Philosophie

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Keksus, 14. November 2011.

  1. Keksus

    Keksus
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    So, gerade dabei ein bisschen Philosophie zu lernen für Ethikklausur morgen. :wahn: Ein großer Teil der Klausur wird daraus bestehen, dass man ein Gespräch zwischen 2 selbst gewählten Philosophen zum Thema der Freiheit verfassen soll. Dabei stehen zur Auswahl Kant, Schopenhauer, Benett, Hobbes, Heidegger. Bitte wähle 2. :wahn:

    Ich hatte vor da ein Gespräch zwischen Schopenhauer und Heidegger zu schreiben. Wenn ich mir das jetzt hier so ansehe: Kann es sein, dass ich die 2 insofern auf einen Nenner bringen, dass Schopenhauer die Freiheit für absolut unmöglich hält und das bei Heidegger solange der Fall ist, wie man von Sitte, Tradition und Konvention abhängig ist, wobei der unterschied dann dabei kommt, dass man laut Heidegger sich jedoch vom "Man" lösen kann?

    Das ist 12. Klasse Grundkurs. Wäre also nett, wenn man das auf dem entsprechenden Level halten könnte, und hier nicht sonst wie tief in die Materie einsteigt. :ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2011
  2. Man gibt euch die Klausurfragen vorher? Ziemlich anspruchsvoll.
     
  3. Keksus

    Keksus
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    Inwiefern das anspruchsvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt. Ist mir auch relatviv egal. Der Lehrer meinte nur, dass das ein Teil der Klausur sein wird.

    Ich spiel grad mit dem Gedanken Hobbes gegen Heidegger zu stellen. Ich glaub das wäre fast noch einfacher. :hmm:
     
  4. The Doctor

    The Doctor
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    Hobbes meint ja eh, dass alle Menschen böse sind und im Chaos leben solange sie nicht von einem Monarchen in zaun gehalten werden. :ugly:
     
  5. Keksus

    Keksus
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    :yes: Hier könnte ich ja dann Heidegger bringen, laut dem die Orientierung an Sitte und co. fehlende Freiheit ist, und der Freiheit darin sieht, dass MAN (höhö) sich davon löst und Schuld akzeptiert ect. :wahn:
     
  6. poff Master Des Humors

    poff
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    Hobbes gegen den Kater. :yes:
     
  7. dasDing 21th centuryaner

    dasDing
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    Ist zwar OT, aber könnte man nicht auch Rousseau dazu nehmen? :ugly: Würde mich mal interessieren!?
     
  8. Fried Hofsgärtner gesperrter Benutzer

    Fried Hofsgärtner
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    Mein Vorschlag wäre Kant und Schopenhauer.

    Mit Kant kann man brillieren, Schopenhauer orientiert sich zumindest daran und so kann man eine gute Klausur raushauen.

    Das einfachste zu wählen, macht es enorm schwer über 12 Punkte rauszukommen.


    Btw. gibts bei euch kein "vorschreiben"?

    Wenn der Lehrer so dumm wäre und uns die Aufgaben vorher gesagt hätte, bzw. wenn sie auch nur die Themen in einer Reihenfolge gesagt haben, die in irgendeinem Abi mal verwendet wurde, wurden bei uns sämtliche Aufgaben schon vorher perfekt gelöst und dann im Block mitgenommen. Irgendwas gekritzelt und später halt die perfekten Lösungen abgegeben. :ugly:
     
  9. Heidegger gegen Kant über das Ding an sich.
    Wenn ich mich recht erinnere sagt Heidegger (oder verwechsel ich ihn mit Hegel), dass man das Ding so ist wie es ist, und wir es erkennen können. Kant sagt, es muss ein Ding an sich geben, über das können wir allerdings keine Aussage machen, weil wir es nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Aber es ist auch möglich dass es kein Ding an sich gibt, aber die Möglichkeit ausschließen können wir nicht, eben da wir über Dinge, die wir nicht subjektiv wahrnehmen können, also Sachen wie Gott, Freiheit oder eben das Ding an sich, keine Aussagen treffen können.
    Frei aus dem Gedächtnis. Sollte ich mich irren, möge man mich korrigieren. :D
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. November 2011
  10. Wenn ich euch hier so höre, bin ich doch froh Religionslehre anstatt Ethik/Philosophie gehabt zu haben :ugly:

    Wir haben wenigstens gelernt warum sich jemand Sprengstoff um den Leib schnürt und zündet, das ist doch wenigstens ein bisschen Realitätsbezug.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. November 2011
  11. dasDing 21th centuryaner

    dasDing
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    Wenn man genau nachdenkt, ist es wohl genau andersherum. :ugly:
     
  12. Wheeler

    Wheeler
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    Alter Schwede, bin ich froh, dass ich den Scheiß hinter mir habe. :fs:
     
  13. Was muss man eigentlich tun um etwas Grundsatzwissen in Philosophie zu bekommen? Was sollte man gelesen haben? :ugly:
     
  14. Keksus

    Keksus
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    So das übliche halt: Kant, Nietzsche. :yes: Vielleich tnoch bisschen früher einsteigen mit Sokrates und Saufkumpanen.

    Deshalb hab ich Ethik gewählt: Am Ende ist man zwar kein Philosoph, aber man kann schlau daherreden. :ugly: Um den Pöbel zu beeindrucken reichts. :yes::ugly:

    Im Unterricht war mein Gespräch, das ich schrieb, zwischen Bennett (Gott, wie schreibt man den? :ugly:) und Schopenhauer: 15 Punkte fick ja. :raucher: Eigentlich könnte ich auch das einfach nochmal texten, aber dann ist er vielleicht enttäuscht. :( :ugly:
     
  15. Parz1val Grenzgänger

    Parz1val
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    Bloß keine Originaltexte, die pfefferste nach 15 Seiten in die Ecke. Such dir Werksübersichten, kritische Zusammenfassungen. Von den "philosophischen Romanen" würde ich lieber die Finger lassen, da nimmste effektiv nämlich nix mit.

    Der beste Anfang ist imo Descartes, das große "Reset" nach den Griechen auf den sich alle folgenden Philosophen beziehen. Dann halt historisch vorarbeiten: Kant, Locke, Rousseau, Schopenhauer, (Hegel bitte nicht - da rudern auch Professoren), Nietzsche, Heidegger, Satre etc.

    Griechen sind ein netter Bonus, Einfluss haben die Stoa, die Epikuräer, Kyniker, Platon oder Aristoteles aber schon seit der frühen Neuzeit nicht mehr.
     
  16. Ich kann nur Bertrand Russels Philosophie des Abendlandes empfehlen. Knapp 900 Seiten, von der Antike bis zur Neuzeit (fast) alles beschrieben und ziemlich gut erklärt.
    Also wie gesagt, um ein bisschen Grundsatzwissen zu bekommen, ist dieses Buch für den Einstieg perfekt. :yes:

    Und ein Tipp: Solltest du je dem Wahn verfallen, Adorno lesen zu wollen... überleg es dir sehr genau. :D
    Das ist die Hölle! :ugly:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. November 2011
  17. d14bl0

    d14bl0
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    Wir haben grad im Studium ein Seminar zum Einstieg in die Phillosophie.

    Daher würde ich meinen Platons Höhlengleichnis ist mit das wichtigste, wie eben auch schon gesagt wurde durch Sokrates und Saufkumpanen...
    Allgemein die Anfänge im griechischen.
    Originaltexte sind natürlich immer schwierig, das stimmt, deswegen neben Originaltexten immer Texte die sich mit diesen beschäftigen und versuchen sie darzustellen. Unser Prof meint immer wir sollen den Text mehrmals lesen und "Fragen an ihn stellen".

    Wir hatten da bisher eben Platons Höhlengleichnis, Epikur (der ja im Mittelalter wegen der Kirche nich ganz so hoch angesehen war^^) und Sextus Empiricus (Skeptizismus)...die sind schon alle irgendwie wichtig weil sie verschiedene Ströme in der Phillosophie darstellen.
     
  18. Zig-Maen Bat-Buchstabennudelsuppe

    Zig-Maen
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    sowas zum beispiel:
    http://www.amazon.de/Grundprobleme-...-Wittgenstein-Uni-Taschenbücher/dp/3825217434

    oder noch kleiner, fang mit sophies welt an...

    auf keinen fall die direkten philosophischen werke, dann kommste gar nicht mehr klar.


    und ich finds interessant, dass beim thema freiheit weder hegel, rawls oder eben axel honneth steht. ich würde wahrscheinlich auch versuchen, mich an kant und schopi entlangzuhangeln, wobei heidegger sicher auch spannend wäre, allerdings ist heidegger einfach mal anspruchsvoll², und sich da im falschen freiheitsbegriff zu verheddern find ich ganz schön happig.

    und wer immer auch meint, es wäre anspruchslos, die fragen vorher zu kennen, hat das prinzip von lernen nicht verstanden. zumal man philosophie nicht mal eben auswendig lernen kann, hier gehts darum, sich in denkstrukturen einzufinden und diese zu vergleichen... bei der vielfalt an autoren ist es aber unmöglich, auf ein grundwissen zu bestehen. selbst wenn ich descartes, hobbes, locke und weiß nicht wie sie alle heißen gelesen habe, heißt das nicht, dass ich alles über ihre vorstellung von ethik, erkenntnistheorie und what not sagen kann...

    ich find die frage jedenfalls ganz schön anspruchsvoll
     
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