Obsidian über DRM

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von Keksus, 17. Dezember 2011.

  1. Keksus

    Keksus
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    http://www.industrygamers.com/news/chris-avellone-obsidians-chief-rpg-designer

    Ich hoffe dann mal diese Aussage trifft Obsidian ins Herz. :fs:
     
  2. geschmackvoller Username

    geschmackvoller Username
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    :(:hoch:
     
  3. Elbow of Melninec

    Elbow of Melninec
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    Klar, ab jetzt gehört Obsidian zu den Bösen...

    Man muss einfach bedenken dass der Gebrauchtmarkt für Entwickler tatsächlich nicht schön ist. Dabei geht es wohl auch weniger um Leute, die mal ein Spiel über eBay verticken als vielmehr der große, kommerzielle Handel mit Gebrauchtspielen durch Gamestop. Da macht ein großes Unternehmen mehrfach Kohle mit deiner Arbeit, du hast aber nur ein Mal etwas davon. Ich wäre da auch nicht begeistert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dezember 2011
  4. Cotton-Cthulhu

    Cotton-Cthulhu
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    Diese schweinischen Gebrauchtwagenhändler sollte man alle aufknüpfen!
     
  5. DaMasta123

    DaMasta123
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    Klar, Obsidian will das seine Games wie Alpha Protocol oder Fallount NV zu Release gekauft werden. Denn sie sind ja gleich von Anfang an fertig und benötigen keine Patches. Das baut Vertrauen auf ...oh Wait :ugly: :)
     
  6. Gamma gesperrter Benutzer

    Gamma
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    Natürlich ist der Gebrauchtmarkt nicht schön für den Entwickler, aber er ist nunmal da, legal und eine völlig normale Erscheinung, schon seit jeher. Damit muss man leben und auch den "Verlust" einkalkulieren können. Aber ihn auf Teufel komm raus und mit solchen absurden Aussagen schlecht reden zu wollen ist nicht schön - da gab es aber schon größere Pappnasen, von denen es in der Gamesbranche momentan eh zu viele gibt. Ich denke da z.B. an die Aussage irgendeines Schlauen, der den Gebrauchtmarkt mit Raubkopien gleichgestellt hat oder viele andere in letzter Zeit, bei denen man aus vielen Gründen nur noch den Kopf schütteln konnte.

    Im Endeffekt vergrault man nur umso mehr Leute und gibt weitere Gründe für Raubkopien. Und dabei entgeht den Publishern/Entwicklern noch mehr Geld.
     
  7. Ich kann es nur wieder sagen: Diese Aussagen zielen keinesfalls auf Hansi Schmitz ab, der sein Spiel mal eben über eBay verkauft. Wenn nur er das tun würde, hätten die Unternehmen kaum ein Problem damit. Ein richtiger organisierter Gebraucht-"Markt" wäre das dann auch kaum.
    Henry Smith aber, der aber zu denen gehört, die es Läden wie Gamestop ermöglichen, fast die Hälfte ihrer Profite mit Gebrauchtkopien zu erwirtschaften, der ist der Industrie ein Dorn im Auge.
     
  8. Auch das ist Schwachsinnig. Man überlege sich nur mal, was los wäre, wenn AEG seine Waschmaschinen plötzlich auf ein bestimmtes Haus festlegen würde oder ein neuer Mercedes nur noch per Fingerabdruck des Erstkäufers anspringt. Der Gebrauchtmarkt ist legitim und eine normale Erscheinung.
     
  9. und wenn der gebrauchtmarkt zerstört ist, sind dann die pöhsen triebraubmordkopierer für mangelnde umsätze verantwortlich.
    naja weißte. es wird halt immer ein schuldiger gesucht, falls es net so klappt, wie man dachte.
     
  10. Maniac007 Freund der Realität

    Maniac007
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    Anders als viele Spiele bekommt man einen Mercedes aber nicht zwei Jahre nach der Markteinführung fabrikneu für ein Zehntel des ursprünglichen Preises. Es hat halt alles seine Vor- und Nachteile.

    Der Gebrauchtmarkt bringt ein Problem auch für Spieler mit sich:

    Es gäbe für viele Spiele grundsätzlich Spieler, die bereit sind, diese zum Vollpreis zu kaufen und damit die Entwicklung zu finanzieren. Leider verhindert der Gebrauchtmarkt, dass diese Spieler den vollen Preis für Spiele zahlen müssen. Entsprechend fließt weniger Geld in die Branche und es werden weniger Spiele entwickelt.

    In dieser Hinsicht ähneln die Konsequenzen des Gebrauchtmarktes für Spiele denen der Softwarepiraterie.
     
  11. Snow Von Solaris

    Snow
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    Bugfreie Spiele wären auch schön, aber nunja, man kann nicht alles haben, gell liebes Obsidian? :)


    Also ich als Gamer find gerade Läden wie Gamestop cool. Da kann man sich auch mal mit dem Verkäufer über Games unterhalten, schön öfter vorgekommen bei mir. Beim Saturn steht da meißtens irgendjemand der diesem Bereich zugeteilt wurde und sich garnicht dafür interessiert. Finde ich gut dass die auch was verdienen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Dezember 2011
  12. Xaviar Mr. Pain

    Xaviar
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    Naja, auf dem PC ist der Gebrauchtmarkt mittlerweile ja bereits so gut wie tot. Es gibt heute ja immer weniger Spiele, die nicht auf Steam, GFWL, Origin, Ubisoft Game Launcher, etc. setzen. Alle diese Systeme verhindern durch Kontenbindung, dass Spiele weiterverkauft werden.

    Ich gehe außerdem davon aus, dass in naher Zukunft auf den Konsolen ähnliche Systeme eingeführt werden. Die Onlinepässe für den MP sind ja bereits ein Schritt in diese Richtung. Ich gehe daher davon aus, dass spätestens mit der nächsten Konsolengeneration entsprechende Systeme mit Kontenbindung eingeführt werden. Es gab ja sogar schon Hinweise darauf, dass Valve an einer Steamversion für die XBox 360 arbeitet. Die Frage lautet daher nicht ob solche Systeme auch auf die Konsolen kommen, sondern nur wie und wann sie kommen. Und dann ist der Gebrauchtmarkt endgültig tot, weil es technisch einfach nicht mehr möglich ist, die Spiele zu verkaufen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dezember 2011
  13. Die Zeit des Gebrauchtspielemarktes neigt sich dem Ende zu, auch für Konsolen. Ich habe seit einigen Monaten damit angefangen ältere Spieleperlen ohne drakonischen Kopierschutz zu sammeln. Vielleicht lohnt sich das ja auch lange Sicht, immerhin werden derartige Spiele in Zukunft, anders als bei Filmen, nicht in einem verbesserten Format angeboten werden.
     
  14. Gambit.gdf

    Gambit.gdf
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    Wo hindert der Gebtrauchtmarkt die Spieler daran diese bei Release zum Vollpreis zu erwerben?

    Das ist ehrlich gesagt blödsinn. Wer bereit ist es zum Vollpreis zu kaufen tut das auch wer es nicht ist wartet darauf das der Preis sinkt oder geht richtung Gebrauchtmarkt. Und das der Preis sinkt ist eine natürliche Folge. Wenn ein Bereich abgeschöpft ist kommt der darunter dran bis der Punkt erreicht ist wo es sich in der Kalkulation nicht mehr lohnt für den Hersteller da groß was zu erwarten.

    Und sachen wie die Pyramide. Sales bei Steam, Vollversionen in Heften oder auch bestellungen in UK sind sicher nicht so beliebt weil man da den selben Vollpreis bezahlt wie hier im laden bei Release.
     
  15. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Und? Das gilt für sehr viele Produkte nicht nur für Software.

    Und bevor du jetzt mit Ersatzteilen kommt in vielen Branchen gibt es nicht nur Ersatzteile von Fremdherstellern nein es ist sogar oft möglich auch die Ersatzteile gebraucht zu erwerben.

    Und nicht immer bringt das Herstellen von Ersatzteilen überhaupt Gewinn.

    Nicht zu vergessen das nicht jeder überhaupt die Kohle hat um sich alles neu leisten zu können. Im Gegenteil.

    Was kommt als nächstes. Ich hab hier eine alte Uhr die ich von meinem Opa geerbt habe. Die ist schick, kann ich auch zu besonderen Anlässen tragen (da aus Gold und immer noch gut in Schuss) und läuft jetzt seit 70 Jahren. Wird mir bald verboten die zu tragen da die armen Uhrenhersteller nicht mehr so viele Uhren herstelllen können da ich ja nicht der einzige bin?

    Oder kommt bald eine DNS-Prüfung? Damit man die ja nicht weiterväußert oder sogar vererbt?

    Und da wir ja in einem Forum sind. Wie viele Milliarden gehen eigentlich "verloren" weil die Leute in Foren Hilfe suchen egal ob es um technische Lösungen, Kaufberatung oder Dienstleistungen geht? Alleine ich hab schon mindestens Lösungen im Wert von "1000" € geliefert. Und das in diesem Jahr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dezember 2011
  16. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Bin mal Gespannt wer schuld ist, wenn der Gebrauchtmarkt tot ist und die Umsätze fallen, denn genau das wird passieren...
     
  17. angel

    angel
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    Nicht vergleichbar. Ein Videospiel an sich kann per Definition niemals gebraucht sein, weil es ein immaterielles Gut ist und diese niemals Wertminderungen durch Nutzung erhalten. Dies trifft lediglich für die physischen Begleitprodukte (wie Datenträger oder Handbuch) zu. Man darf hier auch nicht "technisch veraltet" mit "gebraucht" verwechseln.
     
  18. Gamma gesperrter Benutzer

    Gamma
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    Dann gibt es ja gar keinen Gebrauchtmarkt, Problem gelöst. :leuchte:

    Gebraucht muss nicht zwangsläufig Wertminderung bedeuten; ein Produkt ist gebraucht, weil es jemand vor mir schon benutzt hat. Und mit dieser Definition trifft es ja wieder zu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dezember 2011
  19. Miriquidi ehemals OERST :wahn:

    Miriquidi
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    Jetzt nenn mir mal ein Produkt welchem durch Gebrauch nicht ernsthaft eine Werminderung widerfährt? Oldtimer und Antiker Tand zählt nicht! :ugly:
     
  20. angel

    angel
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    Keinen Gebrauchtmarkt, der vergleichbar wäre mit einem klassischen Gebrauchtmarkt, wie bei Autos.

    Tatsache ist nun mal, dass beim Handel mit Videospielen rechtlich betrachtet nur Nutzungsrechte gehandelt werden und somit rechtlich und wirtschaftlich ganz andere Bedingungen gelten (als beim Handel mit Autos etc.). In Deutschland zwar soweit erlaubt (wenn auch logischerweise umstrittig), aber ebenso erlaubt eben die Eliminierung der Wiederverkaufsmöglichkeiten durch DRM Maßnahmen.
     
  21. maximiZe

    maximiZe
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    CDs, DVDs, BDs.
     
  22. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    doch, auch die verlieren an Wert...
     
  23. JFK

    JFK
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    An Sach-, aber nicht an Nutzungswert. Großer Unterschied.
     
  24. maximiZe

    maximiZe
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    "Nicht ernsthaft". Und zwar exakt so viel wie Videospiele ohne DRM.
     
  25. Hier muss man aber stark differenzieren.
    Der Wert von Blockbustern oder Kultfilmen auf solchen Datenträgern verfällt auch schnell ins Bodenlose, weil es alle Jahre wieder neue Editionen und Verbesserungen in der Bildqualität gibt.
    Anders sieht es aus bei Filme die von kleineren Labeln herausgegeben werden und bei denen es unklar ist, wann und ob überhaupt jemals eine verbesserte Edition erscheinen wird.
     
  26. Gamma gesperrter Benutzer

    Gamma
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    Das spielt bei der Definition keine Rolle. Nur weil es in den meisten Fällen zu einer Wertminderung führt, ist der Umkehrschluss nicht automatisch richtig. Es kann also sehr wohl etwas den selben Wert besitzen und trotzdem schon gebraucht sein. Mal ganz abgesehen davon, dass Gebrauchtspiele auch immer billiger angeboten werden als wenn man den Titel neu im Laden kauft. Somit liegt zwar kein materieller, sehr wohl aber ein subjektiver immaterieller Werteverlust vor.
     
  27. ++++

    Es geht hier nicht um Leute, die hin- und wieder Gebrauchtspiele kaufen und verkaufen.

    Es geht um Ketten, die Leuten an der Kasse angebote à la "Hey, das Spiel das du grad kaufen willst, haben wir für 2€ weniger auch gebraucht da." machen.
     
  28. Gambit.gdf

    Gambit.gdf
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    Und bei spielen kommt die nächste grosse Grafikengine die die alte in den Schatten stellt oder der Nachfolger der es noch besser macht so das es keinen mehr interessiert ect pp. Ist unterm Strich genau das selbe.

    Soviele Titel die den Wert gehalten oder gar wertoller geworden sind gibt es nun auch wieder nicht.
     
  29. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Nenn das Kind doch beim Namen. Gamestop... ich verabscheue den Laden...
     
  30. Miriquidi ehemals OERST :wahn:

    Miriquidi
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    Na bei einem "subjektiven immateriellen Wertverlust" kann ich ja aber in jegliche Richtung argumentieren, das ist ja nun wirkl. total subjektiv und trifft wohl auch kaum auf Spiele zu. Aber lass uns nicht krümelkacken. :yes:

    Die Aussage per se betrifft uns PC'ler doch ohnehin nicht so bzw. ist das seit Jahren mit Kontenbindung & Co. ja eh schon so...von daher nicht so aufregen in der Vorweihnachtszeit. ;)
     
  31. Schleiereule <strong style="color: #146FEF; font-family: 'Trebuchet MS'; font-size: 15px">Turian Rebel </strong>

    Schleiereule
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    Es mag schon sein, dass sich der "Hass" der Spielehersteller gegen den Gebrauchtmarkt sich hauptsächlich gegen Shops wie GameStop richtet. Allerdings trifft eine Unterbindung eben auf die "Kleinen", also vor allem Menschen mit wenig Geld, die gerne SP-Spieler neu kaufen, es durchspielen und weiterverkaufen können. Leute eben, die sich das Spiel vielleicht gar nicht gekauft hätten, wenn sie nicht die Möglichkeit gehabt hätten, es wieder zu verkaufen. Denn gerade solche Leute, wenn sie eben nicht die Möglichkeit hätten, das Spiel wieder zu verkaufen, hätten das Spiel entweder dann gar nicht mehr gekauft oder - viel schlimmer - dann illegal runtergeladen. Vor allem bei Schülern ist eben das Unrechtsbewusstsein äußerst gering - da ist man doch eigentlich froh darüber, wenn sie sich vom Taschengeld wenigstens ein Spiel kaufen und es dann hinterher weiterverkaufen, anstatt das Spiel zu ziehen. Das soll jetzt nicht heißen, dass das eine Entschuldigung sein sollte, ein Spiel illegal zu laden, aber es ist nunmal die brutale und nackte Realität, dass gerade jüngere Menschen gar kein Problem damit haben, sich die Spiele illegal zu besorgen, wenn sie sich die nicht leisten können bzw. weil sie keine Möglichkeit haben, "billig" an neue Spiele zu kaufen.
     
  32. Maniac007 Freund der Realität

    Maniac007
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    Ich wäre bereit, für ein Spiel 60€ zu zahlen. ich muss es aber nicht, da ich dank des Gebrauchtmarktes das Spiel für 60€ kaufe, und es nach 2 Wochen wieder für 50€ versteigere. Effektiv zahle ich also nur 10€. Was ist daran Blödsinn?

    Es geht mir nicht darum, dass die Industrie Geld verliert, weil Sie mit kostenfrei angebotenen Leistungen (Deine Hilfe in Foren) oder alten Produkten (alten gebrauchten Uhren und Ersatzteilen) konkurrieren muss. Das gehört zum Wettbewerb dazu.

    Es geht mir darum, dass sinnvolle Aktivitäten unterbleiben, weil die Spielehersteller ihr Angebot (nämlich XX Stunden Unterhaltung für XX €) nicht durchsetzen können, da es von den Käufern umgangen werden kann.

    Wenn ein Spielehersteller plant ein Spiel für 20 Millionen zu produzieren, und dieses Spiel von 600.000 Menschen für mind. 40€ Wert wäre, wäre das ein sinnvolle Aktivität, da durch 20 Millionen Euro Entwicklungskosten ein Gegenwert von 40€*600.000 = 24 Millionen geschaffen worden würde. Wenn jetzt aber von den 600.000 Nachfragern nur die Hälfte das Spiel kauft und es an die andere Hälfte weiterveräußert, macht der Hersteller Miese. Wenn er zukünftig dieses Verhalten vorraussieht, unterbleibt sinnvolle Spielentwicklung.

    Das Problem sehe ich ansonsten weder bei Ersatzteilen noch bei Uhren in dem Ausmaß.

    Anders als Uhren oder Ersatzteile haben Spiele nach ein paar Stunden ihren Nutzen für den Käufer verloren, können aber vom nächsten Spieler erneut voll verwendet werden.

    Grundsätzlich besteht aber natürlich auch für andere Branchen die Option, ihre Angebote entweder als Dienstleistung oder als Werk zu vermarkten. So kann jeder Hauseigentümer entscheiden, ob er sein Gebäude verkauft oder vermietet.

    In vielen Bereichen dürfte es sich nicht lohnen, Dienstleistungen anzubieten, da diese in der Regel mit einem hohen administrativen Aufwand verbunden sind und die Vermarktung als Werk nicht mit den Problemen verbunden ist, welchen sich die Spielehersteller konfrontiert sehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Dezember 2011
  33. HawkS73

    HawkS73
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    Die Argumentation läuft mMn ins Leere. Die KFZ Industrie sähe sicher auch lieber, das ein Neue- statt Gebrauchtwagen gekauft wird, mit denen der Gebrauchtwagenmarkt ebenfalls mehrfach Umsätze erzielen kann. Aber das ist Freiemarktwirtschaft und es ist das Recht eines jeden nicht mehr benötigte Dinge zuverkaufen, wenn es denn Käufer gibt. Das ist seit der Steinzeit so.

    Wie machts die KFZ Industrie? Über Ersatzeile und Zubehör. Damit verdienen sie zwar nicht direkt wie über einen Neuwagen, aber Kleinvieh macht auch Mist, gehörigen sogar.

    Statt den Spiele Gebraucht Markt auszutocknen, oder wie Obsidian meint, ins Herz zustoßen, sollten sie versuchen am Gebrauchtmarkt mitzuverdienen ohne ihn zu schädigen.

    Und auch wenn das viele jetzt nicht hören möchten, ein Onlinepass ist das Beste Mittel. Jedes Spiel, egal ob Multi oder Solo muss registriert werden um DLCs, oder Onlinefeatures zu nutzen, und auch allein wegen einem Minimum an Kopierschutz, dass ich jedem Entwickler zugestehe. Allerdings wird das Spiel an kein Account gebunden, sondern der Passe, die DLCs und Online Features. Somit kann das Spiel selbst verkauft werden, minus DLCs, minus der Onlinefunktion. Willd der Käufer diese Nutzen, so muss der sich einen, zum Neuepreis deutlich geringeren Preis, Onlinepass nach kaufen. DLCs sind selbstverständlich ebenfalls neu zukaufen.

    So können die Leute wieder ihre Spiele verkaufen wenn sie es durchgespielt haben und die es Gebraucht kaufen, bekommen das Spiel der Wünsche aber zum günstigeren Preis. Obendrauf kann der Publisher/Entwickler am weiterverkauf mitverdienen.

    Win/Win für beide Seite.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Dezember 2011
  34. Gamma gesperrter Benutzer

    Gamma
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    Was du effektiv zahlst ist völlig egal. Der Verkäufer kriegt seine 60€ und fertig. Ob dein Spiel nun nur einmal oder 5-mal weiterverkauft würde merkt der Publisher gar nicht, da ihm ja keine Kosten entstehen, sondern höchstens entgangene Verkäufe. Aber die zu bemessen ist sehr schwer und im Endeffekt kommen wir wieder zum gleichen Dilemma wie bei den Raubkopien.
     
  35. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Soso und wieso gehört das zum Wettbewerb einfach dazu? Nenn mir mal einen Grund Geld verlieren die auch. Ob es viel oder wenig ist, ist wie bei Spielen reine Spekulation.

    Ich könnte zum Beispiel jetzt von goldenen Zeiten schwärmen mit einer Arbeitslosenquote von unter einem Prozent wenn nicht viele Dienstleistungen auch kostenlos zu haben wären und Produkte nur neu den Besitzer wechseln dürften.

    Und natürlich lohnen sich in vielen Bereichen Dienstleistungen nicht. Wieso auch wenn ich das selber machen kann oder jemanden kenne der das macht. Und wo ist jetzt der Unterschied zwischen den spekulierten Einnahmen der Hersteller?
     
  36. 1. Niemand hat mehr Sex ohne entweder bezahlt zu werden oder selbst zu bezahlen.
    2. Vollbeschäftigung
    3. Umsatzsteuer für Verkehrsdienstleistungen entschuldet Europa

    :banana:
     
  37. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    An Sex habe ich dabei gar nicht gedacht. Aber gute Idee alleine damit könnte man die Wirtschaft sanieren.
     
  38. Gambit.gdf

    Gambit.gdf
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    Was daran Blödsinn ist? Das du davon ausgehst das ohne Gebrauchtmarkt auf wundrsamme Weise auf einmal jeder bereit wäre den Vollpreis zu bezahlen. Dem ist aber nicht so. Um das zu erreichen müsstest du auch gleich Budget sonderangebote ect pp abschaffen bzw kurzum dürften die Preise niemals fallen. Und selbst das würde Probleme beim Absatz bringen da sich dann der ein oder andere eventuell sagt dann eben nicht.

    Aber hier kommt der Haken Preise werden oft absichtlich höher angesetzt als sie müssten einfach um die Gruppe abzuschöpfen die eben bereit ist mehr zu bezahlen.

    Das du unterm Strich mit 10 Euro wegkommst interessiert den verkäufer dabei herzlich wenig da er deine Vollpreissumme und somit seine Konsumentenrente von dir erhalten hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Dezember 2011
  39. Maniac007 Freund der Realität

    Maniac007
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    Es geht nicht darum, ob die Industrie Geld verliert oder nicht. Es geht darum, ob sinnvolle Tätigkeiten ausbleiben.

    Es besteht ein Unterschied darin, ob Produktion (z.B. von Ersatzteilen und Uhren) ausbleibt, weil die Nachfrage durch gebrauchte Produkte gedeckt ist, oder ob Produktion ausbleibt, weil das Angebot der Produzenten ausgehebelt wird.
    Nein.

    Nicht jeder, aber Manche/Viele.

    Er hat seine Konsumentenrente für einen Nachfrager erhalten, damit aber ungewollt X Nachfrager bedient.
     
  40. Na und? Mit meinem Staubsauger wird auch das Staubsaugbedürfnis von mehreren Personen befriedigt.
     
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