Was war vor dem Urknall?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Peter Pain, 17. März 2010.

  1. Groundhog13 webskaster

    Groundhog13
    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    98.623
    Ort:
    skaskacity
    Mein RIG:
    CPU:
    Intel Pentium S (150 MHz)
    Grafikkarte:
    ATi Rage Pro
    RAM:
    32MB EDO-RAM
    Laufwerke:
    Quantum Bigfoot 1,2GB (5.25"; ATA-1)
    Gehäuse:
    Highscreen Tower
    Betriebssystem:
    Windows 95
    Monitor:
    15" CRT
    Da zitiert der Lesch schon Douglas Adams und nimmt nicht die richtige Erklärung :ugly:

     
  2. Das ist Mathematik, keine Physik.
     
  3. Was ist die Physik ohne Mathematik?
     
  4. The Fence

    The Fence
    Registriert seit:
    14. Januar 2008
    Beiträge:
    15.540
    Ort:
    draußen vom Walde komm ich her!
    Doch, nennt sich "DNA".
     
  5. Kaum zu gebrauchen, aber darum geht es nicht. Das, was du beschrieben hast, wird wohl kaum ein Teil der Newtonschen Physik sein, weil es schlicht und ergreifend eine Frage der Mathematik ist, wie lange man bei bekannter Geschwindigkeit für eine bestimmte Strecke braucht. Das ist Dreisatz, mehr nicht.

    Ich kenne mich zwar mit Physik nicht so gut aus wie Wasserleiche und Co., aber ich fände es schon reichlich seltsam, wenn Newton den Dreisatz entdeckt hätte. :ugly:
     
  6. Dann denk dir halt ein anderes Beispiel aus, dass Newtonsche Gesetze verwendet.

    Z.B.: Eine Metallkugel fällt im Vakuum genauso schnell wie eine Federkugel.
     
  7. Ok, akzeptiert. :)
     
  8. Hmm, das war ja einfach. Ich habe mehr Gegenwehr erwartet. :D
     
  9. Ich habe beschlossen, mich nicht mehr so häufig auf Schlachtfelder zu wagen, auf denen ich mich nicht vollkommen auskenne. :D
     
  10. Na wenn du auf sowas stehst:

    Das ist grundlegend falsch.

    :D
     
  11. Imradi Silence! I kill youuuu...

    Imradi
    Registriert seit:
    22. September 2005
    Beiträge:
    10.168
    Ort:
    Mainz
    Mein RIG:
    CPU:
    Intel I9 9900KF
    Grafikkarte:
    ASUS GTX4070 Ti Super
    Motherboard:
    asus rog strix z390-f
    RAM:
    32GB DDR4
    Soundkarte:
    Sound BlasterX AE-5 Plus
    Maus und Tastatur:
    Logitech G915 wireless linear
    Logitech G502 X
    Betriebssystem:
    Windows 10 pro
    Monitor:
    LG 34UC88 21:9
    Mein Physiklehrer sagte immer, Mathematik ist nur ne Hilfswissenschaft für die wichtige Physik :ugly: (ok er war auch mathelehrer als zweitfach)

    Und irgendwo hab ich hier Billie Piper gelesen? Geile Sau :ugly:
     
  12. Na, da wird sich aber jemand noch einmal in Präzisierung üben müssen, denn deine Aussage ist so nicht tragfähig. (Bedenke die Massen!)

    Btw: Was zur Hölle willst du mit der Federkugel? :ugly:
     
  13. Ähm... nö?

    @Ippi: Dann wollen wir doch mal genau sein und feststellen, dass diese Gesetze nur näherungsweise gelten.
     
  14. Mea culpa. Heute ist echt nicht mein Tag (ich gehe irgendwo sterben und verbuddel mich danach selbstständig, damit ich nicht noch einmal solch einen Mist an sprachlicher Ungenaugikeit verzapfe).

    Worauf ich hinauswollte: Er sollte schon schreiben, dass die beiden Kugeln unterschiedliche Massen haben und dennoch gleich schnell fallen - oder alternativ die Federkugel Feder sein lassen, damit es den Anschein erweckt, dass es sich hierbei um zwei in der Masse unterschiedliche Objekte handelt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. März 2010
  15. dramalamadingdong

    dramalamadingdong
    Registriert seit:
    11. Dezember 2008
    Beiträge:
    313
    nicht doch irgendwie??

    nach a1+a2=-g(m1+m2)/r²
     
  16. Beide unterliegenen derselben Beschleunigung a(=a1=a2).

    Damit gilt für die Gleichungen Fi=mi*ai <->ai=Fi/mi nun
    F1/m1=F2/m2. Und das Verhältnis ist für die gewählte Umgebung konstant.

    EDIT: Ah, sehe gerade, was du meintest. Lese-/Schreibkompetenz ist heute nicht so bei mir. Siehe Posting unten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. März 2010
  17. dramalamadingdong

    dramalamadingdong
    Registriert seit:
    11. Dezember 2008
    Beiträge:
    313
    me = Erde
    mb = Bleikugel 1Kg
    mf = Feder 1g

    ae = Beschleunigung Erde
    ab = Beschleunigung Bleikugel
    af = Beschleunigung Feder

    ae + ab = -g(me + mb)/r²

    ae + af = -g(me + mf)/r²

    (me+mb) > (me + mf) --> ae + ab > ae +af

    oder nicht?
     
  18. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    30.468
    Edit, beantwortet nicht seine Frage.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2010
  19. dramalamadingdong

    dramalamadingdong
    Registriert seit:
    11. Dezember 2008
    Beiträge:
    313
  20. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    30.468
    Ja, habe auch grade erst gesehen was du meinst, ist schon spät.
    Prinzipiell hast du tatsächlich Recht, nur ist das wegen des entsprechenden Verhältnisses zwischen Testmasse und Erdmasse vernachlässigbar.
     
  21. Sry, habe deine Frage vorhin missinterpretiert. Wenn du auf den Einfluss der Gravitationseffekte der betrachteten Körper auf die Erde hinaus möchtest, so hast du natürlich recht. Die resultierende Beschleunigung ist zwar bei einem schwereren Objekt größer, da beide auf der Erde im Fallen betrachteten Objekte im Vgl. zur Erdmasse verschwindend geringe Massen besitzen, ist der Unterschied aber vernachlässigbar.
     
  22. dramalamadingdong

    dramalamadingdong
    Registriert seit:
    11. Dezember 2008
    Beiträge:
    313
    Das will ich gar nicht bestreiten ;)
    Aber im ich hör so oft "ist vernachlässigbar"...

    ich mag das nicht...

    und außerdem hab ich ja geschrieben..."nicht doch irgendwie" ;)
     
  23. Empfehlung: Dann beweg dich nie unter Physikern. ;)
     
  24. dramalamadingdong

    dramalamadingdong
    Registriert seit:
    11. Dezember 2008
    Beiträge:
    313
    Viel zu spät :D

    Egal...gute nacht :)
     
  25. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
    Registriert seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    30.468
    Warum nicht? Wenn eine Größe für einen entsprechenden Sachverhalt vernachlässigbar ist, dann tue ich einen Teufel dran, die zu berücksichtigen.
    Aber wenn dir eher nach Exaktheit ist, dann gehe zu den reinen Mathematikern. ;)
     
  26. dramalamadingdong

    dramalamadingdong
    Registriert seit:
    11. Dezember 2008
    Beiträge:
    313
    Ich bin ja direkt mit der Formel eingestiegen, die das Vernachlässigbare berücksichtigt....
    daher...

    gute nacht :D
     
  27. unreal ..hat nun HSDPA :ugly:

    unreal
    Registriert seit:
    6. Mai 2005
    Beiträge:
    26.374
    P.M.? :ugly:

    Also ich hab SuW abonniert. :)
     
  28. Und auf das Weltklima wird mal wieder geschissen oder was?


















    :uff::ugly: Wie schlecht. Srsly: Was ist SuW? Ich kenn nur SdW.

    Edit: Sterne und Weltraum :yes:
     
  29. Mensch, ich habe doch gesagt, für den Alltag reicht das. :teach: Natürlich gelten alle Gesetze nur näherungsweise, wenn man ganz genau sein will.
     
  30. Das Gesetz von der Konstanz der Summe gilt exakt, nicht näherungsweise. :ugly: Eine Näherung würde das Gesetz ad absurdum führen.
     
  31. Was dann zu der äußerst interessanten Frage führt, ob es überhaupt Naturgesetze gibt.
     
  32. Ich muss jedenfalls keine Relativitätstheorie kennen, um einfache und alltägliche Rechnungen zu machen.

    Ist für mich irrelevant. Wichtig ist: Können sie unsere Beobachtungen akkurat beschreiben und auch Vorhersagen machen?
     
  33. Man muss auch nicht die komplexe Dynamik des Wetters kennen, um Bauernregeln anzuwenden, die approximativ oft stimmen.
     
  34. kylroy HartKernSpieler

    kylroy
    Registriert seit:
    29. November 2001
    Beiträge:
    28.107
    Ort:
    mir aus... ☣
    deines vielleicht nicht. :ugly:


    wenn man bei dieser frage zu "eindimensional" denkt kommt man hier nicht weit. wenn man allerdings von einem multiversum ausgeht hat man die eine oder andere erklärungsmöglichkeit.

    beispielsweise könnte unser universum bzw. der urknall durch ein phänomen in einem anderen universum entstanden bzw. ausgelöst worden sein. verschiedene universen könnten sich durchaus an bestimmten punkten berühren oder beeinflussen. auf diese art bleibt uns diese einflussnahme erstmal verborgen und es scheinen dinge aus dem nichts aufzutauchen.

    das mit dem badeschaum ist übrigens eine sehr gute vorstellungshilfe. :)
     
  35. Du gehst davon aus, dass Erklärungen anschaulich sein müssen. Das sind sie aber oft nicht, und in diesem Fall scheint es nicht sehr plausibel zu sein, auf eine solche Anschaulichkeit zu spekulieren.
     
  36. Achso, Newtons Gesetze sind jetzt schon mit Bauernregeln zu vergleichen? Sind Bauernregeln richtig oder hat Newton nur geraten? :hmm:
     
  37. Newton hat eine wahre und unter gewissen Umständen recht zuverlässige Näherung der realen Verhältnisse gefunden. Bauernregeln sind möglicherweise weniger verlässlich, aber prinzipiell ist da kein großer Unterschied: Unter gewissen Umständen relativ zuverlässige Näherungen.
     
  38. Nidhöggr gespeerter User

    Nidhöggr
    Registriert seit:
    29. September 2003
    Beiträge:
    9.483
    Und wo kommt dann der Badeschaum eigentlich her? :confused:
     
  39. kylroy HartKernSpieler

    kylroy
    Registriert seit:
    29. November 2001
    Beiträge:
    28.107
    Ort:
    mir aus... ☣
    ganz und gar nicht. aber welchen vorteil hätte es hier eine ebenso unbewiesene jedoch nicht anschauliche erklärung zu bringen?
     
  40. Das hängt sicherlich von der Definition des Wortes "Gesetz" ab. Ich bin ein Physiklaie, aber wenn ich die Unschärfe Heisenbergs richtig verstanden habe, kann man das Verhalten kleinster Teilchen nicht nur nicht vorhersagen, weil man einige bestimmende Faktoren nicht kennt, vielmehr scheint es so zu sein, als würde das Verhalten tatsächlich in einem gewissen Beobachtungsrahmen keinerlei Gesetzen unterliegen. So kann es offensichtlich sein, dass ein Teilchen kurz verschwindet, nur um ein wenig später an zwei Orten gleichzeitig zu sein.

    Worauf ich hinaus möchte: Es scheint einen Rahmen (kleinste Teilchen) zu geben, innerhalb dessen bestimmte Vorgänge unvorhersagbar ablaufen. Je größer der Beobachtungsrahmen, desto vorhersagbarer werden die Prozesse. Vorhersagbarer deswegen, weil die Wahrscheinlichkeit einer Abweichung vom betreffenden Naturgesetz in einer bestimmten Stärke x immer geringer wird. Das könnte daran liegen, dass mit sich vergrößerndem Betrachtungsrahmen die Anzahl der beteiligten Teilchen ansteigt und die Wahrscheinlichkeit, dass die Devianz eines Teilchens durch die Devianz eines anderen Teilches "ausgeglichen" wird, steigt.

    Wie gesagt, ich bin ein Physiklaie. Deckt sich das mit dem Kanon der heutigen Physik?
     
Top