GameStar-Preis in der Schweiz

Dieses Thema im Forum "Fragen an die Redaktion" wurde erstellt von Firderis, 2. Juli 2011.

  1. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Ganz besonders dreist mal wieder die Antwort von dem Völlig Unsympatischen und Inkompetenten (Hallo, Richard Garriot Fragen zu irgendeinem Deutschen Spiel stellen obwohl man den hätte zu Ultima 10 Ausquetschen können... ) Hans Ippisch..

    Erst rumlamentieren das man ja den Schweizern eher einen Gefallen tut, und wenn man dann anmerkt das dies eine Kackedreiste Lüge ist kommt der ins Schwimmen...

    IDG scheint es wie Axel Springer zu halten, totschweigen :ugly: Naja immerhin erzählen die dadurch keinen Murks :ugly:

    Ich denke auch kaum das die Valora AG da lügt, warum auch, die Preise druckt der Verlag aufs Heft, nicht die. Die Vermutung das die Verlage die Schweizer Abzocken liegt sehr nahe...
     
  2. black_panther23

    black_panther23
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    Irgendwo meine ich übrigens mal gehört zu haben, dass die Valora (oder wer auch immer) die Preise z.T. festlegt und den Verlagen mitteilt. Dies vor allem, um die inländischen Produkte gegenüber den Ausländischen zu fördern. War aber am Beispiel der TV-Zeitschriften (Tele vs. TV Spielfilm).
    In Sachen Gaming-Magazinen haben wir in der Schweiz (leider) ja keine grosse Auswahl...
     
  3. foramentor

    foramentor
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    Für mich liegt der Verdacht des (verbotenen) Preiskartells immer näher; dabei deckt der eine den anderen mit irgendwelchen halbwahren Aussagen.

    Vielleicht liegt die Preishoheit ja wirklich beim Verlag. Dieser wird aber vermutlich den Preis aufgrund der Mehrkosten festlegen, welche zum Beispiel die Valora mit schönem Gewinnanteil verlangt. Dann ist Valora eben hintenrum doch die Verursacherin.

    Bemerkenswert finde ich die vielgelesene Tatsache, dass offenbar viele der involvierten Stelle "seit geraumer Zeit" dieses Phänomen überprüfe. Man überprüft so lange, bis der Wechselkurs wieder in die andere Richtung pendelt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juli 2011
  4. Firderis

    Firderis
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    Scheinbar sind die Zahlen der GameStar im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil. Also würde ich schon versuchen die LeserInnen in der Schweiz zu halten (zumindest einen davon), und sei es nur mit einer Antwort in diesem Thread...
     
  5. Maniac007 Freund der Realität

    Maniac007
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    Preise richten sich nun mal nicht nach den Kosten, sondern nach der Nachfrage. So lange es die Schweizer gewöhnt sind, 6-8 CHF für Zeitschriften auszugeben, und sie ihr Kaufverhalten nicht ändern, wird man ihnen den Vorteil des günstigeren Wechselkurses nicht weitergeben - aus Sicht eines Schweizers sind die Preise schließlich stabil.

    Auf der andere Seite scheuen sich die Spieleverlage die Preise für Spiele in Großbritannien zu erhöhen. Zwar ist das Pfund abgeschmiert, bei einer Preisanpassung würden dann aber aus Sicht der Britten die Preise steigen, obwohl Sie eigentlich nur an den Wechselkurs angepasst werden. Daher bekommen sie - und die importierenden Spieler hierzulande - Spiele zu Spottpreisen.
     
  6. foramentor

    foramentor
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    Das ist eine Halbwahrheit.

    Wenn aufgrund einer flauen Nachfrage in der Schweiz die Kosten den Preis übersteigen, wird das Produkt nicht mehr vertrieben. Bei dem spärlichen Angebot für PC-Gamer-Magazine können eben auch höhere Preise verlangt werden. Die Wechselwirkung zwischen Angebot, Nachfrage und Herstellungskosten lässt den sog. "Gleichgewichtspreis" entstehen. :teach:

    Nur wird dieser Gleichgewichtspreis in der Schweiz offenbar manipuliert. Es ist ja gerade stossend, dass die Preise bei den gegenwärtigen Wechselkursen (gestern 1.16) stabil bleiben! Die Veränderung des Kaufverhaltens ist einer grösseren Verzögerung unterworfen. Die Zeit seit Beginn des Höhenfluges des Schweizerfrankens ist zu kurz, um das Kaufverhalten preiswirksam zu ändern.

    Es ist an der Zeit, dass was geschieht.

    Edit 17.7.2011:
    Soeben in der Zeitung gelesen, dass der Preisüberwacher erneut Vorstösse gegen sog. "horizontale Preisabsprachen" unternehmen will. Dabei soll verhindert werden, dass Produzent und Vertreiber entgegen der Wechselkursschwankung die Preise auf unverändertem Niveau halten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juli 2011
  7. Firderis

    Firderis
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    Da bis heute keine Reaktion erfolgte, werde ich wohl nach der letzten Print-Ausgabe zukünftig auf GameStar verzichten. Es waren viele interessante Jahre, danke dafür.
     
  8. Wolfpig

    Wolfpig
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    Von wem sollte eine Reaktion darauf erfolgen?
    Die Redaktion der GS hat mit Sicherheit keinerlei Entscheidungskompetenz diesbezüglich, und kann deswegen auch nur bedingt sagen warum der Preis in den deutschsprachigen Nachbarländern anders ist.

    Und von IDG selber wird wohl kaum jemand das Forum besuchen der dazu etwas sagen könnte.
     
  9. Firderis

    Firderis
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    Selbst so es so wäre (mal davon zu schweigen, dass es die Redaktion weiterleiten könnte), wäre eine kleine Erklärung der Redaktion nett gewesen. In welcher Form auch immer...

    So bekommt man eher das Gefühl, dass das Thema ignoriert wird. Und damit fühle ich mich als langjähriger Käufer nicht respektiert.
     
  10. foramentor

    foramentor
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    Ich habe das Gefühl, dass die Redaktion genauso im Dunkeln tappt wie wir selber. Vielleicht wurde die Problematik ja auch weitergeleitet und versandet nun beim nächsten Vorgesetzten bei IDG in der Linie. Ach, sind doch altbekannte Muster.

    Ja, natürlich wird das Thema ignoriert! Es geht hier um bequemen Profit. Ausserdem ist es seit einigen Jahren nicht mehr in Mode, langjährige Kunden zu respektieren; diese "wachsen" sozusagen nach.

    Der Ohnmacht der Konsumenten sollte auf politischer Ebene schneller und effizienter begegnet werden. Aber genau hier hapert's in der Schweiz auf traditionelle Weise.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2011
  11. black_panther23

    black_panther23
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    Hast du den dein Anliegen auch per E-Mail der Redaktion gemeldet? Mal ganz ehrlich, ich würde als Mitglieder der Redaktion auch nicht auf alles antworten, was in einem Forum geschrieben wird. Wenn ich wirklich ein Anliegen habe, von dem ich unbedingt eine Antwort haben möchte, dann schreibe ich eine direkte E-Mail an die Redaktion mit bitte darum!

    Btw: Bericht aus der Onlineredaktion der 20Minuten: http://www.20min.ch/finance/dossier/eurokrise/story/Hartnaeckige-Hochpreisinsel-Kiosk-10387973
     
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