Warum sind Computerspiele so teuer?

Dieses Thema im Forum "Kolumnen-Kommentare" wurde erstellt von Sempai02, 28. März 2009.

  1. Ich zahle gerne für Spiele 40-50 €uro, wenn sie nur a) lang genug sind b) eine tolle Geschichte erzählen und c) vernünftig programmiert sind (keine Bugs, keine Hardware verlangt von 2015,etc.). Außerdem vermisse ich wie früher tolle Handbücher und 1-2 nette Gimmicks wie Karten oder Techbäume. Ein 10 Stunden-Spiel mit massig Bugs und nur einer schäbigen CDRom und Installationshandbuch ist mir keine 50 €uro wert, höchstens 15! Und bei Steam, wo alles fehlt außer dem Spiel selber, will ich keine 50 €uro zahlen.
     
  2. Laflamme

    Laflamme
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    Nicht nur, dass eine Budget-Version erscheint, Herr Schmidt, sondern auch noch eine, die besser ausgestattet ist als das Original für 40-50 Euro. Siehe Jack Keane, incl. Poster und Soundtrack-CD, siehe Drakensang, mit Ingame-Item etc. etc. Mal ehrlich, warum sollte man sich dann noch sofort zu Release das Spiel kaufen?

    Der Punkt mit den Casual Games ist berechtigt. Nachdem ich World of Warcraft spiele bleibt nicht viel Zeit für andere. Da ich aber trotzdem Lust auf Abwechslung habe, kaufe ich mir dann lieber bei Big Fish Games im Angebot um 10-12 Dollar ein Zwischendurchspiel, das nicht sonderlich anspruchsvoll ist, aber trotzdem nicht totaler Müll. Ich kann da die Mystery Case Files Reihe empfehlen (mit Madame Fate haben sie die Logikrätsel deutlich nach oben geschraubt, Return to Ravenhearst geht schon fast Richtung klassisches Adventure - in einer Lightvariante natürlich), aber auch das aktuelle "Nancy Drew Dossier: Lights Camera Curses hat mir sehr gefallen, und für die Story auch Dangerous High School Girls in Trouble, das unlängst einen Kritikerpreis eingeheimst hat.

    Vielleicht könntet ihr, also die Redaktion, euch ja mal durchringen auf einer Seite im Heft, oder von mir aus online, mal eine Übersicht der besten Casual Games eines Monats zu bringen. Natürlich kann man sie nicht auf der 1-100 Skala messen, das wäre unfair, aber Spaß für Zwischendurch bieten sie allemal.
     
  3. Ich bin auch gerne bereit den Vollpreis für ein Spiel zu bezahlen, wenn es hält was im Vorfeld und während der Entwicklung angepriesen wurde.
    Leider entpuppen sich immer mehr Spiele als die volle Mogelpackung. Einerseits denke ich ich kaufe Bananen weil ich auch die beim Kunden reifen, ähnlich wie bei manchen Spielen...aber Hauptsache noch vor Weihnachten auf den Markt bringen etc.
    Computerspielentwickler sind meiner Meinung nach teilweise schon schlimmer als Politiker vor der Wahl was Versprechungen angeht.

    Ohne jetzt Werbung zu machen, aber bei Blizzard und Bioware spielen bin ich bis dato immer gut gefahren und war mit dem was ich für mein Geld bekommen habe sehr zufrieden.
    Wenn ich jedoch an sachen wie das letzte C&C inkl. Addon denke, danke ich der Erfindung eines Ebay wo ich den Mist mit minimalem Verlust verkaufen konnte.

    Viele Entwickler sind eben selber schuld, und ein "versauter" Ruf lässt sich eben nicht in wenigen Monaten wieder gut machen.
     
  4. Die Spieler sind durchaus lernfähig. Warum sollte man sich immer ein neues Spiel für 50-60 Euro kaufen, um sich dann Monatelang mit Bugs rumzuärgern?
    Einige Zeit warten, Patche werden bereitgestellt, weil die "Early adopters" den Betatest selber bezahlen und dann auf der Softwaregrabbeltisch günstig zugreifen.

    Ich zahle gern 50 Euro, wenn ich das Spiel dann auch so nutzen kann, wie es mir angeboten wurde. Nicht auf Multiplayerversprechen warten, die zum Release drin sein sollten, um dann doch niemals veröffentlicht zu werden.

    Nicht an der Inkompatibilität einer Standardgrafikkarte verzweifeln, weil es die Programmierer anscheinend versäumt haben, nicht nur Karten ihres Sponsors zu testen, sondern auch auf die weitverbreitete Konkurrenz zu schauen.

    Gute Produkte verkaufen sich zu einem guten Preis. Ramschware wird schnell durchschaut und beim nächsten Kauf wird der Hersteller erstmal doppelt genau unter die Lupe genommen.
     
  5. mich würde doch mal interessieren wieso pc-spiele seit nun ca. 20 jahren immer gleich viel kosten wenn sie neu rauskommen. es waren 1990 um die 40-50€, damals natürlich der wert umgerechnet in mark, und es sind 2009 immer noch 40-50€.
    ich meine daran sieht man dass der preis der spiele nichts mit den tatsächlichen kosten dahinter zu tun haben.
    früher waren spiele günstiger in der produktion dafür wurden sie nur in geringeren stück abgesetzt und heute sind riesige teams an einem guten spiel beschäftigt, welches dafür viel häufiger verkauft wird als ein toptitel anno 1990.
    jedoch wäre es doch ein sehr großer zufall wenn sich die kosten in relation zur absatzmenge in 20 jahren immer genau bei einem stückpreis von 40-50€ einpendeln würden.

    mfg
     
  6. Zircon

    Zircon
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    Also ich kann mich noch daran erinnern das C&C: Alarmstufe Rot 1 damals im Laden ca. 65 DM gekostet hat. Und als mit dem erscheinen von C&C: Tiberian Sun ein Preis von 90-95 DM für ein Spiel festgesetzt wurde, gab es seitens GS auch eine entsprechende (negativ) Kritik zu diesem Preisgebahren.

    Schön das zumindest Christian diese Thematik endlich wieder mal aufgreift, denn diese Preise sollten keineswegs selbstverständlich sein. 59 € für einen neuen Vollpreistitel im Laden ist eine Sauerei. Ebenso 45 € für einen Downloadtitel.
    Max. 40 € für ein neues Spiel, mehr nicht.
     
  7. Wenns mal so wäre...

    Die Preise bei Steam sind in der Regel deutlich höher als bei Amazon.de oder den Elektronikmärkten, die ne Schachtel verkaufen. Dabei haben die doch mit Bestell-, Versand- und Lagerlogistik plus höherem Personalaufwand erheblich größere Kosten als nen Download.

    Aber nicht nur der sinkende Preis motiviert inzwischen dazu auf Budgetversionen zu warten. Releaseversionen sind heute viel zu oft viel zu verbuggt. Da wart ich doch lieber 3-4 Monate bis der erste Preissturz in die ca 30 Euro Region kommt und inzwischen ein paar Patches raus sind, die die Performance verbessern und Bugs beheben.

    Ausgereifteres, stabiler laufendes Spiel für weniger Geld - und alles was ich dafür tun muss ist abwarten.

    Das fällt anfangs mal schwer, aber wenn man das konsequent macht, dann spielt man ja eh immer grade den großen Awardabräumer von vor 3-5 Monaten und hat das gute Gefühl den Geldbeutel und vor allem seine Nerven geschont zu haben. Und das beste dabei: die Hardware für die Highend-Grafik-Knaller kostet inzwischen auch schon viel weniger.

    Geduld kann so viel wert sein...
     
  8. Necrol

    Necrol
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    Ich bin auch schon ne ganze Weile mit der Taktik unterwegs mich fast ausschließlich mit "Grabbeltischspielen" einzudecken.

    Letztes Paradebeispiel is da in meinen Augen The Witcher. Anfangs nicht wirklich ausgereift hatte ich das Glück dann irgendwo für 20 Euro die Sammleredition zu bekommen, alles sehr nett aufgemacht und per Download kriegt man kostenlos den Inhalt der Enhanced Edition dabei.
    An der Preispolitik und Kundenbetreuung können sich einige was abgucken.

    Negativbeispiel: World of Goo, bei nem Kollegen gesehen, gehört das es das für 5 Euro bei Steam gibt, konnte ich aber leider nicht kaufen weil mein Steam seit HL2 release nicht mehr installiert war und den ganzen Sonntag nicht mit updaten fertig werden wollte. Hab aber lieber 20 Euro für nen World of Goo bezahlt was mal erfrischend anders ist als 30 Geld für das immer gleiche Spiel bei EA.
     
  9. 99DM am T-Day, und wie EA das durchgesetzt hat ist noch schlimmer "entweder dran halten, oder die nächsten spiele kommen aus versehen zu spät"

    Spiele sind die letzte zeit teurer geworden, EA titel kosten teilweise 55-60€ nicht mehre 45-50€, und die anderen ziehen jetzt langsam nach

    Warum Spiele bei Downloadplattformen zum gleichen preis feilgeboten werden? Weil sie dort gekauft werden wie kalkuliert warum also preise senken.. hohe nachfrage, hoher preis

    und ich seh nicht ein für Kopierschutzverseuchte, Bugverseuchte 5 stunden spiele vollpreis zu zahlen..der aktuelle Empire titel ist wieder so ne sache, bugs bugs bugs, ich bin zwar gern betatester aber dafür zahl ich sicher nix
     
  10. Necrol

    Necrol
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    Und so nebenbei. Warum gibts auf dem PC nichts vergleichbares wie die Platinum Serie ?
     
  11. PC Spiele sind nicht zu teuer. Ich hab vor 13 Jahren schon 100 DM für Spiele bezahlt, die heute nur jemand für Geld spielen würde. Damals gab es auch noch keine 1 Euro Generation, die Alles für Umsonst will.
     
  12. Spiele sind nicht teuer. Wir werden in Deutschland nur ausgenommen.
    Wenn ein Import die Hälfte !! inklusive Versand kostet, dann stimmt hier überhaupt nichts mehr.

    30€ kostet es von amazon.co.uk bis hier her, dauert 2 Tage - schneller wie so mancher Inlandversand.
    Wie kommt man nun in Deutschland auf 50-60€ ? Und auch noch als Downloadversion bei Steam...

    Klarer Fall: Betrug. Aber die Verbrecher sind ja die Raubkopierer Oo
    Empire TW kostet z.b. in der Spezial Version 35 Piepen. Hier 60€ bei Steam - yeha.

    Und trotz allem muss ich mir Diskussionen über Killerspiele, Verbote und Zensuren gefallen lassen...
    Und wenn die Übersetzerei so teuer ist, dann her mit dem Original für die Hälfte ! Englisch ist nicht mein Problem.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. März 2009
  13. Spiele sind defintiv zu teuer, insbesondere im Konsolenbereich. Gestern hatte ich wieder ein sehr gutes Beispiel dafür, daß die Preisgestaltung so gut wie gar nichts mit den tatsächlichen Kosten zu tun hat, in der Hand: Singstar: Queen für PS2 für ca. 30 €, der gleiche Titel mit fünf zusätzlichen Liedern für PS3 ca. 40 €. Witzig finde ich, daß man innerhalb der Branche scheinbar nicht auf die Idee kommt, daß der allgemeine Rückgang bei den Spielen etwas mit der Preisgestaltung zu tun haben könnte.
     
  14. Wetter Animesüchtig

    Wetter
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    Tja, daher lohnt es sich über Amazon UK einzukaufen. Bis zu 10€ ersparnis gegenüber den Deutschen Preisen sind drin (Versand eingerechnet) - meine "Art" diese Preisverscheißer einigermaßen legal zu umgehen :->
     
  15. Hier mal Beispiele:
    http://www.amazon.de/Resident-Evil-..._5?ie=UTF8&s=videogames&qid=1238243791&sr=8-5
    = 73€
    http://www.amazon.co.uk/Resident-Ev..._4?ie=UTF8&s=videogames&qid=1238243783&sr=8-4
    = 50€

    http://www.amazon.de/Sega-Empire-To..._1?ie=UTF8&s=videogames&qid=1238243914&sr=1-1
    = 45€
    http://www.amazon.co.uk/Empire-Tota..._1?ie=UTF8&s=videogames&qid=1238243925&sr=1-1
    = 25€

    75-100% Aufschlag bei JEDEM Spiel - ob aktuell, mit oder ohne Deutsche Sprache...
    Z.b. Resident Evil 5, ist doch eh eine PAL Version mit 5 Sprachen. Also das selbe wie hier.
    Wie kommt der Preis jetzt zustande?
     
  16. Ich halte dieses Hardcore / Casual gequatsche für ganz groben Unfug. Gebe ich dem Kommentar grundsätzlich Recht, ist der letzte Absatz einfach absurd. WiiFit z.B. kostet ca. 90€ und verkauft sich sehr gut. Daraus folgt, dass diese sogenannten Casualspiele (was ist das überhaupt?) nicht zwangsläufig billig sind.
     
  17. Ihr denkt mal wieder alle nicht genau darüber nach.

    Ein Hersteller hat folgende Kosten, wenn er ein Spiel über Steam vertreibt:

    1. Valve verlangt saftige Lizenzgebühren, dass man überhaupt über diese Plattform verkaufen darf

    2. Muss der Publisher für den Speicherplatz und Traffic bezahlen, der durch die Käufe zustande kommt. Die Kunden laden sich die Spiele mehrfach runter (Windows Neuinstallatio oder neues Interesse nach Monaten oder Jahren)

    Es ist also völliger Unsinn, zu behaupten, die Publisher würden auch nur einen Cent mit dem Online-Vertrieb sparen.

    Und die ganzen Jammerer können sich ihre Kommentare sparen, denn in Zukunft wird es die Spiele nur noch online geben. Da bricht ein ganzer Handelszweig (die Online-Shops, die Datenträger anbieten) weg.

    Spiele in Verpackungen lohnen sich doch ohnehin nur noch bei Sondereditionen. Was will ich mit so ner billigen EA- oder Ubisoft DVD-Hülle mit 2 Seiten Handbuch?

    Euer Idealismus in Ehren, aber dieser ist fern der Realität!
     
  18. Korrekt! Mir geht diese Gratis-Generation auch auf den Sack. Man bezahlt halt für die Leistung, die man in Anspruch nimmt. Nichts ist zu teuer, es kommt darauf an, was es einem wert ist!
     
  19. Alos ich bin bereit 40-50€ für ein Spiel hinzublätter, aber es sollte bei jedem einzelnen Spiel eine Demo dementsprächend rauskommen, damit die Leute auch Testen können ob das Game bei den/die jenigen auch läuft (und nicht schon vor dem Realese und beim Hauptspiel selber noch irgendetwas geändert wird) Sehr gutes beispiel war ja letzte zeit ein großes Thema GTA IV für PC, ein verdammt gutes Spiel, aber was bringt mir das wenn es schlecht auf den PC portiert wurde? Wenn man sich die ganzen Foren durchlest dann kann man sich ein recht gutes Bild ausmalen, bei wievielen Leuten das Spiel schlecht/ oder gar nicht läuft (und es ist schon der 3 te Patch im umlauf) ja klar es ist eine gute Hardware vorausgesetzt, aber selbst dann läufts mit großen problemen. Da kauft man sich ja Überaschungs Ei aber kein GTA IV!
    Aber bereit bin ich auch nicht über Steam Spiele zu kaufen, wenn ich mir ein Spiel kaufe dann will ich auch was in der Hand haben!
     
  20. Helldiver

    Helldiver
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    Das Stichwort hier lautet wohl eher Kurs für Pfund und Euro und nicht Betrug.
    Wenn der Pfund schwächer wird müssen auch die Preise niedriger werden da sonst die Engländer für ihr Ware mehr zahlen müssten. Wenn ihr Geld weniger Wert ist und trozdem die Preise gleich bleiben kann sich kaum noch jemand diesen Luxus leisten.
    Profitieren tuen davon die Eurostaaten also nix mit Betrug.
     
  21. Recht hat der Mann!
     
  22. Zircon

    Zircon
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    ^^, dann muss man dich damals beim Spielekauf aber ganz schön über den Tisch gezogen haben. An die 80 DM habe ich damals im Schnitt für neue Titel gezahlt. Wie schon gesagt, C&C: Tiberian Sun gehörte damals mitunter zu den ersten Titeln die in Preishöhen, jenseits der 90 DM vordrangen.

    Hierbei geht es nicht darum das die Spiele Gratis sein sollen, sondern zu einem angemessenen Preis verkauft werden. Derzeitig ist es jedoch so, das Spiele bei sinkender Qualität zu einem höheren Preis verkauft werden, und das kann es nicht sein. Da braucht man sich dann auch nicht über sinkende Verkaufszahlen zu wundern.

    Ich hätte mir gerne Call of Duty: Modern Warfare gekauft, aber ich Zahle keine 120 DM für ein vier Stunden Computerspiel.
     
  23. Ich hätte mir gerne Call of Duty: Modern Warfare gekauft, aber ich Zahle keine 120 DM für ein vier Stunden Computerspiel.[/quote]

    Aber bei diesem Spiel hast wenigstens eine angemessene Qualität, auch wenns nur 4 std. sind! Multiplayer Modus noch nicht dazu gezählt!
     
  24. Odradek

    Odradek
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    Ok direkt Download hat auch Kosten aber glaubst du ernsthaft die sind auch nur annähernd so hoch wie wenn du dein Spiel im Laden kaufst?

    Deine Punkte sind:

    1. Valve verlangt saftige Lizenzgebühren, dass man überhaupt über diese Plattform verkaufen darf

    Glaubst du der Laden der das Spiel verkauft will kein Stück vom Kuchen? Und da dahinter Platz und mehr Arbeit steckt wohl auch etwas mehr.


    2. Muss der Publisher für den Speicherplatz und Traffic bezahlen, der durch die Käufe zustande kommt. Die Kunden laden sich die Spiele mehrfach runter (Windows Neuinstallatio oder neues Interesse nach Monaten oder Jahren)

    Aha. Setz die kosten mal in Relation zu den Transportkosten die du via Zug und LKW hast.


    Die reinen Material und Herstellungskosten sind da noch garnicht bedacht von der Druckerei bis zum Presswerk. Plattformen wie Steam zu betreiben ist zwar nicht kostenlos aber in ihrem Ende deutlich günstiger als der Laden.





    Ansonsten muss man sagen dass ich recht günstig Lebe. Ich spiele selten und nur zu meiner persönlichen Unterhaltung, folge also keinem Hype. Ich breche nicht in Tränen aus wenn sich ein Release verschiebt und renne am Erstverkaufstag nicht in den Laden (StarCraft 2 und D3 ausgenommen). Mein neustes Spiel ist The Witcher für 15€ mit dem ich derzeit viel Spaß habe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2009
  25. Das mit dem Wechselkurs mag zwar stimmen bei diesem Beispiel. Aber wenn man weiß, dass der FM09 in Spanien nur 17 € (!!!) beim Release kostet, und hier fast 50 €, dann fühle ich mich hier in Deutschland schon über den Tisch gezogen.
     
  26. [/quote]Das mit dem Wechselkurs mag zwar stimmen bei diesem Beispiel. Aber wenn man weiß, dass der FM09 in Spanien nur 17 € (!!!) beim Release kostet, und hier fast 50 €, dann fühle ich mich hier in Deutschland schon über den Tisch gezogen.[/quote]

    Tja Deutschland braucht hallt Geld (wird ja alles versteuer)
    Verklagt mich bitte nicht!!!
     
  27. Odradek

    Odradek
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  28. also, ich kenne auch noch spiele für 120dm.. der preis klebt noch vorn auf der packung drauf.. darklands, f-119 stealth fighter, etc. alles pc spiele aus den frühen 90ern .
    DANN gingen die preise ein wenig nach unten. ich glaube, es lag an der einführung der cd-rom. die diskettenspiele wurden billiger, während sich cd-spiele mit 120dm wegen zusätzlicher inhalte als "luxus-ausgaben" profilieren wollten..
    nachdem die cd nix besonderes mehr war, waren spiele generell unter 100dm gelandet. meist so um 90dm.

    dann kam der euro, und alles kostete 45-50€...
    die normalen spiele sind also nicht teurer geworden - nur die add-ons kosten plötzlich das doppelte !!!
    30€ statt früher 30dm !
    und die ausstattung der spiele ist schlechter geworden. während früher noch in bunte, gedruckte handbücher investiert wurde, ist heute oft nur noch ne pdf-datei auf der cd. DAS ist verarsche!

    letzten endes wird man als spieler doch eh dahin geführt, dass man genau so gut nur noch den cd-key kaufen kann und sich den rest ausm netz lädt. pdf-datei zum selbstausdrucken inklusive :/
     
  29. Zircon

    Zircon
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  30.  
  31. Du sprichst mir aus der Seele!

    Eine absolute Frechheit ist es wenn dann Vollpreistitel zu Vollpreisen auf Onlienplattformen angeboten werden. Wer bitte kauft sich Empire TW für 49,99 € bei Steam (kostet bei Mediamarkt übrigens 39 €...) und erhält dafür quasi CD Key weiter nichts? Keine CD, Kein Handbuch, Keine Originalverpackung (die waren früher auch seeeehr viel schöner!!)??? Anscheinend zu viele -> sonst könnten sie diese Preise nicht halten! Oder ist es Steam egal ob ein Spiel gekauft wird oder nicht?!

    Ich persönlich sehe nicht ein, die 50 Euro im Onlineshop zu bezahlen um NICHTS in Händen zu halten.

    Übrigens wird das mit dem Kauf der Spiele bei Steam nicht einfacher... im Bezug auf die Downloads. Klar hat man mit der (fast) überall eine schnelle Leitung zur Hand aber was ist wenn man 7 - 9 Vollpreistitel auf einmal Downloaden muss? PC Kaputt, Platte defekt usw... dann wirdŽs schnell superunangenehm..! Ein Grund mehr die Spiele im Laden zu kaufen.
    Würde der Vollpreistitel im Onlineshop z.B. 30 € kosten könnte man mich eher überzeugen die unangenehmen Seiten in Kauf zu nehmen.

    mfg mout
     
  32. ERRORrothe

    ERRORrothe
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    So siehts aus.. ich habe 97 meinen ersten PC bekommen udn von da an mit meinem taschengeld die Speiel gekauft und kann mich noch gut daran erinnern das die spiele im Durchschnitt 60-80 DM gekostet haben.. für 90 hat man in der Regel nen riesigen karton alias Special Edition mit dem halben Interieur der Firma bekommen. Das Spiel an das ich mich am liebsten erinnere ist Empire Earth - da brauchte man ja schon fast eien Schubkarre um die vollgepackte Schachtel nach hause zu bekommen.. dicke Handbüche, Poster,Techbäume udn und und.. und das für einen Normalpreis. Das erste mal das ich mich so richtig über ein Spiel geärgert habe, war Half-Life 2. Da steckte ja bekanntlich nur ein kleiner Hinweiszettel in der DVD-Hülle. Und das bei so einem TOP Titel! Allgemein hat das Disaster mit Einführung der DVD Hüllen ja überhaupt erst begonnen wobei da manche Titel ja noch großzügig waren. Zbsp kam OPF damals ja auch in einer DVDhülle allerdings gabs drumrum noch einen ordentlichen Pappkarton...

    Für ein gutes Spiel mit einer angemessenen Ausstattung zahle ich sehr wohl gerne 40-50 Euro. Dann will ich aber auch mindestens 20 Stunden Spielspaß und ein bugfreies Programm ohne irgendwelchen paranoiden Sicherungssystemen a la DRM. Und ist das denn zu viel verlangt? Besonders weil das bis kurz nach der Jahrtausendwende noch zum guten Ton gehörte soetwas abzuliefern? Ich habe mir bisher noch kein Spiel per Download gekauft und solange ich dieses Spiel im Laden bekomme wird sich daran auch nichts ändern. Ich habe lieber etwas handfestes im Regal als vergängliche Bitfolgen auf einem Benutzerkonto...
     
  33. Hat der Christian doch geschrieben: Es ist der Faktor Zeit. Theoretisch müssten Spiele bei dem Massenangebot heute wesentlich günstiger sein, die Zeit, die der einzelne Nutzer zum Spielen zur Verfügung hat, ist aber nicht unbegrenzt. Demnach würden die Absatzzahlen bei Spielen, wenn sie nur die Hälfte kosten, nicht signifikant steigen. Wer 2 komplexe Spiele für 100 Euro erwirbt hat 3 Monate ausgesorgt, genauso wie wenn sie nur 50 Euro zusammen kosten würden. Ein Drittes wird nicht gekauft, weil der Spieler schlicht und ergreifend nicht mehr Zeit zur Verfügung hat.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. März 2009
  34. ja die guten alten 90er, da gabs schöne verpackungen, tolles Handbuch, und und und
     
  35. Also prinzipiell gebe ich hier allen mal recht! Zum einen kenne auch ich noch die Preise aus den 90ern und ich muss den Leuten recht geben wenn man sagt damals haben sich die Leute noch Gedanken um das Spiel und um das drum herum gemacht (weiteres Bsp. Diablo und Diablo II) da gabs noch schöne Handbücher mit sauberen Art-Zeichnungen und die Spiele sprechen für sich, zum anderen finde auch ich, dass die Spiele heutzutage zu teuer sind.

    Allerdings ist alles eine Frage des Angebots und der Nachfrage, sowie dem Spiel selbst. Würden plötzlich alle Spieler die Spiele über Amazpn.uk kaufen müssten auch hier die Preise nachziehen. Und zwar nach unten.
    Ich bin auf jedenfall bereit für ein gutes Spiel durchaus mehr auf den Tisch zu legen als 20 Euro, aber ich kann auch gerne ein paar Wochen warten bis das Spiel z.B. hier auf Gamestar vernünftig bewertet wurde!

    Das letzt Spiel das ich mir gerne etwas kosten habe lassen war Fallout 3, wobei ich auch hier nicht verstehe, weshalb man eine collectors edition macht mit tollen Büchern und Gimicks und eine Standardversion mit so gut wie gar nichts...

    Bin gespannt wie das weiter geht!

    Haut rein!
    Gruß
    Anubis
     
  36. Andy83

    Andy83
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    Was schreibst du denn da für unglaublichen Unsinn zusammen? Steam läuft über eine ganz einfache Gewinnbeteiligung, pro verkauften Spiel erhält einen Teil des Kaufpreises der Hersteller und den anderen Teil behält Valve. Es fallen für den Anbieter überhaupt keine Kosten für Traffic an, im Gegenteil, Steamworks-Partner müssen ihr Spiel nicht einmal über Steam verkaufen, bekommen trotzdem kostenlos den Traffic für Download und Update des Spiels zur Verfügung gestellt. Valve verlangt dafür keinen einzigen Cent.


    Was soll Valve machen? Das Spiel gar nicht mehr verkaufen? Der Anbieter legt den Preis fest und SEGA möchte eben, dass das Spiel über Steam 50 Euro kostet. (Nicht zu unterschätzen ist auch, dass viele Retailer es nicht gerne sehen, wenn Produkte zu einem niedrigeren Preis direkt vom Hersteller verkauft wird und entsprechend Druck auf die Publisher ausüben.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2009
  37. batgilla

    batgilla
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    Aber dafür gibt es die Möglichkeit das Spiel noch in Jahren zu verkaufen (was man bei den wenigstens Retailversionen garantieren kann). Zudem wird sicherlich der laufende Onlinevertrieb alter Spiele nicht mit dem Einnahmen selbiger finanziert sondern mit den Laufenden Einnahmen verrechnet. Will sagen wenn Steam heute Half Life anbietet, kommt das aus dem selben Topf wie das Geld für CS:S-Downloads.


    Bis der Abgesang auf Onlinespielehändler ertönt, wird es noch etwas dauern.

    Selbst mit Billig-DVD-Versionen erspare Ich mir immerhin noch die 5h Download.

    Im Fazit mag für andere Hersteller, Steam vielleicht ein Plus-Minus-0-Geschäft sein (was ich nicht glaube). Valve selber wird aber an den Onlineversionen mehr verdienen, als an den Retails.
     
  38. Zircon

    Zircon
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    32 GB DDR5-5600
    Laufwerke:
    512 GB M.2 NVME PCIE 3.0 (OS), 4 TB M.2 NVME PCIE 4.0 (Spiele), 2x 2 TB HDD Sata-600;
    Soundkarte:
    Onboard
    Betriebssystem:
    Windows 11 Professional
    Was möchtest du damit sagen?
    1600 € Brutto hier zu Lande sind weniger als 1600 € Brutto in Spanien, da es sich in Spanien Preiswerter leben lässt als in Deutschland (ausser man kauft in den Touri-Hochburgen ein).

    Wie auch immer, das Thema ist Off-Topic.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2009
  39. Es geht ja auch nicht nur um Spiele... ich habe mir letzte Woche bei Amazon.uk einen Xbox 360 Controller für den PC bestellt. Hat mich mit Versand 18 Pfund gekostet, sprich knapp 20€.
    Hier bei Amazon.de kostet mich das Teil satte 32€!!!
    Wieso nur !?
     
  40. Was habt ihr Leute immer mit euren Verpackungen?

    Das ist nur ein verdammtes Stück bedruckter Pappe!
    Selbst bei ner in der ach so guten alten Zeit einigermaßen gut ausgestatten Pappbox betrugen die Materialkosten für Datenträger, dickerem Handbuch und Karton plus ner Faltkarte (hab ich bei fast keinem Spiel gebraucht) und nem Poster (ob bitte, wer hängt sich denn sowas ins Zimmer? Is ja peinlich!) vielleicht 5 Euro. Doll, was ihr da so "in der Hand habt".

    Und wofür? Für 5 Euro kann ich mir wesentlich bessere Dekoartikel für meine Wohnung vorstellen als ne Spieleschachtel.

    Da nehm ich lieber ne Sparpackung mit Minihandbuch. Wer liest heute überhaupt noch Handbücher? Gute Tutorials gehören zum Minimalstandard eines modernen Spiels!

    Auf Schnick-Schnack kann ich gern verzichten, denn es ist ja nicht so, dass wir den geschenkt bekommen. Für Schwachsinn wie Schlüsselanhänger bezahlen wir mit.
    Lieber je nach angepeilter Verkaufszahl 5 Euro mal 50k bis 5 Millionen Exemplare in die Entwicklung eines tollen Spiels stecken. Dass wir heute weniger fürs Geld kriegen ist schlichtweg nostalgisch verklärter Unsinn. Die Entwicklungskosten sind im Vergleich zu Spielen Mitte der 90er um ein Zigfaches höher!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. März 2009
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