Die Euro-Rettung ein unmögliches Unterfangen?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von EIOE-Linux, 8. Juli 2011.

  1. Fipse

    Fipse
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    Für Deutschland wäre es wirtschaftlich eine Katastrophe. Und die Garantien für den Rettungsfond müssten wir auch weiter bedienen.
     
  2. Ti1t

    Ti1t
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    Die Finanzkrise hat sehr wohl Geld gekostet. Die Bankenrettung ist auch nur ein Teil davon. Ich will mich jetzt auch nicht ständig wiederholen. Diesen Artikel hab ich noch für dich.
     
  3. Diese Bereiche kann man immer schwerer trennen. In den USA gar nicht mehr und auch hier in Europa geht die Tendenz da hin, Stichwort Mario Draghi. Die ganze Finanzbranche profitiert aber natürlich ungemein von der Dummheit, Angst und Unwissenheit der meisten Menschen, die auch ihren Anteil an dieser Entwicklung haben.

    @Über mir

    Diese ganzen Schuldenquoten sind ja schön und gut, nur sagen sie nur bedingt etwas über die Ursachen aus. Warum? Weil die Realwirtschaft in Spanien sehr schlecht ist. Schau dir mal die Arbeitslosenraten an. Wer nicht arbeitet, zahlt keine Steuern und hat auch kein Vermögen, dass der Staat zwangsenteignen kann. Dass die Schulden so stark angestiegen sind, liegt natürlich zum Teil an der Finanzkrise, aber auch an den politischen und wirtschaftlichen Strukturen im Land. Ich sehe da ganz klar ein Versagen der Politik, deren wichtig(st)es Klientel aber natürlich die Banker sind.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2012
  4. Das kann man sich eigentlich selbst beantworten. Gibst du den Unternehmen Geld? Nein. Folglich kann es dir egal sein, was sie damit anstellen. Und wenn sie sich über beide Ohren verschulden. Kann dir prinzipiell egal sein, so lange du mit dem Unternehmen nichts zu tun hast. Gibst du dem Staat Geld? Ja. Folglich sollte es dir nicht egal sein, was er damit anstellt. Du solltest daran interessiert sein, dass er es einem sinnvollen Verwendungszweck zuführt und damit verantwortungsvoll umgeht. Angenommen, du gibst mir 1000 Euro. Ich nehme darüber hinaus aber noch Schulden auf. Und irgendwann sage ich dir dann, dass ich dir nicht nur nicht die 1000 Euro zurückzahlen kann, sondern noch mehr Geld von dir brauche, um die Schulden zu tilgen, die ich bei anderen habe.

    Abgesehen davon sind Schulden bei Unternehmen besser angelegt, weil sie damit eine Wertschöpfung erbringen. Sie produzieren etwas. Der Staat konsumiert hingegen nur. Außerdem führt Staatsverschuldung, vor Allem wenn sie exorbitante Ausmaße annimmt, irgendwann immer zum Staatsbankrott. Allein in Deutschland ist das im 20. Jahrhundert zwei Mal eingetreten.


    2000 Milliarden Schulden kann man nicht eben mal durch normales Wirtschaftswachstum zurückzahlen. Das kann nur im großangelegten Stil erfolgen, indem man es z.B. von denen nimmt, die es haben. Der Begriff "Zwangsenteignung" war in diesem Zusammenhang unglücklich von mir gewählt, denn eigentlich bin ich ja prinzipiell für diese Vermögensabgabe. Wäre mir jedoch lieber, wenn sie freiwillig erfolgen würde, was aber wohl nicht realistisch ist.

    Darauf kann es keine pauschalen Antworten geben. Es gibt aber jedenfalls Aufgaben, die sollten meiner Meinung nach eher in öffentlicher Hand liegen (Teile der Infrastruktur z.B., vielleicht auch Bildung) und es gibt Angelegenheiten, die sollten dem Markt vorbehalten sein (Lohnzahlung z.B.). Ein flächendeckender Mindestlohn, der dauerhaft deutlich über den Marktlöhnen liegt, hat übrigens noch nirgends Erfolg gebracht. Das gilt auch für vermeintliche Mindestlohnmusterknaben wie Niederlande oder Großbritannien, da dort diverse Besonderheiten und Ausnahmeregelungen bestehen.

    Falsches wird nicht richtiger, wenn man es ständig wiederholt. Nochmal: Ziel der Neoliberalen war keinesfalls ein Rückbau es Staates sondern viel mehr die Konzentration/Stärkung auf die/der Kernaufgaben - zu denen es gehört, für einen möglichst problemlosen Marktablauf zu sorgen (so dass z.B. keine Blasen, keine Monopole, Kartelle etc. entstehen). Wenn er das in der Vergangenheit vernachlässigt hat, dann ist das nicht die Schuld "des Staates", sondern auf die schon angesprochenen Verflechtung und die damit einhergehenden Interessenskonflikte zurückzuführen.
     
  5. Ti1t

    Ti1t
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    Nein, ich gebe dem Staat kein Geld und die meisten Deutschen werden dem Staat auch kein Geld geben, weil sie so viel gar nicht über haben.:ugly:

    Es ist mir aber auch nicht egal wenn sich private Unternehmen wie Banken über beide Ohren verschulden und diese beim Staat abladen.


    Du unterliegst dem Denkfehler, dass der Staat schlecht mit dem Geld umgeht bzw. schlechter als Privatunternehmen. Die Kontrollen sind sehr hoch und die Gelder werden in der Regel nach menschlichem Ermessen sinnvoll investiert.
    ...wenn wir mal den Aspekt der Bankenrettung außen vor lassen.

    Der Staat konsumiert nicht nur, wieder ein Fehlschluss. Bildung und Infrastruktur sind beispielsweise kein Konsum. Oder nimm die gesetzliche Rente. Wenn es der Staat macht soll es Konsum sein und bei der private Rente ist es plötzlich Wertschöpfung? Gleiches gilt auch für kommunale Unternehmen. Die zwei Bankrotte gab es wegen verlorenen Kriegen und nicht weil man sich zu sehr verschuldet hätte.



    Wir müssen nicht alle Schulden "zurückzahlen". Es reicht aus wenn wir die Verbindlichkeiten bedienen können. Wächst die Wirtschaft, geht die anteilige Verschuldung zurück. Die absoluten Zahlen sind da gar nicht so wichtig.


    Mindestlöhne sind eine Frage der Gerechtigkeit und im Rahmen von Lohnzuschüssen seitens des Staates auch notwendig, sonst übernimmt der Staat irgendwann die gesamten Lohnkosten, während die Unternehmen die Gewinne einsacken.


    Nun, wenn der Staat sich auf "Kernaufgaben" konzentrieren soll, gibt es wohl irgendwo zu viel Staat, der zurückgebaut werden muss. Dann liege ich doch richtig?:ugly:

    Im Übrigen war es auch vor dem Auftauchen der Neoliberalen eine der Hauptaufgaben des Staates Blasen, Monopole und Kartelle zu verhindern. Das ist nix neues.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. April 2012
  6. Es geht um Steuern.



    http://schwarzbuch.steuerzahler.de/




    http://de.wikipedia.org/wiki/Konsumausgaben_des_Staates

    Die Kriege waren überhaupt erst schuldenfinanziert. Ohne wäre die Kriegsführung nicht möglich gewesen.


    Wie kommst du darauf? Meinst du, die "Altschulden" fallen einfach weg?


    Was ist denn gerecht? Wenn alle das gleiche bekommen? Ein Unternehmen kann nicht mehr für einen Arbeitsplatz zahlen, als dieser an Leistung erbringt, sonst wird er unwirtschaftlich und fällt ganz weg. Mindestlohnvorschriften, die über den Marktlohn liegen, sind daher die beste Methode zum Arbeitsplatzabbau. Natürlich kann der Staat einspringen, aber das treibt die Ausgaben in die Höhe und macht vom Staat abhängig.

    Natürlich. So sollte ja auch sein. Was der Staat nicht sinnvoll erbringen kann, sollte er lieber gleich lassen. Dazu gehört, tief ins Marktgeschehen einzugreifen, anstatt sich auf die Rahmensetzung zu beschränken.

    Hat auch keiner behauptet, die Neoliberalen hätten diese Aufgaben eingeführt. Es ging darum, dass unterstellt wird, die Neoliberalen wollten keinen Staat und den total freien Markt. Das aber ist falsch.
     
  7. Ti1t

    Ti1t
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    Was soll mir das jetzt sagen? Auch in Unternehmen gibt es Ausgaben, die so nicht sein müssten. Wie wäre es mit einem Schwarzbuch Banken? Oder Schwarzbuch Boni?:ugly:



    Das ist eine Definition, die zumindest diskussionswürdig ist. Wieso wird aus einer Investition eine Konsumausgabe, nur wenn man Privat und Staat austauscht?

    Der Bankrott resultiert aber nicht aus den Schulden oder dem Krieg an sich, sondern aus dem Ausgang des Krieges. Übrigens war der Aufbau nach dem Krieg auch schuldenfinanziert.

    Die werden refinanziert. Solange die Wirtschaft wächst ist das auch kein Problem. Neben der bekannten Schuldenuhr gibt es auch eine Reichtumsuhr. Es ist also alles im Lot.



    Der Staat ist so oder so mit an Board. Entweder über das Arbeitslosengeld oder beim Aufstocken. Wenn der Staat aufstockt, kann er auch Bedingungen an den Arbeitsplatz stellen oder ihn auch gleich selbst schaffen, wenn sich keiner finden sollte.

    Wer stellt den fest, wann etwas nicht sinnvoll ist? Eine gute Regulierung bzw. Rahmensetzung ist übrigens ein tiefer Eingriff in das Marktgeschehen. Das geht manchmal nicht anders.

    Das ist im Übrigen eine Aussage die ich wiederum nicht gemacht habe. Sie wollen in abbauen, nicht abschaffen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. April 2012
  8. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Schöne Theorie. In der Praxis zahlt aber oft nicht was der AN leistet sondern was man sich erlauben kann ohne das man ohne Leute dasteht.

    Und der Staat springt schon ein. Ab einem gewissen Lohnniveau kannst aufstocken lassen.

    Sonst würden die Firmen für diese Jobs auch keine mehr finden.
     
  9. FloX NiX is FiX

    FloX
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    Ausgerechnet die Beschäftigten der EZB fordern Pensionen mit Inflationsschutz. Der Glaube an das Stabilitätsversprechen der Zentralbank scheint bei den eigenen Mitarbeitern zu bröckeln.

    Der Führung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt ist das Thema spürbar unangenehm. Denn die Mitarbeiter der Institution machen mit einem Vorstoß deutlich, dass sie am Erfolg der Bewältigung ihrer Kernaufgabe zweifeln: Für Geldwertstabilität zu sorgen. Die Personalvertretung der Notenbank fordert jetzt, die Pensionen der Mitarbeiter müssten gegen die Inflation geschützt werden. Sie verlangt damit einen Versicherung gegen das eigene Versagen.

    Artikel

    Hm, ich weiß nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen soll. :ugly:
    Denn wen schon die eigenen Mitarbeiter nicht daran glauben, sollte man sich als Sparer schon Gedanken machen... :uff:
     
  10. Fried Hofsgärtner gesperrter Benutzer

    Fried Hofsgärtner
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    Immer der selbe Quatsch.

    Ein flächendeckender Mindestlohn hat noch in keinem Land und in keiner Region zu einem Rückgang der Beschäftigungsverhältnisse geführt.

    Und auch fast jeder ernstzunehmende Volkswirt befürwortet den Mindestlohn...
     
  11. unwichtig.

    unwichtig.
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    na so ganz stimmt das aber nicht. du kannst mit negativ ausfallenden mindestlohnstudien sicher nen dampfer versenken, mit postiv ausfallenden aber auch. die empirie ist da alles andere als eindeutig.
     
  12. Ti1t

    Ti1t
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  13. Fipse

    Fipse
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  14. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    Zumindest in der Slowakei gibt es noch Politiker, die den Ernst der Lage erkennen.

    http://www.welt.de/politik/ausland/...n-einen-unvorstellbar-hohen-Preis-zahlen.html
     
  15. Fried Hofsgärtner gesperrter Benutzer

    Fried Hofsgärtner
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    Wieso kann er nicht verstehen warum Deutschland und Frankreich Griechenland halten wollen?

    Ein Austritt ist teuer für uns und deshalb jetzt erstmal indiskutabel.

    Immer diese dumme Zick-Zack-Scheiße. Entweder wir hätten Griechenland vor Jahren gekickt oder wir bringen sie jetzt durch, alles andere ist purer Wahnsinn.

    Entweder wir kappen den Schlauch gleich, oder wir lassen ihn dran bis das Geld zurückkommt, aber erst Geld reinpumpen und dann zumachen ist doch an Dämlichkeit nicht zu überbieten... :ugly:
    Und das Geld ist bereits zugesagt, das heißt ein Austritt scheidet aus. Fertig. :nixblick:
     
  16. Otscho

    Otscho
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    Wirtschaftlich sicherlich.
    Was man aber nicht vergessen darf:
    Abgesehen von Nahrungsmitteln ist Griechenland in vielen Bereich die für die Bevölkerung relevant sind sicherlich ein Importland. Das fängt bei Rohstoffen wie Öl an und hört bei komplexen Produkten wie Autos und Elektronikartikel auf.
    All dies dürfte deutlich teurer werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es "dem Griechen" gefällt, wenn solche liebgewonnen Dinge plötzlich wieder reinstes Luxusgut werden.
    Leider wird genau das zumindest nach meinem Eindruck viel zu wenig kommuniziert. Griechenland lebt nunmal deutlich über seine Verhältnisse und das trifft genauso auch auf den "einfachen Mann" zu. Man hat im Grunde nur zwei Möglichkeiten dies auf ein angemessenes Niveau bringen: 1. Man spart, was letzten Endes dazu führt, dass alles nach unten angepasst wird. 2. Man tritt aus aus dem Euro aus und alle Importe werden teurer. In beiden Fällen hat der Bürger einen deutlichen Kaufkraftverlust zu verschmerzen, da kommen die Griechen so oder so nicht drumrum.

    EDIT
    Und was bei einem Ausstiegsszenario auch von Bedeutung ist:
    Griechenland ist dan quasi pleite. Wenn sie nicht sparen wollen, wovon soll dann alles bezahlt werden? Der Geldhahn der EU ist dann zu und Banken werden auf Jahre kaum mehr einen Euro in Griechenland risikeren. Griechenland wäre dann gezwungen wirklich nur das auszugeben, was sie einnehmen, da sie keine großartigen Finanzierungsmöglichkeiten mehr haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der positive Effekt auf die Wirtschaft es leisten kann, dies auszugleichen, zumindest nicht auf Sicht der nächsten 2-3 Jahre.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2012
  17. Akuma From Helli Moderator

    Akuma
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    Der Austritt ist so teuer, das unsere sau dämmlichen Politker schon im was wäre wenn fall bereit sind ein Griechenland das nicht mehr zur Euro-Zone gehört Geld zu geben.
    Sprich Grichendland tritt aus unsere oberdeppen wollen aber weiter Geld geben. :ugly:

    Der einzige unterschied ist der Austritt hätte schon viel eher sein müssen, dann wär nicht so viel Geld wie Materie in nem Schwarzen Loch verschwunden. :ugly:
     
  18. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    Es ist vor allem teuer, weil die deutschen und französischen Banken ihre griechischen Schrottpapiere in staatliche Institutionen ausgelagert haben.

    Erstens fehlen Griechenland und Spanien die industrielle Infrastruktur, zweitens die globale Wettbewerbsfähigkeit und drittens die staatlich subventionierten 1-Euro Jobber.

    Borussia Dortmund und Preußen Münster in einer Liga wäre auch unfair.
     
  19. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    http://www.tagesschau.de/ausland/griechenland2274.html

    Was sollen diese Neuwahlen bringen? Wenn die Partei, die das Sparpaket strikt ablehnt, stärkste Kraft wird, ist ein Kompromiss doch noch unwahrscheinlicher.

    Griechenland hat sich mit falschen Zahlen in die Euro-Zone gemogelt und zahlt jetzt den Preis dafür.
     
  20. Ti1t

    Ti1t
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    Bei einer grundsätzlich falschen Politik muss man keine Kompromisse machen, deswegen gibt es ja jetzt auch Neuwahlen..
     
  21. Ein Euro-Ausstieg Griechenlands würde uns übrigens ca. 80 Milliaden € kosten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Mai 2012
  22. PredatorGER

    PredatorGER
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    Geht ja eigentlich. Zumindest nichts, was Deutschland ins Wanken bringen kann. Zahlt jeder Deutsche n 1000er, passt.
     
  23. Ti1t

    Ti1t
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    Ich würde eher sagen ein Euro-Ausstieg Griechenlands kostet uns den Euro, denn Spanien steht ja grundsätzlich nicht besser da und wer weiß wie sich Italien noch entwickelt.
     
  24. Ti1t

    Ti1t
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  25. Ti1t

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  26. Ti1t

    Ti1t
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  27. FelixvL

    FelixvL
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    Tja, für Deutschland wärs natürlich schlecht, eine neue D-Mark würde sicher durch die Decke gehen, aber wenn es anders nicht geht...
     
  28. Doch, das wäre insofern schlecht, als dass es den Export aus Deutschland für die Kunden massiv verteuern würde. Und da das Merkel lieber stolz auf den Exportweltmeistertitel ist statt die Binnenwirtschaft zu stärken wären die Auswirkungen nicht so toll.

    Ein Referendum über den Verbleib in der Währungsunion wäre auch ziemlich riskant. Bis zur Wahl würden die Griechen ihre Konten räumen, um €-Bargeld zu haben. Schließlich würde ihr Geld ansonsten direkt in Drachmen getauscht und die Drachme anschließend wahrscheinlich deutlich abwerten.
    Deswegen macht man solche Aktionen plötzlich über Nacht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Mai 2012
  29. etc.usw.

    etc.usw.
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  30. Tom Sawyer Suchender

    Tom Sawyer
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    So viel zur SPD als "Opposition". Da steckt im letzten link im Text nun wirklich wesentlich besseres als bei den alten Pennern.
     
  31. Hauptman Verfassungsreformer AUT

    Hauptman
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    http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...land-zum-zahlen-von-steuern-auf-a-835404.html
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/may/25/payback-time-lagarde-greeks

    Hier zeigt die rechts-rechte Lagarde mal wieder ihr wahres Gesicht, in dem sie faschistische Sprüche los lässt.
    Diese Frau ist IWF-Direktorin untragbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2012
  32. Ti1t

    Ti1t
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    Da habe ich auch mal erst gedacht, was zum Henker ist denn hier los.:huh::ugly:
    Besonders der Vergleich mit den afrikanischen Kindern ist ja mal abstrus. Will Lagarde die Hilfsmilliarden lieber in die Sahara lenken? Macht sie doch auch nicht. Der IWF ist am Ende. Deutschland fallen nur noch Sonderwirtschaftszonen zur grenzenlosen Ausbeutung der südeuropäischen Völker ein. Mal sehen ob der Euro das Jahresende noch erlebt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2012
  33. INf

    INf
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    So siehts aus! Die Frage ist nur, was solche Neuwahlen wirklich bringen.
     
  34. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    Es ist schon pevers, dass Griechenland mit so viel Geld geholfen wird, aber man es nicht zustande bringt bei Hungersnöten in Afrika schnell und gezielt zu helfen. Letzteres wäre mit genug Geld kein Problem.

    Und Griechenland gibt es einfach zu viele Menschen, die ein tolles Leben führen, aber nicht willens sind Steuern zu zahlen. Und darunter leiden dann die ärmeren Schichten. Die Renten in der Slowakei sind nur ein Drittel so hoch wie die in Griechenland, dennoch muss die Slowakei Geld nach Griechenland überweisen. Das kann doch nicht sein, dass arme osteuropäische Länder reichen südeuropäischen Ländern Geld überweisen müssen, nur weil sich dort die Oberschicht (Hallo Berlusconi) alles unter den Nagel gerissen hat.
     
  35. Quelle?
     
  36. Der Euro ist notwendig für Deutschlands Exporte, die zum großen Teil in den europäischen Binnenmarkt gehen.
    Der Euro ist notwendig als Faktor eines friedlichen Zusammenlebens der Völker Europas.
    Der Euro ist notwendig, denn ohne wäre wieder umständlich Geld wechseln angesagt.

    Die einzige Alternative zum Euro wäre aktuell nur auf US $ zu setzen, also im Falle eines kompletten Default, nur noch amerikanische Devisen statt überteuerter Deutschmark zu verwenden. Dies würde auch das transatlantische Bündnis gegenüber den neuen Wachstumsmärkten (China, Russland) stärken.
     
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