Stigma Deutsch

Von 8Lisa91 · 2. Dezember 2014 · Aktualisiert am 3. Dezember 2014 ·
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  1. Deutsche Filme haben - oftmals - einen schlechten Ruf. Sie werden als peinlich oder schlecht gemacht wahrgenommen oder als lahme Neuauflage von Hollywoodproduktionen.

    Es scheint beinahe so, als läge über dem "deutschen" Film ein böser Fluch, der manche Menschen sogar in die Flucht schlägt, noch ehe sie auch nur eine einzige Minute des Werks gesehen haben. Ich selbst habe einen Kumpel, der grundsätzlich keine deutschen Filme schaut, eben "weil er ein deutscher Film ist."

    Diese Ablehnung liegt jedoch nicht nur an den Zuschauern allein. Vor einiger Zeit las ich einen Artikel darüber, dass in der (deutschen) Fernsehbranche kaum Neues produziert wird, weil Macher und Investoren sich nicht trauen, den Zuschauer mit innovativen, kreativen Inhalten vor den Kopf zu stoßen. Und dann gibt es eben die tausendste RTL/Sat1-Hollywoodnachahme bevorzugt mit Yvonne Catterfeld oder Veronica Ferres in der Hauptrolle.
    Jungen Regisseuren und Drehbuchautoren wird da teilweise nicht einmal eine Chance gegeben...

    Ist das nicht lächerlich? Oder engstirnig?

    Klar, eine RTL- oder Sat1-Produktion tue ich mir jetzt auch nicht an, aber man kann doch nicht sagen, dass alle deutschen Filme per se schlecht sind! Klar will man nicht die hundertste Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer-Schnulze sehen, aber es gibt ja noch andere Filme. Und natürlich gibt es Szenen in Filmen, die man schon aus anderen Streifen kennt oder die Geschichte ähnelt einer anderen, die man auch schon mal gesehen hat, aber ganz ehrlich, ist jede Hollywoodproduktion frei von Plagiat und voll neuer Ideen?

    Als ich den Trailer vom deutschen Film "Stereo" sah, war ich fasziniert von der Kameraführung und der Szenerie, in der der Film spielt und als ich ihn dann im Kino sah, wurde ich nicht enttäuscht. "Stereo" war spannend und kreativ und gut umgesetzt. Auch "Who Am I?" fand ich nicht schlecht. Die Geschichte an sich ist jetzt nicht unbedingt neu oder noch nie dagewesen, doch der gesamte Film kann sich auch sehen lassen, finde ich zumindest. Kreative Elemente und ein intelligenter Twist am Ende zeigen, dass auch deutsche Drehbuchautoren und Regisseure was auf dem Kasten haben.

    Schade ist dann nur, wenn man manchen nicht einmal eine Chance gibt. Schon länger beobachte ich auf Facebook eine deutsche Produktion, den Horrofilm: "Die Präsenz". Der Macher bekam kaum Unterstützung und vermarktet seinen Film jetzt selbst, indem er versucht, ihn über soziale Netzwerke bekannt zu machen. Er wirbt Leute an und schreibt an Kinos und zeigt den Film so an einem oder zwei Terminen überall in Deutschland, wo es Menschen gibt, die diesen Film sehen möchten. Mittlerweile hat die Seite fast 13.000 Fans und der Streifen lief schon im ein oder anderen Kino.
    Doch auch wenn dieser Film kaum Unterstützung erhielt (da der deutsche Markt wohl nicht so an Horrorstreifen interessiert ist), gibt es dennoch den ein oder anderen deutschen, guten Horrorfilm: "Zimmer 205" zum Beispiel - ein atmosphärisch starker Film mit hohem Unheimlichkeitsfaktor, von dem sich so manche US-amerikanische Produktion ruhig mal eine oder zwei Scheiben abschneiden könnte.

    Ich weiß, es dauert vermutlich noch lange, bis das Stigma des deutschen Films verschwindet, vielleicht tut es das auch nie, doch ich weiß ganz genau, eines Tages komme ich aus dem Kino und dann sagt niemand: "Für einen deutschen Film, war der echt gut." Nein, dann sagen auch die anderen nur: "Der war gut."

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    8Lisa91
    Schreiben, Kino, Games&Medien, Kultur

Kommentare

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  1. ElGordito
    Ich glaub am Thema "Deutscher Film" wird man sich noch die nächsten Jahre die Zähne ausbeißen. Ist eigentlich wirklich schade, dass der Ruf des deutschen Films so schlecht ist, aber man muss nun mal auch fragen woher das kommt?

    Ich würde jetzt einfach mal behaupten ein Grund könnte durchaus das größte Arschloch der Filmbranche Uwe Boll sein, der nicht nur keinen guten Charakter, sondern auch kein besonders großes Talent für gute Filme hat (Warum hab ich Filme zu Videogames gemacht? Ganz einfach, weil man damit Geld verdienen konnte).

    Ich persönlich glaube ja, dass dem deutschen Film die Förderung von etwas nischigeren Genren gut tun würde. Denn machen wir uns mal nichts vor, in kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man den Amerikanern beim Blockbuster oder den Franzosen bei Komödien etwas vormachen kann. Mir war ja persönlich schon beim Trailer von "Doktorspiele" zum k***** zumute (ok, da bin ich nicht die Zielgruppe gewesen, aber trotzdem...)

    Wo dieses Genre liegen könnte, man weiß es nicht, vielleicht Horror, vielleicht aber auch etwas Abstraktes oder doch eher in Richtung bodenständiger Thriller.

    Im Gesamtklassment glaub ich aber persönlich nicht, dass wir in Zukunft wirklich viel Boden zu den anderen Nationen gut machen können. Da glaub ich einfach, dass besonders was die großen Produktionen angeht, die große Qualität hinter der Kamera wie sie die Amerikaner mit einem Scorsese oder Nolan haben, aber auch teilweise vor der Kamera einfach fehlt, zumindest mittelfristig.

    Ok, das war jetzt vielleicht ein bisschen viel Schwarzmalerei auf einmal und so schlecht steht es um den deutschen Film sicher nicht (Who Am I war z.B. klasse), aber für große Produktionen behaupte ich einfach mal, fehlt einmal der Cast, einmal ein genialer Regisseur und außerdem (und das ist besonders schade) das Budget. Wir haben halt kein Disney, die einfach mal 100 Millionen in einen Film pumpen können. Na ja, aber ein paar kleine Projekte, die auffallen finden sich ja zum Glück immer :)

    Edit: Ich denke, dass ich dem Blog ein Hilfreich gegeben hab sollte sich erübrigen :)
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  2. Yeager
    Ich kann sowohl dich, als auch deinen Kumpel verstehen:

    Das Problem des deutschen Films ist nicht so sehr der deutsche Film - sondern Hollywood.
    Das Stigma "Deutscher Film" ist eher ein Stigma der Form "Nicht Hollywood-like / Nichts Eigenständiges + gleichzeitig Spannendes".

    Hollywood hatte von Anfang an ein Schema präsentiert, ja sogar eigene Farbfilter eingesetzt, die ihn als solchen klar erkenntlich machten. Er ist von Anfang an mit einem "Kochbuch" ausgestattet gewesen, stereotypisch zwar, aber nicht weniger erfolgreich. Ziel der Hollywood-Filme war nie ein anspruchsvoller Zuschauer, sondern die breite Masse. Dahingehend besitzt Hollywood ein weltweites Monopol.

    Nun gibt es genau 2 Möglichkeiten damit umzugehen:
    Entweder man kopiert das - oder man kopiert das eben nicht.
    Wenn man es kopiert, dann hat man nichts anderes geschaffen, dann wird man direkt verglichen und oft abgewertet, weil man längst nicht die Hunderte Mio. $ Budget besaß. Das kann passieren, muss aber nicht. Einige englische und spanische Filme nähern sich z.B. der Hollywood-Machart, ohne sie jedoch völlig anzunehmen. Diese werden z.T. sogar von Hollywood für Remakes aufgegriffen, die man wiederum wesentlich opulenter aufzieht und einem Massenpublikum erfolgreich zeigt, man denke nur an "Vanilla Sky" und seine spanische Vorlage "Abre los ojos".

    Wenn man es also nicht kopiert, muss man zwingenderweise auf das typische "Kochbuch" verzichten, sich etwas eigenes einfallen lassen UND dabei gleichzeitig finanziell erfolgreich sein. Und das ist nicht ganz so einfach.

    So genannte Kunstfilme, die vielleicht mal in Cannes aufgeführt werden, scheren sich nicht darum, ja sie machen sogar Werbung damit sich möglichst weit von Hollywood in der Machart entfernt zu haben. Falls man aber finanziell bei den Grossen mitspielen will, kann man diesen avantgardistischen Weg nicht gehen. Man muss einen eigenen finden UND gleichzeitig sicherstellen, dass er von hinreichend vielen Menschen geschaut wird, damit er sich rentiert.

    In einem SPIEGEL-Interview vor ein paar Tagen hat Donald Sutherland (Präsident Snow aus "Tribute von Panem"), der sich mit einem seiner Söhne für Indie-Filme stark macht, gesagt, es gäbe nur ganz oben und ganz unten ein Interesse zur Finanzierung, Vermarktung und Förderung. Nur bei den Multi-Millionen-Dollar-Streifen und den Filmen, die finanziert wurden aus dem geknackten Sparschwein von irgendeinem Beteiligten. Dazwischen nichts - keinerlei Nachfrage, viel zu grosses Risiko. Ich denke, das hat auch etwas mit diesem Phänomen zu tun.

    Aber es stimmt, es gibt genug deutsche Filme, um eine pauschale Ablehnung eben NICHT zu rechtfertigen. Ausserdem: Auch Hollywood steht nicht still, ändert sich im Laufe der Jahre. Man kapiert, dass eine 1:1 Umsetzung nach dem Kochbuch zunehmend mehr Menschen langweilt, weil sie konditioniert sind, schon von Anfang an erahnen können, in welche Richtung es geht. Für den Zuschauer sollte es zudem so oder so völlig unerheblich sein, woher der Film kommt. Es sollte um den Film selbst gehen - wie du es ja auch gen Schluss geschrieben hast, bzw. zwischenzeillig überall in deinem (gut geschriebenen) Blog.
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  3. 8Lisa91
    @ElGordito: Du hast recht, mit Hollywood kann die deutsche Filmbranche nicht wirklich mithalten, aber das muss sie ja auch gar nicht (meiner Meinung nach). Wieso muss "Produced in Hollywood" eine Richtlinie für gute Filme sein? - frage ich mich oft. Ich habe schon so viele Blockbuster gesehen, die ich persönlich nicht so gut fand und französische Komödien... na ja, es sind schon gute dabei, aber da ist ja auch nicht jeder Film toll, finde ich zumindest :D

    @Yeager: Danke für deinen Kommentar! :) Du hast recht, das mit der Finanzierung ist schwierig. Und ich denke, dass die deutsche Filmbranche sich immer noch in ihrer Findungsphase befindet, aber sie macht auch Fortschritte :)

    @Takamisakari: Stimmt, das mit dem Vermarkten ist immer so ne Sache. Ich bin schon auf einige gute deutsche Filme gestoßen, die ich zum Beispiel beim Vorbeischlendern im DVD-Regal bei MediaMarkt... entdeckt habe, von denen ich davor aber noch nie was gehört hatte.
    Aber du hast recht, das hängt wohl wirklich teilweise am Alter, wenn man erwachsenener wird, sieht man Dinge ja anders als mit 15/16/... :D
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  4. RolandRollmops
    Ich denke es ist vor allem auch eine Frage der Abwägung zwischen Mut und finanziellem Risiko. Bei mir drängt sich - wie du ja bereits anklingen lassen hast - häufig der Eindruck auf, dass man eben die in Hollywood produzierten "Blockbuster" imitieren möchte und sich entsprechenden Erfolg erhofft. "Hat man schon gesehen, wurde für gut befunden, birgt dementsprechend geringes finanzielles Risiko".
    Das erstreckt sich natürlich nicht nur auf den Film an sich sondern auch beispielsweise auf viele Serienformate. Schlecht ist das dann nicht immer unbedingt, aber in gewisser Hinsicht eindimensional, das ein oder andere Deja-vu stellt sich einfach ein.

    Insgesamt kann man ja momentan einen extremen Trend zur Serie feststellen - ähnlich wie bei Spielen. Ich habe vor einigen Monaten mal einen Artikel gelesen - finde den leider gerade nicht mehr - in dem stand, dass etwa 90% aller Hollywood-Produktionen der letzten Jahre entweder Prequels/Sequels oder Remakes älterer Filme sind. Diese Innovationsarmut und Mutlosigkeit überträgt sich dann für meine Begriffe auch auf deutsche Produktionen. Und ich glaube darin liegt dann auch ein großer Teil dieses Stigmas begraben - in der Regel kann man - auch wegen deutlich geringeren Produktionsaufwendungen - mit eben jenen Filmen nicht wirklich mithalten.

    "Deutsches" Kino ist sicherlich mitnichten unbedingt schlechtes Kino, dazu hab ich persönlich schon zu viele gute deutsche Filme gesehen, mir fallen da bei den Kinoproduktionen aus den letzten Jahren vor allem "Das Leben der Anderen" - der ja auch international sehr erfolgreich war - oder auch "Vincent will Meer" ein.
    Wenn ich dem deutschen Kino aber einen "Vorwurf" machen wollen würde, dann seine Innovationsarmut und Mutlosigkeit kreative Entwürfe wegen größerem finanziellen Risiko zu verwerfen - das sagt sich aber auch leichter als es ist. Diesen Vorwurf kann ich dem "Hollywood-Kino" aber genauso machen.

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  5. -zwecki-
    Also ich würde wohl keinen Film von vornherein ablehnen, aber ich muss mir eben auch nicht die 100ste romantische Komödie mit Til Schweiger ansehen.

    Es gibt gute deutsche Filme, ohne Frage, aber wenn ich für einen Film ins Kino gehe, dann muss ich von seiner Qualität überzeugt sein. Obwohl ich sehr gerne Filme schaue, gehe ich dadurch relativ selten ins Kino (eine Liste gibts unten für den Fall, dass das irgendwen tatsächlich interessiert).

    Ich habe bei deutschen Filmen oft den Eindruck, dass die Produzenten keinen Mut hatten und im Endeffekt versucht haben, etwas zu "kopieren", was schonmal erfolgreich war. Wie Yeager schon erwähnte, reicht es dabei aber oft nicht an die Qualität des Schonmal-Dagewesenen heran, was die Frage aufwirft, warum ich mir die "billige Kopie" angucken soll, wenn ich auch das Original haben könnte.

    Ich war vor einigen Jahren mal in einer Sneak Preview im Kino und da lief dann tatsächlich ein deutscher Film mit dem Titel "Puppe, Icke & der Dicke". Der Film war sicher nicht schlecht, aber alles in allem hätte ich ihn "ungezwungen" wohl nicht im Kino geguckt.

    Naja, ich hoffe, dass der Deutsche Film sich in den nächsten Jahren positiv entwickelt, so richtig daran glauben kann ich aber noch nicht. Dass man einen Film, ohne sich darüber informiert zu haben, aufgrund seiner Herkunft sofort ablehnt, kann ich jedenfalls nicht verstehen.

    Im Endeffekt ist Kunst (und da zähle ich Filme dazu) aber immer eine sehr subjektive Sache. Der eine mag 0815-Action-Kino, der nächste steht auf romantische Komödien und "Chick Flicks" und wieder ein anderer sieht am liebsten Mindfuck-Movies und Filme zum Nachdenken.

    Mir ist es auch völlig egal, ob ein Film ein Remake oder eine Fortsetzung ist, da das ja erstmal nichts über die Qualität aussagen muss. "Kill The Boss 2" soll besser sein als der erste Teil und der neue Godzilla ist der erste Film über die Riesenechse, der mir gefallen hat.

    Man könnte jetzt noch ewig darüber philosophieren, aber wozu? Am Ende hat doch jeder seinen eigenen Geschmack und das ist ja auch gut so. :D

    -------------------------

    Für folgende Filme war ich dieses Jahr schon im Kino:
    The Wolf of Wallstreet, American Hustle, Interstellar, The Lego Movie, Godzilla, Tribute von Panem: Mockingjay (hätte ich vermutlich nur auf DVD irgendwann geguckt, aber zum Geburtstag einer Freundin haben wir uns den im Kino angesehen)

    Definitiv im Kino gucken werde ich dieses Jahr sonst nur noch den letzten Teil vom Hobbit.

    Einige Filme hätte ich sicher gern noch im Kino gesehen, darunter auch deutsche Filme (bspw. Who am I?), bin aber leider nicht dazu gekommen.
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  6. Takamisakari
    Ein Teil deutscher Filme kommt nicht mit dieser visuellen und akustischen Atmosphäre daher, sondern wirkt eher wie Lindenstraße, GZSZ usw., was vielen bei einem Film überhaupt nicht gefällt.

    Aber auch inhaltlich wird nicht gerade das Interesse der jüngeren Zuschauer geweckt, weil der Genre-Schwerpunkt deutscher Filme ein anderer ist. Viele mögen Action, Science-Fiction usw., aber da muss man bei deutschen Produktionen schon suchen.

    Es gibt aber zahlreiche sehenswerte Filme, die aber oft nicht so groß vermarktet werden und daher schon von vorn herein das Interesse nicht geweckt werden kann. Und jenes Interesse wiederum erfordert teilweise erst ein höheres Alter, wo man selber nicht mehr nach "geilen" sondern "interessanten" Filmen giert.
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  7. 8Lisa91
    @RolandRollmops: (Lustiger Name by the way :D )Du hast recht, die Innovationsunlust, die du angemerkt hast, ist mir auch schon aufgefallen... Von "Elysium" z. B. war ich super enttäuscht. Ich hatte mich echt auf den Film gefreut, allein schon wegen Matt Damon (der meiner Meinung nach einer der tollsten Schauspieler der jetzigen Zeit ist), aber dann war der Film nur ein Sammelsurium voll geklauter Ideen und nicht mal der Showdown hatte irgendein überraschendes Element an sich...
    Die Serien, die momentan laufen, sind dafür um so besser :)
    Für diejenigen, die es interessiert: es sind ein paar neue deutsche Serien geplant, ich füge mal den Link ein, aber mal schauen, was da bei rum kommt :)

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/neue-deutsche-serien-morgen-fangen-sie-an-13306261.html

    @Zwecki: Du hast recht, ob ein Imagewechsel des deutschen Films kommt, bleibt abzuwarten, aber wie du schon sagtest, grundsätzlich deutsche Filme nicht zu schauen, nur am Kriterium des Produktionslandes, das kann ich nicht wirklich verstehen (und will ich auch gar nicht), immerhin gibt es ja einige internationale Produktionen, wo deutsche Produktionsfirmen teilgenommen haben und die sind auch nicht (immer) schlecht.
    Ansonsten ist für "Who Am I?" angeblich ein US-Remake geplant, falls du den Film bis dahin nicht gesehen haben solltest, könntest du dir ja dann den anschauen :D
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  8. -zwecki-
    Danke für den Hinweis, aber ich denke, wenn, dann schau ich in dem Fall wohl lieber das Original. :)
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  9. Janquar
    Was für ein Stigma hat denn der französische Film, der italinische Film oder der japanische Film? Das Thema möchte doch das Stigma auf eine internationale Ebene setzen und dann frage ich mich mit wievielen Ländern der Vergleich gezogen wurde?

    Wird der Vergleich mit Hollywood gezogen, wo sich, globalisiert, alle Länder dran messen müssen und auch alle Ressourchen der Länder hinfließen? Der Vergleich muss schon im Vorfeld scheitern.

    Es gibt nationale wie internationale Produktionen und mir muss erstmal jemand verraten, wieviele US-amerikanische Produktionen erst gar nicht in Europa aufschlagen, weil sie eben auch nur der "SAT1" Film der USA sind.

    Es geht also um ein internationales Ranking wo Hollywood die Nummer eins ist und wer folgt dann? Ich würde sagen ich kann es nicht beantworten, weil ich eben in Deutschland wohne und ich der Meinung bin, mich beeinflussen daher viele Filmspähren gar nicht, außer die deutsche und die hollywoosche. Der Rest sind spezialisierte Genres.
    Japan macht für mich meine Animes. China macht für mich meine Martial Arts Filme und die Liste könnte man dann so fortsetzen.

    Als Resumee würde ich sagen dieses Stigma ist selbst auferlegt - und das zu unrecht. Was macht eigentlich Stigma Chile? Kenne da jetzt auf anhieb gar keinen Film :D
  10. 8Lisa91
    Danke für deinen Kommentar! Diese Sichtweise habe ich noch gar nicht bedacht, doch muss ich auch sagen, dass viele schlechte USA-Filme dennoch ihren Weg nach Deutschland finden. "Zahnfee auf Bewährung" würde mir da spontan einfallen :D
    Ansonsten kann ich zu den restlichen Filmen, die in ihren Ländern produziert wurden, nicht viel sagen, außer dass dort die Ablehnung gegen eigens produzierte Filme nicht so hoch ist? Aber das weiß ich leider auch nicht :D
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