Artikel: Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen Skyrim-Komponisten erhoben

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 28. August 2019.

  1. KirKanos

    KirKanos
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    Wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass die Frauen und Männer in den Polizeibehörden ein verdammt gefährlichen Job nachgehen. Und wir ihnen den Rücken stärken sollten - gerade durch schärfere Waffengesetze.

    Auf der anderen Seite müssen die Leben aller Bürgerinnen und Bürger geschützt sein. Wenn ein unschuldiger, unbewaffneter Bürger abgeknallt wird, von den Leuten die ihn schützen sollten, dann muss es eine offene, kritische Untersuchung geben. Leider wird heute zu häufig ein Auge zugedrückt, eben weil der Job so hart ist und man deshalb häufig selbst über krasse Verstöße hinwegsieht.

    Ich denke man sollte das eine, nicht gegen andere ausspielen. Und wer behauptet 99,9 Prozent der Tötungen im Dienst seien gerechtfertigt gewesen, der schlägt halt total ins Extreme aus.
     
  2. Makekith

    Makekith
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    https://www.washingtonpost.com/graphics/2018/national/police-shootings-2018/?noredirect=on

    So Im Jahr 2018 sind 992 Menschen in den USA bei Schusswechseln mit der Polizei ums Leben gekommen.

    Leider hab ich nur die Zahlen von 2015 bis 2017 was unbewaffnete Erschossene betrifft.
    2017 waren es 19.

    https://www.google.com/amp/s/www.ch...tings-2017-20180106-story.html?outputType=amp
    .

    So aber 2017 gab es auch über 1000 tote durch Schusswechsel. Heißt. Knapp 1-2%
    War also mit meinen Zahlen sehr nah dran :)
     
  3. KirKanos

    KirKanos
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    Nein, warst Du nicht. Da steht nirgendswo das 99,9% der Tötungen durch Notwehr gerechtfertigt waren. Aber korrigiere mich gerne wenn ich mich irre und zeig mir die Stelle wo das steht.

    Den zweiten Link kann ich nicht offen, weil ich aus der EU nicht darauf zurückgreifen darf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2019
  4. Makekith

    Makekith
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    Glaub du verstehst nicht ganz. Ich wollte dir sagen dass die Berichterstattung oft fehlerhaft und bias ist, und vor allem Social Media Kanäle oft einfach nur Lügen. Hatte dir zwei Fälle verlinkt in denen gelogen wurde, einemal der "unschuldige" Jugendliche der bei einer Kontrolle dann seine knarre auspackt Und um sich schießt. Oder das andere "Opfer" von Polizei gewalt das ja laut ihm und seiner Freundin verprügelt worden war und von der Brücke geworfen... Dabei ist er einfach gesprungen ohne das ein Cop ihn berührt hat :)

    Und u bewaffnet bedeutet auch nicht immer einfach eiskalt erschossen worden.
    Es sind meist Situationen die eskalieren. Weil das Opfer sich weigert die Aufforderung des Cops zu befolgen.
    Wenn das ganze dann eskaliert und der Cop seine Waffe zieht, weil du komische Dinge machst, dann ist spätestens der Zeitpunkt gekommen in welchem du 1zu1 das machst wozu du aufgefordert wirst.
    Wenn du aber dann immer noch verweigert und dazu noch komische & auffällige Bewegungen machst, dann schießt der Cop auch mal.
    Deswegen immer kooperieren. Dann passiert einem auch nix.

    *Snip*

    Hier einer der großen Fälle aus den letzten Monaten. Er hat zuvor ein Verbrechen begangen, und ist auf der Flucht. Die Cops fordern ihn auf sich zu ergeben und festnehmen zu lasse, er dreht sich um, im Dunkeln packt er sein Handy aus und hält es halt mit beiden Armen ausgestreckt in Richtung der Cops, wie eine Waffe, dass das Blitzlicht aufleuchtet ist dann noch weniger schlau.

    Ist immer stark situations abhängig wie du siehst und den Cops kannst hier auch nix vorwerfen. Ja er war in dem Zeitpunkt unbewaffnet, aber das weiß keiner, und dann sein Handy auszupacken und so komisch zu halten.. Obwohl die Polizei bereits gewarnt hat.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. September 2019
  5. KirKanos

    KirKanos
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    1. Bist Du derart Pro Polizei das Du anscheinend praktisch in jeder denkbaren Situation Dich auf die Seite der Polizei schlägst. Ich meine Du wertest in den Statistiken es automatisch als Notwehr, wenn der Verdächtige von seinem verfassungsmäßig garantierten Recht Gebrauch macht (in den USA), eine Waffe zu tragen.
    2. Das Dir nichts passieren kann, wenn Du versuchst den Anweisungen der Polizei zu folgen, solltest Du mal den Angehörigen von Daniel Shaver erzählen. Der hatte mit besten Absichten die teilweise widersprüchlichen Anweisungen so gut befolgt, wie es ein angetrunkener, müder und unter Todesangst stehender Hotelgast eben konnte. Am Ende wurde sein Leben durch eine Salve aus einem Sturmgewehr beendet, während er psychisch fertig um Gnade flehte. Niemand wurde dafür auch nur zu einem Tag Gefängnis verurteilt.

    Es gibt heldenhafte Cops, die Menschen retten und vorbildlich dienen. Es gibt rassistische Cops, die fliehende, unbewaffnete Schwarze 7 mal in den Rücken ballern, zu seiner Leiche gehen und ne Waffe droppen. Es gibt Opfer brutaler Polizeigewalt, die es nicht in die Medien schaffen und denen nie Gerechtigkeit widerfährt. Es gibt Leute, welche sich als Opfer von Polizeigewalt inszenieren und den echten Opfern damit das Leben schwer machen.
     
  6. Dawizard

    Dawizard
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    Eben, wie widerlegen also Quinns Tweets die Anschuldigungen?

    Korrekt, wie Hierarchien entstehen bildet sich Abhängigkeit und Missbrauch. Und wie in letzter Zeit auch öfter thematisiert wurde, sind die Arbeitsbedingungen in der Spielebranche wesentlich mehr als anderswo "ich Chef, du nichts".


    Natürlich, wenn eine Gruppe ökonomisch und gesellschaftlich abgehängt und in dicht besiedelten Gebieten konzentriert wird, sind in dieser Gruppe die üblichen Folgen dieser Faktoren überrepräsentiert. Was hat das mit Polizeigewalt zu tun?

    1.) Homicide
    2.) Natürlich, Tötungsdelikte passieren meistens im persönlichen Umfeld, die USA sind stark segregiert, also betreffen die meisten Tötungsdelikte einer ethnischen Gruppe ihre Nachbarn, Freunde oder Verwandte aus der gleichen Gruppe. Was hat das mit Polizeigewalt zu tun?


    Ah, verstehe. Der Neger an sich ist kriminell und in seiner animalischen Wildheit schwer gefährlich, also ist es vollkommen angebracht wenn die Polizei sie erschießt.

    Eines muss man dir lassen, angesichts deiner vorherigen Beiträge in diesem Thread dieser Beiträg noch dümmer als eh schon: Du beschwerst dich unentwegt, dass Männer öffentlich der Vergewaltigung bezichtigt werden, obwohl sie ja unschuldig sein könnten. Aber wenn ein Schwarzer von der Polizei erschossen wird ist es aus mit der eben noch hochgehaltenen Unschuldsvermutung, die sind eh alle kriminell und nach der frisch aus deinem Hintern gezogenen (und entsprechend braun gefärbten) Statistik war auch das konkrete Opfer garantiert schuldig. Logik :teach:
     
  7. Dawizard

    Dawizard
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    Ok, wir haben also:
    • Auf der einen Seite Hetzkampagnen und als "Beta Rebellion" gefeierten Terrorismus
    • Auf der anderen Seite tränenschwangere Geschichten über Leute die in einem Forum oder Spiel gebannt wurden, weil sie sich nicht an Regeln gehalten haben
    Merkst du was?

    Eine Gruppe hat das übliche Bullshitbingo von TERFs abgespult, jemand hat das kritisert. Was erlaubt sie sich? :huch:
     
  8. Makekith

    Makekith
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    Du labert einen Mist, sorry aber das fasse ich schon als persönliche Beleidigung auf was du mir hier unterstellst.
    Ich hab nie behauptet, dass alle schwarzen kriminell sind. Ich wollte nur aufzeigen dass diese dummen Mythen von wegen "jeder Tag wird ein unschuldiger Schwarzer von der Polizei in den USA erschossen" eben nur ein Mythos ist und die tatsächliche Zahl der Fälle weitaus geringer sind.
    Ebenso will ich euch zeigen dass Cops keine Kkk Anhänger sind die mit dem Gewehr bewaffnet Jagd auf Schwarze machen. Denn so kommt es rüber wenn man sich hier einige der Post anschaut.
    Kirkokosnuss hat Statistiken gezeigt, unter anderen dass 22% der erschossenen schwarze wären, ich hab mit meinen Zahlen aufgezeigt, dass das bei der Anzahl der Gewalt und Tötungselikt noch eine recht niedrige Zahl ist, da hier eben schwarze bei über 50% liegen. Und das obwohl der Bevölkerungsanteil nur 13% ist. Es werden also überwiegend, also knapp 70% weiße erschossen, obwohl sie nur ca 50% der Delikte begehen. Somit sieht man ja doch schon mal dass es eben nicht nach Hautfarbe geht, dass man hier keinen unterschied macht. Verstehst du nun worum es mir ging. Zu zeigen dass es allgemein kein Rassismus Problem ist in der Polizei. Sondern die Rassisten einzelne Arschlöcher sind!
    Ganz zu schweigen davon dass die Polizei in den letzten 2 Jahrzehnten sehr divers geworden ist. Gibt doch schon unglaublich viele Cops aus allen Nationen und Religionen.

    Ausserdem wollte ich zeigen dass die Polizei in den USA eben ganz andere Grundvoraussetzung hat als zum Beispiel hier in Deutschland. Dort sterben auch jährlich dutzende Cops.
    Hier in Deutschland stirbt ein Polizist in vllt 10 Jahren mal im Dienst. Und dann ist das auch überall in den Zeitungen.
    Durch die Gefahr die durch das dortige Waffengesetz besteht, sind Polizisten eben viel schneller an der Waffe und schießen auch eher, als Polizisten hier. Da die Polizisten hier so was gar nicht kennen im Alltag.
    Die Angst /Respekt vor der Polizei ist auch eine andere hier als dort. Wie oft kommt es hier zu Schusswechsel mit der Polizei? Rockerbanden, oder sonstige Kriminelle Gruppierungen die Zugang zu Waffen haben, nutzen diese kaum gegen Polizisten. Zumindest liest man kaum was davon in den Zeitungen.

    Und nein ich bestreite natürlich nicht dass es auch Polizei Brutalität gibt, und vor allem die tote von unschuldigen sind extrem tragisch. Man muss es jedoch in einem neutralen Licht sehen, zumindest wenn die meisten Fälle so ablaufen wie in einigen der Videos gezeigt. Das sind keine schießwütigen Cowboys die einfach jemanden killen wollen. Zumindest ist das so in 99% der Fälle, das eine Situation eskaliert und falsche Entscheidungen zur falschen Zeit dazu führen dass es zu tragischen Vorfällen kommt.
    Wenn ein cop einfach grundlos auf jemanden schießt ist das natürlich was anderes und er hat dafür in den Knast zu gehen für Mord /Totschlag.
    Das gleiche für nicht tödliche Gewalt, wenn Cops ihren verhafteten opfern dann grundlos Gewalt antun und verprügelt oder foltern.
    Wie gesagt das sind aber Einzelfälle, und nicht die norm. Deswegen bitte ich nicht alle cops in Amerika dafür als rassistische Gewaltgeile Mörder darzustellen.
    Genauso wenig ist jeder schwarze kriminell!
    Es sind Menschen und die allermeisten Cops machen einen guten Job, und selbst wenn mal ein unbewaffneter erschossen wird als Ergebnis einer eskalierten Verfolgungsjagd oder Kontrolle, dann sind das meist auch sehr tragische Vorfälle, und nein, der cop wird nicht rufen "juhu heute wieder jemanden erlegt" sondern vor allem im Fall eines unbewaffneten schwer daran zu nagen haben, sein Leben lang, und vllt auch zur Therapie deswegen muss.
    Mit anderen Waffengesetzen gäbe es längst nicht so viele Tote auf beiden Seiten. Und sowas, von wegen unbewaffneter wird erschossen wäre dann bald ein Ding der Geschichtsbücher.
     
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  9. KirKanos

    KirKanos
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    Was ich interessant ist, den Youtuber den Du da verlinkt hast, führt u.a. aus das Polizisten nach der aktuellen Rechtssprechung unter Umständen auch fliehende Leute in den Rücken schießen können. Das Oberste Gericht hat das an Bedingungen geknüpft. Also das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, im letzten Video im Beitrag 481 von Makekith werden unbewaffnete Verdächtige auf der Flucht erschossen. Und anscheinend, keine Ahnung wie das ausgegangen ist, war das rechtens!? Gerechtfertigt wird das damit, dass Verbrecher ja weitere Verbrechen begehen könnten und das demnach erweiterte Notwehr ist.

    Und hier im Strang regen sich Leute darüber auf, dass bei Vergewaltigungsvorwürfen die Unschuldsvermutung zu kurz kommt. Hier werden fliehende Menschen, die Verbrechen begangen haben oder auch nicht (das kann man ja nicht immer trennscharf unterscheiden), zusammen mit der Unschuldsvermutung abgeknallt, weil sie eventuell weitere Verbrechen begehen könnten.
     
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  10. Makekith

    Makekith
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    Die zwei fliehenden in dem Video haben ein Driveby begangen, du weißt schon was das ist? Wenn man aus einem fahrenden Auto auf Leute schießt, nicht zu verwechseln mit einem Drive In.

    Man ist auch davon ausgegangen dass die noch ihre Waffen mitführen und bei ihrer Flucht Zivilisten Schaden, oder gar töten könnten. In der Tasche des erschossenen wurde auch noch ein volles 9m Magazin gefunden.
    Ich meine der Typ im Video erklärt doch alles und zeigt die forensischen und Polizei Berichte.
    Der Typ ist übrigens Polizist, zeigt aber auch Videos in welchen Polizisten sich asozial verhalten, Straftaten begehen und er verurteilt und kritisiert das.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2019
  11. casadechrisso

    casadechrisso
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    Das "Neger sind halt Wilde" Narrativ scheint echt beliebt zu sein. Ich glaube es hat schlichtweg keinen Sinn hier über die Ursachen von Rassismus, den Zusammenhang von Kriminalität und Armut, Racial Profiling, Corpsgeist der Polizei, zahllose schwarze Bauernopfer on Death Row, paramilitärisches Auftreten der US-Cops und so weiter und so weiter anzufangen, denn es ist offensichtlich, dies ist ein Gamingforum in dem jedes Klischee erfüllt wird. Und die Mühe jetzt dutzende Youtube-Videos von Polizeigewalt zu posten mache ich mir auch nicht. Treyvon Martin war auch selbst schuld, und ganz klar Michael Brown - im Video klar als gemeingefährlich erkennbar. Das Auffahren von Armeeausrüstung in Ferguson, vollkommen normal. Daß schwarzen Kindern seit Jahrzehnten beigebracht wird wie sie sich bei Polizeikontrollen zu verhalten haben um nicht erschossen zu werden - lehrreich, sollten wir alle wissen.
    Ich wäre ja ganz gerne beim eigentlichen Thema geblieben, das ist eigentlich schon Aufregung genug. Aber jetzt wieder von Quinn und Gamergate dazwischen zu posten während hier so ziemlich jedes US-Problem früher oder später noch durchgekaut wird erscheint mir auch müssig.
     
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  12. KirKanos

    KirKanos
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    Das wissen wir jetzt, in Real Time ist die Lage nicht immer so trennscharf. Und auch wenn, fliehende Menschen, und sorry, auch Verbrecher sind Menschen, abknallen ist für mich nicht mit dem Recht der Notwehr vereinbar. In Europa wäre das auch undenkbar, selbst in der Bundeswehr bist Du angehalten, wenn feindliche Kämpfer erkennbar den Kampf einstellen und fliehen, das Feuer einzustellen.

    Also a) hat auch für diese Verdächtigen die Unschuldsvermutung zu gelten, vielleicht fuhren einige Insassen im Auto unter Zwang mit oder waren später eingestiegen, ohne vom Verbrechen zu wissen und b) werden Menschen nicht dafür erschossen, was sie vielleicht in weiterer Zukunft tun könnten. Notwehr ist eben rechtlich eng gefasst und erstreckt sich explizit nicht auf zukünftige Möglichkeiten. Polizisten sollten nur dann tödliche Gewalt einsetzen dürfen, wenn ihnen akut Gefahr droht. Sprich, wenn die fliehenden nach etwas greifen und sich umdrehen.

    Ich finde diese ganze Argumentation, die Verdächtigen könnten ja dies und das schlimmes tun, um sich daraus einen Freifahrt-Schein zu basteln Menschen zu erschießen, brandgefährlich und bei allen Verständnis für Cops auf der Straße, menschenverachtend.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2019
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  13. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Wie habe ich das letztens formuliert gehört (kann keine Quelle mehr benennen, sorry - vielleicht war's Uma Thurman?): metoo hat ein paar wenige kranke Äste abgeschnitten, aber das verkommene Wurzelwerk nicht angetastet.

    Also erstens ist deine "andere Seite" eine Generalisierung von Einzelfällen, zweitens neigt in der Statistik nur eine deiner zwei Seiten zu psychischer und physischer Gewalt, drittens gehören zur Manosphäre noch die MRA/PUAs/MGTOW etc. und viertens ist dein Weltbild mit der simplen Duologie extremer rechter wie linker Kräfte alles andere als komplett.

    Wie du auf Seiten wie "kiwi farms" feststellen kannst, gibt es da z. B. eine 'wunderbare' neue Subkultur, mittig-unabhängig-unparteiisch, die sich auf grausame, empathielose und menschenverachtende Weise über alles und jeden lustig macht, egal ob links oder rechts.

    Ich will doch hoffen, dass du auf kiwi farms nicht deine Gleichgesinnten findest. Das ist doch schon ein starkes Stück, einem Shitstorm gegen eine akut selbstmordgefährdete Person auch noch zu applaudieren?

    Würdest du den wikipedia-Artikel zu den Fine Young Capitalists, den du verlinkt hast, auch lesen, würden dir einige Dinge klar werden. Dass Quinn hier herzlich wenig getan hat, außer zurecht Kritik an Zahlungspolitik und Trans-Inklusivität zu äußern (willst du ihr das verbieten?), wäre dir klar, wenn du dich informiert hättest. Dies ist der einzige Kontext, in welchem der Name Quinn im wikipedia-Artikel genannt wird, weil nur diese Info belastbar ist. Die FYC bezog aufgrund dieses "Vorfalls" (?) urplötzlich erhebliche finanzielle Unterstützung aus Richtung des bevorzugten Forums rechter Amokläufer, 4chan (welche diese Aktion johlend als "Chemotherapie gegen den Feminismus" betitelten). Das ist der einzige Zusammenhang mit der Lieblingszielscheibe gamergates.

    Weiterführende Verschwörungstheorien, in denen Zoë Quinn u. A. vorübergehend in ihrem umgebauten Ex-Aufzugschacht vom Coder zur Superhackerin wird (und in denen sie, während sie mit der rechten Hand um ihr Überleben kämpft, die lähmende Depression bezwingt und immerneue Drohungen, dümmliche Verschwörungstheorien und Selbstmordwetten auf dem kleinen Laptopscreen aufpoppen sieht, mit der linken Hand noch Game Jams sabotiert, Leute doxxt und Geld veruntreut), brauchst du mir ohne tatsächliche, belastbare Belege nicht zu verlinken. Auch weil ich natürlich diese ermüdend immergleichen Beweisplacebos auch schon hundertmal augenrollend gelesen habe.

    • Du meinst nicht mal kotaku, sondern gamasutra. Die Idee kam aus der Spieleindustrie, nicht dem traditionellen Spielejournalismus, aber damit fängt es leider nur an.
    • Der Shitstorm gegen den Spielejournalismus seitens gamergate kam als Reaktion, nachdem die Journalisten endlich die Eier in der Hose fanden, sich gegen die gamergate-Bewegung auszusprechen. Du verwechselst hier Ursache und Wirkung. Das monomolekulare "Ethics in Journalism"-Deckmäntelchen kam zwei Wochen nach der "Quinnspiracy".
    • mit der "männlichen Konnotation" hatte das überhaupt nichts zu tun, sondern damit, dass "Gamer" in den USA eine industrieprägende Zielgruppen-Kunstfigur des Marketings ist – welche ihrerseits, wohlgemerkt, eine Abwertung/Beleidigung für den Spieler darstellt.
    • eine Reaktion auf gamergate (August 2014) war das natürlich auch nicht, immerhin kam der gut gemeinte Aufruf (aus der Industrie an die Industrie) mindestens 15 Monate früher auf, und dann auch nicht zum ersten Mal.
    Du behauptest, du hättest dich damals auf keine Seite gestellt, und hast dir den Gospel doch genau so gemerkt, wie er von den gamergate-Idioten geschrieben wurde. Das kann doch nicht dein Ernst sein. Bitte informiere dich sinnvoll zum Thema. Du kommunizierst in nur angedeuteten Verschwörungstheorien und kranken Memes in der Hoffnung, dass sie niemand widerlegt und einfach so im Raum stehen lässt. Das ist eine sichere Wette von dir, weil kaum jemand die Zeit aufbringt und den Wissensstand bzgl. geisteskranker rechter Verschwörungstheorien hat. Ich bitte dringend, dein Argumentations- und Überzeugungsschema zu überdenken. Das ist einfach moralisch nicht einwandfrei, was du hier ablieferst.


    Du bemühst hier den professional-victim-Mythos der gamergater und der MRA, und das halte ich für einen ziemlich üblen Charakterfehler von dir. Du bemühst überdies die Legende Nummer Eins der Täter psychischen Missbrauchs, nämlich dem Opfer Reichtum anzudichten, um Animositäten beim Mob zu generieren. Das ist ekelhaft, Mann, das ist einfach unerträglich ekelhaft. Reiß dich bitte zusammen. Niemand möchte den lebensbedrohlichen Shitstorm an der Backe, mit dem Quinn gerade kämpft, nicht für alles Geld dieser Erde. Niemand möchte für alle Zeiten als Opfer gesehen werden, das ist ganz nebenbei immerhin ein zentraler Grund, warum die meisten männlichen und weiblichen Opfer sexuellen und psychischen Missbrauchs niemals darüber sprechen!

    Quinn ist nicht reich (was sich auch aus den Patreon-Statistiken gut erlesen lässt). In aller Konsequenz nehmen die Leute, die sich über youtube an ihrem Leid bereichern, grob das Zehnfache über Patreon ein. Ihr geht's im Shitstorm, der ja immer noch der gleiche wie vor fünf Jahren ist, nicht "gut". Ihr Stalker konnte gut untertauchen, weil er nie einen wirklichen Shitstorm gegen sich erlebt hat. Reich ist der Stalker dagegen auch nicht. Reich wird man nur mit rechtsextremer, misogyner Kulturkritik.

    Bitte hör auf, Märchen zu erzählen, wobei das größte Märchen sicherlich ist, dass du eine unparteiische Position beziehen würdest.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2019
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  14. Frensdorff

    Frensdorff
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    Lebst du hinterm Mond? Diese "Subkultur" existiert schon seit 2004 und nennt sich /b/ bzw. /r9k/ :ugly:

    Quinn ist mitnichten selbstmordgefährdet. Aber schön zu sehen, wie du den Holowka-Fall recht schulterzuckend hinnimmst, aber ein Shitstorm gegen Quinn plötzlich absolut degeneriert ist.

    Quinn hat weitaus mehr getan, als nur zu kritisieren. Lassen wir doch einfach mal eine der Organisatorinnen hinter FYC zu diesem Thema zu Wort kommen: https://i.kym-cdn.com/photos/images/original/000/813/691/405.png


    Was auch immer du für komisches Zeugs konsumierst: Nimm weniger.


    • Schon ironisch, dass bei einer Debatte um die Verknüpfung zwischen Spielejournalismus und Spieleindustrie ausgerechnet die Industrie dann mit solchen Vorschlägen um die Ecke kommt und das über den Spielejournalismus verbreiten lässt. Denn Gamasutra ist letzten Endes nichts weiter. Vor allem wenn man sich mal die Wortwahl der dortigen Autoren anschaut, die auf einer Stufe mit schlechten Tumblr-Bloggern ist. Hier ein Auszug aus dem Artikel "Gamers don't have to be your audience. Gamers are over":
      https://www.gamasutra.com/view/news/224400/Gamers_dont_have_to_be_your_audience_Gamers_are_over.php

      Bullshit, da widersprichst du dir sogar selbst. Die ganze Quinnspiracy fing doch nur deswegen an, weil Quinn ja angeblich ein Verhältnis mit einem Journalisten gehabt haben soll, der ihrem Spiel dadurch gute Wertungen verpasst hat. Von wegen "endlich die Eier in der Hose fanden". Es hat keinen Tag nach dem Shitstorm gedauert, bis sich die ersten "Journalisten" dagegen positionierten, weil sie sich persönlich (mit Recht) angegriffen fühlten.

      Warum sollte "Gamer" denn eine Beleidigung sein? Das wurde es höchstens erst vor wenigen Jahren, als sich die Nerdkultur als mainstreamtauglich etablierte und Chad, pro Woche vielleicht eine Stunde FIFA auf seiner Playsi zockt, sich für Instagram ne dicke Hornbrille aufsetzte und sich als Gamer bezeichnete.


    Die Forderung an sich ist vollkommen egal, es geht um den Kontext, in dem sie gebracht wird.

    Doch, ist es. Ich halte deine SIchtweise stark von der Opposition, den "Anti-Gamergatern" gefärbt, die die ganze Aktion in ein unangenehmes Licht rücken will, vollkommen zu Unrecht. Erik Kain hat damals einen der besten Artikel zum Thema Gamergate (bevor es zu einer wirklich ekelhaften Bewegung wurde, das will ich ja gar nicht abstreiten) für das Forbesmagazin verfasst: https://www.forbes.com/sites/erikka...look-at-the-controversy-sweeping-video-games/
    Ist übrigens auch eine wunderbar zusammengefasste Chronologie des Ganzen. Da ist auch noch einmal die FYC-Geschichte etwas genauer aufgedröselt, wo Quinn (mutmaßlich, sie hat zumindest kurz davor Witze auf Twitter darüber gemacht) die Seite von FYC DDoS'd hat oder das machen ließ und sie ebenso mutmaßlich hacken ließ


    Dude, what?



    Nö, irgendwie nich. Man sieht weder die bisherigen Patrons noch die monatlichen Einkünfte, wie es früher mal war.

    Genau, der gute Sargon ist ja dafür bekannt, ausschließlich Videos über Quinn zu machen und sich an ihrem zu bereichern, klar :ugly:
    Niemand hat auch nur einen Pfifferling auf Quinn gegeben, bis sie aus der Versenkung wieder aufgetaucht ist.
    Er hatte das Glück, dass sich Gamergate zwischen ihn und der Quinn-Defense-Force mit Phil Fish und Co gestellt hat.
    In welch Zeiten wir doch leben, in denen Liberale als rechtsextrem gebrandmarkt werden, weil sie den eigenen Wertevorstellungen nicht zu 100% entsprechen.

    Ich bin immer noch weder pro noch anti Gamergate, nur anti Bullshit.

    EDIT: Ein kleiner Nachtrag bzgl. Zoe Quinn und ihrer finanziellen Situation. Die gute Frau hat vor 3-4 Jahren eine Kickstarterkampagne ins Leben gerufen und 85k für ein Videospiel, das sie entwickelt, gesammelt, was im Februar 2017 veröffentlicht werden sollte, aber von dem es bis heute kein Lebenszeichen gibt: https://www.kickstarter.com/projects/703752115/kickstarted-in-the-butt-a-chuck-tingle-digital-adv
    Aber natürlich wirst du das "konstante" Harrasment dafür verantwortlich machen und sagen, dass das ja vollkommen okay und verständlich wäre in ihrer Situation, nicht wahr? ;) Vielleicht ist sie auch einfach - zumindest seit kurzem - nur zeitlich zu sehr damit beschäftigt, ihren neuen Job bei DC ausfüllen, ein Batman-Spinoff zu schreiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2019
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  15. Hank J.

    Hank J.
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    sie widerlegen nichts, bestätigen aber auch nichts. beide theorien sind durchaus plausibel - es ist bekannst, dass missbrauchsopfer oft eine art stockholm-syndrom entwickeln. allerdings liegt auch der schluss nahe, dass da zumindest nicht die ganze wahrheit genannt wurde. das ist ja das problem an der sache, endgültig wird man wohl nie wissen, was wirklich passiert ist, aber ich denke auch nicht, dass das wirklich das thema sein sollte, da die probleme so oder so existieren.

    das würde ich jetzt so nicht bestätigen. ich denke nicht, dass es bei google oder amazon wirklich anders zugeht. die geschichte rund um Epstein beweist imo nur mal wieder, dass das ein allgemeines problem von machtgefügen ist. weswegen es in meinen augen auch unsinnig ist, sich speziell auf die spieleindustrie zu fokussieren, weil das für das grosse ganze recht unbedeutend ist, aber wie gesagt, drama lenkt halt prima davon ab.

    die frage ist ja, in wie vielen fällen man von polizeibrutalität sprechen kann. dass polizisten gerne mal ihre macht und authorität missbrauchen, um einen auf dicke hose zu machen (was dann im schlimmsten fall auch tödlich endet) möchte glaube ich niemand verneinen. aber wenn eine gruppe von menschen öfter in verbrecherstatistiken auftaucht, dann ist es erstmal (!) nicht verwunderlich, dass dieselbe gruppe auch öfter mit der polizei zu tun hat. wenn wir die verbrecherstatistik beispielsweise nach geschlecht und alter aufteilen, dann würde man feststellen, dass überproportional viele junge männer dort auftauchen, demzufolge ist es auch nicht verwunderlich wenn vergleichsweise viele junge männer von der polizei getötet werden. die strukturellen probleme, die diese statistiken entstehen lassen sind ja für die polizeiarbeit erstmal nicht von belang, weil die sich in jedem fall immer nur mit den ergebnissen dieser strukturen beschäftigen, also wenn das kind schon längst in den brunnen gefallen ist. dass die polizei den status quo per definition gewaltsam aufrecht erhält kann man sicherlich kritisieren, nein, das sollte man kritisieren. aber auch hier würde ich sagen, dass das ein symptom einer ungerechten gesellschaftsform ist.
     
  16. Dawizard

    Dawizard
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    Awwww, braucht das PC-Snowflake einen Safe Space um nicht getriggert zu werden? :ugly:

    Wenn man davon ausgeht, dass Opfer von Polizeigewalt Gewaltverbrecher sind wäre eine Gruppe mit mehr Gewaltverbrechern öfter Opfer von Polizeigewalt. Oder kürzer, angenommen die von der Polizei erschossenen Menschen sind schuldig, erschießt die Polizei keine Unschuldigen. Findest du den Fehler selbst?

    Trevon Martin (dessen Tod der Anstoß für BLM war) war kein bewaffneter Gewalttäter. Er war ein Teenager der durch eine weiße Wohnsiedlung lief und erschossen wurde, weil ein Schwarzer in dieser Siedlung durch seine Anwesenheit automatisch "looks like he is up to no good". Du hast also gewissermaßen Recht, oft steckt hinter einem Toten eine Situation, die durch falsche Entscheidungen unnötig eskaliert. Nur ignorierst du, dass die "falschen Entscheidungen" sich oft unter einer einfachen Überschrift zusammenfassen lassen: Rassistische Vorurteile.

    Das kommt ganz darauf an, wer die Waffe trägt...


    Waffengesetze in den USA, von den Black Codes bis Hughes Amendment, dienten immer auch dazu, Minderheiten und Armen den Waffenbesitz möglichst schwer zu machen.





    Dein ursprüngliches Argument war, dass diese Tweets schon etwas widerlegen würden. Schön dass wir uns jetzt einig sind :)

    Es wird sich nicht "speziell" auf die Spieleindustrie fokussiert, sondern auch. Natürlich sind Hierarchien das Grundübel und die Probleme demensprechend überall vorhanden, aber das ist kein Argument alles zu ignorieren, was nicht direkt das große Rad dreht
     
  17. Makekith

    Makekith
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    Bitte was? Batman Spinoff... Ich hoffe doch nicht :( Film oder Spiel?


    @Dawizard.

    Wie gesagt das sind sehr seltene Einzelfälle, klar ist das tragisch und sollte nicht vorkommen.
    Aber du stellst es schon wieder so hin als ob es Tag täglich dort passiert, tut es nicht. Es sind extrem seltene Fälle.

    Meist sind es auch bei unbewaffneten eben Fälle in welchen kurz zuvor eine Straftat getätigt wurde, bei den zwei flüchtenden z. B war es ein drive-by mit Verfolgungsjagd.

    Bei dem einen der im Garten verfolgt wurde, auch eine Straftat davor und domestic violence, er stand hart unter Drogen. Widersetzt sich der Polizei, sie fordern ihn noch mal mehrere Male auf sich zu ergeben, er jedoch packt in der Dunkelheit sein Handy aus. Hält es mit beiden ausgestreckten Armen vor die Brust, wie eine Waffe. Und bei allem Unglück Blitzt es kurz auf. Polizisten denken er hat ne Waffe und schießen.

    In den letzten jahren/jahrzehntrn ist es echt besser geworden und Rassismus ist schon aus dem system. Klar gibt es immer mal wieder schwarze Schafe, rassistische Arschlöcher die ihre Macht demonstrieren wollen.
    Aber das sind nur einige wenige, und gilt nicht für die Mehrheit der Cops. Sogar selbst die Statistiken sind auf meiner Seite.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2019
  18. Hank J.

    Hank J.
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    nein, das war nicht mein ursprüngliches argument.
     
  19. Hank J.

    Hank J.
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  20. Makekith

    Makekith
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    Danke, endlich zurück zum Thema.
    Und dazu dieser unglaublich wichtige link. Denn er bestätigt einfach was ich schon von Anfang an gesagt hab. Wie leicht das zu missbrauchen ist und wie viel Schaden man damit anrichten kann. Irgend eine Person mit personeller Agenda gegen Alexis wirft so ein Gerücht in den Raum und ein Haufen Leute werden getriggert. Was zu diesen desaströsen Ergebnissen führt, ein, allen bisherigen Beweisen, unschuldiger Mann wird öffentlich ruiniert, seine Arbeit, in welches er viel Herblut hinein steckte, zunichte gemacht. Seine Angestellten dazu genötigt zu kündigen usw. Bis hin zu einem Selbstmordversuch!!
    Wir können von Glück reden dass er überlebt hat.
    Ebenso schlimm ist es dass solche Aktionen die echten Opfer von sexuellem Missbrauch/Gewalt in den Schmutz ziehen und deren Glaubwürdigkeit degradiert.

    Ausserdem ist es äußerst unverantwortlich, da man eine Welle los lässt die den Beschuldigten zu verschlingen droht droht. Und das obwohl nicht mal fest steht ob schuldig oder nicht.
    Quinn hat es ja leider schon geschafft eine Person in den Selbstmord zu treiben mit ihrer unverantwortlichen Tat. Dabei müsste sie ja persönlich am besten wissen was für einen Schaden man mit sowas anrichten kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2019
  21. KirKanos

    KirKanos
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    Laut wissenschaftlichen Studien, die wir im Strang ja ausgiebig diskutiert haben, stehen den Falschbescchuldigungen ein Meer von echten Vergewaltigungen gegenüber. Tausende Frauen deren Leben zerstört ist, die durch die Hölle gehen. Was man hier im GS Forum liest ist dagegen immer, die unschuldig Beschuldigten hier, die unschuldig beschuldigten dort. Deren Leben ist zerstört, ja, und das dieser Frauen auch. Aber das scheint niemand zu interessieren, bzw. höchstens insoweit, dass man auch echten Opfern sexuellen Missbrauchs das Wort verbieten möchte, um den Falschbeschuldigungen das Wasser abzugraben.
     
  22. Makekith

    Makekith
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    https://www.anwalt.de/rechtstipps/f...altigung-und-sexuellem-missbrauch_059664.html

    Hier mal eine interessante Lektüre für dich.


    https://www.google.com/amp/s/www.se...chuldigung/falschbeschuldigung-statistik/?amp


    So also man kann nicht die genaue Zahl bestimmen, aber ein häufiger Grund für falsche Beschuldigungen sind zum Beispiel bei der Trennung das Sorgerecht der Kinder, hier wurde eine Zahl ausgemacht dass ca 20% der Beschuldigungen in diesen Fällen nachgewiesen falsch sind.

    Laut Gerichtsmedizinern sind rund 1/3 der Fälle nachweislich vorgetäuscht.

    Aussagepsychologen schätzen die Zahl auf ca 30 bis 40 %
    Polizei Bayern und Rostock sind da ähnlicher Meinung.

    Also zusammengefasst geht man davon aus das ca 30% falsch Aussagen sind.


    https://www.zeit.de/gesellschaft/ze...ualstrafrecht-sexismus-debatte-zahlen/seite-4

    Auch hier wird wie in all den anderen Quellen nochmal bestätigt dass diese ominöse Studie mit den 3% totaler Unfug ist, diese wurde nämlich nur anhand einer einzigen Staatsanwaltschaft gemacht(Stuttgart) und hier wurden lediglich 100 Akten genommen, von denen 3 erwiesen Falschaussagen waren. Dass das keinerlei ewiesene Aussagekraft hat sollte nach durchlesen der Fakten jedem mit normalen Menschenverstand klar sein.
     
  23. swbi

    swbi
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    Wer sich mal die Studie selbst anschauen will. Ich habe sie hier gefunden: https://www.frauenrechte.de/images/...Vergewaltigung_Laenderbericht_Deutschland.pdf

    Dort sieht man selbst, wieviel unter dem Tisch gefallen worden ist (Freispruch, Zurücknahme der Anzeige, Keine Beweise eines Übergriffs, etc. die nicht berücksicht werden), um auf die 3% zu kommen. Wenn dann die oben genannten Kriterien berücksichtigt werden, ist man bei mindestens 29% die aus dem Zahlen dieser Studie hervorgehen.
    Und das ist nur eines der Kritikpunkte dieser Studie.

    Und hier eine Äusserst ausführliche Studie der Polizei Bayern aus dem Jahre 2015: https://www.polizei.bayern.de/content/4/3/7/vergewaltigung_und_sexuelle_n_tigung_in_bayern_bpfi.pdf
    Dort geht heraus, dass schon 7,4 alles Anzeigen schon im Vorfeld als Falsch herausstellen (unter Abschnitt 6.11 Zusammenfassung) und ca. 25% weitere Fälle dann durch die Staatsanwaltschaft eingestellt. Womit man wieder bei über 30% wären.
     
  24. Frensdorff

    Frensdorff
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    "Nur" ein Comic, keine Sorge ;)
     
  25. KirKanos

    KirKanos
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    Nur weil Du Zahlen doppelt postest, werden sie dadurch nicht wahrer. Wie ich Dir schon an anderer Stelle gesagt habe, sind auch diese Zahlen zu hinterfragen. Väterrechtsgruppen oder Anwaltskanzleien die sich auf Vergewaltigungsvorwürfe spezialisiert haben, sind keine wissenschaftlichen Quellen, sondern ihrerseits Interessengruppen. Beim ersten Link sollten bei Dir schon alle Alarmglocken klingen, wenn ohne jede Differenzierungen Feministinnen vorgeworfen wird, sie würden am liebsten alle Männer verurteilt sehen. Hier werden rechte Klischees bedient, die Frauenrechtlerinnen generell als männerhassende, politische Bewegung sieht (siehe vorletzter Absatz). Dieser Text ist eine Rechtsberatung, gleichwohl aber auch Werbung und dementsprechend an einigen Stellen alarmistisch formuliert.

    So z.B. wird ausgeführt, dass das viel zitierte bei Aussage gegen Aussage = Freispruch Mantra so nicht stimmt, was richtig ist und man in Deutschland auch einer Aussage steht gegen Aussage Situation verurteilt werden kann - und viele Fehlurteile sind auf diesen Umstand zurückzuführen ( Für die Leute die den Text jetzt nicht gelesen haben die Kurzform: Der Richter hat in Deutschland Ermessensspielraum, es liegen in unseren fiktiven Beispielen als Beweise nur Aussage a und B vor, wenn der Richter von der Aussage A überzeugt ist, kann er dafür die Aussage B verwerfen und B verurteilen). Daraus leitet die Kanzlei ab, das man ohne viel Federlesen verurteilt werden kann und trifft damit sowohl einen wahren Kern. Sie betreibt damit auch Alarmismus, in der Regel endet der nämlich Fall bei Aussage gegen Aussage mit einem Freispruch...und macht es so eben eher Opfern als Tätern schwerer, Gerechtigkeit zu erlangen. Nun möchte niemand diese hohen Rechtsstandards abschaffen, sie führen aber dazu das auch Täter von diesen Standards profitieren.

    Bei Aussage gegen Aussage wird in der Regel der Beschuldigte freigesprochen...


    ...oder die Ermittlung wird gleich eingestellt. Deshalb ist Deine Rechnung auch Schmarn, eingestellte Fälle automatisch als Falschbeschuldigungen abzubuchen. Für die Einstellung kann es viele Gründe geben und Falschbeschuldigung ist nur einer:

    - erwiesene Unschuld oder starke Zweifel an der Schuld des Angeklagten
    - das Opfer möchte nicht in einem Prozess bloßgestellt und mit der Tat konfrontiert werden und zieht die Anzeige zurück/ bzw. stellt die Kooperation mit der Polizei ein was im Regelfall zur Einstellung führt
    - die Ermittlungen können den Verdacht nicht erhärten (der berühmte Aussage gegen Aussage Fall der häufig erst gar nicht vor Gericht landet weil die Ermittlungen eingestellt werden)
    - Opfer/Täter einigen sich außerhalb des Gerichtssaal, der Täter kauft sich z.B. frei


    Gleichzeitig gibt das Verhalten von Sewbi ein guten Einblick wie Statistiken sowohl in die eine, als auch die andere Richtung frisiert werden können.

    Aber auch unabhängig davon welche Zahlen man zu Grunde legt, die Falschbeschuldigungen machen eine Minderzahl der Fälle aus. Aber hier im Strange überschlagen die Leute sich mit der Sorge um Falschbeschuldigungen, während den Opfern von sexuellen Übergriffen kein Wort des Bedauerns gewidmet wird. Anscheinend machen sich viele Männer mehr Sorgen falsch beschuldigt zu werden, als darüber was ihren Schwestern, Töchtern und Müttern passieren könnte. *In Deckung geh*
     
  26. Hank J.

    Hank J.
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    die 2-3% kommen durch eine studie zustande, die hundert fälle untersucht hat. erstmal ist das nicht sehr aussagekräftig, zum anderen werden nur fälle, bei denen auch ein entsprechendes urteil gefällt wurde mitgerechnet. das wäre dann in etwa so, als würdest du behaupten: nur 15% aller personen, die wegen vergewaltigung angezeigt werden, werden veruteilt - 85% werden demzufolge zu unrecht beschuldigt.

    desweiteren muss man sich auch die frage stellen, welches prinzip man verfolgt:
    lieber zehn unschuldige bestrafen als einen schuldigen entkommen zu lassen
    lieber zehn schuldige entkommen lass als auch nur einen unschuldigen zu bestrafen

    generell sollte ein rechtsstaat das letztere prinzip übernehmen, wie ich finde, aber man kann da durchaus anderer meinung sein.
     
  27. KirKanos

    KirKanos
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    Wird doch schon längst so gemacht, es laufen in Deutschland einige Vergewaltiger frei rum, die entweder gar nicht erst angezeigt werden - viele sexuellen Übergriffe werden innerhalb der Familie begangen und gelangen häufig nicht zur Anzeige - oder weil es nicht zu Verurteilung kam.

    Liest man aber den Strang hier, könnte man meinen, unser größtes Problem wären nicht die vielen Opfer sexueller Gewalt, sondern Falschbeschuldigungen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2019
  28. swbi

    swbi
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    Hättest du einen Blick auf die Zahlen in den Stuiden geworfen, dann hättest du gesehen, dass all deine Punkte bereits dort berücksichtig worden ist.
    So wird Beispielsweise zwischen "Mangel an Beweise" und "Kein Beweise eines Übergriffs" unterschieden und dies kam auch in meiner Rechnung zu tragen.

    Und die Polizel Studie gibt an einer adneren stelle sprichwörtlich, der "prozentualen Anteil der Vortäuschungen und falschen Verdächtigungen an allen Anzeigen gem. § 177 StGB - Sexuelle Nötigung; Vergewaltigung mit 33,4%" vorliegt und geht mit seinen über 300 Seite sehr ausführlich und detailiert auf den Sachverhalt ein.
     
  29. KirKanos

    KirKanos
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    Du arbeitest etwas schlampig. In dieser Zahl 33,4% ist auch mit drin, ich zitiere: "[...]dann wird etwa ein Drittel aller Fälle entweder ohnehin als Vortäuschung oder falsche Verdächtigung angezeigt, oder die Ermittler halten sie zumindest „eher“ für eine Vortäuschung oder falsche Verdächtigung, obwohl die Verfahren gem. § 170 II StPO eingestellt werden mussten, weil für die Begründung eines hinreichenden Tatverdachts und damit einer Anklage die Beweislage nicht ausreichte."

    Wenn die Polizei es schwammig "eher" für eine Vortäuschung hält, dann verbuchst Du das also als einen klaren Fall der Falschbeschuldigung? Hier wird die im Strang immer so hart eingeforderte im Zweifel für den Angeklagten Mentalität mal umgedreht.

    Was ebenfalls anzumerken ist, der Bericht ist von 2005. Inzwischen ist man etwas weiter und weiß z.B. das gewisses Nachtatverhalten, wie die Frau hat diese Übergriffe in einer Beziehung lange toleriert oder zumindest lange mit einer Anzeige gewartet, nicht mehr nur zu Ungunsten der Frau ausgelegt wird. Das wurde damals als klares Indiz gewertet, dass ein vermeinrliches Opfer lügt. Inzwischen weiß doch fast Jeder, dass Menschen häufig lange in Beziehungen bleiben, obwohl sie geschlagen, misshandelt und sexuell missbraucht werden.

    Die Studie korrigiert sich ja etwas weiter, dass wenn man die zweifelhaften Fälle rausnimmt, nur noch 25 Prozent der Anschuldigungen sehr zweifelhaft sind (wobei man wieder fragen kann was sehr zweifelhaft ist).
     
  30. Hank J.

    Hank J.
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    es hat einen bitteren beigeschmack, wenn unschuldige durch den rechtsstaat schaden erleiden. wenn jetzt z.b. jemand von der polizei zum krüppel geschlagen wird, weil die informationen hatten, die denjenigen fäschlicherweise als terroristen o.ä. identifizierten, dann schlägt das grössere wellen als wenn jemand bei einer prügelei in einer bar zum invaliden geschlagen wird. man legt halt höhere massstäbe an, das sollte doch einleuchten.

    und doch, teile des metoo-movements - allen voran der slogan 'believe all women' - tendieren eher zum prinzip 'lieber einen unschuldigen zuviel als einen schuldigen zu wenig'. ich bin durchaus dafür, dass man kontinuierlich am rechtsstaat arbeitet, natürlich auch an der gesellschaft an sich, aber da sollte man vorher schon ein bisschen drüber nachdenken. aber wie ich schon sagte, ich denke nicht, dass es wirklich un veränderung geht, man möchte lediglich an den machtpositionen innerhalb des systems etwas schrauben statt das system selbst zu verbessern.
     
  31. KirKanos

    KirKanos
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    Ich sehe in Deutschland zwar auch ein Problem in der mangelnden Kontrolle der Polizei, gleichwohl sind wie hier noch besser dran als in den USA, wo Polizisten flüchtende Verdächtige abknallen dürfen. Dort scheint die Unschuldsvermutung nur noch wenig zu bedeuten.

    Ich glaube wir haben in Deutschland immer noch ein großes Problem, dass sexuelle Übergriffe immer noch kaum angezeigt werden und das Opfer häufig allein gelassen werden. Das Feld ist auch größer als das Problem, dass Unschuldige verurteilt werden können. Sicher ist das auch ein Problem, aber in der Regel endet ein Verfahren bei Aussage gegen Aussage nun mal nicht mit einen Schuldspruch, sondern einen Freispruch. Wenn denn der Übergriff überhaupt zur Anzeige kommt, was bei sexuellen Übergriffen besonders selten der Fall ist.
     
  32. Dawizard

    Dawizard
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    Klar, wenn das schon sprichwörtliche "walking while black" wieder einmal mit einem erschossenen Teenager endet und die komplette Polizei sich in eine Wagenburg um den Schützen zurückzieht ist das ein isolierter Einzelfall.
    Wenn eine einzelne Person Polizisten erschießt und sich jeder davon distanziert, ist das ein Zeichen dass BLM in Extreme abdriftet.

    Eine absolut balancierte Bewertung :yes:

    Klar, im Jahre 2019 würde niemand mehr schreiben, dass die Schwarzen sich doch dauernd gegenseitig umbringen und deshalb die von der Polizei erschossenen Leute gar nicht schlimm sind...ups
    OK, aber zumindest so krasse Sachen wie damals, als das FBI die schwarze Bürgerrechtler als Terroristen behandelt hat, gibt es...jetzt wieder

    Ich könnte dir jetzt tausende Beispiele für Rassismus und Klassismus in den USA nennen, aber ich finde das Ausmaß der Probleme in der US-Justiz kann man schon mit einer Zahl zeigen: 97% aller Insassen von Bundesgefängnissen (auf Bundesstaatsebene sind es 2 oder 3 weniger) haben nie einen Prozess gehabt.
    Wer nicht genug Geld für einen guten Anwalt hat steht vor der Entscheidung, durch Charge Stacking (jeden Paragraphen der sich entfernt anwenden lässt aufaddieren) und Mindeststrafen auch bei kleinen Delikten 200 Jahre Knast zu riskieren, oder einen Deal mit dem Staatsanwalt zu machen. Die Meisten entscheiden sich verständlicherweise für den Deal.

    Wenn du sie dir selbst aus dem Hintern ziehst kein Wunder...
     
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  33. Dawizard

    Dawizard
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    Hättest du einen Blick auf "den Stuiden" geworfen, dann hättest du gesehen, was da wirklich steht:
    Die polizeilichen Sachbearbeiter von Sexualdelikten schätzen den Anteil, den das Vortäuschen einer Straftat und die falschen Verdächtigungen (§§ 145 d, 164 StGB) an allen nach § 177 StGB - Sexuelle Nötigung; Vergewaltigung - angezeigten Straftaten haben, im Durchschnitt auf 33,4 Prozent.

    Japp, für diese "Statistik" ist ein Durchschnitt über die Kaffesatzleserei von Befragten.
     
  34. swbi

    swbi
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    Man sollte nicht nur selektiv einen Satz herauslesen, sondern sich auch noch die ganzen Seiten lesen, wo man die Daten Wissenschaftlich ausgewertet und Aufbereitet werden. Dann überliesst man den wichtigen Satz viellecht auch nicht ;)
    Man hat nicht nur einfach den Anteil schätzen lassen, sondern zusätzlich auch Aufgrund der gelieferten Daten nachberechnet:

    Unter der Zusammenfassung (Abschnitt 5.8) findet man dann:
     
  35. Fiesfee Mitmobberin

    Fiesfee
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    Was soll dieses Buhlen um den exakten Prozentsatz eigentlich bringen?
    Wir sind uns doch einige, dass Falschbeschuldigungen absolut scheiße sind und auch entsprechend bestraft gehören.

    Was interessiert da also die Frage, ob es 20, 30, 33, oder 5 Prozent sind?
     
  36. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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    @Makekith Bitte poste keine Videos in unser Forum, die Gewalttaten zeigen. Von mir aus kannst du dich wörtlich drauf beziehen und wen es brennend interessiert, der findet die Videos, wenn er danach sucht. Aber es muss hier niemand so direkt mit Bewegtbild solcher Taten konfrontiert werden. Danke.

    Ich habe deine Videolinks aus den Posts entfernt.
     
  37. Makekith

    Makekith
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    Der Scharfschütze war natürlich ein Einzelfall, die Dinge die die Aktivisten auf Twitter teilen, oder in Interviews von sich geben eher nicht. Da geht es immer mehr um "wir schwarzen gegen die weißen"
    Und Ich finde es geht in die total falsche Richtung. Da man hiermit die Gesellschaft spaltet anstatt eben die Leute für sich zu gewinnen.
    Wenn eine AktivistIn schreibt "Bitte Gott gib mir dir kraft dass ich heute keine weißen umbringe."

    https://www.google.com/amp/s/toront...tweets-about-killing-men-and-white-folks/amp/

    Dann läuft so einiges schief.


    Hier ein schwarzer Cop der sehr frustriert berichtet wie er von der schwarzen community behandelt wird, obwohl er sich zur Aufgabe gemacht hat sie zu schützen.


    https://www.google.com/amp/s/www.bbc.com/news/amp/blogs-trending-36777582
     
  38. Fiesfee Mitmobberin

    Fiesfee
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    Sind für dich denn die Männerrechtsgruppen mehr als eine Ansammlung degenerierter, frauenhassender Versagertypen? Nur mal so aus Interesse gefragt, da du manchmal ja doch Differenzierung forderst.
     
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  39. Makekith

    Makekith
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    Ich kenne mich mit männerrechtsgruppierungen nicht besonders aus. Hab nur mal ne Doku über eine feministin gesehen die sich als Mann verkleidet hat und eine solche Gruppierung unterwandert hatte. Auch um mal zu fühlen wie es sich als Mann lebt.
    Am Ende ist sie zum Schluss gekommen dass zumindest die lokale Gruppe dort eher arm dran war und das Lebens als mann nicht so einfach ist wie sie es sich vorher immer vorgestellt hatte.
    Jedoch hab ich im internet auch das komplette Gegenteil gesehen, eben extrem toxische Männer mit teils sehr sexistischen Ansichten.
    Die Internet Präsenz ist da natürlich mehr im Vordergrund, fällt eher auf und ich weiß auch nicht wer dazu alles gehört. Gibt aber auch mehrere Gruppen von denen die anscheinend nicht alle unter der gleichen Flagge segel.
    Natürlich ist das auch für BLM der Fall, hier sind auch nicht alle extremer Ansichten, jedoch fallen eben auch die extrem auf und locken ein gewisses Kliente an.
    Der Twitterlink war jedoch von einer Cofounderin der Bewegung, was natürlich einen gewissen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Anders wie wenn es nur ein random User gewesen wäre.
    Das Interview mit dem schwarzen Polizisten zeigt jedoch auch wie feindlich die schwarze Community sogar gegenuber schwarzen Cops ist. Und das obwohl er im Ghetto aufgewachsen ist und eigentlich nur die Umstände verbessern möchte in seiner alten Heimat, er wird als Verräter betitelt und recht schlimme Dinge an den Kopf geworfen, dass er und seine family doch verrecken soll.
     
  40. Fiesfee Mitmobberin

    Fiesfee
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    macht Bilder.
    Also mir zeigen Interviews mit wenigen oder gar einzelnen Menschen immer nur deren Situationen oder Ansichten.

    Aber schön dass du bei den Männerrechtler nicht müde wirst, die "guten" immer wieder hervorzuheben nur um wenige Sätze weiter wieder die schwarze Community als solche zu verurteilen. Das funktioniert vielleicht in der Kneipe, aber hier entlarvst du dich immer wieder aufs Neue.
     
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