Was habt ihr zuletzt durchgezockt - Impressionen & Meinungen 3.0

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Helli, 20. September 2016.

  1. Immortal technique

    Immortal technique
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  2. RedRanger ●-Stein-der-Schande

    RedRanger
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    Mein RIG:
    CPU:
    Eckig
    Grafikkarte:
    Auch eckig
    Motherboard:
    Ebenfalls eckig
    RAM:
    Eher so länglich eckig
    Laufwerke:
    Rund oder solide
    Soundkarte:
    In den 90ern
    Gehäuse:
    Groß und quaderig
    Maus und Tastatur:
    Eckig, klein und ergonomisch
    Monitor:
    Rechteckig
    Ja, aber eine Urheberrechtsverletzung "bringt" ja erst was, wenn der Besitzer der Urheberrechte das auch verfolgt? Wenn nicht mal klar ist, wer welche Rechte woran hat, ist es für die potentiellen Rechteinhaber wohl teurer das herauszufinden als ein paar nichtkommerzielle Downloads laufen zu lassen.

    Soll das jetzt nicht legitimieren, aber der Rechte-Irrsinn wird so auch wieder verdeutlicht.
     
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  3. hunter7j

    hunter7j
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    Was mich halt wirklich nervt, ist das so Firmen wie EA und Ubisoft ihre alten Titel nicht anbieten. Ist teilweise ein Krampf die zum laufen zu bringen, selbst wenn man ne DvD hat. Und was ist oft das Problem? Der dume Kopierschutz -.-
     
  4. Boschboehrlie

    Boschboehrlie
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    Mein RIG:
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    Monitor? Singular? Im Leben nicht!
    Der fett markierte Teil gilt ja auch für EA und Ubisoft. Lohnt sich wohl nicht für die.
     
  5. Xenoglossy ti·tel·los / Adjektiv / keinen Titel aufweisend

    Xenoglossy
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    Gestern Abend habe ich Halo Wars: Definitive Edition beendet. Da das Spiel noch vor Halo Reach spielt (welches ich ebenfalls schon durch habe), habe ich glaube ich was die Spiele betrifft jetzt den Anfang der Timeline abgehakt. Jetzt wo alles für den PC kommt verstehe ich auch nach all den Jahren endlich, was die Serie so spannend macht, dabei fehlen ja viele Teile noch.

    Aber zurück zum Spiel: Strategie vom feinsten. Die Story ist simpel, aber spannend. Die Steuerung ist gewöhnungsbedprftig und viele Komfortfunktionen von neueren RTS fehlen einfach (zum Beispiel das gruppieren von Einheiten). Stellenweise gab es in eingen Missionen echt ein hartes Tauziehen, einige habe ich nur mit Ach und Kach gewonnen, aber meine Güte, war das spannend. Dazu muss ich aber auch sagen: Ich habe es gewagt auf "Legendär" zu spielen. :KO:

    Es spricht auch für das Spiel dass man trotz der eingans erwähnten, recht simplen Story, immer wissen will wie es weiter geht. Die Missionsvielfalt war tatsächlich auch recht abwechslungsreich, besonders gelungen waren die Einsätze auf der Außenhülle des eigenen Kreuzers.

    Das Spiel ist definitiv kein Meisterwerk, aber als neuer Halo-Fan hatte ich echt Spaß damit und kann es denjenigen, die auch in der Serie stecken, nur ans Herz legen.

    Halo Wars 2 werde ich mir hingegen erst bei Steamrelease kaufen.
     
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  6. HypNo5

    HypNo5
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    Wenn wir hier auf YouTube wären:

    Me: How meta can a game be?
    Pony Island: yes

    :hammer:
     
  7. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Großartiges Spiel, das mich mindestens einmal richtig drangekriegt hat. :ugly:
     
  8. HypNo5

    HypNo5
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    Als dir ein Freund schreibt. :ugly:
     
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  9. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Exakt. :ugly: War sogar ein User hier aus dem PB, der mir zu diesem Zeitpunkt tatsächlich oft sehr wirre Nachrichten geschrieben und mich genervt hat. :ugly:
     
  10. HypNo5

    HypNo5
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    Vega? :tdv:
     
  11. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Nee, noch aktiv, glaube ich. :ugly:
     
  12. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Auch die haben teilweise Rechteprobleme. Zum Beispiel Middleware deren Lizenz abgelaufen ist. Oder das die nur Publisher waren etc.
     
  13. KellogsFrosties

    KellogsFrosties
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    Darksiders 3

    Alles in allem bin ich dann doch echt zufrieden in dem Game. Allerdings bin ich jetzt total angefixt und will wissen wies weitergeht und bin echt gespannt wenn es aufs Finale zugeht. Die Bosse waren fordernd aber nie unfair. Cool fand ich auch die optionalen, versteckten Bosse die somit das erkunden der Map belohnen.
    Überhaupt hat mir das Leveldesign gut gefallen, es gab wieder einige schöne und abwechslungsreiche Kulissen und auch ein Wiedersehen mit der Wüste und somit auch eingen alten, bekannen Gegnertypen aus Teil 1.
    Fury selbst ging mit anfangs eher auf den Keks, hat mir aber im Verlauf des Spiels dann doch immer besser gefallen, auch wenn sie nicht an Krieg oder Tod rankommt.

    Bin echt auf den nächsten Teil gespannt :)
     
  14. supersixtwo

    supersixtwo
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    Eben gerade Star Wars Jedi Fallen Order

    Geniales Spiel!

    Habe den Schwierigkeitsgrad nach der neunten Schwester auf Story Mode gestellt da ich sonst vermutlich nicht durchgekommen wäre..

    Das Finale war einer der besten Star Wars Momente die ich bisher gesehen habe in einem SW Spiel!

    Respawn, weiter so!!!!
     
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  15. MrBurns

    MrBurns
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    Bin jetzt auch bei der neunten Schwester angekommen und habe nach zwei völlig aussichtslosen Versuchen das Gefühl, das gleiche tun zu müssen :schwitz:
     
  16. supersixtwo

    supersixtwo
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    Ich habe fast einen Tag gebraucht um Sie zu besiegen auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad. War ein gutes Gefühl.

    Aber danach wird es nicht einfacher und benötigt vor allem eine Menge Zeit um weiterzukommen.
    Eine weiter Abstufung des Schwierigkeitsgrades wäre super gewesen.
    Ich bereue es aber nicht.
    Es ist ein Tick zu leicht aber tut der Story keinen Abbruch.

    Schlimmer wäre es gewesen das Spiel liegen zu lassen und frustriert aufzugeben.
     
  17. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Terminator: Resistance

    "Die Maschinen erhoben sich aus der Asche des nuklearen Feuers.
    Ihr Krieg zur Vernichtung der Menschheit hatte jahrzehntelang gewütet.
    Doch die letzte, entscheidende Schlacht sollte nicht in der Zukunft geschlagen werden.
    Sie wird hier geschlagen. In unserer Gegenwart.

    Heute Nacht."

    Terminator, 1984

    +---------------------------------+

    Nach 16 Stunden nun durch. Dass ich es so gut wie am Stück durchgespielt habe, zeigt schon, dass ich das Spiel richtig gut und motivierend fand. :yes:

    Terminator Resistance ist ein First Person Shooter von Fans der Filme T1 und 2 für Fans dieser beiden Filme. Es verneigt sich vor diesen Meilensteinen im Action-Genre. T3 und der restliche Klamauk wird glücklicherweise komplett ausgeblendet. Das Spiel ist dabei in der Zukunft angesiedelt, exakt so wie es T1 und 2 in Rückblenden zeigen. Dunkelblauer Himmel hinter schroffen Ruinen, durchsetzt von den Suchlichtern der Jägerkiller. Die Atmosphäre ist gut gelungen. Aber auch bei fahlem Tageslicht spielen einige Missionen, die damit etwas an Fallout 3 erinnern.

    Zunächst nahm ich an, dass es ein eher stringenter, linearer Story-Shooter wäre. Weit gefehlt! Ich war überrascht wie viel Freiheit der Spieler innerhalb der Missionen hat. Es gibt eine recht frei begehbare, große Map, die man nach Herzenslust auskundschaften kann. Dabei kann ich mir aussuchen, ob ich mich an den Maschinen vorbeischleiche oder die brachiale Gewalt meiner Waffen nutze, um diese künstlichen Mistkerle zu zerfetzen! Zu Beginn hat man eh keine Schnitte gegen die Terminatoren, da diese gegen Standard-Knarren immun sind. So bleibt anfangs nur der Schleichweg. Wenn man sehr aufmerksam spielt und sämtliche Sidequests erfüllt, kommt man aber früher an Mittel, es den Maschinen gebührend zurückzuzahlen. Das ist ein sehr schönes Belohnungselement, welches viele Spieldesigner heutzutage kaum noch richtig anwenden (können).

    Was mich auch sehr erstaunt hat, ist die Story, die da erzählt wird. Nicht allen Charakteren traut man von Anfang an und später muss man (moralische) Entscheidungen treffen, die teilweise überlebenswichtig sind. Obwohl das großteils für mich recht offensichtlich war, hat mir diese Auflockerung sehr gefallen.

    Technisch gewinnt das Spiel sicherlich keinen Blumentopf. Die Grafik am Tag wirkt fast wie Fallout 3, was mittlerweile über 10 Jahre alt ist. In der Nacht, wo die Details eher verschwinden, wirkt das Spiel aber deutlich besser und es gibt auch Szenen, die beeindrucken können. Das polnische Team von Teyon hat aus den Mitteln, die sie hatten wirklich sehr viel herausgeholt, was ich ihnen auch anrechne. Man sieht dem Spiel an allen Ecken und Kanten an, dass die Entwickler die beiden Terminator-Filme lieben. So sind viele Dialoge mehr oder weniger abgewandelte Zitate aus dem Film. Es gibt auch einige optische Verweise direkt auf die Filme, beispielsweise das Restaurant, in dem Sarah Connor bedient hat.
    Dazu gibt es immer wieder Aha-Momente, wenn man gegen eine übergroße Maschine in den Kampf geschickt wird. Da hätte man zwar mit mehr Budget deutlich mehr herausholen können, aber was solls... Das Spiel ist in vielerlei Hinsicht für mich ein besserer SP-Shooter als 80% der heutzutage produzierten FPS.

    Das fängt schon damit an, dass es (anfangs) kein Autoheal gibt und man auf Healthpacks zurückgreifen kann. Es gibt auch keine dümmlichen Arenen, wo der Spieler plötzlich eingeschlossen wird und gegen immer wieder nachspawnende Wellen von Gegnern bestehen muss. Es gibt generell kein Gegnerspawn, was ich absolut großartig finde! Endlich mal ein Entwickler, der sich traut diesen Scheiß zu unterlassen! Ich hatte ja immer schon im Hinterkopf: "Ok, wenn ich jetzt diesen Questgegenstand aufhebe, dann spawnen sicher 23 Terminatoren in meinem Rücken." Aber nein! Ganz und gar nicht! Das hat mich echt umgehauen! :yes:
    Auch irgendwelchen zeitkritischen Murks oder beschütze dies und das haben sich die Entwickler verkniffen. Endlich mal ein schönes, stringentes Spiel, was man schön fluffig runterspielen kann, ohne vom Entwickler andauernd erzwungene Blödsinns-Stöcker zwischen die Beine geworfen zu bekommen! Fantastisch!

    Ganz große Klasse ist auch der Soundtrack. Allein das Titeltheme hat mir ein fettes Grinsen ins Gesicht gebracht. :D Badam Bam Badam YES! :yes:

    Alles in allem ein großartiges Shootererlebnis, welches leider, leider durch sein geringes Budget beschränkt wurde. Ich hoffe, dass Teyon damit etwas Erfolg hatte, denn die Entwickler haben daran mit Herzblut gearbeitet. Und das ist mir sympathisch. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2020 um 20:06 Uhr
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  18. Megamind

    Megamind
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    Das Spiel werde ich mir auch mal holen. Welches Thema haben sie denn gewählt beim Main-Theme? Die Synthesizer Version aus Teil 1 oder die wuchtigere Variante aus T2?
     
  19. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Es ist ein eigener Mix aus 'nem Synthesizer und E-Gitarre. Fand ich aber cool gemacht. :)

     
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  20. H3rr7w3rg

    H3rr7w3rg
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    My Friend Pedro

    Ein kurzweiliger Sidescoll-Shooter, bei dem mir besonders dad letzte Drittel des Spieles gefallen hat.
     
  21. Megamind

    Megamind
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    Dahoam is dahoam
    Geiler Track. Wobei mir die Original der ersten beiden Filme am besten gefallen.
     
  22. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Jap. Vor allem auch weil die Themen wunderbar den Grundtenor der jeweiligen Filme widerspiegeln. Einfach nur großartig!
     
  23. acer palmatum

    acer palmatum
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    Meddlfranken (tatsächlich)
    Being a DIK - Episode 1

    Der vierte (und letzte) Teil der ersten Episode ist endlich erschienen und wurde von mir auch gleich durchgearbeitet. Das sehr gute Niveau bei den Charakteren wurde beigehalten. Und es macht Spaß sich die unterschiedlichen Lösungswege zu "erspielen".
    Ich habe mich hier wirklich gut unterhalten gefühlt. Eine absolut großartige Visual Novell mit abwechslungsreichen Minispielen (abschaltbar, man verliert dadurch auch nichts) aufgelockert.

    Wer was mit VN und dem Setting "Highschool Komödie" (aber eine gute) anfangen kann, darf ab 14.02.2020 auf Steam zuschlagen. Auf die Wishlist kann man es schon packen.

    Eine deutsche Übersetzung ist eher unwahrscheinlich. Aber Schulenglisch sollte (bis bei den Englisch-Test-Minispielen vielleicht) ausreichen.

    Man kann einen CHICK (nett), DIK (Arsch) oder neutralen Pfad spielen - was unterschiedliche Auswirkungen auf Interaktionen (ja es gibt Pornoinhalte) mit den NPCs hat.
     
  24. AntiTrust PC & PS4

    AntiTrust
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    Night City
    The Last of Us (2013)

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    Vorbemerkung: Gespielt hab ich die Remastered-Fassung für die PS4, auf "Normal".

    Meine erste Begegnung mit The Last of Us ist inzwischen schon 5-6 Jahre her. Damals hatte ich noch nicht in Erwägung gezogen, mir nach meinem Super Nintendo jemals wieder eine Konsole zuzulegen. Deswegen hab ich in diesem Zeitraum einige Let's Plays von Playstation-Titeln gesehen, bevor ich sie selbst gespielt hab. In diesem Fall war es das Let’s Play von Sarazar. Spätestens am Ende von Folge 1, als zum ersten Mal der Spieltitel auf schwarzem Grund erscheint, da hab ich gewusst: Oh ja, das interessiert mich! Danach hab ich das LP fast vollständig angeschaut, bis auf den allerletzten Spielteil. Aber dazu am Ende meines Reviews noch mehr. Jedenfalls hab ich dieses Jahr endlich selbst gezockt. Und ich versuche jetzt darzulegen, warum ich es für ein herausragendes Spiel halte.

    Wer The Last of Us nicht selbst gespielt hat, der denkt vielleicht, dass es vor allem die Geschichte um Ellie und Joel ist, die den guten Ruf des Spiels begründen. Und er hätte damit auch nicht ganz Unrecht, tatsächlich glaube ich aber, dass es erst die Mischung aus teils hervorragend geschriebener Story und geschickt ausbalanciertem Gameplay ist, die The Last of Us so interessant macht. Warum halte ich das Gameplay für geschickt ausbalanciert, zumindest auf dem Schwierigkeitsgrad „normal“? Weil das Spiel zunächst nicht ganz einfach zu spielen ist. Klar, erfahrene Schleich-Spieler oder auch überdurchschnittlich gute Konsolenschützen mögen abwinken – aber ich behaupte, dass viele Spieler mit The Last of Us ganz am Anfang erstmal Probleme haben. Weil sie mit reinem Ballern nicht allzu weit kommen. Schnell sterben, wenn sie mal einen größeren Fehler gemacht haben. Und weil nicht unbegrenzt Waffen, Munitionsvorräte oder Health-Kits in den Leveln liegen. Umgekehrt ist die Einarbeitungsphase aber auch nicht zu lange. Man braucht nicht ewig, um sich daran zu gewöhnen, Clicker nicht mit bloßen Händen anzugreifen, generell oft zu schleichen, oder Levelabschnitte zumindest grob nach Loot zu durchsuchen. Eine Einarbeitung ist nötig, aber sie ist nicht frustrierend lang oder frustrierend schwer. Dessen ungeachtet liegen die Rücksetzpunkte nach einem Game Over auch nie besonders lange zurück und sind sehr schnell geladen – zumindest in der Remastered-Fassung auf einer PS4 Pro. Aufgefallen ist mir in diesem Zusammenhang noch, dass in The Last of Us (Remastered) im Gegensatz zu anderen Titeln verhältnismäßig wenig Trophäen bei einem ersten Komplettdurchlauf vergeben werden. Ich hatte am Ende magere 3 Stück. Eine für das Herstellen aller Gegenstände, eine für das durchspielen auf „Leicht“ und eine für das Durchspielen auf „Normal“. Vielleicht hab ich aber auch einfach nicht gut genug gespielt und andere Leute ergattern im Schnitt schon beim ersten Durchgang mehr.

    Dadurch, dass im Spiel nicht beliebig viele Goodies verteilt werden, hab ich mich jedes Mal ein bisschen gefreut, wenn ich was gefunden hab. Und zwar tatsächlich über fast alles. Gut, über die Comics nicht so sehr, was aber auch daran liegt, dass man sich darin leider keine Bilder ansehen kann. Ich erwähn das vor allem deshalb, weil mir im Gegensatz dazu viele der Schriftstücke gefallen haben, die man entdecken kann. Besonders die privaten Aufzeichnungen der Überlebenden tragen imho gut zur Atmosphäre des Spiels bei. Und dabei sind sie in den meisten Fällen nicht mal besonders lang. Die verhältnismäßige Knappheit von Waffen und Munition (Flaschen und Backsteine mal ausgenommen) führt dann auch dazu, dass man praktisch alle Waffen in The Last of Us tatsächlich auch benutzt. Zumindest war das bei mir so. Selbst die Rauchbomben, die ich persönlich ewig nicht verwendet hab, kamen ganz am Schluss im Spiel doch noch zum Einsatz. Ja klar, wenn keine anderen Kugeln mehr da sind, dann muss man natürlich notgedrungen halt auf das zurückgreifen, was man noch hat. Aber es ist trotzdem ein schönes Gefühl zu wissen, dass die gefunden Gegenstände, Waffen und Munition nicht ewig ungenutzt im Inventar versauern.

    Ähnliche Gefühle hatte ich beim Aufwerten/Crafting. Dadurch, dass man auch an dieser Stelle nicht beliebig viel Material findet, wird es zu etwas Interessantem. Eine versteckte „Pflanze“ in einem Hinterhof zur Aufwertung von Joels Fähigkeiten? Sehr gut! Da hinten steht nach längerer Zeit wieder eine Werkbank? Prima, dann kann ich endlich meine Waffen weiter upgraden! Ein roter Werkzeugkasten auf dem Tisch? Verdammt, ich hätte mir doch etwas mehr Crafting-Material aufheben sollen! The Last of Us verzahnt dann auch geschickt die einzelnen Crafting- und Upgrade-Systeme. Beispiel: Messer sind nicht nur überlebenswichtig bei Clicker-Angriffen, sondern man lernt auch, dass man mit ihnen verschlossene Türen öffnen kann. Und wenn man das macht, dann ist zwar das entsprechende Messer kaputt, aber die Aktion war nicht umsonst. Weil man z.B. Upgrade-Material für Joels Fähigkeiten findet. Ähnlich verhält es sich mit Durchsuchen von Levelabschnitten nach Schriftstücken bzw. Infos. Wenn man die Kombination für einen Tresor findet, dann lohnt sich das schlicht und einfach.

    Von Waffen, deren Einsatz und Crafting ganz abgesehen, gefällt mir auch die Abwechslung zwischen „ruhigen“ und „stressigen“ Momenten im Spiel. Nicht bei der Story, sondern beim eigentlichen Spielen. Ein Kampf gegen Gegner, insbesondere wenn sie in Gruppen auftreten, oder in Form von Bloatern, ist keine ganz triviale Angelegenheit, Würde sich ständig Kampf an Kampf aneinanderreihen, dann wäre das für viele Leute (inklusive mir) wohl eher frustrierend. Aber das Spiel bietet Abwechslung. Man hat durchaus mal ausführlich Zeit, in großen Levelabschnitten ohne einen Kampf herumzulaufen. Bzw. man kann es noch machen, nachdem alle Gegner tot sind. Hilfreich ist hier, dass man im Spiel relativ schnell ein Gefühl dafür bekommt, an welcher Stelle es in den nächsten Abschnitt geht. Das wiederum kommt auch dadurch zustande, dass man nur auf genau festgelegten Wegen durch die Levels kommt. Ja, man merkt diese Einschränkung nach einer Weile natürlich. Und manchmal nervt das auch ein bisschen. Aber imo nur sehr begrenzt, zumal es gemäß der Story auch nicht unpassend ist, dass immer nur ganz bestimmte Wege von Menschen (schlimmstenfalls Infizierten) gegangen werden können. Und die erwähnte Abwechslung zwischen „ruhig“ und „stressig“ ist auch nicht zu plump. Es folgt nicht automatisch ein eher entspannter Moment auf einen nervenaufreibenden, es kann durchaus sein, dass man eine ganze Weile um sein Überleben kämpfen muss. Umso mehr freut man sich dann aber auch, wenn man das geschafft hat.

    Jetzt aber endlich mal zu den Charakteren und der Story. The Last of Us wäre nicht das was es ist, wenn man nicht auch Ellie oder Joel, bzw. gleich beide mögen würde. Zumindest ein bisschen. Ich persönlich find sie beide auf ihre Art gut. Am Anfang ist man wegen der wenig abwechslungsreichen Sprüche von Ellie nach den Kämpfen vielleicht noch etwas skeptisch, was das jetzt genau für ein Mädel ist. Aber spätestens, wenn sie zum ersten Mal einem Nebencharakter aus dem Spiel den Finger zeigt, oder sich auch mal über Joel lustig macht, wächst sie einem meiner Meinung nach schnell ans Herz. Allerspätestens dann, wenn sie zum ersten Mal Witze erzählt! Joel wiederum ist sehr offensichtlich von den menschlichen Verlusten gezeichnet, die er miterlebt hat. Vom harten und erbarmungslosen (Über)Leben nach dem Ausbruch der Seuche durch den Cordyceps-Pilz. Zwar lebt er schon wesentlich länger als viele andere seiner Altersgenossen, aber er hat sich in dieser Zeit auch zu einem wortkargen, verschlossenen Mann entwickelt, der im Zweifelsfall absolut keine Gnade zeigt, wenn es um sein eigenes Leben oder um das seiner Freunde und Angehörigen geht. Dennoch besitzt er trotz allen negativen Erfahrungen noch eindeutig Verantwortungsgefühl für andere Menschen. Ich hatte beim Spielen den Eindruck, dass er schon als junger Mann einen markanten Charakter gehabt hat, der durch viele Erlebnisse nach dem Ausbruch der Seuche zwar stark negativ geprägt wurde, aber der im Kern immer noch da ist. Und in dem gute und sympathische Seiten stecken.

    Ziemlich am Anfang von meinem Review hab ich geschrieben, dass ich das erwähnte Let’s Play vor ein paar Jahren nie bis zum Schluss angeschaut hab. Ich weiß heute nicht mehr, was genau das für einen Grund hatte. Vielleicht wollte ich mir den letzten Teil des LPs für einen besonderen Moment aufsparen. Oder ich hab innerlich schon gehofft, dass ich The Last of Us eines Tages doch mal selber spielen würde. Möglicherweise hatte ich auch Angst davor, wie die Geschichte ausgeht. Aber eines weiß ich heute: Um nichts in der Welt hätte ich dieses grandiose Finale verpassen wollen! Ich war einerseits schockiert – aber andererseits ist es so zutiefst menschlich, dass ich im gleichen Moment schon kurz davor war zu sagen: Ja, versteh ich!

    TL;DR: Aus meiner Sicht bietet The Last of Us eine wirklich gut gemachte Kombination aus Schleichen, Action und einer packenden Story. Unbedingt spielen!

    PS: "Was sagt die grüne Traube zur roten Traube? Atme, du Idiot!" :user:
     
  25. Lurtz lost

    Lurtz
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    Das ist ein gutes Stück weit nur eine Illusion. Wenn man zB anfängt zu schießen droppen die Gegner auch mehr Munition und man kommt dann doch selten in echte Nöte. Bis man das durchschaut hat funktioniert es aber ^^
     
  26. HypNo5

    HypNo5
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    Was an sich gut funktioniert, aber ich nicht mochte. Ich hatte ab und zu das Problem, dass ich die ganze Zeit geschlichen bin und daher keine Munition hatte, dann bei Situationen bei denen man kämpfen muss, aber Probleme bekam. Vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden kann das dann stören. Hätte es besser gefunden, wenn die Gegner ihre eigene Munition hätten und wenn sie diese verbrauchen, ich dann auch keine finde. Ist aber natürlich schwieriger, da dann die KI besser mit Munition umgehen müsste, man das auch alle zustätzlich balancen muss etc

    Das ist aber Nitpicking, da es sonst für mich zu einem der besten Spiele überhaupt zählt.
     
  27. Parn YA-HA!

    Parn
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    Resident Evil 6...ein beschissenes Spiel, mit einer beschissenen Steuerung. Besonders schlimm sind die Jump & Run Passagen gewesen, da musste ich glatt mit Kontroller spielen. Eigentlich ist das ganze nur ein B-Actionfilm..mit zu viel QTEs.

    Immerhin ist es vorbei, das Spiel fass ich nie wieder an. Als RE-Fan fragt man sich was die bei Capcom geraucht haben. Klar, seit Teil 4 ging es immer mehr in Richtung Action. Teil 5 hab ich bis heute nicht beendet, aber das war erträglicher als Teil 6. Irgendwann wird aber auch Teil 5 durchgespielt, auch wenn es schrecklich gealter ist.
     
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  28. Nergal_

    Nergal_
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    Joa. Andererseits, wahrscheinlich haben wir Resident Evil 7 und später die Remakes von 2 und 3 u.a. dem schlechten Ruf von RE 6 zu verdanken. :ugly:
     
  29. hunter7j

    hunter7j
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    Also ich hab das echt gerne gespielt. War halt so ein spielbarer B-Movie :D


    Resi 5 mochte ich aber richtig gerne, vorallem im Coop Top. Da finde ich Resi 4 schlechter, was genauso auf Action setzt, aber seeeeehr langgezogen ist.
     
  30. Indiana_Bart Active Member

    Indiana_Bart
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    oder man kann es auch so sehen: dank dem Erfolg von Resident Evil haben wir bis jetzt nocht kein neues Dino Crisis :wahn:
     
  31. Lasse*

    Lasse*
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    Die Illusion hätte ich gerne noch für mich gehabt. Spiele das Spiel ebenfalls gerade durch und finde es genauso wie Antitrust es beschreibt. Das Gefühl gerade noch genug zu haben.

    Aber wahrscheinlich muss ich mit sowas rechnen, im Was habe ich durchgespielt Thread.
     
  32. Parn YA-HA!

    Parn
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    Kann man gerne als No-Name Marke rausbringen, wo das hingehört, aber bitte nicht bei Resident Evil. Das war so ein 5/10 Punkte Spiel.
     
  33. hunter7j

    hunter7j
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    Resi lebt bei mir halt von B-Movie Charm. Vom Writing und der Story war das immer durchweg einfach blödsinn, aber so eine wunderbar unterhaltsame Art. Und der Zombie T-rex war schon grandios :D

    Ich hab einfahc unheimlich Spaß an so B-Movieschrott, obs Filme oder Games sind.

    Resi 4 ist ja auch in der Handlung sooo ein Quark!
     
  34. Parn YA-HA!

    Parn
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    Ich rede nicht von der Handlung, sondern von: 1. KI, 2. Steuerung, 3. Technik, 4. Gamedesign, 5. Leveldesign und 6. Horror. In allen Kategorien versagt das Spiel auf ganzer Linie.
     
  35. hunter7j

    hunter7j
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    Ja aber auch das kann Spaß machen. Es macht ja eben Spaß weil es schlecht ist :D

    Ist wie DMC2 zu spielen :D
     
  36. Parn YA-HA!

    Parn
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    :ugly: Da gibt es echt nichts mehr zu sagen :D
     
  37. hunter7j

    hunter7j
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    Resi trifft bei mir so den perfekten Trashnerv, da passt selbst bei Teil 6 alles :D
     
  38. HypNo5

    HypNo5
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    Darum mochtest du RDR2. :leuchte::tdv:
     
    Parn gefällt das.
  39. hunter7j

    hunter7j
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    Ich war doch der RDR2 Kritiker :( Aber Ja ich finds sogar relativ schade, dass die neunen Games so gut so gut sind bei Resi :D
     
  40. 3agle

    3agle
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    GTA 5 - Story Mode


    So es ist erledigt, die Story ist durch. Und welches Gefühlt habe ich nach dem Durchspielen? Irgendwie bin ich froh das es fertig ist. Ohne Frage es ist ein gutes Spiel und man merkt wieviel Mühe die Entwickler da reingesteckt haben. Aber auf der anderen Seite hat es nie wirklich gezündet. Mir hat z.B. die Aufteilung auf 3 Charaktere nicht gefallen. Und irgendwie konnte ich keinen der drei leiden. Irgendwie waren mir alle von Beginn an zu großkotzig. Und ich hatte auch nicht wirklich das Gefühl, dass eine Entwicklung stattfindet. Da war der Weg den Tommy in Vicy City genommen hat viel Interessanter. Da hat man sich noch hochgearbeitet. Bei GTA 5 wars für mich so, als wäre es eh schon die beste Crew dies gibt und verbessern müssen se sich nimmer. Und btw. ich hasse Michaels Sohn .... :shot:

    Die Missionen waren gut inszeniert, aber insgesamt fand ich die Belohnungen echt schwach. Ich meine der Golf-Club kostet 150 Mio. $ und ich bekomme beim größten Bruch der Geschichte läppische 17 Mio. $ Beute? Als ich kurz durchgerechnet hab wieviel Nebenmissionen ich machen müsste, um mir die Immobilien leisten zu können, hatte ich keine Lust mehr nach der Endmission noch weiterzumachen.

    Die Grafik ist top, die Steuerung auch. Sound, Vertonung und Radio waren ok, auch wenn bei den Untertiteln manchmal bissel was anderes stand als gesagt wurde. Vom Umfang her ist das Spiel erste Sahne. Ich habe mich auf die Hauptstory konzentriert und denke mal so 30-40h werdens wohl gewesen sein. Hab aber auch erst spät angefangen die Taxis zu benutzen wenn man mal wieder zum anderen Ende der Insel musste.
    Das liest sich jetzt evtl. sehr negativ, aber ganz so schlimm wars insgesamt nicht. Ich habs gerne gespielt und hatte meinen Spaß. Da ich viel Zeit meiner Jugend mit den Teilen 1 bis 4 verbracht habe (San Andreas konnte ich nie leiden :tdv: ) hab ich aber die ganze Zeit vergleiche gezogen im Kopf. Und da stinkt GTA 5 nun mal gegen Vice City ab, wovon nen guten Teil auch der Soundtrack und das Flair ausmacht. :jump:

    Insgesamt würde ich 7/10 geben.
     
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