Artikel: Microsoft distanziert sich weiter von Notch

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 30. April 2019.

  1. Mary Marx Trainee Community Redaktion Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Hier findet ihr die Diskussion zur News "Minecraft-Jubiläum ohne den Erfinder des Spiels - Microsoft distanziert sich weiter von Notch"

    Den Artikel findet ihr hier.

    Bitte beachtet in diesem Zuge unsere Kommentar - und Forenregeln.
     
  2. TouchGameplay

    TouchGameplay
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  3. opinki

    opinki
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    Dazu sag ich nur "TOP KEK".
     
  4. Mary Marx Trainee Community Redaktion Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Mittlerweile sollte der Artikel online sein. Der Forenthread ist immer etwas früher da als der Artikel. :)
     
  5. der.Otti Enfant Ottible

    der.Otti
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    Notch hat zwar Minecraft erfunden, dennoch hat er so gesehen nichts mehr damit am Hut. Wären da nicht seine Aussagen, hätte man ihn natürlich zum Jubiläum einladen können, aber so hat er sich komplett selbst disqualifiziert.
     
  6. Citizenpete

    Citizenpete
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    Kann mich noch sehr gut, an den üblen "Hassrede-Skandal" bezüglich Feminismus auf Twitter erinnern. Da ich hier nicht verlinken "darf", eine kurze Zusammenfassung:

    So antwortete er auf einen beleidigenden Tweet: «It's ok to call them "feminists" these days. People who actually believe in equality have given up on that label.»

    Ein weiterer "Skandal" war, dass er die Zahlen zweier Studien nannte. 18% der amerikanischen und 7% der britischen Frauen identifizieren sich selbst als Feministen. Das sind natürlich Hassfakten. Geht gar nicht.
     
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  7. Anberlin

    Anberlin
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    Markus Persson war schon immer ein sehr verquerer und schrulliger Typ. Das war von Anfang an so und ist besonders sichtbar geworden, nachdem er sein Unternehmen an Micorsoft veräußert hatte. Da saß er nun in seinem Elfenbeinturm und wusste weder mit der vielen Zeit noch mit dem vielen Geld etwas anzufangen. In so einer "Blase" fängt man dann wahrscheinlich irgendwann an sich in seltsame Gefilde zu begeben. Das ist immer dann problematisch, wenn man, wie in dem Fall Persson, für solche Dinge empfänglich ist.

    Mittlerweile ist er schlicht nicht mehr tragbar. Sein Verhalten ist indiskutabel. Manches davon eher seltsam, anderes auch weit über die Grenzen der normalen Meinungsäußerung hinaus - Stichwort (((they))). Dass Microsoft ihn da lieber auslädt, bzw. erst gar nicht einlädt, kann ich sehr gut verstehen. Mit solchen Leuten umgibt man sich besser nicht in der Öffentlichkeit.

    Kleine Korrektur zum Artikel: Dort schreibt ihr, Gamestar, von der QAnon-Theorie. QAnon ist aber keine Theorie, sondern das Pseudonym einer vermeintlichen Einzelperson, die angeblich Zugang zu geheimen Informationen hat, und diese anonym verbreitet. Von den Anhängern dieser QAnon-Bewegung, werden diese Informationen geglaubt. Tatsächlich weiß aber niemand wer oder was hinter QAnon steckt und aus welcher Ecke die Infos stammen, noch ob diese auch nur im Ansatz stimmen.
     
  8. spacenet

    spacenet
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    Man könnte es auch einfach Antisemitismus nennen ;)
     
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  9. badtaste21

    badtaste21
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    Rein rechtlich gesehen ist er eigentlich auch gar nicht mehr der Erfinder (nur de facto). Er hat Minecraft schließlich freiwillig an Microsoft inkl. aller Rechte verkauft und sich somit dauerhaft und endgültig von dem Projekt getrennt. Ich habe seine Eskapaden allerdings nicht verfolgt, dazu empfand ich ihn als Person immer schon zu uninteressant. Unter normalen Umständen hätte man ihn aber sicher eingeladen.
     
  10. levlev

    levlev
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    Bitte Quellen für diese Behauptung. Ich verfolge diese Sache nur bedingt und bin nicht so bewandert damit. Du scheinst hingegen Bescheid zu wissen. Deswegen würde ich dich bitten, mir diese Sache zu beweisen. Es reicht wenn du mir die QAnon Post Nummern benennst. Sind ja wsl mehrere und sollte nicht zu schwer für dich sein. Ich konnte gerade aber keine finden.
     
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  11. Blutschinken Benutzer

    Blutschinken
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    Alles richtig gemacht von Microsoft.

    Allerdings muss man trotzdem unpolitisches künstlerisches Schaffen von der Person trennen auch wenn es schwer ist. Minecraft darf und sollte dadurch nicht schlechter bewertet werden weil es von Notch erdacht wurde.

    Tolle Romane wurden von Rassisten geschrieben (Schatten über Innsmouth).
    Großartige Alben von mordenden Neonazis aufgenommen (Filosofem).
    Und anscheinend gibt es auch revolutionäre und geniale Computerspiele die von wirren, ultrakonservativen Transphoben und Misogynisten programmiert wurden.

    Insofern darf Microsoft Notch schon noch dafür danken, dass er Minecraft gemacht hat - aber einladen müssen sie ihn definitiv nicht.
     
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  12. -GradX-

    -GradX-
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    Im entsprechenden Wikipediaartikel gibt es genügend Referenzen. Aber es ist das übliche Alt-Right Gefasel. Sowas wie "Der Amoklauf von Parkland hat nie stattgefunden und war eine Erfindung der Medien". Natürlich inklusive dem üblichen George Sorros Hirnriss, den man von den rechten Spinnern immer wieder liest.
     
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  13. -GradX-

    -GradX-
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    H.P. Lovecraft muss man an der Stelle aber auch immer ein wenig in Schutz nehmen. Wenn man sich seine Lebengeschichte anschaut, dann war er schon ein armer Tropf.
    Im Gegensatz zu Notch konnte es Lovecraft nicht besser wissen.
    Aber Du hast natürlich trotzdem recht.
     
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  14. Goblin Slayer

    Goblin Slayer
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    Und was ist daran böse gegen den sinnlosen Feminismus der dritten Welle zu sein? Das ist der Anita-Sarkeesian -Feminismus, der zu Zensur und Einschränkung der künstlerischen Freiheit führt, feministischer Puritanismus, kein normaler Mensch mag Puritaner und Leute, die aus ideologischen Gründen Dinge ändern wollen, an denen sie selbst kein Interesse haben. Das ist der Feminismus, der allen Dingen, die er nicht kontrolliert Rassismus, Haß auf Homosexuelle und Sexismus unterstellt und gar erzählt, daß Frauen weniger Rechte hätten. Das ist der Feminismus, der religiös motivierte Frauenfeindlichkeit verteidigt und Atheisten den Krieg erklärt hat. Oscar Wilde war auch ein Feind des Feminismus seiner Zeit, wegen seiner Homosexualität unterstellt man ihm auch immer wieder gerne Frauenhasser gewesen zu sein, er hatte aber nichts gegen Emanzipation, Frauen und Gleichberechtigung der Geschlechter. Er war nur entschieden dagegen, daß der Feminismus seiner Zeit keine Gleichberechtigung wollte, sondern lediglich Männern Rechte nehmen und in ein kollektivistisches, konservatives Korsett zwingen wollte. Er wollte, daß Männer ihre Freiheiten behalten und Frauen die gleichen genießen sollten. In einer ähnlichen Situation befinden wir uns heute. Nur weil ein Männer-Hobby nur wenige Frauen anspricht, ist es nicht böse und ist es nicht okay, dieses Hobby im Namen des Feminismus und feministischer Verschwörungstheorien ändern zu wollen und alte Fans zu verjagen. Im Gegensatz zu Feministinnen wird es kein Männlein je wagen typische Frauen-Hobbys männlichen Bedürfnissen anzupassen. Und wer solche Dinge sagt, wird dann gleich zum Frauenhasser erklärt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2019
  15. Dovermascot

    Dovermascot
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    Oje. Du vermischst da den Begriff "Frauenhasser", alternativ auch "Frauenverächter", den die Mehrheitsgesellschaft aus homophoben Gründen schon in der Antike nutzt, mit Kritik an Feministinnen..vielleicht liest du dich da nochmal ein?
    Zumal du anscheinand immer und überall eine einheitliche Feministinnenfront sehen willst (obwohl du es selbst vorsorglich eingangs als "Feminismus der 3. Welle" relativierst): Zu Wilde´s Zeit gab es diese Front nicht (genausowenig wie heute). Was es gab, war eine allgemeine
    Welle an feministischen Bewegungen und Ansicht, die Wilde teils ablehnte und teils unterstützte und andersrum. Die buchstäblichen Puritanerinnen (in Filmen gerne als moralische Instanzen veralbert) hatten natürlich eine andere Ansicht von "Feminismus" als solche,
    die eher Richtung sexuelle Freiheit für die Frau tendierten und
    beides war nicht unbedingt im Zusammenhang mit politischen Rechten gemeint.
    Und er selbst war eher libertär, wenn man so will, denn er wollte ja eher "keine Gesetze für alle". Was allerdings auch immer bedeutet, wer im status quo im Vorteil ist, ist natürlich fein raus - das hatten die Feministinnen, die das kritisch sahen, eben erkannt.
    Wenn diejenigen mit Macht und Reichtum selbiges eben nur minimal dazu nutzen,
    dass Mädchen eine Ausbildung erwerben können, dann ändert sich da erstmal lange Zeit nichts.
    Hier einfach "Wilde -toller Kerl" und "Feminismus - schon damals mies" als Fazit zu ziehen und einen wirren Zusammenhang mit Sarkeesian und diskutablen Aussagen Notchs herzustellen..
    also toi toi toi xD
     
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  16. Dovermascot

    Dovermascot
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    Ich finde es immer noch beunruhigend, dass Lovecraft so ziemlich unter den gleichen Umständen verstarb wie öfters seine Protagonisten..
     
  17. Tsabotavoc

    Tsabotavoc
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    Ich habe heute das erste Mal das Wort "Mansplaining" gehört und ganz ehrlich? Ich verstehe wenn Männer, inklusive mir, sich darüber lustig machen wenn es Feministinnen ereifert. Sind wir bei Frauenrechten endlich so weit dass das unser größtes Problem ist?

    Arrogantes und schulmeisterliches Verhalten wird nicht nur von Männern gegen Frauen ausgeübt sondern auch von Männern gegen Männer, Frauen gegen Kinder, Frauen gegen Frauen und ja: Auch Frauen gegen Männer. Es ist einfach eine generelle Unart.

    Ich bin ein Fan von Gleichberechtigung und Gleichstellung von Männer und Frauen. Aufgrund biologischer Gegebenheiten (Wir Männer können nun mal nicht schwanger werden) wird es niemals möglich sein das wirkliche Gleichheit herrscht weshalb Frauen gewisse gesellschaftliche Sonderrechte zustehen sollten und müssen.

    So. Wenn Männer sich nun durch den Feminismus angegriffen fühlen und auf manche Kampfbegriffe, und ja der Feminismus hat Kampfbegriffe, patzig reagiert dann liegt das auch an Feministen selbst. Sophie Passmann ist hier zB. ein rotes Tuch für mich. Sie versucht gar nicht auf Männer zuzugehen sondern sagt gleich salopp über einen Kamm geschert: "Männer sind Schweine die die Welt unterdrücken wollen. Sie hassen Frauen und sie hassen jeden der nicht christlich ist. Männer werden uns niemals unterstützen"

    Toll das mich diese Frau also nicht nur zum Despoten wider Willen macht sondern auch gleich zum Rassisten. Das viele Frauenrechtsbewegungen eine Menge Männer in ihren Reihen haben lässt diese Frau komplett außer Acht. Von diesen Kampffeministen gibts ne ganze Menge dort draußen. Sie erklären das sie für die Frauen kämpfen aber eigentlich kämpfen sie gegen Männer. Als Mann bist du automatisch ein Stück weniger wert in ihren Augen, du merkst es auch wenn du mit Ihnen sprichst. Und sie denken aus irrigem Grund das dieses Denken legitim ist. Frauen die ihre Ansichten nicht teilen? Oh die haben halt Gleichberechtigung gar nicht verdient!

    Sie sind nicht besser als der alte Chauvinist der Frauen als Rindfleisch betrachtet, der Rechtsradikale der gegen Flüchtlinge skandiert oder religiös Radikale die im Namen ihres imaginären besten Freundes Menschen umbringen.

    Was ich ihnen am Übelsten nehme ist aber das sie echten Kämpferinnen für das Frauenrecht die Bühne nehmen und eine irre Angriffsfläche für Ewiggestrige bieten. Sie sorgen zudem dafür das es irre schwer ist sich mit ihren Vorstellungen anzufreunden.

    Wenn ein Notch also aktiv gegen den Feminsmus vorgeht und Frauen als Schlampen bezeichnet macht ihn das in meinen Augen mal zu einem Vollidioten. Microsoft tut gut daran sich von ihm zu distanzieren.
    Ich würde mir aber auch wünschen das man sich vom aggressiven Feminismus distanziert: Es gibt ihn und er ist ein Problem. Wenn ich meinem Opa erkläre warum ich für Gleichberechtigung der Frau bin und den Feminismus gut finde dann sagt der: "Wenn es nach diesen (Wort ausgeblendet) geht dann schläfst du draußen in der Hundehütte." Und das Traurige ist: Er hat damit vollkommen Recht!

    Frauen sind Jahrhundertelang unterdrückt worden. Sie werden es heute noch. Frauen werden aufgrund eingebildeter Ehrverletzungen ermordet und verstümmelt. Sie arbeiten ebenso hart wie Männer und erhalten schlechtere Dienstverträge (Was illegal ist aber die Unternehmen die das praktizieren kratzt es nicht). Sie werden auch in Deutschland und Österreich und nicht nur von Muslimen sondern durch alle gesellschaftlichen Schichten in arrangierte Ehen gezwungen und damit wie ein Ware behandelt. Der Anteil an Technikerinnen ist beklagenswert niedrig und das obwohl Frauen durchaus technisch interessiert sind und einen guten Job machen würden wenn sich ihre Eltern nicht gegen den Weg dieser Ausbildung stellen würden.
    Das war beispielsweise bei meiner Exfreundin so. Ich habe ihr nach und nach diverse handwerkliche Arbeiten beigebracht und sie macht das nun echt gut. Sie reparierte bei ihrer Schwester die Heizung. Da war ich schon stolz darauf denn gelernt hat sie das von mir und das kann mir keiner nehmen :D

    Lange Rede, kurzer Sinn? Notch ist ein Idiot. Aber ich würde mir wünschen das man auch endlich sich gesellschaftlich dazu durchringt aggressive Kampffeministinnen auch als Idioten zu brandmarken und von gewissen Veranstaltungen auszuschließen. Die Gleichberechtigung aller Menschen auf diesem Planeten ist zu wichtig als das man sie von Idioten und Radikalen aus denen eigenen Reihen torpedieren sollte.
     
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  18. justor123

    justor123
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    "Frauen werden aufgrund eingebildeter Ehrverletzungen ermordet und verstümmelt. Sie arbeiten ebenso hart wie Männer und erhalten schlechtere Dienstverträge (Was illegal ist aber die Unternehmen die das praktizieren kratzt es nicht)."

    Global hast du da vielleicht recht, aber in Deutschland sollten die Frauen auch mal langsam wieder die Bremse ziehen. Hier wird so einiges Verkehrt dargestellt.

    Was mich nur an dem Thema stört, dass mit der Gleichberechtigung. Männer sind das und hier, Frauen sind die armen in der Gesellschaft. Dass man das Bild immer noch versucht aufrecht zu erhalten, versteh ich überhaupt nicht. Oder ich muss wohl ein 'Frauenhasser' sein ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2019
  19. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    • Stereotypenkritik führt nicht zur Zensur, sie führt zu weniger stereotypen Charakteren. Hätte man auch drauf kommen können, aber eine funktionale Hirnhälfte (zwei Hirnhälften empfohlen) gehört da wohl zur Systemvoraussetzung. Bei dieser Form der Kritik werden Stereotypen an sich auch nicht zensiert, verboten, geächtet oder was auch immer. Stereotypen werden immer ein hervorragendes Werkzeug für Autoren bleiben, um weniger wichtige Charaktere ihrer Geschichte für den Leser flott zu etablieren. Wenn jedoch angeblich komplexe Geschichten von vorne bis hinten mit Stereotypen bevölkert werden, läuft was falsch – und die Autoren sollten zumindest wissen, dass sie mit simplen und uralten Stereotypen hausieren gehen.
    • Dass die Frauen, die gekonnt und kenntnisreich Spiele kritisieren, selbst kein Interesse an Spielen hätten, ist eine so hanebüchen dumme Verschwörungstheorie, dass es mich wirklich wundert, wieso sich Männer damit immer wieder blamieren wollen.
    • Spiele sind kein "Männer-Hobby", seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Schluss ist hier nicht nur anachronistisch, sondern auch zirkulär: Denn wird ein Anreiz für Frauen geschaffen, Spiele zu kaufen (der Statistik zufolge sind das storylastige und konzise Spiele, die in unter 30 Stunden abgeschlossen sind), ist das immer die völlig falsche Richtung, welche die gesamte Industrie zerstört, und nur wenn die Industrie die riesige Zielgruppe, die sie seit Jahren fleißigst mitfinanziert, völlig ausklammert, also selbst dafür sorgt, dass weniger Frauen Spiele kaufen, laufen die Dinge richtig in der Welt peinlicher Vertreter des männlichen Geschlechts.
    • Die modernen Feministen sind sich wohl bewusst, dass in praktisch alle modernen Religionen die Misogynie eingeflossen ist, welche den Religionen jeweils um Jahrtausende vorangeht. Eine Henne-Ei-Frage gibt es hier nicht. So gibt es ergo Strömungen des Feminismus, die den Islam und seine Anhänger komplett ablehnen, ebenso wie es Strömungen gibt, die frauenfeindliche Ausprägungen des Islam ablehnen, die Religion selbst jedoch nicht (es gibt auch christliche, jüdische und buddhistische Feministen - obgleich diese Religionen notorisch frauenfeindlich sind). Die Frage ist wohl, ob die jeweilige Religion in Bezug auf die Stellung der Frau zu retten ist, ohne sie zu entkernen - selbstverständlich mit variierenden Antworten.
    • Wilde wäre ein sehr, sehr, sehr großer Fan des heutigen sex-positiven Feminismus. Gegen den Feminismus der ersten Welle hatte er natürlich einzuwenden, dass das Problem nicht zu lösen sei, indem an Männer dieselben schwachsinnigen puritanischen "moralischen" Maßstäbe wie an Frauen gelegt würden. Es heißt ja Gleichberechtigung, nicht Gleichentrechtung.


    Sogar buchstäblich, ja.
    https://www.handelsblatt.com/politi...ml?ticket=ST-2179699-TDTv5MczH9HdXvZosWHb-ap2

    Kuck den ersten Post unter dem Video an. Einfach mal einwirken lassen, kurz mal nachkucken, was der Mansplainer so für Videos auf seinem Account postet, und sich dann vorstellen, wie diese Riesenscheiße rüberkäme, wären die Geschlechter anders verteilt.


    (Ich tat mein Bestes, aber es wird immer als Video formatiert)

    Die Männer, die sich darüber noch lustig machen? Die kannste auf den Mond schießen. Kannst du vergessen. Wird die Evolution aussortieren.

    Ein weiterer Skandal war die Propaganda der QAnon-Verschwörungstheorien (noch im März 2019), was wir als stochastischen Terrorismus erachten.

    Ein weiterer Skandal war die mehrfache öffentliche Titulierung einer Spieledesignerin als "Fotze". Seine Verteidigung? Die Designerin hätte ja ihr Twitter-Handle geändert, woher hätte er wissen sollen, dass er dieselbe Frau zweimal als "Fotze" tituliert. Äh.

    Ein weiterer Skandal war seine Idee, es gäbe Intelligenzunterschiede zwischen den "Rassen" (Dezember 2018). Eugenik in Reinkultur, man konnte gar nicht mehr hinsehen.

    Das er Frauenhasser ist, muss man ihm nachsehen. Nazis können nicht anders.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2019
  20. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Sprichst du von dem angepinnten Kommentar von Simon... ? Der hat keine Videos auf seinem Channel. Oder bin ich irgendwo falsch?
     
  21. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Nein, du hast es genau richtig erkannt. User Simon hat selbst überhaupt nichts zu präsentieren und würde auf dem Klavier kein C finden, aber gibt einer virtuosen Pianistin einen guten Ratschlag nach dem anderen. Ein Musterbeispiel für's Mansplaining.
     
  22. justor123

    justor123
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    So was möchte hier auch nicht diskutieren, aber doch was bringt es einem mit dem Finger ständig hin und her zu zeigen. Ich kritisiere nur, dass derzeit seit gefühlte 3 Jahre mehr und mehr eine Verschiebung, nicht eine Gleichberechtigung stattfinde.

    Kann mich auch Irren, doch sind das auch nur meine Objektiveerfahrungen. Die sind nun mal nicht so aussagekräftig, und dass mit der Rente ist definitiv Mies und muss gebessert werden.
     
  23. Tsabotavoc

    Tsabotavoc
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    Die Höflichkeit gebietet das ich nicht sage was ich von Simon denke. Aber wie die Kommentare zu seinen Kommentaren aussehen muss ich das auch gar nicht da andere sich nicht zurückhalten.

    Es wird immer Leute geben die den feinen Unterschied zwischen Kritik und Besserwissertum nicht kennen und ich bin sicher Simon hat zu praktisch allem eine Meinung selbst wenn er von der Sache noch nie was gehört hat.

    Ich sage nun was Ketzerisches: Die Unterdrückung der Frau hat einen großen Vorteil: Die meisten halten die Klappe wenn es um Dinge geht bei denen sie keinen Plan haben.

    Wie viele Leute mir schon, ja auch als Mann, meinen Job erklären wollten... köstlich. Was ich sagen will: Leute wie Simon erklären nicht nur der Pianistin wie sie besser wird: Sie erklären der ganzen Welt wie es besser läuft. Sie sind die "Macher" des Planeten, halten sich für Gottes geilstes Geschenk an die Menschheit und irre produktiv.

    In Wirklichkeit stören sie nur und man muss sie auflaufen lassen. So wie ich eben bei einem meiner Exkunden den Plantmanager vor seiner Truppe am Ring durch die Manage führte. Darum jetzt auch Exkunde aber das war es mir wert.

    Zu sagen: "Sie haben mir vorhin erklärt wie einfach es doch wäre billiger zu werden. Jetzt können sie nichtmal simpelste Fragen zur Thematik beantworten. Dinge über die ich teilweise in meinem letzten Training gesprochen habe."

    Du wirst diese Leute immer wieder finden und oft sind es die, die mit nem Benz am Managerparkplatz stehen.
     
  24. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Ich finde Mansplaining ist ein kompliziertes Thema. Es ist schwer zu erkennen ob jemand etwas erklärt, weil der den anderen generell für unfähig auf seinem Gebiet hält oder ob er es einfach "gut" meint ohne im Hinterkopf davon auszugehen, dass eine Frau Thema XY schlechter beherrscht.

    Ja, in diesem Fall hat sich der Kommentierende im Ton vergriffen und sehr herablassend gesprochen, das will ich nicht bestreiten. Die Intention dahinter kennen wir nicht. Wir sehen nur, wie es ankommt und das ist in diesem Fall nicht nett.

    In gewisser Weise bist du aber in eine ähnliche Falle getappt wie er. Er dachte eventuell "Das ist eine Frau, die hat keine Ahnung". Du bist ähnlich oberflächlich indem du sagst, dass er auf dem Klavier kein C finden würde, nur weil er keine Videos davon veröffentlicht hat.
     
  25. Tsabotavoc

    Tsabotavoc
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    Und da sind wir beim nächsten Punkt. Mansplaining nannten wir früher Schaumschlägerei. Gefällt mir auch besser weil es neutraler ist.

    Ich glaube an ein paar Dinge:
    1, Du kommst als Schaumschläger weiter als nur mit Kompetenz. Ganz ohne Kompetenz gehts nicht aber alles besser zu wissen scheint am Weg nach oben zu helfen.
    2, Es ist kein typisch männliches Problem. Ich hatte gestern zwei Mitarbeiterinnen eines Kunden im Labor. Ich hab denen beim Tratschen zugehört und wie die das Unternehmen revolutionieren würden... Abgesehen davon das sie jede Menge Betriebsinterna rausgesabbelt haben (was durchaus ein Kündigungsgrund sein kann) war das so weltfremd wies nur geht. Frauen machen das auch. Sie tun es nur viel seltener.
    3, Frauen schaffen es nicht nach oben weil sie in der Regel ihre Kompetenz mehr hinterfragen und über die Konsequenzen ihres Handelns nachdenken. Ist eine Frage der Erziehung. Wenn du ein "Macher" sein willst ist das nur hinderlich. Es ist übrigens der Hauptgrund warum ich lieber mit Frauen arbeite: Ich akzeptiere ihre Kompetenz und hinterfrage sie nicht. Das macht ohnehin schon jeder in ihrer Firma und wäre sie nicht gut in dem was sie tut würde sie sich nicht halten. Und dafür hinterfragen Frauen in der Regel meine Kompetenzen nicht. Ein Traum so zu arbeiten. Da geht dann auch wirklich was weiter.

    TLDR: Frauen sind bessere Techniker
     
  26. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Neben dem Schaumschläger gibt es ja noch den guten alten Klugscheißer, der nun ebenfalls unter Mansplaining fällt. Der Klugscheißer zeichnet sich dadurch aus, dass er alles besser weiß und oft auch entsprechend herablassend anderen sein Wissen präsentiert. Macht er das nun einer Frau gegenüber ist es nun Mansplaining.
    Hier ist es auch so, dass man, wenn man den Klugscheißer kennt weiß, dass er so ist und das nicht aus frauenfeindlichkeit macht. Eine außenstehende Frau allerdings weiß das nicht und versteht es dann anders.
     
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  27. Fiesfee

    Fiesfee
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    Ich finde das Wort Mansplaining auch fürchterlich (ebenso wie Manspreading). Beides sind einfach unangenehme Verhaltensweisen, die hier durch die Umbenennung ausschließlich einem Geschlecht zugeschrieben werden.
     
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  28. Tsabotavoc

    Tsabotavoc
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    60
    Ja das ist schon interessant. Auf der einen Seite wurde die österreichische Bundeshymne gegendert (hört sich Klasse an :D ) damit hervorgehoben wird das alles Positive auch von Frauen bewerkstelligt werden kann. Was auch stimmt!

    Auf der anderen Seite gibt es Wörter wie Mansplaining und Manspreading die einfach asoziales Verhalten beschreiben. Etwas wozu Frauen ebenfalls in der Lage sind. Denn sich so auf nen Platz hinfläzen das neben und gegenüber kein Mensch mehr Platz hat kriegen die Hauptschülerinnen von heute genauso gut hin wie ich.
     
  29. Fiesfee

    Fiesfee
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    2.582
    Jup, gerade Manspreading macht es sich einfach, indem es die spezielle Sitzhaltung (welche wohl tatsächlich hauptsächlich von Männern genutzt wird) zum Problem erklärt und nicht das rücksichtslose Verhalten dahinter. Als ob ich nicht auch schon oft genug durch geschicktes Platzieren meiner Selbst und meines Gepäcks verhindert hätte, dass sich Leute neben mich setzen.

    (Zumal meiner Erfahrung nach die allermeisten Männer ohnehin Platz machen, wenn man sie drum bittet bzw. meist sogar schon, wenn man nur den Eindruck erweckt, sich dort hinsetzen zu wollen. Die wirklichen Vollassis scheinen mir zumindest in meiner Gegend absolut in der Unterzahl).
     
  30. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    771
    ... was jedoch die Geschlechterverteilung des jeweiligen Verhaltens akkurat wiedergibt, oder?

    Malen wir uns doch die Umkehrung des Beispiels oben aus. Ein virtuoser männlicher Pianist, der auf youtube von einer Frau mit keinem einzigen Video ausgiebig Stilratschläge mit Vorschlag von Privatstunden bekommt ... sicher, das kann es geben. Irgendwo zwischen einem Promill und einem Prozent. Mehr jedoch nicht.

    Noch so ein fürchterliches Wort - "toxische Männlichkeit". Das Problem besteht, und ist gesellschaftlich auf kulturell angelernte Verhaltensweisen zurückzuführen, selbst wenn Frauen in Einzelfällen durchaus darauf zurückgreifen.

    Ich würde mir ein schöneres deutsches Wort für 'Mansplaining' wünschen, aber auch ein solches muss den Bezug zur elementaren Kulturkritik wahren, und das ist nun mal eine Kritik an einer von Männern über Jahrhunderte aufgebauten Kultur.

    Damit ist das Fehlverhalten falsch umrissen; die Grenzen sind für den Begriff erheblich enger gezogen, als du es hier beschreibst. Der traditionelle Klugscheißer weiß ja in der Tat alles besser (wie ich zum Beispiel, hallo auch). Zum Mansplaining muss der Mann einer Frau, ggf. sogar im professionellen Umfeld, Ratschläge geben, die offenkundig außerhalb seines Kompetenzbereichs, jedoch zentral im Kompetenzbereich der jeweiligen Frau liegen.

    Wenn ich meiner Kollegin täglich neue schöne deutsche Worte beibringe, bin ich kein Mansplainer. Wenn mir meiner besten Freundin gegenüber "Tipps" zur Fotographie rausrutschen, dann bin ich einer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Mai 2019
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