Was habt ihr euch heute angeschaut? - Teil VII

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Timber.wulf, 26. Januar 2017.

  1. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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  2. Elbow of Melninec

    Elbow of Melninec
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    The French Dispatch. :teach:
     
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  3. tolotos*

    tolotos*
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    Beides verbessert, danke.
     
  4. GodofOlymp

    GodofOlymp
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    Brooklyn Nine Nine sag ich nur! Charmant, witzig und angenehm zu schauen. Für zwischendurch genau das richtige, lässige Nummer! 4/5

    Shang-Chi

    Am Anfang tat ich mich schwer mit dem Film, er war behebig, kam nur langsam in die Gänge und war nicht so interessant erzählt. Mit der Zeit wurde man mit den Figuren besser vertraut, es zündeten deutlich mehr humorvolle Momente und auch die Effekte wurden besser.

    Gerade das CGI war am Anfang grottenschlecht (Stichwort: historische Schlacht). Für mich macht der Film aber eine krasse Kehrtwendung und trifft voll ins schwarze mit seiner mystischen Machart. Der asiatische Stil kommt exzellent rüber und vermittelte Neugier: Was wird passieren? Was steckt hinter all dem?

    Zum Ende hin wird es dann nochmal spektakulär und die Effekte fliegen einem nur so um die Ohren, in meinen Augen auch toll anzusehen. Es war ein Feuerwerk, für das wohl das CGI Budget dann auch draufgegangen ist. Insbesondere die Ringfähigkeiten, das Spiel mit dem Wasser usw. sah immer ziemlich cool aus.

    Die Charaktere, vor allem Shang-Chi und Katy haben eine perfekte Harmonie gezeigt und Katy hatte auch den ein oder anderen guten spaßigen Moment, wenn auch gerade am Anfang es etwas zu übertrieben daher kam.

    Alles in allem ein starker Marvel Film. 4/5

    Venom 2: Let there be CARNAGE?!?!

    Venom: Let there Be Carnage, mit viel zu wenig Carnage...was man sich schon bei der Altersfreigabe (FSK 12) hätte denken können.

    Im Grunde macht der Film für mich einiges richtig, die Symbiose und das Zusammenspiel zwischen Brook und Venom funktioniert, macht Spaß und ist einfach cool. Das Hin und Her wird zwar manchmal etwas überzogen, aber alles in allem sitzen die Momente.
    Auch schafft der Film zwei interessante Gegnerfiguren, gespielt von Woody Harrelson und Naomie Harris, wobei letztere gerade zum Ende hin nicht wirklich nachvollziehbar ihre Meinung ändert. Cletus Kassidy dagegen wird sehr gut von Woody Harrelson verkörpert und strahlt diese psychopathische Präsenz aus. Beide haben dann ihre Bonny&Clyde Momente, die aber mehr hätten vertieft werden können, um auch immer mehr aufkommen zu lassen, dass sie nicht mit allem einverstanden ist. Vor allem nicht mit der rücksichtslosen Brutalität des Symbionten. Dann hätte die 180° Drehung am Ende nicht so bescheuert aufgesetzt gewirkt.

    Der erste Auftritt von Carnage ist furchteinflößend, monströs und beeindruckend (Schreie, Fähigkeiten usw.), ABER hier ist einfach keine wirklich zu sehende Brutalität drin und das ist einfach nicht richtig, wenn es um so eine Figur wie Carnage geht. Ich hatte mich bei der Ankündigung im ersten Film gefreut aber schon meine Bedenken gehabt, Sony wird daraus nichts heftiges machen. So kam es dann auch. Mir fehlt hier einfach die Konsequenz aus diesem furchteinflößenden Symbionten zu ziehen, insbesondere also die reine Brutalität auch zu zeigen. Es gibt andere Filme in diesem Genre, die sich zu einer gewissen Brutalität, die mit einem Charakter einhergeht, auch getraut haben (Deadpool....), weswegen es hier einfach verschossenes Pulver ist. Für mich hätte der Film DEUTLICHST derber und gruseliger sein können.

    Schade drum, dass hätte deutlich geiler sein können, so bleibt es bei gleicher Wertung wie in Teil 1, da der Rest vom Film eigentlich gut passt, insbesondere ist der Film ziemlich witzig und ansonsten auch charmant rübergebracht. Coole After Credit Scene.


    3/5
     
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  5. Leto

    Leto
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    Caladan - Home of House Atreides
    "MAID" (2021)
    10-teilige Miniserie a 1 Std.

    Halb-authentisches (basierend auf einem Buch der Protagonistin) Sozialdrama, das in den bekanntlich nicht gerade mit sozialstaatlicher Grosszügigkeit "gesegneten" USA vom Leben einer jungen Frau erzählt, die sich als alleinerziehende Mutter und Putzfrau durchschlagen muss.
    Dysfunktionale Familienverhältnisse, mangelnde Hilfe und Fürsorge, toxische Beziehungen, Sorgerechtsstreit, Kinderbetreuung, Alkohol- und Spielsucht, Drogenmissbrauch, Armut, psychische Probleme, Verwahrlosung, extreme Ungleichheit - obwohl kein Problemlage dieser ja leider in so gut wie allen modernen kapitalistischen Gesellschaften anzutreffenden Verhältnisse ausgelassen wird, zeichnet die Serie trotz aller verstörenden und deprimierenden Entwicklungen eine gewisse optimistische Grundhaltung und eine überzeugende Hoffnungsvermittlung aus, was vor allem Hauptdarstellerin Margaret Qualley zu verdanken ist, die diese Figur so glaubhaft und differenziert spielt. Ideologisch und politisch gesehen schwanken solche Themen ja üblicherweise zwischen einem "linken" Narrativ, demzufolge die Betroffenen Opfer einer ungerechten Gesellschaftsordnung sind und deren Leben deterministisch von den ungünstigen Umständen, in die sie geboren werden, bestimmt wird, aus denen sie sich ohne Hilfe und Unterstützung des Staates bzw. der Gesellschaft nicht befreien können und einem eher "rechten" oder "liberalen" Narrativ, das mehr die Eigenverantwortung des Indiviuduums betont und jedem die Willensanstrengung abverlangen möchte, auch unter ungünstigsten Sozialisationserfahrungen und Startbedingungen alles dafür zu tun, um sich aus diesen Verhältnissen zu befreien und denjenigen, die es nicht schaffen, die Schuld am Verbleiben in der Armut als eigenes Versagen anlasten und eine Verantwortung des Staates für diese Misstände ablehnen.

    Der amerikanischen Serie gelingt die Balance zwischen diesen weltanschaulichen Polen, soviel darf man spoilern, da es zu einer Art "Happy End" kommt, dürfte klar sein, welche Vorlage hier letztendlich obsiegt, aber es gibt mehr als genug Plotentwicklungen, die nachvollziehbar und glaubwürdig dem Zuschauer vor Augen führen, wie schwer dieser Weg der Selbstbefreiung ist und wie oft die Protagonisten eben doch wieder Opfer ihrer Sozialisation und Herkunft werden.
    Aber die Serie wird deswegen nicht zu einem schwermütigen Depri-Drama, es gibt auch Humor, viele interessante Charaktere, aber auch einige Klischees, etwa über die "armen Reichen", die trotz fantastischen Wohlstands kein glückliches Leben führen, ein Narrativ, das erkennbar dem Zweck dient, die Klassenunterschiede zwischen in unvorstellbar ungleiche Verhältnisse hineingeborene Individuen, sagen wir mal, psychologisch und menschlich zu nivellieren. Hier bleibt die Serie eben doch ein typisches US-Produkt. Trotzdem sehenswert.

    Meine Wertung: 8 von 10



    "DOPESICK" (2021)
    Folge 1-3

    Doku-Polit-Drama-Serie (auch basierend auf einem Buch) über den wohl grössten Pharmazie-Skandal der USA, die sogenannte "Opioid-Krise", die über mehrere Jahrzehnte hinweg bereite Bevölkerungsschichten der "unteren" Klassen abhängig von Schmerzmitteln machte, was zu gesellschaftlichen Verwerfungen, Todesfällen, dem Ansteigen von Kriminalität und anderen Problemen mit zahllosen Opfern führte.
    Erstaunlich ungeschminkt und kritisch werden hier die mafiösen Methoden der Pharmaindustrie beleuchtet, die zur Optimierung ihrer Profite vor nichts zurückschreckt und die Funktionsweise von "Corporate America", in dem Konzerne sich die ihnen genehme Politik kaufen und die Normalbevölkerung dafür bluten muss, illustriert.
    Selbstverständlich stellen sich dem Bösen unerschrockene Ermittler und Staatsanwälte trotz aller Widrigkeiten entgegen, wie das in solchen Serien halt üblich ist, und anhand invidueller Schicksale von Einzelfiguren, vom Bergarbeiter in den Appalachen bis zu einem Landarzt (gespielt von "Batman" Michael Keaton) , der von skrupellosen Pharmavertretern manipuliert wird, wird die Abstraktion auf Protagonisten, mit denen man sich identifizieren kann, und die konkrete Lebenswirklichkeit heruntergebrochen.
    Obwohl es nur ein Zufall ist, dass ich diese Serie jetzt, während der "Corona-Krise", sehe, hat mich das Gesehene doch in gewisser Weise nachvollziehen lassen, warum manche Menschen sich nicht impfen lassen wollen. Die bemerkenswerte Art, wie die Pharmaindustrie hier als eine größten und skrupellosesten (Wirtschafts-)Verbrecherorganisationen der Nachkriegszeit mit Mafia-Parallelen dargestellt wird, sucht schon ihresgleichen. Auch wenn die Serie ausdrücklich Bezug auf die Verhältnisse in den USA und die dort tatsächlich verbürgten Ereignisse nimmt, regt einen das doch zum Nachdenken an, ob es bei "uns" eigentlich so viel anders läuft. Viele der Methoden kommen einem auch aus diversen Enthüllungen der Investigativ-Presse durchaus bekannt vor, vom Lobbyismus-Problem bis zur Verfälschung "wissenschaftlicher" Untersuchungen im "wirtschaftlichen" Interesse.
    Die beste Doku-Drama-Serie seit "Chernobyl" - das Leben schreibt halt doch die besten Geschichten.

    Meine Wertung (bis jetzt): 10 von 10 - werde ich auf jeden Fall weiter gucken
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. November 2021
  6. misterbrown

    misterbrown
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    Die Wannseekonferenz (1984)

    Beim Inhalt kann einem logischerweise nur schlecht werden. Aber es lohnt sich. Weil Inszenierung und Schauspiel hervorragend sind. Zur historischen Genauigkeit lässt sich sagen, dass Drehbuchautor Paul Mommertz Eichmanns Protokoll (was von Heydrich überarbeitet wurde), dessen Aussagen im Prozess und andere Dokumente als Grundlage genommen hat.

    U. A. mit Dietrich Mattausch, Friedrich G. Beckhaus, Gerd Böckmann, Robert Atzorn, Jochen Busse.

    10/10
     
  7. Vögelchen Baumwolldealer des Vertrauens

    Vögelchen
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    Underworld - Blood Wars

    Ich habe das starke Gefühl, dass an Tag 1 der Dreharbeiten aller Underworld Filme immer das ursprüngliche Drehbuch von Teil 1 rausgeholt wird und von da aus losimprovisiert wird. :ugly:

    Es macht alles so erstaunlich wenig Sinn und zitiert sich gleichzeitig so sehr selbst, dass es eine wahre Pracht ist. Alleine, dass die alle dauernd sterben und doch wieder auftauchen. Oder sehr ähnlich aussehende Leute mit sehr ähnlichen Namen. Manchmal auch beides. :ugly:

    Dazu kommen miese CGI und die schlechtesten Kämpfe der Reihe - bislang.

    Ein Fest der seltsamen Entscheidungen und unrühmlichen Fails. Es ist eine Pracht!

    3/10 Latex-Catsuits
     
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  8. Oli_Anderson

    Oli_Anderson
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    Der fehlt mir noch.
    Teil 4 fand ich bislang am schwächsten....der 3er war aber überraschend gut als Prequel.

    Übrigens wird es wohl keinen sechten Teil geben.
    Überhaupt ein Franchise das wohl gerebootet wird....irgendwann.
     
  9. Xizor kann oft nicht so gut mit Bildern

    Xizor
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    Zumindest ist Kate Beckinsale so gealtert dass sie die Rolle behalten kann. Die war noch das beste an den Filmen. :ugly:
     
  10. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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    Uh letztens in Dingens hat mir das, was sie mit ihrem Gesicht gemacht hat, nicht mehr gefallen.
     
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  11. Knarfe1000 Homecomputer Veteran

    Knarfe1000
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    Ja, ein erschütternder Film. Sehr gut gespielt. Die Banalität des Bösen wurde selten so gut inszeniert.
     
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  12. krautsandwich

    krautsandwich
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    Midnight Mass

    In den ersten 2,5 Folgen passiert nichts und was danach passiert ist ebenso langweilig. Die Charaktere sind mir egal (einige nerven sogar durchgehend; dazu die typischen Rollen: der böse Muslim und die oberheilige Frau), die Dia- und Monologe sind grauenhaft langgezogen und nichtssagend, die Story plätschert so vor sich hin (und hat Logiklücken) und am Ende wird es absurd. Immerhin bin ich nur 2x eingeschlafen währen der 7 Folgen, die ebenfalls viel zu lang sind.

    Hab gerade gesehen, dass es vom selben Director ist wie Doctor Sleep. Der Film war auch schon viel zu lang und langweilig. Ich glaub ich werde kein Fan mehr von Flanagan. :topmodel:

    3/10
     
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  13. Oli_Anderson

    Oli_Anderson
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    Vienna
    Ja die ist anscheinend ewig jung.
     
  14. Cyrotek

    Cyrotek
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    Arcane die ersten sechs Episoden

    Hatte das überhaupt nicht aufm Schirm aber durch das Rumgehype hab ichs mir nun doch mal gegeben. Wow. Erstmal lenken das fantastische Art Design, die Animationen und die Musik andauernd ab und dann sind die Welt, Charactere und Story auch noch erstaunlich spannend. Hatte eigentlich nur irgendne Klischeevideospieladaption erwartet. :ugly:

    Gerne mehr davon.

    Ganz allgemein hätte ich übrigens in Sachen Animationsfilmen und -serien gerne mehr Dinge die so eine Art von zweidimensional stylisiertem 3D benutzen anstatt diese 08/15 Kacke die man sonst so zu sehen bekommt.

    Edit: Fertig. :ugly:
    War super. Gut das schon ne zweite Staffel bestätigt wurde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2021
  15. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Banause. Für mich der Inbegriff von atmosphärischem Horror und die Dialoge..
     
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  16. krautsandwich

    krautsandwich
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    Bin ja oft einer Meinung mit dir in Sachen Film und Serie, aber hier gehen wir offenbar weit auseinander. :D

    Ich hab mich zu keinem Zeitpunkt gegruselt. Atmosphärisch war das zwar in Ordnung.. aber halt atmosphärische Tristesse und von den langatmigen Dialogen, die mir einfach keinen Mehrwert bieten, fang ich erst gar nicht an. Die sind wirklich entsetzlich. :topmodel:
     
  17. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Schade. Fand die angenehm existenziell und poetisch. Aber ja, man hätte es sicherlich ein zwei Folgen kürzer machen können. Aber allein das Setting und die dort lebenden Charaktere fand ich toll ausgearbeitet und die gesellschaftlichen Implikationen geben dem ne Menge Zunder...
     
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  18. krautsandwich

    krautsandwich
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    Bin auch vielleicht einfach nicht für so poetische Dialoge gemacht. Das war für mich ungewohnt und hat mich leider gar nicht gecatcht.

    Und die Chataktere.. puh, auch schwierig. War auch viel Klischee dabei mit dem „bösen“ Muslim, der oberheiligen Frau und die restlichen Charaktere? Haben mir auch nix gegeben und waren mir egal. Einzig mit Sarah hab ich etwas mitgefiebert und sie stach auch etwas heraus, aber der Rest waren zum Großteil fundamentalistische Spinner. :D
     
  19. The Mick Verwirrt

    The Mick
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    Potsdam
    Midnight Mass

    Prätentiöser (diese Dialoge!), un-unheimlicher Serienlangweiler. Hätte viellleicht (womöglich?) als strafferer, fokussierterer Spielfilm funktioniert; als Serie werden sowohl Charaktäre als auch die nicht besonders aufregende Story überstrapaziert. Daumen runter.
     
  20. krautsandwich

    krautsandwich
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    Besser kann man es nicht ausdrücken!

    @Zig-Maen :D
     
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  21. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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  22. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    100% reiner Baumwolle
    Ihr Kacker :motz:
    Ich find ja gerade gut, das die Serie potenzielle Klichees aufgreift aber großartig umdreht. Latenter Rassismus, Gläubigkeit und Fanatismus, das wurde ja in Vielschichtigkeit diskutiert und um Welten besser als es sonst in solchen Filmen wegkommt. Aber hey es kann nicht jedem alles gefallen, das wäre weird.
     
  23. Dadulka PB-Schmeiß-Fliege

    Dadulka
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    allen Usern der Schönste
    Muss ich leider voll zustimmen.
    Haben Midnight Mass geschaut, nachdem ich hier im GSPB recht positive Reviews gelesen habe.
    Einige Szenen waren schon ganz okay, aber das Verhalten vieler fand ich völlig banane und unglaubwürdig.
    Dazu kommt, dass einige Szenen, die wohl als "Twist" gedacht waren völlig absehbar waren und einfach nur platt wirkten.

    Dass Frau Doktor die Tochter von den beiden war, hat mich völlig kalt gelassen, überhaupt war das so ziemlich der uninteressanteste Twist überhaupt.

    Am meisten gewurmt hat mich aber

    die Rolle der Mildred Gunning (olle Oma). Schon in der ersten Szene stach sofort ins Auge, wie billig die Maske war. Es war halt eine 29-jährige Schauspielerin, die auf 70-80 geschminkt wurde und das war in jeder Szene absolut zu sehen.

    Hat vielversprechend angefangen, kam aber bei uns leider nicht über 3/10 hinaus.
     
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  24. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    100% reiner Baumwolle
    Bester Kommentar bei Letterboxd zu midnight mass btw.: "this is why I am jewish" :D
     
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  25. Lilias unfuckable

    Lilias
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    auswærts.
    9 Perfect Strangers in einem Wort: Shitshow.
    Peanut Butter Falcon in 2 Worten: ganz nett. 2+ (:ugly:): Ruhiger Road Movie, der vieles richtig macht. Etwas weniger Unterhosenszenen hätten's sein dürfen, Tylers Umkehr (anfangs) ist nicht wirklich nachvollziehbar und die Romanze hätte es für mich nicht gebraucht, ansonsten aber 'ne recht runde Sache. Oh, und bei
    der Handschellennummer dürfte wohl jeder gedacht haben DAMIT SOLLTEST DU DICH WOHL AUSKENNEN! Behaupte ich auch als nicht-50 Shades-Zuschauer :D
     
  26. hunter7j

    hunter7j
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    Nach 6 Folgen ist auch noch eine absolut große Stärke der Serie, dass wirklich jede Nebenfigur wunderber ausgearbeitet wird. Keine AHnung wie sie das gemacht haben, aber das Pacing zwischen den Figuren und ihren Geschichten und deren Auswirkungen auf andere Figuren ist nahezu perfekt.

    Und dabei treibt wirklich alles irgendwo die Haupthandlung voran. Und auch wenn die einzelnen Geschichten gerne mal recht simpel sind, ist das ganze dadurch schön komplex.

    Selbst so ein Nebencharakter wie der Polizist wird über die Serie wunderbar ausgearbeitet und entwickelt. Und das eben nicht nur in seinen Szenen, sondern auch anderen die ihn aber irgendwie betreffen.

    Wirklich grandioses Storytelling :yes:

    Und in Sachen Kunst/Artworks ist der Still von Arcane ja absolut 0815.


    An der Optik gibt es auch weiterhin nichts zu meckern. Hier hat man es für mich auf Anhieb auf ein Level mit Ghibli oder Pixar geschafft. Diese ganze Szene mit dem Faustkampf, war so grandios und wuchtig animiert, dazu dieser grandiose musikalische Einstieg :rock:

    Und die Serie spult halt schon im 10 Minuten Takt absolut grandiose Szenen ab :engel:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2021
  27. Ludwig

    Ludwig
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    Doch. Man könnte den Plural von Charakter richtig schreiben.

    Ich habe mir von Midnight Mass eine halbstündige Zusammenfassung auf youtube angesehen. Das spart viel Zeit.
     
  28. Oli_Anderson

    Oli_Anderson
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    Vienna
    One Tree Hill Staffel 7 die ersten 13 Folgen

    Ja bleibt neben Dawsons Creek und OC die beste Teenyserie überhaupt.
    Allerdings muss man auch etwas für Basketball übrig haben.
     
  29. KoopaTroopa

    KoopaTroopa
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    Shang Chi
    Auch wenn es ganz unterhaltsam war gefällt mir Marvels neue Phase bisher überhaupt nicht. Jeglicher Ernst der trotz aller Komik da war fehlt vollkommen.

    Loki war nur ok.

    Black Widow hatte einen extrem coolen Kontrast imo. Und auch Ernsthaftigkeit. Leider war der Film imo überhaupt nicht ausbalanciert in seinen Elementen.

    Shang Chi gebe ich 3/5

    Eternals trau ich mich erstmal gar nicht…
     
  30. felico schrecklich unkreativ

    felico
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    Hawkeye

    Die ersten zwei bisher verfügbaren Folgen sind ganz cool. Ist schon Wahnsinn, wie hochwertig das alles aussieht. Zwischenzeitlich hatte ich echt das Gefühl, einen Film zu schauen und keine Serie. Nur in den Actionszenen hapert es dann ein wenig. Apropos Action: Frau Steinfeld spielt mir hier und da noch ein bisschen zu hölzern. Das passt momentan noch ganz gut zum clumsy Anfänger-Möchtegern-Superheld, könnte aber auch nach hinten losgehen. Tony Dalton darf (zum Glück) wieder die gleiche Figur spielen wie bei Better Call Saul. Schauen wir mal, ich bin gespannt.
     
  31. hunter7j

    hunter7j
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    Arcane

    Von vorne bis hinten eine geile Serie, unfassbar hübsch anzuschauen, kreativ und toll erzählt. Und selbst das Ende was zunächst nach einem sehr frechen Cliffhänger wirkt, ist bei näherer Betrachtung ein richtig starker Abschluss. Hier ist einfach jeder Frame von der ersten bis zur letzten Sekunde nahezu perfekt durchdacht.

    9/10

    Und mit Silco den besten Schurken seit langem:

    https://youtu.be/5_tU7F1VflM
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2021
  32. Cyrotek

    Cyrotek
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    Denke storytechnisch liegt das schlicht daran, dass man allen relevanten Charakteren eine tatsächliche "Agency" gibt und die nicht nur stur als Klischee Plot Device benutzt (was nicht heißt das es keine Klischees gäbe, aber Klischees sind halt Klischees weil sie gut funktionieren). Dadurch entstehen interessante Stories fast schon von alleine.
     
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  33. Emerald ist auch nur ein Stein

    Emerald
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    Resident Evil: Welcome to Raccoon City scheint ja ein Meisterwerk geworden zu sein. Wer kommt eigentlich auf die Idee, die Geschichten aus den beiden ersten Games zu kombinieren? :spahn:
     
  34. Nergal_

    Nergal_
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    Ja...da hat man schon die Chance es diesmal besser zu machen, orientiert sich merkbar mehr an den Games, aber macht anderweitig Mist. :bse:
     
  35. Emerald ist auch nur ein Stein

    Emerald
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    David Hain hat die Vermutung, dass Constantin Film eine Verfilmung raushauen musste, weil sie sonst die Lizenz an Resident Evil verlieren würden. Wenn das der Grund war, den Film zu machen, dann konnte es wirklich nur schief gehen. :ugly:
     
  36. Nergal_

    Nergal_
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    Oh, Resident Evil gesellt sich also zu Sachen wie Hellraiser hinzu. :ugly::runter:
     
  37. Leto

    Leto
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    "Hawkeye"

    Tja, ich weiss nicht, woran es liegt, vielleicht fällt Marvel im Kino einfach in eine ganz andere Kategorie von audioviduellem Effektbombast-Entertainment, der auch mögliche Defizite überspielt, als im TV, vielleicht liegt es auch an den Figuren, denen man nun anmerkt, wenn der Bombast wegfällt, dass sie alleine keine Serie tragen können. Meine Begeisterung hält sich jedenfalls in Grenzen, ebenso wie bei einigen anderen Marvel-TV-Serien.

    Lahme bis lächerliche Bösewichte, 08/15-Action, flacher Humor und uninteressante Figuren. Schön, dass Renner sich hergegeben hat, auch in der TV-Serie die ikonische Rolle zu spielen, aber ähnlich wie in "The Falcon and the Winter Soldier", der zusätzlich noch unter dem "Problem" zu leiden hatte, zwanghaft "ernsthafte" metaphorische politische Implikationen transportieren zu wollen, merkt man einfach, dass Figuren, die in den Kinofilmen "nur" Nebenrollen (und das aus gutem Grund) besetzen, nicht genug Gewicht besitzen, um plötzlich zur Hauptrolle aufzusteigen. Dazu gesellt sich noch das Problem, dass auch die Darsteller in einer anderen Kategorie spielen und sogar von den Bösewichten an die Wand gespielt werden (in "The Falcon..." etwa vom Deutschen Daniel Brühl). Mackie und Stan fand ich in der Serie so hölzern und völlig uncharismatisch, ich kann verstehen, dass die Serie verrissen wurde. In der Marvel-Kino-Action fällt das nicht so auf, aber im TV leider umso mehr. Renner ist natürlich schon ein besserer Schauspieler, aber das klischeehafte Drehbuch gibt ihm bis jetzt auch nicht gerade viel zu tun.

    Ich würde die Serien sind zwar beileibe nicht alle gleich bewerten, aber "Hawkey" halte ich nach den ersten zwei Episoden für die zweit-schwächste - weiter gucken werde ich es aber trotzdem.

    Am relativ besten gefielen mir bis jetzt noch
    - Loki: 9 von 10 (der sowohl von der bizarren Storyline als auch von der Hauptfigur her genug Potential für eigene Kreativität entfalten konnte)
    - WandaVision : 8 von 10 (macht auch vortrefflich Gebrauch von einem herrlich schrägen und zugleich fantastischen Szenario und wartet gleich mit zwei guten Hauptfiguren auf)
    - Hawkeye (bis jetzt): 7 von 10
    - The Falcon and the Winter Soldier: 6 von 10

    Na, mal sehen, wie es mit Marvel im TV so weiter geht...
     
    Rafzahn[ne] gefällt das.
  38. Oli_Anderson

    Oli_Anderson
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    Das war eine dumme Entscheidung ja. Trotzdem sehen die Trailer gut aus....
    Aber ehrlich gesagt kann das Teil nur besser werden als die Anderson´s Resis....auch wenn ich die jetzt auch nicht sooo mies fand wie viele andere.
    Zumindest die Teile 1-4.
     
  39. hohesZeh

    hohesZeh
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    Party!?
     
  40. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Wow. Wenn man deinen text so liest hätte ich nicht erwartet, über 6/10 rauszukommen. Da bist du dann aber doch entweder sehr gnädig oder hast einen interessanten Maßstab...


    Cash Truck / Wrath of Men von Guy Ritchie(Sky)

    Also erstmal. Das scheint mir eine Seuche, das alle Filme bei Sky n anderen Titel haben als im Original. Das ist schon auffällig, das es besonders bei Sky nur so wimmelt von diesen Filmen. The night House,they want to see me dead usw...

    Zum Film. Ein gnadenloser Rachethriller mit Jason Statham, der durchaus sehr kreativ und frisch mit der Prämisse und seiner Action umgeht. Der Opener ist eine Art oneshot mit sehr kreativem Ansatz (eine Kamera in einem Cash truck filmt 4-5 Minuten lang das Geschehen und mehr nicht) und man merkt, der Film will überhaupt viele neue Perspektiven einnehmen. Fetter Pluspunkt dafür. Überhaupt finde ich Ritchie immer noch gut und erfrischend. Er scheint da kompromisslose Filme drehen zu wollen frei von Konventionen und das macht er. Ich mochte ja schon Arthur und ich glaube, Robin Hood ist da auch nicht der schlechteste.

    Dieser Film erinnert mich aber noch an einen anderen. Wie schon in dem auch ganz guten criminal Squad (der auch n anderen Namen hat und bei Sky läuft) ist hier ne Testosteron Bombe am Start. Im Grunde ist der Film reich an toughen big Guys (ich hätte es kommen sehen müssen...ihr versteht schon... Guy Ritchie :D ) die Cash Trucks überfallen und gnadenlos sind. Bis einer aufräumt. Warum und wie und was will ich gar nicht erklären. Der Film arbeitet stark mit verschiedenen Zeitebenen und ist überraschend dominant bescored, es nervt wie manch andere die Scores von Zimmer nerven. Aber ansich ist das alles richtig gut inszenierte Action und knackigen onlinern und die Rollen unterlaufen manchmal die Erwartungen. Aus irgend einem Grund hebt er aber nie richtig ab trotz des starken settings, das schon starke Momente a la Heat hatte. Vielleicht weil er zu tough und zu grimmig sein will und einiges doch konstruiert wirkt. Auf ner Skala von stirb langsam ist er mehr Teil 4 als Teil 2, was also sehr solide ist aber locker noch mehr hätte machen können...

    7/10 ... Wer so old school Statham Action mag macht echt nix verkehrt.
     
    Raincoat und Leto gefällt das.
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