Artikel: Overwatch - Neue Kurzgeschichte „Bastet“ outet Soldier 76 als schwul

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 8. Januar 2019.

  1. Senigata

    Senigata
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    Aktionären kann 76's sexualität egal sein, solange Blizzard Kohle macht. Die haben mit Diablo Immortal gewaltig ins Klo gegriffen und deswegen sind deren Aktien im Keller.
     
  2. SAVARD

    SAVARD
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    leute, mir ging es darum, dass die aussage war "ignoriert das thema, dann lässt blizzard es bleiben".

    und ich sagte lediglich, dass die community schon die kraft hat, blizzard da ein wenig zu lenken. SIEHE CRASH AKTIE DURCH DIABLO MOBILE.

    nichts weiter. ich gehe da nicht konform, dass man seine meinung aus taktikgründen zurückhält, damit konzern X etwas tun KÖNNTE.

    weiterhin sagte ich, dass wenn sie tatsächlich absichtlich homosexuelle ins rampenlicht stellen, da sie wissen, es wird heiß diskutiert und overwatch generiert wieder mehr klicks, dann HÄTTEN SIE EINEN WEITEREN CRASH VERDIENT. dieser wird nicht eintreten, das ist auch klar.

    hoffe das war verständlicher.
     
  3. nofxman

    nofxman
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    Bei solchen Posts würde es mich wundern wenn der Verfasser ... ach lassen wir das, sonst werd ich noch gebannt.
     
  4. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Hast du da Statistiken zu? Interessiert mich auch aber man findet da nie was genaues zu.
     
  5. zaphitos

    zaphitos
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    oh nein, jetzt müssen alle die Rule34-Videos mit ihm ungeschrieben werden.

    Na ja, ich nenne sowas gerne den Neo-Rassismus und Neo-Sexismus. Ich bin aufgewachsen, mit der Überzeugung, dass die Rasse und sexuelle Orientierung keine große Rolle spielen. Nun werden diese Aspekte einer Persönlichkeit aber wieder ins Rampenlicht gezerrt und als zentralstes aller Merkmale dargestellt. Total gaga. Die Homosexuellen und Nicht-Weißen sind immer die Opfer, die Schutzbedürftigen, vor die sich irgendwelche White Knights stellen müssen. Die Quoten brauchen, Gleichstellungsbeauftragte und was weiß ich nicht alles.

    Mmn gehts bei diesem ganzen Bullshit nur um eines: die White Knights und SJWs wollen sich gegenseitig auf die Schulter klopfen. Sind schon echt total moralische und edgy Typen. Einfach nur abstoßend.
     
  6. mooze1337

    mooze1337
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    Du reduzierst das Schwulsein letzlich auf etwas rein Sexuelles. Das ist recht kurz gegriffen, oder?
     
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  7. Kritiker2

    Kritiker2
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    Ich bin mir sicher, die Spielfigur wird hier nicht als schwul "geoutet", sondern ihr wird das angedichtet. Oder gab es schon seit Jahren Fanspekulationen darüber, die jetzt bestätigt wurden?


    Naja, es ist nicht das erste mal, dass ich sowas von Overwatch lese. Es fühlt sich für mich wie "wir sind so besonders"-PR an, um eine gewisse Käuferschicht zu locken. Und nicht als wichtiger Schritt zur Akzeptanz. Ist nicht eine andere Figur als Autistin "geoutet" worden? In einem echten Rollenspiel gern, wenn es in die Geschichte, Dialoge und evtl. Romanze eingewoben ist. Aber nicht so!
     
  8. Kagarn gesperrter Benutzer

    Kagarn
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    Lol es ist halt aufgezwungen, akzeptier die Fakten. Es ist Marketing, mehr nicht. Solche Themen sind gerade in, Last of Us hats vorgemacht unx jeder zieht mit, LoL wo ein Charakter groß als erster homosexueller Champ angekündigt wurde... Dabei erzeugt man das was homosexuelle eigentlich vermeiden wollen. Sie werden als etwas spezielles dargestellt von solchen Agendas. Obwohl sie jahrelang dafür kämpfen als normal und fester Bestandteil der Gesellschaft zu gelten.

    Genau deswegen kotzen mich solche Agendas an, sie sind heuchlerisch und wollen Dinge wie non-Heterosexualität vermarkten und damit provozieren.
    Es spuckt in die Gesichter derjenigen die dafür gekämpft haben mit ihren sexuellen Vorlieben in der Gesellschaft akzeptiert zu werden.
     
  9. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Liebes @Wolfsgesicht ,
    eine gegenteilige Meinung zu haben ist kein Problem. Allerdings Homosexualität als anormal zu bezeichnen und mit Sex-Fetischen gleichzusetzen überschreitet die Grenze einer gegenteiligen Meinung weit. Auch deine abfällige Wortwahl gießt dort lediglich Öl ins Feuer. Deswegen haben wir uns entschieden, dich zu verwarnen und den betreffenden Beitrag auszublenden. Wir dulden keine Homophobie oder sonstige abfällige Bemerkungen.
     
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  10. Ser Atlas Zyon

    Ser Atlas Zyon
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    • Verwarnung + Threadsperre für Vorwurf der Käuflichkeit.
    Was ist den bitte mit dir falsch? Ich seh hier eigentlich kein kleingeistiges Kommentar vor mir - ich habe kein Problem damit und es ist mir gleichgültig - jeder home, hetero, männlein oder weiblein, weiß, schwarz oder grün ist doch alles das selbe. Wieso wird noch ein Wind darüber gemacht - das verstehe ich nicht. GS macht doch selbst ein großes ding draus. (bzw wird von blizzard bezahlt).

    Das du dann mit deiner hellen Rüstung daherkommst und diesen Stumpfsinn von dir gibst - tja, wenn es dir was gibt.
     
  11. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    @Heiko Klinge hat die ganz klar kommuniziert, dass Bezahl-Vorwürfe an die Redaktion in diesem Forum nicht geduldet werde. Deine Ausdrucksweise lässt übrigens auch zu wünschen übrig. @DarkFantasy[me] hatte gewarnt. Daher V+1 + 7 Tage Threadsperre für dich.
     
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  12. Tsuran

    Tsuran
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    Wie bei vielem von Blizzard momentan verstehe ich nicht so recht was sie eigentlich wollen oder erwarten. Sie erweitern die Geschichte ihres selbst geschaffenen Universums weiter, aber zu welchem Zweck? Jetzt mal vom "Outing" abgesehen. Wofür wird denn überhaupt dieser Inhalt produziert? Ich könnte es ja verstehen wenn sie mit diesen Geschichten etwas substantielles anfangen, aber zu Overwatch kommt halt spielrelevanter Inhalt für den eine interessante Geschichte nützlich wäre: NICHTS. Insoweit wäre der Lebenslauf diverser Charaktere durchaus wichtig, aber mir fehlt schlichtweg der Grund warum im aktuellen Zustand des Spiels/Franchise diese Dinge beachtenswert sein sollen.

    Unter diesem Aspekt bitte ich also auch den nächsten Absatz und meine Kritik zu verstehen:

    Davon ausgehend, dass Overwatch weiter keine wirklichen spielerisch relevanten Storyinhalte verpasst bekommt, frage ich mich wie bei vielen Spielen warum gerade die Sexualität oder andere Aspekte des Avatars für mich als Spieler wichtig sein sollen. Es ist mir für dieses Spiel vollkommen egal ob der Charakter in seiner Freizeit Briefmarken sammelt, gerne Spazieren geht oder wie er seine Sexualität auslebt. Es gibt Spiele da kann es einem Charakter sehr viel mehr Persönlichkeit geben, wenn man auch persönliches mit einfließen lässt. Was der Protagonist in Doom in seiner Freizeit und seinem Privatleben macht ist mir dagegen vollkommen egal. Und so sehe ich persönlich Overwatch auch. Die Ansätze für interessante Geschichten sind da, werden aber auf einer dem Spiel losgelösten Ebene erzählt. Deswegen wirkt für mich das Ganze auch irgendwie aufgesetzt.

    Vielleicht arbeiten sie ja doch an etwas und in wenigen Monaten muss ich meine Meinung revidieren, aber so wie das aktuell abläuft habe ich da relativ wenig Hoffnung.
     
  13. Fiesfee

    Fiesfee
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    Overwatch hat wohl eine recht aktive Community rund um das Spiel herum (Fanart etc.). An diese richten sich wohl derartige Geschichten.

    Ich persönlich sehe darin keinen Mehrwert, weil ich die gesamten Inhalte gerne im Spiel erleben möchte. Dennoch gibt es immer wieder Marken, die über das Medium Videospiel hinausgehen. Es scheint also genug Interessenten dafür zu geben.
     
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  14. Tsuran

    Tsuran
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    Ja, aber für WAS? Das ist es was ich mich frage. Die Lore um der Lore willen? Es ist mir ja vollkommen klar, dass es Marketingkram gibt den man verkaufen kann. Also die ganzen Figuren und Kleidung usw. Aber all das ist Kram der vollkommen losgelöst von der Geschichte verkauft werden kann. Gibt es wirklich jemanden (vielleicht hier?) der Overwatch deswegen soll toll findet weil die Geschichte drum rum so interessant ist obwohl sie für das Spiel irrelevant ist? Ich kann mir das nicht vorstellen.
     
  15. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Was genau meinst du? Fragst du dich, warum Blizzard das macht, oder fragst du dich, warum die Leute sowas wollen könnten?
     
  16. Kagarn gesperrter Benutzer

    Kagarn
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    Nein du verstehst es nicht, solange es für die Geschichte und den Charakter wirklich aussagekräftig und auch beeinflussend ist. Wie zum Beispiel in Last of Us oder einem RPG, dann kann das durchaus Sinn machen so etwas einzubauen. Dann hat daa ganze Gewicht und ist auch interessant für den Spieler.
    Aber ein LoL Champion oder ein Overwatch Charakter, die spielt man nicht weil man ihre Geschichte toll findet. Sondern weil deren Fähigkeiten und Skills, Moveset usw. Ausschlaggebend dafür sind dass man sie in den Runden spielt, da man mit ihnen am besten zum Beispiel im Ranking aufsteigt.

    Ihre Hintergrund Geschichten sind nettes beiwerk, aber mehr nicht. Es ist nichts zum Spiel beitragend. Es wird nur gemacht um Publicity zu machen um zu prahlen "Schaut her auch wir haben jetzt einen homosexuellen Helden"

    Und doch, wie du siehst es wird ein großes Ding draus gemacht. Du schreibst gerade im Thread zur eigenen News des Themas dazu, falls es dir nicht aufgefallen ist xD

    Sogar Gamestar macht eine große Ankündigung daraus, und sämtliche andere Gaming Magazine.
     
  17. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Liebes @Wolfsgesicht ,

    diese Entscheidung war keinesfalls unüberlegt und kam von Seiten der Moderation und Redaktion. An unserer Verwarnung wird sich nichts ändern.

    Eigentlich untermauert dein Zitat zur soziologischen Normalität genau das, was ich gesagt habe: Homosexualität muss in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr erklärt werden und es gibt darüber nichts zu entscheiden. Menschen lieben Menschen. Da ist das Geschlecht zweitrangig. Ebenso ist der Sex dabei zweitrangig. Das ganze nur auf Sex zu reduzieren und mit einem Fetisch zu vergleichen ist unangemessen und verletzend. Zudem tragen Worte wie "reinlümmeln" und "gegenseitig in den Mund pissen", wie sie in deinem ausgeblendeten Beitrag stehen, nicht gerade zu einer sachlichen Erläuterung bei. Homosexualität ist nicht wie ein Fetisch "für die meisten Menschen undenkbar". Es ist Teil ihres Lebens. Ein Teil, den sie sich nicht ausgesucht haben und ein Teil, für den sie noch immer zu unrecht diskriminiert werden.
    Selbst wenn du selbst nicht (bewusst) homophob bist, kannst du immer noch homophobe Kommentare verfassen. Daher würde ich dir sehr ans Herz legen, dir darüber Gedanken zu machen, anstatt einen Beißreflex zu entwickeln.

    Ich hoffe, unsere Entscheidung ist dadurch klarer geworden. Ich werde nicht weiter mit dir darüber diskutieren.
     
  18. Fiesfee

    Fiesfee
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    Das könnte man jetzt auch so deuten, dass grundsätzlich alle Charaktere heterosexuell sein sollen und nur dann, wenn es einem Narrativ dient, davon abweichen dürften.

    Gerade wenn es im Spiel keine Auswirkungen hat, könnte es doch irrelevanter nicht sein.
    Ich werde den Eindruck nicht los, dass die ganzen Beschwerden über die Irrelevanz dieser sexuellen Ausrichtungen sich schon aus einer Homophobie schüren. Oder warum regen sich sonst Leute lautstark über etwas auf, dass ihnen beim Spielen gar nicht auffällt?
    Diese Info könnte man doch auch einfach mit einem schulterzuckenden "Aha." zu Kenntnis nehmen und weiterzocken.
     
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  19. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Eben nicht, da liegt doch der Hase im Furrypfeffer begraben. Du hast Positivbeispiele angeführt, in welchen eine homosexuelle Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht, als Dreh- und Angelpunkt einer Geschichte dient. Da kannst du deinen Cloud Atlas reinbringen und dir auf deine gefühlte Toleranz einen abmischen, aber es ist doch offensichtlich, wo diese Toleranz endet. Deine Abneigung gegen Geschichten, in denen Homosexualität nur als weitere (und damit völlig normale) Charaktereigenschaft verwendet wird, bleibt erzähltheoretisch vollkommen unerklärt:

    Nö.

    Exakt die gleiche Argumentation habe ich in der Tat bereits als gültig für die größte marginalisierte Randgruppe überhaupt an den Kopf geworfen bekommen: Wenn ich eine weibliche Figur entwickele, müsse "das auch seinen Grund haben". Wenn ich ein Ghostbusters nur mit Frauen mache, soll das "gut begründet" sein.

    Aber in einer Welt der menschlichen Gleichwertigkeit – und die wirst du doch wohl nicht anzweifeln, oder? – "begründet" sich ein Film/Spiel mit ausschließlich weiblichen Protagonistinnen ebenso gut wie ein Film/Spiel mit ausschließlich männlichen Protagonisten: Gar nicht. Es gibt keinen Grund, und es gibt schon gar keinen "guten Grund", weder für das eine, noch für das andere. Ist einfach nicht.

    Wenn ich einen männlichen Charakter schreibe, der völlig außerhalb der Haupthandlung eine klare Vorliebe für weibliche Partner zeigt, oder sogar, huch, mit einer Frau zusammenlebt, ohne dass die Geschichte um diese Beziehung kreist, dann denkst du dir ja auch nicht: "Scheiße, ist das eine schlechte Geschichte". Und das ist mit der Homosexualität nicht anders. Dann lebt er halt mit einem Mann zusammen, ohne dass die Nachbarn ihn anspucken und die Mitbewerber des Surfwettbewerbs, den er in Kalifornien gewinnt, ihm Schimpfnamen geben. Dann ist das einfach ein Film um einen großartigen Surfer, der zufällig schwul ist.

    Diese Erzählungen machen dir Angst, weil sie Homosexualität als völlige Normalität darstellen, was selbstverständlich auf Dauer unsere Wahrnehmung der Homosexualität verändert. Erzählungen wie Cloud Atlas machen dir keine Angst: da ist die Homosexualität ja nicht nur außergewöhnlich, sondern dazu noch hunderte Jahre von unserer Zeit entfernt.

    Wenn ich mich nicht täusche, kriegen wir 2019 ein Elton-John-Biopic. So ein Charakter muss natürlich auch deiner Maßgabe nach um seine Homosexualität kreisen, und nicht etwa, huch, um seine Musik. Siehst du, wo das Problem dabei liegt? Siehst du, wie du Gefahr läufst, den Charakter durch seine Eigenschaft der Homosexualität zu definieren – statt von seinem Talent und seinen Leistungen zu erzählen?

    Xenophobie. Und die hast du nicht in den Mund gelegt bekommen. Die hast du demonstriert, und zwar recht eindrücklich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2019
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  20. Fipse

    Fipse
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    Homosexualität ist aber Normal. Sowohl beim Menschen als auch beim Tierreich. Du willst diese Normalität einfach nicht anerkennen.
     
  21. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Tatsächlich gibt es keine erbärmlichen Autoren als jene, für die der weiße heterosexuelle Mann eine Art kulturelle Normfigur darstellt, welcher sie ein Panoptikum unterschiedlichster Eigenschaften geben können, und die dann jedesmal, wenn sie eine Frau, einen Afroamerikaner, einen Juden schreiben, sich denken: Was unterscheidet diese Figuren von meiner männlich-weiß-heterosexuellen Gussform?

    Denn das einzige, was dabei rauskommt, sind peinliche abgegrabbelte Stereotypen. Die gegebenenfalls auch noch misogyn, rassistisch oder eben homophob sind.

    Klar kannst du einen afroamerikanischen Charakter als traditionsbewusste Figur zeichnen, der unbedingt Cornrows und/oder Afro tragen muss, aber er und seine Familie leben nun mal seit Jahrhunderten in derselben Kultur wie die restlichen US-Bürger, und das stellt eben keine Norm dar. Klar kannst du religiöse Praxis für jeden Juden und Moslem zur wichtigsten Sache des Lebens erklären, aber Tatsache ist, Vielen ist das ungefähr so wichtig wie dem Durchschnittschristen. Klar kannst du eine konventionell schöne, sanftmütige Frau in einer Opferrolle schreiben, gar kein Ding, aber wenn das alle Frauen sind, die du schreibst, solltest du schlicht nicht als Autor tätig sein.

    Und, ja, wenn du anfängst, einen homosexuellen Charakter zur schreiben, und jedesmal zuerst die Frage stellst: "Was bedeutet das für seinen Charakter?" bzw. sogar "Warum ist er so?", dann wirst du immer in albernen Stereotypen verhaftet bleiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2019
  22. Fiesfee

    Fiesfee
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    Filmszene:
    Hauptfigur ist in nem Bürokomplex. Ein Kollege marschiert im Hintergrund vorbei.
    Hauptfigur fragt: "Hey, ist deine Frau wieder fit? War ja ein fieser Sturz"
    Kollege: "Ja, deutlich besser. Gips ist noch dran aber alles auf dem Weg der Besserung."
    Kollege verabschiedet sich und verschwindet aus dem Bild.
    (Dieser Kollege spielt im Film keine bedeutende Rolle und kommt weder vor noch nach dieser Szene vor.)

    Willst du ernsthaft sagen, dass man hier dessen Frau nur durch einen Mann ersetzen dürfe, wenn dahinter ein ausgeklügelter Plan des Autors steckt? Ernsthaft?
     
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  23. Fiesfee

    Fiesfee
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    Lies dir das Beispiel noch mal durch. Es geht nicht um den Protagonisten, sondern eine Mini-Nebenrolle und dessen Partner. Und laut deinen Aussagen darf diese Minirolle ja nur dann homosexuell sein, wenn "mehr" dahintersteckt.
     
  24. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Da @Wolfgesicht trotz Verwarnung nicht hören will, wurde er aus diesem Thread gekickt.
     
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  25. der.Otti Enfant Ottible

    der.Otti
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    Das erübrigt die Frage, die mir auf der Zunge lag. Aber irgendwie scheinen einige Leute ein Problem damit zu haben zu verstehen, dass das Spiel und die Story drumherum nicht wirklich was miteinander zu tun haben (wie es auch im Artikel erwähnt wird).
     
  26. Fiesfee

    Fiesfee
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    Das traurige Problem ist doch viel mehr, dass es z.B. für die Lieblingsspeise eines Shooter-Charakters keine News und Bullshit-Posts gäbe.
     
  27. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Eine Religion verpasst du deinen Charakteren standardmäßig ab Ideenwerkstatt so wie ein Geschlecht, eine Hautfarbe und eine sexuelle Orientierung: Weil jeder eine hat, und sei's der Atheismus. Du bist in einem tiefen Tal gefangen, in welchem weiß-männlich-heterosexuell und sogar christlich die Blaupause ist und schlicht keiner Erklärung bedarf, weil "normal", während jede andere Eigenschaft exakt derselben Paradigmen einen "guten Grund" braucht, der unmittelbar die Geschichte mitbestimmen muss.

    Und dazu gibt's eben nochmal ein klares: Nö.

    [Provozierende Worte in Eigenzensur entfernt: Ich stehe zum Inhalt und der Zuspitzung, möchte diese jedoch nicht bestehen lassen, nachdem das Mitglied aus dem Thread entfernt wurde]
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2019
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  28. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Sowas muss aber auch nicht sein. Weniger Häme bitte. Hier muss niemand persönlich angegriffen werden.
     
  29. Terranigma

    Terranigma
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    Aber so ist's doch nicht. Oder was sind die guten Gründe, wegen derer ein Charakter je weiß, männlich oder heterosexuell ist? Der Grund, warum dies das Gros der Protagonisten in Filmen, Spielen, usw. ausmacht ist der, dass die meisten Regisseure selbst zu dieser Gruppe gehören und dass diese Eigenschaften als default gelten, die ihrerseits keinerlei Begründung benötigen. Menschen haben eine Sexualität, wie sie eine Haut-, Augen- und Hautfarbe haben. Ich verstehe deine Sichtweise so: wenn ein Charakter der von dir gedachten Norm entspricht, so benötigen diese Eigenschaften keinerlei Begründung innerhalb der Handlung. Wenn ein Charakter der von dir gedachten Norm nicht entspricht, muss die Auswahl der entsprechenden Eigenschaft explizit in der Handlung thematisiert und/oder als Plot Device auftauchen. So als gäbe es da eine Kopiervorlage für Charaktere und Figuren und jedes Mal, wenn ein Drehbuchautor von der Kopiervorlage abweicht erwartest du, dass diese Abweichung legitimiert wird. Der Denkfehler ist: diese Kopiervorlage gibt es nicht. Es gibt Menschen, die halt eben homosexuell sind, oder sonstwie. Und diese Menschen können als Figuren in Filmen, Videospielen, usw. genauso grundlos eingebaut werden, wie es heterosexuelle können.

    Du scheinst eine Abweichung von der gedachten Norm per se als bewusste Entscheidung wahrzunehmen und es nicht für möglich zu halten, dass solche Charaktere gleichwertig und grundlos neben anderen Personen stehen, eben dass die Homosexualität genauso wenig einer Begründung innerhalb der Handlung benötigt wie es die Heterosexualität tut. Ebenso wie nicht jeder Film mit einem schwarzen Protagonisten sich um die Hautfarbe des Protagonisten drehen muss, muss sich nicht jeder Film mit einem homosexuellen Protagonisten um dessen Sexualität drehen. Es ist eine Eigenschaft unter Tausenden. Wie viel Bedeutung sie innerhalb der Handlung hat - oder auch nicht - obliegt eben dem Autoren.

    Da fällt mir eine Anekdote von Michael Kimmler (gekürzt):
    The black woman asked, “When you wake up in the morning and look in the mirror, what do you see?”
    The white woman said, “I see a woman.”
    The black woman said, “When I wake up in the morning, if I look in the mirror, I see a black woman.”
    The white man said, “Well, when I wake up in the morning and look in the mirror, I see a human being. I’m kind of the generic person: no race, no class, no gender."


    Die homosexuelle Beziehung von Soldier 76 muss genauso wenig legitimiert oder expliziet thematisiert werden, wie die heterosexuelle Ehe von Ana. Mir scheint lediglich, dass du ähnlich wie in der Anekdote den Menschen an sich als weiß, männlich und heterosexuell begreifst und daher bei einer Abweichung von dieser gedachten Norm eine Begründung erwartest. Aber die muss es eben nicht geben. Das Geschlecht und die Ehe von Ana spielt auch keinerlei Rolle. Es gibt auch für Ana kein Event, wo sie ihren Ehemann retten muss, o.Ä.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2019
  30. appo

    appo
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    Wenn er jetzt auf einmal Veganer wäre hätten wir hier auch einen Extra Thread für :teach::tdv:
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2019
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  31. der.Otti Enfant Ottible

    der.Otti
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    werden hart geklickt
    Betriebssystem:
    hält den Müll zusammen
    Monitor:
    für die Ganzkörperüberwachung
    Halte ich nicht für sonderlich abwegig. :ugly:

    Danke an @Terranigma für Post #138. :hoch:
     
  32. Kagarn gesperrter Benutzer

    Kagarn
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    Natürlich ist es irrelevant, das versuche ivh doch die ganze Zeit zu sagen. Aber stattdessen word ein riesen Fass aufgemacht und so getan als hätte man etwas unglaublich vorbildliches und revolutionäres geleistet und müsste dafür erstmal Lobpreisungen und sonstiges absahnen. Nach dem Motto "Seht her, unser Held ist Schwul, jetzt schaut doch mal wie toll wir sind"
    Es dient einzig und allein der selbst Inszenierung.
    Und nein was du sagst ist falsch, es können natürlich auch Neben charaktere Homosexuell oder Bi sein, ohme es groß ins Thema zu Rücken. Z. B Constantine in Legends of Tomorrow...
    Es müssen nicht alle Charaktere von grund auf in Film und Fernsehen hetero sein.
    Es sollte aber halt irgendwie natürlich rüber kommen. Nicht so aufgezwungen wie in LoL oder Overwatch. Ich meine das Spiel ist 3-4 Jahre alt und der Char ist von Beginn an dabei. Aber jetzt nachdem schon Lol so etwas gebracht hatte, und es auch einen kleinen Skandal bei Blizzard gab. Muss man das unbedingt zum Thema machen und ausschlachten. So dass mehrere Gaming websites es als News verfassen.
    Solche Dinge aufzuzwingen anstatt es irgendwie natürlich von Anfang an zu implementieren ist halt auffällig.
     
  33. Kagarn gesperrter Benutzer

    Kagarn
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    Du nimmst halt ein unglaubliches Negativ Beispiel von einem Film für weiblichen Lead Cast.
    Ghostbusters war nicht verpönt weil es ein all Female Cast war. Sondern weil man geliebte Charaktere ausgetauscht hat, und das dann auch noch mit dem Ziel eine gewisse Message zu schicken. Fans hatten auf ein altes Wiedersehen mit dem bekannten Cast der ersten beiden Filme erwartet und wurden bitter enttäuscht.
    Das Ding, man hat nicht mal wirklich neue Charaktere versucht zu erschaffen, stattdessen wieder die Dicke, der Nerd, der coole Akademiker und der/die Schwarze.
    Dann all female cast um politisch kontroverse zu sein und natürlich auch um Aufmerksamkeit zu bekommen. Sekretär ist dann auf einmal Chris Hemsworth, und es werden die ganze Zeit sexistische Anspielungen gemacht.
    Auch hier wieder das Problem. Es wirkt unglaublich aufgezwungen, gekünstelt und nicht natürlich.
    Man hätte zum Beispiel etwas viel interessanteres machen können. Z. B die zwei Töchter vom Alten Cast beleben die Firma ihrer alten Herren neu, evtl sogar mit den Dads zusammen auf Geisterjagd. Ein in sich stimmiges Narrative erschaffen. Mit dem was die Marke etabliert und gelebt hat, arbeiten und erweitern.
     
  34. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Das stimmt halt nicht. Alles was man bei Blizzard gemacht hat ist eine Kurzgeschichte zu veröffentlichen, in dem Ana und Jack in einem einzelnen Absatz über Jacks Vergangenheit reden. Das Aufbauschen findet einzig über die Gaming-Medien und Spieler statt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Januar 2019
    der.Otti, Rustipani und Der_Vampyr gefällt das.
  35. kami

    kami
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    Oder, wie es Stephen Colbert im Colbert Report einst so schön festgestellt hat: "White male is American neutral."
    Ich bin übrigens sehr angetan von der Entscheidung, den hypermaskulinen Soldier schwul zu machen. Gerade durch die Tatsache, dass das am Spiel rein gar nichts ändert und es aus Spielersicht somit eigentlich kein einziges rationales Argument gegen diese kreative Entscheidung gibt, funktioniert sie sehr gut als Lackmustest, um scheinheilige homophobe Spieler zu entlarven. Und es unterläuft natürlich die gängigen Stereotypen.
     
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  36. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Ich möchte auf diesen Film wirklich nicht weiter eingehen, auch weil ich ihn noch nicht gesehen habe. Sollte er schlecht sein, ist er nicht deswegen schlecht, weil er eine Riege weiblicher Hauptdarstellerinnen hat (wie damals SNL-Alumni), und nicht deswegen, weil ein Reboot nunmal eben nicht die alten Schauspieler einsetzt (wäre bei Ramis auch schwierig). Wenn ein rein männlich-weiß-heterosexueller Cast dir nie arg aufgezwungen, gekünstelt und geradezu anachronistisch vorkam (siehe u.A.: FF XV), hast du mit Verlaub jetzt nicht so die Perspektive, einen rein weiblichen zu kritisieren.

    Um jedoch den Thread völlig entgleisen zu lassen, muss ich hinzufügen, dass ich diesen übel grassierenden Passing-of-the-torch-Quatsch, den du offenbar "interessant" findest, spätestens seit Crystal Skull hasse wie die Pest. Wirklich, nee, danke nein. Da werden die alten Schauspieler nochmal ausgegraben, damit sie dann angeblich würdiger abtreten und die Aufgabe an ihre Kinder weitergeben können. Amerikanische Leistungs- und Familienethik. Bitte, bitte, nein. Entweder neue Helden in einem Film, der für sich gesehen ein guter Film ist, oder die alten Helden in einer letzten schwierigsten Mission, wo sie dann zu allem Überfluss auch gegen ihre Alterszwackereien ankämpfen.

    Die Studios wollten diesen Passing-of-the-Torch-Quatsch für Bill & Ted face the music.

    Ed Solomon hat sich da gottlob nicht weichklopfen lassen. Und trotzdem dürfen Bill und Ted Töchter haben, von denen ich herzlich hoffe, dass sie genauso trottelig liebenswert sein dürfen wie ihre Väter.


    Und in Deutschland ist es genauso. Das macht diese Threads einfach fürchterlich deprimierend, weil viele, die sich für ach so aufgeschlossen und tolerant halten, konstant aus diesem Neutralitätsdenken heraus argumentieren, und du kriegst sie da nicht rausgeschüttelt. :|

    Richtig ab geht es dann natürlich, wenn ein Charakter gleich mehrere angeblich "nicht-neutrale" Eigenschaften hat ... oh-oh.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2019
  37. Tsuran

    Tsuran
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    Eigentlich beides. Bei Blizzards Motivation habe ich verschiedene Theorien. Was die Seite eines Fans angeht bin ich allerdings überfragt.
     
  38. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Ich würde tippen, dass die Fans das einfach wollen, weil sie Fans sind.
    Das gibt es ja auch in vielen anderen Hobbys. Ob nun Fußball oder so etwas wie Harry Potter. Die Menschen wollen sich komplett mit ihrem Lieblingsprodukt umhüllen. Deswegen gibt es Sender die Rund um die Uhr Fußball Daten Zeigen, Trikots und Zauberstäbe zu kaufen.
    Und bei einem Spiel wie Overwatch bietet es sich nun einmal an, solche Hintergrundstorys zu entwicklen um damit dann die Bastet-Spielfigur oder T-Shirt besser verkaufen zu können.

    Also Blizz macht das um Geld zu verdienen und die Fans wollen das um sich ihrem Hobby näher zu fühlen.

    Ist zumindest meine Interpretation davon. :)
     
  39. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Die Linie ist doch klar zu zeichnen von den 80ern bis heute. Gerade wenn uns Spiele mit reinem Kampf-Gameplay reizen, das erzählerische Drumherum aber auf das ein nötig-ikonisches Maß beschränken, wollen wir mehr wissen. Warum gibt es denn z.B. hunderte Warhammer/Warhammer 40k-Romane? Die Spiele selbst sind doch auch nur reine Konfliktsimulationen. Erzählerisch jedoch wird man davon offenbar bereits angefixt.
     
  40. Tsuran

    Tsuran
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    Das muss man aber doch differenzieren. Du nennst Warhammer/40K als Beispiel. Hier ist es ja genau anders herum. Warhammer entstand als Tabletop mit Regelwerken und entsprechenden Charakteren. Wie bei Rollenspielen nicht anders zu erwarten entstanden im Laufe der Zeit immer mehr Details die dem Universum mehr tiefe verliehen haben, was auch dazu führte, dass die Warhammer Welt sich weiter entwickelte und dadurch neue Produkte und Ableger entstanden. Es machte als Fan also Sinn sich mit dem erweiterten Universum zu beschäftigen weil mein Held / Volk was auch immer beständiger Evolution unterliegt.

    Und genau hier setzt eben meine Kritik an der Thematik an. Ich sehe einfach keinen Sinn darin Overwatch Charaktere mit einer ausgearbeiteten Geschichte zu versehen wenn es für das Spiel keinen Effekt hat. Wie gesagt: Vielleicht plant Blizzard ja irgendwas, das diesen Aufwand rechtfertigt. Für mich wirkt das Ganze vollkommen aufgesetzt. Es wäre mir tatsächlich lieber Overwatch würde sich spielerisch weiter entwickeln, denn grundsätzlich ist die Overwatch Welt und Idee ziemlich cool. Warum Blizzard hier nicht mehr (kostenpflichtig) liefert ist mir ein Rätsel. Ein "Gschichterl"-Video ab und an, ändert daran halt nichts. Outing von S-76 hin oder her.
     
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