Rechte Parteien, Linke Parteien und Russland

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Son_of_the_Suns, 17. Mai 2019.

  1. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    https://www.spiegel.de/politik/ausl...heim-videos-belasten-fpoe-chef-a-1268059.html

    Und wieder eine rechte Partei, die sich an Russland verkauft hat, oder zumindest dies versucht hat.


    Trump in den USA - unlautere Verbindungen nach Russland.
    Die AfD - unlautere Verbindungen nach Russland.
    Und nun die FPÖ - wieder unlautere Verbindungen nach Russland.

    Und es gibt vermutlich viele weitere Beispiele. Auch die PEGIDA liebt Putin.

    Mal wieder demonstrieren die rechten Partein/Personen/Organisationen, wie es tatsächlich um die Heimatliebe steht. Bei der ersten Gelegenheit verkauft man sich an einen gefährlichen Autokraten und macht sich so de facto zu einem Agenten einer feindlichen ausländischen Macht, die Interessen verfolgt, die, ich sage es mal vorsichtig, nicht zu unserem Besten sind.

    Ja, das mag eine harte Begrifflichkeit sein, die ich hier wähle. Aber es ist mittlerweile evident, dass Russland versucht, den Westen zu destabilisieren. Über kurz oder lang sollte der Westen sein Verhältnis zu Russland überdenken. Projekte wie den Nord Stream sehe ich daher sehr kritisch. Und die verfassungsschützenden Organe sollten in meinen Augen darüber nachdenken, ob diese Organisationen, die sich so sehr von Russland manipulieren / kaufen lassen, nicht ein immenses Sicherheitsrisiko darstellen.

    Was denkt ihr dazu?
     
  2. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    USA -> Venezuela
    USA -> Iran
    USA -> China
    USA -> Huawei 5G

    Man sollte da mal ganz kleine Brötchen backen wenn man Putin sowas vorwirft und die "Freunde*" USA das gleiche tun

    *strategische Partner
     
  3. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Oh, wenn du das Forum durchsuchst, wirst du merken, dass ich die USA auch sehr kritisch sehe.
     
  4. Fipse

    Fipse
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    Unsinn. Die USA werden hier und auch den Medien auch massiv kritisiert.
     
  5. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Erste Antwort schon "whatabout"...

    Auffällig ist, dass sowohl ganz linke wie eben auch ganz rechte Parteien zu Russland tendieren.

    Edit: Korrigiert durch das Hive-Bewusstsein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2019
  6. godehardt

    godehardt
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    Die AFD und FPÖ sollte jetzt eher den geringeren Einfluss haben, dass der Westen "destabilisiert wird.
    Bei Trump mag das anders sein, aber wie mein Vorposter schon sagte: Da gibt es genug andere Beziehungen.
     
  7. Baruu

    Baruu
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    Putin/Russland hat wohl nicht nur Einfluss auf rechte Parteien genommen, sondern auch auf Gruppierungen am linken Rand:

    https://www.nytimes.com/2019/05/12/...ce-campaign-european-elections-far-right.html

    Wie die New York Times sagt: Es geht Putin gar nicht so sehr um eine spezielle Politik, als viel mehr darum, einen möglichst großen Konflikt zu schüren. Da sind Links- und Rechts(extreme) willkommene Erfüllungsgehilfen, wobei die Rechten mehr Potential haben, die westlichen Demokratien nachhaltig zu stören.
     
  8. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    In welchen? Also bei den großen "Meinungsmachern" nicht...
     
  9. Fipse

    Fipse
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    Ja stimmt wir alle wissen wie sehr der Spiegel Trump und die USA lieben :ugly:

    So ein absoluter bullshit.
     
  10. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Der Bauarbeiter auf dem Dixi liest aber nicht "Spiegel"... (wer liest das ding überhaupt noch? Da muss man ja auch Angst haben das jeder Artikel gelogen ist wie bei Bild...)
     
  11. Hive

    Hive
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    Sorry, dass ich da reingrätsche, aber es heißt "whataboutism". Das "s" dort ist genau so richtig wie der Deppen-Apostroph.

    Und jetzt bitte weitermachen, sonst gibt es hier nicht's zu sehen.
     
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  12. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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  13. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Und dass Russland auch linksextreme Vereine unterstützt.
     
  14. Gnarf

    Gnarf
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    Ich mein, whataboutism entstand als Wort um eben jene Propagandamethode der Sowjetunion im Kalten Krieg zu beschreiben. Gelebte Ironie. :ugly:
    Tankies und allgemein autoritär Linke würde ich sogar neben Rechten als Primärziel dafür ansehen.
     
  15. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Ich habe den Titel mal angepasst. Ja, Russland unterstützt auch am linken Rand. Hauptsache extrem.


    Bei den Rechten finde ich es allerdings umso lustiger, wegen der vermeintlichen Heimatorientierung.
     
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  16. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Habs angepasst:D
     
  17. Silent Hunter Bambis Alptraum

    Silent Hunter
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    Russland tendiert zu diesen Parteien. Weil es bei denen am einfachsten ist, Einfluss zu gewinnen, und weil es mit ihnen am einfachsten ist, Kontroversen und Konflikte anzuheizen.


    Trollerei in großem Ausmaß halt
     
  18. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Naja die sind aber auch eben extrem leichtgläubig. Wenn du der AfD sagst "Der Flüchtling da hat meinen Kanarienvogel vergewaltigt" ist das eine halbe Stunde später auf Facebook ... Obwohl es Hansi und Lora perfekt geht...
     
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  19. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Sie tendieren einander zu. Sozusagen:D
     
  20. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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  21. Fipse

    Fipse
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    Achso also bestimmen Bauarbeiter jetzt was die Leitmedien sind?
     
  22. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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  23. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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  24. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Ehrlich gesagt finde ich das wenig verwunderlich. Politische Kräfte suchen sich Verbündete. Nah und fern. Das war schon immer so und gilt für jede politische Richtung. Eine CDU vernetzt sich genauso wie eine SPD, die Grünen oder eben Linke/Afd mit ihren jeweils gleichgesinnten.

    Warum sollten diese also nun ausgerechnet Unterstützung aus Russland kategorisch ablehnen? Das wäre total unsinnig.

    Das Putin dabei natürlich nicht immer ernsthaft an der Seite von Links/Rechts steht und im Zweifel andere Ziele verfolgt, das ist nun ebenfalls weder neu noch besonders einzigartig. In der internationalen Politik steht selten das auf dem Etikett, worum es wirklich geht.

    Russland ist nach wie vor ein Global Player und somit ist es nur folgerichtig, dass es versucht, woanders Einfluss zu gewinnen. Das machen EU, USA, China und Co. ganz genauso. Viel interessanter finde ich somit das Schreckgespenst Russland, welches gerade von der a politik der Mitte und des Establishments wieder so drastisch forciert wird.
     
  25. King of K!ngZ

    King of K!ngZ
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    Was zur Hölle ist eigentlich mit dem Wort 'trollen' passiert? In 20 Jahren gelten auch Terroranschläge mit hundert Toten als trollen :ugly:
     
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  26. Fipse

    Fipse
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    Ja warum sollte man die Hilfe von einem machtgeilen Dikator ablehnen? :nixblick:
     
  27. Aureon

    Aureon
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    Aber auch erst seit Trump.
     
  28. Baruu

    Baruu
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    Das könnte entweder daran liegen, dass die Mitte auf einmal kriegslüstern geworden ist ... Oder weil Russland unter Putin wieder so aggressiv wie zur Sowjetunion geworden ist ...
     
  29. Fipse

    Fipse
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    Ja. Ich kann mich gut daran erinnern wie begeistert das GSPB vom Irakkrieg oder Obamas Drohnenangriffen war. :yes:
     
  30. Baruu

    Baruu
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    Und Guantanamo!
     
  31. Fipse

    Fipse
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    Habe darüber hier eigentlich nur Lob gelesen :yes:
     
  32. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Die Kritik an den USA ist vielleicht so traditionell und allgegenwärtig, dass einige sie wohl gar nicht mehr wahrnehmen.
     
  33. Rofl Copter

    Rofl Copter
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    Es handelt sich hier mit den USA und Russland um zwei große geo- und wirtschaftsstrategische Sphären, die um globalen Einfluss ringen.

    Die USA haben weltweit ein "NGO Netz" gezogen mit welchem sie sich politisch und wirtschaftlich massiv in die Innenangelegenheiten anderer Länder einmischen und das nicht erst seit gestern. Funktioniert das nicht, werden Wirtschaftssanktionen verhängt und irgendwann notfalls militärisch eingegriffen. Alternativ mit Hilfe treuer Partnern aus Saudi-Arabien *hust*, die dann ihre Verbindungen zu lokalen "Freiheitskämpfern" aktivieren, die wiederum so einen Umsturz etwas beschleunigen sollen

    SCNR aber wer Foltergefängnisse weltweit unterhält und ihre eigenen Verbündete abhört, bedroht und erpresst ..
    Den USA traue ich inzwischen absolut alles zu.

    Die Russen wiederum kämpfen ihrerseits um Absatzmärkte mit Mitteln, die nicht unähnlich sein dürften. Da sie offenkundig nicht in der Lage sind irgendwas gescheites zu produzieren (im Gegensatz zu den Chinesen) wollen sie wichtige Märkte möglichst mit Öl und Gas versorgen. Das ist alles was sie können. Dazu benötigt man aber viele Pipelines und Schiffe, die nicht erst um den halben Globus schippern müssen. Dazu wiederum benötigt man a) Zugänge zum Atlantik über das schwarze Meer / Bospurus und b) Partner/befreundete Staaten.

    Da die USA aber, ich sage es mal so freundlich wie möglich, den halben Planeten Wirtschaftlich an den Eiern hat und ihr Epressungspotential vollumfänglich ausschöpfen (sieht man ja wieder aktuell schön am Beispiel Iran), ist es nicht einfach für die Russen hier verlässliche Partner zu gewinnen.



    Was die EU angeht -> Da die EU von russischem Gas abhängig ist steckt man etwas im Zwiespalt. Es gibt so zu sagen eine Art gegenseitige Abhängigkeit. Die Russen sind vom europäischen Markt abhängig und die EU wiederum vom Russengas.
    Da die Russen absolut kein Interesse an einem starken, einigen Europa haben, da sie sonst als größter einzelner Absatzmarkt, in einer erheblich stärkeren Verhandlungsposition sich befinden würden, tüfteln die Russen an einzelnen Verträgen und schustern ein Pipelineflickenteppich zusammen zu einzelnen EU-Mitgliedstaaten. Mit Nordstream 1 und 2 umgehen sie die Ukraine und Polen z.B. und sorgen für Streit unter den Europäern und sogar noch mit den USA

    Da in der EU die etablierten Parteien zu stark mit den USA verbandelt sind, bleibt den Russen auch nichts anderes übrig als die Opposition zu supporten um damit die EU und einzelne Mitgliedsstaaten auf Trab zu halten.
    Das was die rechten Parteien in Europa nämlich eint, ist eine sehr EU-Kritische Haltung, das ist das worum es den Russen vor allem gehen dürfte. Auch die USA haben kein Interesse an ein starkes Europa. Machen wir uns doch nichts vor. Die USA sehen in der EU nichts weiter als ein Sammelbecken von Vasallen. Der Unterschied ist nur, dass Trump und seine Bande einfach nur direkter und ehrlicher das uns klar machen. Auch die Chinesen nutzen die Schwäche der Europäer genüsslich aus.

    Daher bin ich der Überzeugung, dass gerade in der heutigen Zeit sich die EU endlich mal zusammenraffen sollte, wir brauchen ein starkes Europa, eine Art United States of Europe in der die einzelnen Staaten nach Vorbild der USA zu Bundesstaaten werden.
    Wir werden in der Tat aktuell Zeuge wie auf uns (EU) massiv Einfluss genommen wird. Nicht nur von den Russen sondern auch von den USA und den Chinesen.


    *just my 2 cents* :ugly:
     
  34. Baruu

    Baruu
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    Dem würde ich massiv widersprechen. Es mag politische Strategen geben, die so denken, aber die kulturelle Bindung und gemeinsame Herkunft schafft eine engere Bindung als zu anderen Ländern. Letztlich können sich die USA als Staat gegenüber der EU auch weniger herausnehmen, bevor sie auf innere Kritik stoßen. Europa soll schon so wie die USA werden und vielleicht nicht zu stark und vereinigt, aber ich würde für Europa nicht von Vasallen sprechen.

    Und ganz ehrlich: Bei allen Problemen in den USA werde ich trotzdem tausendmal lieber wie die USA als wie Russland, China, MENA usw. Ich glaube auch nicht, dass sich eine Angleichung von Europa an die USA wirklich aufhalten lässt. Die Strahlkraft scheint langfristig enorm. Trump wirbelt einiges durcheinander, aber ich hoffe, dass das nur ein historischer Ausrutscher bleibt.
     
  35. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Welche Bindung? Die USA versuchen ja immer wieder eine eigene Geschichte aufzubauen. Die Herkunft als Europäer ist da eher von geschichtlichem Interesse.
     
  36. Baruu

    Baruu
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    Sie haben ja auch eine eigene Geschichte, aber kulturell und wissenschaftlich sind Europa und USA eng verbunden. Ein Krieg zwischen Europa und USA ist im Gegensatz bei den anderen Regionen und Supermächten eigentlich schon zu einer absurden Vorstellung geworden.

    Europa muss den USA ein paar Grenzen aufzeigen und das wird am besten gehen, wenn Europa sich vereinigt, aber ich werde trotzdem immer für eine Orientierung zur USA hin plädieren, zumindest wenn Trump bald wieder verschwindet.
     
  37. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Sehe ich ähnlich. Ich würde allerdings auch für eine Stärkung des europäischen Selbstbewusstseins plädieren. Wir sollten uns nicht immer nur als Junior-Partner betrachten. Leider wird das ohne Großbritannien nochmal deutlich schwieriger.
     
  38. Rofl Copter

    Rofl Copter
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    Um die ging es ja letztendlich, da sie maßgeblich das Geschehen lenken und walten. Staaten pflegen keine Freundschaften sondern Interessen. Den Respekt muss sich aber die EU auch erst mal erarbeiten.

    An dem Wähler obliegt es ob ihre Regierung einen respektvollen Umgang mit ihren Verbündeten bzw. anderen Staaten pflegt und ihre Interessen entsprechend vertritt oder mit der Dampfhammermethode. Ich beobachte halt nur eines: Große Teile der amerikanischen Bevölkerung neigen offenkundig dazu gelegentlich so seltsame Figuren wie Bush und Trump mit seiner MURRICA FIRST Philosophie vorauszuschicken. Dieses Wahlverhalten sagt eine Menge darüber aus wie dieser Teil der US-Bevölkerung über den Rest der Welt denkt
     
  39. Baruu

    Baruu
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    Da gibt es kaum bis gar keine Unterschiede zu Europa. Unsere Politiker vertreten das gleiche zu nicht geringen Anteilen, äußern sich nur gemäßigter. Aber Deutschland verliert auch nicht seine eigenen Interessen meist aus den Augen. Für die Bundesregierung heißt es auch meist Germany first. Das wirklich idiotische an dem Slogan America First ist die Unterstellung, dass dem vorher nicht so war.
     
  40. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Ich finds ja geil wie der Strache das jetzt als alkoholgeschwängerten locker room talk abtut. Das war mehr oder weniger eine Art Landesverrat, würde ein linker oder mittiger Politiker so eine Nummer abziehen, würden die ganzen Rechten wohl den Galgen auspacken. Aber in dem Fall ist natürlich alles nicht so schlimm, Hauptsache er ist schön stramm rechts.

    Hoffe, es gibt politische Konsequenzen die über die übliche sanfte Rüge hinausgehen.
     
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