Political Correctness Sammelthread

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von abelian grape, 7. März 2019.

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  1. Makney

    Makney
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    Für mich nicht aber für andere wohl schon wen mir so Diskussion an schaue das sich drüber auf geregt wird wen jemand als schwul dargestellt wird.
     
  2. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Diesen Trend kannst du aber nicht isoliert von ganz anderen Ereignissen und Entwicklungen sehen: Flüchtlingsströme, islamistischer Terror, Schlächterei in Syrien, Manipulation der öffentlichen Meinung durch russische Trollfabriken, Filterblasen in Internetcommunities, Großspenden für rechte Bewegungen, die Finanz- und Wirtschaftskrise, Brexit inklusive Lügenkampagne etc.

    Und zumindest in Westdeutschland ist er eher rückläufig, die AfD pendelt sich gerade bei 10-13% ein. Das ist viel, aber nichts wegen dem man nachts schlecht schlafen muss.
     
  3. Firderis

    Firderis
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    Natürlich. Meine Theorie war ja auch nicht, dass Political Correctness, oder eben die übertriebene, daran die Hauptschuld hat. Sondern, dass dies einer der vielen Gründe sein kann.

    Ich bin überzeugt, bald wird das Pendel wieder umschwenken. Sobald auch die Rechten bewiesen haben, dass sie nur mit Wasser kochen, und es einfacher ist zu reden als wirklich etwas umzusetzen. Vielleicht ist dann die Mitte an der Reihe. Doch ich denke, in der heutigen Zeit der politischen Extremen wird sie es schwer haben. Und die USA kennt eine solche nicht einmal...nur "gemässigte" Republikaner oder Demokraten.
     
  4. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Ich glaube, dass du mit deiner These einen Punkt getroffen hast, nämlich das Gefühl einiger Menschen, die PC sei wichtiger als ihre eigenen Probleme.
    Also eben der Geringverdiener, der in einer strukturschwachen Gegend lebt, vielleicht keine Frau kennenlernt und sich vom Staat verlassen fühlt, aber plötzlich liest, dass im Bundestag zwar über das dritte Geschlecht oder die Ehe für alle debattiert wird, aber nicht über seine persönliche Situation.

    Das Ganze fußt vllt auch ganz einfach auf einem riesigen Kommunikationsproblem. Von beiden Seiten.
     
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  5. Miriquidi ehemals OERST :wahn:

    Miriquidi
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    Wieso soll ich das problematisch sehen? Und wieso sollte gerade die Rolle des Homosexuellen theatralisch im Vordergrund stehen? Wollen wir nicht genau davon wegkommen?
     
  6. Terranigma

    Terranigma
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    Sie haben doch nur einen Comic veröffentlicht, wie zu jedem anderen Charakter auch. Der Hype ist ja durch die Reaktion entstanden, nicht durch Blizzard. Die Homosexualität von Tracer wurde nicht stärker vermarktet, als die Heterosexualität und familiäre Beziehung von Ana. Daher die Frage, was genau an Tracer nun "in your face" sei? Sie wurde im Comic lediglich mit ihrer Freundin gezeigt.

    Natürlich findet die Darstellung von Minderheiten bei der besagten Minderheit größeres Gehör, weil allerlei Minderheiten über sehr lange Zeit im Mainstream nicht auftauchten. Das ist eine triviale Erkenntnis. Daraus folgt nun allerdings nicht viel. Blizzard wird die Verkaufszahlen von Oberwatch nicht dadurch ankurbeln, dass sie Jahre nach Release, nachdem bereits allerlei Charaktere charakterisiert wurden, sie zwei ihrer Figuren als homosexuell etablieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2019
  7. Miriquidi ehemals OERST :wahn:

    Miriquidi
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    Da gebe och dir vollkommen recht, ich könnte dir z.B. viel besser erklären was ich meine wenn wir ein Gespräch führen würden, anstatt oder 3-Zeiler im Forum.

    Gerade Teiler's Beispiel mit der AfD passt da gut.
    Wie viele werden die wählen weil sie sich wegen der ganzen Debatten (nicht nur PC - generell) überhaupt nicht mitgenommen fühlen. Denen geht es nicht um Toiletten an Grundschulen für das Dritte Geschlecht, denen geht es um die Höhe ihrer Lohnsteuer. Um so ärgerlicher dass es sie dann in die Arme dieser Rattenfänger treibt.
     
  8. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Ich wundere mich halt, dass das Medium Film bzw Serie das darf, obwohl sich dort die gleichen Kritikpunkte anbringen lassen könnten: Die homosexuelle Figur wird vllt auch nur eingebaut, um "hip" zu wirken und ein größeres Publikum anzusprechen - also zu monetarisieren.

    In Master of None wird das mal in einer Folge thematisiert: Da muss in eine Serie aus Diversitätsgründen ein Inder als Schauspieler rein, aber als die Hauptfigur anspricht, dass man doch auch zwei Inder nehmen könne, werden die Macher unbequem, denn zwei Inder würden die Zuschauer überfordern.

    Ein sinnvoller Weg wäre doch über so etwas gar nicht mehr nachdenken zu müssen. Wenn Soldier 76 homosexuell ist, dann ist das eben so. Es bietet halt ne Abwechslung zu den ganzen anderen Figuren. Den Machern übertriebene "Monetarisierung" vorzuwerfen halte ich schon für sehr arg weit hergeholt.
     
  9. Miriquidi ehemals OERST :wahn:

    Miriquidi
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    Mensch mir geht es doch gar nicht darum das Soldier 76 homosexuell ist. Von mir aus kann der ganze Cast des Spiels homosexuell sein oder was weiß ich. Deswegen spiele ich es genau so gern oder eben nicht weil das Spiel per se Mist ist.
    Was ich nicht mag, und das sieht jeder von uns anders, ist wenn Chars eingebaut werden eben "nur" weil es hip ist, weil es einer Agenda folgt oder aus anderen "liegt gerade im Trend" Gründen. Und manchmal habe ich das Gefühl es wird allein deswegen gemacht...mehr wollte ich nie sagen und für mich gibt es da auch nichts hinein zu interpretieren.
     
  10. Terranigma

    Terranigma
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    Ich frage mich an der Stelle halt ganz praktisch, wie man als Autor eine homosexuelle Figur - oder Ähnliches - überhaupt in seine Handlung einbauen soll, ohne dass man sich dem Verdacht aussetzt, da nur einen Token-Charakter zu entwerfen. Also was für handwerkliche Griffe müsste man einsetzen, um in einem Produkt für den Mainstream solch einen Charakter zu haben, ohne dass irgendwer "Token-Charakter!" ruft. Wenn man es beiläufig in einem Comic tut lautet der Vorwurf, es sei ja völlig irrelevant für die Handlung, also hätte man es besser gleich ganz gelassen. Wenn es es beiläufig im Spiel tut lautet der Vorwurf, dieses Charaktermerkmal würde die Handlung nicht vorantreiben, sei überflüssig und man hätte es daher streichen sollen. Wenn man es stärker in die Haupt- oder eine Nebenhandlung einbaut, wie z.B. bei Dorian in DA:I, lautet der Vorwurf, es würde einem mit der Zaunpfahl um die Ohren gehauen.

    Wäre ich Autor wüsste ich gar nicht, was ich überhaupt tun soll, um derartige Vorwürfe zu vermeiden. Mir scheint ein Empfänger- und kein Senderproblem zu sein. Daher frage ich z.B. @Oerst, wie man so eine Figur überhaupt schreiben soll, damit bei dir nicht der Verdacht entsteht, da wolle jemand nur einer "Agenda" folgen - was für eine Agenda soll das sein?
     
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  11. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Eben und ich meinte halt, das könne man Filmen und Serien an sich auch vorwerfen. Gerade in den 00er-Jahren war es plötzlich eine Entwicklung, dass immer öfter Figuren homo- und/oder bisexuelle Neigungen hatten. Heute ist es einfach normal, fast jede Serie hat solche Figuren und es ist kein großes Ding mehr. Manche sind gut geschrieben (z.B. David aus Six Feet Under), andere eher mittelmäßig bis schlecht (z.B. Loras Tyrell aus GOT). Alle haben sich daran gewöhnt.

    Bei den Videospielen setzt diese Entwicklung nun halt verspätet auch ein. Die Geburtswehe ist, dass auf jede solche Enthüllung erstmal ein riesiger Shitstorm folgt, wie dreist das doch sei und wie offensichtlich die Anbiederung. Ich für meinen Teil hoffe, dass es in ein paar Jahren einfach genauso normal ist wie in anderen Medien.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2019
  12. Fiesfee Mitmobsterin

    Fiesfee
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    Aber wie soll es denn "richtig" gemacht werden? Wo ziehst du da die Grenze? Ich persönlich finde den Fall S76 genau richtig: Beiläufig erwähnt, ohne Belang, ohne Aufregung.
     
  13. Jdizzle

    Jdizzle
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    So was dummes solltest du dir echt sparen
     
  14. Terranigma

    Terranigma
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    Ich würde da nichts unterstellen, das tut auch der Diskussion nicht gut.

    Ich verfolge diese Diskussion bzgl. des Vorwurfs, es seien alles nur "Token-Charaktere", man tue dies aus monetären Gründen oder man verfolge eine ideologische Agenda, seid einiger Zeit. Bin halt neugierig, wie ein Autor überhaupt einen homosexuellen, schwarzen, o.Ä. Charakter in eine Mainstreamproduktion reinschreiben soll, ohne dass beim Rezipienten der Eindruck ensteht, man tue dies aus irgendwelchen Gründen, welche dem Rezipienten widersprechen. Ich spiele Pen&Paper, schreibe selber Geschichten und wäre da halt neugierig, wie man eigentlich homosexuelle Charakter schreiben soll, ohne dass sie andere Menschen triggern. Ich empfand es z.B. sehr elegant und unaufdringlich, wie man es bei Overwatch mit Tracer und Soldier76 getan hat, daher kann ich den Vorwurf, dies sei "in your face" nicht nachvollziehen. Halt einfach so nebenher, ohne es zum Kernaspekt der Handlung zu machen.
     
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  15. PredatorGER

    PredatorGER
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    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2019
  16. PredatorGER

    PredatorGER
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    Das geht noch weiter. Z.B. das asiatische Restaurant, das Gordon Ramsey in London aufmachen wollte hatte ja den selben Gegenwind bekommen, wegen kulurellem Diebstahl.
    Am Superbowl hatte ich unter anderem einen Ami als Gast. Der ist hier in D Minderheit, extrem sogar. Ich habe Pulled Pork gesmoked. Das ist auch cultural appropriation. Aber irgendwie kein Problem.
     
  17. Miriquidi ehemals OERST :wahn:

    Miriquidi
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    Schlimm genug dass es in Filmen & Serien so lang gedauert hat, schön das jetzt so ist. :)

    Und ich finde auch ich muss hier noch ein wenig mehr ausholen was die Spiele angeht. Ich kann mich nicht erinnern dass es zu homosexuellen Chars wie Alistair aus DA:O oder Dorian aus DA:I solche Shitstorms gab. Es waren Chars ein Spielen mit einer Geschichte, die selbst eine erzählen und deren ihre Homosexualität eine Rolle in der Geschichte spielen kann.

    Das ist doch etwas ganz anderes als wenn man einen Tag nach dem Release von Apex neben 20 News ala "Guide zu den besten Waffen des MP-Shooters" oder "Welche Klasse passt zu mir - der Apex Guide" lese "Apex Entwickler verraten - 2 der 8 Chars sind LBGQT".

    Ja, da hat jemand danach gefragt, ja die Entwickler haben einfach nur darauf geantwortet und ja, es gibt eine Lore zu den Chars in Apex.
    In so einem Fall, und vielleicht kann ich dir da auch etwas zu deiner Frage mit den Schreiben beantworten @Terranigma, habe ich aber das Gefühl das wurde nur so geschrieben, eben weil es gerade hip ist und nicht weil die Entwickler wie in DA Geschichten erzählen wollten.

    Das mag alles nicht so sein, dann Asche über mein Haupt. Und wie gesagt, es ist nicht die sexuelle Neigung von Chars oder sonstige Eigenschaften, ich habe in solchen Fällen eben nur das Gefühl das eben kein "schön dass ihr da seid" sondern ein "schön das ihr jetzt auch auf der paylist steht" ist...mehr wollte ich nie sagen.

    Es kann ja auch sein ich sehe das exklusiv so und einem Großteil der LBGQT-Community gefällt das genau so...dann kann ich super damit leben und habe mich eben vertan. Ich hab kein Problem das zuzugeben und freue mich für sie. :)
     
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  18. Jdizzle

    Jdizzle
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    Dann zeig doch mal wo das in spielen akzeptiert war...
     
  19. Fiesfee Mitmobsterin

    Fiesfee
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    Das braucht sie aber nicht. Da sehe ich das Grundproblem: Bitte nur, wenn es einem Zweck dient.
    Das liest man häufig als Begründung.
     
  20. Jdizzle

    Jdizzle
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    Da wir hier eigentlich nur über Spiele reden und es die Probleme im TV etc auch nichtmal ansatzweise gibt, ja wir machen hier ne Trennung
     
  21. Terranigma

    Terranigma
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    Ich denke, das wird auch ein Faktor sein. In den letzten paar Jahren waren ja auch Frauen mit Bögen durchaus in, d.h. es gab im AAA-Bereich gefühlt einige Spiele, in der im Mittelpunkt eine Frau mit einem Bogen stand. Ebenso hat der Anteil an expliziten Sexszenen im US-Amerikanischen Pay-TV seit Game of Thrones gefühlt stark zugenommen. Insofern wird die Repräsentation von homosexuellen Charakteren in Mainstream-Medien wohl auch so eine Art Trendwelle sein, die man halt eben mitnimmt. Ich könnte mir schon gut vorstellen, dass der Anteil an homosexuellen Charakteren in den nächsten Jahren eher wieder etwas abnehmen wird, weil dann eine andere Personengruppe stärker in den Fokus rückt. Aber verschwinden, so wie sie vor 10 Jahren in Videospielen quasi gar nicht existieren, werden sie wohl nicht wieder.
     
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  22. Miriquidi ehemals OERST :wahn:

    Miriquidi
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    Da hast du vollkommen recht, das wollte ich noch dazuschreiben. Natürl. muss das nicht sein. :)
     
  23. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Ich denke es wäre hilfreich, wenn man die Antworten unterschiedlicher User nicht in einen Topf wirft und durchmixt.

    Oerst hat sich z.B. jetzt sehr differenziert geäußert, was mMn Respekt verdient hat. Ich für meinen Teil kann seine Position nun besser nachvollziehen, auch wenn ich sie im Fall von Overwatch und Apex nicht teile.

    Da muss man dann nicht zynisch reagieren, auch wenn andere User es vllt mit sehr extremen Meinungen provozieren.
     
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  24. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Kommt halt drauf an. Den Hardcore-Anti-PCler erreicht man eh niemals. Für solche Leute ist man schon ein linksgrünversiffter Vollspinner, wenn man ihnen empfiehlt (=/= befiehlt), Begriffe wie "Mohrenkopf" oder "Zigeunerschnitzel" zu überdenken. Die begegnen allem mit blankem Hass, was sie in irgendeiner Weise einschränken könnte. Mmn ist das meist ein Zeichen für einen ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex von Leuten, die glauben, sie seien selber immer zu kurz gekommen im Leben.

    Aber es gibt durchaus auch Menschen, die sich von manchen Entwicklungen abgestoßen fühlen und die man im Dialog erreicht oder bei denen man wenigstens einen Denkprozess und ein Hinterfragen der eigenen Position anregt. Meist indem man Widersprüchlichkeiten aufdeckt. Ich erlebe das im privaten Umfeld immer wieder, bei so vielen Themen.

    Deswegen: Radikale ausgrenzen, alle anderen fair behandeln.
     
  25. Oi!Olli Vollzeitskinhead

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    Dich stört also Overwatch insgesamt?

    Jeder Char ist dort ein Klischee.

    Die beiden asiatischen Brüder, die weibliche Scharfschützin, der coole Cowboy........

    Und genau das ist es ja, ein Detail sorgt für Aufregung und das ist die sexuelle Präferenz.
     
  26. PredatorGER

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  27. Jdizzle

    Jdizzle
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    Leuten die Neger nicht als beleidigend erkennen kann man halt kaum noch helfen. Da passt sein Ansatz schon
     
  28. Schon wieder dieser rassistische Film :mad:
    Ich bin dafür, Winnetou nun als rassistischen Film zu kennzeichnen, da kommen schließlich Franzosen vor, die sich als Indianer verkleiden :mad:

    :ugly:
     
  29. Danke für den Hinweis, gleich mal unterzeichnet. :yes:
     
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  30. Sollte ich Hape Kerkeling, diverse Professoren, Autoren, Sprachwissenschaftler, Verfassungsrichter und mein Gott... anscheinend sogar Ottmar Hitzfeld (:ugly:) mal persönlich treffen, wird es mir eine Freude sein deine Grüße auszurichten. :D
     
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  31. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Naja, mal unabhängig vom Genderthema ist für Sprachwissenschaftler der Sprachwandel halt auch Forschungsobjekt. Sprache hat sich schon immer stark verändert, dieses Bild vom "reinen Deutsch", das manche hochhalten, ist Quatsch.
    Literaturwissenschaftler haben da oft ein deutlich verklärteres, romantisiertes Bild.

    Der einzige Grund für einen Sprachwissenschaftler dagegen zu sein, wäre die Sprachökonomie. Und das ist tatsächlich ein gewichtiges Argument, das man nicht einfach vom Tisch wischen kann. Gendern kostet einfach mehr Zeit und verbraucht mehr Platz.
    Alle anderen Argumente sind idR nostalgischer Blödsinn.
     
  32. Veged immer Fünfter

    Veged
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    Ich glaube nicht, dass die sexuelle Orientierung der "Aufreger" ist, sondern dass es bei diesem einen Charakter herausgestellt werden muss als wäre es etwas besonderes. Das wird eben nur bei nicht heterobinären Charakteren gemacht.
     
  33. Terranigma

    Terranigma
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    Nur nachgefragt, aber sagtest du nicht, dass dich die Ideologisierung von Sprache stört? Auch diese Petition basiert doch auf einer Ideologisierung - d.h. weltanschaulichen Sicht - von Sprache. Ich teile diese Weltanschauung, welche hinter der Petition steht nicht, aber ich fände es zumindest ehrlich, würde man in dieser Diskussion nicht als rhetorisches Stilmittel bemühen, dass man selbst ja frei von Ideologie wäre und man dagegen angeht, Sprache - oder sonstiges - in ein "ideologisches Korsett" zwängen zu wollen. Das wollen die Initiatoren der Petition ebenso. Sie wünschen sich lediglich ein anderes Korsett.

    Es wurde aber nicht herausgestellt. Es wurde im Tracer-Comic lediglich Tracer mit ihrer Freundin gezeigt. Herausgestellen tun das die Aggregatoren, d.h. die Journalisten, welche darüber eigene News verfassen und die User, welche die Kommentarsektion damit füllen zu sagen, dass sie die News doof finden. Am Anfang stand halt einfach nur'n Comic, wo Tracer mit Freundin gezeigt wird. Auf genau so eine Art wurden zuvor schon allerlei Charaktere mit Partner, Freund, Familienangehörigen, o.Ä. gezeigt.
     
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  34. MusicViking

    MusicViking
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    Meine Meinung zum Gender-Wahn und PC.

    https://www.youtube.com/watch?v=TDEpLi-9WU8

    Wie man allerdings soviel Zeit verschwenden kann, um über dieses Thema zu diskutieren, bleibt mir rätselhaft. :parzival:

    Nuja ich bin dann mal weg. Peace. :frieden:
     
  35. legal Der Zufall und die Zeit Moderator

    legal
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  36. Veged immer Fünfter

    Veged
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    Ich meinte doch die News-Seiten :hmm:
    Mein Fehler. Ich hab noch den Arbeitspulli an. Da musste ich wohl schnell zu Ende tippen :ugly:
     
  37. Terranigma

    Terranigma
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    Ah, dachte du meintest die Entwickler! Ja, was die Rezeption seitens der Journalisten angeht leistet man wohl einen Bärendienst, wenn aus Interviews, o.Ä. solche Marginalitäten wie "Tracer bei Overwatch ist homosexuell" oder "Bloodhound bei Apex ist irgendwas" zu eigenen News erhebt. Das sind keine Informationen, welche auf die Landing Page einer Spielewebsite gehört. Kann und darf man natürlich tun, aber ich kann da persönlich auch nicht ganz nachvollziehen, wo dabei der Nachrichtenwert liegen soll.
     
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  38. MW_

    MW_
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    Juristendeutsch ist aber auch ein Fachjargon. Es müssen komplexe Sachverhalte präzise beschrieben werden (dass das nicht immer gelingt, steht auf einem anderen Blatt). Außerdem grenzt sich eine Profession durch einen speziellen Jargon natürlich auch immer ab; Sprache fungiert da auch als Zugangsbeschränkung. Ökonomie steht da also an nicht an erster Stelle.

    In der Alltagssprache ist das eine andere Situation. Da spielt Ökonomie eine größere Rolle. Texte mit gegenderter Sprache sind schwieriger zu lesen; das kommt auch Menschen mit Deutsch als Zweitsprache nicht zugute, für die zB Behördenbriefe ohnehin schon schwieriger zu lesen sind.
     
  39. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Das Juristendeutsch ist doch höchst präzise im Vergleich zur Standardsprache, wenn man vom Fach ist und weiß, wie das gelesen werden muss. Dass dadurch nicht jede Form von Auslegung völlig verschwinden kann, ist klar - das ist aber bei ausnahmslos jedem Text so.
     
  40. Wenn du den Status quo der deutschen Sprache als das Produkt eines weltanschaulichen Modells sehen willst bitte, aber damit schlägst du dich automatisch auch der anderen Seite zu. (Und nein, ich zähle gegendertes Deutsch nicht zum Status quo. Der ganz große Teil der Bevölkerung gebraucht es nahezu nie oder lehnt es sogar ab.) Sollte sich irgendwann, durch natürliche Annahme der Sprecher, das gendern durchsetzen...bitte. Solange es eine ideologisch motivierte Doktrin einzelner Minderheitengruppen ist, die sich durch medialen Alarmismus zu inszenieren wissen, werde ich dagegen aufstehen.

    @Baruu
    Juristendeutsch ist eine extrem präzise Fachssprache. Viel ökonomischer gehts nicht mehr.
     
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