Widersprüchliche Angaben zur Hardware

Dieses Thema im Forum "Fragen an die Redaktion" wurde erstellt von mrblister, 26. Dezember 2009.

  1. Halli Hallo Gamestarteam!

    Mir ist folgendes aufgefallen.

    In der neuen Gamestar 02/2010 schreibt ihr im Test zu den fertigen Spiele-PC's (Seite 126) "AMDs maximal 150 Euro teurer Phenom II X4 liefert zwar noch wie vor viel Leistung fürs Geld, ist aber im Konkurrenzvergleich (zu Core i5, i7) zu langsam"

    Blättert man eine Seite auf 125 zurück und nimmt den Grafikkarten-Prozessor-Index unter die Lupe, so sieht man den i5 750 unter "Mittelklasse", und den II X4 955 und II X4 965 unter "High-End" gelistet.

    Ich würde mich über Aufklärung freuen!
     
  2. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    Das stimmt, eine widersprüchliche Aussage, die bestenfalls für einen Vergleich zwischen Phenom II und nur die i7-Reihe zutrifft, man müsste den i5 offenkundig außen vor lassen.

    Das Problem an dem Index ist, dass er nur ein grober Anhalt ist und keine konkreten Leistungszahlen liefert. Er liefert zwar einen guten kurzen Überblick darüber wo aktuelle Komponenten leistungsmäßig gerade stehen und wie die Preise zueinander sind. Aber um einen direkten Vergleich zu machen wie in jenem Artikel bräuchte es wie gesagt konkrete Zahlen.

    Ich glaube mit dieser Aussage wollte der Redakteur in erster Linie zum Ausdruck bringen, dass Intel momentan in Sachen CPU-Leistung die Nase vorn hat, was ja auch zu stimmen scheint, wenn man wiederrum den GS-Index zu rate zieht: Das erste dort aufgelistete Phenom II X4 Modell ist leistungsmäßig unter dem ersten aufgelisteten i5-Modell zu finden.

    Die GS-Aussage wird aber deshalb schwammig, weil sich die AMD und die Intel CPUs Leistungsmäßig überschneiden, stimmt jedoch insofern, als dass dem Phenom II augenscheinlich eher die Puste ausgeht, als den aktuellen Intel-CPUs.
     
  3. HawkS73

    HawkS73
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    Ich beachte den GS Prozessor Index eigentlich überhaupt nicht mehr, da er durch den Klassen Primus i7 und QX9770 von Intel runtergezogen wird.

    Das ist in etwa so wie wenn eine Klasse eine Klausur schreibt. Der große Schnitt an Schülern eigentlich sehr gut Punktzahlen erreicht. Der "Streber" jedoch alle, oder fast alle, Aufgaben gelöst hat und dadurch den Wertungsschnitt der anderen Runterzieht. Plötzlich hat man mit XY Punkten keine Zwei mehr sondern eine Drei, da die "Streber" Punkte jetzt als Maaß der Note 1 ran gezogen werden muss.

    Intels horrend teure HighEnd CPUs tun genau das gleiche, wo durch sich die eigentlich sehr gute Leistung anderer CPUs, die auch noch "HighEnd" sind, verlieren und mitunter in die Mittelklasse des "Index" abrutschen.

    Das ist einbisschen wie bei Autos. Klar hätte ich gern einen "HighEnd" Wagen wie einen Lamborghini Murcilago. Der ist aber zu teuer. Daher sehe ich mich in der Normalen "HighEnd" Klasse an Fahrzeugen um die ich mir auch leisten kann.

    Würde GS z.B. die 900- 1300 EUR teuren Intel CPUs außen vor lassen und sich auf den Hardware Durchschnitt der Leser konzentrieren, sähe der Index schon wieder anders aus...
     
  4. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    Du hast da nicht ganz unrecht, mein weit über ein Jahr alter QuadCore Q6600 lässt sich aktuell immer noch nicht wirklich in die Knie zwingen, genauso meine ebenso alte Geforce GTX260 superclocked...

    "High-End-Hardware" hat aber nichts damit zu tun, ob es Software gibt, die diese Hardware braucht oder ausreizt oder nicht. Die i7-Reihe ist nunmal schneller als die alten Core2Duos oder Core2Quads und die PhenomII-Reihe von AMD kommt auch technisch nicht mehr mit.

    Nur weil man davon ausgehen kann, dass teure High-End-Hardware nur von Leuten mit zu viel Geld erworben wird, sollte man diese Geräte und Komponenten nicht außen vor lassen, denn sie sind nun mal High-End-Hardware und gehören dem möglichen Leistungsspektrum aktueller PCs nunmal genauso an.

    Außerdem hinkt dein Beispiel mit den Klausuren enorm. Ich war lang genug Schüler um zu wissen, dass es nie passiert, dass der Notenspiegel wegen eines Einzelnen nach oben korrigiert wird. Es ist nur - und das auch nur wenn der Lehrer gemerkt hat dass seine Aufgaben zu schwer waren - vorgekommen, dass der Spiegel gesenkt wurde, damit z.B. aus 10 Fünfern 5 schlechte Vierer und nur 5 Fünfer wurden, und aus Sechsern Fünfer. Wenn einer die volle Punktzahl erreicht und der Lehrer dann den Spiegel so ändert, dass man nur mit min. 98 von 100 Punkten ne Eins kriegt, dann läuft da was ganz gewaltig verkehrt^^.
     
  5. Hoffe das wird bald geändert. Viele nehmen diesen Hardwarekasten als Orientierungshilfe (wofür er wohl auch gedacht ist) und gehen natürlich davon aus dass diese Angaben stimmen.

    Für ein seriöses Heft wie Gamestar sollte das kein Dauerzustand bleiben.
     
  6. Musikus

    Musikus
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    Seine Aussage ist quasi die Kehrseite von Deiner - wenn selbst der "Streber" nach ursprünglich geplanter Punktevergabe "nur" eine zwei bekommen würde, wirds angepaßt. Wenn der "Streber" aber seine 1,25 bekommt, kann der Lehrer sagen, "Na bitte, es war doch zu schaffen". Und paßt im Zweifel auch nix an - selbst wenn der Rest der Klasse dann entsprechend runtergeht.

    Insofern trifft der Vergleich hier zu, als das technisch machbare quasi die Note "eins" bekommt - und alles andere daran gemessen wird.
     
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