ist immer neutral. Genau damit zeigt sich doch dieser Widerspruch beim Genderwahnsinn.

    Weil es sich im ersten Fall um die Bezeichnung des Berufs handelt und nicht um die Kennzeichnung des Geschlechts der berufsausführenden Person. Sonst müsste man heutzutage ja nachfragen, ob der behandelnde Arzt nicht intersexuell ist. Denn dann dürfte weder Arzt noch Ärztin gesagt werden oder?
    Je detaillierter Mann über einen Berufsstand spricht, desto eher werden geschlechterspezifische Bezeichnungen verwendet. Für zig Gspräche ist das Geschlecht völlig irrelevant. Wenn ich im Büro erzähle, dass ich beim Zahnarzt war, ist es völlig egal und uninteressant, ob ich von einem Mann oder einer Frau behandelt wurde.

    Es stellt sich doch niemand gönnerhaft hin. Ich kenne keinen Menschen, der bei der Bezeichnung eines Berufes mit einem maskulinen Pronomen ausschließlich männliche Personen meint.

    Du hast entweder nicht genau gelesen, nur einen Teil gelesen und dann schnell mal was schreiben müssen, oder verstehst es inhaltlich nicht. Ersteres kannst du nachholen, im zweiten Fall bitte ich dich noch einmal alles zu lesen um letzten Fall kann ich dir leider nicht helfen.
     
  20. mike81 gesperrter Benutzer

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    Sorry, dass ich grad hier einsteige, aber ich fand es recht passend, wenn wir schon beim Genderwahnsinn sind (was ich im Übrigen gut nachvollziehen kann, also den Wahnsinn):
    Es ist halt einfach eingebürgert, "der Eimer" und nicht "die Eimer" oder "das Eimer" zu sagen.
    Einfaches Beispiel: Bei uns im Deutschen heißt es "Die Sonne", also weiblich. Warum ist die Sonne nun weiblich? Gibt es dazu eine Erklärung?
    Im Spanischen heißt es "El Sol", also "der Sonne". Versuch nun mal einem Mexikaner beizubringen, der deutsch lernt, dass es hierzulande nunmal "Die Sonne" und nicht "Der Sonne" ist.
    Im Spanischen sowie im Französischen gibt es nur "Der" und "Die", ich kennen es nur im Deutschen, dass es auch "das" gibt.
    Im Englischen löst man es schlicht mit "the" ganz einfach. Völlig egal, ob nun männlich, weiblich oder geschlechtsneutral, es ist immer "the".

    Weder im Spanischen noch im Englischen könnten solche teils an den Haaren herbeigezogegen, da genderwahndienende, Diskussionen überhaupt auftauchen.

    BTW finde ich es auch sehr strange, dass Eltern anscheinend bei der Angabe des Geschlechts ihres Kindes "Divers" angeben können. Hallo? Hat das Kind nun männliche oder weibliche äußere Merkmale?
    Das Kind kann sich auch noch selbst festlegen, wenn es mal alt genug ist.
     
  21. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Die Begriffe "Negerkuss" und "Mohrenkopf" beziehen sich ganz sicher nicht auf die Schokolade, sondern auf Menschen mit dunkler Hautfarbe. In keinem anderen Kontext werden diese Begriffe nämlich sonst noch als "Farbe" verwendet.
    Und nur weil etwas Tradition hat, ist es nicht zwangsläufig gut und erhaltenswert. Mal ganz plakaktiv: In Deutschland war es bis '45 Tradition auf "den Juden" zu schimpfen. Ich denke es ist gut, dass wir das überwunden haben, oder?

    Naja, du kannst es dir nicht vorstellen, dass es so ist. Aber Frauen erleben es tagtäglich, dass ihre Meinung weniger wertgeschätzt wird, ihnen öfters ins Wort gefallen wird oder ihnen grundsätzlich weniger zugetraut wird. Und das kann durchaus auch an der Sprache liegen, auch wenn Änderungen da sicher nur sehr langsamen Wandel erzeugen.

    Ich bin da ohnehin der Meinung, dass das ein Thema ist, das für den Alltag erstmal keine große Bedeutung haben sollte bzw kann, sondern sich eher auf offizielle Texte und Dokumente, Schul- und Fachbücher und journalistische Schriften beschränken sollte. Veränderung durch schleichende Gewöhnung ist idR effektiver.

    Ich weiß zwar nicht, wie du den Sprung zu Immigranten geschafft hast (das ist ein fast Sir Gallahanesker Move), aber ich denke/hoffe, du spielst darauf an?
    https://www.faz.net/aktuell/politik...eniger-kriminell-als-amerikaner-15651978.html


    Genau deswegen heißt das dritte Geschlecht ja "divers". Damit sind alle gemeint, die nicht männlich oder weiblich sind und sich auch nicht zwangseinordnen lassen. Schwierig wirds mit "Herr/Frau", aber das sind Details.
     
  22. Vilden

    Vilden
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    Wie sagt man im englischen eigentlich, wenn man zu einem weiblichen Arzt geht? The doctress?
     
  23. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Nö, im englischen Sprachraum ist man den umgekehrten Weg gegangen: Berufsbezeichnungen sind per se genderneutral. Das ist halt ein Vorteil vom neutralen Artikel "the".

    Ausnahmen wie "actress" sterben langsam aus.
     
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  24. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Schwarze werden heute noch immer "Neger" genannt, hauptsächlich von Menschen, die den Begriff noch immer verwenden wollen oder von Menschen, die den Begriff explizit als Beleidigung verwenden möchten. Zudem ist der Begriff an sich beleidigend für Schwarze und die Bezeichnung "Negerkuss" wurde auch nicht zufällig so gewählt - es ging da ganz explizit um die jeweilige "Haut"farbe. Daher kann man das in meinen Augen nicht sinnvoll trennen, vor allem, weil die betroffenen Personen das nicht sinnvoll trennen können.

    Ich verstehe den Einwand nicht. Ein Mülleimer ist eine Sache, da hat niemand eine Person im Kopf, wenn er etwas von einem Mülleimer liest. Da haben wir eher irgendeinen Mülleimer vor Augen. Bei Sachen ist das grammatikalische Geschlecht also eher irrelevant, bei Personen halt nicht. Wenn von "dem Arzt" und "der Ärztin" die Rede ist, hast du schließlich auch zwei unterschiedliche Personen vor Augen.

    Ob das egal ist oder nicht hängt halt vom Kontext ab. Wenn immer nur von "dem Arzt" die Rede ist, wenn man eigentlich "Arzt oder Ärztin" meint, dann manifestiert sich halt das Bild einer männlichen Person im Kopf der Menschen, wenn sie an Ärzte denken. Oder denkst du bei "der Hebamme" an einen Mann? Und ich halte es für sehr plausibel, dass sich solche sprachlichen Bilder eben auch in den Alltag übersetzen. Wenn man "den Arzt" deutlich eher mit einem Mann assoziiert, dann wird die Wahrscheinlichkeit höher sein, dass man als Frau eben nicht an "Ärztin" denkt, wenn es um den eigenen Berufswunsch geht. Umgekehrt ist das analog: Es wird nicht wenige Männer geben, die es per se ablehnen würden, in so genannte "Frauenberufe" zu gehen, weil das ihrem eigenen Männlichkeitsbild widerspricht. Und da spielt in meinen Augen nicht nur die deskriptive Beschreibung der Realität mit hinein, sondern auch die Sprache (wobei es natürlich nicht ausschließlich die Sprache ist, soweit würde ich nicht gehen wollen).

    Mit gönnerhaft meine ich Folgendes: Ich glaube, das grammatikalische Geschlecht vieler Berufsbezeichnungen leitet sich aus der gesellschaftlichen Realität ab, die bei der Entstehung des Geschlechts herrschte - zumindest halte ich das für sehr plausibel. Und damals war die Gesellschaft nunmal sehr männlich geprägt - Ärztinnen oder Lehrerinnen werden damals eher Ausnahmen gewesen sein. Später, als die gesellschaftliche Realität sich wandelte, brauchte man halt auch Begrifflichkeiten für die Frauen und da hat man dann eben einfach gesagt "Keine Sorge liebe Frauen, ihr seid auch damit gemeint, wenn von 'dem Arzt' die Rede ist - ist halt ein generisches Maskulinum". Warum ich das gönnerhaft finde? Weil ich nicht glaube, dass dies von Frauen ausging, sondern eher von Männern. Männer haben also darüber entschieden, wie Frauen bezeichnet werden sollen.
    Vor dem Hintergrund finde ich den Wunsch von Frauen nur sehr nachvollziehbar, dass sie in der Sprache auch sichtbarer werden.

    Und ich glaube dir ja, dass du, wenn du von "dem Arzt" redest, durchaus beide Geschlechter im Hinterkopf hast - weil man sich beim Sprechen meist mehr Gedanken macht, als beim Zuhören. Wenn du nun aber die Rezipienten fragst, welches Geschlecht die Person hat, deren Bild sie beim Hören des Gesagten vor Augen haben, dann würde ich darauf wetten, dass es eher eine männliche Person ist.

    Und wenn in Texten von einer neutralen Person die Rede ist, wird abwechselnd mit "he" und "she" auf diese Person verwiesen, was ich für sehr elegant halte und selbst gerne für deutsche Texte nehme.
     
  25. Vilden

    Vilden
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    Die Süßspeise Negerkuss oder Mohr im Hemd bezieht sich aufgrund der Farbe der Schokolade bzw. des Teiges auf die ewig genutzte Bezeichnung für dunkelhäutige Menschen. Aber es hat explizit mit der dunklen Farbe der Süßspeise zu tun und die Wortherkunft ist halt älter. Oder wieso bist du dir so sicher, dass sich der Süßspeisenname nicht auf die Schokoladenfarbe bezieht?

    Doch kann ich. Weil mir meine Frau davon immer mal wieder berichtet. Gerade aus ihrem alten Job, bei einem Industrieunternehmen, bei dem ca. 95% Männer angestellt waren und Frauen meist nur als Assistenz oder Sekretärin eingesetzt wurden. Aber auch das hat ihrer Erfahrung nach nichts mit der sprachlichen Bezeichnung zu tun gehabt, sondern weil diese Typen altmodisch erzogen worden. Weil für diese Arschlöcher Frauen in die Küche gehörten. Da ändert auch Sprache nichts dran.

    Die Analogie hast du leider nicht verstanden. Ich hatte das Argument vorgebracht, dass die Genderung von Wörtern nicht zu einem Umdenken der Volltrottel führt. Chauvinistische Ärsche werden sich, egal wie, immer behindert verhalten. In Analogie dazu die Kriminalstatistik in den USA. Die Trumpisten verhalten sich gegenüber Immigranten auch - sagen wir - etwas ungehobelt. Da kannst du ihnen mit Kriminalitätsstatistiken kommen und sogar belegen, dass Immigranten sogar deutlich weniger kriminell sind als die urigsten Amerikaner, sie werden Immigranten weiterhin für Alles verantwortlich machen.
    Solltest du mich mit deinem Kommentar auf eine Ebene mit den rechtsgerichteten Holzköpfen, die hier im Thread mal aktiv waren, stellen wollen, solltest du meine Analogie noch einmal lesen und dann verstehen zu versuchen. Falls nicht, alles gut :)

    Aber wir sind schon auf der gleichen Verständnisebene, dass es sich bei den "Diversen", um Menschen mit Krankheiten handelt oder? Also zumindest was ich zum Thema bisher erfassen konnte, gibt es kein tatsächlich neues Geschlecht, sondern eine entweder körperliche Fehlbildung oder psychische Einschränkung.

    Eben. Dort allgemein von "doctor" gesprochen. Beschreibt man es detaillierter, redet man im englischen von "female doctor". Ansonsten lässt man das "female" weg, weil es irrelevant ist.

    Es geht aber um die Trennung der Begrifflichkeiten heutzutage. Mit einem Negerkuss verunglimpft niemand einen Schwarzen. Mit der Bezeichnung Neger schon eher. Negerkuss ist halt ein Eigenname, der eine Süßspeise bezeichnet.

    Ich habe den Mülleimer oder die Mülleimerin nur stellvertretend gewählt. Ich könnte auch das Beispiel Rednerpult, Arztbrief oder Konkurrent aufführen. Bei "der Konkurrenz" redet man immer von einer neutralen konkurrierenden Gruppe. Völlig unabhängig von irgendwelchen Geschlechtern.

    Das Weltbild ändert sich doch von Generation zu Generation. Dadurch entwickelt sich auch die wortwörtliche Erfassung von z.B. Berufsgruppen. Bei einer Hebamme denke ich natürlich zuerst an eine Frau. Einfach aus dem Grund, weil der überwiegende Teil der Hebammen tatsächlich weiblich sind. Bei einem Arzt aber nicht. Das mag vor 50 Jahren noch anders gewesen sein, Gründe hattest du angeführt. Heutzutage sind aber zig Berufe quasi gleichgeschlechtlich dominiert. Wenn man von "den Lehrern" redet, spricht man ja auch nicht nur von Männern. Auch in diesem Berufsfeld gibt ausreichend Frauen, wodurch der Begriff Lehrer nicht mehr als männlich interpretiert wird. So entwickelt sich Sprache und nicht durch Genderung (?).
     
  26. mike81 gesperrter Benutzer

    mike81
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    Was heißt "per se" neutral? "Taxi Driver" hört sich nunmal auch nicht grad neutral an.

    Gibt im Spanischen auch Begriffe, die eigentlich weiblich sind, aber auch für Männer gelten.
    Taxifahrer -> taxista. Wird für Männlein und Weiblein benutzt.
    Genauso wie Zahnarzt -> Dentista. Wird ebenfalls für beide benutzt.
    Bei Männern wäre es eben "El Taxista" / "El Dentista" und bei Frauen dementsprechend "la".
     
  27. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Doch, du verunglimpfst mit der Verwendung Schwarze, weil der Begriff "Neger" an sich verunglimpfend ist und Schwarze "Negerkuss" als beleidigend auffassen. Ich verstehe schon, was du meinst, aber das würde frühestens in 30 Jahren funktionieren, wenn sich kaum noch jemand daran erinnert, dass "Neger" mal eine Beleidigung war. Die Bezeichnung "Negerkuss" ist für die Betroffenen halt untrennbar mit dem Begriff Neger verbunden, auch wenn das für kleine Kinder, die den Begriff nun neu lernen, nicht der Fall wäre.

    Das sind für mich Randfälle, bei denen ich eine Genderisierung auch für übertrieben fände, weil ich beim Begriff "Rednerpult" eine Sache vor Augen habe und keinen männlichen Redner, der hinter einem Pult steht. Aber gibt es da in den entsprechenden Gemeinschaften eine breite Mehrheit, die für eine Genderisierung dieser Begriffe ist? Wäre mir gerade nicht bekannt.

    Ich glaube aber nicht, dass die meisten Menschen die deskriptive Realität vor Augen haben, wenn diese Begriffe verwendet werden. Wenn von "dem Entbindungspfleger" die Rede ist, wirst du auch an einen Mann denken, auch wenn der Beruf fast ausschließlich von Frauen dominiert ist. Ebenso beim Krankenpfleger. Ich gehe hier erstmal immer vom Singular aus, der Plural ergibt sich dann aus Konsistenzgründen. Nimm einfach mal den konstruierten, geschlechtsneutralen Satz "Das Gespräch mit dem Arzt unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass entsprechende Inhalte nicht weitergetragen werden." Da spielt das Geschlecht keine Rolle, aber dennoch werden wohl die meisten Menschen eher einen Mann vor Augen haben, auch wenn der Beruf nicht mehr von Männern dominiert ist.
     
  28. Vilden

    Vilden
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    Nein, man verunglimpft doch mit dem Eigennamen einer Süßspeise keine Bevölkerungsgruppe. Es kommt das Wort Neger drin vor, dieses bezieht sich aber nun mal nicht auf Menschen, sondern die dunkle Färbung der Schokolade. Eine Beleidigung setzt ja auch immer einen Adressaten voraus. Wobei ich die Dinger auch häufig Dickmann genannt habe. Dies dürfte ja auch eine Beleidigung für Dicke und genauer dicke Männer gewesen sein. Obwohl das nur der Name der Herstellerfirma war.

    Gibt es überhaupt eine breite Mehrheit für eine Genderisierung überhaupt? Ich kenne in meinem gesamten Umfeld, privat wie auch beruflich, genau eine Person, die dem gendern positiv gegenübersteht. Der Rest ist einfach nur maßlos genervt von so viel Ressourcenverschwendung.

    Ja, weil solche Worte quasi nie benutzt werden. Dadurch erfahren sie im Gespräch eine größere Beachtung.

    Das sehe ich eben anders. Wird der reine Berufsstand genannt, spielt das Geschlecht keine Rolle. Es spielt in sofern keine Rolle, weil es auch komplett unwichtig ist, welches Bild man vor Augen hat. Es geht doch darum, was der Gesprächspartner unter dem Beruf versteht. Beim Arzt ist es z.B. das Wissen um den Körper, Krankheiten, Behandlung von Symptomen usw. Es wäre mir auch noch nie aufgefallen, dass das Geschlecht eines Arztes bei alltäglichen Gesprächen wichtig wäre. Und wie macht man das beim Frauenarzt? Hier stelle ich mir per se eine Frau als behandelnde Ärztin vor und keinen Mann, obwohl historisch eher Männer als Ärzte fungierten.
    Aber auch das ist irrelevant, weil es in Gesprächen nicht um Geschlecht geht, sondern um den dem Beruf innewohnenden Eigenschaften. Wenn ich vom Steuerberater rede, ist das neutral gemeint und wird neutral aufgefasst. Weil auch bei dieser Berufsbezeichnung das Geschlecht unwichtig ist.
     
  29. Firderis

    Firderis
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    Interessante Aussage von Cohens Anwalt, in Sachen vergangenem Hearing. Eigentlich wollten sie noch von einem 2. Schweigegeld sprechen...

    In an exclusive interview, Michael Cohen’s lawyer, Michael Monico reveals for the first time a 2017 check signed by key Trump figures allegedly linked to criminal payments to Stormy Daniels. Pressed by anchor Ari Melber on whether the check was new evidence, Monico said it was new and not been release in Cohen’s Congressional testimony.
     
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  30. mike81 gesperrter Benutzer

    mike81
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    Wenn mann will, kann man eh alles als Beleidigung für irgendeine Minderheit ansehen. Wenn wir uns nun ständig political correct verhalten müssen, dann kann man bald nichts mehr sagen, ohne dass jeder Satz von 20 Anwälten geprüft wird.
     
  31. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Da wir hier mittlerweile ganz gewaltig off-Topic sind (:wahn:), würde ich vorschlagen, entweder die Diskussion hier erstmal zu beenden oder bei Bedarf gerne per PN weiterzuführen. :)

    Finde ich gut, dass du das so siehst. Dürfen wir dann "Einen Mike bauen" ganz offiziell als Bezeichnung dafür verwenden, wenn jemand etwas Facepalm-Würdiges sagt? :) :wahn:
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. März 2019
  32. Veged immer Fünfter

    Veged
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  33. danmage Mastermind

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  34. mike81 gesperrter Benutzer

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    So in etwa :ugly:
     
  35. Mueti

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    Dass hier manche so darauf beharren, offensive Begriffe weiter zu benutzen, weil "das war ja schon immer so" ist sehr entlarvend. Schade.

    Aber um zum Thema zurückzukommen, Demokraten sind immer noch ein Misthaufen:
    https://www.politico.com/story/2019/03/04/omar-israel-house-democrats-1201881

    Gegen eine schwarze muslimische Frau lohnt es sich natürlich eine Resolution zu verabschieden, aber Themen wie Israels Verbrechen oder Antiislamismus können ja getrost ignoriert werden:
    https://twitter.com/UNGeneva/status...iframe/2/twitter.min.html#1101135170143436800
    https://www.theguardian.com/us-news...poster-links-ilhan-omar-911-terrorist-attacks

    Absolut widerlich, man kann nur (vergeblich) hoffen, dass alle die das gesponsort haben oder dafür stimmen in den nächsten Wahlen ihren Platz verlieren.
     
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  36. Thandor

    Thandor
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    Hillary Clinton wird 2020 nicht in den Wahlkampf ums US-Präsidentenamt ziehen. "Ich trete nicht an, aber ich werde weiter arbeiten, sprechen und mich für das einsetzen, woran ich glaube", sagte Clinton dem New Yorker Fernsehsender "News 12".

    Gott sei Dank.

    Edit: Und krass, dass Trump es tatsächlich zu schaffen scheint, die erste Amtszeit als Präsident zu überstehen. Mal sehen, ob er auch eine zweite schafft. Ich habe damals ja nicht an den Wahlsieg von The Donald geglaubt, aber dass der die zweite Wahl auch gewinnt, davon bin ich mittlerweile irgendwie fest überzeugt. Keep America great again and build that wall!!! :ugly:
     
  37. Vilden

    Vilden
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    Hat ja niemand gesagt. Aber du liest auch nicht so genau. Schade.

    Jo. Obwohl ich glaube, dass sie eh nicht die Vorwahlen der Demokraten gewinnen würde.
     
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  38. mike81 gesperrter Benutzer

    mike81
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    Das hätte niemand geglaubt, zudem Hillary durch Bill schlicht Erfahrung in der Politik hat. Aber dann kam eben die Email Geschichte und dass sie wohl für Kindersoldaten sei.
    Ich wette mit dir, dass Donnie auch seine zweite Amtszeit bekommt. Mich wundert drüben leider gar nix mehr.
     
  39. Firderis

    Firderis
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    Du vergisst gerade ihre Zeit als Aussenministerin unter Obama. Dann davor ihre Zeit im Senat. Ich würde sagen, dies zählt noch mehr als die First Lady-Zeit, welche nach aussen hin eher repräsentierende Funktion hat.
     
  40. mike81 gesperrter Benutzer

    mike81
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    Stimmt. Und eben da sie politische Erfahrung hat dachte ich, das schafft sie. Stattdessen schafft es Mister MAGA.
     
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