Emsdetten und die »Killerspiele«

Dieses Thema im Forum "News-Kommentare" wurde erstellt von Gelöschter User, 24. November 2006.

  1. Ich finde es schon beachtlich, wie sich nun alle beteiligten Organisationen etc. zu Wort melden.
    Nur: wer liest das denn alles? Nur die Internet-User, die sowieso besser über die Materie bescheid wissen oder wird das auch in Zeitungen abgedruckt?
     
  2. Das Problem ist leider, dass es vielmehr Spiele-Kritische Stimmen geben wird und gibt, welche zwar meistenteils von völlig unkompetenten Autoren erstellt werden, aber das ist nicht auf den ersten blick ersichtlich, und mit aufgeblähten, meist wirkungsvolleren Ausdrücken ("ballerte er mit dem Joystick ... in CS ---- äääh was? Das hat sicher jemand geschrieben, der das letzte Computerspiel gegen 1992 gesehen hat :) ) wird die breite Masse eher erreicht, siehe BILD's Erfolgskonzept.
    Oft sind die Internet-User auch mehr gebildet in Richtung PC und Spiele und wissen besser bescheid durch schnelle Informationsbeschaffung. Aber der Ottonormalbürger bezieht seine Infos ja aus BILD und Konsorten... Das ist leider die traurige Wahrheit und der Grund, warum es zu solchem Aufstand um PC-Spiele kommt...
     
  3. SIzzleBob

    SIzzleBob
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    was labern die ewig über ihren jugendschutz und alterskennzeichnung, der typ war 18....
     
  4. Das schlimme ist das noch niemand gerafft hat das das ganze rein gar nix mit Computerspielen zu tun hatte. Ich habe bisher nichts von einem Jugenamt oder sonstigem gelesen. Oder einem Statement der Schule... geschweige den einer eingehenden Untersuchung abseits der sogenannten "Killerspiele". Man wird durch Counterstrike nicht einfach zum Killer... das hatte ganz andere Gruende ... aber na ja .. armes Deutschland eben.
     
  5. Es ist nun mal leider so das in unserer Gesellschaft ein Schnellschuss der Medien länger im Gedächtnis bleibt wie alles an Entschuldigungen und Rechtvertigungen was dann so hinterher kommt. Ich würde es trotzdem für sinnvoll halten wenn diese Stellungnahme der USK mal von der Bildzeitung usw. veröffentlicht würde dann würde das auch mal einer beachten und wenns geht noch möglichst zeitnah, denn in zwei Wochen interressiert das Thema sowieso Keinen mehr.

    Außerdem wenn ich da bei der FSK sitzen würde und müsste mir dann aus allen Richtungen anhören das ich meine Arbeit nicht richtig machen würde, also stinksuer wäre noch milde ausgedrückt.

    Das einzige was etwas bringen würde wäre wenn endlich mal die bestehenden Regelungen auch eingehalten würden und Spiele die eine Altersfreigabe erfordern an zu junge Kinder und zu junge Kinder mit Eltern dabei nicht verkauft bzw. die Eltern mal dauf hingewiesen würden was sie denn da tun, denn die meißten die jetzt am lautesten schreien haben ihren Kindern die Killerspiele selbst gekauft ohne zu wissen was sie da tun. Aber hier gilt wie immer: " Wer lesen kann ist klar im Vorteil."
     
  6. Tjo, die USK macht aber auch manchmal seltsame Freigaben ... Aber das ist nen anderes Thema... (manchmal zu hoch, manchmal zu tief, aber das muss man eh individuell sehen)

    Bin eher der Meinung die Jungs wären ohne die Spiele noch früher Amok gelaufen, ich baue in actiongeladenen Games meinen Frust ab, und nicht auf. Mal ne Runde Doom oder UT sind wunderbar um Aggro loszuwerden, mit Einsen und Nullen hab ich nämlich kein Mitleid ;)

    Allerdings spiele ich ansonsten eher weniger Shooter, finde Schwerter und Äxte halt stylischer, und die Spiele sind ja (noch?) nicht von den Boulevard-Medien entdeckt worden xD.

    Und ich warte immernoch auf ne Definition für "Killerspiel" ...
     
  7. War aber schon laenger ein wenig verkorkst.
     
  8. Falls du mir "verkorkst" meinst, dass er psychische Probleme hatte, die Diskriminierung, fehlende Anerkennung und Ansammlung von Wut auf die Gesellschaft beinhalten, gebe ich dir recht.
    Das alles hatte er schon vor bzw. abseits von Counterstrike. Wird aus dem Abschiedsbrief sehr deutlich. Ich kann den Mann verstehen.

    Aber was bringt es, in einem Computerspiele-forum die Computerspiele zu verteidigen? Jeder Satz den wir hier von uns geben wird doch (falls er überhaupt je gelesen wird) sofort subjektiv empfunden.
     
  9. Ja. Bastian B. hatte psychische Probleme. Da gibt es nichts daran zu rütteln. Und genau so wenig gibt es daran zu rütteln, dass diese Probleme ausschließlich durch Spielen von CounterStrike ausgelöst worden sein sollen.
    In seinem Abschiedsbrief steht ja auch nichts oder kaum etwas von diesem Spiel.

    Andererseits: Was die USK geschrieben habe, kann ich schon verstehen. Die räumt zwar auch ein, dass sein Ausraster nicht unbedingt von insgesamt 140 Stunden "Counda-Schdreick" kommt, aber es schon wichtig ist, dass die Eltern darauf achten sollen, dass sie ihre Kinder nur an ein Spiel lassen, das für ihr Alter geeignet ist.

    Blacky
     
  10. Ich hoffe mal deine Posting war jetzt sarkstisch gemeint :confused: , ansonsten troll dich.:bse:
     
  11. Quatsch. Die Probleme sind durch hänselnde Deppen entstanden, sozialer Ausgrenzung. Ein PC-Spiel wird nie der Hauptauslöser für einen Gewaltakt sein, da wird es immernoch tiefer sitzende Gründe geben.
    Jemand der angeblich druch ein Computerspiel Amok läuft der war bereits vor dem Spielen schon krank, sonst würde er darauf nciht so reagieren, das Spiel ist sozusagen nur das Tüpflechen auf dem I.
     
  12. Die USK tut ihren Job, wo ist der Fehler den Eltern zu raten auf ihre Kinder zu achten
    und nicht TV, Computer und Spielen die Erziehung zu überlassen?
    Der Typ war geistig labil und charakterlich schwach. In dem alter durchleben des
    öfteren Leute eine Art Quarterlife Crisis, bei der sich jeder Mensch fragt warum
    er eigentlich existiert ... die meisten verkraften das sehr gut aber manche eben
    nicht, werden dann depressiv und was weiß ich was, allerdings greift nicht
    jeder zur Waffe weil er sich dazu berufen fühlt endlich eine Änderung herbei-
    zuführen.

    Computerspiele und eine Abkapselung "könnten" dazu beigetragen haben
    aber haben es bestimmt nicht ausgelöst. Aber es ist ja immer so schön einfach einen
    Sündenbock zu suchen und auf den ganz andere Probleme die in unserer Gesellschaft
    mit der Zeit enstanden sind abzuwälen.


    Wegen mir sollen sie Killerspiele nur verbieten, so wie vieles anderes an dem
    der Staat sparen könnte oder Steuern einnehmen. Wird das was an der Situation
    ändern? Ich glaube kaum, dank der Scheissegal-Einstellung ist es vielen
    Jugendlichen doch eh egal ob ihr raubkopiertes Spiel nun verboten oder nicht ist.


    @poster über mir: Sagt euch der Begriff Satire was :)?
     
  13. Das hoffe ich aber auch mal...
     
  14. Ich kann das Thema nicht mehr sehn.
    Ich weiss nicht, wie oft jetzt die Meinungen gepostet wurden.
    Man kann auf jeden Teil alles was im mom gepostet wird und in Zukunft noch folgt, in anderen Threads nachlesen.Ich werde mich jedenfalls nicht mehr wiederholen.
    nur so viel: die USK ist nicht schuld.:ugly:
     
  15. Hachja du sprichst mir aus der Seele :)
    (Nicht nur auf den letzten Satz bezogen)
     
  16. Renegade33

    Renegade33
    Registriert seit:
    31. Juli 2006
    Beiträge:
    0
    Jaja, und wieder mal wird alles auf die Computerspiele bzw. -spieler abgedrückt. Das ist ja die neueste Lieblingsbeschäftigung von unseren Politikern und Medien. Ich kann den Sabbel schon nicht mehr hören. Solche kaputte Typen hat es schon immer gegeben und die wird es auch in Zukunft immer wieder mal geben. Früher waren es halt irgendwelche Gewaltvideos die sich die Herrschaften reingezogen haben, heute sind es die Computerspiele. Man muß ja nur einen Grund haben.

    Aber mal ganz ehrlich, auch wenn die ganzen Spiele indiziert sind, wer an solche Spiele oder an die Originalausgaben kommen will der bekommt diese auch. Und das werden unsere tollen Politiker alle nicht verhindern können.
     
  17. ShacBH

    ShacBH
    Registriert seit:
    9. Mai 2006
    Beiträge:
    990
    Wie schon gesagt wurde der Staat kann es sich nicht leisten zuzugeben das das alles blödsinn ist das sieht man ja schon bei dem verbot wobei gerade eine regierungsbehörde hier komplett versagt nämlich die BPJM die für die Indizierung zuständig ist nur manche Politiker scheinen wirklich unter Gedächnisschwund zu leiden weil die BPJM erst nach dem Massaker von Erfurt von der Politik so hingerichtet worden ist.Also wenn einer hier seine Arbeit schlecht macht isses die BPJM aber die zu kritisieren wäre ja gegen die Regierung soviel zur Demokratie.
    Schlisse mich auch der meinung an das das mit den Gamesdisskusionen vollkommen überflüssig ist und die wahren gründe nicht mal angedacht werden.
    MfG Shac
     
  18. das einzige problem was wir hier haben ist das die eltern und lehrer diesen "einzelgänger" nie dem jugendamt gemeldet haben.
    vor ~8 jahren zu meiner schulzeit hat die lehrer der ablauf auf dem hof nicht interessiert und heute bestimmt auch nicht. die sehn es als normal an sein kram den kids beizubringen, meist noch in einem extremst hass bringendem ton und total entnervt. das wars auch. das sie erziehungspflichten haben ist ihnen wohl entgangen.
    von 10 lehrern warn 8 auf der abschussliste, nur bei den lustigeren waren die kids recht still und haben auch aufgepasst. einer war sogar ein totales arschloch, der sportlehrer...hat leute richtig beleidigt und zusammengeschissen, kamen permanent beschwerden doch der direktor hat auch nix gemacht.

    das ist der punkt wo die wirklich was machen können, sie haun den lehrern auf die finger. vor allem den lehrern von dem typ.
    auffällige leute -> jugendamt !
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. November 2006
  19. Ich glaube Du überschätzt da die Kompetenzen des Jugendamtes.

    Und für Fehlverhalten von Lehrern sind die schon gar nicht der Ansprechpartner. Da müsste man sich wohl eher an das Kultusministerium wenden. Sicher gibt es auch noch davor eine Schulaufsichtsbehörde, aber frag mich jetzt nicht wie die heißt und ob das in jedem Bundesland gleich ist.
     
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