Artikel: LoL: (Ex-)Mitarbeiter verklagen Riot wegen Diskriminierung & bekommen Entschädigung[UPDATE]

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 7. November 2018.

  1. Fiesfee Mitmobsterin

    Fiesfee
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    Über Rollenbilder anderer Menschen kann man wenig sagen. Die gute Frau scheint mir aber ohnehin irgendwie gestört zu sein. Erst leidet sie unter einem beruflich orientiertem Mann, dann will se selbst. Dann trennt sie sich und kehrt letztlich wieder zu ihrem Ausgangsleid zurück. Was soll man da noch groß sagen?
    Die scheint ihre super-maskulinen Männchen ja immer nur wohldosiert zu vertragen.

    Andererseits gibt's auch genug religiöse Frauen, also ist die Selbstgeißelung wohl auch nicht unverbreitet.:nixblick:
     
  2. Hank J.

    Hank J.
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    es scheint aber tatsächlich so zu sein, dass die meisten frauen einen mann bevorzugen, der einen höheren sozioökonomischen status hat als sie selbt. das ganze reduziert sich zwar, wenn eine gesellschaft gleichberechtigter wird, eine weibliche ärztin, die einen männlichen hausmeister heiratet ist aber trotzdem ein seltenes bild. das sind auch nicht ein paar spinner, die so ticken, das ganze hat eine gewisse statistische signifikanz.

    €: https://www.psychologytoday.com/us/...p/201909/is-there-shortage-men-worth-marrying
     
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  3. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Ich stelle die Frage ganz vorsichtig, aber kann es sein, dass du nur die Perspektive des Mannes in der Geschichte ausgeführt bekommen hast... ? :|
     
  4. Yeager

    Yeager
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    So ist es.
    Mit ihr hatte ich nur wenig Kontakt. Ich habe keine Ahnung, wie sie das Ganze sieht, oder was evtl. noch in der Zwischenzeit vorgefallen ist und er mir verschwiegen hat. Aber darum ging es mir auch gar nicht. Es ging mir nur darum, dass Rollenbilder-Fixierungen nicht nur eine reine Männersache sind. Schön wär's, dann wären wir das Problem im Laufe der Zeit los.
     
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  5. Yeager

    Yeager
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    Wenn man an das Verursacherprinzip denkt, kann es sein, dass wir (Männer) auch daran Schuld sind. Wir haben über so lange Zeiträume so "nachhaltig" diese Rollenbilder nicht nur geprägt, nicht nur gepredigt, sondern auch erzwungen, sodass etwas scheinbar Paradoxes geschieht: Die emanzipierte Frau will in erster Linie als Mensch wahr genommen werden. Und wenn sie es dann wird, kollidiert es mit ihrem Selbst-, bzw. "unserem" Fremdbild als Frau. Analog dazu will der Mann kein Arschloch von anno dazumal mehr sein, nur um dann fest zu stellen, dass er zwar als Mensch ankommt, aber nicht mehr als Mann. Und sei es durch die Fremdwahrnehmung.

    Kein Wunder also, dass es Trends reaktionärer Art bei Mann und Frau gibt. Diejenigen sehnen sich nach einer "wohlgeordneten" und einfachen Welt - und sei sie noch so rückständig und unfair. Lieber also einen Despoten als Herrscher, statt keiner Ordnung - diese Denke. Und dann bekommen sie natürlich noch Schützenhilfe von denen, die nie ein Problem mit den Rollenschubladen hatten oder davon profitieren. Mir scheint daher, dass da in Wirklichkeit noch ein langer Weg vor uns liegt, um das alles heile zu bekommen, was wir im Laufe von Jahrtausenden angerichtet haben. :/
     
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  6. Hank J.

    Hank J.
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    ich glaube nicht, dass eine gruppe von menschen die 'schuld' trägt, sondern dass das die logischen konsequenzen des systems selbst sind, während das system selbst ursprünglich als lösung für gesellschaftliche probleme gedacht war, die mit der zivilisation an sich einhergingen. man muss sich auch vor augen halten, dass das patriarchalische* system auch vielen männern schaden zufügt - mehr suizide, mehr todesfälle auf arbeit, eine generelle gesellschaftliche entbehrlichkeit, sterben häufiger in kriegen, geringere lebenserwartung etc., die nutzniesser dieses systems sind die, die sich aus diesen umständen herauskaufen können. aber die sind nicht schuld am system selbst.

    dann stellt sich auch die frage, wie sehr das menschliche verhalten durch sozialisierung geprägt wird und wieviel durch die biologie ausgelöst wird. von einem reinen 'blank slate' geht heute glaube ich niemand mehr aus, ausser ein paar verrückte (man verzeihe mir bitte grosszügig den ableismus hier).

    *ich persönlich mag dieses wort nicht, weil es einerseits stark gegendert ist, andererseits oftmals gerne alles schlechte unter diesem oberbegriff zusammengefasst wird, was es als definition für etwas in meinen augen ziemlich unbrauchbar macht, weil man damit alles beschreibt. man kann ohne probleme 'patriarchat' mit 'böse' ersetzen und es würde sich grundsätzlich kaum etwas ändern.
     
  7. Yeager

    Yeager
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    Wie es aussieht in einem Verhältnis ~ 10+ zu 1. Siehe:

    "Die biologischen Unterschiede, die vor ihrem kritischen Auge Bestand haben, sind undramatisch: Hören, Sehen und Riechen entwickeln sich im Säuglingsalter bei beiden Geschlechtern nicht ganz im selben Rhythmus, Mädchen haben während der Kleinkindphase minimale, statistisch nicht signifikante Vorsprünge in der Sprachentwicklung, Jungen ebenso minimale Vorsprünge in der räumlichen Orientierung. Durch die Erwartungen und Einwirkungen der Umwelt werden sie jedoch vergrößert – und zu unveränderlichen Geschlechtsmerkmalen hochgepuscht"

    aus:

    https://www.zeit.de/wissen/2010-06/hirnentwicklung-kleinkinder-geschlechter

    Also spielt Sozio eine enorme Rolle, Bio hingegen eine verschwindend geringe. Es gibt also weder einen "natürlichen" Mann, noch eine "natürliche" Frau. Nicht im eigentlichen Sinne des Wortes.
     
  8. Hank J.

    Hank J.
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    ja, dass es gewisse aber nicht allzu ausgeprägte biologische unterschiede bei babies gibt, ist mir bekannt, aber baby ist ja nicht der erste und letzte lebenszyklus eines menschen. die eigentliche bombe platzt ja in der pubertät, da hormone eine massive wirkung auf den körper haben und menschen in eben dieser mit genau solchen hormonen überschüttet werden. natürlich ist da die sozialisierung längst abgeschlossen, aber dass hormone unabhängig davon einen massiven einfluss auf die entwicklung nehmen, ist unbestritten, denke ich. es ist ja auch so, dass die gewinner des bildungswesens überdurchschnittlich oft weiblich sind, während ihre männlichen kollegen in der kategorie 'problemfall' überrepräsentiert sind.

    die frage ist auch, wie sich selbst kleinste unterschiede im baby- und kleinkind-alter dann bemerkbar machen, da das ja quasi erst der startpunkt des gehirns ist und sich das ganze erst noch ausbildet. in einem langwierigen prozess können auch kleinste anstösse eine immense wirkung entwickeln.
     
  9. Yeager

    Yeager
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    @Hank J.

    Aber wenn schon kleinste Anstösse biologischer Art zu jenem Zeitpunkt eine immense Wirkung entfalten, was soll man da erst über den soziologischen Impact sagen, der dasselbe bis dato tat, nur in einem viel stärkeren Maße? Im Endeffekt wird es ein gegenseitiges Hochschaukeln sein des Wechselspiels zwischen Sozio und Bio, aber mit Sozio als Zugpferd und Bio als Zünglein an der Waage.
     
  10. Hank J.

    Hank J.
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    ja, das ist natürlich ein punkt, weil man weder das eine noch das andere in einem vakuum betrachten kann. ich würde allerdings gerne auf die zwillingsstudien verweisen, bei denen zwillinge, die nicht zusammen aufgewachsen sind, im verlaufe ihres lebens jedoch gespenstische ähnlichkeiten in verhalten und vorlieben aufweisen. jetzt sind monozygotische zwillinge ja keine aliens und generell ist ein mensch anderen menschen eher ähnlicher als unähnlicher - das betrifft natürlich auch männer und frauen, generell sind sich frauen und männer ähnlicher, als sie sich unterscheiden - aber trotzdem gibt es da oftmals starke auffälligkeiten, die sich nur mit biologischen und nicht mit soziologischen gründen erklären lassen.
     
  11. Yeager

    Yeager
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    @Hank J.

    Kann schon sein, genauso wie auch bei einem 1,50 m Mann und einem 2,10 m Mann "starke Auffälligkeiten" dazwischen liegen, nämlich 60 cm auffällig ;-). Die Frage ist nur, was diese für uns, die Gesellschaft bedeuten. Was man daraus macht. Und da kommt wieder Sozio ins Spiel und der Kreis schliesst sich.
     
  12. Hank J.

    Hank J.
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    der kreis schliesst sich nur diesbezüglich, dass wir nicht genau wissen, zu welchen teilen das verhalten von was bestimmt wird. der hardcore-konstruktivismus wird nicht von sehr vielen wissenschaftlern geteilt. im gegenteil, die meisten lehnen den entschieden ab, weil alle ergebnisse darauf hindeuten, dass es eine gewisse prädisposition gibt, die nichts mit der sozialisierung zu tun hat. wenn wir bei deinem beispiel mit den 1,50m bleiben - ob diese eigenschaft beispielsweise als attraktiv oder unattraktiv eingestuft wird hat wohl eher was mit der durchschnittsgrösse der männlichen bevölkerung zu tun denn mit einer wie auch immer gearteten sozialisierung.
     
  13. Pantheos

    Pantheos
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    Ich weiß immernoch nicht wie ich das um Riot einordnen soll irgendwie. Auch den Begriff "Bro Culture" hätte ich jetzt eher positiv besetzt. Gibt's denn irgendwelche detaillierten und spezifischen Vorwürfe, oder nur diese allgemeinen? (Also öffentlich, in den Akten wird es die sicher geben)
     
  14. BugenHagen

    BugenHagen
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    Diese 400 Millionen Forderung zeigt nur einmal mehr, dass es den Betroffenen da nicht etwa um Gleichbehandlung geht, sondern nur darum, im Nachinein ordentlich Kohle aus der Sache zu schlagen.
    Der Punkt mit der sexuellen Belästigung durch Vorgesetzte ist eh etwas, wofür nicht das Unternehmen an sich zur Rechenschaft gezogen werden kann. Das ist eine Sache des zivilen Strafrechts und muss einzeln verhandelt werden.

    Insofern geht es letztlich nur um eine gewisse Diskriminierung von Frauen innerhalb des Unternehmens. Das mag sicher nicht angenehm gewesen sein, aber 400 Mio. sind da einfach gehörig zuviel.
     
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  15. ultimate25579

    ultimate25579
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    bin ja auch für Gleichbehandlung aber irgendwie wird es immer mehr zu Hexenjagd im Geschlechterkampf. ist wie der schrei nach Frauen Quoten .. komisch noch keine gesehen die sich in den Straßenbau geklagt hat oder aufs Dach oder zur Müllabfuhr.
     
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  16. KING123KING123

    KING123KING123
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    "Anwälte fordern 390 Millionen Dollar mehr als zunächst vereinbart."

    Es geht hier einfach mal wieder nur ums Geld!
    Ich werfe hier sogar denn Frauen vor, das ganz zu provoziert zu haben um möglich schnell an Geld zu kommen. Es würde mich nicht wurden wenn Frauen mit Absicht möglichste leicht bekleidet durch die Büros laufen um gewisse Handlungen zu provozieren.

    Mir tuen hier vor allen die Frauen leid, die das nicht machen und das auch nicht nötig haben aber genau unter ihren Artgenossen leiden!
     
  17. Wirsing gesperrter Benutzer

    Wirsing
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    Lächerlich, es hat ja die Frauen keiner gezwungen dort zu arbeiten. Beim "Westen" geht es ja stetig bergauf und es werden Fachkräfte dringend gesucht. Kannst ja woanders hingehen, würde ich ja als Mann auch machen, wenn ich am Arbeitsplatz sexuell von Frauen belästigt werde. Oder ähm nicht? Ich denke wir sind alle "gleich", aber dann ständig irgendwelche Extrawürste.

    Künstlich aufgeblähtes Thema um einen Affentanz um Probleme zu machen, welche man so selbst durch die aktuelle Gesellschaftsdeformierung ("Moderne") geschaffen hat. Macht so ein Theater ein Einzelner geht es in die Klappsmühle, machen das ein paar Parasiten, hinter denen hunderte Milliarden stehen, mit einem Kulturkreis, wird diese Gesellschaftsumwelzung wohl "visionär" genannt.
     
  18. Olec

    Olec
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    Wuho, nur drei Kommentare zur neuen News und schon sind wir nicht nur bei "Selber schuld, wenn sie einen Minirock trägt!" sondern gleich bei "Sie hat mit Absicht einen Minirock, um Opfer zu werden.".


    Edit:

    Und gleich der nächste. Natürlich, niemand hat die Frau gezwungen durch den Park zu gehen.
    Ansonsten das geistentleerte Geschwurbel über gesellschaftlichen Verfall, blabla Muslime sind viel schlimmer, sind Parasiten blubbblubb. Fehlt nur noch das links-grünversifte mit in den Ring zu werfen, aber auch das klang ja schon mit dem "visionär" an.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2020
  19. Olec

    Olec
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    Ja, aber dafür brauchst man erstmal Beweise und muss hier nicht wie der letzte Chauvi rumpoltern und gleichzeitig noch sein eindimensionales Weltbild durch Herbwürdigung anderer zum Besten geben.
     
  20. Pantheos

    Pantheos
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    Sorry aber das ist doch wohl Unsinn³.

    Egal wie kurz der Rock ist auf Arbeit, Mann hat sich da zu benehmen. Wenn es zu kurz ist als das Mann sich benehmen kann, dann hat der Vorgesetzte das anzumerken und um arbeitstaugliche Kleidung zu bitten. Ganz einfach. Hier Opfern die Schuld an Belästigung zu geben ist wirklich kein Niveau! (sofern die Anschuldigungen denn der Wahrheit entsprechen)

    Und nein, die Summe zeigt nicht das es einfach nur ums Geld geht. Eine hohe Summe muss gewählt sein damit ein Unternehmen darunter "leidet". Was bringt eine Straße wenn sie nicht schmerzt?

    Inwiefern die Anschuldigungen hier stimmen oder nicht steht bei meinem Beitrag natürlich auf einem ganz anderen BlattLP_Art.
     
  21. Pat Bateman American Psycho Moderator

    Pat Bateman
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    Moderation:

    User, die solchen frauenfeindlichen Mist von sich geben, wollen wir hier im GSPB nicht haben. Daher gibt es für dich den direkten Abflug und die Info: wenn du dich nochmals neu anmeldest, dann unterlass solche Posts ansonsten gibt es danach den Ban!
     
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  22. autofreax_com

    autofreax_com
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    Sehen wir es realistisch .. viele Männer sind einfach notgeile "Lumpis" - die Hirschen jeder Frau nach, die nicht bei 10 auf den Bäumen ist. Nachteilig: Im Jobumfeld kann man sich solchen Lumpis schlichtweg nicht entziehen - was das eigentliche Problem darstellt.

    So - da es aber sicher unmöglich ist, alle Lumpis ihres "Naturals" zu entziehen ohne mit diversen Praktiken wie Lobotomie zu arbeiten, muss man sich die Frage stellen wie man damit umgeht. Es geht dabei weniger um den Arbeitsplatz als vielmehr um die entsprechenden Menschen (die Lumpis). Ich sehe jetzt nicht unbedingt, wie der Arbeitgeber hier immer in die Verantwortung gezogen wird. Die belästigten Mitarbeiter/innen können sich über Kollegen beschweren, jene können dann von der GF bei einem ernsten Gespräch erstmal abgemahnt werden.

    Und bei aller Liebe .. ich sehe überhaupt nicht ein, warum die Strafzahlung von mehreren Millionen angemessen sein sollte. Die Betroffnen konnten jederzeit kündigen, die wurden nicht versklavt oder so, insofern gestehe ich eine Ausgleichszahlung durchaus ein, da sie nicht freiwillig kündigen sondern wegen des Umfeldes, aber Millionen? Sind die noch gesund? Da geht's doch eindeutig mehr ums Geld als um das eigene tatsächliche Befinden/Erfahrungen. Warum der Arbeitgeber und nicht die beteiligten Mitarbeiter?

    ...und so ganz neutral ist man fast immer mit dem ein oder anderen Kollegen gebunden, den man einfach nicht leiden kann (fängt ja schon in der Schule an). Damit muss man umgehen. Oder kündigen. Es ist recht einfach. Ich verklag ja auch nicht meinen Chef, nur weil ich mit dem seltsamen Humor meines Kollegen überhaupt nicht klarkommen kann.

    Insofern - diese Klage erweckt mir eher den Eindruck der Geldgier und weniger der Gerechtigkeit am Arbeitsplatz.

    PS: Ich hoffe es wird erkannt, dass ich hier ganz absichtlich auf das Geschlecht verzichte, weil es keine Rolle spielt ob der "erniedrigte" jetzt eine Frau ist oder ein männlicher Praktikant, der aufgrund verschiedener Faktoren nicht weniger heftig gedemütigt werden kann.
     
  23. Pat Bateman American Psycho Moderator

    Pat Bateman
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    :kotz:

    Und der nächste, der irgendwie nicht versteht, warum Seximus einfach nur scheisse ist und es irgendwie runterspielen muss. Man stelle sich mal vor, dir würde so etwas passieren. Frauen würden dich sexuel belästigen und dumme Sprüche bringen. Da gehst ja dann auch einfach hin, kündigst den Job und suchst was neues?

    Echt, wenn ich solche Posts lese, bekomme ich das Kotzen. Da fehlt mir echt das Verständnis, dass man sich hier hinstellt und versucht das noch irgendwie runterzuspielen. Die Strafen könnte nicht hoch genug sein, damit das eine Signalwirkung hat. Damit endlich die CEOs und Co. verstehen, dass sie gegen den latenten Seximus etwas machen müssen, der in vielen Firmen vorherrscht.
     
  24. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    So ist das amerikanische Justizsystem nun einmal. Dort gibt es nun einmal die Möglichkeit durch einen Vergleich das Verfahren einzustellen. Damit stimmen die Kläger überein, dass ihnen mit dieser Summe genügend Gerechtigkeit widerfahren ist um das alles nicht weiter zu verfolgen.

    Zu beachten ist, dass Riot 10 Mio an ALLE ehemaligen und aktuellen Frauen im Unternehmen verteilt hat. Die beiden Klägerinnen wollten das Geld nicht nur für sich. Das waren dann am Ende 10.000$ pro Person.
    Zumal hier nicht ganz klar ist, ob die Forderung nach 400 Mio von denselben zwei Damen ausgeht, welche seinerzeit geklagt haben, da es im Artikel nur heißt: "Ein neues Anwaltsteam, das von ehemaligen Angestellten beauftragt wurde, zog nun die Zustimmung zurück. Sie fordern stattdessen eine Zahlung von 400 Millionen Dollar."
    400 Mio wären dann 400.000$ Entschädigung pro Mitarbeiterin. In meinen Augen ist das für amerikanische Verhältnisse noch recht wenig.
     
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  25. meieiro

    meieiro
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    Du willst doch jetzt hier nicht ernsthaft sexuelle Belästigung mit dem seltsamen Humor eines Kollegen vergleichen.
    Und warum fordern immer alle das die Betroffenen doch einfach kündigen sollen. Erstens: Vielleicht sind die Betroffenen angewiesen auf dem Job, man muss ne Familie ernähren und die Chance auf einen neuen Job ist vielleicht nicht die Beste. Und dann muss man vielleicht mehrere Monate ohne Job durchkommen.
    Und zweitens warum soll immer das Opfer den Job wechseln. Sie/er hat ja nichts falsch gemacht. Evtl. ist das der Traumjob und weil ein oder mehrere Kollegen sich nicht zu benehmen wissen, soll man das aufgeben?
     
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  26. DorianTheGray

    DorianTheGray
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    Und wieder wird hier das Falsche gelernt. Hätte Riot also Dezember 2019 nicht den $10 Millionen sofort zugestimmt, dann wäre jetzt die Forderung nach den $400 Millionen nicht gekommen. Und das bezieht sich natürlich auf alle 1.000 ehemaligen weiblichen Angestellten des Unternehmens. Weil natürlich alle 1.000 sexuell belästigt wurden. Und weil allen 1.000 trotz oft jahrelanger (!) einvernehmlicher Vertragslaufzeiten nun eine Entschädigung zusteht. Das müssen ja unglaublich fürchterliche Arbeitsbedingungen gewesen sein, wenn so viele Frauen da jahrelang gearbeitet haben, obwohl die ganze Gaming Industrie schon C-Klasse-Leute einstellt, weil es an allen Ecken und Enden fehlt.

    Wenn da jemand sexuell belästigt wurde, dann gehört der Täter gefeuert. Wenn da ein Übergriff stattgefunden hat, dann gehört der Täter vor ein Strafgericht. Wenn ein Vorgesetzter/Geschäftsführer/Inhaber einen Täter deckt, dann gehört er entsprechend den Vorwürfen ebenfalls entsprechend sanktioniert oder bestraft. Da dem Unternehmen Riot als juristische Person eine drakonische Strafe aufzuerlegen ist schlichtweg amerikanisch lächerlich. Getreu dem Motto, das fast alle Anwälte in den USA verfolgen: "Wir probieren es mal, im Zweifelsfall einigt man sich auf die Hälfte."

    Das Bedauerliche: die Unternehmer lernen daraus genau das Falsche. Und den Tätern ist es scheißegal, denn sie stehen nicht mal vor Gericht.
     
  27. VaniKa

    VaniKa
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    Das kann man nicht vergleichen. Strafe hat auch nicht immer den gleichen Zweck. Es geht hier sicherlich auch um eine Strafe im wirtschaftlichen Sinn. Schau dir doch mal die Beträge an, die auf EU-Ebene gegen Großkonzerne verhängt werden. Es geht immer darum, dass die Strafzahlung so hoch ausfällt, dass es dem zu bestrafenden Unternehmen auch "wehtut". D.h. je mehr Geld das Unternehmen hat, desto mehr Strafe muss es auch zahlen, damit man davon ausgehen kann, dass dies auch einen Effekt hat. Bei zehn Millionen US-Dollar hat Riot wohl nur gedacht: "Okay, das zahlen wir aus der Portokasse und dann haben wir Ruhe." So einfach sollten die halt nicht damit wegkommen. Das neue Anwaltsteam hat sich wohl auch gedacht, dass sie hier ein Exempel statuieren können, damit in Zukunft auch andere Studios das Thema ausreichend ernst nehmen und nicht so lasch damit umgehen. Es geht eben nicht nur um ein Studio, sondern um eine ganze Branche, und am Ende sogar um die Frage des generellen Umgangs mit Frauen in der Gesellschaft.
     
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  28. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Was heißt sofort akzeptiert? Der Prozess lief ein Jahr lang, bevor man sich dann auf einen Vergleich einigen konnte.

    Nein, es bezieht sich auf alle weiblichen Angestellte, ehemalige und aktuelle.

    Das wurde nirgendwo behauptet. Riot hat an alle Mitarbeiterinnen gezahlt, weil sie in einem frauenfeindlichen Umfeld gearbeitet haben und eventuell bei Beförderungen etc übergangen wurden, etc.

    Sie haben nun einmal die Firma verklagt, weil sie nichts gegen die Übergriffe/Benachteiligung gemacht haben. Darum geht es hier. Was im einzelnen gegen diejenigen, welche die Frauen belästigt haben gemacht wurde ist nirgendwo ein Thema gewesen, wir wissen also nicht ob diese nicht auch zusätzlich juristisch Belangt/Angezeigt wurden.
     
  29. Apfelkomplott

    Apfelkomplott
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    Das ist doch Quark, Todesstrafe mit Strafzahlungen für Diskriminierung zu vergleichen. Die Drohung der Todesstrafe betrifft einen einzelnen Täter, die Strafzahlungen ein Unternehmen, das sehr wohl Prävention betreiben kann.

    Außerdem ist die Höhe der Forderung ziemlich nichtssagend. 400 Mio heißt in diesem Zusammenhang nur "mehr als der 10 Mio Vergleich", weil ein Gericht so gut wie nie der anfänglich geforderten Summe einer Partei zustimmen wird. Wieviel es letztlich wird, hängt dann eher vom Verhandlungsgeschick der Anwälte und der Beweislage ab.
     
  30. VaniKa

    VaniKa
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    Okay, der Vergleich hinkt vielleicht auch. Letztlich geht es hier ja nicht wirklich um ein konkretes Vergehen, das im Einzelfall nachgewiesen werden könnte, zumindest längst nicht nur. Es geht um eine pauschale Zahlung aufgrund einer eher diffusen Sachlage. Man weiß nicht, wie es jeder einzelnen Frau erging, zahlt aber trotzdem Geld. Das ist der Ausgangspunkt der Betrachtung. Und jetzt beziehe meinen Text darauf. Ich schätze, es wird einen Grund geben, warum Riot lieber 1.000 Frauen jeweils 10.000 US-Dollar zahlt, und der lautet, dass sie damit immer noch deutlich Geld einsparen gegenüber einer alternativen Situation, in der vielleicht noch weit mehr Frauen klagen und ihnen die ganze Situation komplett um die Ohren fliegt. Ich sehe das Geld eher als Schweigegeld und sie haben zumindest schon mal gezeigt, dass ihnen das Schweigen so viel wert ist. Das sagt schon mal einiges aus. Ob das bei 400 Millionen noch immer der Fall ist, ist jetzt die Frage. Ich bin gespannt.
     
  31. bloodycow

    bloodycow
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    Ich würde dann wohl sehr gut bei Riot Games reinpassen, leider bin ich kein Entwickler :/ ( Sry, aber hab zu viel Scheiße bezüglich Mädchen/Frauen in meinem Leben durchmachen müssen; Hab mit dem Thema abgeschlossen )
     
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  32. Olec

    Olec
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    This. Da kommen ja dann noch zig Dinge hinzu wie bspw. Wohnortwechsel, Kinder müssen Schule wechseln etc.


    Weißt, auch Prostituierte machen das teilweise jahrelang, selten weil sie es wirklich wollen. "Jahrelang" ist kein Argument für gar nichts.
     
  33. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    7/10 Trollpunkten, abrasiv sicher, aber doch erkennbar uralt und wirklich nicht so fürchterlich intelligent.

    Bist du der Ansicht, Frauen wären in Jobs, in denen sie nach Strich und Faden ausgebeutet werden, irgendwie unterrepräsentiert, glaubst du, es gäbe nicht genug Jobs, in denen vorrangig Frauen ausgebeutet werden – oder warum wundert es dich sonst, dass sie sich nicht auch noch in stereotyp männliche Ausbeuterjobs reinklagen?


    Das sehe ich ähnlich. Wenn du natürlich ein Konservativer in der Politik bist, stellt sich für dich die Frage, wer zukünftig in die Rentenkasse einbezahlt, und wenn du der AfD so zuhörst, befinden wir uns offenbar in einem kriegsähnlichen Zeugungswettbewerb mit der arabischen Welt. Ich sehe nicht, wie wir aktuell eine Welt schaffen, in die ich Kinder setzen würde. Das hat mit dem Thema natürlich herzlich wenig zu tun. ;)

    Was mit dem Thema zu tun hat: Meine Schwägerin hat nach einer sehr hässlichen jahrelangen Krankheit doch noch ihren Job bei der Stadt behalten (wird jedoch nicht mehr verbeamtet). Sie hat ein Kind bekommen, das sie, mein Bruder und auch ich innig lieben. Ich möchte nicht, dass meine Schwägerin in ihrem Job deswegen benachteiligt wird oder ihr die Rückkehr verweigert wird, weil ich weiterhin denke, dass sie etwas wunderbares tut, für das sie nicht noch mehr opfern sollte, als sie es ohnehin bereits getan hat. Das ist eine Situation, in der Frauen systematisch benachteiligt werden, und deshalb liegt es am Gesetzgeber, Abhilfe zu schaffen.


    Die Frage ist doch, ob du wirklich glaubst, dass Männer von "Natur aus" Stelzböcke sind oder ob da nicht doch ein erhebliches Element gesellschaftlicher Prägung und Erziehung dabei ist? Wenn Männer nämlich de facto sozial behindert sind, ja als unzurechnungsfähige Triebtäter geboren werden und nicht geheilt werden können, dann müssen wir zwangsweise anfangen, ihre Rechte einzuschränken. Ich glaube jedoch, sie sind es nicht. Ich glaube, die Enthemmung wird gesellschaftlich anerzogen. Ich glaube, dass ein Umdenken, ein Lernen möglich ist. Die Anfänge passieren aktuell, natürlich unter oben wunderbar exemplifiziertem männlichen Protest.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2020
  34. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Korrekt. Wir wissen aber nicht ob sie jemanden wegen sexueller Belästigung angezeigt haben. Wir wissen nur, dass hier die Firma verklagt wurde und dies in einem Vergleich geendet hat. Oder hast du die Urteile gelesen? Ich nicht.

    Da hast du recht, nachdem ich da nochmal nachgelesen habe wird das Geld nicht gleichmäßig auf alle 1000 Frauen verteilt, sondern unterschiedlich verteilt wird. Ist doch nicht ungewöhlich, dass Menschen ihren Job wegen sowas nicht aufgeben wollen und erst später klagen.
     
  35. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Und kann man nicht beides machen?
     
  36. Joss

    Joss
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    Gibt unzählige Prozesse in denen beides parallel läuft. Entschädigung geht
    Wiedergutmachung und Schmerzensgeld kann auch unabhängig von der, also auch nachträglich zur strafrechtlichen Verfolgung eingeklagt werden. / Siehe z.B. hier zum Bereich Kindesmissbrauch, gilt aber natürlich für alle anderen Bereiche auch.

    Oder kurz und bündig hier:
    Bei den Missbrauchsklagen in den USA läuft das doch oft so, dass um die Ermittlungen herum Vergleiche geschlossen werden, der Staatsanwalt ermittelt zwar weiter, aber die Zeugen verweigern dann die Aussage vor Gericht, die Ermittlungen laufen dann nicht selten ins Leere und werden eingestellt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2020
  37. CallMeTeci

    CallMeTeci
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    Du... willst ein Unternehmen inhaftieren?

    Ist das so? Gerade beim Thema "Sexuelle Belästigung" schwingt ein immenser Scham-Faktor mit (ähnlicher Umstand, wie wenn ein Kerl Opfer von häuslicher Gewalt wird), wodurch solche Fälle im allgemeinen überhaupt selten ans Licht kommen und die Situationen gerne damit enden, dass es eben das Opfer auszubaden hat, indem es bspw. kündigt. (Nicht selten geben sich Personen selber die Schuld daran und dass das beliebte Victim Blaming dazu noch beiträgt, muss ich wohl nicht erörtern)
    Gerade eine solche "Bro-Kultur" (wie auch immer man das interpretieren möchte) legt eine interne Relativierung solcher Situationen und Ereignisse nahe. Ganz nach dem Prinzip "War nur Spaß!! Du kennst doch dem seinen Humor!"

    Wie schon zuvor von mir in dem Thread geschrieben...
    ...sollte es schon um 2013/14 rum ein paar wenige Artikel zu dem Thema gegeben haben. Auch wenn ich seit dem zumindest nichts mehr zum "Ausnutzen ranghöherer Stellen" lesen durfte, sollte man davon ausgehen, dass das kein Problem war/ist, welches nur einzelne Personen betrifft.
    Hatte jetzt nochmal versucht etwas zur damaligen Situation zu finden, bin aber spontan erstmal nur auf diesen "Erfahrungsbericht" eines ehemaligen Mitarbeiters gestoßen: https://barryhawkins.com/blog/posts/the-story-of-why-i-left-riot-games/

    Durch den momentanen Artikel-Boom über das Thema und der Marginalität an damaligen Artikeln (ich meine mich zumindest an zwei verschiedene erinnern können), scheint es im Moment eine echte Drecksarbeit zu sein, an diese nochmal ranzukommen.
    [War auch ein deutscher Artikel darunter und bin sogar der Meinung, dass dieser damals von SummonersInn kam - auch wenn es dort kaum bis gar keine Artikel mehr von vor 2014 gibt, was möglicherweise der damaligen "Modernisierung" der Website geschuldet ist. Ansonsten konnte der natürlich auch von woanders stammen, aber ich meine damals kaum andere News-Seiten zu LoL verfolgt zu haben, als SumInn. Wäre also zumindest mal nahe liegend...
    Vielleicht bin ich ja auch nicht der Einzige, der damals schon was davon gelesen hat?!]

    Für mich heißt es halt: Abwarten und Tee trinken.
    Wie schon geschrieben wurde, sollte das ja nun zu mehr Klarheit in dem Falle führen, als es eine außergerichtliche Einigung getan hätte.
    Mal sehen... vielleicht sieht es in anderen großen (Gaming-)Unternehmen ja ähnlich aus, sodass man nach einem "Sieg", einen kleinen Dominoeffekt anstoßen könnte und sich auch andere "Diskriminierte" dazu berufen fühlen, ihr Wort zu ergreifen.
    Mann, Frau, kreidebleich, rußschwarz, hetero, homo, or whatever - wenn die Vorgesetzten ein toxisches Klima tolerieren und im Zweifel noch anstoßen, dann gehört dieser problematische Umstand mMn behoben. (Das beginnt bei unseren Jüngsten in der Schule und sollte im Berufsleben nicht anders sein)

    Und das wären zu dem Thema dann auch meine two cents... :)
     
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  38. Knappe

    Knappe
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    Ich frage mich wieso man "Bro-Culture" als Firmenkultur haben möchte.
     
  39. Joss

    Joss
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    Halte ich auch wieder für eine Missinterpretation. Die Anzeige ist ja gerade das Druckmittel, um Interessen auf Entschädigung durchzusetzen. Das Nichtanzeigen erschwert dabei auch nichts, wenn zig sich gegenseitig bestätigende Zeugenaussagen vorliegen und das Unternehmen selbst schon seine Verantwortung eingeräumt hat. Dafür hat man Anwälte von Kanzeleien, die auf solche Fälle spezialisiert sind. Das, was wir gerade erleben, sind Verhandlungen mit jeweils klar bestimmten Interessen. Maximierung von Entschädigung vs. Schadensbegrenzung, letzteres auch medial.
     
  40. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Darf man nicht zwei Verfahren eröffnen? Sie verklagt Max Mustermann, weil dieser sie sexuell Angegangen ist und parallel dazu verklagt sie die Firma, weil diese nicht gegen den Sexualstraftäter oder anderes vorgegangen ist.
     
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