Und tschüss! - Reisefred

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Aspen, 24. September 2016.

  1. Aspen Call me BAKA

    Aspen
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    Momentan plagt mich das Fernweh immer mehr und ich bin wieder mal kräftig am grübeln, wohin man denn reisen könnte. Ich meine damit nicht unbedingt 1 Woche auf Malle verbringen, sondern eher Orte für einen längeren Aufenthalt.

    Fest geplant ist auf jeden Fall Neuseeland, ob nun ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr Working Holiday - so ganz steht das noch nicht fest. Bock auf Winter habe ich eigentlich nicht und ich denke das man auch in einem halben Jahr viel von dort mitnehmen kann, zusätzlich hätte ich dann noch Zeit für ein anderes Land. Doch wohin?

    Was für typische oder untypische Reiseziele habt ihr? Welche (sicheren, preiswerten, nicht mit riesen insekten verseuchten)Orte würden sich für ein halbes Jahr Backpacking anbieten und welche eher weniger? Aber auch abseits vom Backpacking, wohin zieht es euch - wo wart ihr bereits?

    Habt ihr Impressionen(Fotos/ Videos) von euren Reisen? Dann Posten!

    Tschüss!
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    Zuletzt bearbeitet: 7. April 2018
  2. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Neuseeland ist jetzt nicht gerade günstig oder rießeninsektenfrei.

    Wenn du für einen Monat etwas ausgefallenes machen willst such dir einen Pilgerweg raus und laufe ihn ab.
    Ist zwar nichts für mich, allerdings hat man so sowohl ein Backpacking Gefühl (zumindest Teilweise) allerdings auch eine Infrastruktur an die man sich wenden kann wenn etwas passiert.
     
  3. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Du fliehst doch nur vor deinen versicherungstechnischen Verpflichtungen :teach:

    :D

    USA. Wenn ich völlig ungebunden wäre, würde ich dort hin wollen. Vielleicht sogar irgendwo in die endlosen Weiten im Landesinnern. Auf ein Pferd setzen und gib ihm!
     
    marsiputam gefällt das.
  4. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    pseudo-intälligentz gesegnet
    Asien ala Kambodscha, Thailand, Vietnam oder weiter westlich Indien. Südamerika, Chile, Peru, Kolumbien. Sind so die Gegende ndie mir einfallen wo Bekannte länger rumgereist sind
     
  5. Aspen Call me BAKA

    Aspen
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    Das stimmt natürlich, allerdings ist Neuseeland nicht ganz so schlimm wie Australien, zumindest was die Insekten anbelangt.

    1 Monat wäre mir schon zu kurz, da mindestens 6 Monate Neuseeland anstehen, will ich die restlichen 6 Monate auch irgendwo verbringen und das am liebsten am Stück.

    :schwitz::ugly:

    USA reizt mich irgendwie gar nicht so sehr.:nixblick:
    Wobei so 6 Monate auf Cowboy machen hätte sicher auch was.:raucher:

    Durch den Kolumbianischen Dschungel schlagen, Abenteuerurlaub pur!:wahn:
    Thailand und Vietnam sind sicher schonend für den Geldbeutel, aber is doch auch total überlaufen oder?
     
  6. WurstHansWurst meddldreggsau

    WurstHansWurst
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    Drachenschanze.
     
  7. Fried Hofsgärtner gesperrter Benutzer

    Fried Hofsgärtner
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    Asien bietet sich sicher an. Erstens weil es günstig und zweitens halbwegs sicher ist. :nixblick:
     
  8. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    So in etwa waren die Beschreibungen auch :D:ugly:
    Ich würde sagen das kommt drauf an wo man sich bewegt und wenn man Neuseeland als Ziel auserkoren hat, kann es mEn in den anderen Staaten nicht schlimmer sein.
     
  9. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Lauf die Chinesische Mauer ab (jetzt frisch betoniert). Musst dich allerdings etwas ranhalten das in 6 Monaten zu schaffen.

    Die Touristenorte und die Backpacker Geheimtipps!11! sind überlaufen. Der Rest nicht.
     
  10. Aspen Call me BAKA

    Aspen
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    War ich schon, war etzella nicht so geil. Gab jeden Tag nur Mett.:no:

    Is halt die Frage wie weit dann mit seinem Englisch kommt, falls man nicht immer dem Trail der anderen Touris folgt. Durch den Dschungel muss ich auch nicht unbedingt laufen, wie gesagt - bin kein großer Fan von Insekten.

    Ich dachte noch an Kanada, Bären jagen oder sowas.:ugly:

    Die tolle Landschaft in Neuseeland macht aber die Xte Abitruppe wieder wett.:teach:

    Das bringt mich auf die Mongolei - kann man da vernünftig Backpacken?:hmm:

    Was sind denn die typischen Geheimtipps(um sie zu vermeiden) und ist der Rest dann auch sehenswert?
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2016
  11. Elzy angehender Misanthrop

    Elzy
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  12. Nobody606 Ist ein Niemand

    Nobody606
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    Jamel in Mecklenburg! :teach: :ugly:


    Mit Backpacking kann ich nichts anfangen, aber da ich "Fetischist" für Geschichte bin stehen bei mir noch die britischen Inseln, Spanien, Italien und Griechenland auf der Liste. Dazu auch ein paar Städte in Osteuropa. Instanbul würde ich auch gerne sehen... aber nicht in der jetzigen Gegenwart. Jerusalem und Akkon bin ich auch etwas zwiespältig.


    Abgesehen natürlich davon, dass ich mir alles wohl nicht leisten könnte. :ugly:
     
  13. Ixalmaris

    Ixalmaris
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  14. Krabbler Joghurtäffchen

    Krabbler
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    Ein ehemaliger Kollege war mit vier oder fünf Freunden fünf Wochen mit Rucksack, Kanu und Proviant unterwegs. Wenn Du ernsthaft magst, kann ich mal den Kontakt vermitteln.
     
  15. Firderis

    Firderis
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    Nepal mit Trip auf Annapurna BaseCamp oder Gleichwertigem. Falls Du auf einen Träger verzichten kannst, kommst Du da teilweise günstig weg. Ansonsten natürlich Kanada, als das bessere USA. Vancouver Island, falls man eher im "Südwesten" bleiben möchte, ansonsten die Klassiker Banf, Golden usw.

    Ich war unter anderem an einem "Clearwater Lake", irgendwie wird sich der schon finden. Du kannst da direkt aus dem See trinken, absolut saubere Gegend, Nationalpark und nur mit Rangerbegleitung als Übernachtung erlaubt. Traumhaft gewesen, auch wenn unsere Mädchen die Nacht am liebsten auf den Kajaks verbracht hätten. Unser Ranger hat beim Nachtessen erzählt, dass Bären Menstrubationsblut auf Meilen riechen könnten, und falls sie gerade in dieser Phase seien doch bitte auf dem See schlafen sollen... :D

    Du willst eigentlich keinen Winter, trotzdem sei der Norden genannt. Norwegen ist traumhaft. Und falls Du absolute Ruhe willst, ohne Menschen oder irgendwas, dann geh nach Finnland und mach die Nacht zum Tage. Hier ein Beispiel von mir, man achte auf die Uhrzeit im Videotitel: https://www.youtube.com/watch?v=pGPDE7p8s0c (ach ja, nächster Nachbar Luftlinie 5 km entfernt, nächstes Dorf 60 - 70 km...)
     
  16. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Und dann triffst du zufällig auf ein Kokslabor und wirst abgeknallt. :yes:
     
  17. ]-[awk

    ]-[awk
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    Wenn ich sowas schon lese. Falls man nicht total weltfremd oder anti-sozial ist, kann man das Geschäft sehr schnell übernehmen :ugly:
     
  18. TheHellstorm

    TheHellstorm
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    wie wäre es mit Taiwan oder Japan? Dort gibt es auch Working Holiday, schöne Landschaft und gut ausgebaute Infrastruktur.

    Insekten gibt es in Japan Kakerlaken, Zikaden und Tausendfüßler, aber es ist jetzt nicht sehr schlimm.

    Preiswert ist es in Japan jetzt eher nicht (auf deutschem Niveau, wenn man nur in Hostels schläft), dafür allerdings in Taiwan. Dafür ist Taiwan nicht so groß, da reichen vielleicht auch schon 1 Monat normales Backpacking ohne Working Holiday.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2016
  19. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    In Japan wirst du allerdings mit Englisch nicht weit kommen. Vor allem wenn du arbeiten willst ist Japanisch pflicht (Leute die gut Englisch und Japanisch sprechen sind auch sehr gefragt).
     
  20. Firderis

    Firderis
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    Kann ich so bestätigen. Selbst in Tokio kommst Du manchmal mit Englisch nicht durch. Wir sind später unter anderem an einen "Touristen-Skiort" weitergereist, an welchem immerhin früher einmal die Olympischen Winterspiele stattfanden. Im ganzen Skiort gab es angeblich nur EINE Person (ein Lehrer), welche Englisch konnte. Diese organisierte uns dann die Übernachtung, die Skiabos usw.

    Japaner trauen sich nicht englisch zu benutzen, solange sie es nicht perfektioniert haben, wurde uns erklärt. Da bestreiten sie lieber, dass sie die Sprache verstehen und sprechen könnten, als dass sie einen Fehler dabei machen.
     
  21. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Ich denke der Englischunterricht ist in Japan auch nicht sehr gut. Einige handgeschriebene englische Schilder in Japan waren zum totlachen.
    Ich war in Tokio in einem rießigem Kaufhaus. Für die ganze ausländische Kundschaft war ein einziger Verkäufer zuständig. Stefan aus Schweden...
     
  22. Firderis

    Firderis
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    Ich will es auch nicht negativ ausgelegt wissen. Ich fand Japan sehr interessant, ich kannte auch die japanische Kultur ein wenig, ihre Geschichte usw. Es ist halt, als wäre man teilweise auf einem anderen Planeten...

    Nur so zum Durchreisen oder kurz Anschauen ist für mich Japan zu teuer. Und zu fremd, zu anstrengend, zu stressig. Ich kann Japan aber jedem empfehlen, der sich wirklich für fremde Kulturen interessiert, der experimentierfreudig ist, der nicht in fremden Ländern automatisch zu Mc Donalds rennt, der sich auch mit Händen und Füssen getraut zu verständigen etc.

    Japan war von allen Ländern, welche ich bisher bereiste, und ich war wirklich schon in vielen, das "exotischste". Ich könnte einige Erlebnisse zum Besten geben, bei denen ich mich wie im falschen Film fühlte. Gerade falls man Tokio verlässt und den Unterschied zwischen Stadt und Land erlebt. Ich bin überzeugt, mancher Tokioaner würde selbst auf dem Land einen Schock erleben :D


    Also anders gesagt: Japan besuchen und bereisen gerne, dann aber sich auch darauf einlassen und nicht einfach nur so zur Durchreise und abhaken. Da würde sich eher Thailand, Bali usw. anbieten.
     
  23. endmaster

    endmaster
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    So hab ich in der 8. und 9. Klasse auch getickt. :ugly:
     
  24. Firderis

    Firderis
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    Bei den Japanern ist der "Gesichtsverlust" halt noch ein wenig ausgeprägter. Wir werden ja irgendwann zu Selbstdarstellern...
     
  25. rollendetonne gesperrter Benutzer

    rollendetonne
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    Mal so nebenbei:

    Wie kann man sich mal so eben ein Jahr lang aus dem bestehenden Leben wegbeamen? Ich bin froh, wenn ich im Jahr 4 Wochen am Stück irgendwo in den Urlaub kann.
    Bei einem festen Job, Verpflichtungen und Rechnungen die zu bezahlen sind, stelle ich mir dies ziemlich utopisch vor. Und ohne Job hapert das in der Regel am Geld. Es sei denn man besitzt von Letzterem so viel, dass man sich darüber keine Gedanken mehr bis zum Lebensende machen braucht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2016
  26. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Man braucht vermutlich kein Milliardär sein um sich 1 Jahr irgendwo mit dem Rucksack durchzuschlagen.
    Ich hab keine Ahnung was man so hinblättern muss, aber wenn es 20k sind, ist das mEn keine Summe die man sich nicht absparen kann.

    Sowas wie großartige Rechungen, Job, Verpflichtungen, Miete etc.pp gibt es vermutlich dann einfach nicht mehr.

    €: Entfernter Bekannter ist mehr oder wneiger nach Indien getramped, ich glaube der hatte im Leben keine 20k zur Verfügung. Der hatte hier dann hal komplett nix mehr und erst als er wieder kam hat er sich um die Dinge wieder gekümmert
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2016
  27. Man muss eben einkalkulieren das man hier dann auch wieder bei 0 anfängt. Die wenigsten Arbeitgeber werden den Job ein Jahr freihalten. Ohne einen Plan für die Überbrückung der Arbeitssuche halte ich so einen Trip fahrlässig.
     
  28. rollendetonne gesperrter Benutzer

    rollendetonne
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    Ich wage zu bezweifeln, dass Aspen irgendein Penner ohne jegliche Verpflichtungen ist :fs:

    Oder vielleicht doch?! :confused::ugly:

    20k spart man sich in der Regel an wenn man einen Job hat. So. Und jetzt kommen wir ja genau zu dem genannten Problem, den ich hier sehe. Welcher Arbeitgeber beurlaubt/stellt einen mal eben für mehrere Monate einfach so frei? (unbezahlt natürlich, bezahlt ist ja noch utopischer)

    Und im Falle von Arbeitslosigkeit, stellt sich die Frage, ob es klug ist, die angesparten 20k direkt als Penner irgendwo am Arsch der Welt zu verpulvern nur um dann anschließend hier wieder beim Arbeitsamt plötzlich auf der Matte zu stehen. Da dürften paar Fragen zu klären sein.

    Und als Student. Geld? Mami Papi?
     
  29. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Ja natürlich. Das man sich nicht in einer Suffnacht überlegt 1 Jahr zu verreisen und 9Uhr am nächsten Tag steht man am Bahnhof sollte klar sein.

    Wer keine Verpflichtungen hat ist ein Penner? Wer hat das denn behauptet?
    Ich wüsste jetzt auf Anhieb keine eigenen Verpflichtungen die so mega wichtig als das ich die nicht unterbrechen könnte. Welche sind das denn bei dir so?

    Man hat vermutlich in 95% der Fälle keinen Job mehr. Den sucht man sich wenn man wieder da ist.

    Für den Rest gilt obiges, das ich davon ausgehe das man ein wenig realistisch und Weitsicht an die Sache angeht. Das schließt Dinge ein wie "Wieviel Geld brauche ich" über "Was mach ich danach, wie komm ich an einen Job" hinzu "Was mache ich wenn ich keinen Job finde"

    Studenten/Schüler die für 6Monate oder ein 1Jahr irgendwohin reisen sind jetzt nicht soo selten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2016
  30. rollendetonne gesperrter Benutzer

    rollendetonne
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    Ich wage zu bezweifeln, dass ein Student der sich das Jahr über von Dosenfutter ernährt in der Lage ist ein Jahr lang eine Weltreise zu finanzieren. Aber klar, Auslandssemester, AuPair, Gastfamilie, Schüleraustausch, irgendwo jobtechnisch unterkommen ist was anderes. Das geht.

    Die Frage weiter oben ist für mich nach wie vor offen.
    Es geht um Dinge wie Rentenversicherung, Krankenversicherung, ALGI+II usw.

    Was mich verpflichtet? Mein Job alleine schon :ugly:
    Ich hätte zwar Geld für eine einjährige Weltreise aber dannach keinen Job mehr. Was nützt mir das :ugly:

    EDIT: Was ich mir vorstellen könnte wäre, wenn man mitten im beruflichen Saft steht, sich ein finanzielles Polster angehäuft hat und ohnehin einen neuen Job sucht aber diesen gezielt für das übernächste Jahr. Dann kündigen, ein Jahr in der Luft hängen und dann den neuen Job antreten. Eine dicke Sozialversicherungslücke bleibt trotzdem übrig :hmm:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2016
  31. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Erfahrungen sammeln? Wenn du am Ende deines Lebens auf dem Sterbebett liegst, wirst du nicht sagen "hätte ich doch mal mehr Geld verdient", sondern "hätte ich doch mal dies und das gemacht".
     
  32. rollendetonne gesperrter Benutzer

    rollendetonne
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    Aber nicht mit dem Jobcenter als Arbeitsloser :ugly:
     
  33. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Ja, den hast du dann ja nicht mehr. Also keine Verpflichtung die es unmöglich macht, wie du sagtest.
    Das hat ja aber nichts damit zu tun sich vorher zu überlegen wie es danach weitergeht/los geht.

    Wieso sollte das nur gehen wenn man den Job ohnehin wechseln will? Wenn man nicht bereit ist seinen Job uU aufzugeben dann ist das ganze vorhaben eh hinfällig. Ganz egal wie die anderen Umstände sind.
     
  34. Terranigma

    Terranigma
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    Nun, du hast eine einjährige Weltreise und unbezahlbare Erfahrungen gemacht. Das ist der Nutzen.

    Das ist am Ende eine schnöde Risiko- und Güterabwägung. Was ist dir eben mehr Wert - Risiko eingehen, eine womöglich einmalige Erfahrung zu machen (Hinweis: dieses Leben ist einmalig) aber am Ende für eine Zeit ohne Job darzustehen oder das Risko zu meiden und den Status Quo beizubehalten. Ich sehe daran nichts fahrlässiges, o.Ä. Das ist eine Frage der persönlichen Prioritäten. Ich persönlich wäre auch nicht der Typ dafür, weil ich dafür zu verkopft bin und mir stets "Aber das wäre wenn..."-Fragen stellen würde. Wer aber das Selbstbewusstsein hat darauf zu vertrauen, dass er nach Rückkehr in einer absehbaren Zeit erneut in einen Job kommt, dem würde ich eine gute Reise wünschen.

    Ich denke eine Zeit lang mit ALGI oder ALGII zu leben ist kein zu hoher Preis, wenn man dafür am Ende des Jahres ggf. mehr erlebt hat, als einige Menschen in ihrem gesamten Leben.
     
  35. Dead man walking tot, aber glücklich

    Dead man walking
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    Dann bist du halt mal ne zeitlang arbeitslos, bis du einen neuen Job hast. Na und? So eine einjährige Reise ist das durchaus wert. :ugly:
     
  36. Man bekommt ALG für ein Jahr Lustreise, womöglich noch wenn man zuvor selbst seinen Job gekündigt hat? Kann ich mir nicht vorstellen, vor allem kein ALG1. Auch nach dem Jahr, wenn man also wirklich arbeitssuchend ist wird das nicht so einfach sein.
     
  37. Terranigma

    Terranigma
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    Es geht darum, wenn man zurückkehrt.

    Beim ALG-I bin ich ich mir nicht sicher, ALG-II aka Hartz IV wird man allerdings natürlich auch erhalten, wenn man es quasi erst nach einer einjährigen Verspätung beantragt. Natürlich wird man den Zeitraum bis zur Gewährung überbrücken müssen. Das ist aber einzig eine Frage der Finanzen und/oder Planung, ggf. spart man sich ein Polster an, um die ersten ein, zwei Monate aus der Tasche bezahlen zu können.

    Es gibt schlimmeres als kurzzeitige Arbeitslosigkeit, insb. wenn sie selbst gewählt ist und man (zu Recht) darauf vertrauen kann, in absehbarer Zeit wieder in Arbeit zu kommen. Ist eine persönliche Abwägung, ob's einem das wert ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2016
  38. rollendetonne gesperrter Benutzer

    rollendetonne
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    Klingt plausibel. Jedoch stelle ich auch fest, dass eine gefragte Ausbildung/Profession die ganze Prozedur um einiges einfacher macht. Insbesondere wenn die eigene berufliche Qualifikation so gefragt ist, dass man locker weltweit einen Job finden könnte.

    Ist man hingegen froh eine gute Festanstellung gefunden zu haben, sollte sich so eine Aktion gut überlegt sein
     
  39. Terranigma

    Terranigma
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    Stimmt. Hängt ansonsten natürlich auch vom Unternehmen bzw. dem Beruf ab. Lehrer haben zumindest rechtlich die Möglichkeit für einige Monate oder sogar ein ganzes Jahr auszusteigen - die können sich (das mag je nach Bundesland variieren) durch Gehaltsverzicht erkaufen. Gibt ansonsten auch (wenige) Unternehmen, die Sabbaticals ermöglichen. Ansonsten natürlich: wer sowieso vor hat den Job zu kündigen oder noch gar nicht wirklich im Beruf war, der hat's leichter. Ein Kollege von mir ist nach dem Abitur nicht in Ausbildung, o.Ä. gegangen, sondern für gut ein, zwei Jahre durch Australien und Ostasien gereist. Keine Ahnung wie er's finanziert hat. Die meiste Zeit wohl durch Nebenjobs vor Ort und ansonsten von der Hand in den Mund gelebt.

    Ich denke allerdings, dass die wenigsten - insb. Deutsche, die ja durchaus viel Wert auf Absicherungen, usw. legen - für sowas gemacht sind.
     
  40. TheHellstorm

    TheHellstorm
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    Das ist doch gerade das interessante daran. Klar kann man in Japan nicht viel mit Englisch erwarten, aber als Tellerwäscher in einem Nudelladen kann man trotzdem unterkommen. Gibt einige Leute, die mit null Japanischkenntnissen nach Japan kommen.

    Ansonsten würde ich die Situation auch nicht anders als Thailand o.ä. einstufen. Von jedem Land hat man wesentlich mehr, wenn man sich mit der Kultur, Geschichte usw. beschäftigt, und auch in Grundzügen mit der Sprache.

    Dafür erweitert es halt ungemein den eigenen Horizont, wenn man so etwas eben nicht nur für einen zweiwöchigen Urlaub ohne Kontakt zu Einheimischen macht, sondern länger.

    Und alles was ich hier für Japan geschrieben hat sollte bestimmt auch auf Thailand zutreffen. Nur hat man sich in Japan eben nicht so auf Ausländer eingeschossen, so dass es eben wirkt, als ob es exotischer als Thailand ist. Ich wette, Thailand ist in Wirklichkeit wesentlich exotischer als Japan.

    Noch eine Frage: was ist denn der große Unterschied zwischen Tokio und dem japanischen Land? Ich kenne Tokio nur aus einem Urlaub, und mir scheint es halt einfach wie eine Großstadt zu sein. Japan selber ist halt in den anderen Städten, aber was soll dort so viel anders sein?
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2016
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