Was habt ihr euch heute angeschaut? - Teil VII

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Timber.wulf, 26. Januar 2017.

  1. spike2109

    spike2109
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    Das ist doch dank Höllenloch historisch bedingt. Und in Sunnydale wird eher ausgesaugt statt aufgerissen.
     
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  2. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

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  3. Megamind

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    Ich hingegen fand die Darstellung des Milieu in den ersten beiden Staffeln um Escobar sehr gelungen. Und Wagner Moura hat den Pablo so verdammt gut gespielt. Die DEA war im Grunde in der ersten Staffel nur eine Randnotiz.

    Michael Pena ging irgendwie gar nicht in Mexico. Den kann man für Buddy-Movies hernehmen, aber nicht als ernstzunehmenden Drogenfahnder. Die Auswahl der Darsteller war eher misslungen. Felix möchte man am liebsten in die Fresse hauen. Der Darsteller ist sowas von unsympathisch, da gefallen mir einige Nebencharaktere viel besser.
    Ich finde, man hätte die Geschichte um Escobar schon mal auf 3 Staffeln ausdehnen sollen. In Staffel 1 wird noch viel erzählt, wie er es denn überhaupt zum Drogenbaron geschafft hat, während er ein Staffel 2 quasi durchweg schon als Schlächter hingestellt wird und dann ewig lange auf der Flucht ist. Da hätte man ruhig noch ein paar Folgen einbauen können, die diesen Wandel erzählen. Ich finde auch, man hätte über das Cali Kartell mehr erzählen können.
     
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  4. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Criminal Squad

    Gerard Butler als cop, der mehr Gangster als Cop ist, jagt ex-marines, die ebenfalls mehr Gangster als marines sind und Banken ausrauben wollen.

    Große Typen, dicke Arme, mächtig viel alphawolf-macho-Gehabe, es geht ums große Geld und dabei wird natürlich fett geballert. Es gibt sogar einen gewissen Plot twist. Anstand, Frauen, Familien, Kleine-Leute-Probleme, reguläre Jobs, Recht und Ordnung? Alles Fehlanzeige. japp, bei so etwas bin ich dabei und finds geil!

    Kein Meisterwerk, aber richtig gute Unterhaltung für Genre Fans wie mich.
    8/10
     
  5. Giftalarm

    Giftalarm
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    Tiger King

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    WTF/WTF
     
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  6. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Die letzte fand ich etwas enttäuschend.

    Hatte da noch auf einen großen Knall zum Abschluss gehofft. :(

    Lustigerweise habe ich nach der vierten Folge richtig vorausgesagt, dass seine beiden Männer gar nicht schwul sind und dass er sie bestimmt nur mit Meth bei Laune hält. :ugly:
     
  7. Terranigma

    Terranigma
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    Star Trek III - The Search for Spock

    Auf der Suche nach Spock haben die Autoren wohl das Drehbuch verloren. Und nicht wiedergefunden. Autsch.

    Aber interessant zu sehen, wie viel selbst damals schon geflucht wurde. Und McCoy so: "That green-blooded son of a bitch."

    4 / 10
     
  8. The Mick Verwirrt

    The Mick
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    Wenigstens weißt Du jetzt, wofür Kirks Sohn gut war. :D
     
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  9. Nobody606 Ist ein Niemand

    Nobody606
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    Shameless (S1 und S2 bis jetzt)

    Vorweg: Die britische Show, auf der Shameless basiert, kenne ich nicht, daher kann ich dazu keinen Bezug nehmen. Wusste bis vor Kurzem nicht einmal, dass das der Fall war. :ugly:

    Die Show macht dem Namen alle Ehre und ist wirklich schamlos ohne Ende. Drogen(missbrauch), Sex, Nacktheit, Gewalt, Verbrechen jedweder Art, Blut und andere Körperflüssigkeiten, viel viel böser und schwarzer Humor und eine Vielzahl obszöner Gesten und Begriffe. Die Serie fühlt sich schon fast wie eine Zeitreise an, wären da nicht die modernen Themen, die ebenfalls Einzug in die Show halten... dabei aber ebenfalls nicht verschont bleiben. Die größte Frage, die ich mir immer wieder stelle, ist, wie diese Show in dieser Form überhaupt grünes Licht bekommen hat. Wirklich keiner wird verschont. Jeder bekommt sein Fett weg und alles wird durch den Kakao gezogen, verspottet oder sogar glatt verprügelt.

    Die Familie Gallagher, welche man hier hauptsächlich verfolgt, ist einfach nur völlig kaputt und bescheuert und macht wirklich alles Erdenkliche, um an Ende über die Runden zu kommen. Zumindest, wenn der menschliche Wachhund der Familie namens Fiona mal für einen kurzen Moment den Überblick verloren hat oder sich eine Pause nimmt. Es macht einfach unglaublich viel Spaß die Familie dabei zu beobachten, wie sie langsam aber sicher immer weiter in den Abgrund hinabsteigt oder zum Teil auch durch außenstehende Einflüsse in diesen gezogen werden.

    Die Serie erinnert mich ein bisschen an Malcolm in the Middle... nur erwachsener und viel extremer.

    Die ersten Seasons sind für mich auf alle Fälle erstmal 10/10. Wüsste nicht, was man besser hätte machen können. Unglaublich, dass die Show an mir bisher komplett vorbeigegangen ist. :schwitz:
     
  10. Giftalarm

    Giftalarm
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    Ich habe eigentlich nur zwei Kritikpunkte an der Serie und du sprichst beide an.
    Das Thema Drogen kommt mir insgesamt zu kurz. Das wird einmal in einer Viertelstunde abgehandelt und sonst eigentlich nie explizit erwähnt. Dabei spielten Drogen augenscheinlich eine sehr große Rolle in Joe Exotics Handeln.

    Und die letzte Folge wird etwas zu sehr auf die Frage, ob Joe Exotic den Mord beauftragt hat oder nicht, zugespitzt. Um da einen weiteren Twist anzudeuten, wird mir Joe zeitweise etwas zu positiv dargestellt. In den letzten Szenen ordnet die Serie ihn noch mal gut ein, aber das scheint bei einigen Zuschauern nicht wirklich angekommen zu sein, wenn man Reaktionen liest.
     
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  11. Nergal_

    Nergal_
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    Also wenn "Search for Spock" schon ne 4/10 kassiert, bin ich mal auf die Wertungen für die wirklich schwachen Trek-Filme gespannt. :wahn:
     
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  12. Terranigma

    Terranigma
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    5 / 10 bedeutet in meiner Bubble etwa "okay-ish", "nett", "solide" - halt Durchschnitt. The Search for Spock ist unterdurchschnittlich. Toller Anfang, anschließend ein langer und vor sich hindümpelnder Mittelteil der ohne jeglichen Spannungsmoment und Höhepunkt, welcher direkt in das "To be Continued"-Ende mündet. Allerdings: Ich kenne die Star Trek-Filme mit einer Ausnahme und weiß, was mich erwartet. The Final Frontier glimmt wie ein drohender Komet am Himmel, ... und Nemesis habe ich mich bis heute geweigert zu sehen. Nächste Woche wird's soweit sein.

    Ich freue mich. Nicht. Immerhin bin ich bei dieser aktuellen Selbstgeißelung nicht alleine, denn mein Mann tut sich die Tortur auch an, nur dass ich - anders als er - um die Abgründe der Star Trek-Filme Bescheid weiß und mir heimlich vor Star Trek V ein wenig Mut antrinken kann. Er aber läuft naiv und nichts ahnend ins Messer. Ich müsste mich eigentlich schlecht fühlen. :(
     
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  13. Nergal_

    Nergal_
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    Bei mir wäre "Search for Spock" immer noch 'ne 7. :teach:
     
  14. Terranigma

    Terranigma
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    Sicherlich, wenn die Skala bis 20 geht wäre ich dabei. Oder wenn man den Plus- und Minuspol vertauscht. :yes:
     
  15. Nergal_

    Nergal_
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    Dann wäre es eine 14. :hmm:

    "Wrath of Khan" hätte bei mir je nach Tagesform 'ne 8 oder 'ne 9. Auf dem Level wäre bei mir dann nur noch "Undiscovered Country". "First Contact" wäre als einziger TNG-Film bei mir über dem Schnitt, mit 'ner 7,5 bis 8. :yes: "Search for Spock" würde sich mit "Voyage Home" dann den Platz dahinter teilen. Dann würde TMP folgen, den ich wegen seiner Musik und seiner Bilder irgendwo auch sehr mag.

    Dann kommt der ganze Rest. :fs: "Nemesis" oder "Generations" wären wohl meine Schlusslichter. "Insurrection" und "Final Frontier" irgendwo zwischen drin. Ich glaub, TFF wäre der erste der Flops, a) mal wieder wegen der Musik und zweitens wegen aller Szenen mit Shatner, Nimoy und Kelley zusammen. Sogar in 'nem schlechten Film bringen die drei gute Chemie miteinander ein.
     
  16. Terranigma

    Terranigma
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    Zum Verständnis: Reden wir hier von einer Star Trek-Skala - quasi eine Filmskala für "unterdurchschnittlich begabte Filme mit besonderen Förderbedarf" - oder von einer normalen Film-Filmskala, auf der eine 9 von 10 neben solchen Filmen steht wie Alien, Parasite, Kaguya-hime, Herr der Ringe, ... :parzival:
     
  17. Nergal_

    Nergal_
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    Normal. "Wrath of Khan" gehört zu meinen Lieblings-Sci-Fi-Filmen. :yes: Kann ich immer wieder gerne sehen.
     
    HawkS73 gefällt das.
  18. Terranigma

    Terranigma
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    Does not compute.
    :confused:



    Aber ist zur Kenntnis genommen!
    Weitere Analyse steht noch aus.
     
  19. Nergal_

    Nergal_
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    Dass wir zwei vieles ziemlich anders bewerten, wird dir doch nicht entgangen sein, oder? :wahn:
     
  20. Balthamel Fohlen-Sympathisant

    Balthamel
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    Das Kaff hat später sogar einen eigenen Flughafen bekommen. :wahn:
     
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  21. Terranigma

    Terranigma
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    Ich erinnere mich da entfernt an etwas. :leuchte:
     
  22. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    The Legend of Korra Staffel 1

    Die Serie und ich werden getrennte Wege gehen. Ich hatte große Probleme mit dem tristen Setting, der Erzählstruktur, dem Liebesgetrudel, dem reduzierten Humor und der neuen Ausrichtung - es ist schon alles solide, aber eben auch sehr generischer Animestandard.

    Leichte Spoiler. Die erwachsenere Ausrichtung halte ich für einen großen Fehler, weil die durchaus interessanten Themen mehr schlecht als recht behandelt werden - am Ende löst also ein großer Betrug die ganzen Probleme und den gezeigten Machtmissbrauch durch die Bändiger? Sehr, sehr schwaches Writing. Wäre sowas im Rahmen von 1-2 Folgen als Abschluss einer kleinen Geschichte gekommen, dann hätte das viel besser gepasst - als Payoff einer ganzen Staffel ist es meh.

    Größtes Problem waren für mich aber die Charaktere, die mir großteils egal waren oder mich sogar aktiv genervt haben (z.B. die anstrengende, nie nachdenkende Dampfwalze Korra). In den ersten 12 Folgen hat die Serie es nie geschafft, mein Herz zu berühren. Vielleicht schaue ich in ein paar Monaten nochmal mit frischem Geist rein.

    6,5
     
  23. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Achja, noch ein Film von letzter Woche:

    Braveheart

    Mel Gibson sieht nicht nur aus wie ein historischer Eduard Laser, ihm ist die Freiheit mindestens genau so wichtig. Der Rest ist für mich so geil wie vor fast 20 Jahren beim ersten Sehen: die epische Geschichte von William Wallace deckt alle wichtigen Emotionen ab und ist einfach ein fesselndes Märchen für Erwachsene. Dazu noch die Schlachten, die bis heute ihresgleichen suchen und phänomenal gealtert sind. Ich bin echt froh, dass der Film zu seiner Zeit rausgekommen ist - ein paar Jahre später wäre das ein grässliches CGI-Fest geworden.

    9/10
     
  24. Lasse*

    Lasse*
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    Amen!

    Nur mal kurz reingegucken in Netflix, schwupps Film ganz angeschaut.
    Tatsächlich hat kein anderer Film die Schlachten des Mittelalters so gut hinbekommen.
     
  25. Megamind

    Megamind
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    Braveheart ist einfach zeitlos. Ganz großer Film und ja, du hast vollkommen Recht. Der Film wäre 5 Jahre später wohl zum CGI-Fest verkommen. So hat man tolle handwerkliche Arbeit und Schlachtszenen, die nicht nur realistisch wirken, sondern auch nicht gekünstelt am PC erstellt aussehen.

    Ich gucke grad Star Trek: The Next Generation. Hab die Serie früher schon geguckt, aber nicht komplett und mir sind immer mal wieder dazwischen Folgen entgangen. Da die Star Trek-Serien jetzt auf Netflix verfügbar sind, hab ich mal reingeschaut, nachdem ich Picard durch hatte. Hat immer noch ihren Reiz, die Charaktere sind interessant und gut geschrieben. Die Kostüme vieler "Außerirdischer" und manche Sets wirken halt aus heutiger Sicht völlig trashig, aber genau das macht den Charme aus.

    Gefällt mir.
     
  26. honkeydonk21

    honkeydonk21
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    Also so wie bei Herr der Ringe? :hmm:
     
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  27. Alex86 Nick der Schlitzer McGurk

    Alex86
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    Die Kampfszenen sind wirklich klasse.

    Allerdings muss ich gestehen, dass ich mittlerweile Filme mit dieser klassischen gut-böse Zeichnung nicht mehr geben kann, zumindest wenn sie sich selber so ernst nehmen.
    Alleine die die Thematik um das Recht der ersten Nacht, oder die Darstellung der Engländer...

    [​IMG]
     
  28. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Auch wenn viele CGI-Szenen schlecht gealtert sind: Herr der Ringe würde ich nicht als Negativbeispiel nennen, weil da trotz des Fantasy-Settings noch sehr viel handgemacht wurde. Bei einer mittelalterlichen Schlacht ist überhaupt kein CGI nötig - bei Höhlentrollen & Nazgul-Reitern wirds schwierig.

    Wir haben ja mittlerweile auch ein Herr der Ringe, das durch übermäßigen CGI-Einsatz deutlich schlechter aussieht: es kann mir keiner erzählen, dass der generische Hobbit-Azog aus dem Computer besser rüberkommt als die Uruk-Hai-Masken aus Die Gefährten.
     
  29. Alex86 Nick der Schlitzer McGurk

    Alex86
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    Glaub er meinte mit seinem Kommentar, dass wenn ein Film zu dem Zeitpunkt "fünf Jahre später rauskommt" nicht unbedingt zu einem CGI-Fest verkommen muss. Und führt dazu als Positivbeispiel HDR an.
     
  30. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Beim Ius Primae Noctis habe ich auch laut auflachen müssen. Ich kann verstehen, wenn man die karikaturhaft bösen Engländer zu abgedroschen und Wallace als Helden-Archetypus ohne wirkliche Fehler langweilig findet. Das kann dem Film je nach eigenem Geschmack echt das Genick brechen.

    Ich persönlich hab mittlerweile echt die Nase voll von diesen postmodernen meta-ironischen Filmen, die sich nie richtig Ernst nehmen und für gar nichts stehen. Die Epen um die Jahrtausendwende (Braveheart, Herr der Ringe, Troja, Matrix, Last Samurai) finde ich deutlich ansprechender als irgendwelche seichten Comicverfilmungen. Je nach Tagesform darf es aber gerne was mit Grautönen oder Humor sein, nur habe ich klassische Heldengeschichten in den letzten Jahren echt vermisst.

    Zum Vorpost: Okay, dann habe ich das falsch aufgefasst... Also so "geerdete" Schlachten wie in Braveheart habe ich seitdem nicht wiedergesehen, die sind für mich wirklich ein Unikat. Meistens ist heutzutage mindestens massives Postprocessing und im schlimmsten Fall offensichtliches CGI dabei. Klar wäre sowas theoretisch immer noch möglich, aber nach 1995 ist es aus Kostengründen wohl sehr schwer, bei der Produktion auf den Computer zu verzichten.
     
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  31. Rubilein H/\TS(H!

    Rubilein
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    Für „Die Zwei Türme“ stimmt das uneingeschränkt, finde ich.
    Beim „Rückkehr des Königs“ wurde zu viel schlechtes CGI genutzt in der Massenschlacht vor Gondor. Das sah schon damals nicht so pralle aus.

    @@:
    Chroniken der Finsternis - 1. Teil
    Was zur Hölle war/ist das bitte? Hier hab ich es nicht geschafft bis zum Ende zu gucken :ugly:. Ich mag ja trashige Sachen aber das habe ich nicht durchgehalten. Gibt‘s das als Buch? Könnte mir eigentlich als Setting gefallen...
     
  32. Terranigma

    Terranigma
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    Ich finde deine Wortwahl passend. Du hast Braveheart als "Märchen" bezeichnet und das passt wohl gut. Ich habe diese ganzen Historienfilme damals echt gerne gesehen und quasi weggesuchtet, insb. aus allerlei Filme aus China und Japan. Mittlerweile fällt es mir echt schwer mich auf solche Filme noch einzulassen, da ich sie in ihrem Pathos, karikaturhaften Überzeichnungen und Platitüden schwer erträglich finde. Auch die Inszenierung von Massenschlachten gleicht eine der anderen. Links und rechts jeweils in Reihe aufgestellt die Heere, der Held trägt seine bedeutungsschwangere Ansage vor, alle Männer schreien und grunzen in die Kamera, rennen los und dann gibt's einen Cut zum Gemetzel in der Mitte, während die Kamera kurz danach den Fokus auf den einen Held und den einen Bösewicht legt. Wenn ich sowas heute sehe schaltet sich sofort die Mustererkennung in meinem Gehirn ein und sagt: "Kennst du schon!"


    ... aber ich glaube, wenn ich solche Filme nicht unter "Historienfilm" - dafür ist's mir in der schematischen Zeichnung der Figuren und Erzählung einfach zu platt - verorte, sondern als "Märchen" könnte ich damit mal wieder deutlich mehr Spaß haben. Dieser Vorsatz "Historien-" wurmt mich gewaltig, weil ich dann irgendwie auch diesen Anspruch habe, der nie eingelöst wird. Wenn ich solche Filme für mich aber direkt in "Fantasy"- oder "Märchen"-Schublade lege klappt's vielleicht besser. Mh. :parzival:


    Die Faszination an einfachen Gut/Böse-Erzählungen kann ich aber gut nachvollziehen. Als Dark'n'Gritty oder einfach nur Grau-in-Grau noch neu war habe ich es sehr gefeiert, weil es eine wilkommende Abwechslung war. Mittlerweile weiß ich aber auch klassische Abenteuergeschichten mit'n guten Helden und einem bösen Bösewicht wieder mehr zu schätzen, zumindest in der Literatur lese ich's gerne. Das fühlt sich heimelig an.
     
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  33. Fiesfee Mitmobsterin

    Fiesfee
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    Ich glaube ihm gings weniger um den korrekten Inhalt als um die Tatsache, dass viele heutige Filme weder sich selbst, ihre Geschichte noch ihre Charaktere überhaupt ernst nehmen. Da hagelt es halt unpassende Sprüche zu jeder Zeit. Ähnlich wie z.B. die Action-Kracher der 80er, wo der Held keine Gelegenheit ausließ eine situation mit dummen Einzeilern zu kommentieren.
    Das funktioniert bei etlichen Filmen, aber wie meist üblich möchte man selten ausschließlich diese Art Film sehen.

    Etwas ähnliches hatte ich bei Diablo 3. Da gabs eine Stelle, an der man zusammen mit einem Captain eine Brücke gegen Dämonenangriff/-hinterhalt verteidigen soll. Der Captain ließ dabei Sprüche wie "They're trying to outflank us? How adorable." fallen. Wie soll ich als Spieler das Geschehen ernst nehmen (aka immersion und so) wenns nimma die Figuren im Spiel selbst tun?

    Und das gibts durchaus leider auch häufig genug in Filmen.
     
  34. Terranigma

    Terranigma
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    Er sprach ja beides an, ich bezog mich nur auf eines. Aber dem Punkt stimme ich ebenso zu: diese wiederholten Meta-Kommentare, welche Spannungsmomente ruinieren oder erst gar kein Gefühl von Spannung aufkommen lassen, da der Protagonist die Situation selbst nicht allzu ernst nimmt, verbinde ich vor allem mit Comic-Verfilmungen. Und da stört's mich auch nicht weiter, weil diese Verfilmungen halt großer Quatsch ist, den ich auch als Zuschauer nicht weiter ernst nehmen kann. Allerdings zieht sich dies als Stilmittel ja durch alle Blockbuster-Produktionen aus Hollywood, weil's aktuell wohl ein stilles Übereinkommen gibt, dass Filme alle paar Minuten einen Gag benötigen. Wobei es womöglich auch nur meine Wahrnehmung ist ...

    Ja, in Comic-Verfilmungen und allgemein Actionfilmen gehört das quasi derzeit zum guten Ton. Aber ich meine mich zu erinnern, dass Actionfilme der 80er da auch nicht so anders waren. Wenn ich mal abseits der großen Popcorn-Blockbuster schaue, finde ich aber weiterhin etliche Filme, die sich und ihre Figuren ernst nehmen. Womöglich entsteht der Eindruck auch nur deshalb, weil insb. Comic-Verfilmungen und wenige Franchises seit Jahren den Blockbuster dominieren. Das war Anfang der 2000er gefühlt anders. Wenn ich aber einfach mal "blockbuster 2000" und "blockbuster 2019" eingebe erkennt man den Unterschied ganz gut: bei den 2000ern erhalte ich ein Durcheinander von verschiedensten Filmen und Genres - die ich jetzt persönlich alle nicht sehr geil finde, aber hey! - während ich für 2019 fast ausschließlich Disney-Filme und Franchises erhalte. Marvel, Star Wars, Frozen und die Real-Verfilmungen der Disney-Märchen.

    Wenn man sich Action- und Abenteuer-Filme außerhalb dieses Disney-Kosmos anschaut unterscheiden die sich schon erheblich, aber so viele scheint's da gar nicht zu geben. Jedenfalls nicht im Blockbuster-Bereich.
     
  35. knusperzwieback

    knusperzwieback
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    Wer Braveheart mochte, kann auch mal in Outlaw King reinschauen. Sieht mir als Laie alles sehr echt aus, was die Schlachten und auch das Drumherum angeht.

    Etwas lahmer Trailer, aber ein paar Momente sieht man etwas das Heer:
    https://www.youtube.com/watch?v=-AvUavKYfcw
     
  36. General Kenobi I have the high ground

    General Kenobi
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    Jurassic Park
    Als Kind schaute ich den Dinoklassiker praktisch jede Woche. Dennoch liegen zwischen meiner letzten Sichtung wahrscheinlich 15 Jahre. An Faszination hat das Werk von Spielberg nichts eingebüsst. Vielleicht sehen ein paar Szenen für heutige Verhältnisse kitschig aus, aber das verzeihe ich dem 27 jährigen Streifen gerne. Als Erwachsener macht JP nun mehr Sinn. Vor allem Malcolm (Goldblum ist ein Highlight) gefällt mir besonders - seine Figur war für meine Kinderaugen zu uninteressant. Trotz Hollywood-Story fieberte ich als erwachsenes Kind noch mit und die Dinos lassen mein Herz auch heute noch höher schlagen. Der Score ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.
    8/10
     
  37. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Es gab durchaus eine Zeit, in der fand ich die x-te Heldenreise auch zu schematisch. In den letzten Jahren hat sich mein Blick darauf jedoch sehr geändert und diese ganzen zeitlosen Archetypen ohne großartige Grautöne haben an Faszination gewonnen. Ich habe mich aber auch damit angefreundet, dass Filme wirklich eine abstrakte Kunstform sind und weniger das echte Leben oder die Historie darstellen.

    Ich glaube, das liegt auch an der gestiegenen Qualität von Serien. Wenn ich Grautöne oder komplexe Charaktere haben will, dann schaue ich lieber 10 Stunden einer hochwertigen Staffel. Die hat deutlich mehr Zeit für ihre Figuren als jeder Film. Oder ich lese direkt ein Buch, das noch mehr Platz hat. Beides sind für mich Medien, die für komplexe Zusammenhänge weit besser geeignet sind als Filme.

    Spartacus ist da ein tolles Beispiel. Als Kind fand ich den wie alle Sandalenfilme übergeil, ab der Jugend war er mir dann viel zu blöd, klischeehaft und unrealistisch. Irgendwann sind dann aber nur noch Bücher oder lange Serien gut genug, um Sachverhalte ansprechend darzustellen - und ab dem Zeitpunkt haben "simple" Filme wieder in meiner Gunst gewonnen. Als ich Spartacus letztes Jahr geschaut habe, war das ein Genuss: Der Held ist wirklich ein Held und kein Zweifler, ironischer Antiheld, Nerd mit Bestimmung oder witzelnder The Rock... das war so geradlinig und erfrischend. Ein klassisches Märchen eben.

    Kurz: Von Filmen erwarte ich (mittlerweile) keine Glanzleistungen mehr - meine Ansprüche dahingehend sind auf ein gesundes Maß geschrumpft. In 90 Minuten kann man eben nur beschränkt viel Geschichten erzählen, Charaktere ausschmücken oder Welten erschaffen. Deshalb verstehe ich auch, warum heutzutage viele Regisseure Angst davor haben, auf einer so beschränkten Leinwand ernsthafte Botschaften ohne augenzwinkernde Doppeldeutigkeit zu veröffentlichen. Ein bisschen mehr Mut und ein "dafür steht mein Film jetzt, deal with it" dürfte es aber schon sein. Aus diesem Grund bin ich Nolan auch nicht für seine transzendale Liebe in Interstellar böse, wenigstens hat er eine Botschaft.
     
  38. honkeydonk21

    honkeydonk21
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    4. März 2011
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    683
    Soll auch historisch deutlich akkurater sein als Braveheart.
     
  39. Lurtz lost

    Lurtz
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    77.081
    Ich halte diese Bevorzugung von Grautönen auch eher für eine Modeerscheinung als für die Zukunft des Erzählens.
     
  40. Terranigma

    Terranigma
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    11.611
    Weiß nicht. Ich mag beides durchaus. In japanischer Literatur ist's durchaus üblich, was sich auch in Videospiel überträgt: Es wird oftmals durchaus viel Zeit für die Herleitung und Charakterisierung des Antagonisten verwendet, der - wenn im Ergebnis auch eine bösartige Kackbratze - doch zumeist nicht qua seiner Natur so ist, sondern aufgrund tragischer Umstände erst zu dem wurde, was er ist. Oder der eine in sich geschlossene Philosophie vertritt, gemäß derer sein Handeln plausibel erscheint. An sich mag ich das, und zumindest dort ist's keine Modeerscheinung sondern quasi literarischer Standard. Wenn ich aber bei westl. Produktionen - insb. Videospiele, Filme und Serien - an Grautöne denke, dann denke ich auch sofort an ausufernde Sexszenen, edgy Charaktere, explizite Gewalt und vieles, was ich mittlerweile (negativ) als "Cable TV" bezeichnen würde. Grautöne geht da oft mit Dark'n'Gritty einher und heißt übersetzt so viel wie: "Jeder hat Sex mit jedem, Drama non-stop, explizite Gewalt because that's why und alle sind irgendwie scheiße." Darauf kann ich auch gerne verzichten.

    Würde der Herr der Ringe heute erst geschrieben und verfilmt, wahrscheinlich würde es weitaus mehr Drama innerhalb der Gefährten geben, Dreiecksbeziehungen, Verrat, Köpfe würden explodieren und das ganze würde stets leicht ironisch-sarkastisch kommentiert. Sauron wäre zwar immer noch der Antagonist, aber die Hobbits wären gefräßig, Aragorn vor Selbstzweifel zerfressen, Legolas und Gimli in steter Feindschaft nur durch ein gemeinsames Ziel geeint und am Ende hofft man, dass die Gefährten samt Ring endlich in Mt. Doom springen. Das wäre doch was ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. April 2020
    der.Otti gefällt das.
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