Christian Schmidt auf SPIEGEL - Online

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Gordon's Freeeman, 6. September 2011.

  1. Parz1val Grenzgänger

    Parz1val
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    Das beschreibt Christian doch ganz gut. Es gibt zu viele Hilfsexperten, die auf einer falsch texturierten Waffe herumreiten und den Verfall der Gesellschaft prophezeien, wenn der Tester die Kanone der neuen Einheit als Strahlen- und nicht als Laserkanone bezeichnet.
     
  2. HawkS73

    HawkS73
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    Vielen Dank für den Hinweis. Sehr erhellend was ihr da schreibt. Wäre aber schön wenn, und falls erlaubt, sich GS Redis auch hier noch etwas äußern könnten. Denn nicht alle (me :nervoes: ) haben sich dem Gesichtsbuch Teufel unterworfen, kann also bei Christian nicht mitlesen :(
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2011
  3. HawkS73

    HawkS73
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    Du weist genau wie und was ich meinte!
     
  4. White Saturn

    White Saturn
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    Ich würde sagen dass er sehr eloquent ist. Nur sollte man sich davon auch nicht immer blenden lassen.
     
  5. Sweet17 gesperrter Benutzer

    Sweet17
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    Indem ihr alles hier auf der Homepage für die Öffentlichkeit frei verfügbar macht bemesst ihr euren eigenen Artikeln und Videos augenscheinlich keinen Wert bei. Es ist nicht sonderlich glaubwürdig, einerseits Geld verdienen zu wollen und andererseits alles gratis zu verschleudern.

    Außerdem ist es zwar schön und gut über den Tellerrand zu blicken, eure Kernkompetenz waren allerdings mal Spiele. Wie verdient ihr beispielsweise mit euren Filmkritiken Geld? Das kann man heutzutage in jedweger Ausführung online und gedruckt nachgeworfen bekommen. Im Übrigen möchte ich anmerken, dass sich ein guter Teil der User, die auf eurer Webseite Klicks generieren, wohl mit Adblock und Co. abgesichert hat. Es bleibt einem auch nicht anderes übrig, die Seite ist ohne Werbeblocker nicht auszuhalten.
     
  6. Effigy

    Effigy
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    Zwar nehme ich mal an, dass Christian Schmidt "nur" als freier Autor für Spiegel Online geschrieben hat, aber wenn nicht, dann wäre es doch mal an der Zeit "Games" (warum muss eigentlich alles, das mit Computerspielen zu tun hat verenglischt werden?) von "Netzwelt" rüber zu "Kultur" zu schieben.

    Würde ich regelmäßig solche Tests oder Kolumnen lesen können, würde ich mich tatsächlich auf ein solches Magazin freuen. Bei der Gamestar haben mir Christian Schmidts Texte auch immer mit am Besten gefallen (und ja, ich fand den Witchertest auch doof. Aber genug davon).
     
  7. Parz1val Grenzgänger

    Parz1val
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    Ich gehe mal davon aus, dass du es als innovative "Designwelle" verstehst, was im Falle von Deus Ex natürlich auch stimmt. Kunstgeschichtlich ist die Definition eben falsch.

    Wenn ich gerade voll an dir vorbeirausche, dann tut mir das leid.
     
  8. Sweet17 gesperrter Benutzer

    Sweet17
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    Man hat seinen Beiträgen oft angemerkt, dass er mehr wollte, als das stumpfsinnige Spieletestprogramm herunterzubeten. Dadurch hat er sich zumindest meine Sympathie erkauft. Er war nicht langweilig, um es anders auszudrücken.
     
  9. Und genau liegt der Hund begraben. Ob ich mir z.B. RO2 oder BF3 kaufe entscheide ich nicht anhand von Fakten sondern daran was mir stimmungs-/gameplaytechnisch mehr zusagt. Genau das erfahre ich aber aus Spieletests seltenst. Die zerhakten GS-Videos sind mittlerweile völlig unbrauchbar um sowas zu erkennen.

    Für die Fakten brauche ich keine Zeitschrift, die kann ich auf der Herstellerseite auch nachlesen. ;)
     
  10. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    Liest jemand GEE? http://www.geemag.de/
    Taugt das was?

    Danke. :)
     
  11. HawkS73

    HawkS73
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    :yes:

    So war es gemeint. Ein Begriff ist doch nicht immer nur nach seiner Textbuch-Definition zu verstehen sondern im Kontext des gesagtem und ich meinte da natürlich das Design der Welt von DeusEx: HR als Ganzes.

    Null Problemo, wir haben es doch geklärt. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2011
  12. Giantbomb.
     
  13. Guter Artikel, auch wenn ich mir mehr Konkretes zur Zukunft der Branche gewünscht hätte als Visionen. Wie hatte Willi Brandt einst gesagt: Wer Visionen hat.... ;)

    Trotzdem würde ich die Einzelwertungen auch aus der Gesamtwertung rausnehmen und stattdessen lieber in Stichpunkten erklären WOHER der Spielspass kommt. Das heisst , woraus der Spielspass generiert wird? Bastelprinzip? Grafikwunder? Mikromanagement?
    Das ist wohl zeitgemäßer
     
  14. Fabian Siegismund

    Fabian Siegismund
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    Nee, ich kann meine Antwort an Chris auch gerne nochmal hier reinschreiben:

    »Chris, ich halte das, was Du im Artikel schreibst, durchaus für eine vertretbare Meinung, ich wundere mich aber, dass sie in dieser Vehemenz von Dir kommt - beziehungsweise erst jetzt.

    GameStar hat sich ein Wertungssystem geschaffen, das ja geradezu beispielhaft für das steht, was Du mit als größte Schwäche des Spielejournalismus bezeichnest: Es versteht Spiele als Summe einzelner Teile. Zehn Teile, um genau zu sein. Als stellvertretender Chefredakteur hätte ich von Dir erwartet (um nicht zu sagen verlangt), dass Du Deine im Spielgelartikel dargelegte Überzeugung in die Redaktion trägst und gegebenenfalls für Veränderung sorgst. Auch wenn Du zugibst, die Fachidiotie des Spielejournalismus lange mitgetragen zu haben, erscheint mir Dein Appell jetzt zu tiefempfunden zu sein, als dass Dir das Ganze erst letzte Woche klar geworden sei.

    Und auch wenn ich Deiner Meinung grundsätzlich zustimme, komme ich doch zu einem anderen Schluss. Ich glaube ich nicht, dass der neue Spielejournalismus das ist, was Eurogamer da im Einstieg vom Human-Revolution-Test macht. Wenn mir der Tester gleich im ersten Absatz mit irgendwelchen Autoren kommt (»Pioniere wie Gibson, Sterling, Williams oder Stephenson«), deren Namen ich noch nie gehört habe, und offensichtlich verlangt, dass ich die kenne, wenn ich mich auf seinem Niveau bewegen will, dann fühle ich mich bestenfalls verarscht. Ich glaube, die gesellschaftliche Mitte wird mir da zustimmen.

    Spätestens ab der »Fragestellung des auf philosophischer Ebene real diskutierten Transhumanismus« (zweiter Absatz) musste ich aus gesundheitlichen Gründen weiterblättern, um zu sehen, ob der Mann ob seines Geschwurbels denn auch erkannt hat, dass die Charaktermodelle scheiße aussehen. Ich glaube, die sind der gesellschaftlichen Mitte wichtiger als eine glaubwürdige transhumanistsche Zukunftsvision.

    Weg von seelenlosen Prüfprotokollen? Oh ja, bitte! Aber deshalb hin zu (pseudo-)intellektuellem Gefasel? Bitte nicht!«

    Ich empfinde das also weniger als Nachtreten, sondern wundere mich vielmehr, warum Christian nun, wenige Wochen nach seinem Weggang, ausgerechnet das bemängelt, was er all die Jahre selbst von seinen Redakteuren eingefordert hat, das, wie er es nennt, Verfassen von Prüfprotokollen. Ein »normaler« Redakteur mag nach seinem Weggang sagen: »Nunja, das war halt die Firmenpolitik, und ich habe sie umgesetzt«, ein stellvertretender Chefredakteur indes MACHT die Firmenpolitik.
     
  15. HawkS73

    HawkS73
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    Das ist mal eine gute Idee.

    Warum macht mir (weil es grad DAS Spiel ist) DeusEx:Human Revolution Spaß?

    * ein dystopische Zukunftswelt ist per se interessant.
    * tragischer Held, körperlich verstümmelt, sein Rachemotiv nachvollziehbar.
    * Intrigen und Verschwörungen, so gut gestreut, dass es zum nachdenken anregt.
    * Interaktion mit interessanten Nebendarstellern.
    * unterhaltsame Wortgefechte mit Konsequenzen.
    * Der Held kann meinem Spieltyp angepasst werden.
    * überzeugende Zukunftsvisionen der technologischen Entwicklung.
    * grandiose Optik die sofort an BladeRunner erinnert und mich mitreißt.
    * tolle Handlung mit Wendungen und Verdächtigungen.
    * bestes Hacking MiniSpiel seit langem.

    Was nervt?

    * steife Animationen die bei Dialogen mitunter lächerlich wirken
    * einige der Augmentierungen machen keinen Sinn, bzw werde nicht gebraucht.
    * zu viele Fertigkeitspunkte, so das zu viel freigeschaltet werden kann.
    * altes Konzept der Bosskämpfe hätte besser integriert werden können.
    * KI dumm wie Lemminge und lassen sich leicht austricksen.
    * die Welt ist nicht "lebendig", NPCs stehen nur rum, kein Tagesablauf.
    * Fast nur Nacht.

    Wäre so was besser als Pro/Kon in 10 Kategorien??



    Vielen Dank dafür Fabian. Wenn so was nur aus einer Richtung kommt, ohne Gegenstimmen, wie jetzt deine und Heikos, kommt aber tatsächlich der Eindruck der "Firmenpolitik" auf. Denn Christians Artikel wirkt, als hätte er vieles gern anders gemacht, konnte oder durfte aber nicht.

    Deine Überraschung bzw. Vorderrung, dass er diese Dinge doch hätte in der Redaktion ansprechen sollen, zeigt dann eher, dass hier mal wieder DAS Problem aller Firmen herrscht.

    Auch wenn der Eindruck ein anderer ist, klappt es wohl mit der Kommunikation nicht richtig! Daraus erfolgt dann gern das Gefühl eines Firmenklimas, wo "Kritik" lieber unausgesprochen bleibt. Ich kenn das gut aus meiner eigenen Firma. So was kann schnell Fatal werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2011
  16. Einzelwertungen sind scheiße. Was die Spielebranche im sie behandelnden Journalismus braucht sind wirklich zu identifizierende Köpfe für Meinungen. Ja, Meinungen, nicht "objektive" Beurteilungen von Industrieprodukten. Durch den Scheiß ist die Industrie doch überhaupt erst in der Lage, mit den meinungsmachenden Magazinen und dem bescheuerten Metacritic Material für "Analytiker" zu sammeln. Das funktioniert bei Unterhaltungsmedien nicht so wie bei anderen Produkten.
    Deswegen will ich lieber Leute, bei denen ich weiß welche Spiele sie mögen, ihre Interessen abschätzen kann und aus deren Texten ich mir dann erschließen kann, ob ein Spiel etwas für mich ist. Ein WTF is... ist mir mehr wert als drei Tests von GS, IGN oder Gamespot.


    Mich wundert nur (genau wie scheinbar auch den Supersiggi) dass Christian damit jetzt herausplatzt, mit einem Ärger der nur über Jahre gereift zu sein und nicht gerade erst aufgekeimt scheint. Da sollte man doch mal die cojones haben und den Firmenbossen, die nie eine Redaktion von innen gesehen haben, die Sache darlegen. Sonst kann man auf die Revolution lange warten.
     
  17. Eru

    Eru
    Habe es vor vielleicht 2 Jahren mal einige Ausgaben lang probiert und es hat mir nicht gefallen. Die Tests sind meist nicht gut (und für mich, als Nicht-Besitzer einer Konsole sehr häufig überflüssig) und die Reportagen leider zu kurz, als, dass man da wirklich ein Thema abarbeiten könnte und sind deswegen meist sehr oberflächlich gehalten.
     
  18. Sternitzky

    Sternitzky
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    So. Hab mirs jetzt durchgelesen. Mitsamt einiger (guter) Kommentare.

    Christian Schmidt hat durchaus interessante Punkte angesprochen, teils aber auch übertrieben. Dennoch finde ich, daß er im Großen & Ganzen den Grahl der eierlegenden Wollmilchsau nicht gefunden hat. Selbst ein Magazin mit seinem Konzept würde höchstwahrscheinlich auf gleiche Weise scheitern; bestenfalls nur ein Nischendasein fristen (mMn ist die Zielgruppe Kaufberatung durch umfassende Information über genehme wie auch unangenehme Features am dominantesten).

    Denn der Kern des Problemes sind doch die Geldgeber, [lt]alte Säcke,[/lt] die für gewöhnlich hunderte Magazine betreiben und mit den meisten Magazinen (Videospielemagazine gehören definitiv dazu) nicht wirklich etwas anfangen und ihnen selbst sinnvolle Impulse mitgeben können. Für die sind gefühlte 99% des Portfolios nur Geldmaschinen, die solange betrieben werden, wie es gut geht, und wenn dann irgendwann ein Scheidepunkt erreicht wird (und der wird kommen, soviel ist sicher), greift zu mindestens 75% das Schicksal des Kaputtsparstrudels. Bis es endlich eingestellt und nach ein paar Jährchen wieder aufgelegt wird, und der Wahnsinn wieder denselben Weg nimmt.

    Welche Ausrichtung auch immer: Ohne intelligente, ausreichende Investition wird beides scheitern. Der Leser merkt immer, wenn an einer Ecke etwas (ihm) wichtiges fehlt, weil ein Limit nicht überschritten werden durfte. Je mehr überschrittene Limits, desto weniger Leser. So einfach ist das.
     
  19. Broetchen

    Broetchen
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    +++
    Volle Zustimmung.
     
  20. |Kirby|

    |Kirby|
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    Häufig gut - abhängig vom Autor - ist auch noch Polyneux. Um mal eine deutschsprachige Alternative zu nennen. Ich jedenfalls hole mir meine Informationen schon seit Jahren nur noch von solchen Blogs und aus Foren... Christians Artikel würde ich daher im Wesentlichen zustimmen.
     
  21. Sweet17 gesperrter Benutzer

    Sweet17
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

    Möglicherweise war er nicht für den Job gemacht. Es spricht jedenfalls für eine Menge Frust, wenn man das Thema intern nicht anspricht aber dann von außen reindrescht. Ich habe ja keine Ahnung, wie bei euch die Atmosphäre ist, aber normalerweise spricht man über die Dinge, die einen belasten.

    Als pseudointellektuelles Gefasel kann man das, was Christian schreibt, natürlich der Einfachheit halber auch abtun. Ob das ignorant ist oder nicht, sei mal dahingestellt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2011
  22. @ Fabian Siegismund:

    Der eurogamer-Test verbindet meiner Meinung nach perfekt eine Kaufberatung mit einer weitergehenden Einordnung des Spiels, popkulturellen Hinweisen und einer persönlichen Einschätzung des Autors. Die genannten Autoren lassen sich doch ohne Probleme in der Wikipedia nachschlagen (eine Verlinkung wäre vielleicht nett gewesen)! Soll der Spielejournalismus bis in alle Ewigkeiten auf dem Niveau bleiben, dass externe Verweise in einem Infokasten erläutert werden? Der Durchschnittsspieler wird immer älter und es dürfte mittlerweile genug Spieler geben, die sich über einen Blick über den Tellerrand freuen.
     
  23. Zitat Christian Schmidt:
    "Während der Gesamtmarkt für Fachzeitschriften in Deutschland in den letzten fünf Jahren um rund 20 Prozent schrumpfte, hat sich die Auflage der wichtigsten Gaming-Zeitschriften "Computerbild Spiele", "GameStar" und "PC Games" mehr als halbiert."
     
  24. Agent.Smith

    Agent.Smith
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    Cool, danke.
    Ach und übrigens: Zustimmung ;)
     
  25. Nach Bekanntwerden von Christians Abgang gab es dazu im Forum ja auch einiges an Diskussionen zu dem Warum etc.
    Zwischen den Zeilen konnte man mmn da schon herauslesen (habe ich damals ja schon gesagt), dass die Firmenpolitik zumindest einer der Gründe war. Auf mich hat das damals auch nicht den Eindruck erweckt, als ob er es nie angesprochen hätte, im Gegenteil.
    Da muss man dann natürlich auch die Frage stellen, ob ein stellvertrender Chefredaktuer solche Probleme mit den Redaktueren besprechen oder nicht doch die ihm vorgegebene Linie den unteren Instanzen gegenüber vertreten sollte. Eventuell gab es durchaus Diskussionen, die weiter unten eben nur nich angekommen sind.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. September 2011
  26. The_Juice

    The_Juice
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    Brainy Gamer
     
  27. Das war ja nicht auf Schmidts Spiegelartikel bezogen, sondern auf etwaige zukünftige Spielekritiken, die im Sinne von Schmidts Ansinnen mehr oder weniger erfolgreich versuchen einem intellektuelleren Anspruchsdenken gerecht zu werden, was FS aber eher nicht gutheißt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. September 2011
  28. White Saturn

    White Saturn
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    "Pseudointellektuelles Gefasel" sollen die von Christian Schmidt verlangten Spielberichte sein, nicht Christian Schmidts Kommentar selbst.

    Edit: siehe DeSoya ^^
     
  29. Sweet17 gesperrter Benutzer

    Sweet17
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    Macht Sinn.

    Vielleicht liegt's an mir, aber ich fand das, was von Christian Schmidt zu lesen war, immer recht unterhaltsam, als ich das Heft noch gekauft habe. Bei genauerem Nachdenken muss ich allerdings zugeben, dass jeder Redakteur seinen eigenen Stil hatte, was vielleicht zur Faszination beigetragen hat. Wenn nun jeder im Stile eines Christian Schmidt seine Beiträge verfasst hätte, wäre mir das vielleicht auch zuviel geworden. :hmm:

    Davon abgesehen sind Spiele heute unterm Strich einfach wesentlich 'mehr' als früher. Dem darf gerne auch journalistisch nachgekommen werden. Teilweise wird das auch schon gemacht oder zumindest versucht - ist mir auch nicht entgangen. :D
     
  30. Marvin manisch-depressiv

    Marvin
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    Warum nur den technischen, PC-Profi-orientierten Spielejournalismus angreifen? Die Substanz eines durchschnittlichen (selbst heutigen) GS-Artikels liegt noch meilenweit überhalb dessen, was aus Übersee regelmäßig über die Glasfaserleitung rüberschwappt. Das Problem ist nicht die Art der Spielartikel, sondern deren grundsätzliche Qualität, als eine der schlimmsten Sünden wäre meiner Meinung nach die zu große Nähe zu Publishern und Herstellern zu nennen. Eine Publikation, die Großes bezüglich der eher gesamteindrucks- und gefühlsorientierten Wertung produziert hat, ist mir übrigens noch nicht untergekommen. Der MW2 als schockierendes Kunstprodukt preisende Beispielblog ist es jedenfalls nicht.

    Abgesehen davon: Natürlich will ich, dass über Spiele wie ein Produkt berichtet wird. Ein Unterhaltungsprodukt. Nichts anderes sind 99,5% aller Videospiele nämlich.

    Last but not least hat Schmidt das GS-Wertungssystem, welches ein wirklich grausiges Musterbeispiel für die im Artikel kritisierte Berichterstattung darstellt, mitentwickelt und mitgetragen - die Einsicht kommt etwas plötzlich und folglich unehrlich daher.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2011
  31. Schon, aber wer derart unkommentiertes Namedropping betreibt, muss sich den Verdacht der Pseudointellektualität imho zu Recht gefallen lassen.

    Das ist genauso, als wenn man in Hausarbeiten lediglich darauf verweist, dass z.B. Max Weber, Siegmund Freud und Niklas Luhmann auch mal was zu Thema XY geschrieben haben und dann sofort zum nächsten Punkt kommt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. September 2011
  32. Octavian

    Octavian
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    Er verlangt im Grunde eine Kritik an PC-Spielen, die bei anderen Kulturgütern(Literatur, Filme, etc.) schon praktiziert wird. Erstmal würde ich bezweifeln, dass das sinnvoll wäre. Eine Kritik erfordert nämlich Maßstäbe, die dem Medium angemessen sein müssen, sprich eigene. Die müssen noch geschaffen werden und das passiert dann, wenn Spiele geisteswissenschaftlich durchleuchtet wurden. Das dauert üblicherweise etwas.

    Zweitens bezweifle ich, dass der Status von E-Games in der Kultur so gefestigt ist, dass eine solche Betrachtungsweise gerechtfertigt wäre. Spiele sind zudem ein sehr schnelllebiges Medium, dessen Träger zu allem Übel schnell veralten oder gar unbrauchbar werden.

    Und drittens, ist mir schleierhaft, wo der Zusammenhang zwischen einbrechenden Auflagenzahlen und einer falschen Spielekritik sein soll. Kulturkritik findet im Feuilleton der Zeitung statt, die von wie vielen Leuten regelmäßig gelesen wird? Auf diesem Wege wird man die Magazine nicht retten können, denn Spiele werden nicht hauptsächlich vom Bildungsbürgertum gekauft, sondern von Jugendlichen.

    Richtig ist, dass der jetzige analytische Ansatz nicht mehr zeitgemäß ist, aber der aufgezeigte Weg ist finanziell eher kontraproduktiv. :ugly:
     
  33. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    Die Kommentare unterm Artikel bei Spiegel sind interesasnt, da tummeln sich ja ganz schöne Charaktere.

    Es scheint auch sehr viele Leute zu geben, die glauben dass sie genau wissen was sie wollen, und sich gar nicht auf Experimente und... das Gefühl für neue Erfahrungen einlassen. "Ich will Shooter, ich will Open World, was anderes kauf ich nicht."

    :huh:
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2011
  34. "Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche." ;)

    Das ist SPEX-Journalismus. Epigonen von Diedrich Diederichsen, die Analyse mit wichtigtuerischem Namedropping verwechseln. Abgebrochene Studenten, die ihren Slang im Proseminar gelernt haben. Höhepunkt ihrer Karrieren im Kulturbetrieb ist das Feuilleton von ZEIT und FAZ.
    Naja, es gibt unanständigere Arten, seine Brötchen zu verdienen.
     
  35. Pat Bateman American Psycho Moderator

    Pat Bateman
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    Bist du irgendwo angestellt? Scheint mir nicht so zu sein, denn dann würdest du wissen, dass man die Hand nicht beißt, die einen füttert. Kritik äussern darf man gerne, aber das was Christian Schmidt gemacht hat, geht über bloßes Kritik-Äussern doch weit hinaus.
     
  36. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    Zum Beispiel? Ich hab jetzt das erstbeste angesurft und seh nicht wo sich die GS hier hervortut.
    http://www.pcgamer.com/2011/09/06/space-marine-review/

    Dennoch ist jedes dieser Systeme weit besser als das was die GS verzapft. Eine einfache 9/10 unter dem Text ist mir wesentlich lieber als das.

    Es verlangt ja auch niemand, dass Spieletests jetzt nur noch aus abgefahrenen Kunsttexten bestehen. Klar gehören Fakten in den Test. Trotzdem müssen doch wohl spannendere und inspirierende Stücke drin sein, die nicht wirken als hätte ich sie halb so gut selbst schreiben können.

    Erstens weißt du nicht über die genauen Vorgänge in der Redaktion bescheid, vielleicht war Christian ja nicht so begeistert von dem Wertungssystem.
    Zweitens hat er im Artikel geschrieben, dass er seine frühe Arbeit bereut, was willst du denn noch. Das ist nicht unehrlich. Christian war der eine Autor bei der GS, dem man angemerkt hat dass er immer ein bischen mehr wollte.
     
  37. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    Das Problem kann aber auch manchmal sein, dass man von der eigenen Meinung zwar überzeugt ist - und auch davon überzeugt damit richtig zu liegen - aber beim Rest anecken könnte und deshalb lieber den Ball flach hält oder "Testballons" startet, um auf subtilere Weise rauszufinden, ob der Rest der Kollegen empfänglich wäre... soviel nur dazu.

    @Topic:
    Ich wundere mich über den Inhalt nicht sonderlich, auf mich machte Christian öfter mal den Eindruck, dass er sich allein auf verlorenem Posten fühlte. Auf der anderen Seite kann ich aber auch Reaktionen wie die von Fabian vollkommen verstehen.

    Allerdings finde ich, muss man diesem Artikel auch ein Stück weit gelassen betrachten. Er rechnet ja nicht einfach mit seinen früheren Kollegen ab, sondern beschreibt immer wieder seine eigene Erkenntnis, dass man was am deutschen Spiele-Journalismus ändern kann und auch sollte, weil Videospiele immer salonfähiger und weiter verbreitet werden. Dass er da jetzt mit einem gewissen Hauruck und einem für langjährige Leser auch klar ersichtlichen Seitenhieb auf seine bisherige Profession los geht ist halt die menschliche Seite, die damit herausplatzt, was lange zurückgehalten wurde.

    Da jetzt aber ne Schlammschlacht draus zu machen und sich in zwei Lager aufzuspalten bringt nix. Das geht jetzt sowohl an die Redakteure, die sich hier beteiligen, als auch die User. Und ich glaube wirklich nicht, dass Christian das damit bezweckt, auch wenn er sich vielleicht eine etwas unglückliche Plattform gewählt hat, weil das etwas drastisch rüberkommt. Viel mehr sollte man sich den Artikel mal in aller Ruhe durchlesen und sich überlegen, ob da nicht was wahres dran ist. Heiko hat das anscheinend schon gemacht, weil er relativ offen und gelassen drauf reagiert hat.

    Ich muss Christan in einigen Belangen zustimmen. Videospiele sollten als Ganzes bewertet werden. Ein Paradebeispiel für mich persönlich ist Vampire: Bloodlines. Ein wahnsinnig verbuggtes Spiel, das auch balancetechnisch durchaus noch Feinschliff vertrug beim Release. Aber die Inszenierung (bis auf ein paar Ausnahmen) und die Atmosphäre waren einfach grandios. Es ist also ein typisches Spiel, das man für seine Technik und dessen Macken hassen kann, aber gleichzeitig inhaltlich heiß und innig lieben kann. Mit einer Checkliste wird man einem solchen Spiel einfach nicht gerecht.

    Und wenn ich ehrlich bin, ich lese Tests auf GS.de nach wie vor, aber die Wertungskästen interessieren mich null, weil ich mit einigen Punkten in den Pros und Cons erstens öfter nicht übereinstimme und sie manchmal für fadenscheinig halte (Cons werden in meinen Augen manchmal nur erwähnt, um Punktabzüge zu rechtfertigen). Und zweitens ist ein Absatz, der mich darüber informiert, welche Stärken und Schwächen z.B. die Grafik hat und vor allen Dingen, welche WIRKUNG sie hat, viel informativer, als "+ flüssige Animationen; - matschige Texturen".

    Aktuelles Beispiel wäre Deus Ex: HR, welches ja klar sichtbare technische Schwächen in der Optik hat: Nicht mehr ganz zeitgemäß, hölzerne Mimik (nicht unwichtig für ein so storylastiges Spiel), farbarmut (braun, braun, und achja, braun :ugly:), dafür aber stimmiges und geschicktes Art-Design. Nach dem eigentlichen Checklisten-Prinzip, welches GameStar auf jeden Fall mit zu eigen ist - nicht nur, aber immer noch ein wichtiger Aspekt! - hätte das Spiel für die Grafik eigentlich abgewatscht werden müssen, vor allem wegen des permanenten Braun/Gelb-Stichs. Wurde es aber nicht, weil der Tester (Fabian Siegismund) sehr richtig erkannt hat, dass die Farbgebung ein gezieltes Stilmittel ist, das seine Wirkung nicht verfehlt.

    Für mich zeigt sich einfach immer mehr, dass die GameStar ohne diesen aufgeplusterten und überflüssigen Wertungskasten sehr leicht auskommen würde. In der Printversion hätte man obendrein mehr Platz für Text.

    Und worin ich Christian auch zustimmen muss, ist das immer stärker zur Schau gestellte Fantum mancher Redakteure. Nicht falsch verstehen, ich hab nix dagegen, wenn man sowas in Videobeiträgen hin und wieder durchblicken lässt, aber ich finde bei Videos, die eigentlich als Berichterstattung aufgemacht sein sollen, hat sowas einfach nix verloren, denn das mindert die Glaubwürdigkeit und lässt den Leser spekulieren, ob der eine oder andere Test nicht vielleicht durch eine Fanbrille verfasst wurde. Ob ein Redakteur Gefallen an einem Spiel gefunden hat oder nicht sollte im Meinungskasten Erwähnung finden.

    Das Problem ist obendrein auch die Zielgruppe: Als junger Leser findet man den flapsigen und launigen Umgang mit dem Thema PC-Spiele ja sicher noch sehr unterhaltsam (ich auch noch, obwohl ich nicht mehr gaaaaanz soooo jung bin :ugly:), aber es gibt mittlerweile genug Mittdreißiger, denen das einfach nur übertrieben, kindisch und vielleicht auch nicht ganz koscher vorkommt (Stichwort Fantum und Verdacht auf Fanbrille). Ich komm mit der "neuen" Art der GameStar mittlerweile sehr gut klar, denke aber, dass da noch Raum für Verbesserungen da ist (bitte bitte nicht nach konkreten Vorschlägen fragen, ich weiß selber keinen :ugly:).

    Worin ich nun wiederum Fabian zustimmen muss: Ich bin mir sicher, dass Christian ein sehr belesener und intellektueller Mensch ist. Aber wie Fabian schon schreibt, eine Abhandlung über eher abstrakte Themen, die vielleicht in einem Spiel wie aktuell Deus Ex: HR angeschnitten/verarbeitet werden, braucht kein Schwein in nem Test. Für sowas sind meiner Meinung nach Blogs und Reportagen da. Wenn ich einen Test lese, dann will ich am Ende eine möglichst gute Einschätzung darüber haben, was das Spiel taugt. Man kann einen solchen Test durchaus mit ein paar Abschweifungen ausschmücken oder Querverweise a la "Möchten Sie mehr wissen? Dann gehen Sie auf www.wiewerdeichstarshiptrooper.com" für Interessierte bieten. Aber in einem Test zu Deus Ex: HR eine kleine Abhandlung über den Transhumanismus zu lesen ist in meinen Augen ne glatte Themenverfehlung. Das ist ein Thema für einen eigenen Artikel. Punkt.

    Aber ein Punkt hat mir vor allem in Christians Artikel gefallen: Das Plattform-Denken muss endlich verschwinden. Ich weiß, dass es besonders hier im Forum etliche Konsolen-phobe Leute gibt, aber es gibt ja auch immer noch genug Leute, die auch heute noch gedanklich in D-Mark bezahlen. Meiner Meinung nach ist die Zeit der reinen PC-Spiele-Zeitschriften vorbei. Denn würde man ein solches Magazin machen, würde man nur noch über F2P-MMOs lesen, und ich denke das ist so überflüssig wie ein drittes Ohr.

    Mein Apell: Bitte bitte bitte lest den Artikel genau und reflektiert auch gründlich darüber. Man muss nicht allem zustimmen - ich tu's auch nicht. Aber man kann zumindest drüber nachdenken und sollte das auf keinen Fall als "Geschenk eines Ex-Kollegen" abtun.
     
  38. Suzi Q. kuschelt mit Mallory

    Suzi Q.
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    JA! Weil mir so ein System nicht ausrechnet, dass mein Spielspaß zu 8% aus der Grafik kommt und 19% aus Balancing und Umfang. Lieber hab ich in einer Liste einen Pluspunkt für die geniale Gestaltung von Limbo stehen, als mich über 7/10 Punkte bei der Grafik zu ärgern weil sie technisch nicht wie Crysis 2 aussieht.

    danke :)
     
  39. Das lässt sich leicht erklären: Spieler haben eine größere Affinität zur Internetnutzung als andere Zielgruppen.
    Wie ich schon sagte, ist der Grund für den Rückgang der Auflage das Sterben aller Printmedien und nicht die Qualität.
     
  40. Sphinx3019

    Sphinx3019
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    Die Artikel von Christian Schmidt haben sich meiner Meinung nach immer etwas aus der Menge hervorgehoben, was zu großen Teilen auch an seiner differenzierten Betrachtungsweise und seinem Schreibstil hing. Seine Kritik an der Branche ist, wie ich finde, durchaus berechtigt. Auch wenn die Tests der GameStar super geschrieben sind, sind sie im Kern auch nicht mehr als eine Aufschlüsselung des Spiels in Einzelteilen. Das macht die Tests - abgesehen vom Schreibstil - austauschbar. Es ist nichts wirklich besonderes an den Texten. Beispielsweise sieht man in der "Hall-of-Fame"-Rubrik immer wieder sehr gut, wie sehr sich die Artikel von Ausgabe zu Ausgabe unterscheiden. Es werden sogar teilweise "Geschichten über Spiele erzählt" wie Christian es in seiner Kritik vorschlägt. Auch sein Test zu Amnesia war ein solch einzigartiges Beispiel. Er hat die Stimmung des Spiels mit diesem Text zum Ausdruck gebracht. Ich finde, dass sich die Spielemagazine wirklich an so etwas orientieren sollten. Macht die Artikel lesenswert und einzigartig, versucht aber gleichzeitig eine Kaufempfehlung zu vergeben. Wenn nötig auch ohne Wertung, denn die hat es schließlich dazu gebracht, dass Spiele, die bei euch mit 75 Punkten getestet wurden, als "schlecht" abgestraft wurden. Eine Wertung verschafft einem höchstens einen falschen Eindruck des Spiels.

    Auch wenn ich Christians Aufruf wirklich gut finde und dem nur zustimmen kann, finde ich es genau wie Fabian, etwas verwunderlich, dass ein so guter und langjähriger Spieleredakteur einen guten Teil seines Lebens von jetzt auf gleich anzweifelt. Er hätte ja zur veränderung der Branche beitragen können. Vielleicht waren ihm da die Hände gebunden, oder ähnliches, mehr als Vermutungen kann man dazu nicht äußern.
    Ich fände es allerding wirklich gut, wenn Christian Schmidt in Zukunft einen solchen Test, wie er ihn beschreibt, veröffentlicht. Zudem würde mich eine Stellungnahme zu dem ganzen Feedback, was er bekommen hat/wird sehr interessieren.
     
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