Bugs in Spielen bald Garantiefall?

Dieses Thema im Forum "News-Kommentare" wurde erstellt von Meister P., 10. Mai 2009.

  1. Meister P.

    Meister P.
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    Najo, ansich nicht schlecht finde ich, aber auf betas und open source? das halt ich irgendwie für übertrieben.
    Solange man Geld für etwas zahlt finde ich es gut, wenn es sich dabei aber um etwas kostenloses handelt ist das irgendwie fehl am platz!
     
  2. tjoa.... wie is das dann, ich les öfter ma dass produkte die online aktiviert werden müssen, vom umtausch / erstattung ausgeschlossen sind. bei einem shop heissts sogar, sobald man nen cd-key braucht is keine rückgabe mehr möglich....

    das dürfte mittlerweile wohl so quasi.... IMMER der fall sein.....
     
  3. Leya

    Leya
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    Wird auch höchste Zeit. Und das Gejammere von Microsoft und Co. finde ich völlig deplaziert. Digitale Inhalte seien keine greifbaren Dinge, deshalb sollen andere Regeln gelten? So ein Unsinn. Schliesslich verlangen sie ja auch ganz greifbares Geld dafür. Die Ausrede mit Beta-Versionen oder Open-Source sind reine Scheingefechte zur Ablenkung. Bei kostenloser Software gelten natürlich andere Regeln. Kommerzielle Software jedoch ist ein Produkt wie jedes andere auch, und das hat einfach zu funktionieren.
     
  4. tox1c90

    tox1c90
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    Bisher bleibst du dann auf dem Spiel sitzen, wenn es nicht läuft. Bei Anwendung des normalen Gewährleistungs-/Garantierechts, darf du nach zwei erfolglosen Nachbesserungs/Patchversuchen dann vom Kaufvertrag zurücktreten.
     
  5. Keine greifbaren Dinge und dann Geld dafür verlangen :ugly: Das war ein Eigentor...

    Ich find den Vorschlag gut und auch längst überfällig!
     
  6. Virdrix

    Virdrix
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    also man kann auf fehler in einem proframm keine garantie amchen mein jedes spiel oder programm hat fehler das lässt sich NICHT verhindern!
    und open Sorce und betas mein eben das wäre auch sowas eine beta ist dazu da um fehler zu finden

    ausser bei so spielen wie Gothic 3 die so schwerwiegende bugs haben dann wäre es okay sonst nicht
     
  7. Und noch'n Gesetz!

    Ich bin zwar kein Freund von Bugs, aber noch weniger Freund des juristischen Kraken. Wie möchte man denn ein solches Gesetz, sollte es umgesetzt werden, in der Realität beherrschen? Wer soll denn bestimmen, ab wann ein Spiel bei wieviel Prozent der Spieler "ausreichend" bugverseucht ist, sodass der Käufer Ansprüche geltend machen kann? Brauchen wir dafür wieder eine eigene Prüfstelle mit sesselpupsendem Expertengremium!?

    Also wirklich, das ist doch ein Bereich, der sich hervorragend über den Markt regeln lässt. Zeitschriften wie Gamestar oder das Internet bieten genügend Infos. Wer dann immer noch Gothic 3-Götterdämmerung kauft, hat selber Schuld.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Mai 2009
  8. Draco2007

    Draco2007
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    Hast du überhaupt die leiseste Ahnung von Software-Entwicklung? Du kannst das nicht vergleichen mit "echten" Produkten, wie der in der News genannte Toaster. Den Toaster kannst du nur in die Steckdose stecken und Dinge damit toasten. Du kannst nicht den Toaster in tausenden verschiedenen Konfigurationen benutzen. Oder verschiedene Hardware und Software damit laufen lassen.

    Bei Software sieht das ganz anders aus. Hier haben die Entwickler damit zu kämpfen das jeder, wirklich jeder Rechner anders konfiguriert ist. Und ich meine nicht nur die Hardware. Jedes Stück Software das du benutzt kann unerwünschte Seiteneffekte haben auf die neue Software, für die du nun eine Garantie haben willst, dass sie läuft. Das ist möglich, aber nur wenn du ein genau, vom Hersteller, spezifiziertes System benutzt das du niemals wieder ändern darfst.

    An sich finde ich die Idee ja nicht schlecht. Nur muss es sehr eingeschränkt werden. Das heißt nur sehr schwere Fälle von Bugs/Fehlern in der Software dürfen zu einem Garantiefall führen. (Toasterbeispiel: Toast wird nicht perfekt braun - akzeptabel, Toaster explodiert - Garantiefall)
    Gothic 3 wäre zum Beispiel so ein Härtefall. Aber wenn sich ein Problem auf die spezielle Konfiguration eines einzelnen Systems zurückführen lässt, sei er auch noch so schwer kann der Entwickler nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Es ist einfach nicht möglich ALLE Systeme zu testen.
     
  9. Moridin

    Moridin
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    was für ein unsinn

    damit jemand dazu verdonnert werden kann, dem endkunden garantie zu gewähren, muss nachgewiesen werden, dass der fehler beim hersteller liegt - was bei software für PC nicht praktikabel ist
    dann muss als nächstes nachgewiesen werden, dass der grund, wegen dem der endkunde garantie beansprucht, nachweisbar eigenschaft des verkauften produkts sein soll, was in vielen fällen nicht gelingen wird

    sowas kann nur jemand befürworten, der keine ahnung hat
     
  10. Wetter Animesüchtig

    Wetter
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    Da dürften ja Firmen wie Rockstars ja dann endgültig die PC Schiene sein lassen, weilse zu doof für ein Lauffähiges Spiel sind und für manche ja gilt, Geld machen sei wichtiger, als Qualitätskontrolle :->
     
  11. So ein Murks! Es grenzt an Unmöglichkeit, ein komplett bugfreies Spiel zu veröffentlichen, geschweige denn eine Garantie auf ein bugfreies Spiel zu geben!
     
  12. Bugfreie Betaversionen? Wo würde da der Sinn liegen?
     
  13. 1. Nicht wie ein Toaster? Dann würde ich mal sagen, dass es auch keine Strafe bei Diebstahl geben sollte, da das Produkt dadurch denen ja nicht abhanden kommt...

    2. Riesen Quark. Bis zu einem gewissen Grad, ja der Verbraucher sollte zumindest das Recht haben, ein Produkt zurückgeben zu dürfen, sollte es sich als zu verbuggt herausstellen. Stichwort: Gothic 3
    Da stellt sich nur die Frage: Zählen Wildschweine die dich unabhängig deiner Stärke besiegen auch zu Bugs?
    Ansonsten ist es bei Software kaum möglich, sie einwandfrei zu programmieren. Wir können gern auch wieder einen Vergleich zu haptischen Objekten ziehen.
    BMW stellt ein Auto her und ich will es zurück geben, weil es in meiner Umgebung 'fehlerhaft' funktioniert. Die wäre zB die Nordsee.
    Ein Grossteil des Nicht-Funktionieren kommt doch daher, dass es so viele verschiedene Anordnungen gibt, in der sie Funktionieren muss. In diesem Zusammenhang steht dann das Gesetz gegen Monopolismus und Kartellschutz im Weg. Wenn Microsoft ein 99.99% funktionales Windows errichten will, dann müssten sie sagen: Windows nur auf Intel Sockel XXX und nVidia Karten YYY und es laufen auch nur Microsoft eigene Produkte darauf. Noch besser wäre wenn sie sagen: Alles muss von Windows sein.
    Aber neiiiin, da kommt die EU und sagt: pöhse! Strafe zahlen!

    Von daher ist die Idee dämlich. Etwas Schutz wünsche ich mir dennoch. Wenn sich ein Produkt zB gar nicht mal installieren lässt, oder es ständig Speicherstände löscht oder mein System instabil macht.
    Nur zu blöd, dass diejenigen, die das Gesetz dann formulieren rein gar keine Ahnung von der Problematik haben (siehe Gewaltspiele), sodass nur Schwachsinn zustande kommen kann.

    Man stelle sich vor, es wird ein Auto gebaut und nicht einer sondern jeder kommt mit seinen selbst erstellten Blueprint und hofft, die Lochabstände stimmen, ohne sie mit den anderen abgeglichen zu haben, da diese nur ein paar vermerkt haben. So sähe es aus, wenn echte Objekte nach Softwarelogik gebaut würden.
     
  14. Außerdem würde die vorgeschlagene Regelung jede Software einschließen, selbst Beta-Versionen oder Open-Source-Programme.

    eben nicht !! da man normalerweise kein geld für betas ausgibt fallen die nicht unter der reglung und open-source schon garnicht das zählt auch für freeware !
    es fallen also nur bezahlte software versionen darunter z.b. windows neue spiele u.s.w. was der qualitätskontrol wohl zu gute kommen würde denn dann würden keine buggames mehr so raus kommen ! ich bin dafür !!

    #10 Wetter die reglung würde auch software für konsolen einschliesen also hätte rockstars da auch probleme den ganz bugfrei sind die da auch nicht !
     
  15. ERRORrothe

    ERRORrothe
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    Ich finde das ist mal ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Zu oft erlauben sich die Entwickler inzwischen absolut unfertige Arbeit abzuliefern - udnd as auch noch bewusst. Ich hoffe das durch so ein gesetz die Qualität der Arbeit wieder steigt und das man als Kunde vor allem nicht mehr völlig rechtlos mit dem Produkt allein gelassen wird. Allerdings sollte man schon etwas differenzieren. Software kann die nie gleiche Qualität erreichen wie ein normaer Gegesnatdn wie ein Toaster oder ähnliches - schon allein deshalb weil mahj als Programmierer nicht sämtliche Hardware mit einbeziehen kann und alle möglichen Fälle die eintreten können abdecken kann. Aber grobe Fehler sollte man schon beseitigen und ich denke dafür ist dieses Gesetz gut. Vor allem was das Umtauschrecht/Rückgaberecht angeht muss einiges in diesem Bereich getan werden
     
  16. Prinzipiell eine begrüßenswerte Maßnahme. Allerdings sollte sie gerade für PC-Spiele angepasst werden, so dass beispielsweise Beta-Versionen nicht darunter fallen und dass Bugs nachweislich durch eine fehlerhafte Programmierung entstanden sind und nicht durch die Vielzahl unterschiedlicher System. Das heißt, der Bug muss reproduzierbar sein. Hinzu kommt, dass Bug nicht gleich Bug ist. Manche Bugs trüben zwar den Spielspaß, wirken sich aber nicht auf die Funktionalität des Spieles auf. Andere Bugs sind schwerwiegender; lassen das Spiel nicht richtig laufen etc.
     
  17. Ich habe schon Spiele zurückgegeben, weil sie wegen Bugs nicht liefen. Und das sollte auch generell klappen.
     
  18. Ixal gesperrter Benutzer

    Ixal
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    Dieses Gesetz ist sehr kritisch und könnte durchaus der Todesstoß für den PC als Spieleplattform sein.

    Es ist einfach unmöglich bugfreie Software zu liefern, vor allem für den PC wo es unzählige Konfigurationen gibt.

    Und eine nachtestbare Grenze für Bugs einzuführen halte ich für unmöglich.
    Daher hoffe ich das dieser Vorschlag abgelehnt wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2009
  19. Das wäre super! Warum soll ich ein fehlerhaftes Produkt nicht zurückgeben können. Ich nutz doch auch keine Herd wo 2 Kochplatten nicht gehen, den tausch ich ja dann auch um. Hoffen wir mal das es durch kommt, dann müssen die Entwickler mal etwas mehr Geld in die QS stecken und mehr testen.
     
  20. Es ist durchaus möglich bugfreie Software zu entwickeln, allerdings ist der Aufwand dafür enorm.
    Ich habe aber auch keine Lust mehr mich mit der immer schlechter werdenden Software rumzuschlagen.

    Was funktioniert heute eigentlich noch?

    Spiele werden immer verbugter und auch auf der Seite der Treiber siehts langsam düster aus. Die Technik hat angefangen sich schneller zu entwickeln als die Programme die dahinterstehen.
    Wer kennt es nicht:
    Die Probleme mit Creative Soundkarten.
    Ständiges Beta-Grafikkartentreiber gelade fürs neuste Game.
    Monatelanges warten auf Treiber für Vista.

    Ganz zu schweigen von so einem Schrott wie Gothic3 oder GTA4.

    Es ist mir egal wie die Hersteller das hinbekommen: Aber wer mein Geld bekommt soll gefälligst dafür sorgen das das gekaufte auch funktioniert.
     
  21. Ixal gesperrter Benutzer

    Ixal
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    Nein ist es nicht. Selbst im Militärischem Bereich (der Softwarebereich mit der geringsten Fehlertoleranz) sind Bugs vorhanden.
    Die heutigen Programme sind einfach zu komplex als das sie komplett fehlerfrei implementiert werden könnten. vor allem bei Spielen und ähnlicher Software welche auf Millionen von unterschiedlichen Systemen läuft.

    Mess kann man die Buganzahl eigentlich nur mit Fehler/tausend lines of code. Gut, könnte man machen und einen Grenzwert für die Fehlerdichte festlegen. Allerdings würde der Aufwand das abzutesten so hoch sein so das sich kein Gericht damit befassen würde, vor allem bei der Flut an Software welche monatlich erscheint.

    Das einzige was dieses Gesetz erreichen würde ist das sich die Hersteller aus dem PC Geschäft zurück ziehen da hier die Klagen faktisch schon vorprogrammiert sind. Bei Konsolen hat man wenigstens ein stabiles System.
     
  22. BigBamDaddy

    BigBamDaddy
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    Würde da konkret ein Gesetz entwickelt werden, dann würde sich die Fehlerfreiheit selbstverständlich auf die Funktionstüchtigkeit des Produktes beziehen.

    Da geht es dann nicht um kleine Bugs oder individuelle Probleme. Sondern um Software, welche ihren angepriesenen Nutzen nicht erfüllt.

    Genau in so einer Situation ist ein Gesetz sehr sinnvoll. Bezogen auf den Spielemarkt: Läuft ein Spiel nicht unter gegebenen Systemvorraussetzungen, dann kann man es umtauschen bzw. letztendlich das Geld zurückverlangen. Auch abgedruckte aber nie veröffentlichte Features wie beispielsweise DirectX 10 Unterstützung sind durchaus ein Garantiefall.

    Wenn das ganze sinnvoll und zumutbar umgesetzt wird, dann wäre das eine gute Entwicklung.
     
  23. Ich finde es schwachsinn, ich spiele gerne auch mit Bugs, wenn ich dafür schon ein halbes Jahr früher an das Spiel komme. Außerdem müsste man, um ein Bugfreies Produkt zu erhalten, auf Scripts zum großteil verzichten und alles machinell programmieren, wer weiß wie das geht, weiß er will nie machinell proggn wenns nicht anderst geht.
     
  24. Necrol

    Necrol
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    Ne Fehlerfreie Software halte ich wie schon erwähnt für so gut wie unmöglich.

    Ein Gesetz das katastrophal verbuggte Spiele wie Gothic 3 oder GTA4 als Paradebeispiele als verbuggt bewertet da die Fehler offensichtlich und reichlich vorhanden sind wäre begrüßenswert da sich die Publischer 2 mal überlegen ob sie sowas verkaufen.

    Da man sowas mit den für solche Gesetzentwürfe verantwortlichen Flachpfeifen wohl nicht formuliert bekommt bzw sowas nacher nicht mit vertretbarem Aufwand durchsetzen und anwenden kann ist es eigentlich relativ sinnlos.
     
  25. Der Otto-Normal-Dummy mag diesen Plan vielleicht fuer gut halten, weil er dann endlich ganz tolle bugfreie Software bekommt (oder auch nicht mehr). Jeder der sich ein bisschen mit Softwareentwicklung beschaeftigt sollte jedoch wissen dass das ganze ganz grosser Schwachsinn ist.
     
  26. blackAngel.it

    blackAngel.it
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    "Bugs in Spielen bald Garantiefall?"
    Hoffentlich auch in Websites!! ... GS meckert auch immer über die ganzen Bugs in den Spielen... aber die Seite ist ja mal der Oberhammer... wenns ein Spiel wär, wär's wohl der Konkurrent zu Gothic3 was Bugs angeht:

    BTT: Bei dem was es an Mengen von verbuggten Spielen (und auch Anwendungen) gibt, die nicht mal richtig supported werden, kann ich das Verlangen nach so einem Gesetz durchaus nachvollziehen. Aber bugfrei geht einfach nicht, das ist schon mal unmöglich.
    Man könnte höchstens verlangen, dass sobald ein wirklich kritischer Fehler (nicht mal starten, odr wichtige Aktionen sind nicht ausführbar) bekannt ist, muss er innerhalb einer bestimmten Zeit gefixed werden.

    Aber Sachen wie "Ich spiele lieber ein Spiel mit bugs als ohne, wenn ich es dafür früher bekomme" kann ich nicht wirklich nachvollziehen... ich mein wenns nur kleine Fehler sind, ok.... aber ob ich jetzt ein monat warte bis das spiel rauskommt, oder ein monat bis ich die kampagne weiterspielen kann, wegen eines Bugs (oder gar neuanfangen muss, wegen inkompatibilität zwischen patches) ist dann schon egal...
     
  27. Tadashi-kun

    Tadashi-kun
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    Würde das Ganze gar nicht mal so schlecht finden. Auf die Art werden die Entwickler dazu gezwungen sein mehr Zeit und Sorgfalt in ihre Produkte zu investieren. Für uns Spieler wäre das definitiv eine gute Sache. Auch normale Programme sollten einwandfrei funktionieren ohne das man sich Sorgen darum machen muss, dass jederzeit ein Absturz möglich ist wegen irgendwelchen Kleinigkeiten.
     
  28. Ja, so viel Zeit dass einige Spiele nicht veroeffentlicht werden koennen bevor der Entwickler Pleite ist. Ganz toll... :rolleyes:
     
  29. Thoddy398

    Thoddy398
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    Ich unke mal sehr kurz: Wird nicht kommen, das Gesetz.
     
  30. Was passiert dann mit den Gothic-Entwicklern? o0

    Ich sehe jetzt schon die ersten Suizidfälle bei PB.
     
  31. und das ist auch korrekt so

    wenn ein Spiel nicht läuft hat der händler 2 nachbesserungsversuche, danach MUSS er es zurück nehmen
     
  32. Kranki

    Kranki
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    Eine Übertreibung der BSA allerdings. Was will ein Betatester fordern, dem seine Beta zu buggy ist? Sein Geld zurück? :rolleyes:
    Außerdem darf ich mal daran erinnern, dass die Rechtsprechung durchaus auch zu anderem als Schwarz/Weiß-Denken in der Lage ist, deshalb halte ich gespielte Befürchtungen der Industrie, dass absolute Fehlerfreiheit gefordert würde, einfach mal für nichts als blödes Gewäsch um weiterhin weitgehende Narrenfreiheit zu haben.
    Ein TFT mit drei Pixelfehlern muss der Händler ja auch nicht zurücknehmen.
     
  33. Komisch, ich bin Softwareentwickler und fände die Idee richtig gut. Allerdings unter der utopischen Prämisse, daß so ein Gesetz von kompetenten Fachleuten stammt, die sich auskennen, eine brauchbare "Grenze" ähnlich der Pixelfehler bei Displays aufstellen und nicht an jeder Realität vorbei Regelungen aufstellen.

    Warum? Sagen wir mal so. Ich sehe zuviele Leute, die teils wichtigen Code programmieren und absolut nichts können geschweige denn sich dafür interessieren. So, als würde jemand gerade mal Nägel beinahe gerade in die Wand bekommen und vielleicht noch ein Loch bohren können, aber sich einbilden als Handwerker arbeiten zu müssen.

    Mit anständig Druck von oben, der dann automatisch an die Entwickler weitergegeben würde, hätte vielleicht doch mal jemand Zweifel, ob er den richtigen Job gewählt hat. Andere müßten nicht 90% der Arbeitszeit nach katastrophalen Bugs anderer suchen, wenn das Unternehmen von vornherein _gezwungen_ wäre halbwegs adäqaute Methoden der Qualitäts_sicherung_ umzusetzen.

    Wie oft ist der Gedanke aber eher "tausend Kunden, die die Software ausgiebig benutzen finden Fehler, die wir nur mit viel Aufwand selbst aufspüren könnten, also testen wir doch gleich nur oberflächlich drüber und lassen den Kunden die Bugs für uns suchen". Allein, daß bei der Überlegung oft nur das Finden der vorhandenen Bugs vorkommt, statt Maßnahmen, um sie gar nicht erst reinkommen zu lassen, ist ein offensichtlicher Grund, warum Qualitäts_kontrolle_ oft nur schlampig und Qualitäts_sicherung_ überhaupt nicht betrieben wird.

    Fehlerfrei ist vielleicht nicht möglich, aber es wird unverschämt viel Pfusch fabriziert, weil man sich so bequem sagt "fehlerfreie Software existiert ja sowieso nicht, warum also überhaupt Mühe geben?" Deadlines gehen vor anständige Arbeit und solange es keine Konsequenzen gibt, weil genug Idioten den hingeschluderten Softwaremüll sowieso kaufen, wird sich daran nichts ändern. Erst wenn die Erbsenzähler merken, daß Pfusch teurer zu stehen kommt als ein paar Wochen mehr Entwicklung müssen sich Käufer nicht mehr wie zahlende Betatester vorkommen.
     
  34. Ruffi

    Ruffi
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    Ich finde das eine Schweinerei.
    Man sollte Programmierern nicht noch mehr Steine in den Weg legen, als schon dort sind.
    Bugs nerven, das ist garkeine Frage, aber man wird kein großes Programm (oder Spiel) ausliefern können, komplett ohne Bugs. Es gibt soviele möglichen Fehlerquellen.
     
  35. So ein Schwachsinn! Die Zeit, in der Software für jede Hardware extra angepasst wurde enthielt sind lange vorbei. Heutzutage gibt es Abstraktionen wie DirectX oder LibSDL. Der Spieleentwickler braucht sich um die Hardware kein Stück zu kümmern.
    Und wenn eine Software einfach nicht richtig läuft, muss ich das Recht haben, sie zurück zu geben. Ich habe das Recht ja sogar, wenn ich Lizenz nicht akzeptiere.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Mai 2009
  36. White Saturn

    White Saturn
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    Wie amüsant. Digitale Inhalte seien keine greifbaren Dinge und sollten daher auch nicht den gleichen Regeln unterworfen werden wie ein Toaster?

    So so. Warum denn nicht als computerimplementierte Entwicklungen? Auf der einen Seite mit unverschämter Arroganz Software-Patente in Europa eingiften, auf der anderen Seite auf der Virtualität von Software pochen. Tz tz.
     
  37. Es geht ja nicht um 1-2 Bugs, die etwas nerven, sondern über Schlamperei Marke Gothic 3, dasmehr Bugs als Starship Troopers und StarCraft zusammen hat. Wenn bei einem WoW mal ein Gegner auf "Entkommen" steht oder bei einem Sims ein Charakter mal keine Lust auf ein Bad hat, ok. Aber wenn alle 2 Minuten das Spiel abstürzt oder zig Prozent der Quests nicht spielbar sind, dann ist es Schlamperei und eine Frechheit für jeden Endverbraucher. Sollen die Entwickler die Spiele bugfrei halten, dann werden sie auch verkauft. Notfalls Blizzard fragen, die bringen seit Jahren fast komplett bugfreie Spiele raus und fahren damit Riesengewinne. Bugfreiheit ist eine Frage des Wollen, keine des Können!

    PS: Und die Mär von bugfreien Konsolen könnt ihr auch in die 90er-Jahre-Mottenkiste packen. Seitdem Konsolen onlinefähiger werden, werden dort die Patches auch immer länger.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Mai 2009
  38. Software Produzieren = Bugs Produzieren.
    Imho sollte das geplante Gesetz nur greifen wenn eine Software durch Bugs völlig Unbrauchbar wird. z.B. Sie lässt sich nicht installieren, starten oder stürzt nach einer Stunde ab.
     
  39. Ich möchte hier jetzt mal etwas ganz anderes einbringen:

    Ich will nicht kleinlich sein, aber Computerspiele sind in diesem Grünbuch der EU- Kommission NICHT genannt. Dass Computerspiele durch dieses Grünbuch möglicherweise trotzdem erfasst sind, kann durchaus sein und soll mal dahingestellt bleiben. Wenn ich jedoch in einem Artikel lese: "...Ausdrücklich werden darin auch Spiele genannt.", dann erwartet man dies ja schließlich als Leser auch. Gerade das ist aber NICHT der Fall. Insofern wäre es dem Redakteur vielleicht angeraten, die Quellen in Zukunft zu prüfen.
     
  40. Kepas Beleglorn

    Kepas Beleglorn
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    Mit einer gesetzlichen Regelung für Garantiefälle würde ein solcher Punkt in den AGB seine Gültigkeit verlieren, wenn ich mich nicht irre.
    Ich finde diesen Schritt gut, obgleich hier sicherlich noch besser formuliert werden muss.
     
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