Was habt ihr euch heute angeschaut? - Teil VII

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Timber.wulf, 26. Januar 2017.

  1. krautsandwich

    krautsandwich
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    Bin ja oft einer Meinung mit dir in Sachen Film und Serie, aber hier gehen wir offenbar weit auseinander. :D

    Ich hab mich zu keinem Zeitpunkt gegruselt. Atmosphärisch war das zwar in Ordnung.. aber halt atmosphärische Tristesse und von den langatmigen Dialogen, die mir einfach keinen Mehrwert bieten, fang ich erst gar nicht an. Die sind wirklich entsetzlich. :topmodel:
     
  2. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Schade. Fand die angenehm existenziell und poetisch. Aber ja, man hätte es sicherlich ein zwei Folgen kürzer machen können. Aber allein das Setting und die dort lebenden Charaktere fand ich toll ausgearbeitet und die gesellschaftlichen Implikationen geben dem ne Menge Zunder...
     
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  3. krautsandwich

    krautsandwich
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    Bin auch vielleicht einfach nicht für so poetische Dialoge gemacht. Das war für mich ungewohnt und hat mich leider gar nicht gecatcht.

    Und die Chataktere.. puh, auch schwierig. War auch viel Klischee dabei mit dem „bösen“ Muslim, der oberheiligen Frau und die restlichen Charaktere? Haben mir auch nix gegeben und waren mir egal. Einzig mit Sarah hab ich etwas mitgefiebert und sie stach auch etwas heraus, aber der Rest waren zum Großteil fundamentalistische Spinner. :D
     
  4. The Mick Verwirrt

    The Mick
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    Midnight Mass

    Prätentiöser (diese Dialoge!), un-unheimlicher Serienlangweiler. Hätte viellleicht (womöglich?) als strafferer, fokussierterer Spielfilm funktioniert; als Serie werden sowohl Charaktäre als auch die nicht besonders aufregende Story überstrapaziert. Daumen runter.
     
  5. krautsandwich

    krautsandwich
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    Besser kann man es nicht ausdrücken!

    @Zig-Maen :D
     
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  6. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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  7. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Ihr Kacker :motz:
    Ich find ja gerade gut, das die Serie potenzielle Klichees aufgreift aber großartig umdreht. Latenter Rassismus, Gläubigkeit und Fanatismus, das wurde ja in Vielschichtigkeit diskutiert und um Welten besser als es sonst in solchen Filmen wegkommt. Aber hey es kann nicht jedem alles gefallen, das wäre weird.
     
  8. Dadulka PB-Schmeiß-Fliege

    Dadulka
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    allen Usern der Schönste
    Muss ich leider voll zustimmen.
    Haben Midnight Mass geschaut, nachdem ich hier im GSPB recht positive Reviews gelesen habe.
    Einige Szenen waren schon ganz okay, aber das Verhalten vieler fand ich völlig banane und unglaubwürdig.
    Dazu kommt, dass einige Szenen, die wohl als "Twist" gedacht waren völlig absehbar waren und einfach nur platt wirkten.

    Dass Frau Doktor die Tochter von den beiden war, hat mich völlig kalt gelassen, überhaupt war das so ziemlich der uninteressanteste Twist überhaupt.

    Am meisten gewurmt hat mich aber

    die Rolle der Mildred Gunning (olle Oma). Schon in der ersten Szene stach sofort ins Auge, wie billig die Maske war. Es war halt eine 29-jährige Schauspielerin, die auf 70-80 geschminkt wurde und das war in jeder Szene absolut zu sehen.

    Hat vielversprechend angefangen, kam aber bei uns leider nicht über 3/10 hinaus.
     
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  9. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Bester Kommentar bei Letterboxd zu midnight mass btw.: "this is why I am jewish" :D
     
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  10. Lilias unfuckable

    Lilias
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    auswærts.
    9 Perfect Strangers in einem Wort: Shitshow.
    Peanut Butter Falcon in 2 Worten: ganz nett. 2+ (:ugly:): Ruhiger Road Movie, der vieles richtig macht. Etwas weniger Unterhosenszenen hätten's sein dürfen, Tylers Umkehr (anfangs) ist nicht wirklich nachvollziehbar und die Romanze hätte es für mich nicht gebraucht, ansonsten aber 'ne recht runde Sache. Oh, und bei
    der Handschellennummer dürfte wohl jeder gedacht haben DAMIT SOLLTEST DU DICH WOHL AUSKENNEN! Behaupte ich auch als nicht-50 Shades-Zuschauer :D
     
  11. hunter7j

    hunter7j
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    Nach 6 Folgen ist auch noch eine absolut große Stärke der Serie, dass wirklich jede Nebenfigur wunderber ausgearbeitet wird. Keine AHnung wie sie das gemacht haben, aber das Pacing zwischen den Figuren und ihren Geschichten und deren Auswirkungen auf andere Figuren ist nahezu perfekt.

    Und dabei treibt wirklich alles irgendwo die Haupthandlung voran. Und auch wenn die einzelnen Geschichten gerne mal recht simpel sind, ist das ganze dadurch schön komplex.

    Selbst so ein Nebencharakter wie der Polizist wird über die Serie wunderbar ausgearbeitet und entwickelt. Und das eben nicht nur in seinen Szenen, sondern auch anderen die ihn aber irgendwie betreffen.

    Wirklich grandioses Storytelling :yes:

    Und in Sachen Kunst/Artworks ist der Still von Arcane ja absolut 0815.


    An der Optik gibt es auch weiterhin nichts zu meckern. Hier hat man es für mich auf Anhieb auf ein Level mit Ghibli oder Pixar geschafft. Diese ganze Szene mit dem Faustkampf, war so grandios und wuchtig animiert, dazu dieser grandiose musikalische Einstieg :rock:

    Und die Serie spult halt schon im 10 Minuten Takt absolut grandiose Szenen ab :engel:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2021
  12. Ludwig

    Ludwig
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    Doch. Man könnte den Plural von Charakter richtig schreiben.

    Ich habe mir von Midnight Mass eine halbstündige Zusammenfassung auf youtube angesehen. Das spart viel Zeit.
     
  13. Oli_Anderson

    Oli_Anderson
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    One Tree Hill Staffel 7 die ersten 13 Folgen

    Ja bleibt neben Dawsons Creek und OC die beste Teenyserie überhaupt.
    Allerdings muss man auch etwas für Basketball übrig haben.
     
  14. KoopaTroopa

    KoopaTroopa
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    Shang Chi
    Auch wenn es ganz unterhaltsam war gefällt mir Marvels neue Phase bisher überhaupt nicht. Jeglicher Ernst der trotz aller Komik da war fehlt vollkommen.

    Loki war nur ok.

    Black Widow hatte einen extrem coolen Kontrast imo. Und auch Ernsthaftigkeit. Leider war der Film imo überhaupt nicht ausbalanciert in seinen Elementen.

    Shang Chi gebe ich 3/5

    Eternals trau ich mich erstmal gar nicht…
     
  15. felico schrecklich unkreativ

    felico
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    Hawkeye

    Die ersten zwei bisher verfügbaren Folgen sind ganz cool. Ist schon Wahnsinn, wie hochwertig das alles aussieht. Zwischenzeitlich hatte ich echt das Gefühl, einen Film zu schauen und keine Serie. Nur in den Actionszenen hapert es dann ein wenig. Apropos Action: Frau Steinfeld spielt mir hier und da noch ein bisschen zu hölzern. Das passt momentan noch ganz gut zum clumsy Anfänger-Möchtegern-Superheld, könnte aber auch nach hinten losgehen. Tony Dalton darf (zum Glück) wieder die gleiche Figur spielen wie bei Better Call Saul. Schauen wir mal, ich bin gespannt.
     
  16. hunter7j

    hunter7j
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    Arcane

    Von vorne bis hinten eine geile Serie, unfassbar hübsch anzuschauen, kreativ und toll erzählt. Und selbst das Ende was zunächst nach einem sehr frechen Cliffhänger wirkt, ist bei näherer Betrachtung ein richtig starker Abschluss. Hier ist einfach jeder Frame von der ersten bis zur letzten Sekunde nahezu perfekt durchdacht.

    9/10

    Und mit Silco den besten Schurken seit langem:

    https://youtu.be/5_tU7F1VflM
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2021
  17. Cyrotek

    Cyrotek
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    Denke storytechnisch liegt das schlicht daran, dass man allen relevanten Charakteren eine tatsächliche "Agency" gibt und die nicht nur stur als Klischee Plot Device benutzt (was nicht heißt das es keine Klischees gäbe, aber Klischees sind halt Klischees weil sie gut funktionieren). Dadurch entstehen interessante Stories fast schon von alleine.
     
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  18. Emerald ist auch nur ein Stein

    Emerald
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    Resident Evil: Welcome to Raccoon City scheint ja ein Meisterwerk geworden zu sein. Wer kommt eigentlich auf die Idee, die Geschichten aus den beiden ersten Games zu kombinieren? :spahn:
     
  19. Nergal_

    Nergal_
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    Ja...da hat man schon die Chance es diesmal besser zu machen, orientiert sich merkbar mehr an den Games, aber macht anderweitig Mist. :bse:
     
  20. Emerald ist auch nur ein Stein

    Emerald
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    David Hain hat die Vermutung, dass Constantin Film eine Verfilmung raushauen musste, weil sie sonst die Lizenz an Resident Evil verlieren würden. Wenn das der Grund war, den Film zu machen, dann konnte es wirklich nur schief gehen. :ugly:
     
  21. Nergal_

    Nergal_
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    Oh, Resident Evil gesellt sich also zu Sachen wie Hellraiser hinzu. :ugly::runter:
     
  22. Leto

    Leto
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    "Hawkeye"

    Tja, ich weiss nicht, woran es liegt, vielleicht fällt Marvel im Kino einfach in eine ganz andere Kategorie von audioviduellem Effektbombast-Entertainment, der auch mögliche Defizite überspielt, als im TV, vielleicht liegt es auch an den Figuren, denen man nun anmerkt, wenn der Bombast wegfällt, dass sie alleine keine Serie tragen können. Meine Begeisterung hält sich jedenfalls in Grenzen, ebenso wie bei einigen anderen Marvel-TV-Serien.

    Lahme bis lächerliche Bösewichte, 08/15-Action, flacher Humor und uninteressante Figuren. Schön, dass Renner sich hergegeben hat, auch in der TV-Serie die ikonische Rolle zu spielen, aber ähnlich wie in "The Falcon and the Winter Soldier", der zusätzlich noch unter dem "Problem" zu leiden hatte, zwanghaft "ernsthafte" metaphorische politische Implikationen transportieren zu wollen, merkt man einfach, dass Figuren, die in den Kinofilmen "nur" Nebenrollen (und das aus gutem Grund) besetzen, nicht genug Gewicht besitzen, um plötzlich zur Hauptrolle aufzusteigen. Dazu gesellt sich noch das Problem, dass auch die Darsteller in einer anderen Kategorie spielen und sogar von den Bösewichten an die Wand gespielt werden (in "The Falcon..." etwa vom Deutschen Daniel Brühl). Mackie und Stan fand ich in der Serie so hölzern und völlig uncharismatisch, ich kann verstehen, dass die Serie verrissen wurde. In der Marvel-Kino-Action fällt das nicht so auf, aber im TV leider umso mehr. Renner ist natürlich schon ein besserer Schauspieler, aber das klischeehafte Drehbuch gibt ihm bis jetzt auch nicht gerade viel zu tun.

    Ich würde die Serien sind zwar beileibe nicht alle gleich bewerten, aber "Hawkey" halte ich nach den ersten zwei Episoden für die zweit-schwächste - weiter gucken werde ich es aber trotzdem.

    Am relativ besten gefielen mir bis jetzt noch
    - Loki: 9 von 10 (der sowohl von der bizarren Storyline als auch von der Hauptfigur her genug Potential für eigene Kreativität entfalten konnte)
    - WandaVision : 8 von 10 (macht auch vortrefflich Gebrauch von einem herrlich schrägen und zugleich fantastischen Szenario und wartet gleich mit zwei guten Hauptfiguren auf)
    - Hawkeye (bis jetzt): 7 von 10
    - The Falcon and the Winter Soldier: 6 von 10

    Na, mal sehen, wie es mit Marvel im TV so weiter geht...
     
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  23. Oli_Anderson

    Oli_Anderson
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    Vienna
    Das war eine dumme Entscheidung ja. Trotzdem sehen die Trailer gut aus....
    Aber ehrlich gesagt kann das Teil nur besser werden als die Anderson´s Resis....auch wenn ich die jetzt auch nicht sooo mies fand wie viele andere.
    Zumindest die Teile 1-4.
     
  24. hohesZeh

    hohesZeh
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    Party!?
     
  25. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Wow. Wenn man deinen text so liest hätte ich nicht erwartet, über 6/10 rauszukommen. Da bist du dann aber doch entweder sehr gnädig oder hast einen interessanten Maßstab...


    Cash Truck / Wrath of Men von Guy Ritchie(Sky)

    Also erstmal. Das scheint mir eine Seuche, das alle Filme bei Sky n anderen Titel haben als im Original. Das ist schon auffällig, das es besonders bei Sky nur so wimmelt von diesen Filmen. The night House,they want to see me dead usw...

    Zum Film. Ein gnadenloser Rachethriller mit Jason Statham, der durchaus sehr kreativ und frisch mit der Prämisse und seiner Action umgeht. Der Opener ist eine Art oneshot mit sehr kreativem Ansatz (eine Kamera in einem Cash truck filmt 4-5 Minuten lang das Geschehen und mehr nicht) und man merkt, der Film will überhaupt viele neue Perspektiven einnehmen. Fetter Pluspunkt dafür. Überhaupt finde ich Ritchie immer noch gut und erfrischend. Er scheint da kompromisslose Filme drehen zu wollen frei von Konventionen und das macht er. Ich mochte ja schon Arthur und ich glaube, Robin Hood ist da auch nicht der schlechteste.

    Dieser Film erinnert mich aber noch an einen anderen. Wie schon in dem auch ganz guten criminal Squad (der auch n anderen Namen hat und bei Sky läuft) ist hier ne Testosteron Bombe am Start. Im Grunde ist der Film reich an toughen big Guys (ich hätte es kommen sehen müssen...ihr versteht schon... Guy Ritchie :D ) die Cash Trucks überfallen und gnadenlos sind. Bis einer aufräumt. Warum und wie und was will ich gar nicht erklären. Der Film arbeitet stark mit verschiedenen Zeitebenen und ist überraschend dominant bescored, es nervt wie manch andere die Scores von Zimmer nerven. Aber ansich ist das alles richtig gut inszenierte Action und knackigen onlinern und die Rollen unterlaufen manchmal die Erwartungen. Aus irgend einem Grund hebt er aber nie richtig ab trotz des starken settings, das schon starke Momente a la Heat hatte. Vielleicht weil er zu tough und zu grimmig sein will und einiges doch konstruiert wirkt. Auf ner Skala von stirb langsam ist er mehr Teil 4 als Teil 2, was also sehr solide ist aber locker noch mehr hätte machen können...

    7/10 ... Wer so old school Statham Action mag macht echt nix verkehrt.
     
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  26. Leto

    Leto
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    Ja, vom letzten Statham-Film war ich auch positiv überrascht. Er bot genau das, was man von einem guten Actioner erwartet. Den Vergleich mit "Heat" fand ich insofern interessant, als "Heat" ja auch oft dafür gerühmt wird, in seinen Action-Sequenzen mit den offenen Shootouts das beste Sounddesign in diesem Genre geschaffen zu haben.
    Ich bin zwar kein Waffenexperte, aber das ist mir aufgefallen, dass man darauf hier scheinbar auch grossen Wert gelegt hat, denn die Schiessereien (besonders im Finale) haben einen so "knackigen" und irgendwie authentischen Klang, da ist man echt "mittendrin statt nur dabei"...

    Naja, was Serienwertungen angeht: Man muss ja immer noch Raum "nach unten" lassen, ich habe im StarTrek Thread etwas über die neuen Discovery-Folgen gelesen und das was da zu lesen war, lässt es ratsam erscheinen, Wertungen von unter 6 vielleicht für noch schlimmere Seherfahrungen aufzuheben...;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. November 2021
  27. KoopaTroopa

    KoopaTroopa
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    Du machst mit einer Behauptung einen Fehler:
    Die älteren Filme lebten nicht vom Kino. Sie mussten eben gar nichts überspielen, sie waren größtenteils sehr gut bis unterhaltsam.

    Jetzt wird gefühlt gemelkt ohne das alte Herzblut dahinter.

    Imo waren Viele Marvel Filme nicht nur gute Superhero Movies sondern tatsächliche Meilensteine des modernen Kinos. Nicht wegen der Aktion allein. Sonder wie alles verzahnt wurde und wie selbst absurde Figuren wie Cap eine Ernsthaftigkeit bekommen haben ohne das Augenzwinkern zu vergessen. Und diese Überraschungen die jeder Film brachte… Genrewechsel, das Pacing von ernst zu bitter. Top!

    Dieses Händchen Trash in tolle Unterhaltung zu verwandeln war einfach klasse. Und das sehe ich in aktuellen Produktionen nicht mehr.

    Wanda war stellenweise sehr stark, sehe ich auch so. Großer Minuspunkt für mich das Vision jetzt wieder da ist. Eine Farce seines sehr brutalen Todes und zieht A: Infinite damit deutlich in den Dreck.

    Genauso wie Loki alles bisherige in den Dreck zieht.
     
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  28. Leto

    Leto
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    Das ist eine sehr gute Analyse und es stimmt, der kulturhistorische Verdienst der Marvel-Superheldenfilme (und manch anderer Comicverfilmungen) besteht sicher auch darin, etwas, was früher abfällig als "Schund" ("Pulp") abqualifiziert wurde (wir erinnern uns, was unsere Eltern und Grosseltern über "diese Art" von Comics dachten und sagten), gewissermassen zum Kulturgut erhoben zu haben und die gezeichneten Figuren zu überzeugenden, vollwertigen, gut entwickelten und geschriebenen Real-Charakteren in einem cineastischen Universum befördert zu haben. Sicher im unterschiedlichem Ausmass und Qualität (Thor z.B. kann seine Herkunft nicht so wirklich verleugnen), aber auch ausserhalb von Marvel, wenn man an Batman und Superman denkt, ist das schon ein Quantensprung vom Pulp zur politischen Parabel, etwa bei Captain America oder Nolans Batman-Filmen. Aber das "rein" fantastisch-actionbezogene Element wird dadurch nie überflüssig und wenn die Balance nicht mehr stimmt, kommt eben so etwas heraus wie "The Falcon and the Winter Soldier", der als Polit- und Rassismus-Drama halt auch nicht so richtig funktioniert, weil das alles zu "gezwungen" und gekünstelt wirkt ... ebenso wie die lachhaften Szenen in dieser Serie, die die Figuren als "down to earth", bescheidene Normalos, die finanzielle Probleme haben und selbst ihr Boot reparieren müssen, darstellen soll - anders als die Milliardäre Bruce Wayne oder Tony Stark. Hat das funktioniert? Also zumindest meine Eindruck nach nicht, es war eher spürbar peinlich....
     
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  29. Parn YA-HA!

    Parn
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    Ich glaube das war eher der große Vorteil von den Origin-Filmen. Da gefallen mir auch weiterhin die neueren Filme ganz gut...na gut, es gibt dann natürlich immer so einen Ausreißer wie Captain Marvel.

    Das Problem ist einfach das man sich an an Avengers messen wird (nur denken da leider viele das es die Action ausmacht und nicht das MCU welches über Jahre hinaus aufgebaut wurde). Und das kann nur schief gehen, da es nie ein 2tes Avengers IW/Endgame geben wird.
     
  30. KoopaTroopa

    KoopaTroopa
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    Danke, geht natürlich runter wie Butter :hoch:
     
  31. Megamind

    Megamind
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    [​IMG]

    Nach ca. 20 Jahren zum zweiten mal gesehen und ich finde ihn immer noch fantastisch. Meiner Meinung nach Michael Mann's bester Film.
    Die Bildsprache ist beeindruckend, der Film nimmt sich viel Zeit, um die Protagonisten einzuführen und das Dilemma von Wigand zu erläutern und mündet in ein eindrucksvoll gespieltes Psychoterror-Drama.

    Weltklasse.
     
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  32. Oli_Anderson

    Oli_Anderson
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    Let's Be Cops

    Im Grunde trifft die Komödie genau meinen Humor. Filme wie American Pie oder Superbad oder ähnliches gibt es leider so gut wie gar nicht mehr.
    Somit schon lange keinen wirklich witzigen Film mehr gesehen.
    Lets Be Cops fallt genau in die Schiene und bietet viele Gags bleibt aber ein wenig hinter seinen Möglichkeiten zurück. Da wäre mehr drinnen gewesen.
    Trotzdem gerade in Zeiten wie diesen mal echt ein Film wo man lachen kann.

    7,5 von 10 Punkte
     
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  33. Emerald ist auch nur ein Stein

    Emerald
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    Habs nun auch gesehen. Tolle Serie. Sehr atmosphärisch, stets spannend und gut geschauspielert. Hab mich in Danica Curcic verguckt. :bussi:

    Einzig das Finale wirkte dann doch etwas sehr unlogisch und konstruiert. Da hätte dann selbst Jason Statham glänzen können.

    Betreffs verdächtiger Person:

    So ab der Mitte war klar, dass der Täter bei der Polizei arbeiten musste, denn für eine andere Person hätte er einfach zu viele Insiderinfos gehabt. Hab aber zuerst auf Nylander getippt. Der hat ja die Untersuchungen um den Fall Kristine Hartung zu Beginn sogar unterdrückt.

    Denke, das könnte noch ne zweite Staffel geben. Das Ende war ja durchaus etwas offen. Ausserdem

    hats zwischen Hess und Thulin eindeutig zu fest geflunkert. Ich will mehr sehen. :motz:

    Der Song jagt mir jetzt nen Schauer über den Rücken. :Poeh:

    https://youtu.be/0f98KQXWGCs

    9/10 Kastanien
     
    krautsandwich und Helli gefällt das.
  34. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Hab den Film als 16jähriger Knopf in so ner Krabbelkiste zusammen mit Any given sunday auf DVD für 10 Mark geschossen und für absolut geil befunden. N richtiger Geheimtipp auch heute noch und ein wirklich cleverer und gut erzählter Thriller. Ich glaube ich hab den sogar vor heat gesehen und erst später gecheckt, dass es der gleiche Regisseur ist.
     
  35. Megamind

    Megamind
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    Onbard
    Gehäuse:
    Bequiet Dark Base Pro 900 Rev.2
    Maus und Tastatur:
    Cherry MX-Board 3.0S MX-Brown + Kingston Hyper X Wrist Rest
    Corsair Glaive
    Xbox 360 Wired Gamepad
    Xbox One Wireless Gamepad
    Betriebssystem:
    Microsoft Windows 10 Home 64 bit
    Monitor:
    LG UltraGear 27GL850-B WQHD
    Heat ist auch sehr gut. Den find ich aber etwas zu glatt poliert. Der große Shootout mag toll choreografiert sein, wirkt in meinen Augen aber etwas zu aufgesetzt und schmälert dadurch den Gesamteindruck etwas.

    The Insider hingegen hält sich mit großen Actionszenen zurück, was mir deutlich besser gefällt.

    Auch finde ich, ist der Film hervorragend besetzt mit Pacino, Plummer und Crowe in den Hauptrollen. Schade nur, daß Gambon so einen Mini-Part bekommen hat.
     
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  36. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Heute und letzte Woche(?) kamen die beide letzten Avengers Teile im TV. Ich habe beide so halb geschaut. Meine Güte, was ein Murks. Bis auf gefühlt eine Million Hauptcharaktere und ein nie enden wollendes CGI Massaker ist das echt mal so gar nix. :battlestar:

    es hat meine Meinung über Marvel-Filme der letzten Jahre nur bestätigt. Mich holt dort nicht einmal der Schauwert ab, wenn mir bald jede Szene, jeder Charakter und jede Landschaft CGI entgegen ruft. :ugly:
     
    Juser und Emerald gefällt das.
  37. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    Ich hab zwar ähnliche Gefühle gegenüber diesem massiven cgi Einsatz, ich glaube aber, anders könnte man diese Filme nicht drehen. Aber wenn man die Filme bewusst und im Kontext der früheren Filme anschaut und nicht nur nebenbei und mit wenig Interesse laufen lässt merkt man schon die Liebe und den Hang zum Detail und wie viel Arbeit darin steckt, möglichst jedem Charakter seinen Raum zu geben und wie gut es klappt. Das ist schon beachtlich. aber ja, es ist nicht für alle etwas...
     
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  38. Alex86 Nick der Schlitzer McGurk

    Alex86
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    Crazy, stupid, love. (2011)

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    Der etwas gesetzte und langweilige Familienvater Cal Weaver (Carell) wird bei einem romantischen Essen in einem Restaurant von seiner Frau Emily mit der Nachricht überrascht, dass sie einen Geliebten habe und ihn verlassen werde. Er verbringt die folgenden Abende in einer Bar, wo er sich betrinkt und seinen Trennungsschmerz zu erkennen gibt. Der jüngere Aufreißer Jacob (Gosling) nimmt sich seiner an, gibt ihm Flirttipps, kleidet ihn komplett neu ein und besucht mit ihm ein Fitnessstudio. Cal trägt nun andere Kleidung und wird sichtlich schlanker, was ihn schließlich attraktiver erscheinen lässt. Er entwickelt sich zunehmend zu einem Womanizer, was auch seiner Familie und seinen Bekannten nicht verborgen bleibt.

    Starbesetzte, kurzweilige, konstruierte und anspruchslose Liebeskomödie.
    Mir hat der Anfang noch am besten gefallen, als Carell, der sonst immer als Hanswurst auftritt, eher ernster spielt und der Trennung zu kämpfen hat. :hoch:
    Die Mitte des Films wenn er durch Gosling zum Aufreißer gemacht wird ist auch noch ganz amüsant, aber richtig begeistern kann hier auch nichts.
    Zum Schluss wirds dann einfach ein kompletter Schmarrn wenn dann plötzlich Stone die Tochter von Carell ist und das mit den Nacktfotos der Babysitterin noch eingebaut werden musste. Hollywood-Klamauk aus dem Lehrbuch.
    Wieso dann eine siebzehnjährige einem dreizehnjärigen Nacktfotos geben muss erschließt sich mir auch nicht. :ugly:
    Man stelle sich die Szene mit getauschten Geschlechtern vor.

    Nichts erwartet und dann doch eher enttäuscht worden.
    Immerhin kenne ich jetzt den Ursprung dreier Memes. :hoch:

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    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2021
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  39. honkeydonk21

    honkeydonk21
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    713
    Vielleicht den Spoiler noch entsprechend verstecken, ist ja schon ein ziemlicher Plottwist...
     
  40. Oli_Anderson

    Oli_Anderson
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    Vienna
    Doc West Nobody schlägt zurück

    So als Abschluss meiner alljährlichen Spencer Hill Welle noch den zweiten und damit letzten Teil der Doc West Reihe gesehen.
    Im Großen und Ganzen ganz gut allerdings kommt er nicht an den sehr guten ersten Teil heran.
    Dazu war der sogar als Drama ganz brauchbar.
    Ich geb trotzdem nen 8er weil es Hill auch heute noch schafft seinen Charme spielen zu lassen.....oder auch die Fäuste.

    So nächstes Jahr beende ich dann die Spencer /Hill Streifen. Unter anderem mit Mein Name ist Spencer und Somebody.
     
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