Frontal 21

Dieses Thema im Forum "News-Kommentare" wurde erstellt von Basileus, 6. August 2009.

  1. Zorki

    Zorki
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    Frontal sollte lieber mal vor sich selber warnen!
     
  2. Als jemand der zwei Jahre schwer abhängig war, kann ich den Vorstoß, MMORPGs erst ab 18 freizugeben, nur unterstützen.

    Ja, ich hab mit 23-24 erst angefangen, MMORPGs zu zocken, aber um den Alkoholvergleich mal ranzuziehen:

    Ein Erwachsener DARF mit seinem Körper anstellen, was er will. Für einen Jugendlichen sind immer seine Eltern vor dem Gesetz verantwortlich. Scheißen wir mal einen Moment auf die Moral - schon rein juristisch macht sich ein Elternteil strafbar, wenn sein Kind säuft. Was soll da anders sein als bei Onlinesucht, sobald sie erstmal wissenschaftlich soweit erforscht ist, dass sie als Suchterkrankung anerkannt ist?

    Und wenn sich erwachsene Menschen komplett aus der analogen Gesellschaft zurückziehen und einen emotionalen Hau weg bekommen, dann will und darf ich das keinem Kind erlauben. Die soziale Entwicklung des Menschen ist erst weit nach der biologischen abgeschlossen und ein fake-soziales Belohnungssystem ist Gift für diese Entwicklung.

    Kein normaler Mensch füllt seinen zwölfjährigen Sohn mit Alk ab oder gibt im Zigaretten - weil Kinder und Jugendliche noch Dinge lernen müssen zu denen es um Himmels Willen halt der Realität bedarf.

    Aber wie's halt so ist: mediale Panikmache wird wieder mal mit ernsthaften Forderungen in einen Topf geschmissen (zugegebenermaßen nicht von uns) und der gemeine Gamer rotzt mit der Pumpgun mal fröhlich auf beides drauf.
     
  3. Das mit den 18 und 28 Jahren ist etwas peinlich, bei den 5 Jahren hingegen darf man die lange Beta nicht vergessen, zumal die US-Version viel früher als die Euro-Version auf den Markt kam.
     
  4. BaVoBa

    BaVoBa
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    Ist doch egal. Wenn der 16jährige kein WoW mehr spielen darf, kann er ja anfangen zu rauchen und Bier zu trinken. Das ist ja ab 16 erlaubt und da wird seitens der Politik auch kein ernsthafter Versuch gemacht, das zu ändern. Also wäre man auf der sicheren Seite. ;)
     
  5. RainerD

    RainerD
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    Jopp, ein randalierender Jugendlicher auf der Straße mehr oder weniger macht das Kraut auch nicht mehr fett. Suchtanfällige finden immer irgendwas...
     
  6. Patzerli

    Patzerli
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    Es ist nicht von der Hand zu weisen das MMos(wie auch andere Spiele) süchtig machen können...allerdings kosten Zigaretten ein vielfaches im Monat und sind dazu gesundheitsschädlich. Bei Alkohol das selbe aber wie auch bei Zigaretten und Alkohol werden jegliche Beschränkungen nichts bringen. Aufklärung wird verschwendete Zeit sein
     
  7. schludi

    schludi
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    Die Grundidee stimmt, genauso wie bei den Spielsüchtigen im Glücksspiel ist das Suchtpotential auch bei Onlinespielen vorhanden. Casinos sind auch ab 21, also warum keine höhere Altersbeschränkung auf Onlinespiele? Und da auch Glücksspielsüchtige therapiert werden (können) ist der Vergleich echt nicht abwägig. Wenn jemand mehr Freizeit mit Onlinespielen als mit seinen Freunden/Familie verbringt, kann man wohl von Sucht sprechen.
     
  8. Nathaniel

    Nathaniel
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    Nix Doppelbödigkeit der Gesellschaft. Suchtpotential ist das Stichwort.
     
  9. sunfire65

    sunfire65
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    Gegenfrage: wieviele Lebensjahre haben die Frontal-zuschauer schon durch diese "informative" Sendung verloren?
     
  10. Sorry wenn ich das jetzt so sagen muss, aber wer der Berichterstattung äh Hetzte von Frontal 21 noch Glauben schenkt ,ist sehr naiv...
     
  11. (sic)

    (sic)
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    also mir geht ehrlichgesagt die verharmlosung von spielen wie wow auf den nerv. ich habe schon viele freunde erlebt, die wirklich süchtig (ja ohne verharmlosende 'zeichen') waren und die spielmechanismen gerade in wow greifen schnell und effektiv zu. es hat mir noch kein wow spieler der aufgehört hat erzählt 'och harmloser zeitvertreib, kein problem' dieses spiel ist meiner meinung nach eine seuche. das soll jetzt keine lobeshymne auf frontal 21 sein, um gottes willen nicht, aber es sollte weitaus mehr recherchen zum thema mmorpg's und ihre möglichen auswirkungen auf das sozialverhalten ihrer spieler geben.
     
  12. Gman2448

    Gman2448
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    Sehr schön gekontert Gamestar! :-D

    Bei Themen in denen man sich selbst sehr gut auskennt sieht man immer wieder, wieviel Unwahrheit , Falschangaben und "Herumgedrehe" von Kommentaren in solchen Berichterstattungen diverser "aufklärenden" Medien stecken.

    Weswegen ich auch Sendungen wie Frontal21 tulichst meide!
     
  13. Was soll der ganze Jugendschutz überhaupt? Warum muss man bsw. einen 16 Jährigen vor nackten Frauen schützen? Welchen Schaden sollte er dadurch nehmen? Einen 5 Jährigen interessierts eh nicht.
    Genauso ist es totaler Murks zu versuchen Kinder bis sie 18 sind in Watte zu packen um sie dann vollkommen unvorbereitet in die Welt zu entlassen. Dann kommen "unschuldige Engel" auf einen Schlag in Kontakt mit Gewalt, Sex, Drogen, Alkohol, Rechts- Linksradikalismus, religiöser Fanatismus etc. etc. wovon sie bis dahin nie etwas hörten (um sie zu schützen) - und dann drehen sie erst recht durch. Kinder haben sich schon 1900 auf dem Schulhof geprügelt, komisch da gab's noch gar kein Counter Strike. Alle sind sich einig: Wir müssen die Jugend schützen! Aber wovor eigentlich? Und was soll das bewirken?
    Vielmehr wäre es angebracht ihre eigene Kompetenz im Umgang mit diesen Dingen zu schulen. Moral, Verantwortungsbewusstsein und Moral lassen sich auch mit 1000 Verboten nicht ersetzen. Aber offensichtlich ist die öffentliche Meinung, dass Kinder bzw. Jungendliche programmierbare Trottel sind die über das Niveau von Hunden nicht hinauskommen .. oder noch darunter liegen.
     
  14. Ui ZDF will mal wieder einen auf Bild machen :-)

    Ne im Ernst ich bin jetzt 41 und ich gebe seid Jahren offen zu das ich PC-Spielesüchtig bin.

    Aber na und ich bin seid 97 Arbeitslos zocke Wow seid der Beta wodurch ich auch über 5 Jahre Wow spiele (Tja Gamestar Redakteuere manches ist doch wahr :-)).

    Zur zeit mache ich einen Job als AGH`ler (Ehemals ABM).

    Und ich habe keine Probleme damit Wow und meine Arbeit zu verbinden und das obwohl ich Süchtig nach Spiele bin.

    Ich war noch keinen einzigen Tag Krank, komme nie zu spät und habe auch sonst keine Probleme in der Richtung man muß lernen sich die zeit einzuteilen, und darf nicht vergessen "Wow ist nur ein Spiel" das muß man sich immer vor Augen halten.
     
  15. RainerD

    RainerD
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    Jugendschutz hat durchaus Sinn. Konfrontiere einen 12-Jährigen ständig mit Pornographie. Der hat mit Sicherheit später mal keine normale Einstellung zur Sexualität. Der hat dann Wünsche, die ihm eine normale Frau wohl nie erfüllen kann. Nur, um ein Beispiel zu bringen...
     
  16. @Waupee

    Wenn man das im Griff hat, ist das auch weniger das Problem. Die Frage ist doch aber, um bei deinem Beispiel zu bleiben, könntest du das Spielen auch aufgeben, wenn du die Chance hast, wieder voll ins Arbeitsleben einzusteigen? Und wenn du das ehrlich bejahen kannst, bist du auch nicht wirklich süchtig. ;)
     
  17. SethSteiner gesperrter Benutzer

    SethSteiner
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    Totaler Quatsch RainerD, dafür gibt es garkeine Belege. Und ich wüsste auch nicht das ich eine ungesunde Einstellung dazu hätte. Kann man nur mal wieder die Augen verdrehen.

    Genauso zum ganzen Rest dieser Suchtgeschichte. Es gibt Süchtige, das ist komplett richtig. Da hilft aber keine Altersfreigabe ab 18 Jahren. WoW ist kein Alkohol und kein Nikotin, durch Alkohol und Nikotin sterben Menschen! Durch WoW stirbt niemand, das ist vollkommen balla balla eine ab 18 Freigabe zu fordern, denn solche Drogen können mit einem einfachen Spiel gar nicht verglichen werden.
    WoW ist heutzutage eben das Counterstrike von damals. So wie damals Counterstriker eher die Kinder der Videospieler waren, so sind es heute WoWler und so ist es eben auch cool und immer richtig gegen WoW zu hetzen, selbst in unseren eigenen Reihen. Ich empfinde das echt als abstoßend. Zu mal Gilden und Clans nichts anderes als die Vereine von heute sind. Damals ging der größere Teil ständig in einen Verein und verbrachte dort seine Zeit, heute ist es auch viel Online. Das ist erstmal überhaupt nichts was auf eine Sucht schließen lässt. Auch nicht, wenn man wegen einer Gildensache etwas sausen lässt. Hier sind Untersuchungen gefragt und zwar nicht mal eben über die zwei Jährchen oder vier, sondern sehr lange Zeit und zwar genau und dann die Therapien auf den Einzelnen abgestimmt.

    Mit dem Wort Sucht wird hier viel zu leichtfertig umgegangen.
     
  18. Ich bin dafür, WoW und andere Online-Spiele an Jugendliche frei zu verteilen. Dann sinkt die Kriminalität, der Alkohol- und Drogenkonsum geht zurück, Gewalttaten bleiben aus und Amokläufe sind Geschichte...denn die Jugendlichen haben dann einfach keine Zeit mehr für sowas...

    Onlinegebühren aber bitte beibehalten, damit sie wenigestens ab und zu zur Arbeit (oder zumindest zum Sozialamt) gehen...

    "Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht." (Goethe)
     
  19. 4cw

    4cw
    Ohne Jugendschutz würde der 12-Jährige auch nicht ständig mit Pornographie konfrontiert werden. Wenn er durch Zufall auf Seiten mit pornographischen Angeboten stoßen würde und ihm das nicht gefiele, würde er mit Sicherheit die Seite einfach wieder verlassen. Sollte er im umgekehrten Fall jedoch das entsprechende Angebot aus eigenem Willen suchen, gibt es auch keinen Grund, ihn davor zu "schützen". Zumal mir keine Studie bekannt ist, die deine unbegründete These bezüglich der "normalen Einstellung zur Sexualität" unterstützt.


    @ alle die sich über die "5 Jahre wegen WOW verloren"-Formulierung wundern: Möglicherweise ist damit einfach gemeint, dass er, wenn er tatsächlich wegen WOW obdachlos geworden ist, mindestens noch einige Zeit braucht, bis er wieder den Lebenstandard erreicht hat, den er vor WOW hatte. Somit muss er gar nicht 5 Jahre in WOW verbracht haben, um deswegen 5 Jahre "verloren" zu haben.
     
  20. RainerD

    RainerD
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    Wir hatten vor Jahren mal eine Videothek. Viele Jugendliche kamen herein und definierten eine Film nach gut oder schlecht anhand der Altersfreigabe. Ich bin dann direkt immer froh gewesen, denen den Film nicht geben zu dürfen. Aufgrund des Jugendschutzes: Jugendschutz macht nur für eine Gruppe aus deren Sicht keinen Sinn: Jugendliche selbst.

    Ich bleib dabei, Jugendschutz macht Sinn....
     
  21. Weissglut

    Weissglut
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    Eines muss klar sein, egal wie reisserisch es im zdf dargestellt wurde, Onlinerollenspiele haben Aufgrund des Belohungsystem und des Zusammenspiels mit "echten" Menschen einen riesigen Suchtfaktor. Das ist nicht abzustreiten. Und hier besteht auch die Gefahr. Gleich wie bei Zigaretten oder Alkohol, das wird niemand bestreiten, ist auch hier eine schnelle Abhängigkeit möglich, vor allen Dingen wenn das echte Leben nicht ganz so erfüllend ist. Der Abrutsch ist vorprogrammiert und man landet im Sumpf. Ich habe selber so einen Fall aus erster Hand erlebt.
     
  22. 4cw

    4cw
    Dein Beispiel zeigt lediglich, dass Jugendliche das begehren, was "verboten" ist. Über den Sinn von Jugendschutz sagt es jedoch nichts aus. Mich würde einmal interessieren, ob du deine Aussage auch begründen kannst. Übrigens macht meiner Meinung nach Jugendschutz auch keinen wirklichen Sinn (zumindest im Beispiel der Seiten mit pornographischem Inhalt, um die es hier ging), obwohl ich kein Jugendlicher bin.
     
  23. Salenca

    Salenca
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    Oh man, dann sollten sie Sims aber auch erst ab 18 freigeben, da war ich vor ein paar Jahren vor allem beim ersten Teil tatsächlich süchtig danach. "Pädagogisch wertvoll" hin oder her.

    Dass die gute Frau mehr Suchttherapien für bereits süchtige gewordene Spieler fordert leutet mir ja ein und das mag auch tatsächlich sinnvoll sein. WoW aber erst ab 18 freizugeben wird auch nichts bringen. Das fängt bei den volljährigen Personen wie dem 28 Spieler dees Berichtes an, der ja nicht mehr unter den Jugendschutz fällt und hört bei den Eltern auf, die ihre Kinder nach wie vor vor dieses Spiel setzen, um eine Weile "ihre Ruhe vor ihnen" zu haben...

    Was ich damit meine ist, dass ein Verbot allein das Problem nicht löst, da müsste man eher die Eltern und Freunde der betroffenen Personen "umerziehen", dass diese mehr auf das Spielverhalten achten und notfalls auch dafür sorgen, dass der Betroffene sein soziales Umfeld nicht verliert bzw. sich eben wieder eines ufbaut...
     
  24. Nochmal der Ex-Suchti von weiter oben. Ich bin einer von den wenigen jungen Lehrern, die selber spielen, die schon zig mal auf ner LAN waren und die mit dem Killerspiel-Uggabugga keiner verrückt machen kann.

    Allerdings kenn ich auch die geistige Verfassung der Jungs und Mädels ein bißchen besser als der Durchschnittszocker und ich muss sagen, dass man da schon ganz schön aufpassen muss, auf was man die Kids loslässt:

    Die sind schon mal aus Reflex für die Todesstrafe, gegen Europa, fanden Hitler garnich so schlimm, jammern über Demokratie und geben unkritisch alles wider, was man so in sie reinstopft. Und ja, Kids SIND programmierbar, schließlich ist Heranwachsen aus einer gewissen Forschungssicht nichts anderes als Beeinflussung durch die Umwelt. Das heißt aber, dass alles was man als Lehrer NICHT tun sollte ist, die Kids politisch oder andersweitig radikal zu beeinflussen. Aber genau sowas machen MMORPGs auf einem anderen Level.

    Killerspiele trainieren nicht das Killen, da sind wir uns einig, aber tagelanges Questen und Raiden bereitet den Junior nicht im Mindesten auf die Anforderungen des normalen Lebens vor und wenn das alles ist, was der Bub nach der Schule macht, versteht der von dem was ich ihm in der Schule an notwendigem Alltagswissen an die Hand geben will streckenweise mal überhaupt nix mehr, weil seine Verhaltensmuster nicht zu dem passen, was in der Realität so passiert.
     
  25. joharst

    joharst
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    Interessant finde ich auch, dass gestern Nacht auf demselben Sender eine Sendung lief (VolleKanne), bei der WoW vorgestellt und in höchsten Tönen gelobt wurde...

    P.S. Für die Altersfreigabe ab 18 bin ich auch!
     
  26. Merin

    Merin
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    ,Also ich glaube auch, das es so etwas wie Onlinespielsucht gibt. Ich finde es auch seltsam dass das hier von einigen so kathegorisch abgestritten wird. Es gibt Leute die sich komplett im Internet verleieren und nicht mehr wirklich lebenfähig sind... Allerdings glaube ich nicht dass sich das durch Verbote und Altersbeschränkungen korrigieren lässt. Die Berichterstattung von Frontal 21 greift zwar ein wichitges Thema auf, geht es aber meiner Meinung nach falsch an. Ein Mensch der von zuhause aus auf andere zugeht, und es auch zu schätzen weiß mit anderen etwas zu unternehmen, ist weit mehr gegen die Sucht gefeit als andere. Somit liegt das größte Problem bei der Erziehung und dem familiären Hintergrund, aber auch der Situation des Menschens. Ich vergleiche das mal mit einer anderen Sucht, ich habe zum Beispiel als es mir auf Grund einer sehr schlechten Situation in meiner Familie die mich sehr belastet hat mit dem Rauchen angefangen. Aber als es wieder besser ging und ich wieder Boden unter den Füßen hatte und mein Leben wieder im Griff, habe ich es auch geschafft von alleine wieder aufzuhören. Süchte sind oft einfach Probleme die man irgendwie in eine andere Form passt. In Fall von diesem Robert der an der Uni angefangen hat zu zocken, der wird wahrscheinlich Probleme an der Uni gehabt haben, ist mit den Leuten nicht klargekommen und es war vllt auch nciht das richtige Fach, das hat er nicht mehr gehandelt gekriegt also hat er sich in eine fremde Welt gestürzt.. Das Problem liegt das aber nicht beim Spiel sondern das Problem wird nur über das Spiel verschleiert. Ich denke auch dass es nicht darauf ankommt, wie viel man am PC sitzt, die Zeit macht keine Aussage opb man süchtig ist.. Sondern ob man in Situationen ohne Pc suverain handeln kann..
    Ich sitze viel am Pc, aber ich bin hundertptozentig nciht süchtig, auch wenn meine Mutter das manchmal andeutet und glaubt.. von daher kann cih acuh die abweisenden Posts verstehen, diese leute werden sicher auch von verwandten genervt sie wären süchtig obwohl sie es nicht sind.. das heißt aber nicht dass es die Sucht nicht gibt und dass sie nicht behandelt werden muss..
    Liebe Grüße
    Merin
     
  27. Nochmal zu dem Schutz vor Pornographie: Ich finde es ansich o.k. das ein (sagen wir mal) 12 sich keine Pornos angucken darf (muss ja auch nich sein oder?) aber ab so ca. 15 is das doch auch egal oder? da weiß man ja schließlich schon wie "das" funktioniert und ein normaler Mensch ganz sehen was nicht mehr normal/krank/eklig ist. Gut können vielleicht nicht alle von unseren dicken Kindern aber der Großteil schon. Und außerdem muss man bei Google nur das gewünschte Wort eingeben und schon hat man zigtausende Pornoseiten vor sich. was is das für Jugendschutz???

    Genau so seh ich das mit dem "Schutz" vor Spielen (aus Suchtgründen oder Gewalt is egal) wenns sichs die Jugend nich im Laden kauft laden sie sichs halt im Internet runter, is eh viel bequemer, dauert nur länger
    aber wem sag ich das...
     
  28. SebastianD

    SebastianD
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    WOW ab 18 mit extrem verschärften Kontrollen. Zudem sollten die Eltern den Kindern einfach mal das Spiel abnehmen oder löschen.

    Das wird dan wahrscheinlich ausrasten aber man muss es wagen.
     
  29. wer von euch immer noch glaubt das es bei dieser sendung wirklich um internetsucht geht tut mir leid...

    es geht einzig und allein darum das internet wieder einmal schlecht zu reden. das internet macht den "bestimmern" nunmal angst. jede aussage die sie uns auftischen kann in zeiten des internets überprüft werden. das wollen die aber nicht. selbst frontal 21 liefert doch grade mal wieder mit dieser sendung den beweis: schlecht recherchierte arbeit die übers web wiederlegt werden kann (natürlich nicht in allen pounkten, da ich selber daran glaube das es eine art internetsucht gibt). somit ergibt sich für die sogenannten journalisten des ZDF die tatsache das man in zukunft "mal arbeiten" muss um ordentlich rechercheirte informationen zu liefern.

    wer propaganda serviert hat kein interesse daran das dieser frei zugänglich wiederlegt werden kann. ZDF als langer arm der lobbyisten und wir zahlen die gebühren für so einen müll!
     
  30. Nasivin

    Nasivin
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    Im Grunde wurde ja nix falsches berichtet. Das WoW für viele ein Suchtspiel ist, ist unbestritten. Ich hab es selbst 9 Monate von Anfang an gespielt und bin froh, dass ich davon wieder weg kam. Während ich es gespielt hab, war ich ein anderer Mensch.

    Wer hier den Beitrag von Fontal kritisiert und das als unwahr hinstellt, der spielt WoW und ist wahrs. selbst von der Sucht betroffen.

    Verbieten ist totaler Schwachsinn, aber man darf ja darauf hinweisen, dass es so hohes Suchtpotential hat, oder etwa nicht?
     
  31. Der Falk

    Der Falk
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    5000 Stunden? 5 Jahre verloren? 5000h/5x365d. Das sind keine 3h pro Tag. Boah, ey, voll süchtig! Sollten lieber mal einen Enthüllungsbericht über Enthüllungsjournalisten bringen...
     
  32. Und wieder mal sollen einfache Spieler dafür büßen, dass so ein "Spinner" auf sein Leben nicht klar kommt...

    Ich bin eigendlich ein sehr verständnisvoller Mensch aber wenn andere Leute, die Schuld jemand anders in die Schuhe schieben (hier jetzt World of Warcraft) kenn kein Padron....Es ist zu so einfach jemand die Schuld zu geben anstatt, sie an sich selbst zu suchen....

    Wenn er z.b Drogen genommen hätte, hätte er den Drogen die Schuld für seine Sucht gegeben? Sehr wahrscheinlich....

    Man kann von fast allen süchtig werden, ob es nun Essen, Drogen, Arbeit, Sex....

    Es ist wie die Diskussion von Killerspielen & dem Amoklauf in Winneden: Einfache Spieler müssen wieder drunter leiden, weil es so bekloppte Typen wie ihn gibt...
     
  33. Es gibt auch Leute, die nach Kleberschnüffeln süchtig sind...und nu?
     
  34. Uran

    Uran
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    Nun ja!. Fakt ist, das es Online sucht gibt. Fakt ist auch, das Computerspiele die haupt Konkurrenten der Fernseh Medien sind, und da werden sie eben bekämpft wo man kann.
     
  35. So geil die auch aussieht, Ahnung hat sie trotzdem nicht.
    Wenn ein Süchtiger wüsste dass er süchtig ist gäbe es kein Problem, eigentlich ist es ihm einfach nur egal bis nicht der Tag kommt wo er sich mehr aufregt als es Nutzen hat.
    Wer WoW gespielt hat wird wissen was ich meine, da rasten Leute wegen nichts aus, beleidigen sich usw - das ist genau dieser Prozess.

    DANN bringt eine Therapie etwas, um den Schaden zu kitten der entstand.
    Zu was anderem taugen solche Ärtze eh nicht, vor allem wenn sie sich nur vorstellen können was da passiert.

    Aber Erfolge werden eh direkt wieder zunichte gemacht. Findet kein Job weil er 2-3 Jahre lang Lücken im Lebenslauf hat, während die Firma konstant Praktikaten beschäftigt um nicht zahlen zu müssen. Da erscheint die WoW Sucht garnicht mehr schlimm...

    Also mal eine Frage an die SPD. Was bringt es Leute dort rauszuhauen wenn ihnen keine gescheite Zukunft geboten wird? Und genau dort versagt unsere Politik, alles geht den Bach runter, mehr, schneller und billiger - Löhne inklusive. Wenn man schon sowas angeht dann mit einem rundum Paket oder lasst es gleich bleiben. Ich würde mich für 6 Euro die Stunde auch nicht aus dem Sessel bewegen, während mein Boss reicher und reicher wird.

    Ansonsten ist es simpel:
    Onlinegaming ab 18 ! Was kostet und Sucht auslösen kann ist nichts für Kinder. Die sollen sich mit LANs begnügen, dann hocken die dort wenigstens nicht allein rum und haben Freunde.
    Es ist nicht nur die Sucht, auch ihr Verhalten wird immer asozialer. Wer wissen will was ich meine soll an einem WoW-Patch Tag in Foren und Kommentaren lesen, während die Server noch offline sind !
    Dies habe ich bei inwow.de gesehn weil ich wissen wollte was die ändern, doch 30 Sekunden später nach 70 Seiten "Hurensohn" Kommentaren, hatte ich keine Lust mehr. Hat mich daran erinnert wieso ich dieses Spiel in die Mülltonne verbannt hab...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. August 2009
  36. RainerD

    RainerD
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    An Computersucht ist der Computer schuld, an Amokläufen die Killerspiele, an Alkoholsucht der Alkohol, an Nikotionsucht das Nikotin...

    aber jetzt stell ich mir die konkrete Frage, wer ist an Sexsucht schuld?
     
  37. Helldiver

    Helldiver
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    Ehrlichgesagt das Gehirn weil es sich selsbst mit Dopamin zu dröhnt^^
     
  38. Alle MMOs ab 18 wär gar nichtmal so verkehrt, dann kann man bedenkenlos mehr Sex und Gewalt einbauen. ;>
    Letzteres vermisse ich in Warhammer Online doch ein wenig, denn es würde gut zur Atmosphäre von so einem düsteren Universum passen, wenn ein Chaoskrieger ein paar Köpfe fliegen lässt o.Ä...
     
  39. ach wie geil ist das den 5 jahre verloren und das game gibts nicht so lange... das ist doch scharf... tja spielesucht ist auch ein relativer begriff, 5000 stunden... naja kommt soviele stunden hab ich schon locker durch und ich bin nicht süchtig ich tus nur gerne


    Wolve
     
  40. Asmodina82

    Asmodina82
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    14
    Und wieso redet niemand über die TV-Sucht vieler Deutscher? Ach ja, stimmt, die brauchen ja ihre Quoten -.-
     
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