"Prüfungsunfähig" - Klausurabmeldung

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von etyb, 8. Februar 2010.

  1. Hallo,

    was genau ist der Unterschied zwischen "prüfungsunfähig" und "arbeitsunfähig".

    Morgen habe ich eine Klausur, die ich nicht mitschreiben kann, da ich die letzten Tage total krank war. Ich bin zwar jetzt fit, aber irgendwie total unvorbereitet. Trotzdem würde mir mein Hausarzt ein Attest ausstellen, aber der stellt nur die normalen "arbeitsunfähig" Scheine aus.

    Wie genau sieht so ein Attest für die Uni aus? Ist mein erstes mal und kenne mich mit sowas nicht aus.
     
  2. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Such doch mal auf deiner Unihomepage, da müsste es eine Regelung geben. Soweit ich weiss ist das von Uni zu Uni unterschiedlich.
     
  3. Jan Itor

    Jan Itor
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    Prüfungsamt....

    Gelber Schein sollte aber natürlich schicken.
     
  4. und davor konntest du nicht lernen? sich wegen sowas vor einer Klausur drücken geht imo gar nicht...

    @ topic:

    bei uns muss ein Attest von einem Vertrauensarzt der Uni vorlegen, Hausarzt geht nur in Ausnahmefällen...
     
  5. Heul doch :)


    Bei 6 Klausuren pro Semester hat man auch nur wenige Tage Vorbereitungszeit...


    Auf den Seiten des Prüfungsamtes finde ich nichts, nur in der Studienordnung:

    (2) Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend
    gemachten Gründe müssen beim Prüfungsamt unverzüglich
    schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden.
    Bei Krankheit hat die/der Studierende beim Prüfungsamt
    ein ärztliches Attest vorzulegen. Die ärztliche Bescheinigung
    muss folgende inhaltliche Kriterien aufweisen: voraussichtliche
    Dauer der Krankheit, medizinische Befundtatsachen,
    Art der sich aus der Krankheit ergebenden
    Beeinträchtigung, Untersuchungstag, Stempel und Unterschrift
    des Arztes. In Wiederholungs- und Zweifelsfällen
    kann ein ärztliches Attest eines Vertrauensarztes oder
    Amtsarztes verlangt werden. Die Entscheidung über die
    Anerkennung erfolgt im Zusammenhang mit der Notenbekanntgabe.
     
  6. kreisch

    kreisch
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    Ist klar, ein Vertrauensarzt der Uni.....bitte :huh: ?
     
  7. Jan Itor

    Jan Itor
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    Wenn ich keine Zeit hatte zum lernen und mich nicht mehr von der Klausur abmelden kann lasse ich mich halt krankschreiben. Besser als einen Freiversuch zu verschleudern. :confused:
     
  8. wilk - disconnected -

    wilk
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    :ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2018
  9. Also bei uns nützt das nicht viel, wenn der Arzt irgendwas drauf schreibt. Das Prüfungsgremium entscheidet anhand der Krankheit (ja, richtig, Laien entscheiden anhand der Krankheit) ob du Prüfungsfähig gewesen wärst oder nicht.
     
  10. Decker Leftenant

    Decker
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    Prüfungsämter die anhand der Krankheit entscheiden??! Ist das nicht rechtswidrig? Soweit ich weiß gilt ärtzliche Schweigepflicht, das einzige was sie verlangen können ist, dass du zu einem Amtsarzt gehst aber ich bezweifle, dass der denen die Krankheit mitteilen muss! :huh:
     
  11. Ja, natürlich ist das 'ne frechheit. War auch eine der Hauptforderungen bei der Uni-Besetzung hier. Schweigepflicht muss man afaik aufheben.

    €: Forderung 8:

    http://bambergbrennt.blogsport.de/die-forderungen/
     
  12. krypton

    krypton
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    was für paranoide spacken haben sich denn das ausgedacht?:huh:
     
  13. freeroom

    freeroom
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    Amtsarzt. Der normale Hausarzt gilt bei uns nicht mehr.

    Leider nicht nur an unserer Uni üblich, dass die Ärzte ihrer Schweigepflicht enthoben werden. Findet vielerorts in Deutschland schon statt, dass Atteste ohne genauen Krankheitsgrund nicht mehr akzeptiert werden.

    Noch so ein Bamberger :winke:
     
  14. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Wie gut, wenn der Arzt einem draufschreibt, was man will. :KO:
     
  15. Das ist der größte Beschiss den es gibt, gibts bei uns leider an der Uni auch.

    Der Arzt muss dein Krankheitsbild "nachvollziehbar" dalegen.

    Also du kriegst n Wisch wo z. B. draufsteht:

    "Klaus Müller war am 13.01.2008 wegen einer Chemotherapie seines Prostatakrebses bei mir in der Behandlung"
    und die Sachbearbeiterin der Uni sagt ja "hmm ja, mit ner Chemotherapie ist man tatsächlich nicht prüfungsfähig"
     
  16. freeroom

    freeroom
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    Und genau deswegen gibt es an unserer Uni nur noch ausgewählte Ärzte bzw. Amtsärzte, du denen man darf. Alle anderen werden nicht anerkannt, weil man die ja auch persönlich kennen und bestechen könnte.
     
  17. Ich hab mal unseren Datenschutzbeauftragten der Uni gefragt und der hat mir folgendes gesagt:


    Dass die Uni deinen Klausurversuch "storniert" ist ein freiwilliges Angebot dieser.
    D.h. wenn du denen nicht "freiwillig" deine Angaben machst, geben sie dir halt nicht deinen Versuch zurück.

    Ist parallel zum in-die-tasche-gucken wenn du in discos willst.
    beim rausgehen dürfen sie das nicht.
    beim reingehen eigentlich auch nicht, aber sie lassen dich dann einfach nicht rein wenn du das net "freiwillig" machen lässt.
     
  18. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Ach, ich geh immer (naja, bisher nur einmal. :D) zum Vater von nem Kommilitonen. Der lässt sich auch von seinem Vater die Atteste ausstellen. :ugly:
    Bei manchen Klausuren kann man sich bei uns sogar noch direkt in der Prüfung ohne Angabe von Gründen abmelden.
     
  19. SysError

    SysError
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    Sagt mal, Leute, jetzt kriege ich langsam Angst?

    Ich wollte mich bei 7 Prüfungen in 2 Wochen ja für 2 Klausuren krankschreiben, aber so wie ich das lese... :huh:

    Über die Arbeitsfähigkeit eines Studenten sollte doch wohl ein Arzt entscheiden und nicht der Sachbearbeiter am Prüfungsamt, wtf? Was ist denn das für ne Kompetenz?

    Dann hätte ich ja auch als Zivi in der Notfallaufnahme die Patienten einteilen können, welche behandelt werden und welche nicht, wer gleich in die Leichenhalle kommt... was für ein KACK :kotz: .

    Was ist denn mit psychischen Gründen etc, wenn ich glaubhaft beim Arzt darstelle, dass ich unter extremer Prüfungsamt aufgrund eben dieser 7-fachen Staffelung leide, kein Auge zumache, psychischer Dauerstress etc., dauermüde bin etc, ergibt das ein glaubhaftes Krankheitsbild?

    Oder was sollte ich dem Arzt sagen, wäre am effektivsten?
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Februar 2010
  20. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Mir stellt sich eher die Frage wieso man sich dann überhaupt für alle Prüfungen anmeldet. Aber gut, ich bin als Diplomer wohl verwöhnt in der Hinsicht.
     
  21. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    @Syserror ich denke nicht dass das Prüfungsamt Leute in die Pfanne hauen will. Nur wegen Halsweh oder 2 Tagen Erkrankung muss man noch keine Prüfung ausfallen lassen..

    Andererseits sollte man dann auch kein Attest kriegen..
     
  22. SysError

    SysError
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    Weil ich mich nicht einfach zum 2. Prüfungstermin (~30.3) anmelden kann.

    Ich würde gerne 4 Klausuren vom 04.02-16.02 schreiben und den Rest dann um den 30.03. Nur 3 Krankschreibungen sind dann wohl etwas viel...

    Zum 2. Prüfungstermin wird bei uns nur zugelassen, wer krank war oder nicht bestanden hat.

    Ich sehe nicht ein, 7 Klausuren (!) in einem Rutsch schreiben zu müssen und ich sehe es nicht ein, für den 2. Prüfungstermin extra einen Versuch zu "bezahlen".
     
  23. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Ja, das is dann halt einfach dumm. Warum tut keiner was dagegen?
     
  24. SysError

    SysError
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    Gestreikt wurde bei uns von Ende November-Dezember, etwa 4 Wochen (danke nochmal, deshalb haben 2/3 der Dozenten sogar Stoff rausgenommen :ugly:)und die Uni-Leitung sicherte Gesprächsbereitschaft, allerdings dauert es ja seine gewisse Zeit, bis auf Planung die Tat folgt...
     
  25. kreisch

    kreisch
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    meinem Verstand verlassen
    nicht so ganz dein ernst, oder^^?
    Was willst du noch sehen?
    Keulen schwingende Studenten, die erstmal die Uni verwüsten und die Chemiestudenten um Sprengstoff anbetteln^^?
     
  26. Weil die Regelung berechtigt ist? Der zweite Termin ist ein Ausweichtermin für diejenigen, die am Schreiben der Prüfung zum vorgesehenen Zeitpunkt verhindert waren. "Ich hatte keine Zeit mich ausreichend vorzubereiten" ist ebensowenig ein Grund wie "Ich hatte einfach keine Lust, so früh zu schreiben".
    Das einzige, was man versuchen könnte wäre, denn Stoffumfang zu reduzieren. Wobei ich nicht weiß, ob diese Forderung eine Berechtigung hat. Zumindest im Bereich Rechtswissenschaften an der WWU Münster ist die Anzahl der Klausuren pro Semester okay (normalerweise so 4-5 innerhalb von 2 Wochen in der Klausurenphase) bis ambitioniert (mit Zusatzqualifikationen wie FFA kommen weitere 2-3 Klausuren hinzu), aber durchaus machbar. Und da ist krankschreiben nicht so ganz einfach, zumal auch keine Nachschreibtermine angeboten werden. Ganz nach dem Motto: Friss oder stirb. Und das ist vollkommen in Ordnung.
     
  27. Decker Leftenant

    Decker
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    Black und .......
    Am schlimmsten ist eigentlich, dass jede Uni, manchmal jede Fakultät, ihr eigenes Süppchen kocht. Einmal reicht ein normales Attest vom Hausarzt, dann wieder Amtsarzt, woanders auf einmal nur mit Krankenbild. Klausuren kann man in der einen Fachrichtung direkt 3 Wochen später nachschreiben, woanders erst im nächsten Prüfungszeitraum, was es extrem schwierig macht das in der Regelstudienzeit aufzuholen. Einige Unis haben 4 wöchige Prüfungszeiträume, andere quetschen das in 2 Wochen und weniger.... Ich wünschte man würde das einheitlicher regeln und weniger Willkür zulassen. Manchmal ist es schon sehr fraglich ob überhaupt jemand an die Studenten denkt.
     
  28. clown <strong style="background: #000000; font-family: 'Courier New'; font-size: 16px; color: #FAB529;">&nbsp;J<font color="#F06618">O</font><font color="#E71808">K</font><font color="#ED4C13">E</font><font color="#F3801E">R</font>&nbsp;</strong>

    clown
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    Wie mich diese Haltung ankotzt. Schonmal daran gedacht, dass es Menschen gibt, deren Lernbewusstsein nicht aus sturem Auswendigpauken besteht? Die vielleicht weniger effektiv lernen können als du, dafür andere Qualitäten haben, die sie für Jura qualifizieren?

    Selbst in eher kreativen Studiengängen wie Medienwissenschaft geht das wegen des Bachelors schon los mit Klausur hier, Anwesenheitsliste da, auswendig lernen noch und nöcher. Was da alles für Leute abgeschreckt werden, die intelligent, kreativ und lernbereit sind. Nur kommen sie zu nix, weil ständig abstrakte Leistungen gefordert werden.
     
  29. Dass es von Fachrichtung zu Fachrichtung divergiert ist doch vollkommen in Ordnung. An Mediziner werden nunmal vollkommen andere Anforderungen gestellt als an Physiker oder Juristen.
    Die Uni wechselt man in der Regel auch nicht grade wie die Unterhosen, ein zweifacher Wechsel vor irgendeinem Abschluss dürfte schon extrem ungewöhnlich sein (Selbst ein Wechsel ist schon eher die Ausnahme nach dem, was ich so mitbekommen habe), so dass ich auch keinen Bedarf sehe, die Wiederholungstermine einheitlich zu regeln. Zumal das - wie gesagt - ja eigentlich Ausnahmetermine sind, regelmäßig soll man zum vorgegebenen Zeitpunkt schreiben. Das gleiche gilt für die Abmeldung von Prüfungen oder die Entschuldigung: Die Unis sollten es innerhalb der Fachbereiche einheitlich regeln, darüber hinaus ist eine einheitliche Regelung aber im Grunde genommen überflüssig.
     
  30. Stell dir vor: Jura besteht nicht aus stumpfen auswendig lernen. Wer das macht, macht irgend etwas falsch und hat spätestens im Examen ein großes Problem. Dass ich wirklich effektiver lerne als andere bestreite ich auch.

    Im Übrigen bezieht sich die Aussage "Friss oder stirb" auf die Prüfungsmodalitäten, also das Fehlen eines Nachschreibtermins und die erschwerten Bedingungen beim krank schreiben lassen. Nicht auf den Inhalt oder den Umfang der Prüfungen. Wenn der Stoff wirklich zu schwer oder zu umfangreich sein sollte (und ich habe ausdrücklich erwähnt, dass ich dazu abgesehen vom Studienfach Rechtswissenschaften an der WWU Münster keine Aussagen treffen kann), müsste er reduziert werden; Ist er das nicht, hätten die Studenten eben Pech gehabt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Februar 2010
  31. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Achja? Hier ist das so wie es sein soll: Die Klausurtermine sind völlig gleichwertig.
    Komisch dass es bei den renommierten Unis weltweit eben so nicht läuft, ne?
     
  32. Um eine ganz profane Feststellung zu treffen: Die Klausurtermine sind dann gleichwertig, wenn man sich den Termin aussuchen kann. Hier wurde von der Uni offensichtlich ein anderes Modell gewählt, was grundsätzlich okay ist. Es ist eben offensichtlich nicht gewollt, dass ein zweiter gleichwertiger Prüfungstermin angeboten wird. Das kann auch organisatorische Gründe haben. Genau darauf bezog sich die Aussage "Friss oder stirb": Der Prüfungstermin wird vorgegeben, man schreibt dort oder man lässt es.

    Auf einem ganz anderen Blatt stehen die Inhalte der Prüfungen: Natürlich muss man ggf. den Stoff bei einem Termin anders auswählen; Andererseits hat ein Student normalerweise während des Semesters Zeit, sich auf Prüfungen vorzubereiten. Ich kenne unglaublich viele Leute, die zwei bis vier Wochen vor dem Prüfungstermin mit dem lernen beginnen und sich anschließend beschweren, das der Stoff doch so umfangreich wäre und dass man die Prüfungen einfach nicht bestehen könne; Solchen Leuten muss man ganz klar sagen: Es ist nicht das Problem der Uni, wenn der Student unfähig ist, seine Zeit vernünftig einzuteilen. Auf der anderen Seite muss man natürlich beachten, dass der Stoff schaffbar sein muss. Es kann also - um ins andere Extrem zu gehen - auch nicht sein, dass ein Student neben den Vorlesungen, ggf. einem Nebenjob und dem Lernen überhaupt keine Freizeit mehr hat. Aber das ist nicht grade das, was ich bisher so in Studentenkreisen erlebt habe (bzw. nur dann, wenn man wirklich viel zu spät mit dem lernen beginnt).
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Februar 2010
  33. clown <strong style="background: #000000; font-family: 'Courier New'; font-size: 16px; color: #FAB529;">&nbsp;J<font color="#F06618">O</font><font color="#E71808">K</font><font color="#ED4C13">E</font><font color="#F3801E">R</font>&nbsp;</strong>

    clown
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    Ich weiß sehr gut, woraus Jura besteht, schließlich bin ich ein "Abbrecher". Das hat nichts mit der Schwierigkeit des Stoffs zu tun, sondern weil es einfach nichts für mich war. Ich habe mich gelangweilt und kein Interesse mehr gezeigt.

    Aber zum Thema:
    Ich meine doch gerade, dass es im Studium nicht immer nur darum gehen sollte, was gerade so "schaffbar" ist. Klar ist es wichtig, dass man die Dinge lernt, die man für seinen Beruf braucht. Aber ich halte es für übertrieben, die Studenten mit Klausuren vollzuhauen, wo sie Dinge auswendig wissen müssen, die sie im normalen Berufsalltag auch nachschlagen könnten. Klar muss man eine Ahnung davon haben, wohin die Reise geht. Aber in zwei Wochen alle zwei Tage eine Klausur? Ich hatte nach dem einen Semester Jura zwei Klausuren und ne Hausarbeit... habe ich wegen des Abbruchs nachher nicht mehr gemacht, aber es geht doch auch gemäßigt.

    Und um mal für Medienwissenschaften zu sprechen: Ich hatte in meinem ganzen Studium bis zu den Prüfungen nur eine Klausur - zur Einführung, nichtmal besonders gut. Und trotz - oder gerade wegen - des nicht vorhandenen Prüfungsdrucks habe ich das gelernt, was ich lernen wollte: Weil ich die Muße hatte, mich in viele verschiedene Seminare zu setzen, nebenbei was zu machen, privat Dinge nachzugucken. Ist bei Jura natürlich anders, aber mal so aus Prinzip.

    Und ganz abgesehen von allem:
    Ich halte es für eine Frechheit, dass Studenten, die in der Lernzeit krank sind, trotzdem mitschreiben müssen, wenn sie am Tag der Prüfung gesund sind. Es lernt eben jeder anders und auch ich bin jemand, der den Druck zum lernen braucht. Da würde ich zwei Wochen vor der Klausur voll reinhauen und eben nicht konstant lernen. Aber wenn ich dann mit fiebriger Erkältung im Bett liege und zwei Tage vor der Prüfung gesund werde, dann kann es nicht sein, dass die Uni sagt "Arschkarte!". Das ist für mich gegen jede Würde, man muss Barrieren nicht immer künstlich hochhalten.
     
  34. Das sagst du so lange, bis du derjenige bist, der stirbt...

    Wo ich herkomme, nennt man eine solche Einstellung "asozial", aber mancherorts scheint das ja chique zu sein.
     
  35. Nochmal: Ich beziehe mich nicht auf die Klausurinhalte, sondern auf die Umstände der Prüfung. Die Studenten sollen nicht überfordert werden. Aber es kann eigentlich auch nicht sein, dass man sich für eine Prüfung krank schreiben lässt, obwohl man nicht krank ist. Wer zwei Wochen vorher mit dem lernen beginnt ist für mich selber schuld, wenn die Zeit vorher ausreichend war. Im Arbeitsleben kann man seinem Auftraggeber oder Arbeitgeber später auch nicht sagen, dass man nunmal unter Druck am besten arbeite und deswegen den Auftrag oder das Projekt, für das man ein halbes Jahr Zeit hatte, leider nicht einmal ansatzweise fertig stellen konnte. Schließlich hätte man zwei Wochen mit einer Grippe im Bett gelegen.
     
  36. Ja, ich finde es auch sehr asozial, wenn jemand eine Klausur mitschreiben muss,

    1. für die er sich angemeldet hat
    2. an deren Termin er gesund war
    3. für deren Stoff er ausreichend Zeit zum lernen hatte.
     
  37. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Interfakultative Abstimmung über Klausuren? Ha, ja. Wäre ja noch schöner. :)
    Das wird einfach nicht passieren. Nicht mal innerhalb einer Fakultät. Die Vorlesungsteams machen doch alle was sie wollen.
     
  38. auch bei uns an der uni müssen sich die diplomer für klausuren anmelden.
    hat also damit nix zu tun
     
  39. clown <strong style="background: #000000; font-family: 'Courier New'; font-size: 16px; color: #FAB529;">&nbsp;J<font color="#F06618">O</font><font color="#E71808">K</font><font color="#ED4C13">E</font><font color="#F3801E">R</font>&nbsp;</strong>

    clown
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    Arbeit ist doch etwas völlig anderes. Man wird dafür bezahlt, hat einen völlig anderen bezug und vor allem: Man ist ja den ganzen Tag im Büro, um an den Projekten zu arbeiten. Bei Prüfungen ist es doch so, dass man das ganze Semester über von morgens bis frühabends in der Uni ist und dann noch lernen muss. Es ist ja auch so, dass das Lernen vor Klausuren nicht ausschließlich durch kontinuierliches Arbeiten während des Semesters bestritten werden kann, denn 80% sind ja nicht das Lernen an sich, sondern Wiederauffrischung. Und die braucht man vor einer Klausur einfach. Du setzt dich doch auch nochmal hin und lernst die Dinge nochmal, die du evtl. auch vorher schon gründlich bearbeitet hast.
     
  40. fuzzykiller Der Forentroll schlechthin

    fuzzykiller
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    Natürlich muss man sich anmelden, wenn man mitschreiben will. Aber man kann sich in einem gewissen Rahmen aussuchen, in welchem Semester man die Klausur schreiben will.
     
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