Zwischenfazit?

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von DotT, 15. Mai 2012.

  1. Hank J.

    Hank J.
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    keine ahnung, was du mit geringen dropchancen meinst. mit einem 5er stack vom nephalem buff droppt ein boss 3-4 rares und einen haufen blues. ob diese drops dann auch vernünftige stats haben ist natürlich eine andere sache, aber das war in Diablo und anderen H&S spielen schon immer so.

    das AH macht das traden für alle spieler möglich und nicht nur für die hardcore-spieler. ob man jetzt in gold oder runen handelt, beides setzt lediglich zeit voraus. sehe da jetzt keinen großartigen unterschied, ehrlich gesagt. Diablo 2 selffound zu spielen war auch anstrengend und das haben dann auch die wenigsten gemacht, weil man 2000000 bhaal-runs machen konnte ohne das für dich etwas brauchbares dabei gewesen ist. ich wüsste auch nicht, wie man das ändern sollte, das H&S-genre lebt einfach von den absolut zufälligen drops. die motivation besteht doch gerade darin, dass man immer noch ein item finden kann, was besser ist als das, was man zur zeit nutzt.

    das ist so, als würdest du dich darüber beschweren, dass man in FPS aus der ego-perspektive spielt und eigentlich nichts anderes macht als gegner umnieten, so wie man das schon in Doom getan hat.
     
  2. Decker Leftenant

    Decker
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    Black und .......
    @Hanzou

    Ich muss dir widersprechen, Grinden ist nach wie vor zeitgemäß für ein H&S. Das Problem sind sehr niedrige Dropraten (vor allem pre 60) und die randomisieren Legendaries. Ich meine in D2 hat man auch nur gegrindet, das war allerdings motivierender, da man häufiger Uniques und Sets fand. Möglicherweise sind die Dropraten auch nur eine Art von Contentblocker und werden später angehoben, wer weiß.
     
  3. Black Baron TIE-Bruchpilot

    Black Baron
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    Vielleicht hätte Blizzard die bewährte Seelengebunden-Methode einführen sollen. Zumindest BoE. Und wie gesagt, das Crafting ist hier auch nicht grade hilfreich, man produziert viel "Ausschuss", den man bestenfalls für nen anderen Char aufheben kann. So landet ziemlich viel Zeugs im AH, ich war schon sehr verwundert wie voll das AH bereits in den ersten Tagen war (ein Lob auf die Suchfilter).

    Ich kann Hanzou's Punkt jedenfalls gut nachvollziehen. Im Endeffekt jubeln die Spieler mit der dicksten Goldbörse am meisten, weil sie sich ständig Items nachkaufen können, denk ich mal. Ich jedenfalls hab momentan das Problem, dass das Crafting zu teuer ist und selten brauchbare Sachen hervorbringt (auf Normal war das noch nicht so), aber ich hab auch noch nicht genug Gold, um mich im AH sinnvoll auszustatten.

    So oder so, ich find's sehr doof, dass Bosse anscheinend die gleichen Drop-Chancen haben, wie normale Gegner, nur eben mehr Drops absondern. Meiner Meinung nach sollte jeder Boss mindestens ein Rare droppen und eine nicht unrealistische Chance auf Uniques haben, aber dem steht wohl wirklich das AH im Wege.
     
  4. Hanzou

    Hanzou
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    588
    Klar ist Grinden notwendig, das ist schliesslich das Spielprinzip.

    Aber Grinden muss Spass machen. Dazu muss der Vorgang stimmen und das Erfolgserlebnis (Loot) Und in einen Blizzard Titel, die nunmal dafür bekannt sind über Jahre zu motivieren und Spass zu machen, erwarte ich das es mehr Spass macht als in allen anderen Games. Aber stattdessen machen sie vieles schlechter als im Vorgänger.

    Der Loot ist ein Witz, durch die Dropchancen und das Itemsystem/AH erklärt sich das ja von selbst.

    Und zum Grinden selbst?. Klar die Mobs haben Randomeigenschaften, aber das soll alles sein? Die Möglichkeiten wären doch endlos gewesen bei ihren Ressourcen. Es gibt weniger Zufallskomponenten als im Vorgänger. Weniger Mobeigenschaften, die Karte sieht fast immer gleich aus.

    Man brauch ganz spezielle Skills sonst kriegt man nichts tot, es gibt keine Skillvielfalt weil nur wenige Skills nützlich sind. Auf der anderen Seite stimmt die Balance auch nicht. Ist man voll equipt wird selbst der Inferno Content trivial (siehe 9s Butcher Kill, Athene Diablo kill etc).

    gut, das könnte man in 1-2 Jahren Arbeit noch fixen. das Spiel wirkt einfach unfertig wenn man die Imbalance und vorallem den Loot betrachtet. Vielleicht wurden sie gezwungen endlich zu releasen ich weiss es nicht, aber sie haben sich damit keinen Gefallen getan.

    Das Itemsystem primär um die Waffen-DPS herum zu konstruieren ist durchaus möglich (das macht WoW im Prinzip schon länger so mit den Item-Tiers und im PvP, die Spieler werden auf eine Itemstufe gestellt und der Content ist für diese Itemstufe angepasst). allerdings nur wenn man die Items und die Monster dahingehend ausbalanciert. Das ist hier nicht ansatzweise gegeben, das selbe Legendary hat zwischen 500-1500 DPs. Was soll das für eine Balance sein?

    die Itementwicklung in einem H&S muss hauptsächlich in die Breite (Diversität) erfolgen. Momentan geht sie ausschliesslich in die Höhe (mehr von allem, aber nichts neues). Dadurch sind Uniques und Sets langweilig.

    ausserdem zeugt es von Einfallslosigkeit wenn die einzige Lösung für die Langzeitmotivation die ist den Loot der vorher in 1 Monat gedropt ist nun auf 1 Jahr zu verteilen.

    spiele mit weit weniger Entwicklungszeit und Ressourcen haben da schon besseres geliefert. Das Spiel ist einfallslos (edit: und unfertig), die Kritik müssen sie sich gefallen lassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Mai 2012
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