Was habt ihr zuletzt durchgezockt...Impressionen und Meinungen

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von teefax, 15. Juni 2008.

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  1. zero-sum Wretched

    zero-sum
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    Medal of Honor

    Solide Spielmechaniken, solide Technik. Dadurch kommt über einige Abschnitte durchaus sowas wie Spaß auf. Am besten fand ich die engeren Levelabschnitte. Die grafisch schöneren Abschnitte wo man große Landschaften vor sich hatte waren dagegen ein Moorhuhnschießen das mir nicht gefallen hat. Klar ist das alles sehr Pro-Amerika und Militär aber wirkliche Werbung kann das nicht sein, wenn eigentlich fast jede Mission schief geht und so gut wie der Hubschrauber mit dem man ins Einsatzgebiet fliegt abgeschossen wird. Manchmal mit einem an Board, manchmal erst nachher (landet natürlich abgeschossen 1 Meter vor einem). Aber bis auf die Intros und Outros gibt es überraschend wenig Inszenierung. Call of Duty war wohl nicht wirklich als Konkurrenz angepeilt, was ich durchaus als positiv empfand. Solide aber doch unterdurchschnittlich.
    4/10


    Amnesia - A Machine for Pigs

    Ist nicht unähnlich zu Teil 1. Die Atmoshphäre ist wieder dicht, erzeugt immer wieder Anspannung und ein paar Schockmomente gibt es, sofern man mit lautem Ton spielt. Das Spiel ist nur deutlich storygetriebener, linearer und kürzer (5 Stunden). Es gibt bis auf einige rätselbedingte Gegenstände und Nachrichten nichts mehr zum Sammeln, aber andererseits war es schon fast erfrischend nach all der Sammelwut bei den aktuellen Spielen. Bioshock Infinite war z.B. der wahre Overkill :uff:, oder das ganze nutzlose Assassins Creed Zeugs... usw. :fs: Dafür gab es zu viele offensichtliche Nachrichten entlang des Hauptwegs. Das hat wenig Spielfluss aufkommen lassen da nach wenigen Schritten wieder eine da lag, oder ein Journaleintrag (Gedanken des Protagonisten) hinzukommt und man wieder ins Menü muss.

    Ich würde jetzt nicht sagen, dass dieser Teil besser oder schlechter ist. Sie haben einen etwas anderen Fokus. Der letzte Teil hatte eindeutig mehr Horror. Dieser Teil erzählt die ausgeklügeltere Geschichte. Wenn jemand zuerst diesen Teil spielt, findet er vermutlich danach Amnesia wegen seiner banalen Story langweilig? Keine Ahnung. Ich war zufrieden. Ich mag die Optik und Engine und hab wieder gerne ein Spiel damit gespielt. (Bin seit Penumbra dabei)
    7/10
     
  2. Tobyedgar

    Tobyedgar
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    Sleeping Dogs

    Im Steam Summer sale mit spielen wie Borderlands 2 oder Gta 4 gekauft und vielen mehr ..... und muss sagen von all diesen das mit abstand beste. Gerade im vergleich zu gta welches ich davor gespielt habe eine unerwartete Offenbarung . Meiner Meinung eines der besten Open-world action Spiele (also Rollenspiele ausgelassen) die es gibt. Absolute Empfehlung !!!
     
  3. maximiZe

    maximiZe
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    Eine Auszeit von Neo-/v/ würde dir mal gut tun.
     
  4. Scorp Digitally Remastered

    Scorp
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    Sams Geschichte ist nur eines von fünf Themen, die ich gezählt habe.

    Und ich stelle die Behauptung auf, dass Gone Home genau so funktioniert hätte,...
    ...ohne ein homosexuelles Paar.
    Denn das, was die Journalisten an Gone Home begeistert hat, war die Art des Erzählens, der Entdeckerdrang, den das Spiel in einem schürt, die Erwartungen, die es in einem hervorruft und damit auch die Atmosphäre, die es aufbaut.

    Dein Review zeigt das auch ganz deutlich:
    Du hättest erwartet, dass jetzt am Ende noch irgendwas krasses passiert, z.B. dass Sam sich auf dem Dachboden erhängt hat. Das echte Leben ist aber meistens nicht so und Gone Home vermittelt eben eine realistische Geschichte. Das ist man als Spieler aber eben nicht gewohnt ;)
     
  5. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    The Witcher 2 - Enhanced Edition


    Tolles Action-RPG, das viel richtig macht, durch eine wirklich wunderschöne Grafik beeindruckt und mit einer doch recht umfangreichen Story aufwarten kann.

    Leider zerstört das Spiel im dritten Akt viel von der Spannung die es vorher aufgebaut hat; statt einen großen Abschluss der Geschichte, gibt es nur ein kurzes Intermezzo in der Ruinenstadt und danach einen lächerlich kurzen Epilog mit abschließendem Bosskampf (oder auch nicht, immerhin das ist cool). So wirkt das ganze Spiel irgendwie völlig unrund, zumal viele Personen, die im Verlauf des Spieles wichtig wurden, am Ende gar nicht mehr erwähnt werden oder in einer kurzen Sequenz abgehandelt werden. Hier erinnert das Spiel fast schon ein bisschen an Gothic 3 mit seinen x-tausend Enden, die alle völlig unbefriedigend waren.

    Ernüchternd ist auch, dass man kurz vor Schluss mit epischen Superwaffen und -Rüstungen zugeballert wird, für die man aber keine Verwendung hat, weil es kaum noch Kämpfe gibt.


    Imo hat sich CDP ein wenig mit den vielen Entscheidungsmöglichkeiten verheddert; zwar bietet das Spiel einem an sich viele Inhalte, aber nur das wenigste bekommt man tatsächlich zu Gesicht. Wer beispielsweise Iorweths Pfad folgt, hat keine Ahnung, was in der großen Politik so abläuft und wird im letzten Akt von den Wachen aller Parteien wie ein Strauchdieb gejagt.

    Dadurch entsteht das Paradoxon, dass der einführende, aber storyarme 1. Akt von großem Umfang ist, der 2.Akt dann schon gehetzter wirkt und der 3. Akt vorbei ist, bevor man in Loc Muinne überhaupt richtig angekommen ist. Immerhin gibt es mit "Die Geheimnisse von Loc Muinne" dort eine der besten Quests des Spieles, durch das richtig Abenteuerfeeling aufkommt.

    Ein ähnlicher Effekt betrifft auch das Gameplay und dort vor allem das Itemsystem: sammelt man in den ersten beiden Kapiteln noch jeden rostigen Nagel auf, in der Hoffnung, dass diese irgendwann mal wichtig werden, merkt man gegen Ende, dass man 99% der Items niemals braucht. Zwar erfordert das Handwerk- und Alchemiesystem ab und zu ziemlich abgefahrene Indegrenzien, diese kann man aber entweder kaufen, oder sie waren schon beim Fund so speziell, dass klar war, dass man sie besser aufheben sollte.

    Noch schlimmer ist jedoch, dass Waffen und Rüstungen so gut wie gar nicht "zelebriert" werden. Das beste Schwert des Spiels findet man zwischen Gerümpel und der Bauplan für die beste Rüstung liegt einfach in einer schäbigen Holzkiste in der Kanalisation.

    Wie cool wäre es gewesen, diese Waffen einem besonders starken Gegner abzunehmen? Warum wurden die nicht in eine Quest eingebunden, wo doch sonst selbst gewöhnliche "sammle er mir 100 Federn"-Quests eigene Sequenzen, Dialoge und Überraschungen enthalten.

    Erschwerend hinzu kommt, dass man die jeweils zweitbesten Waffen bei den Händlern kaufen kann. Das ganze umfangreiche Crafting- und Alchemiesystem erscheint von daher ziemlich für die Katz und die Itemsammelei verliert viel an Reiz, weil man außer Silbererz ohnehin nur selten erkennbar brauchbare Gegenstände findet.

    Ähnlich stark an Reiz verlieren auch die Kämpfe...nachdem sie einem anfangs ziemlich komplex und schwierig erscheinen, werden Kämpfe gegen normale Gegner einfach viel zu leicht, so dass nur noch Bossgegner, Gegnerhorden und Magier zu Problemen werden können, aber auch das nur selten. Hier wurde ein bisschen mit Möglichkeiten zur sofortigen Tötung eines Gegners übertrieben.

    Besonders nervtötend sind mir jedoch die QTE bei Bosskämpfen in Erinnerung geblieben, die schon mal dazu führen können, dass man x-mal neuladen und den gesamten Kampf wiederholen muss, nur weil man aufgrund eines Performanceeinbruchs den QT-Moment verpasst hat.


    Trotzdem: alles in allem ein tolles Spiel, mit spaßigem Kampfsystem und eigentlich auch angemessenem Umfang, von dem man dank der Kapitelsplittung und den vielen unterschiedlichen Questverläufen leider weniger merkt als nötig.

    Der dritte Akt wirkt dann unnötig gehetzt und verweigert dem Spiel das Gefühl von "Größe", das in den ersten beiden Akten und dem fabelhaft gemachten Prolog angedeutet wurde.


    Für Witcher 3 wünsche mir jedoch wieder mehr Monster (~15 Typen sind einfach nicht genug für ein Spiel dieser Größe), allgemein mehr Bewegungsfreiheit und vor allem ein würdigeres Schlusskapitel.

    8,5/10

    (Prolog+ erste Kapitel: 9/10, letztes Kaptiel + Epilog 7/10)
     
  6. Scorp Digitally Remastered

    Scorp
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    Es wurde nie als Horroradventure beworben! Ganz im Gegenteil, auf Steam steht sogar eindeutig:
    Noch eindeutiger kann man nicht beschreiben, was man von dem Spiel zu erwarten hat.

    Ich finde es unfair wenn Spieler dem Spiel nun vorwerfen, es sei etwas anderes, als sie es sich gewünscht hätten. Es stand ihnen frei die Beschreibung durchzulesen, Tests abzuwarten, Bewertungen zu lesen. Wer blind 19€ (bzw. 20$ über die Webseite) ausgibt und sich dann über Spiellänge oder Inhalt beschwert, hat nicht verstanden, dass er die Kaufentscheidung selbst getroffen hat, ohne sich über Spielzeit oder Inhalt zu informieren.

    Für mich und viele andere Käufer war der Preis völlig okay. Allerdings habe ich auch über 4h im Haus verbracht.

    Ob die Bewertungen mit einer anderen Geschlechterkonstellation anders gewesen wären, kann keiner beweisen, dabei handelt es sich um eine bloße Behauptung. Es wurden von Journalisten genug Gründe genannt, warum das Spiel für sie eine tolle Erfahrung war, weit ab von Genderthemen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2013
  7. Scorp Digitally Remastered

    Scorp
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    Womit wir bei der Frage wären, inwiefern der Preis eine Erwartung an die Spielzeit zulässt oder lassen soll. Es gibt genügend Spiele, die nur 5-6 Stunden lang sind und trotzdem für 50€ gekauft werden. Ich persönlich assoziiere mit dem Preis weniger die Länge, da es für mich vornehmlich auf das Gesamterleben ankommt. Ich zahle im Kino den gleichen Preis für 45, 90, 120 oder 180 Minuten. Ob ich das Geld als gut angelegt empfinde entscheidet sich an Hand meines Erlebens.

    Warum?

    Die beiden Spiele sind kaum vergleichbar, das einzige, was beide gemeinsam haben, ist, dass sie Experimente im Vermitteln einer Geschichte sind. Dass To the Moon ignoriert und nicht ernst genommen worden wäre ist ein Gerücht, es wird zurecht von Spielern und Kritikern gefeiert.

    Der naheliegende Vergleich wäre Dear Esther und im Vergleich dazu kommt Gone Home besser weg, nicht zuletzt deswegen, weil es weniger kryptisch und zugänglicher ist.
     
  8. Scorp Digitally Remastered

    Scorp
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    All die Call of Dutys und Medal of Honors der letzten Jahre zum Beispiel (wohl wissend, dass es auch Leute gibt, die diese wegen dem Multiplayer kaufen). Aber wie du sagst, diese Leute sind selbst Schuld. Warum sollte das dann nicht auch für Gone Home gelten?
    Ein Produkt ist genau das wert, was Leute bereit sind dafür auszugeben und über 50.000 Menschen haben Gone Home für eben diesen Preis erworben.

    Gone Home ist nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, ebensowenig wie To the Moon. In beiden Fällen ist die Liebesgeschichte nur ein Teil der Erzählung. Beide erzählen ihre Geschichten auf unterschiedliche Weise, darum ist auch deren Gameplay grundlegend verschieden.

    Anzahlen an Reviews sagen so erstmal nichts aus. Als To the Moon vor zwei Jahren erschien, war das vor dem Doublefine Adventure, vor dem Kickstarter Durchbruch, vor der großen Indiewelle, vor Greenlight. To the Moon war damals tatsächlich ein Kleinod und lange Zeit ein echter Geheimtipp.

    Gone Home hingegen hatte Greenlight und wurde auf der Steam-Startseite beworben. Das mediale Interesse an Indiegames ist heute so groß wie nie. Es lässt sich nicht abstreiten, dass es zu einem passenden Zeitpunkt erschienen ist.
     
  9. Scorp Digitally Remastered

    Scorp
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    Du hast nach Beispielen für kurze Vollpreisspiele gefragt. Die gibt es, nicht jeder spielt Multiplayer, auch wenn vielleicht die meisten tun. Jemand, der sich bei der Call of Duty Kampagne über eine kurze Spielzeit beschwert würde ausgelacht werden.

    Keiner hat diese Leute dazu gezwungen es zu kaufen. Nochmal: Ich kann ja verstehen, dass man als Käufer auch auf das Geld schaut, aber warum heißt es bei anderen Spielen "selber Schuld" und bei Gone Home ist man empört?

    Trotzdem war es schon lang auf dem Markt, die meisten Reviews kommen eben bei der Erstveröffentlichung und da hatte Gone Home einfach einen Vorteil.

    ---

    Edit:
    Noch ein paar allgemeinere Gedanken dazu. Mich stört bei vielen der Negativ-Reviews zu Gone Home der technokratische Anspruch, nach dem bewertet wird. Es heißt oftmals, das Spiel sei schlecht, weil es zu wenig Spielzeit biete und der Preis damit unverschämt, womit das Spiel in der Bewertung abgestraft wird.

    Nun hat Gone Home aber einen künstlerischen Anspruch. Kaum einer würde eine Skulptur bewerten, in dem er sagt, "Für diesen Preis ist das Werk echt mies, wäre es günstiger hätte es mir sehr gefallen.". Wir sind es nicht gewohnt ein Spiel außerhalb dessen, was Spiele bislang immer waren, zu bewerten. Der Geldwert eines Spiels wird oftmals am Umfang gemessen, nicht aber daran, was es in mir auslöst, ähnlich wie bei Kunstwerken.

    Ich hätte kein Problem damit, wenn die Kritiker sagen würden, dass sich das Spiel ihnen nicht erschließe oder dass es ihnen zwar gefalle, aber nicht so viel Geld dafür ausgeben wollen. Zu sagen es sei schlecht, weil zu kurz, wird dem künstlerischen Anspruch nicht gerecht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2013
  10. OceanBlue

    OceanBlue
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    +++
    Das bringt es meiner Meinung nach sehr gut auf den Punkt.
    Auch interessant, dass Dear Esther (so hab ich das zumindest mitgekriegt) weniger mit derartigen Vorwürfen zu kämpfen hatte, obwohl man dem Projekt ähnliches vorwerfen könnte (kurze Spielzeit, kaum Gameplay); das liegtaber vielleicht daran, dass Dear Esther offensichtlicher "künstlerisch" ist als Gone Home.
     
  11. captain_drink

    captain_drink
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    Der Unterschied zwischen einem Spiel und einer Skulptur liegt gleichwohl darin, dass man bei dem Ersteren Eigentum an dem rezipierten Gegenstand erwirbt, während das bei dem Letzteren nicht der Fall ist. Hier macht es Sinn, zwischen dem Gebrauch- und dem Tauschwert zu differenzieren: Etwas kann als Gegenstand einer ästhetischen Erfahrung sehr wertvoll sein, was als Ware beinahe wertlos ist und umgekehrt.
     
  12. THE BEAM REDIRECT THE BEAM THE BEAM RE... :ugly:
     
  13. P@l@din

    P@l@din
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    Was ein tolles Adventure!

    Hier passt wirklich alles. Die Grafik ist toll, die Animationen bis auf kleinere Animationenen ebenso.

    Die Soundkulisse ist gut gestaltet, allerdings wird ein wenig an der Musik gespart. Dafür ist die deutsche Synchro durchweg gut besetzt und die Sprecher leisten allesamt einen sehr guten Job. Die englische Synchro kann ich nicht beurteilen, aber da es sich hier um ein Spiel aus deutscher Produktion handelt, hatte ich auch nicht das Verlangen die Synchro zu wechseln.

    Die Geschichte ist wirklich motvierend und toll erzählt. Die zwei Erzählstränge und Hauptprotagonisten unterscheiden sich zwar schon deutlich, vor allem was das Epische anbelangt, harmonieren aber wunderbar miteinander und werden beide abgeschlossen, wobei Raum für Fortsetzungen bleibt (aber nicht im Sinne von Cliffhangern).

    Die Rätsel sind allesamt sehr abwechslungsreich, aber, bis auf eine Ausnahme, immer logisch und machen von verschiedenen Spielmechaniken gebrauch.

    Alles in allem hat Daedalic hier nach etwas schwächeln mit The Night of the Rabbit wieder bewiesen, dass die Jungs und Mädels ein Garant für hochwertige Adventures sind.

    Von mir aus kann gerne ein dritter Teil der Reihe kommen, da ich gerne

    - erst lesen, wenn man durch ist -

    wissen möchte wie es mit Geron und Nuri (wobei da natürlich spannend ist, an welchen Ende angeknüpft würde) und/oder Sadja weitergeht

    9,5 / 10 im Bereich Adventures.
     
  14. Scorp Digitally Remastered

    Scorp
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    Danke erstmal für die interessante Diskussion bislang. Damit wir den Thread hier nicht weiter vollspammen, habe ich dem Thema einen eigenen Thread gewidmet:
    Kunst und Spiele - Müssen wir differenzierteres Bewerten lernen?
     
  15. andvol

    andvol
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    Graz, Österreich
    Outlast, extrem fesselnd. Davon könnte ich mehr vertragen.
     
  16. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    8. April 2004
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    Da geb ich dir voll und ganz recht. :yes:
    Darksiders ist ein verdammt gutes Spiel - die Passagen gegen Ende haben das Spielvergnügen allerdings deutlich getrübt.
     
  17. jacosia-sky

    jacosia-sky
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    The Bureau: XCOM Declassified

    Neben jener Kritik die dieses Spiel einstecken musste, kann ich für mich sagen, dass ich sehr gut unterhalten wurde. Das Setting im Jahre 1962 hat mir gefallen. Die Leute von '2K Marin' haben sich getraut, etwas neues in die Hand zu nehmen und haben Ihre Sache nicht perfekt gemacht aber dennoch gezeigt das man dem derzeitigen Einheitsbrei nicht folgen muss. Die Story sehe ich für gelungen an. Entgegen gelesener und etwaigen Kritik konnte ich ihr folgen. Lässt man der eigenen Fantasie an 2-3 Stellen freien Lauf so ergibt sich eine gelungene Geschichte rund um Agent Carter. (8/10)

    Grüße

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2013


  18. Endlich jemand mit Geschmack. :hoch:
     
  19. Balupu User

    Balupu
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    Corsair Carbide Series SPEC-DELTA RGB, Corsair TX750M, 750W PSU
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    Windows 10 Pro
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    Samsung 27" C27F390 Curved
    The Bureau hat mir auch sehr gut gefallen :yes:
     
  20. DKill3r

    DKill3r
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    Gigabyte GTX 970 G1 Gaming
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    Soundkarte:
    Creative Sound Blaster ZxR
    Gehäuse:
    Xigmatek Midgard
    Maus und Tastatur:
    Logitech G15
    Roccat Savu
    Betriebssystem:
    Linux Lite 5.2
    Monitor:
    Iiyama ProLite B2409HDS
    Nachdem ich die Tage bei Brütal Legend doch noch ziemlich Probleme mit den Stage Battles hatte, besonders in den Dry Ice Mines, hab ich es gerade vorhin zuende gespielt.:)
    Wer die Musikrichtung und Jack Black mag, wird das Spiel sehr mögen, auch wenn Double Fine die Stage Battles hätte anders designen oder nicht so ein tragendes Element hätte werden lassen können.:)
     
  21. Gamenick

    Gamenick
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    Trine 2

    Der 1. Teil war bereits klasse der 2. ist nochmal ein Stück besser.

    Vorallem gefallen haben mir die Grafik, die Hintergründe sind wirklich schön. Auch der Sound ist klasse und die Kommentare der drei Helden sind oft richtig witzig (meistens Pontius) und ausgezeichnet deutsch vertont.

    Die Spielzeit ist mit ca. 10 Stunden Hauptspiel + 5 Stunden DLC auch angemessen. Habe auch alle Schätze + Erfahrung gefunden u. stehe bei 26 Stunden.

    Freue mich schon auf den Trine 3 :D
     
  22. regenbogen1 User

    regenbogen1
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    Jep, das Spiel ist klasse nur zieht es sich am Ende wie Kaugummi.
    Am schlimmsten war diese Passage wo man sich in die sich drehende Säule beamen muss...nach 50 Versuchen klappt das dann einmal .... und dann war ich nicht schnell genug und stürze kurz vorm Ziel doch noch ab. Da fragt man sich was für Designer sowas denn entwickeln, das macht doch niemandem Spaß.
    Und dann muss man diese Stelle auch noch zurück....
    Leider sind es solche miesen und unfaire Stellen die dieses tolle Spiel runter ziehen denn ansonsten war ich sehr vom Spiel angetan.


    Okay, zuletzt durchgespielt:
    Die Duke Nukem 3D Megaton Edition.
    Alle 4 Episoden des Hauptspiels
    Und alle 3 Addons.

    Zu den Add on...
    Duke it out in DC ist klasse
    Ganz klar das Beste Add on!
    Duke it out hätte ich viel lieber als offizielle 4. Episode gehabt denn The Birth kommt da nicht ran.

    Nuklear Winter ist eher ein Fun Addon und ziemlich albern. Hatte zwar seine Momente (der Doom1 Level Abschnitt) aber noch mal zocken werde ich dieses Addon nicht.

    Duke Caribbean: Life's A Beach
    Okay, noch alberner als Nuklear Winter aber teilweise schön kreative Level:)
    Manchmal etwas unübersichtliches Leveldesign. War aber ganz spaßig...

    Und natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen und alle Achievements (außer natürlich die 3 die noch nicht freigeschaltet wurden) erspielt.

    Duke Nukem 3D bekommt von mir eine 10/10 *fg* Meiner Meinung nach der zweit beste 3d Shooter aller Zeiten...nur Quake 3 ist noch besser.
    Leider funktionieren meine Levels von damals (1996/97) nicht mehr :(
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2013
  23. Ginga Newbie

    Ginga
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    Far Cry 3

    Far Cry 2 hab ich nach ca. 1 Stunde aufgehört zu spielen, da es so unglaublich kacke war. Beim dritten Teil haben die Entwickler so ziemlich alles richtig gemacht. Das fängt schon mal zu Beginn damit an, dass man einen äußerst gelungenen Antagonisten präsentiert bekommt. Und der Anfang zudem unglaublich spannend inszeniert wurde.

    Man spielt keinen Elitesoldaten, keine Kampfmaschine und auch keinen top ausgebildeten Killer sondern einen ganz normalen Typen, der erst noch ein großer Krieger werden muss. Zumindest in der Theorie, denn praktisch leidet auch der Hauptcharakter von FC 3 Jason Brody wie auch Lara Croft am Nur-in-den-Zwischensequenzen-eine-Pussy-Syndrom. Nach dem Intro allerdings kann er ohne Probleme jede Art von Waffe bedienen, Tiere häuten und wenns sein muss Krokodile abschlachten und auch ganze Söldnerlager dem Erdboden gleich machen. Während des Spiels kann man sowohl seine Ausrüstung upgraden sowie auch neue Fähigkeiten erlernen, die eigentlich nur die Fähigkeiten verbessern die Jason sowieso schon zu beherrschen scheint. Obwohl er sowas eigentlich noch nie gemacht hat. Aber da drücken wir halt mal ein Auge zu.

    Man hat 2 größere Inseln, die man entdecken kann und auf denen man kleinere Quests sowie die Storymissionen erledigen kann.

    Zur Story (möglicherweise Spoiler):
    Die Handlung an sich wird recht nett erzählt. Allerdings zeigen sich dort viele Schwachpunkte. Zum einen tauchen wichtige Charaktere auf, werden aber nicht wirklich aufgebaut. Vor allem Citra ist nur dazu da um ihren geistigen Dünnschiss zu verbreiten.
    - Zum anderen gibt es gelungene Charaktere wie Vaas oder Sam, die aber vollkommen verheizt werden. Vor allem Vaas wird ab der Mitte des Spiels durch eine absolute Nullnummer ersetzt. In der zweiten Hälfte baut das Spiel dadurch schon etwas ab. Und auch die zwei verschiedenen Enden sind nicht wirklich gelungen. Zum Ende: Wählt nicht Citra! Man sieht ihre Titten schon vorher und ansonsten kann bei der Alten nichts gescheites rauskommen.

    Aber dafür entschädigt zumindest die erste Hälfte des Spiels.

    Das Spiel macht einfach Spaß. Sehr viel sogar. Die Spielwelt wurde wunderschön gestaltet und man fühlt sich einfach wohl darin. Das liegt auch an der Steuerung, die sehr gut gelungen ist und durch die jede Bewegung äußerst flüssig und natürlich wirkt.

    Da ich ein paar Augen zudrücke, geben ich Far Cry 3

    8/10 Punkte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. September 2013
  24. Chrischti

    Chrischti
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    332
    Das kann ich so unterschreiben. Gerade dein erster Satz:

    Ging mir genauso, 1 1/2 Stunden und das wars, so ein langweiliger Einstieg gepaart mit diesen komischen Gameplay und Designentscheidungen...:ugly: Hatte deshalb auch keine Erwartungen an den 3., aber Respekt an das Entwicklerteam, das sich die Kritik echt zu Herzen genommen hat und so ziemlich alles besser gemacht hat.
     
  25. regenbogen1 User

    regenbogen1
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    2.830
    Hab heute Doom3 BFG Edition auf Veteran durchgespielt.
    Viel zu leicht, mein original Retail Doom3 spielt sich irgendwie schwerer. Naja, war dennoch ein Spaß nach Jahren mal wieder Doom3 zu zocken....
     
  26. Gamma gesperrter Benutzer

    Gamma
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    13.037
    Sacred 2

    Das war jetzt mein erstes Action-Rollenspiel dieser Art. Also nein, ich hab auch nie Diablo gespielt. Normalerweise interessiere ich mich nicht für dieses Genre, aber damals, bei Release, hatte ich aus Spaß mal die Demo ausprobiert und wurde eigentlich ganz gut unterhalten. 5 Jahre später hab ich es mir dann endlich gekauft.:ugly:

    Und es nicht bereut. Die Spielzeit ist mit 50 Stunden angenehm lang, sodass sich die dichte Atmosphäre gut entfalten kann. Dazu passt die schön gemachte Welt, die vor allem in der ersten Hälfte äußerst gelungen ist. Stellenweise hat mich das Spiel wegen dieser Aspekte an Gothic (3) erinnert. Es gibt eine Vielzahl an Aufgaben, die ganz nett gemacht sind, und das Spielprinzip funktioniert. Sacred 2 spielt sich flüssig, schnell und motiviert.

    Zur Geschichte kann ich nicht viel positives berichten. Ich weiß, dass es eine gibt. Aber naja, so hauchdünn, dass ich keine Ahnung hab, um was es da ging. Irgendwas mit T-Energie. Leider baut das Spiel im Laufe der Zeit immer mehr ab. Die Gebiete werden kleiner und schlauchiger, es gibt weniger Quests, die Qualität ganz allgemein sinkt einfach merklich. Da war wohl nicht mehr genug Zeit.

    Leider ist selbst die aktuelle Steam-Version sehr verbuggt. Fehlerhafte Missionen gab es, je nach Gebiet, mehrere. Insgesamt dürften das sicher ~15 Stück gewesen sein. Dazu kommen paar Abstürze, ein paar Ausfälle der Tastatur (nur noch ESC ging), eine abgrundtief dumme KI, für die ich mich als Verantwortlicher in Grund und Boden schämen würde, und noch so ein paar Kleinigkeiten.

    Dass man das Addon scheinbar während des Durchgangs spielen sollte ist mir auch erst zum Schluss aufgefallen. Es wird einem ja nicht viel dazu gesagt... Mal sehen, ob ich das noch nachhole. Eher nicht.

    7,5/10
     
  27. Papa_Oscar_Whiskey

    Papa_Oscar_Whiskey
    Registriert seit:
    3. Mai 2007
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    1.550
    @Ginga: Bitte richtige Spoilertags verwenden.
     
  28. Deisler

    Deisler
    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    1.128
    Outlast

    10/10


    einfach nur genial gut, die ganze Spielmechanik ist brilliant, man pisst sich regelmäßig an, für mich das beste Gruselspiel das ich jemals gespielt habe

    auch das Ende ist brilliant
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. September 2013
  29. Iniquity heavy as fuck

    Iniquity
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    Outlast

    Super Anfang, ein wenig zu viele Jumpscares für meinen Geschmack, aber schöne Atmosphäre trotz allem. Leider nutzt sich die Spielmechanik sehr schnell ab, viele Abschnitte sind Trial & Error und es gefällt mir leider überhaupt nicht, wie die Story verläuft und endet.

    Starker Anfang, sehr schwaches Ende für mich. Werten will ich nicht :ugly:
     
  30. Freacore goldener C64

    Freacore
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    Splinter Cell Blacklist

    Das Schleichen war ganz gut, aber die Story muss man ignorieren oder sich am besten das Gegenteil vorstellen.
     
  31. Smurfinger

    Smurfinger
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    Xcom The Bureau

    Nette Story die am Schluß ab kackt.
    Carter: Mich kontrolliert keiner! :alles töten und blindewut:
    Wer sich den Scheiss hat einfallen lassen.

    Am meisten hat mich die Handbewegung in den Dialogen genervt. Was soll das andeuten? "Nach der Besprechung zu mir oder zu dir?"

    Die Steuerung im taktischem Modus hat mich oft zum kotzen gebracht. (Ich komm mit nem Artischlag nicht über ne Deckung sondern muss aussen rum? WTF?)

    JahmnekeineAhnung... von mir gibt es eine 5/10

    Nett gemacht, für PC irgendwie schlecht umgesetzt. Einmal durchgespielt gleich wieder deinstalliert. Der Reiz es beim erneutem durchspielen anders zu machen ist nicht groß genug mir das alles nochmal anzutun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2013
  32. Gamma gesperrter Benutzer

    Gamma
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    The Walking Dead

    Es ist schon ein bisschen her, dass ich ein Spiel mehr oder weniger am Stück durchgespielt habe. Das sagt also einiges über die Qualität aus. Dabei stört es mich nicht, dass TWD mit "Spiel" genauso wie Heavy Rain nicht viel am Hut hat. Es will gar kein richtiges Spiel sein, im Gegensatz zu manch anderen, und verzichtet deshalb praktisch auf Gameplay. So kann man sich viel mehr auf die Geschichte konzentrieren und muss sich den Spaß nicht von mittelmäßigem Gameplay versauen lassen.

    Die Entwickler verstehen es, ihre Geschichte spannend zu erzählen und tolle Charaktere zu zeichnen. Jede Figur war besonders und man konnte sich gut mit ihnen identifizieren. Ohne sie mögen zu müssen, aber selbst dann war es schwer, wenn man mal jemanden verloren hat. Das, und die Atmosphäre, sind die Dinge, von denen The Walking Dead lebt. Mehr ist es nicht, und muss es auch nicht sein. Die Entscheidungsfreiheit spielt sich halt in einem festgelegten Rahmen ab, den man einfach nicht überwinden kann.

    Am besten gefallen hat mir Episode 2. Dahinter Ep. 4. Die restlichen Episoden dürften sich auf einem Niveau befinden.

    Für den Nachfolger würde ich mir aber etwas mehr Adventure wünschen. Nicht zu viel, aber so Sachen wie die "Eroberung" des Motels in Ep. 1 oder das Starten des Zuges fand ich eine nette Abwechslung.

    9/10

    Den DLC werde ich noch nachholen müssen, aber da warte ich noch auf einen Sale. So gut das Spiel auch ist, 5€ ist mir so etwas nicht wert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. September 2013
  33. Ludwig

    Ludwig
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    Es gibt bisher nur eine Staffel, an der zweiten wird gerade gearbeitet.
     

  34. Hab den DLC neulich erst gespielt. Ja für die ~90min sind 5€ wohl etwas übertrieben, aber diese Miniepisoden sind auch wieder genial und man hat sofort Lust auf Staffel 2. :bet:
     
  35. Gamma gesperrter Benutzer

    Gamma
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    Ja, im Halloween Sale dürfte es das für 2,50€ geben und dann kann ich es perfekt zum Start der 2. Staffel spielen. Die sollte ja noch diesen Herbst erscheinen?! :hmm:
     
  36. RedRanger ●-Stein-der-Schande

    RedRanger
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    Mein RIG:
    CPU:
    Eckig
    Grafikkarte:
    Auch eckig
    Motherboard:
    Ebenfalls eckig
    RAM:
    Eher so länglich eckig
    Laufwerke:
    Rund oder solide
    Soundkarte:
    In den 90ern
    Gehäuse:
    Groß und quaderig
    Maus und Tastatur:
    Eckig, klein und ergonomisch
    Monitor:
    Rechteckig
    Naja der DLC war schon vor 1 oder 2 Wochen für 2,50€ im Sale. Für Halloween hoffe ich auf 66-75%
     
  37. War doch neulich erst um 50% reduziert?! :ugly:
     
  38. Magicnorris

    Magicnorris
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    DmC

    Verdammt geniales Spiel mit dynamischen Kämpfen und komplexen Kampfsystem. Geiles Artdesign und extrem abwechslungsreiche Schauplätze. Die Bosse gehören definitiv zum besten, die ich je gesehen habe.
    Der Soundtrack macht richtig Bock und unterstreicht das Geschehen auf dem Bildschirm nahezu perfekt.

    Ich kann den Hate auf dieses Spiel und die niedrigen User-Ratings auf metacritic absolut nicht nachvollziehen.

    9/10
     
  39. Balthamel Kam, sah, siegte.

    Balthamel
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    Wahrscheinlich hat maxim die alle geschrieben. :wahn:
     
  40. zero-sum Wretched

    zero-sum
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    The Puppeteer

    Es war einmal eine Demo, die wurde gestartet weil dem Spiel aus diversen Quellen viel Charme zugestanden wurde, doch die Erwartung war äußerst gering. Weil Charme hatte auch ein Rayman, ein Little Big Planet und vielleicht auch ein Mario. Doch wie geschah es, dass diese hochdonierten Titel bei mir großteils Langeweile auslösen und der Puppenspieler im Nachhinein Wohlgefühl darstellt?

    Sehr wohl, die Demo war zwar schon schön, der Kauf stellte aber immer noch ein Risiko dar. Letztendlich war der Anfang durchaus für einen Spieleinstieg repräsentativ, das restliche Spiel stellt das aber nochmal weit in den Schatten. Aber alles der Reihe nach. Im vorhinein sah es noch am ähnlichsten wie Little Big Planet aus, doch damit hat es vom Spielgefühl wenig gemein. Man springt auch durch die Levels, aber deutlich präziser und mit mehr Fähigkeiten, wie Bomben und seiner Schere durch die man durch Levelelemente (verschiedene Stoffe wie Vorhänge) schneidet bzw. fliegt. Teilwiese mit einer Geschwindigkeit die Sonic Konkurrenz macht. Doch nur weiteres gutes Gameplay hätte mich gegenüber der anderen Titel auch nicht begeistert.

    Es ist die Aufmachung und die Narration was diese Geschichte, dieses Märchen, zum wundervollen Leben erweckt. Story in einem 2D bzw. 2,5D Plattformer? Die drückt man doch meist weg wenn sie sich neben dem Intro zu sehr aufzwängt? Nicht so hier. Die Geschichte ist zwar einfach, ein böser Tyrann unterjocht diese märchenhafte Welt und man bekämpft jedem Kapitel am Ende einen seiner Handlanger, die es geht hierbei darum wie diese Geschichte erzählt wird. Charme hat schonmal die Aufmachung. Alles ist wie ein Bühnenstück aufgemacht, der Vorhang ist am Rande immer sichtbar, Teile der Welt schieben sich mit mechanischen Geräuschen in die Szene und alles sieht wie künstliche (oder grafisch doch eben echte) Dekoration aus. Und so formt und schiebt sich dauernd etwas ins und aus dem Bild, alles ist in Bewegung, ob nun in Bild oder Ton. Denn was das Spiel letztendlich besonders macht ist die Erzählung. Es wird dauernd geredet. Es gibt einen Erzähler und eine Begleiterin (sowas wie eine kleine fliegende Fee) die fast ununterbrochen Quatschen und einfach alles kommentieren was man macht, berührt, oder einfach nur die weiteren Schritte usw. Oder die beiden liefern sich bissige Wortduelle, liefern weitere Storybrocken oder unterhalten sich mit vielen weiteren Figuren in der Welt. Es gibt nur wenige Momente wo es keine Erzählung durch die "Kommentatoren" gibt. So ist dauernd was los, sei durchs teilweise rasante Gameplay und die Kommentare. So wird man in einem angenehmen Tempo richtig durch das Spiel gepeitscht, ohne zu viel Stress erzeugen zu müssen (was bei Rayman der Fall ist). Ist das nicht nervig? Wird es nicht langweilig? Gehen ihnen denn nicht mal die Gesprächsthmen aus? Niemals, es gibt keinerlei Aussetzer. Im Nachhinein sollte nach meinem Gutdünken The Cave so ähnlich sein, stattdessen gab es dort nur eine sehr überschaubare Kommentaranzahl und selbst da war nicht jeder Kommentar gelungen. Selbst Bastion sieht dagegen alt aus. Richtig verliebt habe ich mich in die weibliche Begleiterin (Englisch) was alles so bissig, oder herzallerliebst kommentiert, mit einer Stimme zum verlieben. Wenn sie sich über ein paar schöne Dekorationsgegenstände freut schlägt das richtig auf den Zuschauer über, während man sonst als erfahrener Spieler, der schon viel gesehen hat, achtlos vorbeigelaufen wäre. Ich könnte ihr weitere 10 Stunden (so lange dauerte es) zuhören. :)

    Ansonsten ist das Spiel auch von den Settings und die Aufgaben darin sehr abwechslungsreich. Von Wäldern, Westernszenario und Halloweenland, was stark an Tim Burtons A Nightmare Before Christmas erinnert, kommt man sehr viel herum. Auch die Musik ist klasse. So wird man z.B. einmal stark an den großartigen Outlaws-Soundtrack erinnert. Auch sonst ist sie großartig. Am Ende wiederhole ich, dass ich Plattformer generell meist langweilig finde, auch weil ich Spiele mit Story bevorzuge und Gameplay bei mir hinten ansteht, aber hier hatte ich nicht das Gefühl ein solches typisches Jump & Run gespielt zu haben. Ich habe eine äußerst charmante Geschichte erleben dürfen, die zwar nicht besonders schwer war (am Ende hatte ich fast 80 Leben angesammelt :ugly: ), sie war auch nicht wirklich spannend, stattdessen habe ich mich über Fortschritt gefreut, da er neue Kommentare und unglaublich liebenswerten Wortwitz bot. Ich wurde allerbestens unterhalten und dafür bin ich diesem Kleinod an Vorführungkunst dankbar. Für mich die bisher größte Überraschung des Jahres, auch wenn es gegenüber einigen anderen Spielen einfach verdammt schwer hat.
    8,5/10

    Dieses Jahr war schon ein gutes Jahr für herzhafte charmante Spiele, während sonst über weite Strecken einöde herrscht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. September 2013
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