E-Mail an das Heute-Journal

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von lollo84de, 23. April 2009.

  1. lollo84de

    lollo84de
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    Anlässlich des Heute-Journals hab ich dem ZDF folgende E-Mail zugesandt, mit der bitte darum auf ihre Standardantwort zu verzichten, in der Hoffnung eine gehaltvolle Antwort zu bekommen, die mir zeigt, dass sich das Geschriebene tatsächlich durchgelesen wird...

    Hier nun die Mail, ich bitte auch um eure Meinung:


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit diesem Schreiben möchte ich Bezug nehmen auf ihren Bericht zum Thema „Gewalt in Computerspielen“, sowie den darauffolgenden, der die Spieler selbst thematisiert.

    Zunächst einmal zu meiner Person:
    Ich bin 24 Jahre jung, glücklich verheiratet, und seit 5 Jahren in der Hotelerie tätig.
    In meiner Freizeit lese ich viel. Spiele Gitarre, gehe ins Kino und spiele auch selbst das ein oder andere Computerspiel.
    Aufmerksam geworden auf ihren Bericht bin ich durch die Website der Zeitschrift Gamestar, die einen Link zu ihrer Seite enthielt.

    Nach mehrmaligem Ansehen beschloss ich ihnen meine Meinung zum Thema, sowie ihrer Berichterstattung zuzusenden.

    Ich möchte anmerken, dass ich die hetzerischen Meinungen vieler Spieler nicht nachvollziehen kann. Es bringt rein gar nichts seine Meinung undifferenziert zu präsentieren und mit oberflächlichen Floskeln zu garnieren. Ich denke auch, dass viele Meinungen in ihrer Redaktion eingehen, die schlicht und ergreifend im Papierkorb landen, bzw. mit einer vorgefertigten Mail beantwortet werden, welche ich bereits in den Kommentaren zum Video bei Gamestar.de gelesen habe.

    Ich hoffe mit meinem Schreiben einen fruchtbaren Dialog zu schaffen, oder zumindest eine Antwort zu erhalten, die sich auf mein Schreiben bezieht. Ich wäre ihnen jedenfalls dankbar, und würde mich freuen, wenn sie meine Bemühungen auf diese Weise honorieren.

    Nachfolgend werde ich ihren Bericht chronologisch aufarbeiten, und ihnen meine Meinung zu ihren Darstellungen mitteilen.

    Beginnen möchte ich mit der Hinleitung zum Thema durch Herrn Seibert:

    Wie auch in ihrer Antwortmail zu lesen, sind die Deutschen Gamestage in Berlin Anlass für ihren Bericht.
    Doch bereits durch den ersten Satz, ich zitiere, „Was gäbe es seriöseres als die Deutschen Gametage 2009, heute in Berlin eröffnet“.
    Die Fragestellung säht beim Zuschauer gleich zu Beginn Zweifel an der stattfindenden Veranstaltung und stellt diese selbst, sowie die nachfolgend aufgeführten Bemühungen um Aufklärung, in Frage.
    Man möchte, laut Herrn Seibert, „niemandem in die Suppe spucken“, sondern die Zuschauer nur darauf aufmerksam machen, womit die Computerspielbranche zum Teil ihr Geld verdient.

    Der dann folgende Hinweis, und letzlich zum Bericht selbst führende Kommentar, dass wir selbst Schuld seien an den folgenden Ausschnitten, da diese legal sind, kündigt erschreckendes an, ist zugleich aber auch eine, zumindest indirekt, meinungsbildende Äußerung, da auf diese Weise abermals zweifel gesäht werden, diesmal an der Legalität der folgenden Bilder.

    Ich muss zugeben, dass ich beeindruckt bin von den Fähigkeiten der Textverfasser, die es schaffen, durch die gewählten Formulierungen, die Zuschauer zum Nachdenken zu bringen. Doch werden ihre Zuschauer nicht objektiv an das Thema herangeführt, so wie man es erwarten sollte, sondern scheinbar direkt mit der kritisierenden Meinung der Verfasser selbst konfrontiert.



    Der Hinweis darauf, dass die folgenden Szenen als „nicht durch nächtelange Computerspielschlachten gestählter Jugendlicher“ schwer zu ertragen sind hätten sich die Autoren jedoch besser gespart. Mit Ausnahme der Bilder zu GTA:San Andreas, sind die dargestellten Szenen allesamt aus Spielen, die für Jugendliche unter 18 Jahren gar nicht freigegeben sind, und somit, für die Augen eben dieser nächtelang spielenden Jugendlichen nicht geeignet. Auf diesen Punkt möchte ich an einer anderen Stelle meines Schreibens nocheinmal eingehen.

    Während der Szenen aus Resident Evil 5 wird gesagt, dass die im Spiel dargestellten Tötungssequenzen „Sadismus pur“ seien, und das Spiel damit im Trend liegt.

    Im Hinblick auf ihr Publikum, welches, denke ich, eher wenig Erfahrung mit Computerspielen hat, möchte ich meinen, dass suggeriert werden könnte, dass ein Großteil der Computerspiele auf dem Markt, aktuell erhältliche, sowie bald kommende Titel, mit ähnlichen Szenen und Bildern aufwarten.
    Ich denke, dass das Gegenteil der Fall ist. Derartig gewalthaltige Szenen, wie in Resident Evil 5, kommen in einem Nischenbereich der in Deutschland verkauften spiele vor.
    Auch hier leider abermals die Objektivität. Durch geschickte Formulierungen können an dieser Stelle abermals falsche Eindrücke bei den Zuschauern entstehen.

    Frau Monssen-Engberding, als Mitarbeiterin der Bundesprüfstelle für jugendgefährdenden Medien, erläutert die Ursachen für die Wirkung der Spiele. Durch die Entwicklung in der Technik, wirken Spiele heute realistischer als noch vor einigen Jahren.
    Sie beschreibt explizit die Eindrücke, die ein Spieler eines Spiels haben kann.
    Doch wirkt ihr Kommentar, meiner Meinung nach, aus dem Zusammenhang gerissen. Es scheint als wollte sie in eine ganz andere Richtung Stellung beziehen, dahingehend, dass die Gewalt in heutigen Spielen eher angeprangert wird, da die „Opfer“ der Spieler heutzutage realistischer wirken als vor ein paar Jahren, als man auf bunte Pixelhaufen schoss.

    Ich denke auch, dass gerade die Entwicklung in Richtung fotorealistischer Darstellung von Spielen in Zusammenhang mit Gewalt in Spielen vorsichtig behandelt werden sollte, doch sollte man andererseits auch beachten, dass Spiele heutzutage immer mehr in Richtung interaktiven, cineastischen Abenteuern gehen, die halt mit filmischen Mitteln arbeiten, und über die Gewalt in Filmen wurde, denke ich von den 70ern bis in die 90er hinein genug diskutiert, und es ging damals in die gleiche Richtung, wie es heute bei den Computerspielen ist, nur das die Gewalt in Filmen heute zum Teil sogar als Stilmittel des künstlerischen Ausdrucks beachtet wird, solange ein bekannter und erfolgreicher Regisseur dahintersteckt, dem man dann gratuliert, durch die kompromisslose Darstellung ein realitätsgetreues Bild der Wirklichkeit zu schaffen, um dadurch z.B. den Schrecken des Krieges dem Zuschauer in eindrucksvoller Weise zu näher gebracht zu haben.

    Mit genau diesen Mitteln arbeitet das von ihnen gezeigte Call of Duty 4 (welches, nebenbei, 2007 und nicht 2008 erschienen ist).
    Die dort gezigte Exikution soll nicht den Spielspaß erhöhen, sondern vielmehr die Grausamkeit darstellen, durch die tagtäglich, in der wirklichen Welt, die Zahl der Kriegsopfer steigt.








    In einem Bericht zu den Konflikten im Gaza-Streifen, vom 30.12.2008, arbeitet das Heute-Journal übrigens mit ähnlichen Mitteln, um dem Zuschauer den Schrecken des Krieges begreifen zu lassen. Es wurden Bilder gezeigt von Häuserbombardements, schwerverletzte Menschen, ich glaube sogar, es war ein kleiner Junge, auf einer Trage. Im Behandlungszimmer schwenkte die Kamera vom Boden, auf welchem sich eine große Blutlache gebildet hat, auf die panischen Angehörigen, die um das Leben des Menschen flehten. Es wurden Bilder gezeigt, die die Armut verdeutlichen sollten, gepaart mit dem Schrecken, den die Menschen dort jeden Tag erleiden.

    Es sind die selben Mittel, die den selben Zweck erfüllen sollen, dem Zuschauer, bzw. dem Spieler den Schrecken nahezubringen, den es in dieser fremden, fernen Welt gibt. Nur das Medium ist ein anderes.

    Die Aussagen von Herrn Hopf, dass CoD4 ein exaktes Training fürs Militär sei, möchte ich an dieser Stelle ebenfalls anzweifeln. Die weltweite Militärisierung der Gesellschaft die er anspricht passiert nicht durch Spiele wie Call of Duty, sondern auf Grund der Tatsache, dass der Schrecken des Krieges nicht mehr nur in einer fremden, fernen Welt spielt, sondern, spätesterns seit den Anschlägen auf das WTC in NewYork, scheinbar überall auf der Welt und zu jedem Zeitpunkt bittere Realität werden kann.

    Im Anschluß an Herrn Hopfs Kommentar zum Thema gibt es Bilder aus GTA San Andreas. Es wird gezeigt, wie ein Auto geraubt wird, tatsächlich ein wesentlicher Bestandteil des Spiels, und danach, wie eine Frau mit einer Schippe verprügelt wird, ein Umstand der Freiheit der Spielwelt von San Andreas.
    Interessanterweise ist dieses Spiel das einzige, dessen Altersfreigabe genannt.
    Wie oben bereits erwähnt stammen die anderen Szenen aus Spielen, die für Jugendliche unter 18 Jahren nicht freigegeben sind.
    Auch an dieser Stelle wird geschickt mit der Unwissenheit der Zuschauer umgegangen, denen gezeigt wir zu welch grausigen Taten Jugendliche in ihren Spielen fähig sind.
    San Andreas ist jedoch, insbesondere durch die gezeigt Szene, ein Sonderfall.
    Sicherlich ist San Andreas nichts für Kinder, es wird geraubt, gemordet, und mit Drogen gedealt, und das alles innerhalb der Story des Spiels. Ich kann mich jedoch an keine Aufgabe erinnern, in der es hieß ich sollte zehn Frauen mit einer Schippe totschlagen.
    In San Andreas kann vieles sein, aber nichts muss passieren.
    Das der Spieler wehrlose Frauen verprügelt verlangt das Spiel an keiner Stelle, es ist etwas, was der Spieler aus eigenem Antrieb tun kann. Ganz so, wie sie gesagt haben. Ein Problem, dessen Ursache in der enormen Freiheit des Spiels liegt. Viele Spieler fahren in San Andreas nur Autorennen, oder versuchen sich an Sprungschanzen, um Stuntpunkte zu erhalten. Damit wird bei weitem mehr Zeit verbracht als mit de verprügeln von Frauen mit einer Schippe.
    Aber leider wird auf die Freiheit, die der Spieler in einmaliger Art und Weise hier erfährt nicht eingegangen. Was mit dieser Freiheit angestellt wird steht auf einem anderen Blatt, und genau von dieser Tatsache machen sie, abermals auf geschickte Art und Weise, an einer späteren Stelle Gebrauch.

    Herr Herrmann fordert anschließend ein Verbot von gewalthaltigen Spielen, da man der Ansicht ist, das das Töten von Menschen kein Freizeitspaß sein sollte. Er vergleicht die Spieler mit Zuschauern von Gladiatorenkämpfen, die sich an der Gewalt ergötzen. Weiterhin führt er aus, das dieses Verhalten seit der Zeit des Humanismus vorbei sein sollte.





    An dieser Stelle möchte ich anführen, dass sich der Mensch zu allen Epochen unterhalten ließ von den verschiedensten Medien, und zu jeder Zeit, spielte die Gewalt eine tragende Rolle.

    Sei es in der Musik, in Opern, im Theater, sei es in Büchern, Romane, Kurzgeschichten oder Gedichten, oder sei es auf den Marktplätzen der Städte und Dörfer, auf denen Männer und Knaben gerungen und geboxt haben, oder auch heute im Kino- und Fernsehprogramm. Immer wieder spielt Gewalt eine mal faszinierende oder tragische Rolle. Krieg, Rache, Hass, all diese Dinge sind Teil der Unterhaltung von Menschen auf der ganzen Erde, und das zu jeder Zeit.

    Durch diesen Umstand waren sie selbst auch in der Lage ein weitere fantastisches Element in ihren Bericht einzubauen.
    Durch das Anhalten der Animation von Prey, und dem dazugehörigen Satz, dass sie die folgenden Bilder lieber nicht zeigen wollen, überlassen sie dem Zuschauer allein die Fortsetzung des Szenerie, und haben auch lang genug das Bild still präsentiert.
    Jeder Zuschauer hat in eben jenem Moment ein Bild im Kopf, eine Fantasie davon, was als nächstes wohl geschehen mag.
    Nichts ist so grausam wie die Fantasie eines jeden. Das merken wie in manchen Nächten, wenn mit unseren Liebsten in Alpträumen schlimme Dinge passieren, oder an Dingen, die wir tagtäglich in den Nachrichten präsentiert bekommen.

    Ich möchte nun zum letzten Punkt in Bezug auf ihren Bericht kommen.

    Es gibt noch einen zweiten Teil, der die Spieler selbst präsentiert und zu Wort kommen lässt.
    Zunächst gibt es jedoch eine weitere Einleitung durch Herrn Seibert, beginnend mit einem Kommentar zu den bisher gezeigten Szenen.
    „Das ist richtig scheußlich“

    Eine geschickte Überleitung zu den Spielern, die schon jetzt zu „Quasi-Perversen“ gebrandtmarkt wurden, und im weiteren Verlauf nicht besser wegkommen:
    „Blasse, einsame junge Männer, die sich virtuell ihren Frust aus dem Leib schießen, und bei denen man sich nicht so sicher sein kann, ob sie das nicht irgendwann ganz real tun werden“

    Zwar sind dies nur Klischees, wie es Herr Seibert dann selbst anführt, doch hat sich dieses Bild in der Öffentlichkeit derart manifestiert, dass man aufklären möchte, dass Computerspieler meist „freundliche Schüler und Studenten sind“, und es sogar Grillabende und Sommerlager bei den Spielern gibt.

    Der unwissende Zuschauer wird hier an die beängstigenden Dinge erinnert, die auch wieder durch die Medien kursierten nach dem Amoklauf in Lengede. „Jeder Spieler könnte der Nächste sein“, hört man unterschwellig schon fast heraus, „Einige mag es geben“ heißt es im Vorwort von Herrn Seibert. Dieses Bild könnte sich festbeißen, so dass der nachfolgende Bericht schon fast „ad absurdum“ geführt wird.

    Im Hinblick auf die Klischees, kann man sich die Nervosität der Spieler vorstellen, die Millionen von Spielern in Deutschland in diesem Bericht repräsentieren.
    Desweiteren kann man sich die Angst vorstellen, die dem Jungen Mann ins Gesicht geschrieben steht, als er gefragt wurde, warum er in seinem Sport töten müsse.
    Er steht mit dem Rücken zur Wand.
    Es mag ein auf den ersten Blick unsinniger Vergleich sein, aber würde man einen Fußballspieler fragen, warum der Ball immer „brutal“ getreten werden muss beim Fußball, ich denke der Fußballspieler würde genauso verstörrt in die Kamera blicken.

    Wie schon mehrfach betont, ich bewundere wirklich die Fähigkeit ihrer Autoren indirekt die Meinung der Zuschauer zu beeinflussen, die Überlegungen der Zuschauer zu steuern, und zwar in die Richtung, die dem Bericht etwas aufrührendes und sicherlich auch schockierendes gibt.

    Ich, und viele Spieler in Deutschland würden sich jedoch auch freuen, wenn ihre Autoren ihr Geschick für einen anderen Zweck nutzen:

    Wie wäre es die Zuschauer darüber nachdenken zu lassen, dass ein 16-jähriger nicht in einem Schützenverein das Schießen mit echten Waffen lernen sollte?

    Wie wäre es damit, den besorgten Eltern zu erklären, zu welchen Computerspielen ihre Kinder bedenkenlos greifen können?

    Jugendliche sollten keinen Zugriff auf die von ihnen präsentierten Spiele haben. Deswegen gibt es die Altereinstufungen durch die Bundesprüfstelle. Doch viele Eltern beachten diese Hinweise nicht, beschäftigen sich nicht mit ihren Kindern, ihren Hobbys und Vorlieben.

    Ich möchte sie darum bitten, sich mit diesen Gedanken zu beschäftigen:

    Das Heute-Journal und andere Sendungen können Eltern aufklären, und eine wichtige Rolle darin spielen Tragödien wie in Lengede zu verhindern.
    Jedoch nicht dadurch Computerspieler, die Spiele selbst und die ganze Branche an den Pranger zu stellen, sondern dadurch aufzuklären, die Menschen wachzurütteln und dafür zu sorgen sich mit modernen Medien zu beschäftigen.

    Ein Verbot derartiger Medien, macht sie für Kinder und Jugendliche nur interessanter und reizvoller.
    Denken sie daran, wie sie selbst damals, als Jugendlicher heimlich in der Nacht ihren ersten Horrorfilm gesehen haben, womöglich sogar einen, der indiziert oder beschlagnahmt war.

    Beschäftigen sie sich damit.
    Sie sorgen für die Meinungen in unserer Gesellschaft

    Mit freundlichen Grüßen

    ***** Karnitzki



    P.S. Ich möchte sie nochmal an meine Einleitung erinnern, in der ich darum bat nicht mit einem vorgefertigten Schreiben zu antworten, sondern sich mit meinem Text auseinander zu setzen. Ich werde diesen Brief ebenfalls in der Community bei Gamestar.de veröffentlichen, und sicherlcih werden viele Spieler auf ihre Reaktion gespannt sein.
     
  2. HotShot Modeberator

    HotShot
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    0 auf 100Km/h in 3,4 sec.
    Bisschen viel. Ich vermute du wirst keinen Standardbrief als Antwort bekommen....sondern garkeinen.
     
  3. Netter Brief. Doch ich bezweifle, dass du keine Reaktion erwarten darfst- abgesehen vom Standard-0815-Antwortschreiben ala "wir haben Ihre Nachricht erhalten und werden sie an die zuständige Stelle weiterleiten".
     
  4. lollo84de

    lollo84de
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    Ich will einfach mal für die Damen und Herren hoffen, dass es nicht so ist.
    Werd mal langsam schlafen gehen...verdammte Nachtschicht ;)
     
  5. BaVoBa

    BaVoBa
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    Der Brief ist schon sachlich und gut geschrieben, aber dennoch fürchte ich, daß die Mühe umsonst war.

    Der entscheidende Faktor dabei ist, daß die Damen und Herren, die diese Beiträge verfassen, selbst ganz genau wissen, daß sie Faktengrundlagen und Zusammenhänge manipulieren, tendenziös kommentieren und mit immer den gleichen "Experten" garnieren, um beim Zuschauer zumindest unterschwellig den Eindruck eines einhelligen, bewiesenen Expertenkonsens zu erwecken, obwohl das gerne mal am Ende mit einem Versöhnungssätzchen abgeschwächt wird.

    Deswegen kannst du noch so gut argumentieren, es wird fruchtlos bleiben. Das Gros der ÖR fährt eine politische Schiene mit der entsprechenden politischen Rückendeckung. Also können sie im Endeffekt behaupten, was sie wollen - fundierte Kritik wird einfach unterschlagen oder so lange totgelogen, bis sie abflaut.
     
  6. kotzbrocken

    kotzbrocken
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    Ernsthaft:

    Zu lang.
    Das liest sich keiner durch.
     
  7. Wow! Super Brief! Der ist nicht zu lang, der macht genau das was er sollte. Entweder der Brief wird anständig beantwortet oder die Redaktion entlarvt sich völlig.
    Find ich gut, dass noch mehr Leute das machen.
     
  8. man1ac Mod Destroyer

    man1ac
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    Gut geschrieben, einige Rechtschreibfehler (glaub so 5-6). Ansonsten aber gut formuliert. Aber wie schon so oft gesagt: Eine Antwort wirst du gar nicht bekommen. Schick den Brief etwas abgewandelt mal an höhere Stelle (Bundesamt das dafür zustäntig ist?!)
     
  9. lollo84de

    lollo84de
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    Eine Antwwort hab ich erhalten, keine 20 minuten nach dem Absenden, und ja, es war das bekannte Standardschreiben...bedeutet für mich soviel wie:
    Azubi sitz vorm Rechner, erkennt Thema, schickt Antwortmail raus, Mail wird gelöscht...
    Schade ZDF...
    Schade Heute-Journal...

    Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch was *gg*
     
  10. Keksus

    Keksus
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    Ich glaub da sitzt einfach ein Bot. :ugly:
     
  11. Hey Lollo, war das hier zufälligerweise die Antwort die du bekommen hast?

     
  12. lollo84de

    lollo84de
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    1. April 2008
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    Ganz genau die...

    Ich habe glaube ich explizit deutlich gemacht, dass ich genau diese nicht bekommen möchte.

    Tjoa, das zeigt mir, dass die Damen und Herren sich einen Dreck drum scheren, was die Zuschauer denken..., ich dachts es mir schon beinahe, aber schade find ich es trotzdem, da man sich selbst damit ein Armutszeugniss sondergleichen ausstellt, aber gut... das müssen sie selbst wissen

    ;)
     
  13. kotzbrocken

    kotzbrocken
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    Das zeigt dir, dass dein Brief, wie von dem Meister der Wahrsagerei vorhergesagt, zu lang war.
    Die Leute, die ihn da lesen sollen stehen auch unter Zeitdruck.
    Ich hätte ihn an deren Stelle auch nicht gelesen :ugly:
     
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