Artikel: Hass im Netz: Gesetzentwurf verlangt Identifizierungspflicht für Spieler

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 17. Februar 2020.

  1. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Hier findet ihr die Diskussion zur News "Hass im Netz: Gesetzentwurf verlangt Identifizierungspflicht für Spieler".

    Den Artikel findet ihr hier.
    Einen weiteren Thread zum Thema gibt's hier.

    Bitte beachtet in diesem Zuge unsere Kommentar - und Forenregeln.
     
  2. 99k

    99k
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    Was soll man dazu sagen? Es ist absoluter Schwachsinn und ist erneut ein gutes Beispiel für unsere Neuland Politiker.
    Aber was solls, was soll das klagen. Es wird so oder so durchgesetzt, wenn sie es wollen. Haben wir ja nicht zum ersten mal erlebt.
     
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  3. Jay van Clay

    Jay van Clay
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    Klingt nach ner klassischen Schnappsidee der Union -- zu der ich die SPD mittlerweile dazuzähle.
    Typischer Fall von "Sich irgendwas ausgedacht, ohne vorher ma 5 Minuten nüchtern drüber nachzudenken".
    Einzige Antwort die mir sonst dazu einfällt:
    [von der Moderation entfernt]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Februar 2020
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  4. Anberlin

    Anberlin
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    Ich kann die Idee und den Gedanken dahinter ein Stück weit verstehen. Denn sind wir mal ehrlich - Würden Nutzer, auch Spieler, mit ihrem Klarnamen für das stehen, was sie im Netz verbreiten, dann würden sich 95,97838% (von den ~5% die sich von der Gesamtgruppe wirklich daneben benehmen) erst gar nicht so verhalten. Aus Sicht von Leuten, die mit der Materie nur bedingt zutun haben, ist dass die Lösung schlechthin. Ich sehe hier aber auch zahlreiche Probleme - Aktuell geht es nur gegen Hasskommentare. Werden solche Daten aber einmal erhoben, ist es ein Leichtes die Erfassung in Zukunft auch auf andere Bereiche auszuweiten. Was, wenn irgendwann mal eine Regierung von Parteien gestellt wird, die ganz andere Interessen verfolgen? Dann sind es plötzlich politische Gegner oder unbequeme Bürger die damit verfolgt werden. Wehret den Anfängen, kann man da nur sagen.

    Ein weiteres Problem liegt darin - Wer ermächtigt denn, wer hier welche Daten erhebt? Wer kontrolliert, was damit passiert? Speichern ausländische Firmen Personalausweis-Daten dann auch auf deutschen Servern? Wie kann ich als Bürger sicherstellen, was dann mit meinen Daten passiert, wo diese versacken? Ich will nicht, dass Facebook weiß, wann ich aufs Klo gehe. Aber noch weniger will ich, das Facebook hochsensible Daten meines Personalausweises hat. Und auch nicht irgendeine Spieleplattform, oder...

    So sehr ich mir manchmal wünschen würde, dass Leute für das einstehen müssen, was sie anonym vom Stapel lassen, die negativen Aspekte kann man nicht einfach ignorieren. Da gibt es enorm viele Fragen zu klären und am Ende wird es wahrscheinlich sowieso vor dem Verfassungsgericht landen. Vor allem bei einer so delikaten und sensiblen Angelegenheit.
     
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  5. wuzeltown

    wuzeltown
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    Gott ja bitte. Dann wäre endlich Ruhe und keine schreienden Kinder mehr in Spielen.
     
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  6. ATiX

    ATiX
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    Ich finde die Idee grundsätzlich super - das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Im "echten Leben" gibt es ab dem Alter von 16 Jahren auch die Pflicht, dass man sich jederzeit ausweisen können muss. Der Gesetzgeber gibt also sowieso vor, dass ich identifizierbar bin, wenn ich von entsprechender Stelle dazu aufgefordert werde. Warum soll es Ausnahmen im Internet geben - warum hier ein anderes Recht?! Ich finde es vollkommen ok, dass man hier angleicht und eben identifizierbar wird.

    Leider wird es aber nicht viel bringen, weil die Menschen im Internet selbst mit Klarnamen viel zu viel Dünnschiss verzapfen... Also: lieber die sozialen Medien mehr oder weniger einstampfen, denn die Menschen können heute noch nicht richtig damit umgehen! Es ist für einen Großteil der Menschen noch viel mehr "Neuland" als sie alle denken, denn sie merken gar nicht, welche Geister sie mit ihrem teils unreflektierten Gebrabbel rufen und in welche Richtung die Gesellschaft steuert. Sehr unschön - aber dennoch werden die sozialen Medien weiter ihren Unsinn treiben; aber man wird ja mal träumen dürfen. :)
     
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  7. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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  8. Baltion

    Baltion
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    Ich sehe das auf der einen Seite positiv, da Leute vorsichtiger sind, wenn man Sie nicht mehr Anonym Ihren Stuß in die Welt posaunen lässt, andererseits sehe ich kein Grund dafür Twitch und Co meine halben Lebenslauf zur Verfügung zu stellen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Februar 2020
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  9. Reddok Kommentar-Moderator

    Reddok
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    Hat Facebook nicht auch ein Problem damit? Und sind da nicht auch die Namen von allen zu sehen?
     
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  10. Imp0815

    Imp0815
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    Die derzeitige Landesregierung Niedersachsen amtiert seit dem 22. November 2017 und ist eine Koalitionsregierung auf der Basis einer Vereinbarung zwischen SPD und CDU.

    Mecklenburg-Vorpommern wird in der siebten Wahlperiode (2016 bis 2021) von einer Landesregierung aus SPD und CDU regiert.

    >Projekt 5%
     
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  11. Kovahnii

    Kovahnii
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    Den Grundgedanken dahinter kann ich verstehen und finde ihn nicht unbedingt falsch. Der Hass der einem entgegenschlägt im Internet ist schon "krass" mittlerweile, beleidigungen und rassistische Äußerungen sind ja fast standart.

    Auf der anderen Seite: Auf FB sind sehr viele mit ihren richtigen Namen regestriert und dennoch gibt es genügend Kommentare a la " die sollten wir alle vergasen " o.Ä (Wenn man sich mal Renate Künast kampf vor Gericht gegen solche Kommentare gerade anschaut und wie schwierig das schon ist)
    Also wäre es für mich auch ersteinmal fragwürdig, ob es überhaupt so gut funktionieren würde.

    Von Bedenken wie Datenschutz und co. mal ganz abgesehen.
     
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  12. Booya86

    Booya86
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    Keine kluge Idee, in Zeiten wo eine Avast-Tochterfirma Kundendaten verkauft von Leuten die dachten dass sie ein Sicherheitsprogramm installieren damit genau dies nicht passiert, wollen die Neulandpolitiker irgendwelchen Überseefirmen meinen Personalausweis als Gegenleistung für Chats in Ring werfen .... Server stehen ja gut im Ausland, die freuen sich ueber die Daten der Deutschen Bürger ... wie kann man nur so naiv sein, hab mitlerweile das Gefühl selbst Süd-Ost Asien hat uns Digital längst abgehängt.
     
  13. 3941

    3941
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    Falsch. Du musst zwar einen Ausweis besitzen, aber nicht jederzeit mit dir führen.
    Wenn die Polizei also einen Kriminellen aufgreift, kann der es durchaus erst mal mit ner fremden Identität versuchen. Nicht selten erfolgreich.
    Ist zudem nur ne Ordnungswidrigkeit und verjährt schon nach 6 Monaten...
     
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  14. Lord Dunno

    Lord Dunno
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    Als ob das irgendwas bringen würde. Menschen waren auch vor dem Internet schon Menschen :wahn:

    Mal von den Bedenken bezüglich Datenschutz und der hohen Wahrscheinlichkeit, dass es nichts bringen wird, abgesehen - wer entscheidet eigentlich dann, was ein Hasskommentar ist und was nicht?
     
  15. M3ikl

    M3ikl
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    Dass man sich ausweisen können muss, also auf Anfrage von einer berechtigten Stelle seine Personalien angibt ist völlig OK. Hast du hingegen schonmal Leute rumlaufen sehen die ein Schild bei sich tragen auf denen ihre gesamten Personalien zu sehen sind, oder dass sie bevor sie mit jemandem reden selbige vorher ansagen damit man weiß mit wem man es zu tun hat? Da ist auch noch der feine Unterschied, dass man in der Öffentlichkeit wenigstens nur den Leuten die Daten zugänglich macht die sich in der unmittelbaren Nähe aufhalten. Wenn sowas im Internet gefordert wird ist das totaler Schwachsinn, weil dann sind die Daten im Grunde für jeden zugänglich. Stell dir mal vor dein potenzieller Arbeitgeber stellt dich nur nicht ein weil ihm irgend eins deiner Hobbys nicht passt. Herausgefunden hat er es da du ja in einem entspr. Forum mit Klarnamen angemeldet bist...
    Außerdem reiben sich diverse Kriminelle bestimmt schon die Finger, wenn Forenbetreiber diese persönlichen Daten speichern müssen. Da muss man nur deren Datenbank anzapfen und hat dann einen riesen Sammlung von staatlich verifizierten Nutzerdaten, na das ist doch praktisch!
    Man sieht genau dass dieser Vorschlag von Leuten stammt die absolut keine Ahnung haben wie das Internet funktioniert (is ja nix neues).
    Wenn das durchkommt vermute ich werden viele Foren sterben oder nur noch dahinsiechen und die Nutzer suchen sich Wege sich weiterhin ohne Klarnamen austauschen zu können.

    Treffend formuliert: Klarnamenpflicht hält viele nicht davon ab nen geistigen Tiefflug hinzulegen, auf der anderen Seite wird es aber zu riesigen Problemen führen.
     
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  16. MiddleTwiddle

    MiddleTwiddle
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    Einerseits mir ist es egal, ob Internet meinen Namen oder meine Daten kennt, andersrum fühlt man sich irgendwie nackt. Wer weiß schon was damit angestellt wird? Es ist eh für die gedacht, die jeden Scheiss her plappern wollen ohne Konsequenzen zu tragen, aber leiden müssen dann alle.
     
  17. Kaimanic

    Kaimanic
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    So ein Schwachsinn! Die negativen Aspekte übertreffen bei weitem die Positiven. Das bekommen die aber mit (ziemlicher) Sicherheit eh nicht durchgeboxt. Wie soll das mit der DSGVO konform gehen? Aber wer weiß, evtl. müssen wir ja bald mit Namenschild um den Hals auf die Straße gehen.
     
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  18. Panthe

    Panthe
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    Ich sehe da die Gefahr in dem Punkt: Ich sage meine Meinung zum Thema XY....eine Gruppe anderer sind dagegen. Die Gruppe sieht meinen Namen Karls-Heinz Mustermann....hiermit dauert es dann noch paar min die Adresse raus zu finden - Gruppe steht vor der Tür um Karl-Heinz aufs Maul zu hauen. Das ist zwar ein Paranoia Szenario...aber ne Gruppe HSV Fans würde sich über die Namen der (bin nun kein Fussball Freak Sorry) Ultra 1FCK Fans Freuen.

    Das andere Thema ist der Umgang mit den Daten.

    Ach ich schreibe hier Schnipsel...das Thema ist so groß, da müsste ich nun 2 Seiten Einleitung schreiben...das Problem ist, das die Entscheider ein Fress-zettel zu dem Thema Verfasst haben, anstatt sich mit dem Thema zu beschäftigen.
     
  19. Grishnare

    Grishnare
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    A
    Auf Twitter funktionierts eigentlich recht gut.
     
  20. acer palmatum

    acer palmatum
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    Großartige Idee - trifft bestimmt nur die richtigen und öffnet Hausbesuchen nicht Tor und Tür.
     
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  21. Grishnare

    Grishnare
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    N
    Nochmal, kein Schwein kann den Namen dahinter lesen, ausser er hackt sich in die Datenbanken von Steam und Co.

    Ist wie mit der Kennzeichnungspflicht für Polizisten bei Demonstrationen. Das wären anonyme Nummern, die nur die jeweilige Polizei entschlüsseln kann, um Ermittlungen einzuleiten. Nicht der Name Robert Müller hinten auf der Uniform.
     
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  22. Serioussamfan13 gesperrter Benutzer

    Serioussamfan13
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    Wie Recht du leider hast. Man sieht doch an Thüringen, wie sehr die Politiker dort ihre Macht halten wollen. Anstatt das man einen liberalen Kanditaten seinen Job machen lässt, wird direkt aus Berlin diregiert das, er wieder gehen soll(mit Morddrohungen von Antifa und co. natürlich auch noch). Und jetzt wird wieder Ramelow an der Macht sein, der linke freundliche aus der Nachbarschaft der vorkurzem noch sagte, dass der Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium ein Witz gegen das ist, was seiner Meinung nach in Thüringen ablief. Ja ja ihm sind Menschenleben weniger wert als ein demokratisch gewählter Kandidat der gegen ihn gewonnen hat.
     
  23. Grishnare

    Grishnare
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    Jede Seite kann bereits jetzt deinen Klarnamen und Personalausweis in den ToS fordern. Sogar Kreditkarteninformationen.

    Inwiefern sollte das Ganze also gegen die DSGVO verstoßen?
     
  24. Grishnare

    Grishnare
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    Warum muss eine gewisse politische Gesinnung eigentlich immer vom Thema ablenken? Bleib sachlich und beim Thema.

    Wenn du jetzt über Thüringen heulen willst, kannst du doch auch die Spiegel, Focus, Welt, Stern, Zeit und co Seiten zutexten. Gehört hier nicht her!
     
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  25. occgamer

    occgamer
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    Der Hass kommt nicht aus dem Netz sondern vom Menschen. Durch die Identifizierungspflicht wird sich am Grundproblem rein gar nichts ändern, aber dafür haben fremde Regierungen mehr Zugriff auf unsere persönliche Daten. Und genau darum geht es bei solchen Gesetzen. Der Hass im Netz dient hier nur als Vorwand. Dem Bürger selbst muss mehr Macht eingeräumt werden und nicht den Großkonzernen und den Herrschenden schon gar nicht.

    Der Hass findet immer einen Weg. Mir wäre es lieber die Leute würden abhärten und lernen wie man sich gegen toxisches Verhalten wehrt. Aber offenbar haben das die meisten nie wirklich gelernt. Sieht man ja an einigen Kommentaren hier, die so ein Gesetz ohne es einmal kritisch hinterfragt zu haben sofort abnicken würden. Wer sich mit Geschichte auskennt weiß, dass eine Registrierungspflicht nur der Anfang ist.
     
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  26. Panthe

    Panthe
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    Hast recht...hab mir gerade teile des Antrags durchgelesen
     
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  27. Immortal technique

    Immortal technique
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    Immer wieder erstaunt ab diesen Deppen die ihr da bei euch in der Politik habt.
     
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  28. TheMaster009

    TheMaster009
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    Das ist eher falsch. Der Hass wird oft im Internet ausgedrückt, da man weiß, dass einem durch die Anonymität nichts passieren wird.

    Zum Gesetz: man könnte es auch etwas eleganter machen. Es wird ein staatliches Id-Verfahren eingeführt. Wenn man sich nun bei z.B. Twitch registrieren möchte wird man zu diesem staatlichen Id Verfahren weiter geleitet. Da werden dann die Personalien geprüft und der Betreiber, in diesem Fall Twitch bekommt dann nur noch eine Anonymisierte Id vom Staat. Das beißt Twitch selbst kennt eure Identität dann nicht, der Staat kann dann aber bei der Strafverfolgung mit Hilfe der Id euch Identifizieren. Dann müssten alle Daten auch nur auf einem Server, dem vom Staat, gespeichertet werden.
     
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  29. Pat Bateman American Psycho Moderator

    Pat Bateman
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    Moderation:

    Bitte bleibt beim Thema; andere politische Themen müssen hier nicht diskutiert werden. Dazu gibt es gerade im Smalltalk-Bereich einige Threads, wo man darüber sachlich und im Rahmen der Regeln diskutieren kann.

    Danke!
     
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  30. Kernkraft88

    Kernkraft88
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    Wieder mal einfach nicht weiter gedacht.
    Stichwort Doxxing.
    Wer sowas vorschlägt, dem wünsche ich mal die Erfahrung von Leuten, welche gedoxxt wurden.
    So ein Müll.
     
  31. Grishnare

    Grishnare
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    Klingt ein wenig schwermütig und pathetisch von jemandem, der fordert, andere sollen doch bitte ein wenig abhärten.

    Volksverhetzung, Beleidigung und co. sind u.A auch vor diesem Hintergrund strafbar.

    Vielmehr geht es nicht nur, um ein wenig ‚Deine Mudder‘ nach nem CSGO match, sondern auch nach außen getragene extremistische Gesinnung.

    Ich erinnere nur mal an die Livestreams des Amoklaufs in Halle in einschlägigen Chans und anderen Foren.

    Kommentare darunter waren sowas wie: ‚Flase Flag‘; ‚Der hätte doch viel mehr umlegen müssen‘; ‚Ich hasse ja Juden, aber den unfähigen Idioten hasse ich noch mehr‘; ‚was würde Saint Terrant (Christchurch Massenmörder) jetzt sagen‘ und Ähnliches.

    Eine gesellschaftlich abgehängte Randgruppe, die sich im Internet koordiniert und radikalisiert.

    Gibts in allen Gesinnungen, egal ob links, rechts oder religiös. Solche Dinge kann man nicht einfach vor sich hinbrüten lassen. Ob das Ganze jetzt effektiv ist, kann ich nicht sagen. Auf Twitter merke ich aber, dass die Leute seit dem NetzDSG vorsichtiger geworden sind.
    Irgendwas muss man tun. Ansonsten endet es in weiteren NSU, Lübkes oder Halles. Man muss nicht nur die Täter erwischen, sondern auch die bösartigen kleinen Loser mit Schaum vor dem Mund, die solche Verrückten dann radikalisieren und feiern. Und wenn das schon mit 16 anfängt, wenn man die erste Klage wegen Volksverhetzung ins Haus bekommt, nachdem man seinen Gegner nach verlorenem CSGO Match als ‚****** Juden oder was weiss ich beschimpft, solls mir recht sein.

    Ja extremistisches Gedankengut war immer da. Aber im Internet hat die Sorte Mensch, die nach WW2 für 50 Jahre die Klappe halten musste eben anonym jetzt die Möglichkeit ihren Hirnstuss rauszulassen. Irgendwas muss gemacht werden. Solange ich eine Verfassung habe, die mich vor Missbrauch der Regierung so gut schützt wie das Grundgesetz, bin ich auch bereit gewisse Einschnitte in meinen Persönlichkeitsrechten hinzunehmen.

    Natürlich hat alles irgendwann eine Grenze. Aber bei Steam ist die für mich noch nicht erreicht. Vor allem da sie nicht allzuweit weg von jetzt Üblichem liegt. Man muss doch bereits bei der GameStar seinen Perso für Inhalte ab 18 angeben.?
     
  32. Serioussamfan13 gesperrter Benutzer

    Serioussamfan13
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    Was ist denn dieses Doxxing? Ich glaube ich habe es mal gehört, aber irgendwo im Hintergrund liegengelassen.
     
  33. 99k

    99k
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    Fakt ist doch, das wie bei vielen vielen anderen Sachen zuvor, unsere Regierung wirklich Null Plan davon hat, was sie da bespricht.

    Auffällig ist lediglich die offene und unverblühmte gemeinsame Geilheit nach unseren Daten. Zeitgleich immer schön auf China schimpfen und beteuern das es sowas hier nie geben wird. Blödsinn. Sie setzen durch was sie wollen, nicht was der Bürger will. Da werden Tausende Demonstranten auch gerne mal von den Vertretern des Landes, also eigentlich dem wichtigsten Personen, als Bots oder gekauft hingestellt.

    Im Endeffekt hat es exakt garnichts gebracht, sie haben es einfach gemacht, völlig egal was er Bürger wollte. Und wenn sie es wollen, wird auch dieses Projekt gemacht. Ihr könnt euch also das ganze hin und her sparen. Einzig Vor und Nachteile sind sinnvoll. Und egal wie ihr es dreht, es wird nicht gut ausgehen für den Bürger. Von der Kleinigkeit abgesehen, das diejenigen die völlig Matsche im Hirn sind, das nicht abhalten wird. Beispiel: Nahezu jedes Fußballspiel.

    Also warum? Nun: Der Grundrespekt füreinander ist längst weg. Je mehr assozial, desdo besser. Hate ist Normalität, Dummheit trendy, mangelnde Ausblildung oder Gossensprache cool und Dinge die vorher kein Mensch akzeptiert hätte, werden heute auch noch schöngeredet. Keine Sau hat heute noch die Ansicht, das ein Vornehmes Verhalten erstrebenswert ist. Das zieht sich aber auch durch nahezu jedes Thema, egal ob es Datenschutz, Respekt, Schwule, Rassismus, Transgender, Frauenrechte oder sonstwas ist. Du bist anders? Traumtänzer, Gutmensch, Öko-Spinner, Aluhut-Träger, "Informier dich mal!!!111".

    Im dem Sinne: "Chill mal und Brudi muss los, ne Bi** fi***".
    (Die Sterne sind von mir, muss ja nicht sein... ;))
     
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  34. Grishnare

    Grishnare
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    Stimmt. Ist ein valider Grund, sehe ich auch so.
     
  35. blotter

    blotter
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    Das ist auch ein Aspekt, ja, die Ursache im Kern ist trotzdem wichtiger. Je nach Thema und Situation reicht auch der Name oder ein mögliches Identifizieren allein nicht aus, oder es wird den Leuten schlicht egaler. Neben der Anonymität ist es im Netz natürlich auch die Distanz, die man zum Gegenüber automatisch besitzt. Trotzdem alles Haarspalterei, es bleibt ein Grundproblem im Umgang. Ein solches System macht es hier und da dem Rechststaat einfacher, sehe ich aber nicht als reine Lösung für Probleme in diesem Zusammenhang.

    "ihr da" :bse:
    hat zum glück ja nichts mit 'euch da' zu tun wa
     
  36. Immortal technique

    Immortal technique
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    IHR DEUTSCHEN :yes:
     
  37. TheMaster009

    TheMaster009
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    Welcher Vorschlag ist nicht weit genug gedacht?
     
  38. Veged

    Veged
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    Das stimmt nicht, wenn man zum Beispiel mal in Richtung Facebook guckt. Vielen Leuten ist völlig egal, ob ihr Name angezeigt wird oder nicht. Wie Lobo schon schreibt:

    "Das entspricht neben der Forschungslage auch meinen Beobachtungen über die Jahre. Ich habe mitbekommen, wie über 10.000 Leute auf Facebook, die meisten unter Klarnamen, die Wiedereröffnung eines KZ fordern. Wie Kindern eine Massenvergewaltigung gewünscht wird - unter Klarnamen. Wie klar benamte Rassisten sich ganz offen über den Tod von Flüchtlingen freuen. Wie schwarze, braune, jüdische oder behinderte Menschen, Transpersonen, Homosexuelle, Frauen und eigentlich alle außer knallweißen Krachmännern bedrängt, beleidigt, bedroht werden von Leuten, die sich einen gequirlten Quark um ihre Identifizierbarkeit kümmern."
     
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  39. VaniKa

    VaniKa
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    Wie wäre es denn, wenn die sensiblen Daten nicht bei den Firmen, sondern beim Staat lägen und sich Nutzer lediglich mit einer Art ID verifizierten? Manche Plattformen nutzen PostIdent und die dürften auch nichts von den Daten bekommen, die man bei dem Verfahren an die Post gibt. Es gibt lediglich eine Vorgangsnummer und eben die offizielle Bestätigung durch den Dienst. Das ist inzwischen auch so modern, dass man das per App machen kann und nicht mehr zur Postfiliale latschen muss.
     
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  40. blotter

    blotter
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    klar ist das jetzt ein beispiel aus deutscher politik, aber wenn du denkst dass das dich das jetzt deswegen so gar nicht tangiert, dann gehörst du auf den mond geschossen. nicht für immer natürlich, und nur der schönen aussicht von da oben wegen. :)
     
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