Neues aus Winnenden.

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Silent Hunter, 8. September 2009.

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  1. Silent Hunter Bambis Alptraum

    Silent Hunter
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  2. Ja wunderbar, hat wer was anderes erwartet?

    Der Junge hat ein Sockenschuss, wird jahrelang nicht behandelt und am Ende warens die "Killerspiele". :rolleyes:
     
  3. Silent Hunter Bambis Alptraum

    Silent Hunter
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    (... und er war sich darueber sogar im Klaren).

    Vielleicht sollte man lieber mal etwas mehr Aufklaerung ueber psychische Erkrankungen betreiben. Und irgendwas gegen die Unterversorgung Deutschlands im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich tun (afaik gibt's nur 400 Praxen in Deutschland fuer knapp 16 Millionen Kinder und Jugendliche, und die Wartezeit fuer einen Termin liegt bei knapp einem halben Jahr).

    Aber damit gewinnt man ja keine Waehlerstimmen. Mann, wie mich dieses Politikergesocks ankotzt.
     
  4. "Zuhause nährte Tim K. seine "schlimmen Gedanken" mit Gewalt- und Horrorfilmen sowie Ego-Shooter-Spielen, die er massenweise konsumierte."

    Mehr wird in dem Artikel doch nicht über Ego-Shooter gesagt, oder?
    Da kann ich persönlich jetzt so nichts falsches dran erkennen. Der Artikel an sich ist vielleicht etwas unsachlich.
     
  5. Warum willst du die Eltern an den Pranger stellen und öffentlich denunzieren?
    Klingt eher nach der gleichen Schnellschuss-Mentalität, die Leute dazu veranlasst Computerspielen die Schuld zu geben.
    Die Verantwortung der Eltern für den Werdegang des Kindes sollte man erstmal feststellen, und das ist nicht einfach.
     
  6. Tja, die einen haben keine Ahnung und geben Killerspielen die Schuld, andere haben keine Ahnung und geben halt den Eltern die Schuld.

    Bevor ihr verlangt das man sachlich über Killerspiele diskutiert solltet ihr erstmal selber sachlich bleiben.
     
  7. Wetter Animesüchtig

    Wetter
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    Die Frage für mich lautet: Warum haben die Eltern nicht auf den Rat gehört, warum "halfen" seine Eltern ihn indirekt, seine Fantasien weiter auszuleben und auszubauen...

    In Grunde können die Eltern nicht weiter so tun, als ob sie von nichts gewusst hätten. Es gab Anzeichen. Warum sie nicht konsequent gedeutet wurden müssen andere herausfinden.
     
  8. ShacBH

    ShacBH
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    Was anderes hat wohl niemand erwartet weil das ganze doch schon seit den ersten Tagen bekannt war. Der Vater hat sein übriges getan und sein Sohn noch mit in den Schützenverein genommen wo er ihm noch beibrachte wie man schießt obwohl er wusste das der Sohn eine tickende Zeitbombe ist.(Soviel zum Thema Kontrolle auf Schießständen,wir brauchen keine strengen Waffengesezte sondern nur mal einen der sich die Krankheitsgeschichten der Mitglieder bzw der Gäste dort anschaut).
    Ob Spiele jetzt wirklich die Ursachen waren kann man immer noch nicht genau sagen. Er selbst sagte ja er benutzt es zum abreagieren alle anderen sagen(vielleicht um nicht nochmal blöd dazustehen) die Spiele hätten das Verhalten gefördert ebenso hat die Mutter die Spiele besorgt wo er nicht drankam. Medienkompetenz ftw.
    Das er von der Krankheit wusste wurde damals schon gesagt als sich ein Arzt verplappert hatte und die Eltern habens bestritten.

    Und das er was gegen Frauen hatte war doch irgendwie klar nach den ersten Kommentaren auch wenn der Grund wie man jetzt weiß ein anderer war aber unsere polizei hält weiterhin an Vermutungen fest ebenso ist hier wieder etwas was man allen Medien mal vor die Birne hauen sollte.

    Wie so gut jeder Amokläufer seit Columbine. Ansich nix schlimmes aber wenn die Psychiaterin schon dabei feststellt das er Probleme hat sollte schon die Alarmglocken klingen. Das das ganze ziemlich leicht war dank unserer Medien die sich bei solchen Sachen wie die Geier einfach über ALLES über den Amoklauf berichten wollten und mit großem Getöse, tragen sie wohl auch ein Teil der Schuld wenn sie das ganze so ausufern das man sagen kann die entwickeln ein Amoklaufplan for Dummies.(Beispiel Bild mit ihren Plänen und Zeichnungen)
     
  9. Dass es der Vater war, der seine Waffe nicht vorschriftsmäßig weggeschlossen hat, kannst du wohl nicht bestreiten :rolleyes:
     
  10. Musikus

    Musikus
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    Hach Ihr seid herzallerliebst. Ihr regt Euch auf, wenn bei Computerspielen allein eine Schuld gesehen wird - aber habt keinerlei Problem damit, jetzt die alleinige Schuld bei den Eltern zu sehen. Irgendwie scheinheilig.
     
  11. Gilad Pellaeon

    Gilad Pellaeon
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    Aber anscheinend sind es ja nicht nur die Killerspiele sondern auch die Bilder von Männern die von Dominas gequält werden, das steht etwas weiter unten.
     
  12. Und ich will auch nicht. Eine herumliegende Waffe macht aber keinen Amokläufer.
     
  13. Sie ermöglicht ihn in dieser Form aber erst.

    Ansonsten kann man bei allem so argumentieren.
    Mangelhafte Aufmerksamkeit der Eltern macht auch noch keinen Amokläufer. Dennoch kann es Ursache dafür sein, dass so etwas nicht verhindert wird. Erst recht wenn es nachgewiesen ist, dass das eigene Kind krank ist und bereits solche Gedanken hat. Und das ist Fakt, daran lässt sich nichts rütteln.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. September 2009
  14. Sid6dot7

    Sid6dot7
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    Das ist das schöne bei Mensch. Mensch kann mit seiner ungeheuren Intelligenz komplexe Ursachengeflechte zu einem linearen Gedankenstrang zusammenführen, indem er evtl. wichtige (für ihn selbst unwichtige oder nicht seiner "Meinung" genügend angepasste) Ursachen außen vor lässt. So sind sie leichter zu verdauen, aber entsprechen noch lange nicht der Wahrheit. Wenn das mehrere Menschen machen gibt's wie immer schönes Gedankenchaos aus Schuldzuweisungen, Ignoranz, Selbstherrlichkeit und Heuchelei. Statt endlich mal die Probleme (Ursachen) selbst anzugehen. Hachjaa...

    Ok :ugly:
     
  15. Nein, das Vorhandensein einer Schusswaffe ermöglicht den Amoklauf. Logischerweise müsstest du glauben, der Amokläufer hätte sich nach seinem Entschluss keine Waffe illegal besorgen können, wenn du meinst, dass es ein entscheidender Fehler war, das der Vater eine herumliegen hatte.
    Mangelhafte Aufmerksamkeit von Seiten der Eltern reicht nicht, um den Eltern Schuld zuzuweisen. Für dich reicht scheinbar die Möglichkeit, dass sowas einen Amokläufer macht. Ich bestreite, dass es ohne einen anderen Schlüsselfaktor möglich ist, Aufmerksamkeitsdefizite und Amoklauf in Verbindung zu bringen. Ebenso ist bei Computerspielen und Amoklauf ohne einen anderen entscheidenden Faktor keine Verbindung möglich.
    Als die Eltern von Gewaltfantasien und der bipolaren Störung wussten, kannst du denn sagen was sie hätten tun können um die Tat zu verhindern, obwohl sie nichts von der Intention wussten?
     
  16. Ob er das könnte oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle, die Schusswaffe war vorhanden, er hat sie genutzt. Hätte der Vater sie entsprechend den gesetzlichen Vorschriften(!) weggesperrt, hätte er sie nicht zu nutzen können. Punkt. Hätte, wäre, wenn gibt es nicht, so sehen die Tatsachen aus. Der Vater ist in diesem Punkt schuldig, ohne wenn und aber.
    Ganz abgesehen davon gibt es schon längst wissenschaftliche Studien, die belegen, dass für Menschen mit solchen psychischen Störungen die Hemmschwelle ohne dass eine Waffe vorhanden ist höher ist, eine solche Tat zu begehen. Warum? Weil es sich dabei meistens um Kurzschlusstaten handelt, die sind nicht alle langfristig geplant.

    Lies erstmal meinen Post, da siehst du, dass ich genau das ausgeschlossen habe. Noch genauer kann man es nicht schreiben.
    Aber extra nochmal für dich, wörtlich zitiert: "Mangelhafte Aufmerksamkeit der Eltern macht auch noch keinen Amokläufer."

    Du solltest weniger interpretieren, sondern das lesen, was gepostet wird. Niemand hat allein einer Sache die Schuld zugesprochen. Natürlich sind es nicht einzelne Faktoren, sondern ein Zusammenspiel unglücklicher bis miserabler Faktoren. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass jedem Faktor eine gewisse Schuld zugewiesen werden kann, vom hänselnden Mitschüler (ich weiß, dass dies in diesem Fall nicht so gewesen ist) bis zur unaufmerksamen Umwelt.

    Sie hätten sich an den Rat der Menschen halten sollen, die etwas von diesem Gebiet verstehen. Und dass der Junge solche Gedanken hatte, war dem psychologischen Bericht nach zu urteilen kein Geheimnis.
     
  17. Wie geplant die Aktion war wissen wir von diesem Amokläufer nicht. Oder weißt du es? Der Artikel lädt nur zur Spekulation ein, indem er sagt 1 Woche vorher habe er 3 Mal mit seinem Vater trainiert. Der Täter kann übrigens auch im Affekt eine Waffe besorgen.
    Daher trägt der Vater keine Schuld durch den unvorsichtigen Umgang mit der Waffe.

    Stimmt, ich hab mich beim darauffolgenden Satz verzettelt bei der Schuld der Eltern und der Ursache für seinen Amoklauf.

    Ich finde es ist leicht vom Computersessel bequem zu attestieren, jemand sei unaufmerksam. Selbst als er gestand, Gewaltfantasien zu haben, kann ich gut nachvollziehen dass der Gedanke, gerade in ihrem Umkreis, bei gerade ihrem Sohn, so eine Tat erwarten zu können nicht in den Kopf wollte. Und so wird es wahrscheinlich vielen gehen, die von Angehörigen sowas hören. Danach ist ja alles so klar, aber vorher ist es das häufig nicht.
    Als externer Beobachter ist es eine gute Grundregel, Leute nicht an die Wand zu stellen weil man nicht in der Situation war.

    Was war der Rat?
     
  18. Ihn psychologisch zu behandeln, daran wurde sich nicht gehalten.

    Zur Waffe: da kommen wir eh auf keinen grünen Zweig mehr, da wird auch niemand von seinem Standpunkt abrücken, daher lassen wir das lieber.
     
  19. Schuld ist einzig und allein der Täter.

    Natürlich, jeder Mensch kann mal einen Aussetzer haben, aber wer einen Mord über Wochen plant und ohne Gewissensbisse durchführt, ist auf alle Fälle Schuld.

    Die Eltern hätten natürlich anders reagieren müssen, aber wer traut seinem Kind schon sowas zu?
     
  20. Hatte er nicht während der Zeit, als er den Amoklauf begangen hatte, 4 Sitzungen?
    Und im Artikel steht, dass er nach der ersten Sitzung schon den Glauben daran verlor, laut einer Analyse nach dem Amoklauf.
    Nur wo geht hervor, dass die Eltern irgendetwas bei der Behandlung gelenkt haben? Gibt es Indizien, dass die Eltern nicht wollten? In einem anderen Artikel der Stuttgarter Nachrichten wird geschrieben, die Mutter habe ihn zu den ersten Sitzungen ermuntert. Auch dieser Artikel schweigt, warum es zu keinen weiteren gekommen ist. klick
    Schreibt auch:
    Am Ende bleibt immernoch die Frage, was die Eltern tun sollen, wenn sich ihr Sohn irgendeines Tages einfach entscheidet die Waffe zu nehmen und Leute zu töten?
    Ich glaube nicht dass die Eltern das irgendwie verhindern konnten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. September 2009
  21. Silent Hunter Bambis Alptraum

    Silent Hunter
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    Nein ... ein manisch-depressiver in einer der beiden Phasen ist ziemlich schuldunfaehig.

    Nein. Siehe oben. Ein psychisch Kranker kann ziemlich schuldunfaehig sein.

    Jemand, der sich ein bisschen ueber die bipolare Stoerung informiert hat und psychische Erkrankungen nicht fuer ein Geruecht haelt?

    Ich lese grade ein interessantes Buch ("Kids in the syndrome mix" von Martin Kutscher), und das Kapitel ueber die manisch-depressive Erkrankung bei Kindern beginnt mit einem Spruch Marke "Verglichen mit MD sind saemtliche anderen Erkrankungen in diesem Buch (ADHS, Autismus, Asperger, sensorisch-integrative Stoerungen, Lernbehinderungen, etc) fast ein Kindergeburtstag. MD kann der blanke Horror sein."
     
  22. Silent Hunter Bambis Alptraum

    Silent Hunter
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    28.614
    Ein Psychiater braucht etwas mehr Zeit, um eine Diagnose zu stellen und dann eine eventuell notwendige medikamentoese Einstellung vorzunehmen. Da sitzt der Rezeptblock halt in Deutschland nicht so locker wie z.B. in den USA.

    Das ist ganz normal, wenn man manisch-depressiv ist. Du willst doch nicht etwa behaupten, dass die Gedankengaenge eines psychisch Kranken immer logisch und rational sind?

    Die Dinger vorschriftsmaessig aufbewahren, so dass Unberechtigte keinen Zugriff drauf haben? Und die Munition auch vorschriftsmaessig aufbewahren, d.h. getrennt von der Waffe (jup, dafuer braucht man (seit Emsdetten glaube ich) nen zweiten Safe) und ebenfalls so, dass Unberechtigte keinen Zugriff drauf haben?
     
  23. T0m

    T0m
    Vielleicht sollte man sich im nachhinein nicht zu lange damit aufhalten, wo er jetzt die Waffe her hatte. Es gab doch für Leute mit krimineller Energie schon immer Wege sich sowas zu beschaffen.
     
  24. T0m

    T0m
    @Exilant: Mit Waffe meine ich jetzt nicht nur Pistolen etc. Die Bemerkung von mir zielte auch darauf ab, dass ein Vorhandensein einer Waffe jetzt nicht der Grund für so eine Tat sein kann. Jetzt noch die Schuld an jemanden fest zumachen ist normal für unsere Gesellschaft, aber ziemlich kurzsichtig. Angenommen er hätte eine andere Waffe als die ausm Nachttisch verwendet, wo liegt da denn dann der Unterschied (wenn man von der selben Opferanzahl ausgeht)?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. September 2009
  25. Einen Makel in Sachen Videospiele hat der Bericht!
    Hieß es nicht damals sogar von Heribert Rech (CDU) persönlich: es wurden 2 Spiele gefunden, seiner Meinung nach 2 Killerspiele gefunden?
    Und jetzt heisst es massenweise?
    Dies ist irgendwie sehr wiedersprüchlich.

    Sonst muss ich sagen, toller Artikel der endlich mal das aufdeckte was wir Gamer schon seid Erfurt geahnt hatten.
    Psychische Probleme sind die Wahre Ursache für soetwas.
    Würde mich aber nicht wundern, wenn ein Christian Pfeiffer und Bosbach diese bibolare-manisch-depressive-Erkrankung den Games in die Schuhe zu schieben werden.
     
  26. Ja, das ist sehr widersprüchlich. Woher kommen denn eigentlich die vielen Killerspiele denn her, die Tim K. gespielt haben soll?
    Und warum kann es einfach nicht vermieden werden, dass Tim K. "Killerspiele" gespielt haben soll, obwohl doch jahrelanges Mobbing und eine eher "schüchtern-schwache Persönlichkeit" das zweitgrößte School-Shooting nach Erfurt und in der Welt überhaupt ausgelöst haben?

    Und ich finde es andererseits gut, dass "angeprangert" wird, dass trot der "Tragödie von Erfurt" Jäger, Sportschützen, Polizisten und andere Leute, die mit einer "scharfen" Waffe umgehen müssen, sie noch immer zu leicht Unbefugten zugänglich machen. Auch, weil "gute" Waffenschränke ja fast so teuer sind wie die Waffen selbst und so hart es klingt, für diese Leute schon einen Nutzen haben.
     
  27. ShacBH

    ShacBH
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    Die Waffe selbst macht keinen Amokläufer das streitet niemand ab. Dennoch wenn ich als Vater weiß mein Sohn ist krank und er könnte auf einmal ein Blackout bekommen dann nehme ich ihn doch nicht mit in einen Schützenverein wo er tranieren kann und walte extra Vorsicht daheim um die Waffe wegzuschließen. Wenn er auf einmal auf die Idee kommt ein Blutbad anzurichten dann ist ne Waffe auf dem Nachttisch doch sowas wie ne Einladung dazu.
    Der Vater zumindest trägt damit auch eine Teilschuld.
     
  28. T0m

    T0m
    Im Bericht heisst es "... die er massenweise konsumierte".


    Wer weiss was der genau wusste. Vielleicht hätte man den Eltern auch schon früher das Sorgerecht entziehen sollen. Aber wer kann und will das schon beurteilen, die Eltern streiten ja anscheinend vieles ab gewusst zu haben.
     
  29. Artticler

    Artticler
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    Das alles hört sich nach einer typisch bürgerlichen Durchschnittsfamilie an, in der manche Dinge einfach nicht sein dürfen. Der Stammhalter ist psychisch krank und anstatt ihn zu behandeln wird es einfach totgeschwiegen oder nur oberflächlich behandelt.

    Dafür drückt der Vater seinem Sohn noch eine Waffe in die Hand und die kleinbürgerliche Fassade wird unter allen Umständen aufrecht gehalten.

    Bis es zu spät ist. Wahrscheinlich hat der Drang, ja nichts an die Stammtische dringen zu lassen (Hast du schon gehört, der Sohn von unserem Schützenkönig sitzt in der Klappse...) mehreren Menschen das Leben gekostet.
     
  30. Binitec

    Binitec
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    Frankfurt
    Toll auch der Spiegel Artikel zu dem Thema:



    Es ist natürlich für einen Gewalttäter undenkbar eine Geisel zu nehmen, dafür muss man vorher Ego Shooter gespielt haben. :aua:
     
  31. Soviel zur Unschuld der Eltern, oder besser gesgat des Vaters :lol:
    Wer mit sienem geistig labilem Sohn 1000 Schuss kauft und dann auch noch die Waffe unversperrt aufbewahrt hat sie doch nicht mehr alle.
     
  32. cpt.ahoi Reserve hat Ruh

    cpt.ahoi
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    1.566
    Die Waffe unversperrt lassen: da sind wir uns wohl einig.

    Beim Munitionskauf sehe ich kein Problem. Im Artikel heißt es ja, es sei ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für den Vater gewesen. Dass er plötzlich wieder Geschenke macht, könnte man schließlich auch als Besserungsanzeichen sehen.

    1000 Schuss sind übrigens auch nicht wirklich viel Munition.
     
  33. In den falschen Hände hat das des öfteren für ne Menge Tote Menschen gereicht.
     
  34. Winnenden - der gemachte Täter und die unterdrückten Beweise

    http://www.youtube.com/watch?v=gf81pPf5KWA&hl=de

    Klingt zwar sehr nach Verschwörungstheorie, ist aber interessant anzuschauen, wie sehr die Polizei in Winnenden versagt hat.
     
  35. Ich kann das irgendwie nicht so recht glauben...
    Dann wäre ja 99% der offiziellen Aussage erstunken und erlogen :huh:

    Stimmt das mit den Emissionen der Beretta?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. September 2009
  36. T0m

    T0m
  37. Was wirdn dazu gesagt? Kann mir das Video grad net angucken. (Unibib)
     
  38. LineofFire

    LineofFire
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    " „Es gibt zwei Behauptungen, warum es solche Menschen gibt. Die einen sagen, man wird so geboren, die anderen sagen, man wird zu dem gemacht. Die Wahrheit ist, diejenigen haben es schon von Geburt an in sich, es kommt jedoch nur raus, wenn das Gemachte hinzukommt!“

    Was ist „Es“ in dieser Selbstanalyse? Es, das ist das Böse. Wie in Stephen Kings Horrorroman mit dem Titel „Es“.

    Der Amoklauf selbst, der am Morgen des 11. März kurz nach 9 Uhr in der Albertville-Realschule begann, unterteilt sich für Professor du Bois in zwei Phasen. Wie so oft bei „Counter-Strike“ am PC gesehen, mordet Tim seine Opfer kalt wie ein Berufskiller mit Kopfschüssen. Was danach kommt, die Flucht aus der Schule, die Geiselnahme eines Autofahrers, die Irrfahrt entspricht dem Spiel „Far Cry 2“, der Überrumpelung des Feindes mit List und Tücke.

    „Far Cry 2“ hatte Tim von seiner Mutter zu Weihnachten geschenkt bekommen, seinem letzten Fest."

    Quelle: Bild.de


    Ich denke den Autos dieses Textes sollte man auch mal vorsorglich psychologisch überprüfen...

    ;)
     
  39. Xizor kann oft nicht so gut mit Bildern

    Xizor
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    Kiel
    "Es kann keine Beretta gewesen sein, weil keiner der Schüler ein Knalltrauma hat."

    Und dann unterstellt er der Polizei, die Morde begangen bzw. den Täter zu decken und das Ganze Tim K. untergeschoben zu haben. :huh:
     

  40. Nein, stimmt nicht.

    Pistolenschüsse sind verhältnismäßig leise. Knalltrauma wär da n Wunder.
     
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