IVW-Zahlen III/2007

Dieses Thema im Forum "Fragen an die Redaktion" wurde erstellt von Evil, 15. Oktober 2007.

  1. Ein Spieletest sollte für mich EXPLIZIT die Vor und Nachteile erläutern. Ein Spieletest sollte nicht unendlich positiv dargestellt werden, weil das Spiel grade bei der Masse angesagt ist. Schau dir z.b. die Diskussion zu Siedler 6 im anderen Thread an.

    Und hier kann man auch wieder den Sprung auf die sinkenden Verkaufszahlen fassen. Wo sind denn dann die ganzen Käufer die auf die Trendthemen anspringen? Wo sind denn die ganzen Leser hin die sich eine kritische Spielezeitschrift wünschen?
     
  2. Ich habe die Diskussion verfolgt. Wenn man die selbe Diskussion zum selben Spiel bei anderen Zeitschriften die es getestet haben verfolgt, sieht man das es dort genau das selbe ist - trotz völlig unterschiedlicher Bewertungen. Das führt nur meine Argumentation fort. Einen Test, dem alle Leser zustimmen werden wirst du niemals hinbekommen, da kannst du noch so neutral sein. Wie man den Test nun genau ausschmückt, spielt dabei eine Nebenrolle.

    Das ist die Frage. Warum kommen sie nicht, wenn Dinge umgesetzt werden die zuvor gefordert wurden? Weil es dann anderen wieder nicht passt, die zuvor glücklich waren. Ist ein Magazin subjektiv zu hypegeil ist es nicht okay - wird wirklich kritisch bewertet und Gott bewahre noch tiefer als der Durchschnitt obwohl es begründet wird warum und wieso ist es auch nicht okay. Gibt für alles reichlich Beispiele.
     
  3. Der Unterschied zwischen GameStar (oder auch PC Games) und Buffed ist, dass sich Buffed auf Rollenspiele, allem voran den MMOGs, widmet. Andererseits muss man auch erst mal schauen, wie das Heft auf Dauer wird. Es ist schon ein Unterschied, ob man eine Homepag betreibt und jede Woche eine Show und einen Cast abliefert oder ein Heft rausbringt.

    PS: Natürlich habe ich das buffed-Magazin auch, leider noch kein Nachtaktiv-Shirt. :mad:
     
  4. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Beim Siedler 6 Test magst recht haben aber was ist mit Stalker? Der Test ließ so viele Fragen offen Kritikpunkte die man bei anderen Spielen doppelt gewichtet spielten gar keine Rolle.
     
  5. sieben

    sieben
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    ohne jetzt wieder auf einzelne redakteure draufhauen zu wollen, aber gerade der stalker test las sich als sei er vom publisher verfasst worden.

    es mag durchaus sein das eine mehrzahl der anscheinend unkritischen leser das so wünscht, mit journalismus hat das allerdings reichlich wenig zu tun.

    aber den anspruch sollte man vermutlich auch nicht an ein spielemagazin stellen deren hauptzielgruppe pubertierende jugendliche sind.

    gruss
     
  6. Ihr habt glaube ich eine falsche Definition von Journalismus im Kopf.
     
  7. Mich würden langsam mal verschiedene Test/Previewberichte interessieren, die diesem Verständnis von Journalismus entsprechen.

    Für mich kristallisiert sich folgendes raus:

    A: Test ist so wie ich es auch sehe => perfekter Journalismus
    B: Test ist schlechter => extra schlecht gemacht um gewisse andere Titel nicht zu überholen
    C: Test ist besser => klarer Fall von Hype

    Ich halte es immer noch für ein gerücht, dass die Leser heute so kritisch sind im Vergleich zu früher und alle den angeblich echten Journalismus beherrschen.

    Neben dem bereits genannten Phänomen "Aktualität und breitere Resonanz" durch das Internet, glaube ich an noch ganz andere Faktoren die zum Leserschwund führen.
     
  8. Die GameStar wird nicht nur für dich gemacht.
     
  9. Diese Einteilung ist höflich ausgedrückt absurd, weltfremd, voreingenommen und realistisch nicht anwendbar - gerade bei so etwas wie Produkttests. Das erklärt aber mal wieder, warum immer jemand mosert. Nicht alle Leser sehen den Test in der selben Meinung (was naturgemäß die Regel ist auf Grund der unausweichlichen teilweisen Subjektivität) und dann ist es für viele natürlich schon kein perfekter Journalismus mehr. Is klar.

    Und ihr wundert euch, warum Redakteure nicht auf jeden einzelnen kritischen Post eingehen sondern zusammengefasst Stellung nehmen wenn so ein Käse bei rumkommt?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Oktober 2007
  10. Jebbel

    Jebbel
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    die Aufgabe eines guten Journalists ist kritisch zu prüfen, zu hinterfragen und Gutes bzw Missstände aufzudecken.

    Ob das auf die GameStar bzw. jeden Redakteur zutrifft, möge jeder für sich selbst entscheiden
     
  11. Nein, ich wundere mich, dass die Redakteure oftmals gerade auf Käse antworten und konkrete Kritik oftmals entwerder komplett ignorieren oder ausweichend antworten.

    Nur ein Beispiel:
    Es gab zuletzt einen längeren Thread zum Gamestar-PC. Im Verlauf der Diskussion dort stellte ich mir zunehmend die Frage, ob und wenn ja wieviel Einfluss die Gamestar auf die Hardware-Auswahl und Konfiguration des PC nimmt.

    Redakteur Sigismund hatte zwischenzeitlich selbst vorgeschlagen man solle sich bei Fragen zu dieser Angelegenheit an die Hardware-Abteilung wenden.
    Da ich nicht weiß wen ich da anschreiben soll, fragte ich wiederholt nach einem Ansprechpartner... und warte noch heute auf eine Antwort.

    Es steht im Raum das die Gamestar außer den Namensrechten gar nichts zum PC beiträgt.
    Da sich sicher nicht wenige Käufer diesen PCs gerade wegen des Vertrauens in die qualifizierte Mitbestimmung der Gamestar zur Zusammenstellung kaufen, halte ich die Klärung dieser Angelegenheit für wichtig (und nicht für Käse).
    Aber da kommt einfach nix...

    Und das war jetzt nur ein Beispiel von vielen. Es gibt sicher sogar noch offensichtlichere.
     
  12. Fabian ist auch kein Kindergärtner. Die Ansprechpartner der Hardwareabteilung findest du im Bereich Hardware hier auf der Website, in der Redakteursübersicht hier auf der Website sowie - wie originell - im Hardwareteil der GameStar-Printausgabe. Da kann man von allein drauf kommen. Desweiteren hat auch Fujitsu als Hersteller der Systeme einen Kundenservice.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Oktober 2007
  13. Warum ist das absurd? Ich habe nur das zusammengefasst, was man hier in hunderten von Threads nachlesen kann.

    Du hast mich mißverstanden, wenn du meinst, dass dies meine Ansicht ist.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ich großes Interesse an einem Spieletest von Usern hätten, die hier immer wieder mit der ernsten Journalismus Keule draufhauen. ;)

    Ich sehe die Probleme der Printmedien im Computerspielebereich an ganz anderen Stellen.
     
  14. Da hatte ich dich dann falsch verstanden, ich dachte das wäre deine Meinung. Entschuldigung dafür - ändert aber nichts an meiner Antwort, es ist nach wie vor absurd. (Hunderte Threads ist übrigens etwas übertrieben ;) )
     
  15. Rene Heuser <b>MGMT</b>

    Rene Heuser
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    Interessanter Thread, wenn ich das mal sagen darf. ;)

    Vor allem die Passage über die Seriosität der PC Action als Begründung für stabile Auflagenzahlen fand ich durchaus amüsant. Ich denke mal, da müssen sogar die Kollegen aus Nürnberg etwas schmunzeln. Ich würde mal behaupten die Action will alles sein, nur nicht seriös. Vielleicht hat die neue DVD-Film-Variante aber eher was mit dem "Erfolg" im Quartal zu tun gehabt.

    Sehr schön ist auch der Beitrag, wo sich über die Qualität der GameStar beschwert wird und gleich hinterher geschoben wird, man habe sie schon seit längerem nicht mehr gelesen.

    Finde auch den Erklärungsversuch mit der mangelnden Qualität der Hefte interessant. Schon komisch das alle Spiele-Hefte in den letzten 2-3 Jahren massiv an Auflage verloren haben. Sind also alle gleichzeitig, gleichschlecht geworden. Dabei ist mit bei der CBS kaum was aufgefallen, auch die PC Games ist nicht so viel anders als vor 3 Jahren. Der PCPP wurde doch immer eine hohe Qualität bescheinigt, das sie unabhängiger und kritischer sei. Die PCPP gibt nicht mehr. Die GameStar sei früher viel, viel besser gewesen: Wir hatten vor 2-3 Jahren noch Auflagenzahlen deutlich über 300.000 und das zu Zeiten als dem Magazin (teilweise zu Recht) praktisch täglich WoW/Blizzard-Hype, Halo-Hype, EA-Hörigkeit vorgeworfen wurde und es ebenso heiß diskutierte Tests gab (Black & White, Doom 3, UT2004, BF:Vietnam und manche mehr).

    Mag sein dass die Qualität insgesamt nachgelassen hat. Aber wenn ich mir allte Hefte von Ende der 90er anschaue, dann sehe ich da nicht so viel mehr Qualität. Im Gegenteil. Heutzutage müssen die Hefte ihre Testbedingungen mehr offen legen denn je und müssen sich online rechtfertigen. Das gabs "früher" nicht. Es ist einfach Nostalgie, zu behaupten, die Tests und Previews seien früher per se besser gewesen.

    Die meisten Leser sind einfach mit den Spielen und dem gesamten Markt gereift. Was früher alles noch super und toll war, ist halt heute einfach bekannt und abgedroschen. Ich selbst spiel jetzt seit 19 Jahren und so gehts wohl auch sehr vielen Lesern. Man hat seine Vorlieben und weiß wie der (Game-)Hase läuft. Man schaut sich nen paar Screenshots an, zieht sich den ersten Trailer und wartet auf die Demo. Eigentlich weiß man dann doch ob das Spiel was taugt oder nicht. Zur Not, wenn man total unsicher ist, wartet man bis es ein Kumpel hat oder die Foren voll mit Lob oder Tadel sind. Zudem kennt man seine Entwickler und Publisher doch mittlerweile.

    Dabei sind es aber erstaunlicherweise vor allem die älteren Spieler, die uns (und den anderen Mags) die Stange halten. Vor allem die jungen Leser sind in den letzten 2-3 Jahren massiv weggebrochen. (Vorbote für die Vergreisung der Gesellschaft? ^^)

    Meine ganz persönliche Meinung ist einfach, dass die Nutzwertigkeit der Magazine rapide in den letzten Jahren abgenommen hat. Zur Nutzwertigkeit gehört sicherlich auch der Faktor, ob man einem Spieltest vertrauen kann oder nicht oder ob man aus ihm wirklich die Infos bekommt die man braucht. Aber das man sich mit einem Test nicht identifizieren kann oder allgemein mit zunehmenden Alter Schwierigkeiten hat sich der Meinung eines Redakteurs anzuschließen, das gabs schon immer. Der Nutzen eines Test verringert sich eben auch, wenn man weiß/oder glaube woanders (zb im Internet) mehr und bessere Infos zum Spiel bekommen. Da kann der Heft-Test immer gleich sein. Umso mehr Infos vorhanden sind, desto höher sind die Erwartungen an einen Test. Und diese Erwartungen müssen zwangsweise mit der Print-Realität kollidieren. Wo halt vieles wünschenswert, aber eben nicht alls machbar ist (Beispiel: Für jeden Leser einen eigenen Test/Wertung machen.) Die VV schlagen genau in diese Kerbe, sie versuchen den Wert eines Heftes pro Euro zu erhöhen. Weil klar ist, die Zahl der Leute, die noch auf eine Demo oder Patch in einem Heft wartet, nimmt rapide ab. Früher gabs Komplettlösungen und Tipps in den Heften. Offenbar braucht das keiner mehr. So leicht wie die meisten Spiele geworden sind, ist das ja auch nicht ganz verwunderlich. Video-Material zu Spielen gibts ebenfalls zu Hauf im Netz und nicht mehr nur Trailer, sondern teilweise richtig gute Testvideos (gamespot, gametrailers uvm). Die Seitenzahl der Hefte fiel über die Jahre tendenziell auch, während die Online-Portale immer größer und umfangreicher werden. Heute gibts doch praktisch zu jedem halbwegs interessanten Spiel Fanseiten, Foren und aktive Communities, die alle ihr Wissen kostenlos zur Verfügung stellen.

    Vielleicht liege ich damit auch total falsch, aber der Bedarf an einem Breitsprektrum-PC-Mag nimmt einfach rapide ab. Die Spielergemeinde ist stark fragmentiert und jeder wünscht sich für sein Genre, seine Spiele und Entwickler 100 Prozent Aufmerksamkeit und Infos. Die Bereitschaft über den Tellerrand zu schauen ist sicher bei vielen noch da, aber es nimmt einfach stetig ab. Deshalb können sich „Spezial-Mags“ eben eher stabilisieren (wenn dann eben auch auf einem deutlich niedrigeren Niveau) als die großen "All-Rounder"-Hefte, die zwar alles irgendwie abdecken, aber eben so auch alles nicht richtig (weil Zeit und Platz fehlt). Das zeigen ja auch die Sonderhefte (WoW, Guild Wars, Sims) von uns oder der Konkurrenz (WoW, Buffed etc) - Spezialthemen haben immer noch einen Nutzen und werden auch gekauft. Aber eben nicht von 300.000 oder mehr Lesern.

    Wenn ich mir anschaue wie viele Leute immer noch und wohl auch künftig jeden Tag WoW, CS, BF & Co spielen, wird sich dieser Trend sicherlich fortsetzen. In wahrscheinlich 10 Jahren sind Spiele dort wo heute Kinofilme und CDs sind. Und so traurig (für uns Redakteure) das auch sein mag, aber wer der hier anwesenden kauft sich ein Kino-/DVD-/Musik-Mag bevor er ins Kino geht oder eine DVD/CD kauft.




    Bis zum nächsten IVW-Zahlen-Thread. ;)
     

  16. Sehr interessanter Beitrag, ehrlich. Kann man so stehen lassen, ist eine solide, persönliche Sicht der Dinge.

    Da sich oben zitierter Abschnitt vermutlich auf meinen ersten Beitrag bezieht und dieser offensichtlich falsch verstanden wurde, hierzu ein kleiner Hinweis.

    Ich habe die PC Action nicht als seriös bezeichnet. Da hast du zwei Abschnitte inhaltlich miteinander vermischt und daraus eine Interpretation abgeleitet die nicht Inhalt meiner Aussage war und nicht sein sollte ;)

    Irgendwie habt ihr Redakteure die Angewohnheit eure Leser/Kritiker missverstehen zu wollen :p
     
  17. Stargazer oft auch Passenger82

    Stargazer
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    @Rene:
    Toller Beitrag :yes::hoch: Trifft genau den Punkt - so schlimm es auch klingt.

    Ich kenne es aus meiner Kindheit. Früher konnte ich mir Infos zu Spielen entweder aus Mundpropaganda oder eben Spielemags holen, aber das Internet hat in den letzten Jahren doch gewaltig zugelegt.
    Nichtsdestotrotz hab ich euch aboniert :schleim:

    Internet kann man eben nicht mitnehmen, da eignet sich ein Printmag doch besser und ist angenehmer zu lesen.
     
  18. Rene Heuser <b>MGMT</b>

    Rene Heuser
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    Das ist ein Forum. Da sind Missverständnisse eingebaut. ;) Ironie, Sarkasmus, Augenzwinkern kommen hier halt selten so rüber wie sie sollen -- selbst mit sowas :ugly:.
     
  19. naja, das wurde ja alles schn mehr oder weniger durchgekaut. ich behaupte auch nicht, dass die qualität der verschiedenen mags früher wesentlich höher war als heute. allerdings stören mich als langjährigen leser doch einige gravierende fehler, die in der letzten zeit doch recht häufig gemacht wurden:

    1.: Gothic3 (jaja, ein alter hut. trotzdem ist der vorwurf nach wie vor berechtigt.)

    2.: Stalker. im test wurde quasi nur um den heißen brei geredet, sprich: es wurde viel über die (zugegeben) grandiose atmosphäre palavert, allerdings fehlten sämtliche fakten. ich hab den test wirklich ein zweites mal gelesen, weil ich dachte, ich hätte 1 oder 2 seiten übersprungen.

    3.: Vanguard. hier gab's einfach zu viele fehler, als dass man dieses machwerk hätte als "test" bezeichnen können.

    4.: WoW und Guildwars. in diesem punkt geht es mir nicht um die angesprochenen spiele, sondern um die, die eben nicht erwähnt wurden. manchmal scheint es so, als ob der GS-redaktion keine anderen MMO(RP)Gs bekannt wären. immerhin hat man für das preview von dem WoW-AddOn Wrath of the Lich King mehrere seiten verbraten, fazit war dann (mehr oder weniger): "tja, bleibt halt alles beim alten. wirklich viel sagen können wir nicht, weil's quasi 0 infos zum eigentlichen spiel gibt." andere spiele dieses genres werden, wenn überhaupt, nur kurz angesprochen, bekommen dann eine viertelseite spendiert, werden alle in einem großen "special" verwurstet oder sie tauchen nur kurz in der news-sektion auf. der informationsgehalt tendiert bei allen beispielen gen 0.

    hin und wieder gibt's ein paar ausnahmen - das ist mir persönlich aber noch viel zu wenig.

    ich zumindest bin der meinung, dass solche eklatanten fehler (zumindest punkt 1-3) "früher" nicht an der tagesordnung waren.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Oktober 2007
  20. zero-sum Wretched

    zero-sum
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    Muss auch sagen, dass das von Rene aus Sicht eines Redakteurs, der beste Beitrag seit langem ist.

    Nur bin ich verwirrt, da das für mich als treuer Käufer seit der Erstausgabe (und damit wohl auch in seine erwähnte Kategorie falle), fast wie eine Aufforderung klingt das alles genauso zu machen. :nixblick: :ugly:
     
  21. NMI

    NMI
    Ja das klingt zunächst erheiternd, außer man liest solche Ausführungen so, das man die GS nicht mehr kauft, sondern bestenfalls am Kiosk überblättert und dann wieder enttäuscht ins Regal zurücklegt, weil sich halt nix zum persönlich erwarteten Besseren geändert hat. Meinereiner handelt so und kauft oft genug nur noch nach VV.


    Die CBS hat genügend Software beigelegt, das das Heft nicht wirklich noch benötigt wird. Real vergleichbar sind in diesem Zusammenhang doch eher jene Magazine, die eine vergleichbare Anzahl und Qualität der VV aufweisen. Ich vermute mal, das der eher ruppige Tonfall der PCA zum Beispiel "ehrlicher" rüberkommt als noch so eloquent faktenbefreite Werbetests wie z.B. der "exklusive Stalker Test". Dennoch stellt sich halt die Frage, was der Käufer wirklich primär möchte: Gute VV oder ehrlichen Inhalt.


    Dann sollte man vielleicht wirklich mal die Hintergründe der Tests offenlegen und nicht immer auf ein "Wertungssystem" verweisen, das durch Einzelwertungen Transparenz heuchelt auch wenn man seltenst erfährt, wie genau eben diese Einzel- oder halt die Gesamtwertung denn nun ermittelt werden. Was fließt denn nun wie stark in den Umfang ein? Wieviele Bugs müssen in der Engine sein, um einen Punkt Atmosphäre/Grafik abzuziehen? Etc...


    Moment... Warum sollten denn die "gereiften" Spieler überhaupt noch Hefte kaufen (außer wegen der VV) wenn sie sich wirklich sämtliche kaufrelevanten Infos aus anderer Quelle besorgen? Diese Argumentation wäre doch eher ein Aufruf, die Magazine ab sofort zu boykottieren, weil man sie nicht mehr braucht?


    Bingo.


    Bitte? Soll das heißen, das zukünftige Tests noch weniger Informationen erhalten nur um keine "übertriebenen" Erwartungen zu schüren?


    Wer traf denn die Festlegung, was die Kundschaft nicht mehr"braucht"? Wieder mal eine fiktive Lokusgruppenumfrage unter Nichtlesern? :ugly:


    Und wiederum die Frage: Wozu soll man dann noch Magazine kaufen?


    Ich vermute eher, der "Bedarf" nach unglaubwürdigen Magazinen nimmt rapide ab. Eben weil es so viele andere Quellen gibt verstehe ich nicht, wieso man sich nicht durch tatsächliche Transparenz abzugrenzen versucht und immer wieder regelrechte Hammerteile wie das G3 Test/Wertungsdebakel, der informationslose Stalker Exklusivwerbetext oder schlicht fadenscheinige "machen wirs mal schlecht"-Scheinargumente wie nicht vorhandenes Unterwaserfeeeling und angeblich nicht vollständig erspielbare Handlung bei BS oder "nutzlose" CAM und medic bei ET:QW vorkommen.
    Es besteht IMHO Bedarf nach einer glaubwürdigen Informationsquelle, gerade weil das virale Marketing in den Foren immer penetranter und leider auch geschickter wird, man den "Test"zeitschriften auch nicht mehr vertrauen kann aber trotzdem seinem Hobby möglichst Bug- und Kopierschmutzfolterfrei nachgehen möchte.
    Dazu gehört aber auch, das man ernste Knackpunkte im Spiel und im Kopierschutz schon während der Installation klar offenlegt und nicht verschweigt, vielleicht den Test wirklich mal mit der reinen Funktion eines Spiels als Software an sich beginnt und danach erst auf das Spiel selber als Spiel eingeht.
    Dazu gehört auch, das man Sandbox-Tests unter vom Hersteller aufgezwungenen Bedingungen mit nicht erfolgter Wertung bestraft, damit eben erst dann eine Werbezahl auf die Packung kommen kann, wenn das betreffende Spiel wirklich frei getestet werden konnte.


    Hä? Warum sollte ich mir ein Kinomagazin kaufen, wenn ich nicht beabsichtige, ins Kino zu gehen? Warum sollte ich mir ein Spielemagazin kaufen, wenn ich keine Spiele kaufen möchte? Sorry, den Abschlussgag hab ich nun wirklich nicht kapiert...:nixblick:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Oktober 2007
  22. Hey, gute und beinahe erschreckend offen Antwort vom guten Herrn Heuser :hoch:

    Und ich teile seine Ansichten. Demnach ist das Spiele Mag an sich auf dem absteigenden Ast, vollkommen unabhängig davon, ob man lustig, ernst, transparent oder sonstwie über die Spiele berichtet.

    Es besteht einfach kein Bedarf mehr an diesem Medium. In diesem Zusammenhang wundert man sich nicht darüber wenn gerade die älteren Semester eher zur Zeitschrift greifen. Wie ich schon weiter oben bemerkt habe, kenne ich noch die Zeiten, wo man wirklich fast überhaupt keine Information oder nur bruchstückhaftes Wissen über kommende und aktuelle Spiele hatte. Da war die Zeitschrift echt noch das "licht im dunklen"

    Und auch der Vergleich mit den Filmen oder Musik passt für mich genau und zeigt auch ein großes Problem der Spiele Mags:

    Es gibt heute zu jedem Genre Spiel verschiedene Vertreter und diese sollen immer miteinander verglichen werden. (siehe den Siedler6 Thread) Dieses Vergleichenmüssen kann bei der fülle der Spiele aber nicht mehr greifen, bzw führt es immer zu diesem Diskussionshickhack "a hat nur 85% und B 87%? Betrug!"

    Bei Filmen läuft das aufgrund der Masse anders. Dort besteht die Bewertung eigentlich fast nur noch aus "gutes Popcornkino" "großes Kino" "nur für Fans" und "hätte man nicht drehen müssen" Es käme auch kaum jemand auf den Gedanken alle Filme eines Themas z.b. alle Mafiafilme untereinander zu vergleichen und diese dann in einer entsprechenden Rangfolge abzulegen und dies als ernsthafte Referenz zu bezeichnen.
    Bei den PC Spielen wird das gemacht und das führt dann zu den immer wieder ermüdenenden Diskussionen.

    Mir ist es z.B. egal ob ein Spiel 90, 85 oder 80 Punkte erhält - die Endwertung ist doch bei jedem anders. Ich gehe nur davon aus, dass dieses Spiel vermutlich was für mich sein könnte.

    @NMI
    Ich habe den letzten Absatz so verstanden:
    Kaum jemand geht erst ins Kino wenn er einen dreiseitigen Testbericht durchgelesen hat. Man schaut sich nen Trailer an, hüpft mal bei IMDB vorbei, sucht irgendwo im Forum eine Meinung von jemanden der ihn schon gesehen hat und geht (oder auch nicht) Warum also erst den Erscheinungstermin des neuen Kinomagazins in zwei Wochen abwarten, wenn ich die gleichen Infos heute schon bekomme.

    Für mich zeigt sich insgesamt, dass das Konzept des Testens eigentlich nur dann perfekt funktioniert, so lange die breite Masse nur wenig Information anderweitig erhält. Und dies ist bei PC Spielen nicht mehr der Fall.
     
  23. Ich glaube, die Magazine haben lange Zeit von den Demos gelebt.
    Es war früher einfach notwendig ein Magazin zu kaufen. Nur so kam man an die Demos.

    Heute kriegt man alles kostenlos im Internet.
     
  24. hugehand <b style="color: #0404B4">wullewupp kartoffelsupp</b>

    hugehand
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    Ließ es dir nochmal durch!
     
  25. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Es mag sein das die Tests auch nicht immer gut waren aber ich habe "früher" keine inhaltslosen Tests gesehen, das man Kritikpunkt a bei Spiel b außer acht gelassen hat gab es auch nicht so massiv, wenn man den Multiplayermodus nicht unter realen Bedingungen testen konnte (nein ein Sverver und mit den Mitarbeitern der Firma spielen reichte da nicht) wurde der Test nachgereicht, wenn man das Spiel nicht in der Redaktion testen konnte gab es keine Wertung, Bugs haben sich teilweise massiv auf die Wertung niedergeschlagen.

    Und früher war das Wertungssystem nicht transparent das mag sein aber ist es das heute? Nein man ließt zwar Zahlen fragt sich aber manchmal welches Spiel haben die Redakteure gespielt? Ich nehme mal als Beispiel WoW. Die Grafik ist heute einfach mies trotzdem bekommt WoW eine gute Note im Bereich Grafik.


    Zu den Spieletipps ich hab sie zu Anfangs schon vermisst (vor allem die Komplettlösungen) und mir dann die Tipps aus dem Internet geholt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2007
  26. Svenc

    Svenc
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    Das liegt doch absolut in der Natur der Sache. Ich hingegen würde das hier immer noch jedem öden Crysis vorziehen. Stichwort andere Magazine in anderen Bereichen, die sind aber oft dann doch einen Tacken anders gestrickt. Wenn ein Musikmagazin sich beispielsweise als mehr oder weniger reines Testmagazin verstünde, hätte ich sowas jedenfalls nicht abonniert. Mag sein, dass der Videospiele-Bereich das sogar so haben will, ich meine: Das ganze ist so technikaffin, jeden Monat gibt es den ganz unbedingt total heissen Scheiss, der nächsten Monat schon wieder steinalt ist und für den man in der Regel auch einiges an Asche auf die Theke latzen muss. Da ist das vielleicht was anderes. Ich weiss es nicht. Reviews haben fast überall ihren Platz, aber der Fokus ist dann doch gerade in dem Bereich zum Glück ein ganz anderer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2007
  27. Ich wollte in diesem Forum eigentlich nichts mehr schreiben, aberf dieser Satz trifft den Nagel so was von auf den Kopf - es freut mich, dass ihr vor diesem Problem nicht die Augen verschließt. Das ist das mit Abstand Beste und Ehrlichste, was ich hier bisher von einem Redakteur gelesen habe.

    Natürlich gibt es auch andere Faktoren, aber das ist das Hauptproblem. Es gibt beispielsweise einfach keine wirlichen Exklusivdemos/previews /tests usw. mehr. Das I-Net ist schneller, näher dran (weil man sich seinen Tester für jedes Spiel quasi aussuchen kann) und dazu kostenlos. Verzögern kann man den Prozess logischerweise, indem man den Nutzwert wieder erhöht: Durch Vollversionen usw.

    Leider geht verzögern auch dadurch dass man Nutzwert schlicht vortäuscht. Wo war beispielsweise der Nutzwert des letzten sacred 2 previews? Selten so etwas Uninformatives (weil eben bisher nichts wirklich feststeht) gelesen. Wie auch immer, ich wünsche euch für eure weitere Zeit viel Glück, ich jedenfalls lese euch, so lange es euch gibt :D


    P.S. Könnte bitte ein Mod endlich diesen Acc löschen, worum ich den Betreiber dieser Seite bisher 3 Mal (!) vergeblich gebeten habe?
     
  28. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Nein geradebei Grafik kann man schon halbwegs objektiv testen. Die Grafik ist vom heutigen Standpunkt ausgesehen einfach schlecht. Man hat zwar das beste rausgeholt und man kann spielen ohne Augenkrebs zu bekommen es gibt sogar sehr stimmige Levels aber eine hohe Grafikwertung rechtfertigt das nicht wieso auch es ist ja trotz der Grafik ein gutes Spiel.
     
  29. Svenc

    Svenc
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    Rein vom technischen Standpunkt aus gesehen vielleicht, ja. Man kann halt hinsehen, ob die Texturen auch hoch genug aufgelöst sind, ob die Figuren denn jetzt genug Polygone haben, etc. Allerdings ist Optik weit mehr als bloß Technik, das komplette Art-Design von WOW ist blizzard-typisch m.E. absolut superb und den meisten aktuellen Titeln *meilenweit* überlegen. Ich denke, abgewertet wurde wegen der technischen Seite sowieso schon, oder? Sowas wie Darwinia ist technisch auch nicht anspruchsvoll, Hölle, die meisten Spielfiguren bestehen aus Bitmaps! Aber das Spiel sieht klasse aus. Und es sieht auch genau so aus, wie es aussehen sollte. Für Fotorealismus können es natürlich gar nicht genug Polygone und Shader sein, da gehen Bitmaps mal gar nicht. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2007
  30. NMI

    NMI
    Ok ich les mir also nochmals folgendes durch:

    "Wenn ich mir anschaue wie viele Leute immer noch und wohl auch künftig jeden Tag WoW, CS, BF & Co spielen, wird sich dieser Trend sicherlich fortsetzen. In wahrscheinlich 10 Jahren sind Spiele dort wo heute Kinofilme und CDs sind. Und so traurig (für uns Redakteure) das auch sein mag, aber wer der hier anwesenden kauft sich ein Kino-/DVD-/Musik-Mag bevor er ins Kino geht oder eine DVD/CD kauft."

    und sehe das im Zusammenhang mit dem Rest des Posts von Rene Heuser.

    Also die einzige Lesart, die halbwegs Sinn ergäbe würde auf der Behauptung beruhen, das keiner, der sich ein Spiel kauft, vorher irgendwelche Informationen darüber zu lesen wünscht sondern fröhlich seine 50-60 Eurosen pro Spiel gerne voll in den Sand setzt. Das mag vielleicht Sachstand bei Kino und DVD sein, wo man sich ja vom Inhalt mehr oder weniger überraschen lassen möchte, aber bei Filmmedien gibt es etwas, was ich bei Computerspielen nie voraussetzen kann: eindeutige Funktion.

    Beim Film ist nur passiver Konsum möglich, ein Spiel interagiert mit meiner Hardware und auch mit mir und daher möchte ich vorab schon mal wissen, ob das Interface fürn Arsch ist, ob das Machwerk bugverseucht oder mit Kopierschmutzpenetranz unspielbar bzw. schwer installierbar gemacht wurde, ob es auf meiner Hardware flüssig und spielbar läuft und letztlich wie es sich so spielt.

    Von daher ist dieser Vergleich IMHO dergestalt nicht zutreffend, das ich seine Relevanz in Puncto Computermagezine einfach nicht erfasse.
    Nochmal: wenn ich ne DVD reinwerfe, weiß ich vorab das sie funktioniert, wie sie funktioniert und das ich mich passiv vor der Röhre im Sessel ausruhen kann.
    Bei Spielen weiß ich nie, ob und wie das Ganze funktioniert, ob ich mich im Internet registrieren muß, ob der Kopierschmutz wie z.B. Starforce grundsätzlich den Start des Spiels verhindert, bis ich meinen SCSI-Controller rausrupfe,etc. Und dafür hätte ich gerne VORHER einen Test.
     
  31. Tja vielleicht geht hugehand davon aus das der PC doch ausstirbt und es nur noch Konsolen gibt :nixblick: :ugly:

    Naja würde auch nicht alle Probleme lösen aber Kino hat ja auch welche z.b. wenn Zeugs raus geschnitten wird, die Synchro mies ist etc.
     
  32. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Nein unter Grafik kommt nur die Technik man könnte das was du beschreibst höchstens unter Atmosphäre abtun und Blizzard ist in Sachen Grafikdesign nicht überlegen sie haben nur das gemacht was viele Designer machen das beste mit den möglichen Mitteln erreicht.

    Sagt mir doch mal was denn am Grafikdesign so "überlegen" ist? Hohe Berge, schattige Wälder und finstere Sümpfe bekommt jedes gute Rollenspiel hin.
     
  33. Kommt drauf an. Magazine wie Rock Hard oder Metal Hammer haben eben ihre Zielgruppe und verkaufen sich auch. Sogar mit CD bzw. DVD.

    Jedoch der Unterschied zwischen CDs und Filmen auf der einen und PC oder Videospiele auf der anderen ist der Preis. Eine neue CD kostet 17 €, ein Kinobesuch 7 €, selbst neue Filme auf DVD kosten nur so zwischen 13 und 20 €. Ein PC Spiel oder gar Videospiel kostet dagegen neu mindestens 40 € bis 70 €. Da überlegt man schon mal länger was man sich genau kaufen will und kann nicht einfach mal so im Vorbeigehen 2-3 Spiele mitnehmen. Und deswegen sind Spielemagazine so wichtig, weil sie einem vor fatalen Fehlkäufen bewahren können.

    Allerdings müsst ihr halt eure Vorteile gegenüber dem Anonymen Internet ausspielen, was heißt: Die bekannte Redaktion mehr nutzen, mehr Details von den Entwicklern entlocken, mehr Hintergrundberichte wo kein Onlinemag hinkommt, mehr eigene produzierte Videos bringen etc. etc..Vielleicht wäre es auch gut die Tests mehr in den Vordergrund zu bringen, anstatt nur noch Previews auf der Titelseite zu pushen. Es kann doch nicht sein, wenn ein langerwartetes Spiel wie Bioshock oder die HL2 Orangebox getestet wird, man noch lange nicht fertige Titel wie Sacred 2 oder der 199zigste Teil der Total War Reihe auf dem Titelbild hat.

    Seid ihr jetzt ein Testmagazin oder ein Preview Magazin?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Oktober 2007
  34. Hey,

    mal ne ganz blöde Frage...sind die Abonnenten dort mitgezählt?
    Ich kann mich nämlich daran erinnern, dass erst vor ein paar Tagen in der Gamestar stand, sie wäre Euopas auflagenstärkste Spiele-Zeitschrift.
    Oder ich bild mit neuerdings einfach sachen ein

    Sry falls die Frage schon beantwortet wurde, hatte keine Zeit mir den Thread durchzulesen ;)
     
  35. Ja
     
  36. Evil Herr der Zeitschriften Moderator

    Evil
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    32GB G.Skill RipJaws V rot DDR4-3200 DIMM CL15 Dual Kit @2933MHz
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    512GB Samsung 960 Pro, 2000GB Samsung 970 Evo Plus, 6000GB WD Blue
    Soundkarte:
    Onboard
    Gehäuse:
    be quiet! Silent Base 800
    Maus und Tastatur:
    Maus: Trust GXT 165
    Tastatur: Corsair K95 RGB Platinum
    Betriebssystem:
    Windows 10 Pro
    Monitor:
    2x Gigabyte M27QA
    Ja, sind sie. Verkaufte Auflage fasst Einzelhandel, Abo, sonstige Verkäufe, Lesezirkel und Bordexemplare zusammen.

    GameStar Deutschland ist die auflagenstärkste PC-Spielezeitschrift Europas und das meistabonnierte aller europäischen Spielehefte.

    Computer Bild Spiele ist die auflagenstärkste Spielezeitschrift Europas.
     
  37. Rene Heuser <b>MGMT</b>

    Rene Heuser
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    Mit meinem vielleicht etwas weit hergeholten Vergleich wollte ich die Medien auch nicht gleichsetzen. Sondern eine Tendenz ("in 10 Jahren") aufzeigen. Ich bin ziemlich sicher, dass es noch sehr sehr lange Spielemagazine geben wird und es immer auch Leser geben wird, die erst einen Test haben wollen bevor sie ihr gutes Geld zum Händler tragen. Aber es sind mMn einfach nicht mehr so viele, schon jetzt nicht mehr und in 10 Jahren wahrscheinlich noch weniger.

    Ich habe das erst kürzlich privat erlebt, als ich mit meiner Schwägerin in Berlin shoppen war und sie sich 2 Adventures gekauft hat. Das einzige was sie interessiert, ist das Genre und die Thematik. Sie kauft sich halt nur welche zw. 5 und 20 Euro und am besten irgendwas mit Krimi. Und als ich sagte, die sind doch grottig, dann kam von ihr nur zurück: nö, ich finde die gut. Sie hat halt eine ganz andere Erwartungshaltung (so wie bei vielen Konsolenspielern die ich kenne auch) den Spielen gegenüber. Man ist froh was zu spielen zu haben und hat einfach seinen Spaß. Und diese Käuferschicht wächst gewaltig, siehe Wii, siehe DS, siehe die sich immer noch super verkaufende Playstation 2, siehe die Arcade/Browser-Games, die FIFA, GTA, Need for Speed-Käufer und die Sims-Spieler.

    Wenn ich zurückschaue, was ich damals für einen Aufstand machen musste, um Doom auf meinem 386er zum Laufen zu bringen und das mit den heutigen Zeiten vergleiche, dann würde ich die Prognose wagen, dass in 10 Jahren 99% aller Spiele auf einem durchschnittlich konfigurierten PC laufen werden. PC-Spiele werden, auch das ist nur meine ganz persönliche Meinung, zu einem ganz normalen Begleitmedium werden. Die sinkenden Solo-Spielzeiten und die abnehmende Komplexität zeigen dies ja sehr deutlich.


    Was das Thema Test oder Preview auf dem Cover angeht. Das Cover ist dazu da, das Heft am Kiosk zu verkaufen. Ist leider so. Deshalb ist es reißerischer als das ganze Heft zusammen. Das ist aber nicht nur bei den Spielemags so, sondern bei jedem Magazin. Und leider hat sich gezeigt, dass Tests als Coverthema nicht so richtig "ziehen". Sprich die Ausgaben schneiden regelmäßig schlechter ab als Preview-Cover. Die Erklärung ist auch klar. Previews altern weniger schnell, während ein Test schnell durch den Release des Game alt wird. Auch so eine Eigenart der Zeitschriftenmarktes. Das heißt nicht, dass es keine Testcover gibt, sondern nur dass man eher geneigt ist auf ein Previewthema zu setzen. Weil am Ende muss sich das Heft halt auch verkaufen.

    Klingt vielleicht wie ne Ausrede: Aber Hefte machen, ist nicht einfach. Ich möchte nicht mit Gunnar oder Andre tauschen müssen. Alles was man macht scheint immer die Hälfte der Leser vor den Kopf zu stoßen, während es die andere Hälfte genau so wollte. Ich glaube, dass ist auch ein Grund warum hier im Forum immer wieder manche Themen so hochkochen, weil immer vermutet wird, das ein "böser" Master-Plan hinter allem steckt. Das ein Spiel hochgejubelt wird, weil man bezahlt sei, das man ein Spiel schlechtmacht weil man vom Entwickler vernachlässigt worden sei, das man Spiele ignoriert, weil man sie nicht kennen würde. Die Realität ist so viel einfacher und gleichzeitig auch langweiliger. Die Redaktion arbeitet nach ihrem besten Wissen und Gewissen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...

    @NMI: Sry, mir fällt gerade etwas die Muße alle deine Einzelanworten durchzugehen. Wollte aber nur anmerken, das mein Posting meine private Sicht darlegen sollte und weder richtig, noch allgemeingültig sein soll. Ist einfach meine Meinung gewesen. Also bitte nicht zu viel reininterpretieren. Bin nur ein kleiner Onliner. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2007
  38. Nein, eine gesunde Mischung ist mir deutlich lieber. Previews steigern die Vorfreude auf ein Spiel, somit erwartet man den Test mehr.

    Den 199zigsten Teil der Total War Reihe soso. Bevor du sowas überhaupt in den Mund nimmst infomier dich erstmal. Die Total War Reihe ist nicht so abgeflacht wie Need for Speed oder Fifa. Wenn es CA nunmal schafft jedes zweite Jahr einen Vollpreistitel zu entwickeln, der immer etwas Neues bietet, wieso sollte das dann nicht belohnt werden. Vor allem hat die Total War Reihe ihre festen Stammspieler, was die Gamestar zum Glück mehr erkennt, als die anderen PC Mags.
    Empire auf die Titelseite zu stellen war keineswegs falsch, da es nunmal die Enthüllung ist, der GC, zu der man am meisten bei einem Entwicklerbesuch erfahren hat.

    z.B. hätte ja auch Mafia2 drauf sein können, bloß gibts dafür zu wenig Informationen.
     
  39. Nicht nur das Internet ist das Problem, sondern auch, dass Spiele immer mehr (wie Michael Trier so schön schrieb) Popkultur werden, ergo ihr früher oder später auch das Fernsehen als Konkurrenteb haben werdet.

    M-TV ist schon auf den Zug aufgesprungen und hat 2 gute AAAs dazu gemacht und dann haben sie auch noch die hausinterne Sendung Game-One, die auch gar nicht mal so schlecht ist.
    Guckt sich in etwa so wie eine Mischung aus PCA und GS.
     
  40. Das kann sich ja wieder ändern, wenn sich Hefte wieder etwas mehr den Zielgruppen anpassen.
    Nur weil diese Käuferschicht wächst, muss die andere ja nicht schrumpfen.

    Wobei die Tests damals in der Power Play oder PC Player auch nicht unbedingt umfangreicher oder Komplexer als heute waren - das Gegenteil war der Fall - sondern wichtig ist auf dem Platz sprich, WIE man testet, worauf man den Schwerpunkt setzt, wie die Kritik ausfällt, wie der Test geschrieben ist, etc. und da dürfte es egal sein, ob das Spiel Doom oder, Baldurs Gate, Quake, Gothic oder Call of Duty 4 heißt.

    Sollte es nicht so sein, dass gerade wenn ein Spiel rauskommt, Tests zu diesem gefragt sind? Oder kaufen sich viele nur noch Zeitschriften um zu sehen was in Zukunft irgendwann rauskommt und nicht was gerade jetzt rausgekommen ist?

    Ja aber, ihr habt eben Vorteile, die viele Online Magazine nicht haben, nämlich der Kontakt zu Herstellern, riesengroße Archive etc.. Wann gabs im Heft ein Special über bestimmte Genres? Die Geschichte des Ego Shooters? Die Geschichte der Rollenspiele? Ausführliche Interviews und Berichte über bestimmte Entwicklungsstudios inkl. Historie? Wieso gibts auf den DVDs nur 1-2 Wertungskonferenzen und nicht zu jedem Spiel (muss ja nicht die komplette jeweils sein, sondern eine die etwas kürzer ist, mit den wichtigsten Facts)? Warum Schaut man nicht mal den Testern beim Test zu? Also nicht nur das Video mit Kommentar, sondern vom Auspacken des Spiels bis zum Fazit? Warum nicht mal Specials zu Firmen, Genres etc. als Video auf DVD? Da gibts so viele Sachen, die man früher nur im Heft hatte, die man auf die DVD verlagern könnte.
     
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