Was habt ihr zuletzt durchgezockt...Impressionen und Meinungen

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von teefax, 15. Juni 2008.

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  1. Stargazer oft auch Passenger82

    Stargazer
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    In den USA ist die Marke COD viel verbreiteter als die Battlefield-Reihe. Hab mich von ein paar Jahren, als MW3 vor der Tür stand, mit einem amerikanischen Arbeitskollegen unterhalten, der MW3 vorbestellt hatte und alle Vorgänger besaß, und mich nur mit großen Augen anschaute, als ich BF3 erwähnte. Davon hatte er noch nie gehört.

    Deswegen, die COD-Marke ist in Übersee gewaltig, nur hier wird die belächelt.
    Ich fand die MW-Trilogie auch "gelungen", wenn ich durch die Tom Clancy-Brille schaue. Bin ebenfalls auf Ghosts gespannt und erwarte einen durchgeskripteten, motivierend gemachten Single Player. So wie die Teile davor auch.
     
  2. captain_drink

    captain_drink
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    Da ging es mir ganz ähnlich, auch wenn ich MW 3 noch nicht kenne. Das erste Modern Warfare war mir noch zu verbissen und ernst, während man bei MW 2 den Tendenzen zu Leichtigkeit und Fantasie unverblümt nachgab.
     
  3. Für mich kann ein Film, Buch, sowie Spiel gar nicht ernst genug sein :ugly:
     
  4. Ginga Newbie

    Ginga
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    Bei MW 1 haben mir nur die Ami Missionen nicht gefallen. Damals als ich es gespielt habe, war die Grafik eine der besten und da wirkte das ganze dann zu realistisch. Völlig anders als MW2, welches ja kunterbunt in allen möglichen Farben erstrahlt. Aber nach dem Ende der Ami Missionen ging es steil bergauf. Zwar noch nicht so herrlich übertrieben wie bei MW2 aber immerhin.
     
  5. Ich kann mich eigentlich kaum an MW1 - das einzige CoD, welches ich gespielt habe - erinnern, aber die Szene in Tchernobyl (?), sowie der Atombombeneinschlag waren schon sehr gute und einprägsame Momente.

    Vielleicht - wenn ich mal Lust habe - die ganzen Teile günstig (die müssen dann aber sehr günstig sein) kaufen und durchspielen. Bei allen Teilen am Stück habe ich ja dann auch die Spielzeit von einem normalen Spiel :ugly:
     
  6. Ginga Newbie

    Ginga
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    Man muss aber über einiges hinwegsehen und gewisse Dinge mit Humor nehmen um damit Spaß zu haben. Ein Faible für crashende Hubschrauber, explodierende Autos und durch Parkhäuser brechende Panzer solltest du auch mitbringen. Und wenn du dann noch Gefallen an Slow Motion, verschwommene Bilder, gedämpfte Schreie und Tinitus findest dann gibt es keine bessere Spielreihe für dich.
     
  7. Ich bin nicht wirklich ein Fan von "normalen" Actionspielen und schaue ansich auch keine Actionfilme an, also würde ich nicht behaupten, dass ich dafür ein Faible habe. Doch ausprobieren kann ich es ja mal...irgendwann...vielleicht.

    Für mich gibt es keine bessere Spielereihe als "Metal Gear"...wobei mir die bisherigen Berichte zu GZ und PP nicht gerade zusagen.
     
  8. dyex

    dyex
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    Memento Mori 2

    Technisch beeindruckend, auch wenn einige Animationen etwas hölzern wirken. Rätsel sind spaßig, fordernd und nachvollziehbar. Dann gibts sogar verschiedene Entscheidungen und ein nettes Statistiksystem, bei der ich aber nicht ganz durchblicke.
    Aktionen wie Tatort fotografieren, Fragen richtig beantworten oder die Gegend gut absuchen gibt Prozentpunkte. Obwohl ich das ganze Gebiet abgesucht hab, hab ich keine 100% und was es mir bringt alle Punkte zu haben, weiß ich auch nicht.

    Nur konnte mich weder die Story noch die Charaktere überzeugen.


    Empfehlenswert
     
  9. zero-sum Wretched

    zero-sum
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    Jak 2 - Renegade

    Jak & Daxter 1 war solide. Auch als Nicht-Jump & Run Spieler kam ich gut durch und hatte Spaß. Jak 2 macht einige Sachen besser. Es hat eine bessere Inszenierung eine bessere (linearere) Spielführung, eine umfangreichere und besser präsentierte Story, bessere Ingametechnik wie Grafik usw. Wo das Spiel leider alles vergeigt ist die offene und frei begeh- und fahrbare Stadt, sowie der Schwierigkeitsgrad. Es gibt selten Checkpoints innerhalb einer Mission und so muss man viele der Missionen bei einem Fehler von vorne beginnen. Ab 1/3 Spielzeit ist kaum etwas beim ersten Mal zu schaffen und 10-20 Versuche sind nicht selten. Wenn man durch die Stadt fahren muss, sei es weil man zur nächsten Mission fahren will, oder es ein Teil einer Mission ist, ist es es durch den extrem dichten Verkehr nur ein einziger Hindernissparcour wo man sehr schnell mit seinem Fahrzeug zerschellt. Ich konnte mich unmöglich durschlängeln, owohl man Ansätze dafür erkannte. Renneinlagen lassen die Rennmission von Mafia (die ich nie schwer fand) wie ein Zuckerschlecken erscheinen und der Schwierigkeitsgrad Dark Souls ist ein Kinderspiel. In den besten Momenten war ich bestens unterhalten, in den schlechteren unglaublich genervt, wenn eine Mission zum x-ten Mal gestartet werden musste.
    6/10 wenn man alles nur einmal spielen müsste & 9/10 Nervfaktor:
    -3/10 :hmm:

    Dead Space 3

    Fangen wir mal mit den besten Sachen an. :) Ok, das Beste ist offenbar der Song im Abspann. :yes: Generell hat mir auch immer das Gameplay gefallen und das ist nicht anders als auch in den beiden vorherigen Teilen, die mir noch gut gefielen, auch wenn Teil 2 mit dem ersten austauschbar wirkte. Gut gefiel mir auch der Teil nach dem miesen Prolog in den engen Raumschiffen, auch wenn Horror oder zumindest Anspannung nicht mehr aufkam. Da eines der großen Vorbilder The Thing war, war ich auch vom Schneeplaneten erstmal nicht abgeneigt. Mit Schneelevels/planeten verbinde habe ich meist eine sehr positive atmosphärische Erfahrung. Aber es hat hier leider nicht funktioniert. Am Ende war es nur so, wie ich mir Lost Planet vorstelle (nach der Demo von Teil 1 - mehr hat mich nie interessiert).

    Die Story von Dead Space 1 war noch eine interessante mysteriöse Origins-Story, welche meiner Meinung nach in Teil 2 in einer sehr uninteressante unnötige aufgeblähte Richtung gelenkt wurde und in Teil 3 gar zum Desaster verkommen ist. Wenn wenigstens die Inszenierung stimmt, kann man das verschmerzen, aber die Figuren waren zu puppenhaft - zum Glück aber selten. Ebenfalls hat mir der etwas offene Aspekt der Levels nicht gefallen. Manchmal funktioniert es gut, hier hat es nur Negative Aspekte unnötige Verwirrung gebracht, sodass man oft die Wegpunkte abfragen musste wo man denn jetzt hin will. So gab es z.B. stundenlange Sidequests abseits der Wege die einen am Ende mit Ausrüstung belohnen. Anfangs resultierten die fast in eine der spannensten Situationen im Spiel, letztendlich wiederholten die sich vom Aufbau so stark, dass sie nervig wurden.

    Generell hatte mir das Gameplay der alten Teile gefallen. Während die erste Hälfte hier noch sehr einfach war und die Gegner schön kontrolliert antanzten. Ab der 2ten Hälfte mehrten sich immer mehr Räume als kleine Arenen wo aus jeder Ecke und jeder Wand die Gegner krochen und es keinen Rückzugspunkt gab. So wird man dauernd von allen Seiten beackert und das ist für mich sehr nervig, da man mit der Kamera (die ich eigentlich mag) kaum Übersicht hat. Schon bei den ältesten Shootern wie Quake hab ich mich immer in eine sichere Stelle zurückgezogen und dieses Spiel kann aufgrund seiner Trägheit einfach kein Serious Sam sein... Auf jedenfall war das kein Horror oder Schock wenn man mal wieder von hinten geschlagen wird, sondern einfach nur nervig. Es gab Momente wo man sich zurückziehen konnte, aber wenn man zu weit zurückgeht machen das auch die Gegner schlagartig und sind dabei unverwundbar - ähnlich wie bei MMOs wenn man außer Reichweite geht. Das macht Situation unfreiwillig komisch.

    Das ist ein typischer Vertreter der letzten Jahre wo ein Spiel 2 Teile lang gut funktioniert und bei Teil 3 stark abfiel. Dead Space 3 ist es in diesem Fall extrem. Und dabei bin ich mir nicht einmal sicher, ob ein Neueinsteiger damit nicht bestens unterhalten wird und danach Teil 1 langweilig und altbacken findet. Als jemand der jeden Teil einmal jeweils ca. bei Release einmal gespielt hat, hat dieser Teil zumindest nur noch stark begrenzt unterhalten. Ja, ich hatte nicht nur teilweise Spaß - vermutlich mehr Spaß als sich anhört, weswegen ich auch weitergespielt habe. Wenn aber aktuell andere Spiele angestanden wären, wäre ich mir da nicht so sicher.

    Das sind keine 40% in einem Videospielmagazin sondern einfach eine etwas unterdurchschnittliche Wertung für ein Actionspiel:
    4/10
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. September 2013
  10. Mueti

    Mueti
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    Hab' vorgestern Rayman Legends beendet, zumindest alle regulären Levels. Die Bonuswelt hab ich zwar freigeschaltet, war allerdings recht enttäuscht, dass sich dabei nicht um was Ähnliches wie "Land of the Livid Dead" in Rayman Origins gehandelt hat... nur ein einziges neues Level, der Rest sind 8-bit Remixes von den Musik-Levels aus den anderen Welten, die sich quasi gleich spielen, aber mit nervigen Effekten überlagert wurden.
    Das Hauptspiel war allerdings wieder große Klasse; das einzige kleine Problem das ich dem Spiel negativ anrechnen würde ist das gleiche, das Origins ebenfalls schon hatte: es ist ein wenig zu einfach. Auch in Hinsicht darauf fand ich die Challenges eine sehr schöne Addition, um zumindest an denen teilzunehmen, hab' ich das Spiel bisher jeden Tag kurz angeworfen. Auch die 'invaded'-Varianten der regulären Levels sind gut knackig und lassen schön Freiraum. Leveldesign an sich, Optik, Sounddesign, und das Feeling des Platformings an sich sind alle absolut top! Insgesamt kann ichs nur weiterempfehlen.
     
  11. Nergal_

    Nergal_
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    Habe mich im Humble Origin Bundle mittlerweile zu Crysis 2 vorgekämpft. Den Vorgänger mochte ich seinerzeit doch einigermaßen, aber der Nachfolger...URRRHHH!!!! Medal of Honor war identitätsloser Durchschnittskram, aber Crysis 2 nervt mich ohne Ende mit so einigen wirklich beschissenen Designentscheidungen (Sprint hängt von der Nanosuit-Energie ab...besten Dank auch, Crytek. Wenn das nicht wäre, hätte ich mir so einige billige Bildschirmtode erspart!!) Und der dümmliche QTE am Ende erst....Ragequit ist ne Seltenheit bei mir, aber Crysis 2 hat das grade fertig gekriegt. Nicht, dass der Rest ausser der Technik sonst was besonderes wäre, aber die paar Nervdetails haben mir die Lust auf das Spiel gründlich verdorben. :runter:

    Nee, nee, für mich der bisherige Tiefpunkt des Bundle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2013
  12. dyex

    dyex
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    Mars - War Logs

    Wenigstens haben die Entwickler es versucht. Die Welt/das Szenario ist unverbraucht, leider wirkt die Cyberpunktwelt ziemlich leer und das Szenario besteht, trotz der interessanten Fassade, eher aus dem Standardbaukasten.
    Es hat noch einige interessante Ansätze, aber es scheitert in der Umsetzung.

    Das Kampfsystem macht Spaß und das Spiel hat einen fordernden Schwierigkeitsgrad, doch gibt es nur 4 verschiedene Gegnertypen, 3 wenn man zwischen Magier und normaler Soldat nicht unterscheidet.

    Nicht Empfehlenswert
     
  13. Halleluja gesperrter Benutzer

    Halleluja
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    Bis auf das mit den QTEs koennte man meinen du redest von HL2.
     
  14. Nergal_

    Nergal_
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    HL2 hat diese Unsitte auch, aber im Gegensatz zu Crysis 2 könnte ich mich nicht erinnern deswegen so oft drauf gegangen zu sein. Ich habe auf Veteran gespielt, bis zu einer bestimmten Stelle wo ich eben deswegen allzu oft drauf gegangen bin.

    *ugh* und den finalen QTE hätten sie sich auch gut und gerne sparen können. Oder bzw. wäre es schön gewesen, wenn Crytek das etwas Tastatur-freundlicher programmiert hätte. So wie das jetzt ist, kann man diese Stelle ohne Gamepad vergessen. :uff:
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2013
  15. zero-sum Wretched

    zero-sum
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    Brothers - A Tale of Two Sons

    Hat mir eigentlich sehr gut gefallen, auch wenn ich durch die vielen Vergleiche mit Journey und Ico doch ein wenig enttäuscht war. In den besten Momenten kommt es etwa ran, aber in den schlechteren Momenten gab es absurde Dinge die mir nicht wirklich gefallen haben. Es war großteils schön märchenhaft und obwohl teilweise schon ein paar überraschend schlimme Dinge passieren fehlte mir ein wenig das Gefühl der rauen Welt von Ico. Das hier war mehr Achtebahn und Geisterbahn mit Fantasysetting. Die Steuerung der Figuren auf jedem Stick lies mich bis zum Ende relativ betrunken rumtorkeln, kurz nach der Hälfte haben sie sich aber auch was tolles dafür überlegt, was mich auch hier ein wenig ambivalent zurücklässt. Die Idee klingt interessant, im Spiel funktioniert es nur für die Spielzeit ausreichend, dass man nicht genervt ist.

    Anfangs war ich vom Spiel nicht wirklich überzeugt, auch wenn es mir gefallen hat, dass man alles benutzen konnte was danach aussah. Aber die belebten Gegenden haben mir nicht sonderlich gefallen. Ich hab schon überlegt, wie die Welt von Ico und Shadow of the Colossus wohl in der Zivilisation aussieht, aber wenn es so wie hier ist, will ich es auch nicht sehen. Ich bin, auch wie bei Ico, überzeugt, dass Kinder in ernsten Situation ernst handeln, hier wurde mir zu viel rumgeblödelt, sodass ich irgendwie nicht so recht den Kontakt mit den Figuren gefunden habe. Im späteren Verlauf wo man in der Wildnis ist, wurde ich bis auf ein paar Ausnahmen mehr und mehr überzeugt und mitgerissen. Ein schönes Spiel, das mit ca. 3 Stunden (wenn man alles entdecken will) mir seinen Preis wert war, darüber lässt sich aber streiten. Journey war noch kürzer, konnte mich aber ungleich mehr mitreißen, während ich hier bis zum Ende zu distanziert blieb. Gründe sind auch in einigen Merkwürdigkeiten zu finden. Was man in den 3 Stunden durch die Landschaft gehen (man sieht auch immer wo man herkommt, selbst wenn man mal einen größen "Sprung" macht) alles sieht ist selbst für Fantasy ziemlich schräg. In diesem Fall ist meine Kritik aber eher minimal und ich sage damit nur, wie mir das Spiel noch besser gefallen hätte können damit es an einige Vorbilder ranreicht. Es war aber noch deutlich besser und vor allem schöner als das meiste an anderen kleineren und größeren Spielen der letzten Monate.
    8,5/10
     
  16. Megamind

    Megamind
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    Richtig rennen konntest du auch in Crysis 1 nur mit Anzugenergie. Finde zwar auch, daß Crysis 2 um Ecken schlechter ist als der erste Teil, aber daran hab ich mich nicht gestört.


    BTW:

    Vor einigen Tagen erreichte der Durchspiel-Marathon der Spiele-Enttäuschungen in diesem Jahr seinen Höhepunkt, als ich Splinter Cell: Double Agent abgeschlossen hab.

    Das Spiel war zwar noch stark auf Schleichen ausgelegt wie seine Vorgänger auch, dank massenweise Bugs war es jedoch oft leichter, in Rambo-Manier vorzugehen.

    Da hängt der Sam dauernd an irgendwelchen Dingen fest, weil die Kollisionsabfrage totaler Müll ist. Wenn man nur vorwärts schleicht, gehts, aber sobald man diagonal schleicht, trampelt Sam wohl wie ein Elefant. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum mich Gegner immer wieder hören.

    Diese Fehler ziehen sich durch das ganze Spiel und machen so verdammt viel Spaß zunichte, denn im Grunde ist Double Agent immer noch ein sehr gutes Spiel und im Gegensatz zu Conviction viel mehr Splinter Cell.

    Werde mir demnächst mal Blacklist anschauen. Derzeit spiele ich wieder mal Crysis 1, immer noch toll, Grafik auch ohne Mods immer noch schick.
     
  17. Nergal_

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    Was unter anderem daran gelegen haben könnte, dass einen der erste Teil nicht mit schöner Regelmäßigkeit in eine Arena sperrt wo man dann erstmal alle Gegner erledigen muss bevor es weitergeht, vorzugsweise eben diese elenden Pingers. Im Zusammenhang damit hat mich das ohne Ende genervt.
     
  18. Megamind

    Megamind
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    Fand Crysis 2 auch nervig. Bin aber recht gut mit der "flüchten"-Option zurecht gekommen, ohne tausend Tode zu sterben. Warum die Konfrontation suchen, wenn man einfach abhauen kann?

    Natürlich hätte man dann auch keine Bombast-Grafik benötigt, da man ja eh nix von den Levels sieht.
     
  19. Nergal_

    Nergal_
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    Sicher, aber wie gesagt, manchmal lässt einem das Spiel keine Wahl. Die Stelle mit dem dritten Pinger hatte mich da gestern zugrunde gerichtet.

    Heh, die letzten paar Levels bin ich im Grunde nur getarnt durchgerusht, weil ich keinen Bock mehr hatte, und habe nur die Gegner gekillt, bei denen es nicht anders ging. :ugly:
     
  20. Lanman

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    Naja, ganz so schlimm ist die Stelle auch wieder nicht. Zumindest ist sie machbar.
     
  21. Megamind

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    Sie ist zu schaffen, hab ich auch mit Tastatur gemeistert. Aber allein die Tatsache, ein Finale als belangloses QTE zu inszenieren, zeugt von Ideenlosigkeit und einer Gleichgültigkeit gegenüber dem Spieler.
     
  22. Tomb Raider

    Nach gut 12 Stunden endlich durchgespielt und ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Anstatt nen ellenlangen Text zu schreiben, zähle ich lieber die Pro und Cons auf.

    Pro:
    - Actiongeladen Story
    - Cineastische Sequenzen
    - Brutale Welt
    - Upgradebare Waffen und Levelsystem
    - Sammelgegenstände
    - Kult als Antagonisten
    - Sound- und Musikdesign hervorragend
    - Charaktäre die man nicht hasst
    - Lara kommt sympatisch rüber (auch wenn kaum Charakter vorhanden ist.
    - Motivation Rettung eines Mädchens und Flucht von Insel
    - Interessante Umgebungen z.b. Bunkeranalgen, Klippen, Schiffswracks, Ruinen usw.
    - verletzliche Heldin
    - Spürbare Gefahr
    - Gute Spielzeit ohne langweilige Passagen
    - Keine nervigen Pflichtaufgaben
    - netter Multiplayer

    Cons:
    - Charakter haben zu wenig Inhalt (dir ist egal, wenn sie sterben)
    - Lara bleibt leider sehr oberflächlich (sie hat ein Vater und interessiert sich für Archäologie und das wars)
    - Brutalität ist nicht jedermanns Sache, aber mir gefällts
    - Multiplayer wirkt etwas unnötig draufgeklatscht, auch wenn er nicht wirklich schlecht ist, und teilweise spaß macht.
    - Das Ende ist ein reines "Schiff fährt in den Sonnenuntergang und Lara will nicht nach Hause sondern weitere Abenteuer erleben" (naja)

    Trotz der kleinen Makel ist das Spiel absolut empfehlenswert und sollte wirklich von JEDEM gespielt werden. Das ist wirklich eines der Highlights diesen Jahres. Ich hoffe, es wird einen weiteren Teil geben. ^^
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. September 2013
  23. zero-sum Wretched

    zero-sum
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    Naja. :ugly:

    Ich fand alle außer Lara ziemlich schlecht und selbst Lara ist, wie du schreibst, kein Glanzpunkt. (Was nichts daran ändert, dass das Spiel gut ist)

    Ist es dann nicht ein Pluspunkt oder zumindest neutral? :hmm: Schließlich ist es deine Meinung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2013
  24. Das einzige sympathische an den Charakteren war der super englische Akzent :)

    "Tomb Raider" hat gut gezeigt, was man in einem zweiten Teil viel besser machen könnte, aber was wahrscheinlich nicht passieren wird.

    Trotzdem hat es gut unterhalten.
     
  25. Firderis

    Firderis
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    "Tomb Raider" hätte mit einer besseren Geschichte und einer guten Charakterzeichnung der Mit- wie Gegenspieler das Spiel des Jahres werden können. So ist es immer noch ein sehr gutes Popcorn-Spiel...
     
  26. Ich find' es halt lobenswert, wenn ein Spiel keinen Charakter hat, der mir dermaßen missfällt oder den ich sogar hasse.
    Auch das Rumheulen von Lara fand ich nicht störend.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. September 2013
  27. Firderis

    Firderis
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    Nur bleibt Dir, zumindest mir ist es so ergangen, kein einziger der Darsteller in Erinnerung. Die Figuren sind reine Nebensächlichkeit. Schade, hier wurde (sehr) viel Potential verschenkt
     
  28. Nergal_

    Nergal_
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    Kann schon sein. Vielleicht habe ich nicht den richtigen Rythmus drauf gehabt, aber ich konnte gestern machen was ich wollte. Es hat dem Spiel nicht gereicht.
     
  29. GeN2Mo

    GeN2Mo
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    Kommt für mich stark auf den Grund des 'Hasses' an. Wenn ich einen Charakter nicht ausstehen kann, weil er nervig oder schlecht konstruiert ist, dann stört mich das gewaltig.
    Wenn ich ihn aber nicht leiden kann, weil er eine glaubwürdig konstruierte Person ist, die ich in der Realität auch nicht austehen könnte, dann begrüße ich das ehrlich gesagt sehr. Denn dann muss ich mich wirklich mit ihm auseinander setzen und das macht ihn intensiver und deutlich memorabler.
     
  30. Da differenzier ich aber auch.
     
  31. dyex

    dyex
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    Ich werd mich wenigstens noch an Alex erinnern
    Ich fand seinen Tod gut inszeniert und stellte für mich auch einen Höhepunkt des Spiels. "Wann hat ein Typ wie ich schon die Chance ein Held zu sein? "
     
  32. Firderis

    Firderis
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    Ok, dort ist aber nur die Schlussszene eindrücklich, da stimme ich zu. Aber sonst war der Charakter sehr dünn gezeichnet in seiner Charakteristik. Wie leider praktisch alle, selbst Lara.

    Man hätte aus meiner Sicht so viel mehr machen können aus der Geschichte. Stattdessen findet, meinem Gefühl nach, Smalltalk statt.
     
  33. Magicnorris

    Magicnorris
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    :ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2013
  34. Überraschungszeuge GSPBfiziert

    Überraschungszeuge
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    Ich wusste gar nicht welcher Typ das ist, als es hieß man muss ihn retten. Erst als man ihn dann fand errinnerte ich mich "ach stimmt, der lief irgendwo auch mal durchs bild".

    Obwohl ich auch seinem Tod nichts abgewinnen konnte. Wie er da mit dem Schraubenschlüssel in der Hand saß fand ich unfreiwillig komisch (warum hielt er den überhaupt noch fest?), und dass Lara ihn sterben lies machte keinen sinn, sie kämpfte sich davor schon oft genug durch ein Bataillon von Gegnern, warum also nicht auch hier?

    Das Spiel war sicherlich OK von der Action, aber die Handlung? Ich musste bei meherern Szenen laut lachen weil es unfreiwillig komisch war, (manchmal auch der synchro geschuldet) und das ist der Totesstoß für eine ernst gemeinte Story
     
  35. dyex

    dyex
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    Schraubenschlüssel weiß ich nicht mehr, aber sie ließ ihn sterben weil überall Gas ausgeströmte, was explodierte wenn jemand drauf schoss und sein Bein war eingeklemmt.
     
  36. Mueti

    Mueti
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    Haha, genauso hab' ichs gegen Ende des Spiels auch gemacht. Unsichtbarkeit an, losgerannt und sobald mich die Gegner wieder sehen konnten, einfach weitergerannt. :ugly:
    War erstaunt wie einfach und effektiv das war obwohl ich auf schwierig (oder wie auch immer das in dem Spiel hieß) gespielt habe.
     
  37. Mal eine Stunde Crysis 2 angespielt. Macht schon Spaß, wie ein Verrückter herumzuturnen und Gegner umzunieten in sehr guter Grafik!

    Aber auf mehr habe ich jetzt auch keine Lust.
     
  38. xFizbanx

    xFizbanx
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    The Inner World

    Das schönste Adventure in diesem Jahr. Die Rätsel sind logisch und machen Spaß. Die Geschichte ist gut. Das Spiel ist für jung und alt. Mir gefiel der Comicstil besser als der von Deponia. Auch die Story und den Humor fand ich viel besser. Tolles Erstlingswerk und eine in sich geschlossene Geschichte. Empfehlenswert!

    9/10
     
  39. Grimmley

    Grimmley
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    1.160
    Bin mittlerweile mit Sleeping Dogs durch.

    Hat mir überraschend gut gefallen: Sehr stimminge Welt, erfrischendes Gameplay (v.a. dank der zahlreichen, spassigen Kung-Fu-Moves!) garniert mit einer schön insenzierten Story. Wenngleich nach meinem Empfinden bei dem Plot um den Undercover Polizisten "Wei" letzen Endes doch mehr drinn gewesen wäre.

    Unterm Strich ist der Titel aber eindeutig einer der besseren seines Genres. Dabei entsprach Sleeping Dogs deutlich mehr meinem Geschmack, als bspw. Saints Row. Wobei der dritte und vierte Teil der letztgenannten Serie beileibe keine schlechten Spiele waren. Vielleicht bin ich einfach etwas zu spießig für die Saints. :hmm::ugly:

    GTA V kann auf jeden Fall kommen. Bin gespannt, ob der mit Sicherheit um ein vielfaches höhere Produktionsaufwand des Rockstar-Titels auch zu einem equvivalent besseren Spiel geführt hat..
    Unabhängig davon wird mir Sleeping Dogs aber in durchaus positiver Erinnerung bleiben. Allein schon, weil es sich dank seines ungewöhnlichen Szenarios angenehm von der GTA-Reihe abhebt.
     
  40. Überraschungszeuge GSPBfiziert

    Überraschungszeuge
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    Die Achse des Bösen
    Tomb Raider (2013)

    In den Tomb Raider Titeln nach Teil 1 diente die Handlung offenbar nur als Vorwand, um Lara Croft an verschiedene Orte der Welt reisen zu lassen, was als Vorwand diente um Lara in verschiendenen Outfits zu präsentieren. Soweit so gut, es waren trotzdem gute bis sehr gute Spiele. Nun kommt ein Reboot, und es geht nicht mehr um die Kleidung sondern um die Entwicklung von Lara zur Heldin. Seelen- statt Klamotten-strip.

    Dass es nicht funktioniert, liegt daran dass man kaum etwas über Lara weiss wenn man erstmals im Spiel die Kontrolle erhält. Der anfängliche Renderfilm verpasst die Gelegenheit, die Person näher zu bringen. Das Problem ist: Wer nicht weiss, wer Lara vor diesem Abenteuer ist, kann ihre Entwicklung über das Spiel hinweg schwer beurteilen. Ist sie schon eine kompromißlose tötungsmaschine, bevor dieser höllentrip losgeht, oder wird sie es dadurch erst? Die Zwischensequenzen deuten einen normalen Menschen an, körperlich und emotional zumindest angeschlagen, doch sobald wir die Kontrolle erhalten ist diese Person weg und wir steuern eine angstfreie killerin mit hoher Kugel-Toleranzgrenze. Der Ansatz vom Menschen, ums Überleben kämpft und daran wächst, wird immer wieder verwischt, weil Lara überwiegend wie in den Vorgängern als bereits fertige, überlegene Heldin dargestellt wird.

    Eine Veränderung, Entwicklung der Persönlichkeit durch die Vorkommnisse auf der Insel ist kaum erkennbar. Dass Lara sich weiterentwickelt, zumindest als Kämpferin, wissen wir, weil man RPG-Ähnlich skillpunkte verteilt. In diesem Punkt ist Tomb Raider fast so schlecht wie ein Oblivion oder Skyrim: Die einzige erfassbare Charakterentwicklung erfolgt aufgrund von aufsteigenden Zahlen in einem Skillmenü.

    Ein großes Versäumnis ist, dass Laras Mittstreiter (die anderen Überlebenden des Schiffs), die Lara länger kennen als der Spieler und ihre Verwandlung beurteilen und kommentieren könnten, dies nicht tun. Sie läuft plötzlich blutverschmiert, bis an die Zähne bewaffenet rum, und bietet sich als Freiwillige für diverse Himmelfahrtskommands im Alleingang an, doch niemanden verwundert dies. Also war Lara doch schon immer so? Wieder wird alles torpediert, was man zuvor in den Zwischensequenzen zeigte. Ich war bis zum schluss verwirrt.

    Trotz allem, das Spiel machte viel Spass, ein gut gemachter Mainstream Titel, der jedoch Potenzial verschenkt hat.
     
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