Geschlechtergerechte Sprache - Wie seht ihr das?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von hohesZeh, 6. Oktober 2020.

  1. Cpt._Allister_Caine der mim 300er Rohr halt..

    Cpt._Allister_Caine
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    Es befinden sich auch deutlich mehr Flugzeuge im Meer als U-Boote in der Luft..... :nixblick:
     
  2. dmsephiroth

    dmsephiroth
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    Ohja, Männer herrschen total und überall *verdreht die Augen*

    Das Schulsystem richtet sich total nach Männern oder?
    Schon mal als Mann nen Sorgerechtsstreit bestritten?
    Schon mal als Mann eine falsche Anschuldigung wegen Vergewaltigung über Dich ergehen lassen müssen ohne Konsequenzen für Dein Berufs+Privatleben? (Hallo Herr Kachelmann :< und viele weitere Dunkelziffern)
    Schon mal als Mann in nem Kiga gearbeitet/gejobbt und dort drauf hingewiesen worden das Du am besten Kinder nicht auf den Schoß nimmst /anderweitig berührst, weil Du sonst fix div. +anzügliche+ Vorwürfe an der Backe hättest?
    Du wurdest noch nie als weißer, hete-Mann wegen irgendwas drangsaliert? (Aussehen, Gewicht etc.) Du Glücklicher !

    Es gibt diverse Baustellen in Deutschland in denen es Männer wesentlich beschissener geht als Frauen.
    Und so zu tun als ob Männer der Empathie nicht fähig wären ist auch ziemlich unterste Schublade Vögelchen. Etwas anderes sagte Deine 1. Aussage nämlich nicht aus. Oh viele weiße, hete-Männer..also kann man über Diskriminierung net reden.:aua:
     
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  3. Hank J.

    Hank J.
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    also mir persönlich geht es um den ist-zustand und um den soll-zustand. gender studies etc. argumentieren für den ist-zustand, dass alles auf die gesellschaftliche konditionierung zurückzuführen ist, der soll-zustand ist dann, diese konditionierung aufzubrechen. wenn wir aber davon ausgehen, dass es bei ungleichheiten in der verteilung zwischen mann und frau in bestimmten berufsfeldern oder bei führungspositionen eine biologische komponente gibt, dass muss man sich ein paar fragen stellen:

    gehen wir mal als gedankenexperiment einfach von einer gesellschaft aus, die alle absolut gleich behandelt, es gibt keine diskriminierung jedweder art. nun hast du aber in dieser gesellschaft trotzdem eine ungleiche verteilung, sagen wir mal 70%/30% zugunsten der männer, wenn es um die o.g. felder geht. da stellt sich dann einerseits die frage, ob eine 50/50 verteilung erstrebenswert wäre und andererseits müsste man diese verteilung dann durch mehr gesellschaftlichen druck aufbauen, nicht durch weniger.

    hier bietet sich dann auch ein bequemer catch-22 an: wer alles auf die gesellschaftliche konditionierung schiebt, kann massnahme über massnahme fordern, um diese abzubauen. da es aber sehr wahrscheinlich nicht nur an dieser konditionierung liegt, wird das ungleichgewicht nie verschwinden, egal, wie sehr man sich anstrengt. was dann - zumindest im ideologischen framework - ein beweis dafür ist, dass diese konditionierung noch nicht aufgebrochen wurde. so kann man sich seinen job auch auf alle ewigkeit hin sichern.
     
  4. Avior

    Avior
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    Natürlich leiden auch Männer unter Sexismus, aber ich sehe die akkuteren Probleme auf Seiten der Frauen.

    Versuch dir mal folgendes vorzustellen, eine Gruppe von dunkelhäutigen homosexuellen Frauen diskutiert und entscheidet darüber was weiße hetero Männer gut finden sollen, ohne dass von der Zielgruppe auch nur einer ein Mitspracherecht hat.

    Darum ging es dem User. Es wird über die Probleme der Frauen geredet, aber größtenteils von Leuten, die nicht betroffen sind. Denen fällt es in der Regel schwerer sich in die Lage hinein zuversetzen und dabei kommt dann sowas die Änderung des Strassennamens bei rum. Gut gemeint, nur wurde das über die Köpfe der Betroffenen, für die man das machen wollte, entschieden.
     
  5. DuskX

    DuskX
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  6. NeM

    NeM
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    Der "dämliche Grund" ist übrigens relativ nachvollziehbar, wie ich finde.
     
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  7. Grebcol

    Grebcol
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    1. Warum wird dann die Hautfarbe genannt?
    2. Warum dann überhaupt eine Diskussion geststartet, in einem Umfeld, dass mehrheitlich männlich dominiert ist, die laut deiner Aussage ja sowieso die Backen halten sollen? Da sie nach deinem Gusto zum Thema ja nichts beitragen (dürfen) können. Sehr undemokratisch wie ich finde.
    3. Die meisten die sich dem bedienen, sind nicht selten, sehr privilegierte Menschen im Gegensatz zum weissen Cis Mann der auf der Baustelle schuftet.
    4. Nicht wenige die diesen Schund verbreiten sind selber Männer (Cis & weiss). Die sind doch selber auch nicht betroffen also was erhoffen sich solche eigentlich?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2020
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  8. The Doctor

    The Doctor
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    :ugly:²
     
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  9. Avior

    Avior
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    Weil in Westeuropa halt der weiße Mann regiert?

    Weil schlussendlich Männer die Entscheidungsgewalt haben? Himmel ist das so schwer zu verstehen? Natürlich darf Mann sich an einer solchen Diskussion beteiligen, im Gegenteil es ist sogar erwünscht, da, wie ein User schon aufgezeigt hat, es in beide Richtungen geht. Das Probelm dabei ist, dass (fast) außschliesslich Männer darüber reden und Frauen wiedermal nur diktieren, was sie zu wollen haben. Ich wünsche mir einfach einen offenen Dialog/ Diskurss, indem beide Seite entsprechend Gehör finden.

    Nicht jeder weiße, cis Mann ist Entscheidungsträger oder priviligiert, das stimmt, aber geh doch einmal durch den Bundestag und zeig mir mal wieviele nicht weiße Männer oder Frauen, in Führungspositionen sitzen. Dann nochmal bei Unternehmen.
    Edit: Aber auch der Arbeiter auf der Baustelle profitiert alleine davon, dass er ein weißer Mann ist. Z. B. bei derWohnungssuche, den Aufstiegschancen und dem Gehalt.

    Ich als weißer Mann kann nur für mich selbst sprechen. Was ich mir erhoffe ist eine Gleichstellung aller Mensch ungeachter der Hautfarbe, Aussehns oder Geschlechts.
     
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  10. unreal ..hat nun HSDPA :ugly:

    unreal
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    Das ist offensichtlich. Kennst du die Hautfarbenverteilung in Europa?
    Warum also "weiß" extra erwähnen? Klingt rassistisch.
     
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  11. Grebcol

    Grebcol
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    :atomrofl:
     
  12. Avior

    Avior
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    Weil nicht alle Männer gleichberechtigt sind, sondern unter den dominanten Männern die weißen Männer dominieren?
    Und das hat nichts mit Hautfarbenverteilung zu tun. Die wichtigeren Entscheidungsposten werden numal von weißen (alten) Männern besetzt. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, es spiegelt nur die Realität wider.
     
  13. The Fragile

    The Fragile
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    War letzte Woche auf ner Fortbildung. Der Philosophie Prof dort hat konsequent das generische Femininum verwendet. Hat kurz gedauert sich dran zu gewöhnen, aber eigentlich echt OK. :yes:
     
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  14. legal KEY RACE ALERT! Moderator

    legal
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    Umständlich weil länger, aber mir prinzipiell egal. Ein Gesetzestext ist nur kein geeigneter Ort sprachliche Veränderungen durchzusetzen.
     
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  15. ReVoltaire

    ReVoltaire
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    Mittlerweile ist's mir auch wurscht, welches generische Dingens genutzt wird. Hauptsache es wird mal wieder einheitlich und vor allem ohne dem verfluchten Stern*chen! Das strengt einfach nur beim Lesefluss oder gar Zuhören an.

    Mitterweile wird's nämlich auch vermehrt (mein Eindruck) im gesprochenen Text vergendersternchend. "Die Autofahrer _ innen standen im Stau!"

    Ach und die außen nicht? :fs:

    Die Autofahrenden sind's im übrigen auch nicht, denn im Stau steht man und fährt nicht...

    Gott, das nervt....
     
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  16. The Doctor

    The Doctor
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    Finde Geschlechter nerven. Einfach abschaffen den binären Unsinn. :yes:
     
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  17. The Fragile

    The Fragile
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    Aber viel kürzer als z.B. Schülerinnen und Schüler.
     
  18. legal KEY RACE ALERT! Moderator

    legal
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    Ja, das stimmt. Wenn man sich drauf einigen kann, dass ein grammatikalisches Geschlecht alle meint, könnte man aber auch beibder männlichen Form bleiben.
     
  19. Klatsch

    Klatsch
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    Jo allein sowas schon. :ugly:

    Wie ich bereits im anderen Thread schrieb.

    Einfach die Geschlechter Definition jedes halbe Jahr mit dem Umstellen der Uhren ändern, und beim generischen Maskulinum bleiben.

    Dann ist ein halbes Jahr der Mann ne Frau und dann ein halbes Jahr die Frau ein Mann. Jeder wird dann gleich "diskriminiert/bevorteilt" und ich hab meine Ruhe und kann mir den Quatsch sparen, so ein Buchstabengulasch zu veranstalten. :fs:
     
  20. Terranigma

    Terranigma
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    Tu's doch einfach nicht. :parzival:
     
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  21. Klatsch

    Klatsch
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    Ich befürchte, dass ich dann früher oder später als "Frauenhasser" abgestempelt werde, weil es sich dann so gehört bzw zur Norm wird, wie sich die Hand zu geben usw.
     
  22. Joskam gesperrter Benutzer

    Joskam
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    Weiblicher Mann wird von männlicher Frau geschwängert?

    Aber was machen wir mit dem Brustkorb?
     
  23. Terranigma

    Terranigma
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    Hast du ernsthaft den Eindruck in deinem Alltag, dass das konsequente Gendern in der gesprochenen Sprache jemals eine Norm werden wird? Außer in universitären Hausarbeiten und öffentlichen Texten - Gesetzen, Verordungen, o.Ä. - habe ich damit bisher nie zu tun gehabt und verwende es in der gesprochenen Sprache ebenso nicht. So'n bisschen weniger Drama würde dem Thread gut bekommen. Wenn ich vor Kiddies stehe, variiere ich die Ansprache. Mal halt maskulin, mal feminin. Dürfen sich halt wahlweise angesprochen fühlen, oder auch nicht.

    Diskriminierung wird weder ihren Ursprung in der Sprache haben noch sonderlich dadurch befördert, aber dass wir in einigen Jahren alle aufgrund des linksliberalen Mainstream selbst in inneren Monologen konsequent gendern, das wird ebenso wenig eintreten.

    Ich würde mich mal'n bisschen entspannen.
    :yes:
     
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  24. Klatsch

    Klatsch
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    Im Alltag bisher überhaupt nicht und auch noch im Schriftlichen. Aber kann natürlich sein, dass es in ein paar Jahrzehnten in Texten zum Standard wird und das fände ich nervig. Aber man wird sehen. Sprache ist für mich in erster Linie ein Mittel sich zu verständigen und deshalb sollte sie möglichst kompakt gehalten werden, weil man so gerade komplizierte Texte leichter versteht, weil man nicht im Lesefluss unterbrochen wird.
     
  25. Terranigma

    Terranigma
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    Wenn's danach geht, ist Deutsch eine ausgesprochen unkompakte und redundante Sprache, und man müsste das ganze Dingens am besten abfackeln und von Grund auf neubauen. Dann könnten wir nebst des Genus auch direkt Persona, Kasus sowie die gehaltlose Singular/Plural-Unterscheidung rauskicken. :yes:
     
  26. Klatsch

    Klatsch
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    Ich weiß und deshalb stört es mich, wenn man da jetzt noch mehr Verkomplizierungen einbaut.
     
  27. Joskam gesperrter Benutzer

    Joskam
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    Deutsch, neben russisch und hebräisch, ist die beste Sprache aufgrund der neologischen Fähigkeit. In vielen anderen Sprachen ist so eine massive Wortschöpfung oder -bildung garnicht möglich.
     
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  28. Blup

    Blup
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    Mich verwundert manchmal, was so als "gegendert" gilt. Ich war vor kurzem in einer Telefonwarteschlange, da hieß es "Der nächste freie Mitarbeitende wird mit Ihnen reden" (o.ä.). Da kann man doch gleich "Der nächste freie Mitarbeiter" sagen, denn "die nächste freie Mitarbeitende" war ja in der maskulinen Form wieder nicht inkludiert.
     
  29. Terranigma

    Terranigma
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    Das ist jetzt aber nicht unbedingt'n Maßstab für die "beste Sprache." Ist halt'n nettes Feature. :yes:
     
  30. ReVoltaire

    ReVoltaire
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    Okay, das ist witzig. Noch nie drauf geachtet, muss ich mal machen. ^^

    Als Vorzeige- und diskriminierungsfreier Chef würde ich ohnehin eine Form wählen, an der sich kein m/w/d stört...

    "Das nächste freie mitarbeitende G'schmeis ist für Sie reserviert"
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2020
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  31. legal KEY RACE ALERT! Moderator

    legal
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    Die nächste freiwerdende humane Ressource ist für Sie reserviert.
     
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  32. Fiesfee Mitmobsterin

    Fiesfee
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    Ich würde einfach mal behaupten dass es überhaupt erst dann zur alltäglichen Norm werden könnte, wenn es "uninvasive" Formen des Genderns gibt. Kaum ein Mensch dürfte privat "Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen" oder dergleichen im Sprachgebrauch haben. Wenn man sich ansieht, wie viele Änderungsvorschläge es selbst im schriftlichen Bereich seit der Konzeption gibt sehe ich da kein Durchdringen der privaten Umgangsformen in absehbarer Zeit auf uns zukommen.
    Gen. Femininum ist auch murks, genausowenig inklusiv (wenn es denn darum gehen soll) und damit nicht wirklich brauchbar, weil es mMn nur eine Änderung um der Änderung willen wäre.

    Wenn tatsächlich mal jemand etwas geschlechterneutrales hervorbringt, was grundlegend dicht am gen. Maskulinum in Bezug auf Sprachfluss etc. ist sähe ich keine wirklichen Gründe sich dem zu verschließen. Bis dahin wird es ein Teil der besonderen Textform bleiben, die ohnehin bereits starkt genormt ist. Und dieser Teil betrifft vergleichsweise wenige Menschen.


    Und ab 50 Jahren der Existenz kann man sich doch ohnehin langsam zurückziehen mit den Worten "Bah, lasst mich mit dem neumodischen Scheiß in Ruhe, Kinners.":ugly:
     
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  33. Terranigma

    Terranigma
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    t minus 18 Jahre.
    :yes:
     
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  34. Fiesfee Mitmobsterin

    Fiesfee
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    Jede CDU/CSU-Wahl Ihrerseits verkürzt die Wartezeit um 3 Jahre. Überlegen Sie es sich.:teach:
     
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  35. Joskam gesperrter Benutzer

    Joskam
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    Man ist nur so alt wie man sich fühlt! :mad:
     
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  36. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Meine Fitnessuhr sagt mir, mein sportliches Alter sei 20. Passt und damit kann ich leben. :cool:
     
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  37. NeM

    NeM
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    Die würde mir wahrscheinlich ein sportliches Alter von "Please remove the watch from the corpse" attestieren :ciao:
     
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  38. The Fragile

    The Fragile
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    Wie meinen?
     
  39. Stringer Praktizierender Atheist

    Stringer
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    Bah, lasst mich mit dem neumodischen Scheiß in Ruhe, Kinners.
     
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  40. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Das ist keine Frage des Alters. Dieser Punkt ist erreicht, sobald man sein Kreuz bei irgendeiner konservativen Partei macht. :teach::ugly:
     
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