Othering in der Gaming Community

Dieses Thema im Forum "Fragen an die Redaktion" wurde erstellt von Traumfresseryn, 10. Dezember 2020.

  1. Traumfresseryn

    Traumfresseryn
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    Hallo alle zusammen,

    ich bin eigentlich ein stiller Genießer des Podcasts, wollte aber hier trotzdem einmal einen Themenvorschlag bringen. Und zwar habe ich heute ein Podcast gehört, bei dem es unter anderem darum ging, dass die aktuellen AAA-Titel immer einfacher werden, damit sie einem möglichst breiten Publikum gefallen und somit eine möglichst große Gewinnspanne erzielen. Dieses Thema taucht ja gefühlt momentan immer mal wieder auf. Was mir dabei jedes Mal sauer aufstößt, ist diese gefühlte Verurteilung der so genannten Casual Gamer. Immer wieder kommt es mir dann so vor, als ob diese immer größer werdende Gruppe den "wahren" Gamern ihre Spiele streitig machen würde, weil die Entwickler gezwungen sind, eine möglichst große Menge anzusprechen. Ich gehe davon aus, dass das in der Regel nicht so gemeint ist. Und ich sehe auch die verschiedenen Probleme, die mit der gewinnmaximierenden Entwicklung von Spielen einher gehen.

    Was mich aber stört, ist dieses gefühlte Herabsehen auf die Spieler_Innen, die "einfach nicht gut genug sind" und so den anderen ihren Spaß kaputt machen, weil sie nicht bereit sind, ein Spiel auf einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad zu spielen, weswegen die Entwickler gezwungen sind, ihr Spiel möglichst einfach zu gestalten, damit ihnen nicht ein Teil der Spielerschaft nach kurzer Zeit abspringt. Aber ist es wirklich verwunderlich, dass man den Schwierigkeitsgrad nicht runterstellen möchte, wenn man dadurch seine Mitgliedschaft in der Gaming Community riskiert? Wäre es nicht eigentlich schöner, wenn wir uns alle freuen würden, dass die Gruppe der Spieler_Innen immer größer wird und wir so mehr aus der Nische herauskommen und mehr Menschen haben, mit denen wir uns über unser Hobby austauschen können? Ich fände es auf jeden Fall schöner, wenn die Gaming-Community sich zusammentun würde und nicht mehrere Grüppchen eröffnet, die aus wahren Gamern und den anderen bestehen. Und auch wenn viele es gar nicht so meinen, wenn sie über das Thema sprechen, halte ich es für wichtig, dabei mehr auf die eigene Formulierung zu achten. Wenn man sich nämlich selber in der beschriebenen Gruppe wiederfindet, die scheinbar als Problem im eigenen Hobbybereich wahrgenommen wird, tut das mit Sicherheit weh und sorgt für Frust. Ich denke, das würde auch dafür sorgen, dass sich mehr Menschen "outen" würden, selber zu zocken, was für alle doch ein Gewinn wäre, oder nicht? Oder ist das ein zu sensibler Blick auf das Ganze?

    Ich würde mich auf jeden Fall freuen, zu diesem Thema mehr zu lesen oder zu hören. :-)
     
  2. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Nein es ist für mich nicht schöner, wenn Spiele immer simpler werden, weil viele sonst komplett überfordert sind und ich dann darunter leiden muss. Dann bin ich so elitär und sage, auf solche Leute kann ich gut verzichten

    Die spielen die Spiele ja auch meistens nicht mal durch
     
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  3. ReVoltaire Reizend

    ReVoltaire
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    Also ich würde es nicht schöner finden, wenn die Gruppe der Spieler innen immer größer wird. Übergewicht ist ungesund.


    PS: "Othering" habe ich aber auch noch nie gehört.

    [​IMG]

    Kennt noch jemand von den richtig Uralten hier RTL Samstag Nacht? Da gab es doch u.A. "Extreme-bekiffing" oder "Extreme-auf-den-Bus-warting". Daran muss ich beim Lesen solcher Wortschöpfungen aus der Postmoderne immer dran denken...

    Mann, waren die ihrer Zeit voraus!

    PPS: Schade, worum es eigentlich gehen sollte, habe ich schon wieder vergessen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2020
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  4. mike81

    mike81
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    Den Begriff gibt es tatsächlich, hab ihn aber auch noch nie gelesen / gehört :ugly:
     
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  5. Michael Graf CHEFREDAKTION Mitarbeiter

    Michael Graf
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    Ja, ein interessantes Thema, danke für den Vorschlag! Das würde ich nämlich sofort unterschreiben: Es gibt kein "einzig wahres" Spielen, sondern einzig und allein persönliche Vorlieben. Für uns bei GameStar ist das eine interessante Zwickmühle: Einerseits haben wir uns lange gewünscht, dass Spiele "breiter" und gesellschaftlich akzeptierter werden, zugleich lesen/hören/schauen uns viele ältere Spieler (tatsächlich vorwiegend männliche), die mit einer anderen Art von Spielen aufgewachsen sind, als sie heute manchmal entwickelt werden (aber halt auch nicht immer).

    Ah, ich habe so viele Gedanken dazu - also ja, das wäre ein super Thema!
     
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  6. Xiang Handtaschenhuhn

    Xiang
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    Intererssanter Punkt, den kann man aber auch auf vieles anderes Anwenden.

    Wo sind die Spiele welche nach knackigen 15-20 Stunden zuende waren? Als Familienvater habe ich nicht mehr die Zeit hunderte Stunden zu verballern. Nach spätestens 30 ist bei mir die Luft raus da ich für diese 30h schon ein halbes Jahr gefühlt zocke. Unzählige Spiele die ich habe und nicht durchspiele weil es irgendwann einfach nur noch zäh ist und sich nach 2h Spielen kein Erfolgserlebnis einstellt weil man nix erreicht hat in der Zeit. Ich würde gern mal ein Assasins Creed spielen. Oder ein Stellaris. Aber werde ich nicht, weil ich jetzt schon weiß das ich es nicht durchalten werde. Wer denkt mal an mich und macht ein schönes atmosphärisches Abenteuer das ich an 5 Abenden (aka 10h) durchzocken kann?
     
  7. AntiTrust spielt auf PC & PS5

    AntiTrust
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    Ich würde zu dem vorgeschlagenen Thema auch gerne was lesen oder hören! :yes:
     
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  8. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Da du jetzt nur über die Leute schreibst, die gerne schwere Spiele zocken, erwähne ich hier mal den genauen Gegenpol. Wie häufig lese ich unter Dark Souls (oder Soulslike) Artikeln, dass das Spiel nicht schwer sondern unfair ist. Da reden Spieler, für die diese Art Spiel offenbar nichts ist, das Spiel schlecht. Dabei ist gerade die Dark Souls Reihe alles andere als unfair. Es ist eine fordernde Spielereihe, was auch gut so ist. Unfair waren damals viele Arcade Games, die extra so gemacht wurden, damit man den Kindern am Automat schön das Geld aus der Tasche ziehen konnte.

    Und leider muss ich auch sagen, dass diese Entwicklung der einfachen AAA Spiele mir auch nicht gefällt. Ein gutes Beispiel ist da auch GTA 5. Da hielten die Entwickler die Spieler offenbar für totale Idioten, sodass das komplette Spiel ein Tutorial ist.

    Beim Begriff Casual sollte man übrigens wirklich nicht immer vom schlimmsten ausgehen. Speedrunner reden z.B. vom casual durchspielen, wenn jemand das Spiel ganz normal spielt. Klar wird der Begriff auch oft negativ verwendet, aber das passiert, meiner Erfahrung nach, vergleichsweise selten.
     
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  9. ReVoltaire Reizend

    ReVoltaire
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    @Crimok: Mal zu deinem Beispiel mit Dark Souls =>

    Ich selbst sehe ich mich mittlerweile schon als Hardcorezocker. Ich mag es möglichst schwer und zäh und auch die Progression - also wie schnell man im Spiel voranschreitet und Erfolge erzielt - darf gern äußerst langwierig sein. Da passiert es schon mal, dass ich ewig an einem Spiel herumdaddel, es aber nie durchzocke, weil eben alles so lange dauert inkl. sterben, viel verlieren, wieder erarbeiten, sterben und noch mal von vorn. Der Weg ist das Ziel, von daher kann ich mit leben. Als Vergleich mal, um das Einordnen zu können: Fallour 4 im Survival, also nicht speichern können und gleichzeitig ein Death Alternative Mod, damit man zwar nicht neuladen muss, aber das bisher gesammelte und nicht versteckte Zeug ist dennoch weg. Oder Skyrim mit ähnlichen Mods und dann noch Frostfall dazu, so dass man einen Weg in der Berge schon sehr viel intensiver planen muss. Einfach klasse, sich im Schneesturm auf eine Schenke auf'm Weg zu freuen, um sich wieder aufwärmen zu können.

    Ja, wenn irgend möglich, schmeiße ich eine etwaige Schnellreise sofort bei Spielstart raus. Selbst die vom Witcher 3 war mir schon viel zu öde. Selbst ist der Mann/das Pferd!

    Ebenso interpriere ich Fairness in Spielen. Wenn ich schon mit einem einzigen Treffer aus den Latschen kippe, dann muss das auch der NPC-Gegner tun. Selbst wenn es ein Boss ist. Diese sog. "Bulletsponges" also Kugel-/Projektilschwämme gehen gar nicht.

    An den "Souls"-Spielen habe ich daher nie Gefallen gefunden. Das ist für mich kein forderndes Gameplay in diesem Sinne (also möglichst immersiv, möglichst "Hardcore"). Hier geht es darum eine Klickfolge auf dem Controller einzustudieren und diese sauber nacheinander abklicken zu können. Quasi ein Dauerquicktimeevent. Also gut in Szene gesetzt, aber letztlich drücken Sie "X", drücken Sie "A", halten Sie "B" gedrückt....nur eben viel schneller und ohne Einblendungen.

    Ich respektiere diese Spiele dennoch und möchte Sie nicht schlecht reden....manchmal finde ich es selbst schade, dass sie mir nicht gefallen...jedoch gibt es viele Facetten von "Schwer". Das Gameplay der Souls-Spiele sagt mir halt nicht zu (Swordbonge(?) :wahn:), dennoch darf man sich anhören es sei halt wie Fisherman's: Ist es zu stark, bist du.... :rolleyes:


    Letztlich ist das dann auch die negative Entwicklung, die lange Zeit mit neuen Spielen einher ging (allen voran die Ubisoft-Formel): Unabhängig von der Härte der Kämpfe, die waren auch bei einem Far Cry 2-x schon manchmal fordernd - man wird heftig an die Hand genommen, überall blinkende und blitzende Symbole, was wo grad passiert, was man wo aufsammeln muss und.....bäääh! Zum Glück nimmt das wieder etwas ab und es ist auch zum Teil Optional (also abschaltbar). Dennoch merkt man einem Spiel immernoch an, wenn es darauf entwickelt wurde, dass man nur einem leuchtenden Questmarker hinterher rennt, anstatt selbst suchen zu müssen.


    PS: Noch eins zum Abschluss (dann höre ich aber wirklich auf zu tippen :P): Äußerst erfischend fande ich letztens, als ich seit 10 Jahren(!) wieder Gothic 3 auspackte. Natürlich inkl. Communitymods usw. Das spiel sieht für dieses Alter (Release 2006 glaub ich) immernoch sehr gut aus und es hat keine Minimap. Nicht mal eine Karte mit dem magischen Player-GPS-Pfeil. Man konnte Karten kaufen/finden, musste sich dennoch anhand Landmarken/Straßen zurecht finden. So geht das! Gar nicht mehr gewöhnt...seit dem versuche ich (neben der Schnellreise) auch das Ingame-GPS irgendwie herauszubekommen! ^^
     
  10. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Verwechselst du nicht Dark Souls mit Sekiro? Da könnte ich den Vergleich mit QuickTime Events eher verstehen. Bei Dark Souls kann man im Prinzip das ganze Spiel durchspielen indem man nur Ausweichen und leichte Angriffe ausführt. Man braucht kein parrieren, kein Schild, keine Waffenfähigkeiten, keinen schweren Angriff und keinen Tritt. In bestimmten Situationen können die genannten Dinge zwar Hilfreich sein, aber brauchen tut man sie nicht. Es hilft, wenn man die Attacken der Gegner kennt, aber man kann diese durchaus auch ohne im first Try erledigen (auch die Bosse). Wenn man Dark Souls als Abfolge von QuickTime Events bezeichnet, muss man das wohl bei 80% der Genres machen. Im Rennspiel muss man rechtzeitig lenken und auf die Bremse drücken, wenn man in eine Kurve fährt. Bei Skyrim muss man im richtigen Moment schlagen, wenn man vor dem Gegner steht, bei Mario muss man im richtigen Moment springen, usw.

    Ach und man kann gewisse NPC Gegner (keine riesigen), mit gewissen Angriffen auch umhauen, sodass diese wegfliegen. Mit einem Straight Sword geht das natürlich nicht, aber mit manchen Ultra Großschwertern oder Großhämmern, geht das.

    Solche Aussagen wie "Git Gud" bekommt man eher zu hören, wenn man Unwahrheiten über das Spiel erzählt oder rumjammert. Und selbst dann machen das viele Souls Spieler nur mit Augenzwinkern. Der Großteil der Souls Community ist sogar sehr Hilfsbereit. Ich habe selbst schon Spielern Items hingeworfen oder im Spiel geholfen. In den Communities sind auch immer Hilfsbereite Leute, die anderen bei Fragen und Problemen helfen.
     
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  11. ReVoltaire Reizend

    ReVoltaire
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    Unwahrscheinlich. Ich habe bisher nur den 1. Teil von Dark Souls (an)gespielt, Sekiro kenne ich nur vom Namen.

    Das mit dem "Quicktimeevent" war auch nur eine dramatisierende Analogie, ich wollte keinem Fan damit zu nahe treten. Ich merke ja schon, dass es triggert, wenn das Gegenüber sofort mit Rechtfertigen beginnt. ;-) Wie gesagt: Will die Souls Spiele nicht schlecht machen, für mich ist's halt nix...dafür habe ich an einer anderen Art von "Hardcore" deutlich mehr interesse. Dennoch sind die beiden Varianten von "Hardcore" (nach wie vor in Anführungszeichen, eigentlich mag ich das Wort nicht sonderlich) grundlegend anders und können in Diskussionen nur bedingt miteinander verglichen werden.

    Dark Souls kann man auch als Familenvater spielen... Für das andere muss man schon Single sein und ein perfektioniertes Leben als chronisch arbeitsloser Sozialschmarotzer führen. Bin ich beides nicht, aber ich versuche dennoch krampfhaft alles unter einen Hut zu bringen. :ugly:
     
  12. Traumfresseryn

    Traumfresseryn
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    Super spannend, in welche Richtung sich die Beiträge hier entwickeln. Tatsächlich ging es mir weniger um die Spiele an sich. Wie gesagt, ich sehe auch verschiedene Probleme der aktuellen Spieleentwicklungen. Spiele (eben besonders hochpreisige Titel) werden weniger von den kreativen Köpfen und mehr von den Buchhaltern (im übertragenen Sinne) entwickelt, was natürlich zu gleichförmigen Spielen führt, weil sich eben eine bestimmte Formel als momentan erfolgreich herausgestellt hat (Ausnahmen gibt es natürlich auch hier). Insbesondere denjenigen, die sich mehr mit der Spielelandschaft beschäftigen, fällt das dann natürlich auf. Wobei man dann ja theoretisch immer noch auf den Indie Bereich verweisen kann, der sich zeitweise mehr traut und innovative Ideen hat.

    Mir ging es hier aber mehr um den Umgang miteinander. Leute, die viel spielen und prinzipiell eher die höheren Schwierigkeitgrade wählen, sollten nicht auf andere Spieler herabsehen, die sich nach Feierabend lieber berieseln lassen. Andersrum sollten in einer idealen Welt auch diese Spieler keine unqualifizierten Statements zu Spielen wie Dark Souls oder so abgeben. Es ist halt ein Hobby, und das sollte jeder so ausüben dürfen, wie er es mag, ohne dabei von anderen Menschen mit dem selben Hobby (!) dafür missachtet zu werden. In einem Austausch könnte man feststellen, dass es auch Spaß machen kann, sich digital immer wieder vermöbeln zu lassen. Oder eben bei einem Assassins Creed zum x-ten Mal die gleiche Mission zu machen und zu genießen, dass man weiß, was da kommt und sich über die schönen Bilder freuen.
     
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  13. MS10

    MS10
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    Ich verstehe nicht, warum man Souls Spiele oder Platformer bzw. Jump ´n´ Runs nicht der Masse zugänglich macht.

    Solche Spiele sollten natürlich für genau eine Schwierigkeit optimiert sein. Das ist dann diejenige, die einem die Erfolge freischaltet, bei der man am Ende stolz ist, sagen kann: Ja, ich habe mich durchgequält!

    Dass diese eine Schwierigkeit eben auch von jedem anders empfunden wird, tatsächlich auch innerhalb des Spiels variiert ist ohnehin der Fall. Optimal ist also wirklich etwas anderes, es ist ein Kompromiss, den viele als sehr knackig empfinden, viele als abtörnend, manche hingegen sogar als zu leicht.

    Nun wäre es aber wirklich einfach, von diesem Standard nach unten abzuweichen:

    Man schafft den Gegner nicht oder ist einfach nicht der Typ für 20 bis 50 Versuche?

    1) Versuche es noch einmal auf 100 % und wenn du lustig bist, dann auch 200 oder 1.000x, ist doch in Ordnung!
    2) Dann versuche es eben mit 95 %, also 5 % weniger Schaden und 5 % weniger Hitpoints... immer noch zu schwer? 90 %... usw.
    (man könnte auch in 1 % Schritten gehen oder 10 %, warum nicht einfach dem Spieler einen Schieberegler anbieten?)

    Das gäbe sogar ganz neue Erfahrungen bzw. wäre es vielleicht sogar motivierend, sich zu verbessern, denn das Spiel könnte doch für die Endgegner eine Auswertung erstellen oder am Ende den durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad anzeigen. Wer sich oder die Statistik verbessern möchte, schön, wer´s dann weglegt, auch egal...

    Bei Platformern oder Jump ´n´ Runs könnte man doch einfach die Gegnerzahl reduzieren, mehr Leben hinzufügen oder die Levels entschärfen, z. B. etwas verlangsamen.

    Nochmals, wer das nicht braucht und nicht mag, der kann es auf 100 % spielen, so wie es gedacht ist, woraufhin es optimiert ist, aber man muss doch niemanden ausschließen?

    Bei Diablo 3 zocke ich bis maximal GR Level 100 oder 105, mit dem Barbar, top ausgerüstet. Die Saisonreise ist an einem Wochenende machbar. Das ist vielen zu "Casual", was ich verstehen kann, aber mehr als noch höhere Schadenswerte und etwas mehr Erfahrung hat ein Endgame eben nicht zu bieten und wer da noch 500 oder 1.000 h extra reinstecken möchte, der soll das tun.
    Nun gut, da kommt noch dazu, dass die Charakterentwicklung und Build-Vielfalt nicht viel (extrem wenig) hergibt und zudem die legendären Gegenstände einem nur so nachgeworfen werden. Uralte oder ururalte Gegenstände zu sammeln ist dann "nur" noch Fleißarbeit.

    Aber genau genommen, was anderes als den Gegner genau zu studieren, zu üben und üben, ist es auch bei Souls Spielen und Jump `n` Runs nicht, wobei man hier auch noch Reflexe braucht und Koordination, ggf. auch Planung und Verständnis, aber auch hier würde ich meinen:

    Da werden Leute - bewusst - ausgeschlossen.
    Die sind eben zu langsam, zu doof oder gar - faul - etc.

    PS:

    Mein einziges Spiel in diese Richtung ist Darkest Dungeon und ja, es macht Spaß, ich würde es keinesfalls schlecht bewerten, aber ich fühle mich nicht so gut, dass ich es (ohne zu großen Frust) beenden könnte.

    Dann habe ich noch Elex und da ist mir der Charakter auf normalem Schwierigkeitsgrad einfach zu schlecht, wenn man nicht einmal in den Storymissionen weiterkommt (drei Typen mit einem Blaster einen einfach umhauen, trotz stärkster Rüstung) und dann als Tipp bekommt: Du musst die Gegner in die Spinnen locken oder die Spinnen zu den Gegnern... natürlich ist es auch der Stolz, der mir verbietet den Schwierigkeitsgrad auf leicht runterzustellen, aber wäre ich motiviert bzw. die Story motivierend, mich hindert nichts daran, weiterzuspielen.

    PPS:

    Was dann auch noch nervt ist eine "ja oder nein" Entscheidung.

    Anno 1800 ist dermaßen komplex, anfangs wollte ich es nicht, weil zu teuer und (leicht) verbuggt, inzwischen sehe ich nicht ein, mich da reinzuarbeiten. Nun heißt es, man könne doch x und y deaktivieren, wobei ich mich dann frage: Warum die Piraten ganz deaktivieren, warum ihre Häufigkeit oder Stärke nicht einfach auf 10 % reduzieren, damit ich sie zwar im Spiel habe, aber diese mir auch nicht (ständig) den Spielspaß verderben?

    Fazit:

    Alle von mir beschriebenen Dinge sind doch ganz einfach umzusetzen und auch wenn´s keiner lesen möchte: Far Cry Primal, auf Normal eigentlich viel zu einfach, hat mir genau so Spaß gemacht, auch die Ubisoft-Formel, dass man dann nach 35 h beinahe automatisch alle Fähigkeiten freigeschaltet hatte, das Dorf voll ausgebaut und mit der Geschichte durch war. Ich spiele eigentlich kein AC oder FC, aber wenn die alle so funktionieren, verstehe ich, warum die so beliebt sind.
     
  14. g0dehardt der mit dem schönen Haar

    g0dehardt
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    Ich oute mich mal als Spieler der immer auf "Leicht" spielt.
    Ich will die Story erleben und nicht sterben, weil der Gegner aufeinmal 100% mehr DMG raushaut.

    Kommt halt auf das Genre an. In CSGO zB dürfen die Gegner ruhig was können und keine "Plebs" sein (:ugly:), in WoW ebenso. Aber ein Witcher, AC usw., da will ich Story erleben.
    Ausserdem gehts mir da wie @Xiang
    Ich komme nur ab ~ 19 / 20Uhr zum spielen. Da hat man dann so 4 - 5h Zeit.
    Da sitz ich dann entweder 2 Monate an einem Assasins Creed (und dann auch nur das!) oder breche vorher ab.
     
  15. Wolfpig

    Wolfpig
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    Normaler Schwierigkeitsgrad ftw.......:ugly:

    Ich persönlich habe nichts gegen Spiele welche einen höheren Schwierigkeitsgrad mit sich bringen und man das im Vorfeld schon weiß, wie bei Dark Souls & Co.
    Allerdings habe ich auch nichts dagegen wenn spiele "zu leicht" sind, oder besser gesagt, der Schwierigkeitsgrad mit (z.b in Rollenspieln) passt...sprich man z.b nicht erst einen halben Tag irgendwelche anderen Gegner durchprügeln muss um den einen wo man dran hängt schaffen zu können.

    Zum Eigentlichen Thema:

    Leute die andere aufgrund ihres eigenen Verständnisses in eine Schublade stecken und denen die "schuld" geben das Spiele anders sind als sie wollen gehören für mich in die selbe Sparte der Engstirnigen trottel die auch sagen das System XX besser ist und alle anderen nicht etc.
     
  16. g0dehardt der mit dem schönen Haar

    g0dehardt
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    Schlimm sowas. Auf einer Stufe mit mitskalierenden Gegnern, damkt man immer richtige Gegner hat und gefordert ist. Zum kotzen.
     
  17. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Kommt drauf an wie es umgesetzt wird. Bei dem RE2 Remake habe ich zuerst auf normal durchgespielt. Da wird einem ja, wenn man öfter mal stirbt, angeboten auf dem leichten Schwierigkeitsgrad zu wechseln. Drückt man jetzt versehentlich auf ok, ist man in dem Schwierigkeitsgrad. Da kam ich mir wie der letzte Depp vor. Dabei war das ziemlich am Anfang, wo ich mich noch an das Gameplay gewöhnt habe.

    Wobei es auf Hardcore immerhin eingeblendet wird. Aber Horrorspiele zocke ich generell erstmal auf normal durch, denn ich bin bei solchen Spielen schon etwas ängstlicher. Bei Outlast war der Spind mein bester Freund ;)

    Generell finde ich allerdings, dass der Entwickler den Schwierigkeitsgrad vorgeben sollte, wie es bei Dark Souls ist. Wer nicht so ein Spiel zocken möchte, weil es evtl. zu schwer ist, soll sich halt ein anderes Spiel suchen. Es gibt ja genug für alle Geschmäcker. Wählbare Schwierigkeitsgrade sind oft schlecht umgesetzt, wie ich finde. Da habe ich lieber nicht die Wahl :)
     
  18. MS10

    MS10
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    ja, beides
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    Du hast aber schon gelesen, wie ich das machen würde?

    Die Wahl zwischen "(viel zu) einfach" und "(zu) schwer" könnte man doch dem Spieler dadurch nehmen, dass man einen Schieberegler anbietet bzw. mehrere Zwischenstufen.

    Die vorwählbaren Schwierigkeitsgrade sind einfache Faktoren auf Grundwerte, die könnte man auch einem Spieler in die Hand geben.

    Bei Cyberpunk habe ich gelesen, dass die Gegner auf leichter Schwierigkeit dümmer agieren. Was ein Blödsinn... warum kann ich nicht einfach sagen: Ja, schlau gefällt mir, aber die müssen doch nicht so heftig austeilen! Oder: Fühlt sich doof an, was soll ich mit den "Kugelschwämmen"? Können ruhig heftig austeilen und mich mit einem Schlag umhauen, aber wenn ich den mit der Schrotflinte treffe, dann will ich auch, dass er das spürt!

    Und bezüglich Sekiro oder Dark Souls:

    Ich mag das Gegnerdesign und die Landschaften und die Story, würde mir das gerne ansehen, aber ich hätte keine Lust auf x Versuche oder Frust, weshalb ich das Spiel dann weglegen würde und Modding oder Cheating, was sicherlich geht, das ist nicht meins, war´s noch nie.

    Warum sollte z. B. auch ein Platformer für mich nichts sein? Mal ein wenig daddeln, Pixeloptik, hüpfen, macht mir grundsätzlich Spaß, aber ich war da schon immer eine 0, wenn´s um Reflexe oder perfektes Timing geht und die ziehen im Schwierigkeitsgrad immer gleich dermaßen an, dass einem die Lust vergeht. Warum darf man solche Spiele nicht einfach auf seine Art spielen, warum wird man da ausgeschlossen?

    Ja, weil eben, könnte doch jeder kommen!

    Das sind Spiele, aber hey, ich kann´s auch grundlegend verstehen, wenn man da eine Gruppe bildet und andere ausschließt. Das ist menschlich und lässt sich auch immer leicht erklären:

    Das ist eben nichts für dich!
     
  19. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Ich habe das schon gelesen. Allerdings wäre mir das zu spezifisch. Ich bin ja schon bei den PC Einstellungen nie so genau. Meistens lasse ich es auf Automatisch, weil es dann schon passen wird. Jetzt hat man da einen Schieberegler für verschiedene Werte oder nur den Schwierigkeitsgrad im allgemeinen. Also müsste ich für den optimalen Schwierigkeitsgrad immer wieder in die Einstellungen wechseln und herumprobieren. Auf so ein Spiel hätte ich ja überhaupt keinen bock. Da würde ich den Regler ganz auf schwer stellen und wenn es mir dann zu übertrieben ist, vermutlich einen refund anfragen.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es gibt sicher irgendwelche Easy Mode Mods für die Spiele. Wenn die Gegner dann dadurch weniger Schaden machen, dann hast du doch das was du wolltest. Bei Dark Souls 3 bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass es sowas gibt. Da kann man sich sogar selbst zum Gott machen, wie man in manchen Videos sieht. Würden die jetzt sowas offiziell bei Dark Souls 3 nachmachen, wäre das bei Benutzung, nicht anders als cheaten. Wenn es dir nur um die von dir beschriebenen Dinge geht, dann mach doch das.

    Bei Plattformern wird es vermutlich nicht so leicht gehen. Allerdings kann man durch diese auch seine Reflexe trainieren.

    Naja, ich bleib dabei. Lassen wir die Entwickler entscheiden. Man sieht ja im AAA Bereich ganz gut, was passiert, wenn man eine möglichst breite Zielgruppe haben möchte und ich denke, dieses Drehreglersystem ist da auch keine gute Lösung.

    Nur sollten sich Spieler nicht gegenseitig beleidigen, weil sie sich überlegen fühlen oder das Spiel schlecht reden, nur weil der Schwierigkeitsgrad nicht passt. Was ja das eigentliche Thema war.
     
  20. MS10

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    Daher fände ich mehr Freiheiten gut und Überforderung, ich weiß nicht, das ist doch nur eine Option.

    Bei den Grafikeinstellungen gbit´s doch auch (fast) immer eine Vorauswahl bzw. sogar dynamische Anpassung und die Option, die Einstellungen völlig frei anzupassen.

    Da liest man selten von Überforderung bzw. gibt´s da auch schnell Anleitungen.
    Bei Diablo 3 ist´s mit jedem Level auch genau nichts anderes: mehr Schaden, mehr Trefferpunkte

    Nun ist das ein Mehrspielerspiel und die Leute messen sich, wollen natürlich alle auf den höchsten Schwierigkeitsgraden, zumindest in der Spielwelt (Qual 16) umherlaufen. Geschenkt, das bräuchte man doch bei einem Einzelspielerspiel nicht.

    Du musst nicht meiner Meinung sein, aber meine Ideen sind sicherlich nicht grundlegend schlecht bzw. bewirken, dass die Leute gleich abspringen.

    So wie jeder PC eine andere Leistung bietet oder man auch die Grafikeinstellungen unterschiedlich haben möchte (insbesondere Bewegungsunschärfe, Filmkörnung, etc.), könnte man doch bei der KI ähnliche Möglichkeiten bieten, um ein Spiel den eigenen Bedürfnissen anzupassen, denn die müssten doch mindestens ähnlich komplex, wenn nicht sogar komplexer sein.

    Achja, ständig in die Einstellungen, warum packt man das denn nicht auf eine Taste?
    +/-

    Wer da ständig schrauben möchte, soll das tun... :no:
     
  21. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Bitte nicht auf eine Taste. Da kommt man dann versehentlich mal drauf und schon muss man wieder den Schwierigkeitsgrad anpassen oder bemerkt dann nicht mal, dass es leichter bzw. schwerer ist.

    Ich kann mir übrigens auch vorstellen, dass diese Schieberegler Variante recht aufwendig sein kann bzw. ein Aufwand ist, den die Entwickler nicht machen möchten. Die Spiele haben ja schon zu Release, ohne solche Einstellungen, genug bugs. Da will ich mir gar nicht vorstellen, was eine zusätzliche Fehlerquelle anrichten kann.

    Wir werden uns auch nicht mehr einig, was ja auch ok ist. Wir haben halt beide nur unsere Meinungen geäußert.
     
  22. ReVoltaire Reizend

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    Gab es nicht mal (vor Äonen von Jahren) einen, als Feature vermarkteten, adaptiven Schwierigkeitsgrad? Also je nachdem wie sich der Spieler anstellte, wurde das ganze Spiel schwerer oder leichter.

    War das bei Max Payne? Also irgendwo gab es das mal * ...aber seit Ewigkeiten nichts mehr in der Richtung gehört. Außer Gegner, die angeblich dazu lernen und sich auf den Spieler irgendwann einstellen sollen. Also praktisch ein nur deshalb immer schwerer werdendes Spiel...halte ich für Quatsch...sollte glaube ich bei "Hello Neighbor" so sein.

    Ich finde die praktisch in jedem aktuell vorhanden Spiel angebotene Lösung, den Schwierigkeitsgrad stets anpassen zu können, als keine gute Lösung. Das wirkt so, als ob die Entwickler nicht selbst wissen, wie ihr Gameplay funktioniert und somit dieses Hintertürchen schaffen müssen...

    Spiele, die einen Grad "Normal" nur ganz am Anfang vorgeben, mit dem Hinweis "so wie es konzipiert ist", sind mir die liebsten. Gerne noch eine Option "leicht" und "schwer", aber dann auch endgültig von Anfang an gesetzt.


    *[edit]
    Grad recherchiert. War bei Max Payne 2 wohl so. Außer auf dem Grad "Hard Boiled", der die Gegner immer auf maximal setzte, passte es sich wohl dem Spieler an. Mehrmals durchgespielt...nie was davon gemerkt. Entweder funktionierte es nicht, oder es war perfekt! :topmodel:
    [/edit]
     
  23. MS10

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    Ich habe mir eingebildet oder tue das im Nachhinein, dass die Gegner weniger Schaden machten, wenn man wenig Leben hatte. Man musste sich aber, auch durch die Zeitlupenfunktion, schon irgendwie dumm anstellen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Mir hatte es jedenfalls auch Spaß gemacht, war fordernd aber nicht unverschämt und ich spiele eigentlich immer auf "normal".

    Es gibt diverse Rennspiele, in denen sich die Gegner anpassen und damit meine ich nicht unbedingt die (un)beliebte Gummiband-KI.
     
  24. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Gar nicht mal so lange her. Beim Resident Evil 2 Remake gab es das zusätzlich auch. Solange man kein Hardcore eingestellt hat. Wenn man z.B. öfter daneben geschossen hat oder man oft gebissen wurde, war die Chance höher, dass Gegner mehr Schaden bekommen haben. Deshalb platzt bei manchen Zombies auch mal beim ersten Schuss der Kopf. Spielt man allerdings immer möglichst gut, können die Zombies sich wie in Hardcore verhalten. Speedrunner haben dafür sogar eine Anzeige, um das darzustellen. Manchmal schießen die auch extra, während sie z.B. auf eine Tür warten müssen, mehrmals daneben um das zu beeinflussen und/oder unnötige Munition loszuwerden.
     
  25. Blutschinken

    Blutschinken
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    Die Frage ist worum es wirklich geht.

    Multiplayer Spiele sind immer so schwer wie der Gegner und mit Auto-Matchmaking bekommt man automatisch den richtigen. Ich würde zwar jetzt auch nicht damit prahlen, dass ich ein Bronze Rocket League Spieler bin und mich aus Diskussionen heraushalten, die über Mechaniken gehen die ich nicht mal ansatzweise verstehe, aber High-Level Multiplayer war schon immer Hardcore und kann auch nur Hardcore sein. Ich glaube das versteht jeder Casual, dass seine Meinung da nicht so viel wert ist.
    Natürlich gibt dort auch viele, die auf schlechte Spieler herabsehen. Hat man vor allem in Teamspielen mit schlechtem Matchmaking. Was sich in Mechwarrior Online die sogenannten "Potatoes" anhören müssen ist teils nicht mehr lustig.
    Andererseits werden Casuals häufig auch respektiert, weil sie das Spiel am Leben halten - ohne eine breite Casual Basis kann ein Spiel nicht wachsen und man braucht auch schlechte Spieler um im Vergleich zu sehen wie gut die Elite spielen kann.

    Wie man Singleplayer Spiele in seinem Stübchen spielt kann einem das auch egal sein welchen Schwierigkeitsgrad man auswählt. Ist genauso Privatsache wie welche Pornos ich schaue. Weiß keiner - deswegen kann ich da machen was ich will, wie ich es will (von illegalem Zeug abgesehen).

    Bleiben drei Gruppen:
    Streamer: Zugegeben kann backseating im Chat überaus nervig sein. Für lernwillige ist der Chat bei kleineren Streams aber auch häufig hilfreich. Generell hat man selber entschieden zu streamen und kann jederzeit aufhören, also muss man das aushalten.

    Social Media/Foren/Reddit: Auch hier kann man selber entscheiden, wieviel die Leute über einen wissen sollen. Es muss absolut niemand erfahren, dass ich gerade Doom Eternal auf dem allerleichtesten Schwierigkeitsgrad zocke und trotzdem Spaß habe und ich kann in Diskussionen mitreden, als ob ich ein Doom Gott wäre (Classic Doom schaff ich aber wirklich auf UV+, schwöre!).

    Online Co-Op: Hier kann es tatsächlich manchmal unschön werden, wenn verschiedene Spielertypen aufeinander treffen. Generell würde ich da versuchen für mich eine Gruppe zu finden, die entweder gechillt und offen für alle Spielstile ist oder ganz aus casuals besteht.

    Das kann manchmal doof sein, wenn man jemanden ablehnen muss, den man eigentlich mag, aber das wichtigste ist dass jeder Spaß hat und vielleicht findet man auch irgendwann ein anderes Spiel, das besser passt zum zusammenspielen mit der Person.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2020
  26. Blutschinken

    Blutschinken
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    Gibt es sogar in Spielen die eigentlich übertrieben Hardcore sind wie das Bullet Hell Shoot'em'up "Battle Garegga".

    Wenn man fehlerlos spielt, wird das Spiel auch immer schwieriger. Wenn man Leben verliert senkt sich der Schierigkeitsgrad.
    Das geht so weit, dass Profis für richtige hohe Highscores an bestimmten Stellen mit purer Absicht sterben, damit sie einfacher Kombos halten können!
     
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  27. MS10

    MS10
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    Das merke ich in Wreckfest und Diablo 3, die einzigen Multiplayerspiele, die ich mir antue:

    Bei Diablo 3 finde ich es gut, wenn man jemanden hat, mit dem man Bounties machen kann (immerhin gebe ich mir 3 bis 5 Kopfgeld-Runden/Saison). Ich bin da unter den schnelleren, aber wenn sich dann der typische Clanspieler in den öffentlichen Bereich verirrt, die gehen manchmal ab, ggf. nur weil einer zum falschen Zeitpunkt das Kästchen abholt oder zwischen den Akten wechselt... unmöglich... sollen die doch im Clan bleiben, wenn´s ihnen im öffentlichen Bereich zu langsam ist. Die kicken lieber Spieler und machen zu dritt weiter, was aber niemals die Sache beschleunigen würde...

    In Wreckfest gibt´s natürlich viel bessere Fahrer als mich, aber was treiben die sich denn auf Crashservern rum und beschweren sich, wenn sie ggf. beim Überrunden rausgedreht werden (wir sprechen hier nicht von "Cornerbombing"). Mimosen gibt´s da, fürchterlich, nur weil sie mal nicht gewinnen oder ihre Rundenzeit versaut wird. Andererseits lasse ich die dann auch in Ruhe... sobald ich so einen Schwachmaten erkenne, der einen Crashserver mit Cleandriving verwechselt (für Cleandriving sind die wohl zu schlecht!), will ihm schließlich nichts Böses. (gleichermaßen war ich aber auch schon an erster Stelle, selten, aber kommt vor und auch ich wurde gnadenlos abgeschossen: DAS ist das Spiel!) Andererseits sollten diese Rennfahrer froh sein, dass es Leute wie mich im Mittelfeld gibt, die die völligen Schwachmaten (diejenigen, die hinten rumfahren und einfach nur abschießen was geht) ihnen vom Leib halten.
    In 90 % der Fälle ergibt sich ein recht brauchbares Fahrerfeld, ich lande im mittleren Drittel, überlebe das Rennen (es gewinnt meist derselbe, der auch tatsächlich die besten Rundenzeiten fährt), die Mods sind recht flott und auch gerecht und ja, nur so hält man ein Spiel am Leben, auch indem man einmal selbst ins Gedränge kommt, aber eben nicht rumheult.

    Achja, nachts um 2 auf Chaos-Servern, wo die Leute sich ein, zwei, drei Bierchen aufmachen, wenn die groben Kiddies im Bett sind und die Erwachsenen ihre Runden drehen, perfekt!

    Ist schon traurig, wie sich manche Leute als Elite sehen, aber einfach nicht kompromissbereit oder spieletauglich sind...
     
  28. Grimm Asse

    Grimm Asse
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    Bei der konkreten Frage lässt sich das Problem doch leicht lösen und das wird mMn auch so gemacht - die Entwickler nennen den einfachen Schwierigkeitsgrad einfach normal, normal schwer und schwer hardcore/legendär - darunter gibt's dann noch Storymode.

    Was mich wundert ist die Aussage, dass man damit "seinen Ruf in der Gaming Community riskiert". Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass irgendwer jemanden "othert", weil der sein Singleplayerspiel im Story Mode spielt - tangiert ja niemanden - Total War spiele ich dann halt auf Legendär und ob jemand Anders mehr Spaß auf Normal hat und das im Lauf der Jahre halt ein bisschen einfacher geworden ist ist das doch egal.

    Problematisch sehe ich das nur, wenn der betreffende Spieler das Spiel auf legendär stellt und sich dann beschwert, das sei ihm zu schwer, was so aber wohl eher selten vorkommen wird.
    Allerdings gab es die Diskussion lange in den Elite: Dangerous Foren, als ich noch gespielt habe und wegen des shared Universe ist es da echt ein Problem: Kam immer wieder vor, dass Anfänger sofort in die schwierigsten NPC Sites geflogen sind und sich dann beklagt haben, dass die NPCs zu stark sind und sie zu lange brauchen die abzuschießen (man beachte: Da die NPCs auch in den schwierigsten RES kaum ernsthaft auf Spieler gefeuert haben, wurden die nicht mal abgeschossen - das Farmen dauerte im kleinen Schiffchen einfach unbequem lang), anstatt einfach etwas dem Skill- und Schiffslevel Angemessenes anzufliegen wurde sich dann im Forum beschwert.
    Damit hatte ich dann schon ein Problem, weil ich mit rund 4000 Stunden (VR) im Spiel und gemoddeten Anaconda, Cutter und Corvette im Hangar sowieso schon von der Kuschel-KI angeödet war und es für mich ohnehin schon keinen fordernden PVE Content gab und das Einzige, wo ich wenigstens die Feuerkraft mal ansatzweise ausfahren kann soll auch noch generft werden. Da gibt's dann auch von mir ein herzliches "git gud" (und das musste man nicht mal sein - man musste nur das passende Schiff haben).

    Leben und leben lassen - Der Markt wächst und damit auch Raum für Nischen. Sicher gibt es öfters mal Serien, die mir mit zunehmendem Erfolg zu "casual" werden - ging mir mit Dragon Age so, das ich im Fall von Origins noch als den geistigen Baldurs Gate Nachfolger gesehen habe, die folgenden Teile waren mir dann aber echt zu arcadig - verkauft sich halt gut. Schön - such ich mir eben was Anderes und das kommt dann ja auch in Form eines DOS, POE oder BG3.
    Deswegen sehe ich jetzt aber auch nicht auf Leute herab, denen Dragon Age Inquisition Spaß macht.
     
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  29. ZweiTeiler der mit den V+2 tanzt

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    so sehe ich das auch. es ist doch vollkommen klar dass ich bei begrenzter zeit nicht dauernd sterben will um mir nachher den imaginären orden der elite gamer umzuhängen. ich will abschalten und genießen.

    Wenn man natürlich masochistisch veranlagt ist und einem frust als entspannung dient, njo, dann is das halt so. Aber gamer waren schon immer toxisch, leider.
     
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  30. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Und genau solche Abschnitte regen mich immer auf, wenn es um solche Diskussionen geht. Man muss nicht gleich masochistisch veranlagt sein um schwerere Spiele zu mögen. Genauso wenig glaube ich, dass frust überhaupt als Entspannung wahrgenommen wird. Ich z.B. rege mich über das Sterben in Videospielen garnicht auf. Ich sehe den Fehler bei mir und versuche es erneut. In der Regel stirbt man z.B. in Dark Souls auch gar nicht so oft (meine Erfahrung). Bei manchen Bossen stirbt man dann mal mehr, aber selbst das frustriert mich eine ganze Zeit lang überhaupt nicht.

    Wenn ich solche Abschnitte lese, würde ich vielleicht sogar auch Git Gud schreiben, weil ich diese als genauso toxisch empfinde.
     
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  31. ZweiTeiler der mit den V+2 tanzt

    ZweiTeiler
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    ich bin tatsächlich nicht der meinung das "masochistisch veranlagt" per se eine beleidigung oder herabstufung darstellt. daher meine entschuldigung falls das negativ aufgefasst wurde.
     
  32. ReVoltaire Reizend

    ReVoltaire
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    Gerade in meinen früheren PC-Zockerjahren, um die Nuller Jahre herum, spielte ich ebenfalls lieber auf leicht. Speziell Bosskämpfe gingen mir eh immer auf den Sack und eigentlich wollte ich lieber die Story erleben. War auch noch viel neu und etliche ineare Spiele empfand ich als echt packend!

    Jetzt - vermutlich weil eine gewisse Abnutzung/Gleichgültigkeit gegenüber diesem Medium hinzugekommen ist - spiele ich lieber auf schwer oder (meist in Open World/Survival) was, bei dem man ewig gegen die gleiche Hürde rennt. Z.B. 1 Stunde Holz sammeln, nur um ein scheiß Lagerfeuer machen zu können...irgend so einen Quatsch halt. Das dient aber dann primär dazu, die Spielzeit schlicht zu strecken. Wenn mir nämlich ein Spiel mal wieder sehr gut gefällt, dann möchte ich das so lange wie möglich zocken können. Nicht direkt übermächtig oder gar schnell durch die Story durch sein. Denn auch wenn man am Ende weiterspielen kann, fehlt dann der rote Faden bzw. schon ein Ziel vor Augen.

    Soweit jedenfalls meine Erklärung, weshalb sich das für mich so gewandelt hat.

    Zudem habe ich trotz Vollzeitjob, Haus, Ehefrau und Kind irgendwie viel mehr Zeit und Möglichkeit zu zocken als damals...und da hieß es immer: "Genieße die Schule/Lehre. Im Berufsleben ist der Spaß vorbei, Junge!" Watt'n Blödsinn! :topmodel:
     
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  33. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Ich empfinde das halt als nervig immer in eine Schublade geworfen zu werden. Ich würde mich halt eher als geduldig und frustresistent bezeichnen. Deshalb kann ich auch nach einem harten Arbeitstag bei schweren Spielen entspannen.
     
  34. HK-Argeon

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    Mir sind einfache Spiele lieber als Spiele, deren Schwierigkeitsgrad auf schlechtem Spieldesign basiert. Ein hoher Schwierigkeitsgrad sollte eine Herausforderung darstellen und keine Frustreaktionen im Spieler hervorrufen. Herausfordernd, aber machbar sollte das Motto sein.
     
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  35. Xiang Handtaschenhuhn

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    Ist halt schwer da extrem Subjektiv. Was dem einen schlechtes Spieldesign ist, ist dem anderen gutes Spieldesign. Was den einen frustriert fordert den anderen erst richtig. Echtzeitstrategie ist dafür ein sehr gutes Beispiel.
     
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  36. HK-Argeon

    HK-Argeon
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    Da kann man schon objektive Kriterien anlegen meiner Meinung nach. Solche Sachen wie: Gegner die man nur auf eine bestimmte Weise erlegen kann, ohne dass das Spiel Hinweise darauf gibt, wie; Rätsel die man nur durch Zufall lösen kann (Jedi Knight II sei hier mal erwähnt, wo man ständig ein gesamtes Level nach einem bestimmte Schalter absuchen muss); Gegner die durch cheaten die Spielregeln umgehen; Speicherpunkte die unfair gesetzt sind, etc.
     
  37. Grimm Asse

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    Ich sehe das nicht per se als Beleidigung, aber das ist bei mir nicht der Grund - die Total war Serie spiele ich seit 20 Jahren, das Prinnzip ist meist sehr ähnlich, die KI ist traditionell schlecht, um da noch eine Herausforderung zu schaffen und nicht einfach alles niederzuwalzen brauche ich eben die hohen Schwierigkeitsgrade, auch wenn ich die Lösung (massive Geld und Moralboni) schwach finde. Leider gibt es für TW noch keine Deep Mind AI, die ohne jeden Cheat mit mir Kasperle spielt.

    Hat eben auch damit zu tun, ob man lieber wenige Spiele spielt und die intensiv oder umgekehrt - da würde ich es dann auch anders machen.

    Ironman verwende ich bei fast jedem Spiel, das es anbietet, weil sich eine gute "Story" in einem Spiel wie TW oder auch den meisten Paradox Titeln erst dann entfalten kann, wenn man auch nach schweren Rückschlägen nicht einfach neu laden kann, nicht weil ich Schmerzen mag oder damit rumprahlen will. Die Letzte Mission von X-Com 2 War of the Chosen auf Ironman war für mich an Spannung kaum zu überbieten, weil die ganze Kampagne bis zur letzten Minute hätte scheitern können etc..

    First Person Spiele wie z.B. Kingdom come Deliverance spiele ich aber auch auf normal, weil meine aktive Shooterzeit nach Quakeworld ziemlich geendet hat und ich in sowas mittlerweile dementsprechend schlecht bin.
     
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  38. Xiang Handtaschenhuhn

    Xiang
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    Nun Jedi Knight ist ein labyrinth aber dadurch nicht ein Rätsel das durch Zufall gelöst werden kann. Genau sowas kann aber wieder andere Spieler ansprechen.

    Mal ein Beispiel aus dem RTS Bereich. Ich persönlich mag es eine Basis aufzubauen, Truppen aufzustellen und den Gegner zu überrennen. Was ich nicht mag ist dieses hektische Geklicke und Getippe um die ganzen Einheiten zu Micromanagen. Nenn mich ruhig altmodisch aber als Befehlshaber von Soldaten erwarte ich das die Soldaten ihre Ausbildung nutzen und ich ihnen nicht bei jeder Gelegenheit die Hand halten muss.

    mal zum Vergleich Dawn of War 3 und Dawn of War 1. Dawn of War 3 hat im Multiplayer von Haus aus schwer geschützte Festungen in denen man seine Basis baut. Dann gibt es auch nur sehr wenige Ressourcenpunkte und Wege auf den Maps. Beides führt dazu das es häufiger zu Stellungskämpfen kommt und man seine Armee als ganzes bewegen muss und Positionierung, Scouting ect wichtig sind. Die strategischen Optionen sind begrenzt haben aber imo größere Auswirkungen. DOW1 dagegen hat große Maps mit vielen Ressourcenpunkten und ohne eine Autobasis. Die Ki rusht und versucht einen schnellen Sieg zu erringen oder harasst mit kleinen Infanteriegruppen über die Karte und es kommt nicht zu großen Kämpfen sondern gaaanz vielen kleinen Scharmünzeln die alle Zeitgleich stattfinden.

    DOW 1 hat Erweiterungen bekommen, DoW3 wurde nur von sehr wenigen Leuten angenommen. Nun kann man vielleicht Objektiv sagen das DOW1 das bessere Spiel ist. Bringt nur nix wenn es mir einfach keinen Spaß macht.

    Anderes gutes Beispiel ist R.U.S.E. Auch ein RTS das nie einen Nachfolger bekommen hat dabei ist es für mich perfekt. Wenns mal hektisch wird hat man 6APM, da jede Einheit all ihre Fähigkeiten alleine nutzt und sich bei Schäden alleine zurückzieht. Als Spieler hat man hier nur Macromanagement und kümmert sich um Armeeaufbau, Positonierung sowie darum den Gegner auszumanöverieren und zu täuschen. StarCraft auf der anderenseite hat kaum Taktik im Casual Bereich sondern der der die Truppen effektiver steuert gewinnt. Ersteres ist tot, letzteres ESport.

    Was ist nun objektiv besser?
     
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  39. ZweiTeiler der mit den V+2 tanzt

    ZweiTeiler
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    32 GB DDR4
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    Nanoxia Deep Silence 5 Rev B
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    Asus Rog Spatha und Logitech G815 LightSync
    Betriebssystem:
    Windows 10
    Monitor:
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    HC Modi bringen natürlich eine ganz andere Ebene in ein Spiel. Mir ist aber noch kein Spiel in meinem langen Zockerleben untergekommen, in denen ich persönlich durch den schwersten Schwierigkeitsgrad nicht gefrustet wurde weil es eben für mich nicht schaffbar war. bin da nicht so ein tüftler.
     
  40. Crimok Crim(e is) ok

    Crimok
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    Hast du mal das Resident Evil 2 Remake auf Hardcore versucht? Das würde ich jetzt nicht als zu schwer bezeichnen. Man bekommt genug Farbbänder zum Speichern und die Gegner verhalten sich so, wie gegen Ende des Standardmodus, wenn man sich gut angestellt hat (nicht so oft getroffem/gestorben/daneben geschossen). Man bekommt halt mehr Schaden und die Gegner sind schwerer zum taumeln zu bringen, weshalb man, im Gegensatz zum Standardmodus, eher auf ein Bein schießen sollte um an Standardzombies vorbeizurennen.

    Für einen zweiten Surchlauf empfehle ich das sehr. Ich habe das sogar in ca. 2 Stunden mit Claire und Leon geschafft, um die unendlich Munition Waffen freizuschalten. Richtig gute Spieler schaffen das unter 2 Stunden, aber ich war mit meiner Leistung zufrieden. Bin ja kein Speedrunner ;)

    Ich denke das Resident Evil 2 Remake eignet sich ganz gut um mal einen Hardcore Modus zu erleben. Und das kommt von jemanden, der bei Horrorspielen am Liebsten immer im Saferoom bleiben würde :D

    Bei Fallen Order bin ich vom schwersten auf den Zweitschwersten gewechselt. Ein Jedi der bei jeder Kleinigkeit umkippt, war nichts für mich. Ich finde, da haben die es mit dem Schwierigkeitsgrad übertrieben, aber das ist nur meine Meinung.
     
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