Unsere Zukunft - eure Vorstellung davon?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Firderis, 4. Juni 2017.

?

Habt ihr Angst vor der Zukunft?

  1. Ja, aber nicht aufgrund der Veränderung der Gesellschaftsform

    11 Stimme(n)
    11,8%
  2. Ja, vor allem aufgrund des Wechsel des Arbeitsmarktes

    11 Stimme(n)
    11,8%
  3. Nein

    61 Stimme(n)
    65,6%
  4. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ich lebe im JETZT

    10 Stimme(n)
    10,8%
  1. Firderis

    Firderis
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    Off-Topic: ich bin ja eher ein Trancer, zu der Zeit war es noch Acid-House, also EDMler. Aber mein Bruder war ein Iron Maiden und Co.-Fan, bis hin zu den Böhzen Onkelz. Ich habe seine Musik mehrheitlich gehasst, ausser dieses eine Lied.

    Lustig, heute ist er wohl so etwas wie ein Popper, ich aber immer noch EDMler. Mit halt Hang zu den 80ern, was Pop betrifft. Worin wir uns beide wiederfinden. Nur den Heavy Metal scheint er verloren zu haben, im Unterschied zu mir und ich zu meinen Wurzeln.
     
    Joskam gefällt das.
  2. Joskam

    Joskam
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    Ist bei mir genauso. In der Jugend Metal ohne Ende gehört. Heutzutage finde ich Metal zu langweillig und eintönig. Trotz der großen Bandbreite an Untergenre.
     
  3. Makney

    Makney
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  4. Allquantor

    Allquantor
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    Das finde ich schon bizarr. Eine riskante Operation, Immunsuppressiva bis zum Abwinken... alles nur, um die eigenen Gene weiterzugeben, während vermutlich in Brasilien genügend Kinder auf eine Adoption warten.
     
  5. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    Zustimmung. Allerdings find ich die medizinische Leistung trotzdem beeindruckend.
     
  6. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Ein eigenes Kind ist schon noch was anderes als eine Adoption. Für die meisten Menschen zumindest. Ich könnte mir eine Adoption zwar grundsätzlich vorstellen, aber nur ergänzend zu eigenen Kindern, nicht ersetzend.
     
  7. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    Damit stellst du deinen Kinderwunsch über das das Wohl dieses Planeten bzw. der Menschheit, da du die Überbevölkerung ignorierst.
     
  8. Firderis

    Firderis
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    Anscheinend wird bald der erste Einkaufsladen komplett ohne Kasse in der Schweiz getestet, gezahlt wird ausschliesslich über APP oder Karte. Die Kassierin stirbt wohl langfristig wie erwartet aus.
     
  9. Vilden

    Vilden
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    Natürlich. Wieso sollte man sich im kleinen auch mit der Überbevölkerung beschäftigen, wenn man ein selbst gezeugtes Kind möchte.
     
  10. Vilden

    Vilden
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    Ich weiß ja nicht wie es bei dir beim Einkauf so läuft aber die Kassiererinnen in der Schweiz sind mit das langsamste was ich bisher so erlebt habe. Da wundert mich das nicht.
     
  11. Firderis

    Firderis
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    Mir geht es nicht um die Qualität des Berufes, oder deren AusführendeR. Sondern, dass in meiner Vorstellung unserer Zukunft über 90% der derzeit Erwerbstätigen keine Arbeitsstelle mehr haben werden, da diese durch Bots oder andersweitig erledigt werden. Einer dieser absterbenden Berufszweige ist die Kassierin, bzw. allgemein der Handel.

    Und ich persönlich mag die Damen in meinem Coop. Genug schnell, immer einen Spruch auf Lager und stets freundlich :)
     
  12. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    Weil man Teil dieses Problems ist?
     
  13. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Öhm. Ja. Du stellst deine eigenen Bedürfnisse nach Nahrung und Überleben ja genau so darüber. Ebenso hast du einen PC und ein Smartphone nehme ich mal an, beides schlecht für die Umwelt.

    Mit der implizierten Forderung, wegen der Überbevölkerung auf eigene Kinder zu verzichten, gewinnt man sicher keinen Blumentopf und zieht das Thema Umwelt- und Klimaschutz auch ins Absurde.
     
  14. Vilden

    Vilden
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    Das wird in vielen Bereichen so kommen. Ob in irgendwelchen Fast Food Läden, im Supermarkt, in der Spedition usw. Das bringt einen riesigen Umschwung mit sich, dessen sich die heutige Politik nur wenig wirklich bewusst ist. Aber wenn ich mir zumindest bei den Burgerbratern das Personal anschaue, agiert ein Roboter besser, schneller und cleverer.

    Du lebst ja schon immer in der Schweiz oder? Dann fällt dir das vielleicht nicht auf. Oder die Damen sind speziell in Unter- und Oberägeri so langsam :D

    Weil man 1 oder 2 Kinder bekommt, trägt man direkt zur Überbevölkerung bei? Du verzichtest ja auch nicht auf Klamotten aus Fernost oder bist du nicht gegen Kinderarbeit?
     
  15. Firderis

    Firderis
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    Ich denke, der Politik ist dies durchaus bewusst. Es betrifft die meisten alterstechnisch nur nicht mehr. Plus, es ist ein riesen Rattenschwanz, welcher hier dazukommt. Der die derzeitige Bevölkerung wohl alterstechnisch auch noch nicht direkt trifft, unbequem ist, Zukunftangst schürt. Willst Du derjenige sein, der tief ins Fleisch schneidet, sich mit Wahrheiten unbeliebt macht? Als Politiker?

    Wir müssten uns ja nicht nur mit der generellen Erwerbslosigkeit beschäftigen. Sondern auch um die möglicherweise komplette Änderung unserer derzeitigen Sozialform, unseres Sozialwesens. Beispielsweise entweder Abschaffung des Kapitalismus, oder aber Einrichten eines bedingungsloses Grundeinkommens (woher allerdings das Geld nehmen, ausser via Kapital- und Unternehmensbesteuerung?). Dann zieht es sich weiter, wie beschäftigt man die Leute, was macht man den lieben langen Tag?

    Also ich möchte nicht der Politiker sein, der dies anspricht. Denn ich wüsste keine einfachen Lösungen. Vor allem solche, welche global funktionieren sollen. Ohne gleichzeitig ganze Sozialstrukturen verändern zu müssen.


    Die Industrialisierung hatte den Vorteil, dass sie für Beschäftigungen sorgte. Unsere nächste Revolution, oder genauer Evolution, ist genau das Gegenteil. Wir schaffen uns selbst als Arbeitskräfte ab. Aber was machen wir dann, nachdem wir eigentlich dazu erzogen wurden zu arbeiten und unseren Lebensunterhalt selbst zu verdienen? "Jeder ist seines eigen Glückes Schmied" funktioniert teilweise nur noch schlecht...
     
  16. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    Ich mache mir zumindest bewusst, dass ich Teil des Problems bin und versuche durch bewussteren bzw. weniger Konsum, meinen Beitrag zu diesem Problem zu verkleinern. :nixblick: Schuldfrei bin ich deshalb allerdings nicht.
     
  17. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Dabei nimmst du eine Abwägung vor. Du sagst z.B. "ich komme ohne Auto klar". du sagst nicht "ich komme ohne PC klar".

    Und ich komme eben nicht ohne Kinder klar :D Und nicht ohne Auto. Dafür ohne Gas oder Ölheizung und (meist) ohne Nutzung eines Verbrennungsmotors.
     
  18. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    Wo wäge ich denn ab? :huh:
     
  19. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Du lebst. Stellst dein Überleben also schon mal über das Ziel des Klimaschutzes. Du wohnst in einer beheizten Bude, stellst deinen Komfort also ebenso darüber, du verzichtest auf ein eigenes Auto, ordnest für den Moment also dieses dem Klimaschutz unter. Alles Abwägungen.
     
  20. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    Ich verzichte nicht der Umwelt zu liebe auf ein Auto. :ugly:

    Das ist ein netter Nebeneffekt.
     
  21. Vilden

    Vilden
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    Ich weiß nicht, ob die Wahrheit wirklich so unverkraftbar für die Bevölkerung ist. Da traut man den Menschen imho zu wenig zu. Wenn dir aber dauernd gesagt wird, dass eh schon alles irgendwie wird und z.B. Versprechen für fixe Renten abgegeben werden, würde mich das viel mehr anpissen, wenn es doch anders kommt.
    Den Politikern ist natürlich auch die zunehmende Digitalisierung bewusst, sie tun nur deutlich zu wenig. Es muss eine vollständige Änderung des Bildungssystems geben .. aber naja.

    Abschaffung des Kapitalismus wird es nicht geben. Ich behaupte, ohne den Kapitalismus würde es uns heute nicht so gut gehen - und zwar überall auf der Welt. Grundeinkommen finanziert über eine Finanztransaktionssteuer. Aber der Rattenschwanz ist groß und ich befürchte, dass es keine Lösung geben wird.

    Wir sind ja mehr und mehr von der Produktion zur Dienstleistung übergegangen. Wahrscheinlich wird alles noch mehr in Richtung Wissen streben. Weniger mit dem Körper arbeiten, mehr mit dem Geist. Inwieweit da Befriedigung eintritt mag ich nicht beurteilen.
     
  22. Firderis

    Firderis
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    Ich will den Kapitalismus überhaupt nicht in Abrede stellen. Ohne ihn wären wir wohl technisch niemals so weit, wie wir es derzeit sind. Die Frage ist, funktioniert er noch ohne Erwerbstätigkeit der Bevölkerung. Irgendwie muss die ja das Geld bekommen, damit sie es ihrerseits wieder einsetzen kann.

    Bei der Bedürfnispyramide ist die "Selbstfindung" an oberster Stelle. Das Problem dabei ist, dass man daran auch scheitern kann. Ich weiss beispielsweise überhaupt nicht was ich will. Ich strebe nach nichts, oder nach dem was ich strebte habe ich bereits erreicht. Anders gesagt, obwohl es nicht zu unserer Philosophie passt, mir fehlt der absolute Lebenssinn oder das -ziel. Wäre ich in eine Erwerbslosigkeit geboren worden, wäre es wohl noch viel früher zum Tragen gekommen. Stattdessen hat mich Arbeit und Konsum abgelenkt.

    Ich habe keine Ahnung womit sich Menschen in der Zukunft den Tag vertreiben. Nicht jeder ist künstlerisch veranlagt (begabt kann man ausklammern, es geht mehr darum ob man darin eine Befriedigung findet). Spielen wir alle nur noch den ganzen Tag? Treiben wir mehrheitlich nur noch Sport, laufen sehr viel? Irgendwie müssen wir ja die Lebenszeit bis zum Tod verbrauchen...
     
  23. MikeDee Botschafter von Fairytopia

    MikeDee
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  24. Allquantor

    Allquantor
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    Als jemand ohne Kinderwunsch kann ich das kaum nachvollziehen. Ich finde, es passt auch nicht zu dem Anspruch vieler Eltern, dass ihre Entscheidung, ein Kind zu bekommen, auf edlen und altruistischen Motiven beruht. Wäre das der Fall, dann würde es keine Rolle spielen, ob das Kind aus den eigenen Genen zusammengestellt wurde oder nicht. Nur wenige Menschen haben so gute Gene, dass der Wunsch nach dessen Weitergabe sich mit dem Wohl des Kindes begründen lässt. Viele Menschen müssen sogar davon ausgehen, dass sie ziemlich schlechte Gene haben und bekommen trotzdem auf natürliche Weise Kinder.

    Aber in diesem Fall geht es ja nicht mal um die normale Zeugung, sondern um einen riesigen Aufwand, der betrieben wird, nur damit die Eltern ihr Baby-Erlebnis bekommen. Ich würde solche Operationen nicht verbieten, aber ich würde es ablehnen, wenn Krankenkassen in Zukunft dafür die Kosten übernehmen.
     
  25. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Hm. Diese Motivation ist mir neu. Die meisten wollen vermutlich einfach ihr Leben bereichern und etwas weitergeben.
     
  26. Allquantor

    Allquantor
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    Ich habe (zumindest im Internet) oft erlebt, dass Eltern gereizt reagieren, wenn man den Kinderwunsch als egoistisch bezeichnet.

    Weitergeben kann man auch etwas an ein Kind, das man nicht extra hergestellt hat. Oft sind die Gene eines Menschen auch nicht gerade das Beste, was er weiterzugeben hat.
     
  27. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Es ist für mich trotzdem was anderes, ein Kind aus "meinem Fleisch" zu haben. Gute Gene hin oder her.
     
  28. Allquantor

    Allquantor
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    Es wirkt halt schon ein bisschen selbstverliebt, wenn Leute so großen Wert darauf legen, dass das Kind ein Semi-Klon von ihnen ist, und wenn jemand eine riskante und sauteure Operation über sich ergehen lässt, weil er sich nicht mit einem Second-Hand-Kind begnügen will.
     
  29. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Seltsame Sichtweise. Kann ich nicht nachvollziehen.
     
  30. Firderis

    Firderis
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    Es wäre nebenbei ein interessantes (eigenes) Thema. :)
     
  31. Makney

    Makney
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    Kapitalismus kann es nur solange geben wie es Konsumenten gibt und damit jemand ein Konsument sein kann braucht der Geld, wenn also Regierungen da nicht eingreifen werden es über Kurz oder Lang die Firmen machen.

    Ich habe Persönlich auch kein Ziel aber ich will immer was Neues Lernen und Machen, ich habe z.b. mir eine Youtube Tutorial Reihe schon raus gesucht wo Autodesk Inventor erklärt wird. Leider habe ich bis jetzt einfach keine Zeit wegen Arbeit und Sozial leben gehabt das zu machen und komme wen nur im Urlaub dazu. Das hat am Ende sogar sehr wahrscheinlich nicht mal ein Praktischen zweck aber ich möchte es halt lernen.

    So ist das bei mir aber mit vielen Sachen, mein Lebens Motto und Ziel Entspricht wohl einfach Das zu Lernen was mir Spaß macht und das ändert sich halt immer wieder mal.

    Das muss jeder für sich individuell herauffinden was man mit zeit macht die da ist wen es keine Arbeit mehr gibt.
     
  32. acer palmatum

    acer palmatum
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    Da es im Kapitalismus nötig ist ärmeren Ländern Geld zu geben damit sie einem die Waren abkaufen können, sehe ich keinen Grund warum man es nicht den Bevölkerungen direkt geben kann. Hat vermutlich weitaus weniger Schwund auf dem Weg zum Käufer. Und Privatleute kaufen deutlich weniger Waffen als Länder. Win/win. :ugly:
     
  33. Firderis

    Firderis
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    Damit man Geld geben kann, muss man Geld haben. Staaten finanzieren sich von Steuern und Verträgen. Damit wiederum Steuern fliessen, braucht es eine Bevölkerung & Unternehmen, die ihrerseits Geld haben.

    Du merkst sicherlich auf was ich hinaus will - falls wir eines Tages eine Bevölkerung haben, die selbst keine Arbeit mehr hat, und damit auch darüber kein Geld bekommt, wird es ein Problem mit dem Geldfluss geben. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde so beispielsweise schwer werden.
     
  34. dieMausss

    dieMausss
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    Naja. Das Geld wird da sein, es wird u.U. nur sehr extrem verteilt sein wenn bis dahin nichts passiert.... Traurig an der Sache ist ja folgendes:
    An sich sollte es ja ZIEL sein das niemand mehr arbeiten muss sondern jeder seinen Wünschen nachgehen kann.

    Nur der Weg dorthin, wie sollte der gestaltet sein? Wir wissen nicht wie das Ziel dann aussieht, jedes Land startet von einem GANZ anderen Level in diese Richtung, usw. Ich hoffe einfach mal es dauert zumindest noch etwas länger bis der "richtige" Umbruch beginnt (also bis dann wirklich mal ein Riesiger Teil der Jobs wegfällt weil A) nicht gebraucht und b) keine Konsumenten mehr vorhanden) sodass ich nur die Anfänge erlebe.

    Was man auch nicht vergessen darf, das wird ja langsam kommen und sich schrittweise vollziehen, womit NOCH mehr Sprengkraft darin liegt. Weil es könnte dann so sein, ein bestimmter Teil der Bevölkerung hat einfach keine Arbeit mehr, ein anderer Teil MUSS aber arbeiten (oder will, je nach Qualität der Jobs die dann überbleiben).
    Sozialer Sprengstoff sozusagen.
    Das Motto ist ja aktuell "Leistung muss sich lohnen", quasi der Gegensatz zu einer möglichen Zukunft. Ist auch für die Politik schwierig. Im internationalen Kreis eingebettet sollen Lösungen skizziert werden, wobei wir zunächst eher "Hybrid-Lösungen" brauchen werden. Bisheriges System läuft weiter, aber mehr und mehr Personen sind vom Sozialnetz abhängig. Undenkbar eigentlich derzeit.

    Konkret sehe ich es mittelfristig aber noch lange nicht so extrem schnell auf uns zukommen. Ja, im Fastfood-Laden bestellt und bezahlt man jetzt am Terminal. Aber hey, plötzlich gibts dafür Tischservice.
    Die öffentlichen Verkehrsmittel werden automatisiert. Gut, dann hat man mehr Personal für Kontrollen und Assistent IN den Fahrzeugen.
    Wir haben Roboter in der Pflege für die schweren Arbeiten. Dann bleibt endlich mehr Zeit für die soziale Interaktion mit den Patienten die derzeit nicht erfolgt.

    Ich sehe im ersten Schritt also eher eine Umlagerung, keine Verdrängung...
     
  35. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Das ist bei mir tatsächlich kaum so. Ich mag auch heute noch die Mehrheit dessen, was ich auch früher gut gefunden habe. Klar, Onkelz, In Flames und Metallica (meine damaligen Faves) sind heute kaum noch auf der Playlist, aber wenn ich sie höre, mag ich sie immer noch genauso gut wie damals.

    Bei mir hat sich der Musikgeschmack in der Summe viel mehr erweitert als verändert, da ich kaum eine Band "zurückgelassen" habe.
     
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